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Dokumentenidentifikation DE3337376C2 05.11.1987
Titel Anordnung zur Anbringung von Schneid- oder Sprengladungen an Trägern, wie Betonbindern oder Brückenkammern, von Brücken und ähnlichen Bauwerken
Anmelder Müller, Karl Emil;
Müller, Wilhelm Karl, 8502 Zirndorf, DE
Erfinder Greim, Albrecht, 8505 Röthenbach, DE
Vertreter Richter, B., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 14.10.1983
DE-Aktenzeichen 3337376
Offenlegungstag 27.06.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.11.1987
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.11.1987
IPC-Hauptklasse F42D 3/02
IPC-Nebenklasse F42D 1/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Dabei ist nur an einer Seite der Träger ein Laufsteg bzw. eine Zugängigkeit von der Brückenoberfläche durch einen Schacht, eine Treppe oder dergleichen vorgesehen, so daß - falls erforderlich - die Anbringung einer Schneid- oder Sprengladung auch nur an dieser einen Seite des Trägers möglich ist. Unter Schneidladung versteht man eine Anordnung, die nach ihrer Zündung eine außerordentlich hohe Hitze entwickelt und damit den Beton oder den Stahl des jeweiligen Brückenbauteiles durchschneidet und dadurch das Bauwerk zum Einsturz bringen soll. Die analoge Wirkung kann mit einer Sprengladung entsprechenden Sprengstoffes erzielt werden. In vielen Fällen, insbesondere bei sehr breiten und massiven Trägern genügt aber die Anbringung einer Schneid- oder Sprengladung an nur einer Trägerseite nicht.

Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, wenn erforderlichenfalls, z.B. vor einem herannahenden Feind, eine Brücke gesprengt werden soll, zusätzlich zu der Schneid- oder Sprengladung an der zugängigen (begehbaren) Seite auch noch eine Schneid- oder Sprengladung an der gegenüberliegenden Stelle der anderen, nicht zugängigen (nicht begehbaren) Seite des Trägers in einfacher Weise und vor allem auch schnell anbringen zu können.

Der Lösung dieser Aufgabe dienen, ausgehend vom eingangs bereits genannten Oberbegriff des Anspruches 1, die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1. Die Bedienungsperson kann somit von der begehbaren Seite und damit praktisch von nur einer Stelle her beide Schneid- oder Sprengladungen plazieren und befestigen, nämlich die eine Schneid- oder Sprengladung an der begehbaren Seite des Trägers und ferner die weitere Schneid- oder Sprengladung an der Ladebühne. Sie muß dann nur noch die Ladebühne absenken, zur anderen Seite hin verlagern und wieder hochheben, sowie die erreichte Endlage verriegeln. Dies kann von einer Person in sehr kurzer Zeit vorgenommen werden, da im Falle eines Angriffes durch einen Gegner die für solche Sprengaktionen zur Verfügung stehende Zeit äußerst knapp sein dürfte. Die Bedienungsperson bleibt dabei auf einem Laufsteg oder dergleichen der begehbaren Seite und kann daher nach der gewünschten Plazierung der Ladebühne auf der anderen Trägerseite sofort die Brücke verlassen. Es genügt, wie erwähnt, eine Bedienungsperson. Das Bewegen der Ladebühne kann von Hand erfolgen (es muß also nicht eine motorische Hilfe vorgesehen sein), so daß die durch eine motorische Hilfe und deren Energiequelle (Batterien) gegebenen Gefahren einer Störung oder sogar eines Ausfalles der Bewegung der Ladebühne vermieden werden können. Die insgesamt mit der Erfindung gegebene Einfachheit, Störunanfälligkeit und Schnelligkeit des Anbringens auch der zweiten Sprengladung und deren Bewegung mittels der Ladebühne auf die andere, nicht begehbare Seite des Trägers sind bei der vorgenannten Aufgabenstellung aber wesentlich. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß eine Schneid- oder Sprengladung erst in dem genannten Ernstfall angebracht werden kann. Andernfalls bestände zum einen die Gefahr der Verrottung bzw. des Unbrauchbarwerdens durch Witterungseinflüsse und zum anderen die Gefahr, daß durch Unbefugte leichtsinnig oder auch böswillig daran manipuliert und die Ladung gezündet wird.

