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Dokumentenidentifikation DE3634906A1 28.04.1988
Titel Betonfertigteil und Verfahren zur Herstellung einer Schlitzwand unter Verwendung des Betonfertigteils
Anmelder Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 6800 Mannheim, DE
Erfinder Beinbrech, Giselher, Dipl.-Ing., 6940 Weinheim, DE;
Schuster, Rainer, Dipl.-Ing., 8051 Haag, DE
Vertreter Hiebsch, G., Dipl.-Ing., 7700 Singen; Allgeier, K., Pat.-Anwälte, 7888 Rheinfelden
DE-Anmeldedatum 14.10.1986
DE-Aktenzeichen 3634906
Offenlegungstag 28.04.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.1988
IPC-Hauptklasse E02D 5/18
IPC-Nebenklasse E02D 29/16   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Betonfertigteil zur Begrenzung von Betonierabschnitten bei der Herstellung von Ortbeton-Schlitzwänden, welches an zwei gegenüberliegenden Seiten mit in die Richtung der anschließenden wasserdichten Betonierabschnitte weisenden Fugenbändern versehen ist und ein Verfahren zur Herstellung einer Schlitzwand unter Verwendung des Betonfertigteils.

Derartige Betonfertigteile sind in vielfältigen Ausführungsformen bekanntgeworden, die als Abschalungsvorrichtungen bei der Herstellung der sogenannten Schlitzwandlamellen dienen. Dabei wird der Untergrund für die einzelnen Betonierabschnitte auf volle Tiefe ausgehoben und in der Regel mit einer thixotropen Stützflüssigkeit gefüllt. Die gattungsgemäßen Betonfertigteile werden als Abschalung für den zu betonierenden Abschnitt lotrecht in den Schlitz eingebracht und bleiben nach dem Betonieren ein Bestandteil der fertigen Schlitzwand. Diese dient in zahlreichen Fällen nicht nur der Baugrubenumschließung sondern wird als endgültiges Wandelement in das Gesamtbauwerk einbezogen. Unabhängig davon besteht ein Grunderfordernis bei solchen Schlitzwänden darin, daß die Betonierfugen an Schlitzwandlamellengrenzen absolut wasserdicht ausgebildet sein müssen.

Um diese Wasserdichtigkeit auch unter ungünstigsten Verhältnissen, beispielsweise bei Baugrundveränderungen, zu gewährleisten, wird in der Weise verfahren, daß durch Injizieren einer wasserbeständigen, dehnfähigen Dichtungsmasse etwa auftretende Leckstellen geschlossen werden.

Ein dem konventiellen Stand der Technik entsprechendes pfahlförmiges Betonfertigteil weist einen I-förmigen Querschnitt auf, bei dem in den Seitenflächen des Steges Injizierrillen angeordnet sind. In diese wird nach Fertigstellung der betreffenden Schlitzwandlamellen, die an das Betonfertigteil anschließen, das Dichtungsmittel eingepreßt, durch welches eventuell auftretende Spalte an den Schlitzwandlamellengrenzen gefüllt und diese abgedichtet werden sollen, wie dies aus der DE-AS 19 13 764 hervorgeht.

Ein weiterer Vorschlag für die Ausbildung eines derartigen Betonfertigteils besteht darin, dieses mit wenigstens einem vertikal durchlaufenden, mit Verpreßventilen versehenen Injektionsrohr für das Verpressen von Leckstellen auszurüsten, wobei in jeder Mittellängsachse der Betonierfugen zwischen Fertigbauteil und Schlitzwandlamelle je ein Injektionsrohr angeordnet ist (DE-OS 32 18 516).

Das gattungsgemäße Betonfertigteil gemäß der DE-OS 20 37 370 unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen Stand der Technik dadurch, daß zwar keine nachträgliche Verpressung vorgesehen ist, sondern daß auf dem Steg des ebenfalls I- förmigen Querschnittsprofils beidseitig abgewinkelte Fugenbänder aufgeschraubt sind, die nach Fertigstellung der Schlitzwand in den Beton der beiderseits anschließenden Lamellen eingebettet sind und die Abdichtung bewirken.

