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Dokumentenidentifikation DE2654712C2 15.01.1987
Titel Schaltungsanordnung in der Steuerlogik eines Typenraddruckers
Anmelder Xerox Corp., Rochester, N.Y., US
Erfinder Deetz, David R., Dallas, Tex., US
Vertreter Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 8000 München
DE-Anmeldedatum 02.12.1976
DE-Aktenzeichen 2654712
Offenlegungstag 14.07.1977
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.01.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.01.1987
IPC-Hauptklasse B41J 35/20

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in der Steuerlogik eines Typenraddruckers mit einem Typenrad mit axialem Abdruck der Typen, wobei ein einem Typenradmotor zugeordneter Steuerkanal aufeinanderfolgend eine Drucklogik, eine Typenradlogik, ein Typenradservosystem und eine Typenradtreiberstufe enthält, und wobei die Typenradlogik zur Bestimmung der kürzesten Drehrichtung des Typenrades eine Flip-Flop-Schaltung enthält, welche die Drehrichtung des Typenrades festlegt und die als erstes Eingangssignal ein Initialisierungssignal für den Rücklauf des Typenrades in die Ausgangsstellung, als zweites Eingangssignal die Taktimpulse für die Typenraddrehrichtung und ein drittes Eingangssignal empfängt, ferner eine Zähler- und Komparatorschaltung enthält, die als einen Eingang ein die absolute Typenradadresse angebendes Signal, und als zweiten Eingang ein die gegenwärtige absolute Typenradstellung angebendes Signal empfängt und deren Differenzausgangssignal das dritte Eingangssignal der Flip-Flop-Schaltung bildet, wobei das Ausgangssignal der Flip-Flop-Schaltung aus einem Typenradumkehrsignal besteht, welches abhängig von der Kombination der logischen Pegel des zweiten und des dritten Eingangssignals einen von zwei logischen Zuständen einnimmt.

In Fig. 1 ist eine vereinfachte schematische Darstellung eines einschlägigen Teils einer Typenrad-Logik gezeigt, die bereits entwickelt und realisiert wurde. Bei der Schaltung nach Fig. 1 gelangt ein Flip-Flop 400 zur Anwendung, von dem nur ein Teil zur Realisierung einer bestimmten Funktion verwendet wird. Ein Ausgangssignal des Flip-Flops 400 bildet das Signal für den Rücklauf des Typenrades in die Ausgangsstellung, welches über eine Leitung 402 angelegt wird, und es bildet ferner das Initialisiersignal für das Flip-Flop. Die weiteren Eingangssignale bestehen aus dem Taktimpuls für die Typenraddrehrichtung, der über die Leitung 404 angelegt wird und ein Signal entsprechend der Differenzanzeige vom Zähler und Komparator 412, das über die Leitung 412 angelegt wird. Das Ausgangssignal des Flip-Flops erscheint auf der Leitung 410 als Typenradumkehrsignal.

Der Zähler und Komparator 412 hat neben anderen Eingängen, zwei Eingänge, die mit der vorliegenden Erfindung in Beziehung stehen. Diese zwei Eingänge sind (1) die über die Leitung 414 angelegte, absolute Typenradadresse und (2) die über die Leitung 416 angelegte gegenwärtige Typenradstellung. Da 96 Drehkoordinaten wegen des in der ursprünglichen Diablo-Konstruktion verwendeten Typenrades mit 96 Zeichen um das Typenrad herum bezeichnet sind, gibt die absolute Typenradadresse die Drehkoordinaten des zu druckenden Zeichens in bezug auf eine Ausgangsstellung an. Das Eingangssignal auf der Leitung 416 für die gegenwärtige Typenradstellung liefert die Angabe über die gegenwärtigen Drehkoordinaten des Typenrades in bezug auf die Ausgangsstellung. Von den verschiedenen auf die Ausgänge gegebenen Berechnungsergebnisse des Zählers und Komparators 412 wird das eine hier interessierende Ausgangssignal auf die Leitung 406 gegeben. Das Ausgangssignal auf der Leitung 406 bildet eine Anzeige für die Feststellung des Zählers und Komparators 412 hinsichtlich des Ausmaßes der Drehung, und zwar im Uhrzeigersinn, die nötig ist, um das Typenrad aus seiner gegenwärtigen Stellung in die nächste gewünschte Stellung zu bringen. Wenn das Ausmaß der erforderlichen Drehung 180° oder mehr (48 Zeichen oder mehr) beträgt, dann wird das Differenzanzeigesignal auf der Leitung 406 auf einen niedrigen (0) logischen Pegel gesetzt. Wenn das Ausmaß der benötigten Drehung im Uhrzeigersinn weniger als 180° (weniger als 48 Zeichen) beträgt, wird das Differenzanzeigesignal auf der Leitung 406 auf einen hohen (1) logischen Pegel gesetzt.

