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Dokumentenidentifikation DE3436824A1 10.04.1986
Titel Feldhäcksler
Anmelder Karl Mengele & Söhne Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH & Co, 8870 Günzburg, DE
Erfinder Lenzer, Xaver, 8871 Kötz, DE;
Wistuba, Eberhard, 8871 Rettenbach, DE;
Mödinger, Hermann, 8878 Kissendorf, DE
DE-Anmeldedatum 06.10.1984
DE-Aktenzeichen 3436824
Offenlegungstag 10.04.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.04.1986
IPC-Hauptklasse A01F 29/12
IPC-Nebenklasse A01F 29/20   A01F 29/02   A01D 43/08   

Beschreibung[de]

Feldhäcksler

Peldhäcksler mit einer aus einem Scheibenradhäcksler bestehenden Zerkleinerungsvorrichtung und nachgeschalteten aus wenigstens einer Schrot- bzw. Quetschwalze und ortsfestem Gegenwerkzeugboden oder aus wenigstens zwei gegenläufig umlaufenden Schrot- bzw. Quetschwalzen bestehenden Vorrichtung, bei welcher gemäß dem Haupt patent Patentanmeldung P 34 15 508.2-23 als Feldhäcksler ein an sich bekannter Scheibenradhäcksler dient, in dessf Auswurfrohr im Bereich seiner Rohrseite, welche die das Scheibenrad umfangende Rückhaltewand fortsetzt, das an ihr geführte Häckselgut in den Einzugsspalt eines in dem Auswurfrohr angeordneten Quetschwerkes geleitet und zwischen einer der Quetschwalzen des Quetschwerkes und der gegenüberliegenden Rohrseite ein Üherstromkanal für den von den Häckslerschaufeln erzeugten Luftstrom freigelassen ist.

In dem Hauptpatent sind bereits Umrüstungsanordnun£en zur Ausschaltung des Quetschwerkes und Verwendung des Feldhäckslers ausschließlich zum Häckseln beschrieben.

Eine dieser Umrüstanordnungen zu verbessern ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß wenigstens die den Überströmkanal begrenzende erste Quetschwalze nach der Rohrseite in den Überströmkanal und daß ggf. auch die zweite Quetschwalze etwa hinter die Linie der Rückhaltewand in eine Gehäusebucht verschieb- bzw. verschwenkbar angeordnet ist.

Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert und beschrieben.

In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse, mit la die Rückhaltewand eines Scheibenradhäckslers und mit 2 dessen Scheibenrad mit den daran angedeuteten.an einem festen Gegenmesser 3 vorbeistreichenden Messern 4 und mit 5 sind die desweiteren an dem Scheibenrad 2 angeordneten Schaufeln bezeichnet. Oben an das Gehäuse 1 schließt sich das Auswurfrohr 6 an, in welches ein Abschnitt 6a mit dem erfindungsgemäßen Quetschwerk 7 eingeschoben ist. Dieses besteht aus zwei Quetschwalzen 8 und 9, die - angetrieben durch das Getriebe 15 - in der durch Pfeile a - b gekennzeichneten Richtung gegenläufig rotieren. Mit dem Pfeil c ist der Einzugsspalt gekennzeichnet. Wie zu sehen, mündet die die Rückhaltewand la des Gehäuses fortsetzende Rohrseite 6b erfindungsgemäß gegenüber dem Einzugsspalt - Pfeil c -. Zwischen der Quetschwalze 9 und der ihr benachbarten Rohrwand 6c ist ein Freiraum als Überströmkanal - Pfeil d - vorgesehen, durch den der von den Schaufeln 5 erzeugte Luftstrom hindurchtritt.

Nach der Erfindung sind die Quetschwalzen 8 und 9 in Schlitzlagern iOa und lOb zurückschiebbar, sodaß das am Ende der Rohrwand 6b abgeschleuderte Häckselgut ungehindert in den oberen Abschnitt des Auswurfrohres 6 durchtreten kann.

- Leerseite -


Anspruch[de]

Patentansprüche 1. teldhäcksler mit einer aus einem Scheibenradhäcksler bestehenden Zerkleinerungsvorrichtung und nachgeschalteten aus wenigstens einer Schrot- bzw. Quetschwalze und ortsfestem Gegenwerkzeugboden oder aus wenigstens zwei gegenläufig umlaufenden Schrot- bzw. Quetschwalzen bestehenden Vorrichtung, bei welcher gemäß dem Hauptpatent Patentanmeldung P 34 15 508.2-23 als Feldhäcksler ein an sich bekannter Scheibenradhäcksler dient, in dessen Auswurfrobr im Bereich seiner Rohrseite, welche die das Scheibenrad umfangende Rückhaltewand fortsetzt, das an ihr geführte Häckselgut in den Einzugsspalt eines in dem Auswurfrohr angeordneten Quetschwerkes geleitet und zwischen einer der Quetschwalzen des Quetschwerkes und der gegenüberliegenden Rohrseite ein Überströmkanal für den von den Häckslerschaufeln erzeugten Luftstrom freigelassen ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die den Überströmkanal - Pfeil d - begrenzende erste Quetschwalze (8) nach der Rohrseite (6c) in den Überströmkanal - Pfeil d - und daß ggf. auch die zweite Quetschwalze (9) etwa hinter die Linie der Rückhaltewand (6b) in eine Gehäusebucht (6f) verschieb- bzw.

verschwenkbar angeordnet ist.

2. Feldhäcksler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalzen (8 und 9) in Schlitzlagern (lOa und lOb) verschi'ebbar sind.







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