Feldhäcksler
Peldhäcksler mit einer aus einem Scheibenradhäcksler bestehenden Zerkleinerungsvorrichtung
und nachgeschalteten aus wenigstens einer Schrot- bzw. Quetschwalze und ortsfestem
Gegenwerkzeugboden oder aus wenigstens zwei gegenläufig umlaufenden Schrot- bzw.
Quetschwalzen bestehenden Vorrichtung, bei welcher gemäß dem Haupt patent Patentanmeldung
P 34 15 508.2-23 als Feldhäcksler ein an sich bekannter Scheibenradhäcksler dient,
in dessf Auswurfrohr im Bereich seiner Rohrseite, welche die das Scheibenrad umfangende
Rückhaltewand fortsetzt, das an ihr geführte Häckselgut in den Einzugsspalt eines
in dem Auswurfrohr angeordneten Quetschwerkes geleitet und zwischen einer der Quetschwalzen
des Quetschwerkes und der gegenüberliegenden Rohrseite ein Üherstromkanal für den
von den Häckslerschaufeln erzeugten Luftstrom freigelassen ist.
In dem Hauptpatent sind bereits Umrüstungsanordnun£en zur Ausschaltung
des Quetschwerkes und Verwendung des Feldhäckslers ausschließlich zum Häckseln beschrieben.
Eine dieser Umrüstanordnungen zu verbessern ist Aufgabe der vorliegenden
Erfindung.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß wenigstens die den Überströmkanal
begrenzende erste Quetschwalze nach der Rohrseite in den Überströmkanal und daß
ggf. auch die zweite Quetschwalze etwa hinter die Linie der Rückhaltewand in eine
Gehäusebucht verschieb- bzw. verschwenkbar angeordnet ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert und beschrieben.
In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse, mit la die Rückhaltewand eines
Scheibenradhäckslers und mit 2 dessen Scheibenrad mit den daran angedeuteten.an
einem festen Gegenmesser 3 vorbeistreichenden Messern 4 und mit 5 sind die desweiteren
an dem Scheibenrad 2 angeordneten Schaufeln bezeichnet. Oben an das Gehäuse 1 schließt
sich das Auswurfrohr 6 an, in welches ein Abschnitt 6a mit dem erfindungsgemäßen
Quetschwerk 7 eingeschoben ist. Dieses besteht aus zwei Quetschwalzen 8 und 9, die
- angetrieben durch das Getriebe 15 - in der durch Pfeile a - b gekennzeichneten
Richtung gegenläufig rotieren. Mit dem Pfeil c ist der Einzugsspalt gekennzeichnet.
Wie zu sehen, mündet die die Rückhaltewand la des Gehäuses fortsetzende Rohrseite
6b erfindungsgemäß gegenüber dem Einzugsspalt - Pfeil c -. Zwischen der Quetschwalze
9 und der ihr benachbarten Rohrwand 6c ist ein Freiraum als Überströmkanal
-
Pfeil d - vorgesehen, durch den der von den Schaufeln 5 erzeugte Luftstrom hindurchtritt.
Nach der Erfindung sind die Quetschwalzen 8 und 9 in Schlitzlagern
iOa und lOb zurückschiebbar, sodaß das am Ende der Rohrwand 6b abgeschleuderte Häckselgut
ungehindert in den oberen Abschnitt des Auswurfrohres 6 durchtreten kann.
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