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Dokumentenidentifikation DE2714050C2 20.10.1988
Titel Schotterbettreinigungsmaschine
Anmelder Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H., Wien, AT
Erfinder Theurer, Josef, Ing., Wien, AT;
Fölser, Karl, Ing., Linz-Urfahr, AT
Vertreter Rau, M., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 30.03.1977
DE-Aktenzeichen 2714050
Offenlegungstag 23.03.1978
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.10.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.10.1988
IPC-Hauptklasse E01B 27/10
IPC-Nebenklasse E01B 27/02   

Beschreibung[de]

Aus der DE-OS 20 23 979 ist eine Schotterbettreinigungsmaschine der gattungsgemäßen Art bekannt, die in einen Umbauzug integriert ist. Bei dieser Maschine ist der Wiedereinbringungsstelle für den geräumten Schotter ein höhenverstellbarer Bettungsplanierer nachgeordnet. Die Wiedereinbringung erfolgt mittels einer verstellbaren Schurre. Eine exakte Wiederherstellung des Schotterbettungsprofils ist mit dieser bekannten Ausgestaltung nicht möglich, da eine ausreichende Querverteilung des Schotters nicht gewährleistet ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schotterbettreinigungsmaschine der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, daß eine Verbesserung der Schotterverteilung erreicht wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 gelöst. Dadurch, daß die Pfluganordnung kastenförmig ausgebildet ist, d. h. daß die Pfluganordnung einen als Schotterspeicher dienenden Pflugkasten aufweist, ist eine besonders genaue Schotterverteilung auf gleichmäßiger Breite möglich, da der Schotter weitgehend zwangsgeführt ist. Damit ist auch in einem Extremfall, in dem auf einer Bettungshälfte ein sehr hoher und in der anderen Bettungshälfte ein sehr geringer Schotterbedarf vorliegt, ein selbsttätiger Ausgleich der Schottermassen ohne besondere Steuerung möglich. Des weiteren ist auch die ständige Mitführung einer relativ großen Schottermenge möglich, so daß durch dessen Pufferwirkung plötzlich erforderliche größere Schottermengen unter Aufrechterhaltung einer planen Bettungskrone abgegeben werden können. Da die Pfluganordnung als Schotterspeicher dient, können insbesondere auch sehr breite Bettungen, wie sie insbesondere im Bereich von Gleisverzweigungen, d. h. insbesondere in Weichenbereichen, auftreten, kontinuierlich mit frischem bzw. gereinigtem Schotter gefüllt und planiert werden, ohne daß Ungleichmäßigkeiten im Gleisbett entstehen.

Die Erfindung ist nicht nur vom Grundkonzept her besonders gut geeignet, auch im Bereich von Gleisverzweigungen eingesetzt zu werden, sondern sie kann durch die vorteilhafte Ausgestaltung nach Anspruch 2 auch in einfacher Weise noch verbessert werden. Die Pfluganordnung mit den verschwenkbaren Seitenpflugteilen schafft eine übersichtliche Anordnung für den Bedienungsmann, der jederzeit die entsprechenden Eingriffe bzw. Steuerungen vornehmen kann, um ein optimales Verteilen und Verfüllen zu gewährleisten. Die Bearbeitung von Weichen od. dgl., insbesondere in gleislosen Bettungsbereichen, ist damit ohne wesentliche Unterbrechungen möglich, wobei auch in einem relativ breiten Bereich eines derartigen Weichen-Abschnittes der Schotter im wesentlichen in einem einzigen Arbeitsgang gereinigt und über die gesamte Räumbreite gleichmäßig verteilt werden kann. Die Vornahme dieser Arbeiten kann nunmehr mit einem geringeren Arbeitsaufwand als bisher durchgeführt werden, wobei im wesentlichen höchstens ein oder zwei Bedienungsleute erforderlich sind. Schließlich wird durch den Einsatz einer derartigen Schotterbettreinigungsmaschine auch die Genauigkeit der Gleislage wesentlich verbessert.

In der Ausgestaltung nach Anspruch 3 können die Außenbereiche links oder rechts der Schiene je nach Erfordernis mit gereinigtem Schotter beschickt werden.

