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Dokumentenidentifikation DE3533864A1 24.04.1986
Titel Duftgemisch aus Bienenprodukten und seine Anwendung
Anmelder Ludwig, Wolfgang, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 7240 Horb, DE
Erfinder Ludwig, Wolfgang, Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 7240 Horb, DE
DE-Anmeldedatum 23.09.1985
DE-Aktenzeichen 3533864
Offenlegungstag 24.04.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.04.1986
IPC-Hauptklasse A61K 35/64
IPC-Nebenklasse A61K 35/78   A61K 7/46   A61L 9/04   

Beschreibung[de]

Duftgemisch aus Bienenprodukten und seine Anwendung

Die Erfindung betrifft ein Gemisch aus Substanzen, die von Bienen gesammelt bzw. produziert-werden und das entweder als Flüssigkeit oder getränkt in Stoffgeweben für gesundheitliche Zwecke, vorzugsweise in Sitz- und Liegemöbeln als Einlage verwendet wird.

Die gesundheitlich positive Wirkung folgender Substanzen ist bekannt: Bienengift gegen rheumatische Veranlagungen oder Beschwerden.

Propolis gegen Erkältungsneigung Bienenhonig als Nahrungsmittel Gelee Poyal als Zusatz zur Ernährung Bltenpollen als Zusatz zur Ernährung.

Auch die flüchtigen Bestandteile von Bienenwachs üben einen positiven, stimulierenden Effekt auf Haut und Atmungsorgane aus. Beispielsweise nützt die deutsche Pharmafirma Bienenzell GmbH, D-3015 Wennigsen, solche Substanzen für Badezusätze etc. aus.

Versuche des Erfinders unter ärztlicher Kontrolle haben gezeigt, daß sämtliche oben genannten Substanzen , erfindungsgemäß auf Stoffgewebe aufgebracht und in Betten eingelegt, eine positive Wirkung auf den Menschen ausüben: Schlafstörungen, Rheumaschmerzen usw werden deutlich gelindert.

Weiter ist bekannt - wenn auch oft angezweifelt - daß besonders Kinder sehr sensibel auf sog. geopathische Reizzonen reagieren und sich im Bett aus diesen Zonen entfernten, z.B. in einer störfreien Bettecke zusammengerollt schlafen. Literatur darüber findet sich z.B. in der Zeitschrift WETTER-BODEN-MENSCH Heft 15, 1984, D-6930 Eberbach/Neckar.

Solche Einflüsse lassen sich klinisch anhand des sog. Nogierreflexes quantitativ messen, wie in der angeführten Literatur (Seite 1128) beschrieben. Auch diese Einflüsse werden meßbar durch die oben genannten Substanzen beseitigt; wie auch Bienen sich von den Einflüssen einer Hochspannungsleitung über ihrem Stock durch vermehrte Produktion von Wachs und Propolis schtzen.

Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die geschilderten positiven Effekte besser und weitreichender als bisher geschehen, nutzbar zu machen. Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß entweder ein passendes Lösungsmittel für einzelne oder mehrere der oben genannten Substanzen,nämlich Bienenwachs, Bienenhonig, Propolis, Relee Royal, Blütenpollen und Bienengift verwendet wird, z.B. niedrigsiedender Petroläther, oder daß das Bienenwachs geschmolzen wird und die anderen Substanzen darin gelöst bzw eingebettet werden; oder als dritte Möglichkeit bietet sich ein Verfahren an, das der Erfinder in der deutschen Patentanmeldung P 34 21 896.3 beschrieben hat und das hier kurz wiederholt werden soll: Bei diesem Verfahren wird die noch wenig bekannte Tatsache ausgenutzt, daß die Wirkung einer Substanz auf höhere Organismes nicht nur chemisch sondern auch physikalisch besteht, nämlich aufgrund der sog. Solitonen-Schwingungen (Elektronen-Plasmafrequenzen), wie sie in der oben genannten Literatur beschrieben sind. Spezielle, positiv wirksame Solitonenfrequenzen lassen sich durch die in der deutschen Patentanmeldung P 34 21 896.3 beschriebene Strukturmodifikantion - im vorliegenden Fall z.B. des Bienenwachses -erzeugen, sodaß gar nicht mehr alle eingangs genannten Bienenprodukte als chemische Substanzen erforderlich sind Die Solitonenfrequenzen dieser Substanzen werden vielmehr mithilfe einer Spule (ähnlich einer Ferritantenne) aufgefangen, verstärkt und mithilfe von magnetischen Quadrupolen der gewünschten Trägersubstanz (hier Bienenwachs) aufgeprägt, wobei erzwungene Platzwechsel auftreten.

