Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Datumsanzeige
nach der Gattung des Hauptanspruches.
Eine derartige, aus der DE-PS 33 19 256 bekannte Anordnung
weist zur Anzeige des geltenden Datums eine entlang einem
Kalenderblatt mechanisch bewegbare Zeigermarkierung auf,
die eine umständliche manuelle Einstellung erforderlich
macht. Die gesamte Anordnung besteht aus verschiedenen
Teilen in fester räumlicher Zuordnung, die viel Platz
beansprucht. Die Anzeige ist wenig variabel.
Darüberhinaus ist aus dem DE-GM 84 26 387 ein Dauerkalender
mit unveränderbarer Kalenderoberfläche bekannt, in die dem
Datum zugeordnete Öffnungen eingelassen sind. Diese werden
von hinten durch eine mechanisch manuell verschiebbare
Leuchtplatte markiert. Durch die erforderliche mechanische
Verschiebung wird eine umständliche manuelle
Datumseinstellung erforderlich. Die aufwendige Herstellung führt zu einer
wenig kostengünstigen Lösung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Anordnung zur Datumsanzeige zu schaffen, die leicht
handhabbar ist, keine mechanisch verschiebbare
Markierungen aufweist und bei vollautomatischer
Datumsanzeige keine Einstellvorgänge erforderlich macht.
Die Aufgabe wird mit einer Anordnung zur Datumsanzeige der
eingangs genannten Art mit den Merkmalen des
kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anordnung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird anhand von durch Zeichnungen erläuterten
Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 in einer schematischen Darstellung eine
Leuchtkörpermatrix gemäß der Erfindung mit zugehöriger
Ansteuerschaltung,
Fig. 2a und 2b zwei Ausführungsformen des Zahlenfeldes
eines Monatskalenders, der in der erfindungsgemäßen
Anordnung Anwendung finden kann.
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt aus
der zu der erfindungsgemäßen Anordnung gehörenden
Leuchtkörpermatrix und aus einem Gitterrost, der zur
seitlichen Abschirmung des Leuchtkörperlichts und
zum Schutz der Leuchtkörper auf die
Leuchtkörpermatrix gesetzt wird.
Die Fig. 1 zeigt die Matrix 2 der Leuchtkörper 1. Die 37
Leuchtkörper (1) sind in 6 Reihen angeordnet, wobei die
oberen 5 Reihen aus je sieben und die unterste Reihe aus
2 Leuchtkörpern gebildet wird.
Die Ansteuerung der Leuchtkörper (1) erfolgt in bekannter
Weise über ein elektrisches oder mechanisches
Schrittschaltwerk 3 bekannter Art, welches mit einer Stromversorgung 4
und - zur manuellen Vorwärts- oder Rückwärtsschaltung - mit
einer Stelleinrichtung 5, welche zur manuellen schrittweisen
Vorwärtsschaltung einen Schalter 6 und zur manuellen,
schrittweisen Rückwärtsschaltung einen Schalter 7 aufweist,
verbunden ist.
Die Ansteuerung bewirkt, daß ein Leuchtkörper leuchtet oder
daß ein Leuchtkörper stärker als die anderen leuchtet.
Statt ein kontinuierliches Licht auszustrahlen kann der
herausgestellte Leuchtkörper auch blinken. Die Leuchtkörper 1
können beispielsweise auf einer gedruckten Leiterplatte
aufsitzen, über die dann die Ansteuerung erfolgt.
In den Fig. 2a und 2b sind die Zahlenfelder von 2 Blättern
eines Monatskalenders gezeigt. Nicht gezeigt ist der Rest der
Blätter, der z. B. aus einer bildlichen Darstellung
besteht. Die zu den einzelnen Monatstagen gehörenden Zahlen
sind in Reihen unter den zugehörigen Wochentagen angeordnet.
Die Verteilung der Zahlen in dem Zahlenfeld ist derart, daß
wenn dieses auf die Matrix 2 in der Fig. 1 gelegt wird unter
jeder Zahl sich ein Leuchtkörper 1 befindet. Das in der Fig.
