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Dokumentenidentifikation DE2755875C2 20.10.1988
Titel Einrichtung zur Prüfung der Trennstrichsetzung
Anmelder International Business Machines Corp., Armonk, N.Y., US
Erfinder Rosenbaum, Walter Steven, Bethesda, Md., US;
Tanner, Howard Carl, Austin, Tex., US
Vertreter Jost, O., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 7030 Böblingen
DE-Anmeldedatum 15.12.1977
DE-Aktenzeichen 2755875
Offenlegungstag 29.06.1978
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.10.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.10.1988
IPC-Hauptklasse B41B 27/00
IPC-Nebenklasse B41J 5/30   G06K 15/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Prüfung der Trennstrichsetzung bei textverarbeitenden Geräten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eines der Probleme bei der Textverarbeitung, bei der ein Zeilenausgleich am Zeilenende durchzuführen ist, ist das Problem der Trennung von Wörtern, die am Ende einer Druckzeile erscheinen, ohne daß noch genügend Platz für den vollständigen Abdruck dieses Wortes vorhanden ist. Dieses Problem führt generell dazu, daß die Bedienungsperson von texterzeugenden Geräten, wie Tastaturen oder Schreibautomaten die Maschine zu stoppen und das Wort in einem Wörterbuch bezüglich der korrekten Trennstrichsetzung aufzusuchen hat.

Dieses Vorgehen ist umständlich und zeitaufwendig und bezüglich der Zielvorgabe der modernen Textverarbeitung, nämlich Texte schnell und wirtschaftlich zu erstellen, nicht mehr vereinbar.

Es ist deshalb in der DE-OS 26 30 304 bereits eine Einrichtung zum Überprüfen des Einschiebens von Trennstrichen vorgeschlagen worden, bei der alle Trennstrichpositionen aller in einem Wörterbuch aufgeführten Wörter in Tabellenform gespeichert sind. Da hier umfangreiche Tabellen gespeichert und durchzusuchen sind, ergibt sich der Nachteil, daß für den Wörterbuchspeicher ein Speicher großer Kapazität und für das Durchlaufen der Tabellen viel Zeit benötigt wird.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung für das Überprüfen der Trennstrichsetzung anzugeben, die schneller als bekannte Einrichtungen arbeitet und mit Speichern auskommt, die geringere Speicherkapazität haben.

Gelöst wird diese Aufgabe der Erfindung durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung sind im Anspruch 2 angegeben.

Durch die Erfindung wird also der Vorteil erzielt, daß bei einer Einrichtung für die Überprüfung von Trennstrichsetzungen nicht mehr soviel Zeit wie mit bekannten Einrichtungen benötigt wird, wobei auch eine wirtschaftliche Einrichtung geschaffen wurde, insofern als sie mit Speichern auskommt, die eine verhältnismäßig geringe Kapazität haben.

Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine schematisch Darstellung einer modifizierten Prüfeinrichtung für die Gültigkeit eines Wortes,

Fig. 2 und 3 schematische Darstellungen der automatischen Trennstrichprüfapparatur gemäß der Erfindung und

Fig. 4 ein Impulsdiagramm zur Darstellung der Steuervorgänge der Einrichtung nach den Fig. 2 und 3.

Die der digitalen Referenzmatrix zugrundeliegenden Theorie für die Rechtschreibung von Wörtern ist in der US-PS 39 95 254 ausführlich beschrieben, so daß hierauf Bezug genommen werden kann. Die digitale Referenzmatrix verwendet dort einen Vektorbetrag und einen absolut eindeutigen Vektorwinkel zur Darstellung von Wörtern in einem Wörterbuchspeicher. Jedem Buchstaben des Alphabets und jeder Position des Buchstabens in einem Wort wird hierbei ein numerischer Wert zugeteilt. Dann wird der Vektorbetrag und der eindeutige Vektorwinkel für ein gegebenens Wort auf der Basis der Wertzuteilungen für den Buchstaben und seine Position im Wort errechnet. Der Vektorbetrag dient als Adresse im Wörterbuchspeicher, wobei in dessen zugeordneter Speicherstelle der Vektorwinkel für dieses Wort gespeichert ist. Während mehrere Wörter den gleichen Vektorbetrag haben können, so gibt es jedenfalls keine zwei Wörter, die unter dem gleichen Betrag auch den gleichen Winkel aufweisen, so daß unter der Adresse eines Vektorbetrags mehrere verschiedenen Vektorwinkel gespeichert sein können. Beim Betrieb wird der Betrag eines betrachteten Wortes errechnet und der Speicher unter der Adresse abgesucht, die dessen Vektorbetrag entspricht. Gesucht wird nach einem Vektorwinkel, der dem errechneten Vektorwinkel des betrachteten Wortes entspricht. Wenn der Vektorwinkel unter der Adresse des Vektorbetrags vorgefunden wird, dann gilt das betrachtete Wort als korrekt geschrieben.