Demgegenüber besteht das pfahlförmige Betonfertigteil erfindungsgemäß darin, daß das Fugenband auf mindestens einer Seite seiner im wesentlichen rechtwinkligen Querschnittskontur in einer Längsnut-Vertiefung angebracht ist, welche mittels eines entfernbaren Abdeckelements bis zum Betonieren des anschließenden Betonierabschnitts verschließbar ist.

Durch diese Ausgestaltung der Anordnung des Fugenbandes in einer Längsnut-Vertiefung und deren Verschließbarkeit durch ein entfernbares Abdeckelement wird erreicht, daß das Fugenband nicht nur während des Transportes und des Einbaues des Fertigbetonteils sondern vor allem während des Schlitzaushubs für die Nachläuferlamelle und bis zum Betonieren geschützt ist und nicht beschädigt werden kann. Wenn das Abdeckelement nach den weiteren Erfindungsmerkmalen als ein in Führungen beidseits der Längsnut-Vertiefung verschiebbarer Werkstoffstreifen ausgestaltet ist, dann kann es bei Beginn des Betonierens der Nachläuferlamelle oder auch während des Betoniervorganges nach oben herausgezogen werden, so daß die Längsnut-Vertiefung nach und nach geöffnet und das Fugenband freigegeben wird.

Dabei kann erfindungsgemäß der Werkstoffstreifen aus Stahl oder aus einem Kunststoff bestehen. Sehr vorteilhaft ist es, wenn nach einem weiteren Erfindungsmerkmal das Abdeckelement mit zwei abgewinkelt zum Fugenband hin gerichteten, diese mit kleinem Abstand beidseitig umfassenden Werkstoffstreifen versehen ist. Dadurch wird ein noch besserer Schutz des Fugenbandes gegen Beschädigungen erzielt. Weiterhin können die das Fugenband beidseitig umfassenden Werkstoffstreifen um einen Betrag gegenüber der Unterkante des Werkstoffstreifens verlängert sein. Durch diese Maßnahme wird beim Hochziehen des Abdeckelements während des Betonierens der Nachläuferlamelle erreicht, daß durch den von beiden Seiten ungleichförmig zufließenden Beton das Fugenband nicht auf die Seite gedrückt oder in sonstiger Weise deformiert werden kann, weil infolge der Verlängerung der beidseitigen Werkstoffstreifen eine Führung und Halt des Fugenbandes im aufsteigenden Beton gegeben ist.

Weitere Merkmale der Erfindung bestehen noch darin, daß das Betonfertigteil auch auf der anderen, gegenüberliegenden Seite mit einer Längsnut-Vertiefung versehen ist, an deren Grundfläche ebenfalls ein Fugenband angebracht sein kann. Vorteilhaft ist es, wenn die Fugenbänder durch Einbetonieren im Betonfertigteil gehalten sind.

Ferner wird vorgeschlagen, daß die statische Bewehrung des Betonfertigteils pro Längeneinheit der Schlitzwand der Bewehrung der Ortbeton-Abschnitte entspricht. Damit wird erreicht, daß die fertige Schlitzwand hinsichtlich ihrer statischen Leistungsfähigkeit vollkommen homogen ist.

Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Maßnahmen wird in aller Regel erreicht, daß die hergestellte Schlitzwand völlig wasserdicht und statisch gleichmäßig leistungsfähig ist. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, daß das Fugenband unverletzt und in einwandfreier Lage in die Nachläufer-Lamelle einbetoniert ist. Trotzdem kann nicht völlig ausgeschlossen werden, daß Undichtigkeiten auftreten und somit Wasser in die Schlitzwand eindringen bzw. durch diese hindurchgelangen kann. Beispielsweise durch Fehlstellen im Beton kann eine sogenannte Umläufigkeit des Fugenbandes verursacht werden. Daher ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken die Möglichkeit vorgesehen, ein nachträgliches Verpressen durchzuführen. Es wird daher vorgeschlagen, im Bereich des Austritts des Fugenbandes aus der Grundfläche der Längsnut-Vertiefung einen als aufblähbaren Schlauch ausgebildeten Injektionskanal anzuordnen, oder aber das ebenfalls im Bereich des Austritts des Fugenbandes aus der Grundfläche der Längsnut-Vertiefung ein Injektionsrohr mit Austrittsöffnungen vorgesehen ist.

Zur Herstellung einer Schlitzwand unter Verwendung des Betonfertigteils nach den Merkmalen der Erfindung, wobei nach dem Schlitzaushub der Vorläufer-Lamelle das Betonfertigteil eingebaut und positioniert und darauf die Vorläufer-Lamelle betoniert wird, wird nach der weiteren Erfindung ferner vorgeschlagen, daß nach dem Schlitzaushub für die Nachläufer-Lamelle vor oder während des Betonierens das Abdeckelement nach oben gezogen wird. Dadurch wird die Längsnut-Vertiefung des Betonfertigteils mit dem darin angeordneten Fugenband freigegeben, so daß es in die Betonmasse eingebettet wird. Nach einem weiteren Verfahrensmerkmal ist vorgesehen, daß beim Betonieren der Nachläufer-Lamelle das Hochziehen des Abdeckelements mit dem Ansteigen des Beton-Oberflächenpegels so synchronisiert wird, daß seine Unterkante stets um einen Betrag in die Betonmasse eingetaucht bleibt. Durch diese Verfahrensmaßnahme wird weiterhin Vorsorge dagegen getroffen, daß das Fugenband durch einen ungleichförmigen Betonzufluß verformt werden kann, weil in diesem Falle der Beton infolge des Eintauchens des Abdeckelementes in die Betonmasse gezwungen ist, unter der kommunizierenden Wirkung des hydrostatischen Druckes von unten her das Fugenband beidseitig zu umfließen.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; es zeigen

Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Betonfertigteil;

Fig. 2 eine andere Ausbildungsform des Betonfertigteils im Querschnitt;

Fig. 3 eine weitere Ausbildungsform des Betonfertigteils im Querschnitt;

Fig. 4 eine Einzelheit im Bereich des unteren Endes des Abdeckelements;

Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Schlitzwand-Nachläufer-Lamelle mit an diese angeschlossenem Betonfertigteil vor dem Vorläufer-Aushub;

Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch eine Schlitzwand- Nachläufer-Lamelle mit angeschlossenem Betonfertigteil während des Betonierens der Vorläufer-Lamelle etwa gemäß der Linie A-A nach Fig. 5.

Fig. 7 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Betonfertigteil in einer anderen Ausführung.

Das Betonfertigteil 1 nach den Fig. 1 und 2 ist mit einer Längsnut-Vertiefung 9 versehen, in deren Grundfläche das Fugenband 10 angeordnet ist. Das Fugenband 10 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 einbetoniert, während es im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 angedübelt ist. Die Längsnut-Vertiefung 9 ist durch das in den Führungen 11verschiebbare und herausziehbare Abdeckelement 8 verschlossen. Dadurch ist das Fugenband 10 bis zum Betonieren gegen Verformungen oder sonstige Beschädigungen geschützt. In Fig. 2 ist die der Vorläufer-Lamelle zugewandte Seite des Betonfertigteils 1 mit Profilnuten 7 zwecks besseren Anschlusses an die Vorläufer-Lamelle versehen.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Abdeckelement 8 mit zwei abgewinkelt zum Fugenband hin gerichteten, diese mit kleinem Abstand beidseitig umfassenden Werkstoffstreifen 16 versehen, um noch einen besseren Schutz des Fugenbandes gegen Verformungen zu erreichen. Dieser ist vor allem auch beim Hochziehen des Abdeckelementes während des Betonierens der Nachläufer-Lamelle wirksam, wenn nach einem besonderen Merkmal diese beiden Werkstoffstreifen um den Betrag s über die Unterkante des Abdeckelementes hinaus verlängert werden, wie dies in den Fig. 4 und 6 erkennbar ist.

