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Dokumentenidentifikation DE3348051C2 27.05.1987
Titel Außenwandkasten für den Verbrennungsluft- und Abgaskanal eines mit einem Brennersystem arbeitenden Gerätes
Anmelder Philipp Kreis GmbH & Co TRUMA-Gerätebau, 8000 München, DE
Erfinder Mossbach, Wilhelm, 8011 Kirchseeon, DE
Vertreter Hain, L., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 8000 München
DE-Anmeldedatum 07.09.1983
DE-Aktenzeichen 3348051
File number of basic patent 33322988
Offenlegungstag 21.03.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.05.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.05.1987
IPC-Hauptklasse F24C 15/30

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Außenwandkasten für den Verbrennungsluft- und Abgaskanal eines mit einem Brennersystem arbeitenden Gerätes gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Ein bekannter Außenwandkasten (DE-Gm 70 42 341) sieht einen rohrförmigen Wandkanal vor, der durch eine plane Zwischenwand in einen Abgas- und in einen Verbrennungsluftkanal unterteilt ist, wobei sich diese Zwischenwand bis in das Heizgerät erstreckt und die Strömungsführung und damit die Ausbildung des Gerätes beeinflußt. Das Heizgerät selbst ist in diesem Fall unmittelbar an den Wandkanal angeschlossen, der in horizontaler Lage angeordnet ist. Daher kann der Wandkanal nur an von der Aufstellung des Heizgerätes abhängigen Stellen angebracht werden. Bei fahrbaren Räumen, wie Caravans, Wohnmobilen, Schiffen od. dgl., an deren Außenwänden turbulenter Fahrtwind auftritt, können sich daraus äußerst ungünstige Strömungen einstellen. Der Einbau dieses bekannten Wandkanales wird auch dadurch erschwert, daß sich an diesen auf der Außenseite eine im Durchmesser merklich größere Eingangskammer anschließt. Andere bekannte Außenwandkästen (DE-AS 20 44 756) weisen in der Regel rechteckigen Querschnitt auf. Dadurch wird ein ebenfalls rechteckiger Wanddurchbruch notwendig, der umständlich, aufwendig und meist nur mit zusätzlichen Einpaßarbeiten hergestellt werden kann.

Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Außenwandkasten zu schaffen, der sich durch eine einfache, raumsparende Bauweise auszeichnet und der einen weitgehend vom aufgestellten Heizgerät unabhängigen Wandeinbau ermöglicht.

Diese Aufgabe wird an einem Außenwandkasten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichnungsteiles dieses Patentanspruches gelöst.

Durch die erfindungsgemäße Ausbildung eines Außenwandkastens ergeben sich auch in Verbindung mit einer zylindrischen Kastenkammer getrennte, ineinanderliegende Strömungskanäle für die Verbrennungsluft und das Abgas in Rohrform, die den Anschluß von flexiblen Metallrohren oder Schläuchen begünstigt; der Wanddurchbruch kann daher weitgehend unabhängig von der Aufstellung des Heizgerätes, d. h. an einer günstigen Stelle angebracht werden. Da die eigentliche Kastenkammer mit ihrer Zwischenwand nur eine kurze Länge aufweist und die Umfangswand der Kastenkammer bereits den Anschlußstutzen zum Aufstecken des Verbrennungsluftkanales bildet, entsteht ein besonders einfach herzustellender Wandkasten. Seine raumsparende Bauweise mit durchgehend gleichmäßigem Durchmesser ermöglicht es ferner, daß der erforderliche Wanddurchbruch in einfachster Weise mittels eines normalen Bohrwerkzeuges hergestellt werden kann. Der erfindungsgemäße Wandkasten eignet sich außerdem bestens für ansteigende Anschlußstutzen und Kanäle. Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Außenwandkastens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles eines Außenwandkastens für eine Gasfeuerung, der auch in der Zeichnung schematisiert dargestellt ist, näher beschrieben. Es stellt dar

Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Außenwandkasten mit ineinanderliegenden Anschlußstutzen und

Fig. 2 eine Ansicht dieses Außenwandkastens.