Dieses an sich bekannte Konzept wird nur dadurch erweitert, daß eine automatische Einrichtung zur Trennstrichprüfung hinzukommt. Diese Trennstrichprüfung wird dadurch realisiert, daß jede Vektorwinkeldarstellung der im Wörterbuchspeicher gespeicherten Wörter mit einem Trennstrichbyte H kombiniert wird, wie die folgende Tabelle I zeigt.

Tabelle I


Für jedes im Wörterbuchspeicher gespeicherte und in der digitalen Referenzmatrix vorgespeicherte Wort wird ein Trennstrich-Codewort erzeugt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Trennstrich-Codewort als ein 8-Bit-Byte definiert, das aus vier Feldern zu jeweils zwei Bits besteht. Jedes Feld definiert den Abstand eines Trennstrichs von einem Vokal ein einem Wort. Der Abstand kann sich im Beispiel über maximal drei Buchstaben erstrecken. Von den möglichen Binärwerten 0 bis 3 gibt "0" an, daß in der einem Vokal folgende Silbe kein Trennstrich vorliegt, "1", daß ein Trennstrich unmittelbar nach einem Vokal vorliegt, "2" bzw. "3", daß ein Trennstrich nach dem zweiten bzw. dritten Buchstaben hinter einem Vokal vorliegt. Ein erster Vokal innerhalb einer zu langen Silbe kann zu dem Zwecke ignoriert werden, um den nächsten Vokal in der Silbe als Ausgangspunkt zu verwenden. Ist der Abstand eines Trennstrichs größer als drei Buchstaben, dann muß dieses Feld mit "0" codiert werden. Als Beispiel sei einmal das englische Wort "miscellaneousness" betrachtet. Die vierte Silbe dieses Wortes besteht aus den Buchstaben "neous". Da der Trennstrich in einer Entfernung von mehr als drei Buchstaben nach dem Vokal e erscheint, muß dieses Feld mit (00) codiert werden.

Tabelle II zeigt eine Liste von Wörtern mit ihren entsprechenden Trennstrichpositionen laut Wörterbuch und die binäre Trennstrichbyte-Identifikation dieser Positionen. Wenn ein Wort mehr als vier Trennstrichpositionen aufweist, dann werden die zusätzlichen Trennstrichpositionen ignoriert, und das System springt zum Ende des Wortes. Die Überlegung hierbei ist, daß das Auftreten von vier Trennstrichpositionen innerhalb eines Wortes im allgemeinen ausreichend ist, um in den meisten Fällen bei der Textverarbeitung am Ende einer Schreibzeile zu einem Zeilenabschluß zu kommen. Es ist jedoch verständlich, daß die Möglichkeiten hierfür steigen, wenn das Trennstrichbyte länger gemacht wird, um mehr Felder codieren zu können, oder indem die Unterfelder größer gemacht werden, so daß der Versatzbereich (Verlagerungen) vergrößert wird, oder indem das Wort in eine Anzahl Felder gleicher Länge aufgespalten wird und Trennstriche in jedes Feld codiert werden, oder indem schließlich mögliche Variationen bezüglich der Definition des Trennstrichbytes vorgenommen werden, mit dem Ziel, den Zwecken des Anwenders dienlich zu sein. Es ist auch möglich, Wörter vom letzten Buchstaben des Wortes in Richtung zu seinem Anfang zu codieren und zu verarbeiten, wenn dieses den Absichten des Anwenders entgegenkommt.

Tabelle II


Es handelt sich bei den Beispielen in der Tabelle II um Wörter der englischen Sprache, die nach den Rechtschreibregeln dieser Sprache getrennt sind.

