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Drahtloses Fernbedienungssystem für kombinierte Rundfunk-Empfänger und Verstärker-Anlagen sowie für Fernseh-Empfänger - Dokument DE2917078C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE2917078C2 14.01.1988
Titel Drahtloses Fernbedienungssystem für kombinierte Rundfunk-Empfänger und Verstärker-Anlagen sowie für Fernseh-Empfänger
Anmelder Interessengemeinschaft für Rundfunkschutzrechte GmbH Schutzrechtsverwertung & Co KG, 4000 Düsseldorf, DE
Erfinder Edenhuber, Walter, 8217 Staudach, DE;
Hartlauer, Andreas, 8217 Grassau, DE
DE-Anmeldedatum 27.04.1979
DE-Aktenzeichen 2917078
Offenlegungstag 06.11.1980
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 14.01.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.01.1988
IPC-Hauptklasse H03J 9/00
IPC-Nebenklasse H03G 1/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein drahtloses Fernbedienungssystem für kombinierte Rundfunk-Empfänger und Verstärker-Anlagen sowie für Fernseh-Empfänger, wobei zusätzliche Lautsprecher in Nebenräumen angordnet sind.

Die drahtlose Fernbedienung einerseits und der zusätzliche Lautsprecheranschluß an HiFi- und FS-Geräten sind bekannt. So läßt sich z. B. mit Infrarot-Mehrkanal-Fernbedienungssystemen unter weitgehender Ausschaltung von Störeinflüssen eine beliebige Anzahl digital codierter Befehle übertragen, die nach Decodierung im Empfänger zur Steuerung der in den einzelnen Komponenten des Empfängergerätes vorgesehenen Funktionen ausgenutzt werden können. Während der Fernbedienungsgeber, ein kleines transportables Gerät, mit eigener Stromversorgung ausgestattet ist, ist der Fernbedienungs- Empfänger entweder direkt in den Rundfunk-Empfänger bzw. in den Fernseh-Empfänger eingebaut oder als separater Baustein über ein steckbares Kabel mit diesem verbunden. Die Anschaltung von zusätzlichen, in Nebenräumen installierten Lautsprechern oder Lautsprechergruppen an die Ton-Endstufe wird in zunehmendem Maße praktiziert, da die hohen Ausgangsleistungen moderner Anlagen diese zusätzliche Endstufenbelastung ermöglichen und sich durch NF-Programmwahlschaltungen, wie sie z. B. aus der DE-OS 27 11 107 bekannt sind, die getrennte Wiedergabe von zwei voneinander unabhängigen Ton-Programmen durchführen läßt.

Die Fernbedienung der zentralen Empfangs- und Wiedergabeanlage erfolgt dabei regelmäßig innerhalb ihres Aufstellungsraumes. Die Steuerung, also die Ein- und Ausschaltung und die Lautstärkerregelung von zusätzlich angeschalteten Lautsprechern in Nebenräumen ist bisher dagegen lediglich durch manuell betätigte Schalter oder Potentiometer möglich, die sich in der Regel direkt an den Lautsprecherboxen befinden.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, über eine geeignete Schaltungsanordnung den zentral angeordneten Rundfunk- oder Fernseh-Empfänger auch aus Nebenräumen über eine Fernbedienung ein- oder auszuschalten, die Betriebsarten zu wechseln oder lediglich die Lautsprecher in den Nebenräumen ein- bzw. auszuschalten.

Diese Aufgabe wird bei einem Fernbedienungssystem gemäß Oberbegriff durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Die Verwendung mehrere Fernbedienungs-Empfänger in Verbindung mit einem zentralen Empfangsgerät (hier einem Fernseh-Empfänger) ist aus der GB-PS 10 52 452 bekannt. Jedoch ist dort die Verwendung von mehr als einem Fernbedienungs- Empfänger nur deshalb erforderlich, weil für die Steuerung jeder einzelnen Gerätefunktion, also z. B. für die Umschaltung von UHF auf VHF und umgekehrt oder für die Lautstärkerregelung ein getrennter Fernbedienungs-Empfänger vorgesehen ist.

Aus der DE-OS 26 18 381 ist eine Anordnung für Stereo-Anlagen bekannt, bei der ein Fernbedienungs-Geber - hier ein Ultraschallsender - auf die in den zugehörigen Stereo-Lautsprechern eingebauten Fernbedienungs-Empfänger derart einwirkt, daß mittels einer entsprechend ausgelegten Verstärkerschaltung stets sichergestellt ist, daß sich der optimale Stereoeffekt immer am Ort des Ultraschallsenders, d. h. des Hörers, einstellt.

In beiden vorgenannten Fällen ist die Verwendung mehrerer Fernbedienungsempfänger nur in Verbindung mit einem zentralen Empfangsgerät vorgesehen; auch liegen diesen Fällen gänzlich andere Aufgabenstellungen als die vorliegende zugrunde.

Demgegenüber ist bei der vorliegenden Erfindung die Verwendung weiterer Fernbedienungs-Empfänger mit zusätzlichen, in Nebenräumen angeordneten Lautsprechern oder dgl. vorgesehen, und mittels dieser weiteren Fernbedienungs-Empfänger können sowohl die zusätzlichen Geräte als auch das zentrale Empfangsgerät hinsichtlich beliebig vieler Gerätefunktionen ferngesteuert werden.