Die einfache Ausbildung nach Anspruch 4 gewährleistet von Haus aus eine genau planierte Oberfläche, wobei meistens je nach dem Verunreinigungsgrad des Schotters die Wiederherstellung eines entsprechend starken Schotterbettes in Verbindung mit einem einfachen Bezugssystem durchgeführt wird.

Die einfache Anordnung der Schotterverteilförderbänder nach Anspruch 5 ermöglicht eine Verteilung des Schotters auf mit einem Gleis versehenen Bettungslängsabschnitten in der Weise, wie es bisher bei Reinigungsmaschinen üblich ist, die für gerade Strecken eingesetzt werden. Eine Verteilung des Schotters mit den beiden Förderbändern auch für relativ breite Weichen-Gleisbereiche ist in sehr rascher Zeit durchführbar.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine Seitenlängsansicht einer erfindungsgemäßen Schotterbettreinigungsmaschine in Arbeitsstellung auf einem gleislosen Bettungslängsabschnitt in vereinfachter Darstellung vor dem Aufgleisen auf einen gleisgebundenen Bettungslängsabschnitt und

Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1 mit einer angedeuteten Darstellung eines sich in Arbeitsrichtung verbreiternden Weichen-Bettungslängsabschnittes.

Die in Fig. 1 dargestellte selbstfahrbare Schotterbettreinigungsmaschine 1 weist einen Maschinenrahmen 2 auf, der zum Verfahren auf den auf Querwellen verlegten Schienen 3 mit zwei Schienendrehgestellfahrwerken 4, 5 und zwei mittels Antrieben 6 höhenverstellbar am Fahrgestellrahmen gelagerten Schienen-Hilfsfahrwerken 7, 8 versehen ist. Zum Verfahren auf der gleislosen Bettung 9 sind zwei zwischen diesen verschiedenen Schienenfahrwerken 4 und 7 bzw. 5 und 8 gleisungebundene Raupenfahrwerke 10, 11 angeordnet, die über Höhenverstellantriebe 12 mit dem Maschinen- bzw. Fahrgestellrahmen 2 verbunden sind.

Die Schienenfahrwerke 4, 7 bzw. 5, 8 bilden mit den jeweils zwischen diesen angeordneten gleisungebundenen Raupenfahrwerken 10 bzw. 11 jeweils eine Dreifach-Fahrwerksanordnung 13. Zumindest ein Schienen- Drehgestellfahrwerk 4 bzw. 5 und ein gleisungebundenes Raupenfahrwerk 10 bzw. 11, je einer der Dreifach-Fahrwerksanordnungen 13 ist mit einem am Maschinenrahmen 2 angeordneten Zentral- bzw. Fahrantrieb 14 verbunden, so daß die Schotterbettreinigungsmaschine 1 sowohl auf den Schienen 3 als auch auf der Bettung 9 mit eigener Kraft verfahren werden kann.

Zwischen den beiden Dreifach-Fahrwerksanordnungen 13 ist am Maschinenrahmen 2 weiterhin eine, durch die Verwendung einer unterschiedlichen Anzahl von Kettenquerführungsteilen (z. B. vier gemäß Fig. 2) auf unterschiedliche Arbeitsräumbreiten verstellbare Räum- bzw. Förderkettenanordnung 15, eine dieser nachgeordnete Siebeinrichtung 16 sowie eine entlang von am Maschinenrahmen 2 angeordneten Führungssäulen 17 über Verstellantriebe 18 der Höhe nach verstellbar bzw. verschieblich gelagerte, kastenförmig ausgebildete Pfluganordnung 19 vorgesehen.

Diese Pfluganordnung 19 weist zumindest im Bereich der Seitenwände des Pflugkastens 20 einen mit einem Schieber 21verschließbaren Schotterauslaß 22 auf. Der Schieber 21 kann in Längsrichtung des Maschinenrahmens 2 mitels von der Kabine aus fernsteuerbarer hydraulischer Zylinder-Kolben-Antriebe 23 verschoben werden, wodurch der Schotterauslaß geöffnet oder geschlossen wird. Jedem Schotterauslaß 22 ist ein ausschwenkbarer Seitenpflugteil 24 zugeordnet, der um Schwenkzapfen 25 quer zur Gleis- bzw. Maschinenlängsrichtung mittels eines sich am Pflugkasten 20 abstützenden, insbesondere ebenfalls von der Kabine aus fernsteuerbaren, hydraulischen Antriebs 26 verschwenkbar ist.