Fig. 1 zeigt nun, wie bereits erwähnt wurde, das Blockschaltbild einer Wort-Prüfeinrichtung nach dem Prinzip der digitalen Referenzmatrix. Die Einrichtung wird von einer Buchstaben- oder Zeichenquelle 99 gespeist, deren Ausgang mit der Eingangssammelleitung der Wort-Prüfeinrichtung verbunden ist. Diese Zeichenquelle kann entweder eine übliche Schreibmaschinentastatur, ein Magnetband- oder Kartenleser, eine geeignete Zeichenerkennungsvorrichtung oder ein anderes Eingabegerät sein. Die Buchstaben werden von der Zeichenquelle synchron mit einem Taktsignal auf der Leitung 75 produziert, welche letzteres von einem Taktgenerator 98 erzeugt wird. Während der Prüfphase werden die Buchstaben, die von der Zeichenquelle 99 erzeugt werden, über die Leitung 3 und das Tor 8 in den Umwandlungsspeicher 10 übertragen. Die Buchstaben oder Zeichen treiben ferner den Zähler 18, der die Position jedes Buchstabens in einem Wort zählt. Die Leitung 3 ist auch mit dem Eingang eines Eingangschieberegisters 300 verbunden, das in Fig. 2 dargestellt ist. Jedesmal, wenn ein Buchstabe während der Prüfphase vorgelegt wird, wird dieser in das Eingangsschieberegister 300 eingeschoben, nachdem das UND-Tor 401 ein Ausgangssignal abgegeben hat, das immer dann erzeugt wird, wenn ein Taktimpuls und das Signal vorliegt.

Während der Wortprüfphase, die ausführlich in der US-PS 39 95 254 beschrieben ist, werden die Buchstaben eines Wortes im Umwandlungsspeicher 10 assembliert, und der Multiplizierer 12, der Addierer 14 und das Register 16 erzeugen einen Vektorbetrag für das Wort, der im Betragsregister 17 gespeichert und als Adresse für den Speicher 38 verwendet wird. Das Ausgangssignal LN des Umwandlungsspeichers 10 gelangt zusammen mit dem Zeichenpositionscode Rn des Zeichenpositionsdecodierers 19 zu einem Multiplizierer 20. Die Summe des Produktes von RN · LN wird im Addierer 22 gebildet und in das Register 24 übertragen. Ferner wird das Quadrat von RN im Multiplizierer 30 gebildet und es wird die Summe dieser RN², die im Addierer 22 errechnet wird, im Register 34 akkumuliert. Diese Summen durchlaufen die Quadratwurzelrechner 27 und 36, den Multiplizierer 26 und den Teiler 28, um die Winkelfunktion Sekans eines Winkels für das Eingabewort nach dem Prinzip der US-PS 39 95 254 zu bilden. Der am Ausgang des Teilers 28 bereitstehende Sekans eines Winkels wird in einen Arkussekans-Rechner 29 übertragen, in dem er in einen eindeutigen Winkel für das jeweils betrachtete Wort umgesetzt wird.

Der Speicher 38 enthält unter jeder Betragsadresse den Winkel für jedes Wörterbuchwort, das durch diesen Betrag definiert ist und ferner ein Trennstrichbyte, das die laut Wörterbuch korrekten Trennstellen des Wortes enthält, wie Tabelle I zeigt. Wenn der Betrag im Speicher 38 nicht vorgefunden wird, dann stellt das Tor 39 das Null-Betragsregister 40 ein, welches wiederum einen Flip-Flop 42 so triggert, daß er über die Leitung 46 das Signal (=ungültiges Wort in Boolescher Schreibweise) abgibt. Dieses -Signal auf der Leitung 46 kann dazu benutzt werden, der Bedienungsperson anzugeben, daß das gerade eingetippte Wort nicht richtig geschrieben ist oder um das Wort in einem besonderen Fehlerwortspeicher für eine spätere Betrachtung und Prüfung abzuspeichern. Wenn allerdings die Betragsadresse im Speicher 38 gefunden wird, dann werden die entsprechenden Winkel, zusammen mit ihren Trennstrichbytes, über das Tor 47 in einen Winkel- und Trennstrichcodewortpuffer 45 übertragen. Dort wird der Winkelteil im Winkelvergleichsregister 41 mit dem Winkel verglichen, der gerade für das betrachtete Wort von dem Arkussekans-Rechner 29 errechnet wurde. Ein eine Gleichheit anzeigendes Signal steuert das Tor 43 durch, um den Flip-Flop 42 umzuschalten, so daß er nun über die Leitung 44 das Signal "gültiges Wort" überträgt. Ferner wird das Trennstrichbyte, das zu diesem Winkel gehört, über das Tor 47 in den Trennstrich- Codewortpuffer 200 übertragen. Damit ist dann die Prüfphase abgeschlossen.

Wenn mit dem Abschluß der Prüfphase das Signal "gültiges Wort" auf der Leitung 44 von dem Flip-Flop 42 erzeugt wurde, und ein Zeilenendesignal auf der Leitung 48 von der Zeichenquelle 99 erscheint, welch letzteres angibt, daß die Zeile innerhalb der eingestellten Toleranz für den Randausgleich liegt, dann werden die Bedingungen für den Anfang der Trennungsphase eingeleitet.