Aus der Literaturstelle LUEGER, Lexikon der Technik, Band 15 1971, Seiten 191 bis 193 (1) sind Hebebühnen in Form von Hebetischen, Scheren-Hebebühnen und sogenannte Arbeitsbühnen oder Montagebühnen bekannt, die auch, z.B. zur Reparatur an Fahrbahn-Oberleitungen, verfahren werden können. Diese Hebebühnen sind aber sämtlich selbständige Bauteile für sich, wogegen die Ladebühne nach der Erfindung fest mit dem Träger verbunden, also Bestandteil der Brücke ist, obgleich sie zur Brückenfunktion selber nichts beiträgt. Hierdurch und auch durch die weiteren Merkmale des Anspruches 1 und schließlich auch durch die besondere Aufgabenstellung und deren gegebenen Lösung unterscheidet sich die Erfindung hinreichend von allgemein bekannten Hebebühnen gemäß der zitierten Literaturstelle.

Die Merkmale des Anspruches 2 beinhalten eine besonders vorteilhafte und in der Praxis rasch zu bedienende sowie robuste Vorrichtung zum Absenken und Wiederanheben der Ladebühne und ermöglichen ein Bewegen der Ladebühne von der einen zur anderen Seite des Trägers, ohne die Ladebühne hierzu abklappen oder sonstwie in ihrer Höhe verändern zu müssen.

Die Merkmale des Anspruches 3 stellen eine besonders einfache Möglichkeit des Bringens der Ladebühne von der einen zur anderen Seite des Trägers dar.

Die Merkmale des Anspruches 8 beinhalten eine bevorzugte, vorstehend bereits erwähnte Betätigung der Ladebühne von Hand. Auf die oben erläuterten Vorteile wird verwiesen.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den weitersn Unteransprüchen, sowie der nachstehenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung zu entnehmen. In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1: rein schematisch einen Querschnitt durch eine Brücke mit Trägern und Schneid- oder Sprengladungen, jedoch ohne die erfindungsgemäße Anordnung und in einem kleineren Maßstab als die nachfolgenden Figuren,

Fig. 2: im Schnitt eine Anordnung nach der Erfindung mit angehobener Ladebühne auf der begehbaren Seite des Trägers,

Fig. 3: die Anordnung nach Fig. 2, wobei die Ladebühne abgesenkt und um 180° geschwenkt ist,

Fig. 4: einen Längsschnitt durch einen Teil der Teleskopanordnung,

Fig. 5: einen Schnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 4.

Der Querschnitt gemäß Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch eine Brücke 1 (oder eines ähnlichen Bauwerkes), wobei also die Fahrtrichtung senkrecht zur Zeichenebene verläuft, mit zwei Trägerfunktion habenden Betonbindern 2, die an ihrer Innenseite 2&min; je einen Laufsteg 3 tragen. Diese Betonbinder, oder auch Brückenkammern sind im übrigen Text und in den Ansprüchen der Einfachheit halber nur "Träger" genannt. Sie dienen nur der statischen Verstärkung der Brücke und erstrecken sich über die gesamte Brückenlänge, wobei sie nur endseitig mit den Enden der Brücke aufliegen. Mit 4 sind die beiden inneren Schneid- oder Sprengladungen bezeichnet, die von einer auf dem Laufsteg 3 stehenden Person (diese könnte durch Schächte 6 der Brücke hindurchklettern) dort in bekannter Weise anbringbar sind. Diese und die nachstehend zu erläuternden Sprengladungen befinden sich also nicht im Bereich der Brückenauflager auf dem Erdreich, sondern dazwischen im Verlauf der Träger, so daß (siehe unten) im Bereich dieser Schneid- oder Sprengstellen die noch näher zu erläuternden Ladebühnen 8 unterhalb der Träger 2 herumgeführt werden können. Andernfalls würde nach Wirksamwerden dieser Schneid- oder Sprengladungen der zwischen ihnen befindliche Brückenteil auch nicht wie vorgesehen nach unten durchfallen können.