Wenn der zugeordnete Drucker anfänglich erregt wird, wird das Typenrad-Rückkehrsignal auf der Leitung 402 auf einen niedrigen (0) logischen Pegel gesetzt, was dazu führt, daß das Typenradumkehrsignal auf der Leitung 410 des Flip-Flops 400 auf einen niedrigen (0) logischen Pegel gesetzt wird. Bei diesem System führt der niedrige (0) logische Pegel auf der Leitung 410 vorzugsweise dazu, daß das Typenrad, von der Bedienungskraft her gesehen, im Uhrzeigersinn rotiert, und hierbei dreht das Typenrad im Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung und verbleibt dort, bis Typenrad-Verrückdaten vom Drucker empfangen werden.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Schaltungsanordnung in der Steuerlogik eines Typenraddruckers der eingangs definierten Art insbesondere derart zu verbessern, daß eine Behinderung der Anhebebewegung des Farbbandes durch die Drehbewegung des Typenrades bei geringem technischen Aufwand vollständig ausgeschaltet wird.

Ausgehend von der Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine kreuzgekoppelte logische Sperrschaltung mit einem nachgeschalteten ODER-Glied vorgesehen ist, welche ein Farbbandanhebesignal an einem Eingang und ein Zeitsteuersignal an einem zweiten Eingang empfängt, wobei ein Eingang des ODER-Gliedes das Ausgangssignal der kreuzgekoppelten logischen Sperrschaltung empfängt und ein zweiter Eingang des ODER-Gliedes das Differenzsignal (auf Leitung) der Zähler- und Komparatorschaltung empfängt, und wobei das Ausgangssignal des ODER-Gliedes das dritte Eingangssignal der Flip-Flop-Schaltung bildet.

Mit Hilfe der zusätzlichen logischen kreuzgekoppelten Sperrschaltung wird folgendes erreicht:

Ist das Farbband bei Inbetriebnahme des Typenrades zunächst abgesenkt, so liegt am Eingangsanschluß der kreuzgekoppelten logischen Sperrschaltung ein Signal mit niedrigem logischen Pegel an, was dazu führt, daß am Ausgang des einen Gatters der Sperrschaltung ein Signal mit hohem logischen Pegel erscheint. Dieses Signal mit hohem logischen Pegel gelangt zum Ausgangsanschluß des ODER-Gliedes und über eine Leitung zum Eingang D der Flip-Flop-Schaltung. Liegt am Eingangsanschluß D der Flip-Flop-Schaltung ein Signal mit hohem logischen Pegel an, so hat dies zur Folge, daß das Typenrad immer in einer Drehrichtung, wie beispielsweise immer im Uhrzeigersinn, gedreht wird.

Zu Beginn der Anhebebewegung des Farbbandes übernimmt daher das Signal an dem genannten Eingangsanschluß der Sperrschaltung die Führung und zwar unabhängig davon, welches logische Signal auf der Ausgangsleitung der Zähler- und Komparatorschaltung vorhanden ist.

Wenn nach dem Vorgang des Anhebens das Zeitsteuersignal auf der zweiten Eingangsleitung der kreuzgekoppelten logischen Sperrschaltung verschwindet, so hat dies zur Folge, daß das Ausgangssignal der Sperrschaltung einen niedrigen logischen Pegel einnimmt, so daß das Signal am Ausgang des ODER-Gliedes ebenfalls einen niedrigen logischen Pegel erreicht, falls auf der Ausgangsleitung der Zähler- und Komparatorschaltung kein Signal mit hohem logischen Pegel vorhanden ist.