In der Fig. 2 ist die Kombination des Zeilenendesignals auf der Leitung 48 und des Signals "gültiges Wort" auf der Leitung 44 erforderlich, um die Koinzidenzbedingung für das UND-Tor 430 zu erfüllen, dessen Ausgangssignal den Flip-Flop 101 einstellt. In dieser Lage erzeugt das genannte Flip-Flop 101 ein Prüftrennstrichsignal, das zu dem UND-Tor 407 übertragen wird. Das Signal "gültiges Wort" auf der Leitung 44 gelangt auch zu einem Eingang des UND-Tores 408, dessen zweiter Eingang von einem Schiebeeingangssignal auf der Leitung 203 vom Eingangsschieberegister 300 beaufschlagt wird, und dessen dritter Eingang mit der Leitung 302 verbunden ist, über die ein Signal übertragen wird. Die Kapazität des Eingangsschieberegister 300 umfaßt 50 Buchstaben. Der Verschiebezähler 600, der mit dem Ausgang des UND-Tores 408 verbunden ist, zählt die Zahl der Verschiebungen im Eingangsschieberegister 300, und er dient zur Steuerung der Verschiebung des Ausgangsschieberegisters 400. Das Prüftrennstrichsignal hat eine Reihe von Taktimpulsen zur Folge, die über das UND-Tor 407 zu dem Schiebeeingang des Ausgangsschieberegisters 400 gelangen, wo sie bewirken, daß dieses Register damit beginnt, mit jedem Taktimpuls eine Verschiebung durchzuführen. Gleichzeitig gelangt das Prüftrennstrichsignal auch zu dem ODER-Tor 411, das nun an seinem Ausgang über die Leitung 47 das Signal "Warten" erzeugt. Diese Signal gelangt über die Leitung 97 zur Zeichenquelle 99 in Fig. 1 und bewirkt, daß diese Zeichenquelle jetzt keine weiteren Buchstaben mehr erzeugt. Das Taktsignal wird mit dem Signal im UND-Tor 401 verknüpft, um ein Schiebesignal für das Eingangsschieberegister 300 zu erzeugen. Daher verschiebt nun das Eingangsschieberegister die in ihm gespeicherte Information mit jedem Impuls des Taktsignales um eine Stelle, solange es nicht von dem Signal blockiert wird. Das Schiebesignal auf der Leitung 203 wird auch zu dem UND-Tor 408 übertragen, und zwar zusammen mit den Signalen und "gültiges Wort", um einen Zählimpuls zu erzeugen, der den Verschiebezähler 600 heraufzählt, wodurch er die Taktsignale abzählt. Sein nachgeschalteter Decodierer 409 erzeugt ein Ausgangssignal, wenn der im Verschiebezähler 600 enthaltene Zählwert den Wert 50 erreicht. Dieses Ausgangssignal wird über einen Negator 410 auf die Leitung 302 als Signal übertragen. Dieses Signal wird zu dem UND-Tor 408 zurückübertragen, um den Verschiebezähler 600 gegen weitere Zählimpulse zu sperren.

Das Signal wird auch zu dem UND-Tor 407 übertragen, um die Zählimpulse zu dem Ausgangsschieberegister zu sperren, nachdem 50 Verschiebungen hinsichtlich des Eingangsschieberegisters durchgeführt wurden. Das wahre Signal "50 Verschiebungen" wird zu dem ODER-Tor 411 übertragen, welches das Signal "Warten" bildet, das über die Leitung 47 zu der Zeichenquelle 99 in Fig. 1 zurückübertragen wird, um die Einrichtung anzuhalten. Es ist hieraus zu erkennen, daß der Verschiebezähler 600 dazu dient, die Schiebeimpulse zu dem Eingangsschieberegister 300 zu zählen und daß, sobald 50 Verschiebungen vorgenommen wurden, die Verschiebung des Ausgangsschieberegisters 400 gestopft wird, wodurch die Daten im Ausgangsschieberegister gehalten werden. Aus Fig. 2 ist ferner zu sehen, daß die Ausgangssignale des Ausgangsschieberegisters 400 zu einer Anzeigevorrichtung 500 übertragen werden, um den Inhalt der Bedienungsperson anzuzeigen. Nachdem die Bedienungsperson das Wort betrachtet hat, kann der Betrieb der Einrichtung durch Niederdrücken der Taste 1002 wieder gestartet werden, die einen Rückstellimpuls zu dem Verschiebezähler 600 überträgt und über das UND-Tor 412 ein Löschsignal erzeugt, das über die Leitung 201 zu den Löscheingängen des Eingangsschieberegisters 300 und des Ausgangsschieberegisters 400 überträgt, wobei dieses Signal auch den Flip-Flop 101 zurückstellt, um die Anfangsbedingungen für den Beginn des nächsten Zyklus einzustellen.

