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Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung von Materialbahnen - Dokument DE3507383A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3507383A1 04.09.1986
Titel Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung von Materialbahnen
Anmelder VEB Kombinat Polygraph "Werner Lamberz" Leipzig, DDR 7050 Leipzig, DD
Erfinder Werner, Horst, DDR 5501 Woffleben, DD
DE-Anmeldedatum 02.03.1985
DE-Aktenzeichen 3507383
Offenlegungstag 04.09.1986
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.1986
IPC-Hauptklasse B65H 23/188

Beschreibung[de]

Einri¢htung zur Steuerung der Bahnspannung von Materialbahnen

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung von Materialbahnen, insbesondere beim Ziehen einer Materialbahn von einer Rolle.

Bekannt ist nach der CH- 563.301 eine Einrichtung zur Regelung der Bahnspannung beim Ziehen einer Materialbahn von einer Rolle mit Ablaufbreuisen, einer Pendelwalse, um die die Materialbahn geführt ist sowie einen an der Pendelwalze angeordneten Sollwertgeber. Mittels eines Meßwertumformers werden alle Abweichungen vom Sollwert in ein Signal umgeformt, das durch einen Signalverstärker verstärkt wird. Das Ausgangssignal des Signalverstärkers wirkt auf Stellglieder einer Ablaufbremse, die die Rolle Je nach Größe der Bahnspannungsabweichung entsprechend stark abbremst und ao die Bahnspannung auf den Sollwert regelt. Mit dieser Einrichtung werden Bahnrisse vermieden und es wird eine constante Bahnspannung erreicht.

Nachteilig an dieser Einrichtung ist die Kompliziertheit und der hohe technische Aufwand, Insbesondere ist beispielsweise die Anwendung der Einrichtung an Rollenautomaten für Tapeten mit einer Vorratsserecke zu aufwendig, da eine Bahnspannungs regelung während des Druckprozesses nicht erforderlich ist.

Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung, die einen einfacheren Aufbau besitzt und einen geringeren Aufwand erfordert.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Einrichtung so zu gestalten, daß eine aufwendige Regelung nicht erforderlich ist und die Steuerung der Bahnspannung nur während des Anfahrens und Abbremsens erfolgt.

Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß der Transporteinrichtung mit ir geringeren Trägheit eine den Bewegungsablauf der Transporteinrichtung mit der größten Trägheit beim Anlaufen und Bremsen entsprechende Steuerung vornehmende Steuereinrichtung zugeordnet ist.

Ein geringer Aufwand wird dadurch erforderlich, daß in der Steuereinrichtung ein elektronisches Zeitglied und eine zur Erzeugung einer constanten Mindestspannung der Materialbahn dienende Einrichtung angeordnet sind. Vorteilhaft wird die Einrichtung so gestaltet, daß der Steuereinrichtung eine die Verbindung zwischen Antriebsmittel und Transporteinrichtung herstellende Elektromagnetkupplung nachgeordnet ist.

Für eine einfache Ausführung ist es günstig, wenn die zur Erzeugung einer konstanten Mindestspannung der Materialbahn dienende Einrichtung aus einer der Elektromagnetkupplung zugeordneten Schaltung mit einer Zener-Diode besteht.

Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird eine aufwendige Regelungseinrichtung durch eine einfachere Steueranordnung ersetzt.

Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt Fig. 1: die schematische Anordnung der Steuereinrichtung in der Maschine und Fig. 2: den Schaltungsaufbau der Steuereinrichtung.

Die schematische Anordnung in Figur 1 zeigt eine mögliche Ausführung der Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung beim Ziehen einer Papierbahn 4 von einem Papierballen 1 vor einem Rollenautomat für Tapeten.

Der Papierballen 1 wird über die Welle 2 von einem Motor angetrieben. An der Welle 2 befindet sich ein Scheibenbremssystem 3, dessen Funktion in bekannter Weise abläuft. Die Papierbahn 4 wird von einer Abzugseinrichtung, bestehend aus einer Absugswalze 5 und einer Belastungswalze 6, abgezogen. Danach gelangt die Papierbahn 4 über eine Vorratsstrecke 7 zum Rollenautomat 8. Die Abzugswalze 5 wird über eine Elektromagnetkupplung 9 von einem Drehstrommotor 10 angetrieben. Der Kupplungsvorgang wird von einer Steuereinrichtung 11 gesteuert. Durch die Steuereinrichtung 11 wird die Elektromagnetkupplung 9 so gesteuert, daß die Bahngeschwindigkeit entsprechend der vorbestimmten Trägheit des Bapierballens 1 allmählich von Null bis zum Maximalwert ansteigt. Ein Reißen der Papierbahn 4 ist dadurch ausgeschlossen.