Mit anderen Worten wird bei Verschwinden des Zeitsteuersignals die Führungseigenschaft des Signals an dem einen Eingang der Sperrschaltung angehoben und es erfolgt dann ein normaler Betrieb, d. h. , das Typenrad wird immer auf dem kürzesten Weg (Drehrichtung) zur nächsten Stellung bewegt, wobei es sich in beide Drehrichtungen drehen kann, da dann das Farbband bereits angehoben ist und angehoben bleibt.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus dem Anspruch 2.

Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine vereinfachte schematische Darstellung der bekannten Steuerung für die Drehrichtung des Typenrades,

Fig. 2 ein Blockschaltbild, welches schematisch die Steuerlogik eines Typenraddruckers zeigt, und

Fig. 3 eine vereinfachte schematische Darstellung der Schaltungsanordnung mit Merkmalen nach der Erfindung.

Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild, in welchem die Einzelheiten der Schaltung einer Druckereinheit schematisch dargestellt sind. Die Druckereinheit umfaßt gemäß ihrer Darstellung in Fig. 2 eine Schnittstellenlogik für die Druckereinheit, dargestellt durch den Block 305, eine Druck-Logikschaltung, dargestellt durch den gestrichelten Block 306, eine Wagen-Logik 317, ein Wagen-Servosystem 318, eine Papiervorschub-Logik 321, eine Farbbandanhebe-Logik 323 und einen Sensor für das Bandende 326. Die Schnittstellenlogik für die Druckereinheit, dargestellt durch den Block 305, enthält eine geeignete Logik- und Gatterschaltung, um die darin anliegenden Eingangs- und Ausgangssignale auf die geeigneten Pegel zu heben und um danach solche Eingangssignale in einer geeigneten Weise, entsprechend der Natur dieser Eingangssignale, entweder auf die Druck-Logikschaltung, dargestellt durch den gestrichelten Block 306, oder die Wagen-Logik 317, die Papiervorschub-Logik 321 oder die Farbbandanhebe-Logik 323 zu verteilen.

Die durch den Block 305 dargestellte Schnittstellenlogik ist auf ihrer linken Seite mit einer Vielzahl von Eingangs- und Ausgangsanschlüssen verbunden. Im einzelnen erhalten die Datenleitungen DL0 bis DL11 entweder eine 12-Bit- Druckinformation oder eine 12-Bit-Wagenversetzinformation oder eine 12-Bit-Papierfortschaltinformation von der externen Steuerquelle. Außerdem erhält sie mehrere Taktimpulse für Tätigkeiten bzw. Operationen. Durch die 12 Datenbits erfährt der Drucker, was er tun soll, durch die Taktimpulse, wann er die Befehle ausführen soll. Nach Empfang der externen Daten übernimmt die Druckerelektronik und führt die notwendigen Schritte zur Durchführung der Befehle aus.

Im einzelnen erhält die durch den Block 305 dargestellte Schnittstellenlogik fünf Eingangssignale von der externen Steuerung und liefert an sie fünf Ausgangsanzeigen. Die vorhandenen Eingangsleitungen sind mit Zeichen-Taktimpuls, Wagen-Taktimpuls, Papiervorschub-Taktimpuls, Farbbandfunktion und Zurückstellen bezeichnet. Diese Eingangsleitungen dienen dazu, die Druckereinheit mit den folgenden Informationen zu versehen:

Zeichen- oder Typenrad-Taktimpuls - ein Signal, das zur Entnahme der auf den Datenleitungen DL0 bis DL11 gelieferten Druckinformation verwendet wird.

Wagen-Taktimpuls - Ein Signal, das dazu verwendet wird, einen auf den Datenleitungen DL0 bis DL11 zugeführten 12-Bit-Wagenversetzbefehl zu bezeichnen und seine Entnahme zu verursachen.

Papiervorschub-Taktimpuls - Ein Signal, das dazu verwendet wird, einen auf den Datenleitungen DL0 bis DL11 angebotenen 12-Bit-Papiervorschubbefehl zu bezeichnen und seine Entnahme zu verursachen.

Farbbandfunktionen - Ein Signal, welches dazu verwendet wird, die Lage eines Matrizen-Plastikfarbbandes zwischen einer oberen Druckstellung und einer unteren Stellung, in welcher es den Blick auf den Druckort nicht abdeckt, zu steuern.