Es sei nun angenommen, daß der Silbentrennungs-Prüfvorgang gestartet wird, wodurch der Flip-Flop 101 eingestellt und die Verschiebeimpulse über das UND-Tor 407 zu dem Ausgangsschieberegister 400 durchgeschaltet werden. Ferner werden Schiebeimpulse über das UND-Tor 401 auch zu dem Eingangsschieberegister 300 übertragen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist das im Eingangsschieberegister 300 enthaltene Wort kleiner als 50 Buchstaben. Jeder Taktimpuls am UND-Tor 401 verschiebt das im Eingangsschieberegister 300 gespeicherte Wort um eine Buchstabenzeile nach rechts, wobei keine weiteren Steuermaßnahmen erforderlich sind. Zu einem bestimmten Zeitpunkt erscheint dieses Wort am rechten Ausgang des Eingangsschieberegisters 300 mit seinem ersten Buchstaben. Die O-Zeichen, die sich im Eingangsschieberegister 300 rechts von dem Wort befinden, werden längs der Zeichensammelleitung 301 herausgeschoben und zu dem UND-Tor 405 und dem ODER-Tor 404 übertragen, welch letzteres mit dem Eingang des Ausgangsschieberegisters 400 verbunden ist. Zu diesem Zeitpunkt ist das Signal ein wahres Signal, das an dem UND-Tor 405 anliegt. Daher ist das Signal "Trennstrich einschieben" am UND-Tor 406 komplementär. Eine Verschiebung wird so lange fortgesetzt, bis möglicherweise ein Vokal in der Ausgangsstufe des Eingangsschieberegisters 300 erscheint, wodurch das Signal "Vokal" auf der Leitung 211 am Ausgang des Decodierers 431 seinen wahren Wert animmt.

Wie Fig. 3 nun zeigt, wird das Signal "Vokal" des Decodierers 431 über die Leitung 211 zu einem Eingang der UND-Tore 413 und 424 übertragen. Das UND-Tor 413 steuert den Eingang des Feldzählers 700. Der im Feldzähler 700 befindliche Zählwert bestimmt, welches der vier 2-Bit-Datenfelder im Trennstrich-Wortpuffer 200 berücksichtigt wird. Der Feldzähler 700 befindet sich in seiner Rückstellage, da er zuvor zurückgestellt wurde und weitere Zählimpulse seitdem noch nicht wieder eingetroffen waren. Der Decodierer 800 decodiert den Inhalt des Feldzählers 700, um das entsprechende Trennstrichfeld im Trennstrich-Codewortpuffer 200 auszuwählen. Da zu dem Feldzähler 700 bis jetzt noch keine neue Zählimpulse übertragen wurden, liefert der Decodierer 800 das Signal "Feld 1" in seiner wahren Form und die Signale "Feld 2", "Feld 3" und "Feld 4" in der komplementären Form. Zu diesem Zeitpunkt wird das Signal "Feld 1" auf der Leitung 220 an das UND-Tor 417 angelegt, wodurch das erste Feld des Trennstrich-Codewortpuffers 200 über das UND-Tor 423 auf die Sammelleitung 212 übertragen wird (diese Sammelleitung überträgt also den Trennstrichversatzwert).