Das so strukturmodifizierte Bienenwachs wirkt dann praktisch genauso, als oß die weiteren Substanzen (Honig, Bienengift etc.) darin gelöst oder eingebettet wären.

In den ersten beiden oben genannten Verfahren steht eine Lösung oder Schmelze zur Verfügung, die im Wesentlichen Bienenwachs enthält und mit der erfindungsgemäß ein Trägermaterial, z.B. Stoffgewebe - Jute, Baumwolle, Wolle usw. - getränkt werden kann. Bei dem dritten genannten Verfahren wird dieses getränkte Material strukturmodifiziert. Wird der so präparierte Stoff als Unterbett - z.B. unter dem Bettlaken - in einem Bett oder in einem Kopfkissen verwendet, so strömt er über Jahre hinaus seine flüchtigen Bestandteile in die Umgebung, sodaß Bett und/bzw. oder Kopfkissen von einer Duftwolke umgeben sind, in die sich der Benutzer legt. Die Haut und die Atmungsorgane des Benutzers nehmen diese Stoffe auf; außerdem wirken die Solitonenschwingungen auf ihn. (Solitonen oder solitäre Wellen sind sowohl elektromagnetisch als auch akustisch als Phononen auftretende - wenn auch unhör8are - Schwingungen, die theoretisch in dem Buch von G.Eilenberger: Solitons, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg,New York, Tokyo, 1983, beschrieben sind; wobei es sich hier um sog. tcpologische Solitonen vom Sinus-Gordon-Typ handelt).

Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, den getränkten Stoff in einem Überzug zu; verwenden, um das Bett vor dem Bienenwachs zu schützen. Anstelle großflächiger Stoffe werden erfindungsgemäß auch schmale, bandformige Streifen - ggf. in Schutzhülle - vorgeschlagen, die parallel oder diagonal in Liege- oder Sitzmöbel eingelegt werden können.

Schließlich läßt sich das erfindungsgemäße Duftgemisch auch erfindungsgem^ dazu verwenden, auf dem Holzrost des Bettes usw. aufgetragen oder osstrichen zu werden. Die Wirkung ist auch noch durch dicke Matrazen hincrch vorhanden. Ebenso kann die Erfindung nicht nur in Betten oder Kissen verwendet werden, sondern auch in anderen Sitz- und Liegemöbeln.

Sie kann auch in diese Möbel oder in Matrazen etc. fest eingebaut, z.B.

eingenäht werden.

Vorteile der Erfindung sind die problemlose, einfach zu bewerkstelligende erstellung und Anwendung des Duftgemisches, seine langjährige Wirksamkeit und seine positive Wirkung auf den Menschen. Ungünstige Nebenwirkungen sind nach jahrelangen Versuchen nicht bekannt geworden.


Anspruch[de]

Patentansprüche: 1. Duftgemisch, dadurch gekennzeichnet, daß Bienenwachs als Grundsubstanz mit- folgenden weiteren Substanzen einzeln oder im Gemisch versetzt bzw.

strukturmodifiziert wird: Bienengift, Propolis, Bienenhonig, Gelee Royal und Blütenpollen.

2. Duftgemisch nach 1. Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Duftgemisch in einem Lösungsmittel wie z.B. Petroläther gelöst wird.

3. Duftgemisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Duftgemisch auf einem Trägermaterial aufgebracht wird.

4. Duftgemisch nach 3. Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial mit einer Schutzhülle umgeben ist.

5. Duftgemisch nach 3. oder 4. Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermaterial Streifen- oder Bandform hat.

6. Duftgemisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Duftgemisch selbst oder das Trägermaterial mit Duftgemisch in Decken, Kissen, Matrazen, Unterbetten, Sitz- oder Liegemöbel eingebracht wird.

7. Duftgemisch nach 3., 4. und 6. Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Duftgemisch getränkte Streifen in Liegemöbel eingelegt oder eingenäht werden.







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