Zurückstellen - Ein Signal, welches dazu verwendet wird, das Typenrad, den Wagen und die verschiedenen Logikregister in Anfangszustände zurückzusetzen, so wie wenn ein System erstmalig eingeschaltet oder rückgesetzt wird.

Zu den fünf Zustandsausgängen der Druckereinheit gehören gemäß Fig. 2 die mit Drucker bereit, Zeichen bereit, Wagen bereit, Papiervorschub bereit und Farbbandende bezeichneten Leitungen. Diese Leitungen werden zur Durchführung der folgenden Funktionen herangezogen:

Drucker bereit - Ein Leiter, dessen Signalpegel dazu verwendet wird anzuzeigen, daß der Drucker richtig mit Spannung versorgt ist.

Zeichen bereit - Ein Leiter, dessen Signalpegel dazu verwendet wird anzuzeigen, daß der Drucker in einem zur Annahme eines Zeichen-Befehls bereiten Zustand ist.

Wagen bereit - Ein Leiter, dessen Signalpegel dazu verwendet wird anzuzeigen, daß der Drucker zur Annahme neuer Wagenvorrück-Befehle bereit ist.

Papiervorschub bereit - Ein Leiter, auf dessen Signalpegel die Anzeige baut, daß der Drucker zur Annahme neuer Papiervorschub-Befehle bereit ist.

Farbbandende - Eine sensorinitiierte Anzeige, die der Bedienungskraft einen Hinweis gibt, daß das Farbbandende nahe ist.

Die durch den gestrichelten Block 306 angedeutete Typenrad-Logikschaltung steuert alle Funktionen des Druckers in Zusammenhang mit der Grundbewegung, die die Typenscheibe so verdreht, daß ein bestimmtes Zeichen in Druckstellung gelangt und gedruckt wird. Die durch den gestrichelten Block 306 angedeutete Druck-Logikschaltung ist mit der Schnittstellen-Logik 305 über ein Mehrleiterkabel 327 verbunden und umfaßt eine Druck-Logikeinrichtung 333, eine Typenrad-Logikeinrichtung 334, eine Typenrad-Servoeinrichtung 335, eine Farbbandvorschub-Codiereinrichtung 337, eine Hammerpegel-Codiereinrichtung 339 und Treibereinrichtungen 340 bis 342. Die Druck-Logikeinrichtung 333 ist über das Mehrleiterkabel 327 mit der Schnittstellen-Logik 305 verbunden und dient als Puffer- und Steuereinrichtung zwischen den Informationen von der Schnittstellen-Logik 305 zu den übrigen Elementen innerhalb der durch den gestrichelten Block 306 angedeuteten Druck-Logikschaltung, um die Tätigkeit der Hammerpegel-Codiereinrichtung 339 in bezug auf die Typenrad-Logikeinrichtung 334 und die Farbbandvorschub-Codiereinrichtung 337 in geeigneter Weise sequentiell zu ordnen, und dient ferner dazu, eine Zustandinformation in Form eines Eingangssignals "Zeichen bereit" mit richtig beendetem Zeichendruckvorgang an die Schnittstellenlogik 305 weiterzuleiten, um anzuzeigen, daß eine neue Zeichen-Information der Druckereinheit eingegeben werden kann.

Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform bildet eine Vorrichtung zur Farbbandanhebung. Sie umfaßt vorzugsweise eine kreuzgekoppelte Sperrschaltung 500 in Verbindung mit einem ODER-Glied 510. Die kreuzgekoppelte Sperrschaltung 500 ist vorzugsweise aus einer integrierten Schaltung 7400(ein vierfaches positives NICHT-UND-Glied mit zwei Eingängen), von der nur ein Teil für die hier beschriebene Funktion verwendet wird. Der Ausgang des Gatters 502 wird über die Leitung 507 auf einen Eingang des ODER-Gliedes 510 gegeben und über die Leitung 505 auf den Eingang des Gatters 504. Das andere Eingangssignal des Gatters 504 auf der Leitung 503 ist ein Zeitsteuersignal, das von dem Zeichen bzw. Typenrad-Taktimpuls abgeleitet ist. Der Ausgang des Gatters 504 liegt über der Leitung 506 an einem Eingang des Gatters 502. Das andere Eingangssignal für das Gatter 502 auf der Leitung 501 ist das Farbbandanhebesignal. Das Ausgangssignal des Zählers und Komparators 412 bildet über die Leitung 406 das andere Eingangssignal des ODER-Gliedes 510. Das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 510 bildet über die Leitung 508 das Eingangssignal am Anschluß D der Flip-Flop-Schaltung 400. Die anderen Eingänge und Ausgänge des Flip-Flops 400 wurden bereits anhand der Fig. 1 erläutert.