Mit der Sammelleitung 212 ist ein Decoder 901 verbunden, der zwei Ausgänge hat, von denen der eine die Leitung 214 ist und das Signal "Versatz 0" (Disp= 0) überträgt. Der andere Ausgang ist die Leitung 213, die das Signal (Disp≠0) überträgt. Wenn der Versatz nicht gleich 0 ist, kann ein Trennstrich im Anschluß an die erste Silbe des Wortes eingegeben werden. Dieses Signal wird zusammen mit dem Signal "Vokal" auf die Leitung 211 und mit dem Signal (Springe nicht zum Ende) auf der Leitung 230 zu dem UND-Tor 424 übertragen, um den Flip-Flop 102 einzustellen. Durch das Einstellen des Flip-Flops 102 wird ein Signal erzeugt, das mit "Aufwärtszählen" bezeichnet wird und über die Leitung 216 zum Eingang des Zeichenversatzzählers 1000 übertragen wird. Dieser Zähler zählt die Taktimpulse mit dem Ziel, festzulegen, wo der Trennstrich im Ausgangsschieberegister 400 einzufügen ist. Der Wert auf der Sammelleitung 212, der den Trennstrichversatz angibt, wird zu dem Vergleicher 1001 zusammen mit dem Ausgangswert des Zeichenversatzzählers 1000 übertragen. Der Verschiebevorgang wird nun fortgesetzt, so daß der Vokal, der sich zuvor am Ausgang des Eingangsschieberegisters 300 befand, nun über die Zeichensammelleitung 301 zu dem UND-Tor 405 und von dort zu dem ODER-Tor 404 zu dem Eingang des Ausgangsschieberegisters 400 übertragen wird. Beim nächsten eintreffenden Taktimpuls wird der Buchstabe, der dem Vokal nachfolgt, über den gleichen Pfad übertragen. Diese Vorgänge wiederholen sich für alle Buchstaben des betrachteten Wortes. Mit jedem eintreffenden Taktimpuls wird auch der Zeichenversatzzähler 1000 hochgezählt, das das Eingangssignal "Aufwärtszählen" 216 bereits vorliegt, wie es zuvor auch schon erläutert wurde. Wenn der Wert im Zeichenversatzzähler 1000 gleich dem Wert im aktuellen Feld des Trennstrich-Codewortpuffers ist, der über die Sammelleitung 212 für den Trennstrichversatz übertragen wurde, dann wird ein Ausgangssignal erzeugt, das mit "Zeichenversatz= Trennstrichversatz" bezeichnet wird und über die Leitung 217 vom Ausgang des Vergleichers 1001 zu dem UND-Tor 425 übertragen wird. Dieses Tor empfängt ferner das Signal "Aufwärtszählen" über die Leitung 216, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das über die Leitung 205 übertragen wird und mit "Trennstrich einschieben" bezeichnet wird. Auf der Leitung 202 steht ferner das Komplement dieses Signals zur Verfügung.

Aus Fig. 2 ist zu sehen, daß das Signal "Trennstrich einschieben" zu einem UND-Tor 406 übertragen wird, welches bewirkt, daß ein Trennstrich-Code über das ODER-Tor 404 zu dem Eingang des Ausgangsschieberegisters 404 beim nächsten eintreffenden Taktimpuls übertragen wird. Gleichzeitig wird das Komplement dieses Signals zu den UND- Toren 401 und 405 übertragen, wodurch die Verschiebung im Eingangsschieberegister 300 gesperrt wird. Ferner wird jedes Signal vom UND-Tor 405 zum ODER-Tor 404 gesperrt. Es ist ferner festzustellen, daß de Verschiebezähler 600 jetzt keine Zählungen vornimmt, da der Schiebeeingang an der Leitung 203 zu dem UND-Tor 408 durch den niedrigen Pegelwert des Signals am UND-Tor 401 gesperrt ist. Auf diese Weise wird hinter einer Anzahl von Buchstaben hinter dem Vokal, die von dem Code im Trennstrich-Byte bestimmt ist, ein Trennstrich in das Ausgangsschieberegister eingeschoben.

Aus Fig. 3 ist nun wieder zu sehen, daß das Ausgangssignal "Trennstrichversatz=Zeichenversatz" auf der Leitung 217 zu dem Zeichenversatzzähler 1000 zurückübertragen wird, so daß beim Eintreffen des nächsten Taktimpulses dieser Zeichenversatzzähler zurückgestellt wird. Das Ausgangssignal des Vergleichers 1001 wird auch zu dem Eingang für das getaktete Rückstellen des Flip-Flops 102 übertragen, so daß, nachdem der Trennstrichcode eingefügt wurde, dieses Flip-Flop zurückgestellt wird. Die Verschiebeoperation wird nun mit Daten fortgesetzt, die vom Ausgang des Eingangsschieberegisters 300 längs der Leitung 301 durch das UND-Tor 405 und das ODER- Tor 404 zu dem Eingang des Ausgangsschieberegisters 400 übertragen werden.

Gleichzeitig mit der Einfügung des Trennstrichcodes in das Ausgangsschieberegister 400 wurde auch das Signal "Trennstrich einschieben" zu dem Eingang des ODER-Tores 414 zur Erzeugung eines Heraufzählimpulses für den Feldzähler 700 übertragen, der das Weiterschalten dieses Zählers mit dem nächsten eintreffenden Taktimpuls bewirkt. Es liegt nun die Bedingung "Feld 2" am Ausgang des Decodierers 800 vor, insofern nämlich, als das Signal an diesem Ausgang einen hohen und an den übrigen einen niedrigeren Pegelwert aufweist. Das Signal "Feld 2" auf der Leitung 221 bewirkt, daß das zweite Feld des Trennstrich-Codewortes im Trennstrich-Codewortpuffer 200 über das UND-Tor 418 und das ODER-Tor 423 auf die Sammelleitung 212 übertragen wird.