2a gezeigte Zahlenfeld gehört zu einem Monat mit 31 Tagen,
dessen erster Tag auf einen Montag fällt.
Das Zahlenfeld für einen Monat mit 31 Tagen, dessen 1. Tag
auf einen Sonntag fällt ist in der Fig. 2b gezeigt. Damit
in jedem vorkommenden Zahlenfeld für jede Zahl ein
Leuchtkörper 1 vorhanden ist, muß die Matrix 2 in der Fig. 1 37
Leuchtkörper aufweisen.
Selbstverständlich lassen sich auch andere ausgelegte
Zahlenfelder in der erfindungsgemäßen Anordnung verwenden, wie
z. B. Zahlenfelder für einzelne Monate, bei denen die Zahlen
rechts von der senkrecht angeordneten Reihe der Wochentage
stehen oder Zahlenfelder nur für einzelne Wochen. Die
Leuchtkörpermatrix ist an solche Zahlenfelder leicht anpaßbar.
Damit das aktuelle Datum mittels der Leuchtkörper sichtbar
gemacht werden kann, muß das Kalenderblatt für das Licht der
Leuchtkörper transparent sein.
Das Sichtbarmachen der Zahlen kann auf verschiedene Arten
erfolgen:
- 1. Die Zahlen sind dunkel auf helles Papier gedruckt, welches,
wenn es von hinten angestrahlt wird, hell wird und dadurch
die dunkle Zahl stärker heraustreten läßt.
- 2. Die Zahlen sind hell auf einem dunkel gefärbten Untergrund
und treten hervor wenn sie angestrahlt werden.
- 3. Die Leuchtkörper strahlen UV-Licht aus und entweder das
Papier oder die Farbe, mit der die Zahlen aufgedruckt
werden, wird durch UV-Licht zum Leuchten angeregt.
In der Fig. 3 ist ein Gitterrost 10 gezeigt, der auf die
Leuchtkörpermatrix 2 gesetzt ist. Liegt an diesem Gitterrost das
Kalenderblatt an, so wird das vom Leuchtkörper ausgehende Licht
nach der Seite abgeschirmt und stellt dadurch sicher, daß vom
Leuchtkörper wirklich nur die ihm zugeordnete Zahl bzw. ihre
unmittelbare Umgebung angestrahlt wird.
Zur Einstellung des 1. Tages eines Monats ist die
Stelleinrichtung 5 in vorteilhafter Weise so ausgestattet, daß, wenn der
rechte Leuchtkörper in der untersten Reihe, bzw. der untere
Leuchtkörper in der am weitesten rechts befindlichen Spalte
angesteuert ist bei der Betätigung des einen Schalters 6 die
Ansteuerung zu dem am weitesten links befindlichen
Leuchtkörper 1 in der ersten Reihe, bzw. zu dem obersen Leuchtkörper 1
in der am weitesten links befindlichen Spalte springt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Anordnung wird nicht nur die dem aktuellen Datum zugeordnete
Zahl sondern zusätzlich auch der zugehörige Wochentag mittels
eines Leuchtkörpers hervorgehoben. In diesem Fall hat die
Leuchtkörpermatrix 2 in der Fig. 1 eine zusätzliche Reihe mit
7 Leuchtkörpern und bei der Ansteuerung mittels des
Schrittschaltwerks wird dann nicht nur der Leuchtkörper unter einer
Zahl, sondern auch der Leuchtkörper unter dem über der Zahl
stehenden Wochentag zum Leuchten gebracht.
Auch die gleichzeitige Ansteuerung von zwei in der
geschilderten Weise zueinander angeordneten Leuchtkörpern und die
entsprechende Weiterschaltung ist mit bekannten
Schrittschaltwerken in für den Fachmann gängiger Art und Weise, sowohl
automatisch als auch manuell, d. h. bei Betätigung der Schalter
6 und 7 in der Stelleinrichtung 5 durchführbar.