Wenn der Drucker zu Anfang erregt wird, wird das Typenrad-Rückkehrsignal auf der Leitung 402 auf einen niedrigen (0) logischen Pegel gebracht, was dazu führt, daß das Typenrad-Rückkehrsignal, auf der vom Flip-Flop 400 abgehenden Leitung 410, auf den tiefen (0) logischen Pegel gesetzt wird. Bei diesem System führt ein niedriger logischer Pegel auf der Leitung 410 vorzugsweise dazu, daß sich das Typenrad, von der Bedienungsperson aus gesehen, im Uhrzeigersinn dreht, und zu dieser Zeit dreht sich das Typenrad im Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung und verbleibt dort, bis die Typenradverstelldaten vom Drucker empfangen werden. Zu dieser Zeit ist das Farbbandanhebesignal auf der Leitung 501 auf einen niedrigen (0) logischen Pegel gesetzt, weil sich das Farbband in der Untenstellung befindet. Der niedrige logische Pegel auf der Leitung 501 setzt einen hohen (1) logischen Pegel auf der Leitung 507, was dazu führt, daß ein hoher (1) logischer Pegel auf der Leitung 508 gesetzt wird. Der hohe logische Pegel auf der Leitung 507 führt zu einem hohen logischen Pegel auf der Leitung 505, was zu einem hohen logischen Pegel auf der Leitung 506 führt. Das Zeitsteuersignal auf der Leitung 503 wird normalerweise auf einen hohen logischen Pegel gesetzt und wird nach Beendigung eines jeden Druckzyklus auf den niedrigen logischen Pegel gebracht. Ein niedriger logischer Pegel auf irgendeiner der zwei Eingangsleitungen 501 bzw. 506 des Gatters 502 führt zu einem hohen logischen Pegel auf der Ausgangsleitung 507. Ebenso führt ein niedriger logischer Pegel auf irgendeiner der zwei Eingangsleitungen 503 bzw. 505 des Gatters 504 zu einem hohen logischen Pegel auf der Ausgangsleitung 506.

Beim Auftreten von an die Typenrad-Logik 334 angelegten Typenrad-Verrückdaten berührt das Ausgangssignal des Zählers und Komparators 412 auf der Ausgangsleitung 406 (unabhängig davon, ob es sich auf einem hohen oder einem niedrigen logischen Pegel befindet) das Typenrad-Umkehrsignal auf der Leitung 410 nicht. Dies liegt daran, daß die Leitung 507, die einen Eingang für das ODER-Glied 510 bildet, sich auf einem hohen logischen Pegel befindet, weshalb das Ausgangssignal auf der Leitung 508 auf dem hohen logischen Pegel bleibt. Mit der Leitung 508 auf hohem logischen Pegel bleibt das Typenrad-Umkehrsignal auf der Leitung 410 auf tiefem logischen Pegel, und das Typenrad dreht sich im Uhrzeigersinn in Stellung, selbst wenn diese Drehrichtung nicht der kürzeste Weg sein sollte. Außerdem wird zu dieser Zeit das Farbbandanhebesignal auf der Leitung 501 auf den hohen logischen Pegel gesetzt, dies berührt jedoch nicht den logischen Pegel auf der Leitung 507, weil der andere Eingang des Gatters 502 auf dem niedrigen logischen Pegel ist. Es ist einsichtig, daß die Schaltung das Typenrad dazu bringt, stets im Uhrzeigersinn zu rotieren, wenn am Anfang das Farbband angehoben wird.