Der Verschiebevorgang wird nun so lange fortgesetzt, bis ein anderer Vokal am Ausgang des Eingangsschieberegisters 300 vom Decodierer 431, der seine Funktion nach ein Vokaldetektor ist, festgestellt wird. Es sei nun angenommen, daß der im zweiten Feld des Trennstrich-Codewortes enthaltene Wert 0 ist. In diesem Falle liefert der Ausgang des Decodierers 901, der mit der Leitung 214 verbunden ist, das Ausgangssignal "Disp=0", während der Ausgang, der mit der Leitung 213 verbunden ist, kein Ausgangssignal liefert. Die UND-Bedingung für das UND-Tor 413 ist erfüllt, wenn der nächste Impuls des Taktes eintrifft, welcher bewirkt, daß der Vokal aus dem Eingangsschieberegister 300 in das Ausgangsschieberegister 400 verschoben wird. Die Erfüllung der UND-Bedingung für das UND-Tor 413 hat ein Ausgangssignal zur Folge, das über das ODER-Tor 414 zum Feldzähler 700 übertragen wird, der somit um den Wert 1 heraufgezählt wird. Im Augenblick ist der Flip-Flop 102 nicht eingestellt, da das Signal "Disp≠0" auf der Leitung 213 nicht in seiner wahren Form vorliegt. Der Feldzähler schaltet daher zum "Feld 3" weiter, so daß der Decodierer 800 ein Ausgangssignal auf der Leitung 226 liefert. Dadurch wird das UND-Tor 419 durchgeschaltet, so daß das dritte Feld des Trennstrich-Codewortpuffers 200 über das ODER-Tor 423 auf die Sammelleitung 212 gelangt. Die Einstellung der letzten beiden Felder des Trennstrich-Codewortes ist die gleiche, wie sie soeben für die beiden ersten Felder beschrieben wurde, so daß auf deren ausführliche Erläuterung verzichtet werden kann.

Wie Fig. 3 nun weiter zeigt, hat das Flip-Flop 103 auch einen Ausgang, über den das Signal "SKE" ("Springe zum Ende") übertragen wird, welches dazu dient, festzustellen, ob ein Wort mehr als vier Trennstriche hat. Da im vorliegenden Ausführungsbeispiel festgelegt wurde, daß ein Trennstrich-Codewort höchstens vier Felder haben soll, sind auch keine Mittel vorhanden, Trennstriche für mehr als vier Felder zu codieren. Wenn daher genügend Felder in einem Wort auftreten, so daß eine "Feld 4"-Bedingung auftritt, dann wird das "Feld 4"- Signal zu dem UND-Tor 428 übertragen. Wenn von dem ODER-Tor 414 ein anderer Zählimpuls zu dem Feldzähler 700 übertragen wird, dann wird auch dieser Zählimpuls zu dem UND-Tor 428 übertragen, welches die Einstellung des Flip-Flops 103 bewirkt.

Das Ausgangssignal "SKE" nimmt seinen hohen Pegelwert und das komplementäre Signal seinen niedrigen Pegelwert an. Das letztgenannte Signal wird zu dem UND-Tor 424 übertragen, um die Einstellung des Flip-Flop 102 zu verhindern. Es sei erwähnt, daß der Flip-Flop 103 eingestellt bleibt, bis er von einem Löschsignal des UND-Tores 412 zurückgestellt wird, das durch ein Niederdrücken der Rückstelltaste 1002 von der Bedienungsperson abgegeben wird. Es sei ferner erwähnt, daß der Flip-Flop 103 nicht eingestellt wird, wenn nicht mehr als 4 Felder in einem Wort auftreten. Seine einzige Aufgabe besteht also darin, zu verhindern, daß falsche Trennstriche bei Wörtern erzeugt werden, die mehr Felder haben, als im Trennstrich-Codewort, das im Trennstrich-Codewortpuffer 200 gespeichert ist, codiert werden können.

Fig. 4 zeigt die Betriebsweise der Trennstricheinrichtung bei der Verarbeitung des Wortes CORNWALL. Dieses Wort hat eine einzige Trennstrichposition zwischen den Buchstaben N und W. In der obersten Zeile in Fig. 4 sind die Taktimpulse dargestellt, so wie sie über die Leitung 75 übertragen werden.