Eine erfindungsgemäße Ausführungsform ist in der Figur der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert.

Im Raum A ist eine Stereo-Wiedergabeanlage 1 installiert, die entweder eine HiFi-Mehrwege-Kompaktanlage sein kann oder aus mehreren Einzelkomponenten, z. B. HF-Tuner, Kassettenrekorder und NF-Verstärker, besteht. Zur akustischen Wiedergabe von empfangenen oder gespeicherten Tonsignalen sind in diesem Raum A und beispielsweise in zwei Nebenräumen B und C zwei Lautsprecher 2 jeweils für den linken und rechten Stereokanal, aufgestellt, die über Kabel 3 mit der Wiedergabe verbunden sind. Die Wiedergabeanlage 1 läßt sich nach bekannten Verfahren über den Fernbedienungs-Geber 4 und den im Gerät eingebauten oder auch separat aufgestellten Fernbedienungs-Empfänger 5 fernsteuern. Der Befehlsvorrat ist so ausgelegt, daß die einzelnen, in den 3 Räumen befindlichen Lautsprechergruppen gemeinsam oder einzeln über entsprechend gekennzeichnete Tasten am Fernbedienungs-Geber 4 abgeschaltet werden können und daß ein Befehl gegeben werden kann, der zusätzlich zu der ersten aktivierten Tonquelle (z. B. dem Tuner) eine weitere zweite Tonquelle (z. B. den Plattenspieler) in Betrieb nimmt. Bisher ist es lediglich möglich, das eine ausgewählte NF-Programm oder die Ton-Signale der beiden aktivierten Programmquellen beliebig auf die Lautsprecher 2 in den Räumen A, B und C zu verteilen, wobei es im Zweiprogramm-Betrieb erforderlich ist, in den Nebenräumen Aktiv-Lautsprecherboxen, d. h. Lautsprecherboxen mit eingebauter Leistungsendstufe aufzustellen.

Gemäß dem vorliegenden Erfindungsgedanken wird nun erreicht, daß diese ferngesteuerte Betriebsartenwahl und Lautsprecher- Umschaltung bzw. -Anschaltung auch von den Nebenräumen B und C aus mit einem besonderen, vorzugsweise vereinfachten Fernbedienungs-Geber, aber ggf. auch mit demselben Fernbedienungs- Geber 4, wie er im Raum A benutzt wird, durchgeführt werden kann. Dazu sind in den Nebenräumen getrennte Tochter-Fernbedienungs-Empfänger 6 aufgestellt oder in einer der Lautsprecherboxen 2 eingebaut. Da sie lediglich die vom Fernbedienungs-Geber 4ausgesandten Fernsteuer-Befehle aufnehmen und über geeignete Leitungen 7 an den Fernbedienungs-Empfänger 5 in der Wiedergabeanlage 1 weiterleiten müssen, können diese Tochter-Fernbedienungs-Empfänger 6 einfach und kostengünstig aufgebaut sein. Die Dekodierung der übertragenen Befehle und deren Umsetzung in die gewünschten Schaltvorgänge erfolgt nach den bekannten Verfahren ausschließlich im Fernbedienungs-Empfänger 5.

In entsprechenden Weiterbildungen der Erfindung können die Tochter-Fernbedienungs-Empfänger 6 in einem der in den Nebenräumen B oder C aufgestellten Lautsprecher 2 eingebaut sein.

Schließlich können auch die Lautsprecherkabel 3 zur Signalzuführung von den Tochter-Fernbedienungs-Empfängern 6 zum Haupt-Fernbedienungs-Empfänger 5 herangezogen werden, wobei geeignete Maßnahmen zur Entkopplung zu treffen sind.

Durch Festlegung von Prioritäten und Sperren im Dekoderteil des Fernbedienungs-Empfängers 5 läßt sich verhindern, daß es zu einer unerwünschten gegenseitigen Beeinflussung der Wiedergabebedingungen in den verschiedenen Räumen kommt.


Anspruch[de]
  1. 1. Drahtloses Fernbedienungssystem für kombinierte Rundfunk-Empfänger und Verstärker-Anlagen sowie für Fernseh-Empfänger, wobei zusätzliche Lautsprecher in Nebenräumen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der im oder am Rundfunk- bzw. Fernseh-Empfänger (1) befindliche Haupt-Fernbedienungs-Empfänger (5) über Kabel (7) mit Tochter-Fernbedienungs-Empfängern (6) in den Nebenräumen (B, C) verbunden ist und daß die Decodierung der übertragenen Fernbedienungs-Befehle ausschließlich im Haupt-Fernbedienungs-Empfänger (5) erfolgt.
  2. 2. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tochter-Fernbedienungs-Empfänger (6) in den Lautsprecherboxen (2) eingebaut sind.
  3. 3. Fernbedienungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalzuführung von den Tochter- Fernbedienungs-Empfängern (6) zum Haupt-Fernbedienungs- Empfänger (5) im Rundfunk- bzw. Fernseh-Empfänger (1) über die Lautsprecher-Kabel (3) erfolgt, wobei geeignete Entkopplungs-Maßnahmen getroffen sind.






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