Nach dem Drucken des ersten Zeichens wird das Zeitsteuersignal auf der Leitung 503 auf den niedrigen logischen Pegel gebracht. Dieser niedrige logische Pegel auf der Leitung 503 führt dazu, daß ein hoher logischer Pegel auf der Leitung 506 gesetzt wird, welcher seinerseits dazu führt, daß ein niedriger (0) logischer Pegel auf der Leitung 507 und der Leitung 505 gesetzt wird. Dieser Satz von Zuständen führt dazu, daß die kreuzgekoppelte Sperrschaltung 500 im selbsthaltenden Zustand ist, so daß die Änderung des logischen Pegels des Zeitsteuersignals auf der Leitung 503 keinen Einfluß auf den logischen Pegel auf der Ausgangsleitung 507 hat. Der logische Pegel auf der Ausgangsleitung 507 bleibt so lange der niedrige (0) logische Pegel, wie das Farbband in seiner Oben- bzw. Druckstellung ist und damit einen hohen logischen Pegel auf der Leitung 501 verursacht. Mit dem logischen Pegel auf der Leitung 507 gleich dem niedrigen logischen Pegel folgt der logische Pegel auf der Leitung 508 dem logischen Pegel auf der von dem Zähler und Komparator 412 herkommenden Leitung 406, und das Typenrad rotiert wieder für jedes zu druckende Zeichen auf dem kürzesten Weg (im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn) zum nächsten Zeichen. Diese Art von Vorgang dauert an, bis das Drucken beendet ist. Dann dreht das Typenrad in die Ausgangsstellung, wo es anhält, und das Farbband fällt nach unten. Dann dreht, wenn das Farbband in die Oben- bzw. Druckstellung angehoben wird, wie oben erklärt, das Typenrad im Uhrzeigersinn auf die gewünschte Stellung, unabhängig davon, ob die Drehrichtung im Uhrzeigersinn der kürzeste Weg ist oder nicht.


Anspruch[de]
  1. 1. Schaltungsanordnung in der Steuerlogik eines Typenraddruckers mit einem Typenrad mit axialem Abdruck der Typen, wobei ein einem Typenradmotor zugeordneter Steuerkanal aufeinanderfolgend eine Drucklogik, eine Typenradlogik, ein Typenradservosystem und eine Typenradtreiberstufe enthält, und wobei die Typenradlogik zur Bestimmung der kürzesten Drehrichtung des Typenrades eine Flip-Flop-Schaltung enthält, welche die Drehrichtung des Typenrades festlegt und die als erstes Eingangssignal ein Initialisierungssignal für den Rücklauf des Typenrades in die Ausgangsstellung, als zweites Eingangssignal die Taktimpulse für die Typenraddrehrichtung und ein drittes Eingangssignal empfängt, ferner eine Zähler- und Komparatorschaltung enthält, die als einen Eingang ein die absolute Typenradadresse angebendes Signal, und als zweiten Eingang ein die gegenwärtige absolute Typenradstellung angebendes Signal empfängt und deren Differenzausgangssignal das dritte Eingangssignal der Flip-Flop-Schaltung bildet, wobei das Ausgangssignal der Flip-Flop-Schaltung aus einem Typenradumkehrsignal besteht, welches abhängig von der Kombination der logischen Pegel des zweiten und des dritten Eingangssignals einen von zwei logischen Zuständen einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß eine kreuzgekoppelte logische Sperrschaltung (500) mit einem nachgeschalteten ODER-Glied (510) vorgesehen ist, welche ein Farbbandanhebesignal an einem Eingang (501) und ein Zeitsteuersignal an einem zweiten Eingang (503) empfängt, wobei ein Eingang des ODER-Gliedes (510) das Ausgangssignal der kreuzgekoppelten logischen Sperrschaltung (500) empfängt und ein zweiter Eingang des ODER-Gliedes (510) das Differenzsignal (auf Leitung 406) der Zähler- und Komparatorschaltung (412) empfängt, und wobei das Ausgangssignal des ODER-Gliedes (510) das dritte Eingangssignal der Flip-Flop-Schaltung (400) bildet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreuzgekoppelte logische Sperrschaltung (500) zweier Gatter (502, 504) mit jeweils zwei Eingängen und einem Ausgang umfaßt, die so ausgebildet sind, daß bei Auftreten eines logischen Pegels an einem der zwei Eingänge jedes der Gatter (502, 504) der invertierte logische Pegel jeweils am Ausgangsanschluß des betreffenden Gatters (502, 504) erscheint.






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