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Dokumentenidentifikation DE3438521A1 24.04.1986
Titel Klemme zum Verbinden zweier sich kreuzender Drähte oder Stäbe
Anmelder Reisinger, Manfred, 7121 Gemmrigheim, DE
Erfinder Reisinger, Manfred, 7121 Gemmrigheim, DE
Vertreter Bögl, W., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 7121 Mundelsheim
DE-Anmeldedatum 20.10.1984
DE-Aktenzeichen 3438521
Offenlegungstag 24.04.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.04.1986
IPC-Hauptklasse A01G 17/08
IPC-Nebenklasse A01G 17/06   A01K 3/00   E04H 17/10   F16B 7/04   

Beschreibung[de]

Klemme zum Verbinden zweier sich kreuzender Drähte oder

Stäbe.

Die Anmeldung betrifft eine Klemme zum Verbinden zweier sich kreuzender, zum Anbinden von Weinreben oder anderen Fruchtstauden bestimmter Drähte oder Stäbe, insbesondere zum Verbinden eines als Pfahl dienenden Stabes und eines diesen Stab kreuzenden Spanndrahtes, wobei die aus einem elastisch verformbaren Kunststoff hergestellte Klemme den Draht umgreift.

Eine solche Klemme ist bekannt ( DE - PS 29 35 987 ).

Die bekannte Klemme besteht aus einem zum Verbinden zweier sich kreuzender Drähte vorgesehenen Teil und einem zum Anbinden eines Weinstocks an den sich kreuzenden und miteinander verbundenen Drähten vorgesehenen Teil. Der zum Verbinden vorgesehene Teil besteht aus einem mäanderförmig gebogenen, mit Verdickungen versehenen Steg, bei dem die Verdickungen derart gestaltet sind, daß sie auf den Spanndraht einrastend aufgesetzt werden können, wobei der Stab von dem Spanndraht und einem Bügel des Steges umschlossen wird.

Bei der bekannten Klemme berühren sich der Stab und der Spanndraht. Da in der Natur fast ständig eine Luftbewegung vorhanden ist, findet dadurch auch eine nahezu ununterbrochene Reibung zwischen Stab und Spanndraht statt. Dabei wird die auf Stab und Spanndraht vorhandene Korrosionsschutzschicht zerstört. Stab und Spanndraht korrodieren und können alsbald zerstört werden.

Außerdem setzt die bekannte Gestaltung des zum Verbinden zweier sich kreuzender Drähte vorgesehenen Teils voraus, daß für jeden Dur chmesser eines Spanndrahtes eine andere Klemme verwendet werden muß. Dennoch ist nicht immer sichergestellt, daß die bekannte Klemme fest auf dem Spanndraht sitzt und nicht - beispielsweise von einer automatischen Erntemaschine - abgerissen wird.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine Klemme zum Verbinden zweier sich kreuzender Drähte oder Stäbe zu schaffen, bei der sich Draht und Stab nicht berühren. Außerdem soll die neue Klemme so gestaltet sein, daß nicht für jeden Stab- und Drahtdurchmesser eine anders dimensionierte Klemme verwendet werden muß, bei der aber sichergestellt ist, daß Stab und Spanndraht fest miteinander verbunden sind.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das eine verdickte Ende der Klemme als Öse ausgebildet ist, an der Verdickung ein zunächst geradlinig und dann schräg verlaufender sowie am von der Öse abgewandten Ende hakenförmig ausgebildeter Steg angelenkt ist, wobei das Ende des Hakens einstückig mit einem rechtwinklig abstehenden Stift versehen und auf der Unterseite des Steges - nahe der Verdickung - eine Nase einstückig angeformt ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 enthalten. Diese ist nachstehend anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf die Unterseite der neuen Klemme, Fig. 2 die Seitenansicht der Klemme gemäß Fig. 1 und Fig. 3 die Klemme gemäß Fig. 2 im Betriebs zustand.

Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt die neue Klemme an ihrem einen Ende die Verdickung 1, welche als Öse 2 ausgebildet ist. An der Verdickung 1 ist der Steg 3 angelenkt, der zunächst geradlinig verläuft, dann in eine schräge Richtung abknickt und am Ende als Haken 4 ausgebildet ist. Wie besonders aus Fig. 2 deutlich zu erkennen ist, ist am Ende des Hakens 4 der rechtwinklig abstehende Stift 5 vorgesehen.

In Fig. 1 ist auch die Nase 6 auf der Unterseite des Steges 3 zu erkennen, dessen Funktion aus Fig. 2 deutlich wird. Bei der auf den Stab oder Draht 7 aufgefädelte Klemme liegt der Spanndraht 8 zwischen der Verdickung 1 und der Nase 6.

Wenn nun, wie das Fig. 3 verdeutlicht, die Klemme nach unten gebogen und der Haken 4 hinter dem Stab 7 eingehängt wird, dann wird der Spanndraht 8 fest mit dem Stab 7 verbunden. Der Stift 5 dient als Sicherung des eingehängten Hakens.

Der Steg 3 bzw. der Haken 4 sind mit den Versteifungsrippen 9 bzw. 10 versehen, wodurch die Elastizität dieser Teile in geeigneter Weise eingestellt wird.

Wie aus den vorstehenden Angaben ersichtlich ist, ist die neue Klemme zum Verbinden zweier sich kreuzender Drähte oder Stäbe so beschaffen, daß sich Draht und Stab nicht berühren. Außerdem ist die neue Klemme derart gestaltet, daß nicht für jeden Spann drahtdurchmesser eine entsprechend dimensionierte Klemme hergestellt und verwendet werden muß, aber dennoch Stab und Spanndraht fest miteinander verbunden werden können. Falls die neue Klemme überhaupt - zwecks Anpassung an unterschiedlich dicke Stäbe - mit unterschiedlichen Ösendurchmessern hergestellt werden muß, so ist die Herstellung von Klemmen mit verschiedenen Ösendurchmessern in einfacher Weise zu bewerkstelligen, weil dazu keine aufwendigen Werkzeugänderungen erforderlich sind.


Anspruch[de]

Ansprüche 1. Klemme zum Verbinden zweier sich kreuzender, zum Anbinden von Weinreben oder anderen Fruchtstauden bestimmter Drähte oder Stäbe, insbesondere zum Verbinden eines als Pfahl dienenden Stabes und eines diesen Stab kreuzenden Spanndrahtes, wobei die aus einem elastisch verformbaren Kunststoff hergestellte Klemme den Draht umgreift, dadurch gekennzeichnet, daß das eine verdickte Ende (1) der Klemme als Öse ( 2 ) ausgebildet ist, an der Verdickung ( 1 ) ein zunächst geradlinig und dann schräg verlaufender sowie am von der Öse abgewandten Ende hakenförmig ausgebildeter Steg ( 3 ) angelenkt ist, wobei das Ende des Hakens ( 4 ) einstückig mit einem rechtwinklig abstehenden Stift ( 5 ) versehen und auf der Unterseite des Steges ( 3 ) - nahe der Verdickung -eine Nase ( 6 ) einstückig angeformt ist.

2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Steges ( 1 mit einer Versteifungsrippe ( 9 ) versehen ist.

3. Klemme nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Hakens ( 4) mit einer Versteifungsrippe ( 10 ) versehen ist.







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