Des weiteren ist am Maschinenrahmen 2 zur Weiterbeförderung des mit der Räum- bzw. Förderkettenanordnung 15 aufgenommenen Bettungsmateriales zur Siebeinrichtung 16 ein Zwischenförderband 27 angeordnet und der Siebeinrichtung 16 zum Wegfördern des Abraumes ein Längsförderer 28 und eine knick- bzw. abschwenkbare Schleuderbandanordnung 29 zugeordnet. Die knickbare Schleuderbandanordnung 29 kann um eine vertikale Achse - wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich - quer zur Gleislängsachse verschwenkt werden und besteht aus zwei Teilen 30 und 31. Der Schleuderbandteil 31 kann um eine Schwenkachse 32 nach unten in die strichliert gezeichnete Stellung eingeschwenkt werden, so daß sich dieser eingeschwenkte Teil innerhalb des durch die Zug- und Stoßvorrichtungen der Schotterbettreinigungsmaschine 1 begrenzten Lichtraumes befindet und dieses Fahrzeug daher bei den Überstellfahrten keine Sonderbehandlung, wie beispielsweise einen Schutzwaggon, erfordert.

In der Fig. 2 ist weiterhin die Verteileinrichtung 33 für den von der Siebeinrichtung 16 kommenden gereinigten Schotter besser zu erkennen. Diese Verteileinrichtung besteht aus zwei seitlichen Schurren 34, die unmittelbar in den Pflugkasten 20 der Pfluganordnung 19 münden und aus einer Mittelschurre 35, deren obere Schurrenwände als Klappen 36 ausgebildet sind, mit welchen die Mittelschurre 35, die auf ein Schotter-Längsförderband 37 mündet, ausschließlich oder teilweise mit dem gereinigten Bettungsschotter beaufschlagt werden kann. Der dem Schotter-Längsförderband 37 zugeführte gereinigte Bettungsschotter kann dann entweder über ein schwenkbares Förderband 38 - das gegebenenfalls mit hoher Umfangsgeschwindigkeit zur Verwendung als Schleuderband angetrieben werden kann - oder mittels eines am Schotter-Längsförderband 37 angeordneten Abweisers 39 zwei seitlich desselben befindlichen Schurren zugeführt und zwei zwischen der Pfluganordnung 19 und der Räum- bzw. Förderkettenanordnung 15 vorgesehen, mittels Antrieben quer zur Gleislängsachse verschwenkbaren Schotterverteil-Förderbändern 40 zugeführt werden. Diese Schotterverteil-Förderbänder 40 können gleichfalls mit einem Schleuderantrieb versehen werden, so daß bei großen Räumbreiten der Räum- bzw. Förderkettenanordnung 15 zusätzlich zu der Verteilung mit der Pfluganordnung 19 bzw. dem jeweiligen Seitenpflugteil 24 gereinigter Bettungsschotter in die Seitenbereiche des zu bearbeitenden Bettungslängsabschnittes verteilt geschleudert bzw. abgeworfen werden kann. Insbesondere kommen diese Schotterverteil- Förderbänder 40 bei einem gleisgebundenem Einsatz der Schotterbettreinigungsmaschine 1 zum Einsatz, da in diesem Fall die Pfluganordnung 19 meist nicht verwendet wird, so daß auch bei diesem Einsatz eine einwandfreie Verteilung des gereinigten Schotters über die gesamte Räumbreite möglich ist. Des weiteren ist es zweckmäßig, dem Pflugkasten 20 ein sich zumindest über die Breite der Pfluganordnung 19 und gegebenenfalls bis über die Breite der Seitenpflugteile erstreckendes Planierschild 41 nachzuordnen, auf dem zur besseren Profilierung und Vorverdichtung des Bettungsschotters Vibrationsantriebe 42 angeordnet sind.