Um die Papierbahn 4 auch während der Auslaufzeit des Papierballens 1 nach der Einleitung des Bremsvorganges straff zu halten, erhält die Elektromagnetkupplung 9 von der Steuereinrichtung 11 eine Mindestspannung (Kupplung schleift).

Bei der in Figur 2 dargestellten Steuereinrichtung 11 wird die Elektromagnetkupplung 9 durch die Betätigung des Ansteuerkontaktes 13 über das dadurch in Funktion tretende Relais 14 mit den durch das Relais 14 umschaltenden Schaltern 15, 16, 25 angesteuert.

Voraussetzung dabei ist, daß der Schalter 12 geschlossen ist.

Der Schalter 12 dient zur völligen Lösung der Kupplung bei einem beispielsweise erforderlichen Ballenwechsel oder einer notwendigen seitlichen Korrektur des Ballens auf der Welle, ohne daß die gesamte Maschine abgeschaltet werden muß.

Ist der Schalter 13 geschlossen, dann liegt an der Basis des ersten Transistors 20 (npn-Typ) eines dreistufigen Transistorverstärkers über den Widerstand 17 ein positives Spannungspotential, das von einer entgegengesetzten Spannung eines zwischen Basis und Kollektor des Transistors 20 liegenden Kondensators 19 überlagert wird. Da sichnun der Kondensator 19 über den Widerstand der Elektromagnetkupplung 9, dem Potentiometer 24 und dem Widerstand 22 entlädt, sinkt allmählich die Kollektor-Basis-Spannung und der Transistor 20 steuert durch. über den zweiten Transistor 21 (npn-Typ) wird der die Elektromagnetkupplung 9 ansteuernde Leistungstransistor 26 (pnp-fyp) ebenfalls leitend und läßt die Spannung an der Elektromagnetkupplung 9 langsam ansteigen. Die Papierbahn 4 setzt sich in Bewegung.

Wird der Papierballen 1 durch das Scheibenbremssystem 3 abgebremst, so wird der Ansteuerkontakt 13 geöffnet und damit werden über das Relais 14 die Schalter 15, 16, 25 in ihre ursprüngliche Schaltstellung gebracht. Über Schalter 15 und 16 sowie dem Widerstand 18 wird jetzt der Kondensator 19 wieder aufgeladen und über Schalter 25 die Basis des Leistungstransistors 26 mit einer Zener-Dioden-Schaltung, bestehend aus der Zener-Diode 23 und dem Potentiometer 24, verbunden.

Diese Zener-Dioden-Schaltung bewirkt, daß an der Elektromagnetkupplung 9 eine constante Spannung anliegt, die eine Mindestspannung der Papierbahn erzeugt und somit die Papierbahn straff hält.

Variiert wird die Mindestspannung durch Verstellung des Potentiometers 24. Werden Papierballen mit einer verschiedenen rägheit verwendet, dann kann die Anpassung der Schaltung durch den Einsatz verschiedener Kapazitäten erfolgen Die Dioden 27 und 28 dienen als Schutz für die Bauelemente bei Falschpolung der Spannungsquell e.

Bezugszeichenaufstellung 1 Papierballen 2 Welle 3 Scheibenbremssystem 4 Papierbahn 5 Abzugswalze 6 Belastungswalze 7 Vorratsstrecke 8 Rollenautomat 9 Elektromagnetkupplung 10 Drehstrommotor 11 Steuereinrichtung 12 Schalter 13 Ansteuerkontakt 14 Relais 15 Schalter 16 Schalter 17 Widerstand 18 Widerstand 19 Kondensator 20 Transistor 21 Transistor 22 Widerstand 23 Zenerdiode 24 Potentiometer 25 Schalter 26 Transistor 27 Diode 28 Diode


Anspruch[de]

Patentanspruch 1. Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung von Materialbahnen mit Antriebsmittel für mindestens zwei rotierende Transporteinrichtungen unterschiedlicher Trägheit zwischen denen sich die zu transportierende Materialbahn befindet und mit Mittel zur Bremsung der Bewegung der Transport einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Transporteinrichtung mit der geringeren Trägheit eine den Bewegungsablauf der Transporteinrichtung mit der größten Trägheit beim Anlaufen und Bremsen entsprechende Steuerung vornehmende Steuereinrichtung (11) zugeordnet ist.

2. Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuereinrichtung (11) ein elektronisches Zeitglied und eine zur Erzeugung einer konstanten Mindestspannung der Materialbahn dienende Einrichtung angeordnet sind.

3. Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereinrichtung (11) eine die Verbindung zwischen Antriebmsittel und Transporteinrichtung herstellende Elektromagnetkupplung (9) nachgeordnet ist.

4. Einrichtung zur Steuerung der Bahnspannung nach Anspruch 1 und 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung einer constanten Mindestspannung der Materialbahn dienende Einrichtung aus einer der Elektromagnetkupplung (9) zugeordneten Schaltung mit einer Zener-Diode besteht (23).







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