Weiterhin ist die Ausbildungsform nach Fig. 3 auch auf der gegenüberliegenden, der Vorläufer-Lamelle zugewandten Seite mit einer Längsnut-Vertiefung 18 versehen und mit einem Fugenband 10a ausgerüstet, welches bei dieser Ausführung ebenfalls angedübelt ist.

Weiterhin ist in Fig. 3 erkennbar, daß im Bereich des Austrittes des Fugenbandes 10 aus der Grundfläche der Längsnut-Vertiefung 9 ein Injektionskanal im Fugenband angeordnet ist. Dieser Injektionskanal kann als aufblähbarer Schlauch 20 oder aber mit Austrittsöffnungen 21 ausgebildet sein. Die Darstellung der Fig. 4 zeigt eine Einzelheit im Bereich des unteren Endes des Abdeckelementes 8. Die beiden Werkstoffstreifen 16 sind rechtwinklig zum Werkstoffstreifen 12 des Abdeckelementes angeordnet und dienen dazu in dem Zwischenraum z das Fugenband aufzunehmen und beidseitig zu umschließen. Die beiden Werkstoffstreifen 16 sind um den Betrag s über die Unterkante des Abdeckelementes 8 hinaus verlängert.

In Fig. 5 ist in Draufsicht die betonierte Vorläufer- Lamelle 3 und das daran anschließende Betonfertigteil dargestellt. Das der Nachläufer-Lamelle zugewandte Fugenband 10 ist durch das Abdeckelement 8 geschützt. Der Raum zwischen der Aushubgrenze 4 und dem Betonfertigteil 1 bzw. dessen Abdeckelement 8 ist mit einer Schotterfüllung 5 versehen, um das Betonfertigteil beim Betonieren der Vorläufer-Lamelle 3 gegen das Erdreich 4 abzustützen und horizontale Verformungen zu verhindern. Auch hier wird das Fugenband 10 durch das Abdeckelement gegenüber der Schotterfüllung abgeschottet und geschützt.

Die Darstellung nach Fig. 6 zeigt das Betonieren der Nachläufer-Lamelle. Die fertiggestellte Vorläufer-Lamelle 3 schließt an das Betonfertigteil 1 an. Durch das Kontraktorrohr 6 wird der Beton 19 eingefüllt und hat den angedeuteten Oberflächenpegel erreicht. Das in der Führung verschiebbare Abdeckelement 8 taucht um den Betrag b in den Beton ein. Wie ferner erkennbar ist, sind die beiden Werkstoffstreifen 16 um den Betrag s nach unten über die Unterkante des Abdeckelementes 8 hinaus verlängert. Dadurch wird ein gleichmäßiges Einfließen des Betons und ein Eindringen von unten nach oben in den Raum der Längsnut-Vertiefung 9 erzielt, in welchem sich das noch geschützte Fugenband befindet. Mit dem Ansteigen des Beton-Oberflächenpegels wird das Abdeckelement 8 synchron nach oben gezogen, so daß es stets etwa um den Betrag b in den Beton eingetaucht bleibt. Dadurch wird ein gleichmäßiges und störungsfreies Umschließen des Fugenbandes durch den flüssigen Beton erreicht und vor allem werden auch Beton-Fehlstellen weitgehendst vermieden. Durch die Maßnahmen nach der Erfindung und die vorgeschlagene Verfahrensweise wird die Herstellung von zuverlässig wasserdichten Schlitzwänden ermöglicht.

Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit des Betonfertigteils nach der Erfindung ist aus Fig. 7 ersichtlich. Dort ist im Bereich des Austritts des Fugenbandes (10) aus der Grundfläche der Längsnutvertiefung 9 ein Injektionsrohr 20a mit den Austrittsöffnungen 21 angebracht. Dabei sind die Austrittsöffnungen 21 vorzugsweise so gerichtet, daß das Injektionsmittel unmittelbar zum Fugenspalt zugeführt wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Betonfertigteil zur Begrenzung von Betonierabschnitten bei der Herstellung von Ortbeton-Schlitzwänden, welches an zwei gegenüberliegenden Seiten mit in die Richtung der anschließenden wasserdichten Betonierabschnitte weisenden Fugenbändern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fugenband (10) auf zumindest einer Seite seiner im wesentlichen rechteckigen Querschnittskontur in einer Längsnut-Vertiefung (9) angebracht ist, welche mittels eines entfernbaren Abdeckelements (8) bis zum Betonieren des anschließenden Betonierabschnittes (2) verschließbar ist.
  2. 2. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (8) ein in Führungen (11) beiderseits der Längsnut-Vertiefung (9) verschiebbarer Werkstoffstreifen (12) ist.
  3. 3. Betonfertigteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoffstreifen (12) aus Stahl) besteht.
  4. 4. Betonfertigteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoffstreifen (12) aus Kunststoff besteht.
  5. 5. Betonfertigteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoffstreifen (12) mit zwei abgewinkelt zum Fugenband (10) hin gerichteten, diese mit kleinem Abstand beidseitig umfassenden Werkstoffstreifen (16) versehen ist.
  6. 6. Betonfertigteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Fugenband (10) beidseitig umfassenden Werkstoffstreifen (16) um einen Betrag (s) gegenüber der Unterkante des Werkstoffstreifens (12) verlängert sind.
  7. 7. Betonfertigteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrag (s) ein Maß von 20 bis 1000 mm beträgt.
  8. 8. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es auf der anderen, gegenüberliegenden Seite mit einer Längsnut-Vertiefung (18) versehen ist, an deren Grundfläche ein Fugenband (10a) angebracht ist.
  9. 9. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugenbänder (10; 10a) durch Einbetonieren im Betonfertigteil (1) gehalten sind.
  10. 10. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine statische Bewehrung pro Längeneinheit der Schlitzwand der Bewehrung der Ortbeton-Abschnitte entspricht.
  11. 11. Betonfertigteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Austritts des Fugenbandes (10) aus der Grundfläche der Längsnut-Vertiefung (9) ein als aufblähbarer Schlauch (20) ausgebildeter Injektionskanal angeordnet ist.
  12. 12. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Austritts des Fugenbandes (10) aus der Grundfläche der Längsnut-Vertiefung (9) ein Injektionsrohr (20a) mit Austrittsöffnungen (21) angeordnet ist.
  13. 13. Verfahren zur Herstellung einer Schlitzwand unter Verwendung des Betonfertigteils nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 bei dem nach dem Schlitzaushub der Vorläuferlamelle das Fertigbetonteil eingebaut und positioniert und darauf die Vorläuferlamelle betoniert wird, darauf der Schlitzaushub für die Nachläuferlamelle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder während des Betonierens der Nachläuferlamelle das Abdeckelement (8) nach oben gezogen wird.
  14. 14. Verfahren zur Herstellung einer Schlitzwand nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betonieren der Nachläuferlamelle (3) das Hochziehen des Abdeckelements (8) mit dem Ansteigen des Beton-Oberflächenpegels so synchronisiert wird, daß seine Unterkante stets um einen Betrag (b) in die Betonmasse eingetaucht bleibt.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbau des Betonfertigteils und vor dem Betonieren der Vorläuferlamelle zwischen dem Abdeckelement (8) und der Aushubbegrenzung (4) ein grobkörniges Schüttmaterial, z. B. Schotter, eingefüllt wird.






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