Der Ablauf des Reinigungsvorganges mit der Schotterbettreinigungsmaschine 1 beim Verfahren in Richtung des Pfeils A beim gleislosen Einsatz - wie in Fig. 1 dargestellt - ist folgendermaßen:

Der Schotter wird mit der Räum- bzw. Förderkettenanordnung 15 über den - beispielsweise wie dargestellt im Bereich einer abgehobenen Gleisweiche breiteren - Bettungsbereich 9 durch entsprechende Verlängerung der Kettenführungs-Querbahnen während des Arbeitseinsatzes durch Einfügen weiterer Kettenführungs-Querbahnteile 43 aufgenommen und im oberen Endbereich derselben entweder dem Zwischenförderband 27 oder nach dem Öffnen einer mit einem Einstellantrieb 44 betätigbaren Schurre im Boden des Fördertroges der Förder- bzw. Räumkettenanordnung 15 über einen Förderkanal 45 unmittelbar dem Pflugkasten 20 der Pfluganordnung 19 zugeführt. Bei Übergabe an das Zwischenförderband 27 wird der aufgenommene Bettungsschotter in der Siebeinrichtung 16 von den Verunreinigungen, wie Abrieb, Feinmaterial und dgl. befreit. Dieser Abraum wird dem Längsförderer 28 zugeführt und mit der Schleuderbandanordnung 29entweder seitlich des bearbeiteten Bettungsabschnittes abgelegt oder auf Gleisfahrzeuge verladen. Der gereinigte Schotter gelangt über die Verteileinrichtung 33 im Bereich des Siebausganges bei der in vollen Linien gezeichneten Stellung der Klappen 36 in die Pfluganordnung 19, die zugleich als Schotterspeicher dient. Entspricht die Räumbreite der Räum- bzw. Förderkettenanordnung der Breite des Pflugkastens 20, so erfolgt sowohl die Zufuhr als auch die Planierung des gereinigten Bettungsschotters ausschließlich durch die Unterkante des Pflugkastens 20. Ist die Räumbreite wie in Fig. 2 gezeigt, breiter als der Pflugkasten 20, wird zumindest ein Seitenpflugteil 24 ausgeschwenkt und der Schotterauslaß 22 in der Seitenwand des Pflugkastens 20 geöffnet, so daß der im Pflug- bzw. Schotterkasten 20 gespeicherte Schotter diesem Seitenbereich zugeführt wird. Die endgültige Verteilung und Planierung in diesem Bereich erfolgt mittels des gegebenenfalls auch mit Planierschilden 41 verbundenen Seitenpflugteiles 24. Ist die Räumbreite sehr groß bzw. sehr viel gereinigter Schotter dem Bettungsbereich zuzuführen, so kann zusätzlich über das Schotter-Längsförderband 37 und auf dieses abgesenkten Abweiser 39 den Schotter-Verteilförderbändern 40 Schotter zur Verteilung bzw. zum Abwurf in den seitlichen Außenbereichen zugeführt werden.

Fällt mehr als der zum Herstellen einer ebenen Bettungsoberfläche benötigte gereinigte Bettungsschotter an, so kann dieser unter Ausnützung des Schotter-Längsförderbandes 37 und des Förderbandes 38 auch seitlich des Bettungskörpers zwischengelagert werden, um beispielsweise bei einem nachfolgenden Gleisumbauverfahren in die Schwellenzwischenfächer, nach dem Verlegen der Schwellen und der Schienen, eingefüllt zu werden.

Die Schienen-Hilfsfahrwerke 7 und 8 dienen, wie dies beispielsweise im linken Teil der Fig. 1 schematisch angedeutet ist, dazu, um am Ende eines Arbeitseinsatzes ohne Unterbrechung des Räumungsvorganges die Maschine anstelle der Abstützung auf der Schotterbettung 9 auf den Schienen 3 abstützen zu können, so daß der Schotter beispielsweise bis an den Beginn der Schiene 3 mittels der Förder- bzw. Räumkettenanordnung 15 aufgenommen und nach Hochheben derselben mit der Pfluganordnung 19 bis in diesen Bereich verteilt werden kann. Somit können Gleislücken, wie sie beispielsweise nach dem Abheben von Weicheneinheiten zwischen den anschließenden Schienensträngen bestehen, vollständig und durchgehend gereinigt werden und es erübrigt sich sogar ein Befahren vorhandener Gleisteile mit Raupenfahrwerken, wodurch eventuelle Beschädigungen derselben vermieden werden können. Gegebenenfalls können auch die Schienen-Hilfsfahrwerke 7, 8 zur Fortbewegung der Schotterbettreinigungsmaschine 1 auf den Schienen 3 mit einem Antrieb versehen werden.