Die bereits erwähnten Schneid- oder Sprengladungen 5 sollen in der in Fig. 1 dargestellten Position am Träger 2 angebracht werden, was ohne Hilfsmittel von der Innenseite, d.h. dem Laufsteg 3 her nicht möglich ist. Dabei muß berücksichtigt werden, daß die Höhe h der Träger relativ groß sein kann, z.B. 2 bis 3 m. Um nun der Bedienungsperson von den gleichen Stellen, von denen sie die Schneid- oder Sprengladungen 4 anbringt, auch die Anbringung der Schneid- oder Sprengladungen 5 auf den jeweils gegenüberliegenden Trägerseiten zu ermöglichen, ist die Anordnung nach der Erfindung vorgesehen, von der ein Ausführungsbeispiel nachstehend erläutert wird:

Am Träger 2 ist eine aus mehreren Teleskoprohren bestehende Teleskoprohranordnung 7 angebracht, an deren unterem Ende eine Ladebühne 8 befestigt, z.B. verschraubt oder verschweißt ist. Sie besitzt Kammern oder dergleichen 9 für das Plazieren der Schneid- oder Sprengladung, wobei in der Zeichnung nicht gesondert dargestellte Vorrichtungen zum Festhalten der Schneid- oder Sprengladung in der gewünschten Position vorgesehen sind. Die Schneid- oder Sprengladungen 4, 5 erstrecken sich in der Regel über die gesamte Höhe der Träger (siehe Fig. 1). Am Träger 2 ist eine Grundplatte 10 befestigt, welche die Halterungen 11 für das obere Teleskoprohr sowie eine Halterung 12 für eine Seilwinde 13 trägt. Das von der Seilwinde 13 zu betätigende Seil 14 ist über eine Rolle 15 geführt, die mittels eines Haltebleches 16 ebenfalls an der Grundplatte 10 angebracht ist. Das Seil 14 wird dann gemäß Ziffer 14&min; durch das Teleskoprohrinnere nach unten geführt und ist am oberen Ende des unteren Teleskoprohres 26 befestigt, wie es schematisch mit 14&min;&min; angedeutet ist (siehe Fig. 4). Die Bedienungsperson kann also aus der Beladeposition, d.h. stehend auf dem Laufsteg 3 (siehe Fig. 1 und insbesondere Fig. 2), heraus sowohl die Schneid- und Sprengladung 4 an der inneren Seite 2&min; des Trägers 2, als auch in den Kammern 9 der Ladebühne anbringen. Danach wird die Ladebühne etwas abgesenkt und erforderlichenfalls ein die oberste Ladekammer 9&min; bildender Teil 8&min; der Ladebühne aus der in Fig. 2 dargestellten Nichtgebrauchslage abgehoben und bei 17 auf die Ladebühne aufgesteckt. Damit kann eine weitere Ladekammer geschaffen und der Höhenunterschied ausgeglichen werden, der sich zwischen der Stellung der Ladebühne auf der Seite 2&min; des Trägers (Fig. 2) und der demgegenüber niederen Lage der Ladebühne auf der Trägerseite 2&min;&min; gemäß strichpunktierter Darstellung in Fig. 3 ergibt. Danach wird mit Hilfe der Kurbel 13 und des Seiles 14 die Teleskoprohranordnung weiter abgesenkt, bis auch der oberste Bereich der Ladebühne sich tiefer als die Unterkante 18 des Trägers 2 befindet. Diese Position ist in Fig. 3 mit gestrichelten Linien angedeutet. Danach wird nach Lösen einer Verdrehsperre 20 mit Hilfe eines am oberen Teleskoprohr 25 befestigten Flanschringes 19 dieses Teleskoprohr mit den übrigen Teleskoprohren, welche auf Drehmitnahme mit dem erstgenannten Teleskoprohr verbunden sind, um 180° geschwenkt, so daß die Ladebühne die in Fig. 3 mit durchgezogenen Linien dargestellte Position einnimmt. Das Verdrehen kann dadurch erfolgen, daß die Bedienungsperson eine Betätigungsstange in Löchern 21 des Flansches 19 einsteckt und damit den Verschwenkvorgang durchführt. Die neue Schwenklage, in der sich die Ladebühne zwar noch unterhalb der Unterfläche 18, jedoch im Bereich der äußeren Seite 2&min;&min; des Trägers befindet, wird dann wieder durch die Sperre 2D fixiert, die durch Federkraft selbstätig einrastet. Hiernach hat die Bedienungsperson lediglich über die Winde 13 und das Seil 14 sowie die Teleskoprohranordnung die Ladebühne hochzuziehen, bis sie die in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung einnimmt. Wie erläutert, wird bevorzugt sowohl das Absenken und Heben als auch das Verschwenken der Ladebühne von Hand vorgenommen, so daß motorische Antriebe, die ausfallen können, entbehrlich sind.