In den Fig. 1 und 2 ist ein zylindrischer Außenwandkasten dargestellt, der eine Befestigungsplatte 30 mit einer kreisförmigen Öffnung 31 aufweist und eine zylindrische Kastenkammer 32 bildet. Eine Zwischenwand 33 unterteilt diese Kammer und die Öffnung 31, so daß ein oberes Kastenkammerabteil 34 für das Abgas mit einer Austrittsöffnung 35 und ein unteres Kastenkammerabteil 36 für die Verbrennungsluft mit einer Lufteintrittsöffnung 37 entstehen. Das obere Kastenkammerabteil ist durch eine Rückwand 39 (Fig. 2) abgeschlossen, in die ein Anschlußstutzen 40 für einen Abgaskanal 41 einmündet. Das untere Kastenkammerabteil 36 für die Verbrennungsluft ist hinten offen, so daß eine die ganze Kastenkammer umschließende Umfangswand 43 einen Anschlußstutzen 44 für einen Verbrennungsluftkanal 45 bildet. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel steigen die Kastenkammer, die Anschlußstutzen und damit die Strömungskanäle von der Befestigungsplatte 30 weg nach hinten an. Eingespritztes Wasser wird daher stets wieder nach außen abfließen. Wie Fig. 1 zeigt, steht die Zwischenwand 33 einige Millimeter über die Außenebene der Befestigungsplatte vor, um eine Abschirmleiste 46 gegen einen Übertritt des Abgases in die Verbrennungslufteintrittsöffnung 37 zu bilden. Auch ein unterhalb der Lufteintrittsöffnung 37 auf der Befestigungsplatte 30 nach außen abstehender Windleitsteg 48, der sich über die ganze Breite der Öffnung erstreckt, kann die Windverhältnisse günstig beeinflussen. Vor allem bewirkt er eine Glättung und Beruhigung der von unten aufsteigenden Luftströmung, die wegen der naheliegenden Laufräder oder der meist an der Fahrzeugaußenwand vorhandenen Unebenheiten starke Wirbel aufweist. Ein meistens auf der Außenseite auf der Befestigungsplatte aufgesetztes Abdeck- bzw. Schutzgitter ist der Übersicht wegen nicht gezeichnet.


Anspruch[de]
  1. 1. Außenwandkasten für den Verbrennungsluft- und Abgaskanal eines mit einem Brennersystem arbeitenden Gerätes, wie insbesondere eines in einem fahrbaren Raum aufgestellten Heizgerätes, Warmwasserbereiters, Kühlschrankes od. dgl., mit einer durch eine Zwischenwand unterteilten, nach außen offenen zylindrischen Kastenkammer, deren oberes Abteil für den Abgasstrom und deren unteres Abteil für den Verbrennungsluftstrom bestimmt ist, wobei von diesen Kammerabteilen die Abgas- und Verbrennungsluftkanäle zum Brennersystem geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Kastenkammer (32) mit ihrer Umfangswand (43) einen Anschlußstutzen (44) für den Verbrennungsluftkanal (45) bildet und daß für den Abgaskanal (41) ein Anschlußstutzen (40) an einer das obere Kastenkammerabteil (34) abschließenden Rückwand (39) angesetzt ist.
  2. 2. Außenwandkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswand (43) der Kastenkammer (32) nach hinten in Strömungsrichtung schräg ansteigt und unmittelbar an einer Befestigungsplatte (30) angesetzt ist, und daß die Zwischenwand (33) sowie der Anschlußstutzen (40) für den Abgaskanal (41) hierzu gleichgerichtet sind.
  3. 3. Außenwandkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (33) der Kastenkammer (32) durch eine Abschirmleiste (46) über die Außenfläche der Befestigungsplatte (30) vorsteht.
  4. 4. Außenwandkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Lufteintrittsöffnung (37) in die Kastenkammer (32) ein Windleitsteg (48) angebracht ist.






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