Zur Vorverdichtung des gereinigten und verteilten Bettungsschotters kann es sich weiterhin auch als vorteilhaft erweisen, die auf der planierten Bettungsoberseite verfahrbaren gleisungebundenen Fahrwerke 11 mit einem Vibationsantrieb zu versehen, so daß im Zusammenwirken mit den über das Raupenfahrwerk auf die Bettung übertragenen Belastungen der Verdichtungseffekt derselben noch verstärkt wird.

Weiterhin ist durch die spezielle Gestaltung der Weichenreinigungsmaschine, insbesondere der Anordnung der Pfluganordnung 19 und der Schotter-Verteilförderbänder 40 zugleich ein wahlweiser Einsatz auf Gleisen bzw. in gleislosen Bettungslängsabschnitten möglich, wobei durch die veränderbare bzw. einstellbare Räumbreite der Räum- bzw. Förderkettenanordnung 15, unter Verwendung einer unterschiedlichen Anzahl von Kettenführungs-Querbahnteilen 43 auch überbreite Bettungslängsabschnitte, wie sie beispielsweise im Bereich sich verzweigender Gleisanlagen, Weichen, Kreuzungen od. dgl. auftreten, ohne Unterbrechung des Arbeitsfortschrittes bearbeitet werden können. Als besonders vorteilhaft erweist sich in diesem Zusammenhang auch die Anordnung zur Vorwärtsbewegung der Maschine aus eigener Kraft mittels Raupen- bzw. der Schienenfahrwerke, so daß sowohl beim Einsatz auf den unterschiedlichen Gleisbereichen als auch beim Auf- oder Abgleisen zum bzw. vom gleisgebundenen auf den gleisungebundenen Einsatz die Zuhilfenahme weiterer Fahrzeuge nicht erforderlich ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Schotterbettreinigungsmaschine zum Aufnehmen, Reinigen und Wiedereinbringen von Bettungsmaterialien, mit Fahrwerken, mit einer Räum- bzw. Förderkettenanordnung und einer dieser nachgeordneten Siebeinrichtung, mit am Maschinenrahmen angeordneten Förderbandanordnungen und Einrichtungen zum Wiedereinbringen der Bettungsmaterialien und mit einer höhenverstellbaren Pfluganordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfluganordnung (19) etwa kastenförmig als Schotterspeicher ausgebildet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfluganordnung (19) wenigstens zwei jeweils um einen im wesentlichen vertikal zur Gleisebene und im hinteren Bereich ihres Pflugkastens (20) verlaufende Schwenkzapfen (25) verschwenkbare Seitenpflugteile (24) aufweist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfluganordnung (19), im seitlichen Bereich des Pflugkastens (20) und dem jeweiligen Schwenkzapfen (25) benachbart, je einen, * gegebenenfalls in seiner Öffnungsweite durch eine Verschließklappe kontinuierlich fernsteuerbaren * Schotterauslaß (22) aufweist.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die * vorzugsweise in Verbindung mit einem Bezugssysem höhenverstellbare * Pfluganordnung (19) mit Planierschilden (41) die gegebenenfalls mit Vibrationsantrieben (42) versehen sind, ausgebildet ist.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei etwa im gleichen oder unmittelbar benachbarten Querschnittsbereich der Pfluganordnung (19) in Maschinenlängsrichtung verlaufende und jeweils bis über die seitlichen Außenbereiche der Maschine in Gleisebene verschwenkbare Schotterverteilförderbänder (40) * zur Verteilung des gereinigten Schotters für einen wenigstens zwei Gleis-Querschnittsbreiten umfassenden Schotterverteilbereich * vorgesehen sind.






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