An der Grundplatte 10 ist eine unter Federwirkung stehende Sperrschiene 22 angebracht, die mit Haken 23 an einem Bolzen 24 des unteren Teleskoprohres angreift und dieses in der gehobenen Stellung arretiert. Da die Ladebühne an der Seite 2&min;&min; tiefer liegen kann als an der Seite 2&min; des Betonbindes 2 sind zwei unterschiedlich hohe Haken 23 vorgesehen.

In diesem Ausführungsbeispiel besteht, wie erwähnt, die Teleskoprohranordnung 7 aus insgesamt 3 Teleskoprohren, nämlich dem oberen Rohr 25, dem mittleren Rohr 26 mit demgegenüber kleineren Querschnittsabmessungen und dem in seinen Querschnittsabmessungen noch kleineren unteren Rohr 27, das an seinem unteren Ende die Ladebühne 8 trägt. Das Rohr 25 ist mit Lagerbunden 28 auf den Halterungen 11 gelagert und zu diesen Halterungen 11 drehbar, wozu der bereits erläuterte, am Rohr 25 fest angebrachte Flansch 19 dient.

Die Drehmitnahme der Teleskoprohre 25, 26 und 27 miteinander kann in der bevorzugten Ausführung durch entsprechende Formgebung (siehe oben) der Rohrquerschnitte erfolgen. Sie sind, wie Fig. 5 zeigt, im Querschnitt etwa quadratisch und dabei durch Gleitstücke 29 aneinander geführt. Außerdem kann das jeweilige innere Rohr (im Beispiel der Fig. 4 und 5 das Rohr 27) an seinem oberen Ende eine Führungsrolle 30 aufweisen, die an der Innenseite des jeweilig äußeren Rohres (im Beispiel der Fig. 4 und 5 das Rohr 26) abrollt. Ferner besitzt das äußere Rohr 26 an seinem unteren Ende eine weitere Führungsrolle 31, die an der Außenseite des inneren Rohres 27 abrollt. Die Führungsrollen 30, 31 haben voneinander einen gewissen Abstand. Dadurch wird erreicht, daß das Gewicht der Ladebühne, einschließlich der darauf angebrachten Schneid- oder Sprengladung, nicht die einzelnen Teleskoprohre zueinander verbiegt, da dem die stabile Führung dieser Rohre durch die Führungsrollen 30, 31 entgegensteht. Die Verwendung von Führungsrollen hat außerdem den wesentlichen Vorteil, daß damit die Reibung zwischen den Teleskoprohren beim Absenken und Anheben der Ladebühne stark verringert wird. Dies ist wesentlich, um bei Belastung durch die beladene Ladebühne ein einwandfreies Absenken und Wiederanheben der Ladebühne zu gewährleisten. Zur Sicherung des vorgenannten Abstandes sind an dem inneren Rohr die vorgenannten Gleitstücke 29 so angebracht, daß bei ihrer Auflage auf Gegenlagern 32 des äußeren Rohres 26 in Längsrichtung der Teleskoprohranordnung ein genügender Abstand zwischen den beiden Führungsrollen 30, 31 besteht. Die o.g. Führungsrollen sind sowohl zwischen dem oberen Ende des Teleskoprohres 26 und dem unteren Ende des Teleskoprohres 25 als auch zwischen dem oberen Ende des Teleskoprohres 27 und dem unteren Ende des Teleskoprohres 26 vorgesehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Anordnung zur Anbringung von Schneid- oder Sprengladungen an Trägern, wie Betonbindern oder Brückenkammern, von Brücken und ähnlichen Bauwerken (nachfolgend kurz "Brücken" genannt), wobei die Träger nur von einer Seite her zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß an oder nahe der Anbringungsstelle der Schneid- oder Sprengladung (4) an der zugängigen Seite (2&min;) des Trägers (2) eine absenkbare Anordnung über eine Grundplatte (10) befestigt ist, die eine Ladebühne (8) aufweist, die mit Mitteln zur Anbringung einer weiteren Schneid- oder Sprengladung versehen ist, daß die Ladebühne (8) aus dieser Position in eine Lage absenkbar ist, in der sie sich tiefer als der Träger befindet, daß die Ladebühne aus der zuletzt genannten Lage in eine Position unterhalb der anderen nicht zugängigen Seite (2&min;&min;) des Trägers verlagerbar ist, und daß die Ladebühne aus der letztgenannten Position in eine Lage neben der nicht zugängigen Seite (2&min;&min;) des Trägers (2) anhebbar ist, und daß die vorgenannten Bewegungen auch in umgekehrter Richtung durchführbar sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Träger (2) an dessen zugängiger Seite (2&min;) eine Teleskoprohranordnung (7) angebracht und von dort bedienbar ist und daß am unteren Ende der Teleskoprohranordnung die Ladebühne (8) befestigt ist, wobei die Länge der ausgezogenen Teleskoprohranordnung (7) und Position sowie Höhe der Ladebühne (8) derart ist, daß bei abgesenkter Teleskoprohranordnung der höchste Teil (17) der Ladebühne (8) niedriger als der tiefste Teil (18) des Trägers (2) ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladebühne (8) in ihrer abgesenkten Stellung um 180° um eine senkrechte Achse, wie die Längsachse der Teleskoprohranordnung, in eine Position schwenkbar ist, aus der sie durch Anheben neben die unzugängige andere Seite (2&min;&min;) des Trägers (2) bringbar ist.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch Verriegelungen (20, 21 bzw. 22, 23, 24) der jeweiligen Schwenklage und der jeweiligen vertikalen Endlage der Ladebühne.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskoprohre (25, 26, 27) der Teleskoprohranordnung (7) Querschnittsformen, wie einen quadratischen Querschnitt aufweisen, die ein Drehmoment von einem Rohr auf das andere übertragen.
  6. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teleskoprohre (25, 26, 27) der Teleskoprohranordnung durch Führungsmittel (30, 31) gegeneinander und gegen Knickgefahr abgestützt sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Verbindung zweier Teleskoprohre zwei im Abstand voneinander angeordnete Führungsrollen (30, 31) vorgesehen sind, welche das Ende eines Teleskoprohres gegen das andere Teleskoprohr abstützen und daran rollend gleiten.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß von Hand zu betreibende Betätigungsmittel für das Senken und Heben, sowie für das Verschwenken der Ladebühne (8) vorgesehen sind.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Absenken und Heben der Teleskoprohranordnung mittels einer Seilwinde erfolgt, deren Seil durch das Teleskoprohrinnere hindurch geführt ist.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch einen am äußeren Teleskoprohr (25) fest angebrachten Ringflansch (15) mit Löchern (20) für die Durchführung der Schwenkbewegung.
  11. 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Teil (8&min;) der Ladebühne (8) abnehmbar und an der der Bedienungsperson zugewandten Seite der Ladebühne lösbar anzubringen ist.






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