Es sei nun angenommen, daß der erste Buchstabe in dem Wort CORNWALL, C, sich in der Stufe 50 des Eingangsschieberegisters 300 befindet. Beim Eintreffen des nächsten Taktimpulses wird das C vom Eingangsschieberegister 300 über die Zeichensammelleitung 301 über das UND-Tor 405 und das ODER- Tor 404 in die Stufe 1 des Ausgangsschieberegisters 400 eingegeben. Bei diesem Verschiebevorgang wird auch das zweite Zeichen O, von der Stufe 49 in die Stufe 50 des Eingangsschieberegisters 300 eingegeben und vom Decodierer 431 festgestellt, woraufhin dieser das Signal "Vokal" auf der Leitung 211 erzeugt. Das "Vokal"-Signal auf der Leitung 211 betätigt das UND-Tor 424 zur Einstellung des Flip-Flops 102 und erzeugt die wahre Form des Signals auf der Leitung 216. Zu diesem Zeitpunkt ist der Zählwert Null im Zeichenversatzzähler 1000, der über die Leitung 232 übertragen wird, da er während der vorangegangenen Operation zurückgestellt worden war. Mit dem nächsten Taktimpuls wird das O vom Ausgang des Eingangsschieberegisters 300 in die erste Stufe des Ausgangsschieberegisters 400 eingeschoben, während das C in die zweite Stufe dieses Registers verschoben wird. Der Aufwärtszähleingang des Zeichenversatzzählers 1000 wird auf seinem oberen Pegelwert gehalten, indem das Flip-Flop 102 durch den vorhergehenden Impuls eingestellt wurde. Daher bewirkt dieser Taktimpuls, daß der Zeichenversatzzähler 1000 seinen Zähler um 1 erhöht. Da auch der Buchstabe in Position 50 des Eingabeschieberegisters 300 nun ein Konsonant ist, nimmt das "Vokal"-Signal auf der Leitung 211 seinen niedrigen Pegelwert ein.

Mit dem dritten Taktimpuls wird der Buchstabe R aus der Stufe 50 des Eingangsschieberegisters 300 in die Eingangsstufe des Schieberegisters 400 verschoben, und das Ausgangssignal des Zeichenversatzzählers 1000 auf der Leitung 232 auf binär 2 eingestellt. Der nächste Taktimpuls schiebt den Buchstaben N aus der Stufe 50 des Eingangsschieberegister 300 in die Eingangs- oder erste Stufe des Ausgangsschieberegisters 400und stellt den Zählwert im Zeichenversatzzähler 1000 auf den Binärwert 3 ein. Der im Zeichenversatzzähler 1000 vorhandene Zählwert ist nun gleich dem Ausgangswert auf der Trennstrich-Versatzsammelleitung 212, so daß der Vergleicher 1001 auf der Leitung 217 ein Signal erzeugt, das seinen oberen Pegelwert einnimmt. Dadurch wird das UND-Tor 425 leitend, so daß es auf der Leitung 205 das Signal "Trennstrich einschieben" und auf der Leitung 202 das Signal erzeugt. Das Signal "Trennstrich einschieben" auf der Leitung 205 steuert weiterhin das UND-Tor 406, so daß dieses einen Trennstrich in die Stufe 1 des Ausgangsschieberegisters 400 eingeben kann, während das Sperren des Signals das Signal auf der Leitung 203 und damit das Weiterschieben der Information im Eingangsschieberegister 300 sperrt.

Das Signal "Trennstrich einschieben" gelangt auch über das ODER-Tor 414 und die Leitung 231 zu dem Feldzähler 700, so daß dieser auf Feld 2 eingestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt enthält das Eingangsschieberegister 300 in den Stufen 47 bis 50 die Buchstaben LLAW, während das Ausgangsschieberegister 400 in seinen Stufen 1 bis 5 die Zeichen Trennstrich und NROC enthält. Der Feldzähler 700 wird auf Feld 2 eingestellt, und die Verschiebung fortgesetzt.

Beim nächsten Taktimpuls wird der Buchstabe W von der letzten Stufe (50) des Eingangsschieberegisters 300 in die erste Stufe des Ausgangsschieberegisters 400 geschoben, wohingegen der Buchstabe A in die Stufe 50 des Eingangsschieberegisters 300 geschoben wird. Das Auftreten des Buchstaben A in der Stufe 50 des Eingangsschieberegisters 300 bewirkt, daß der Decodierer 431 auf seiner Ausgangsleitung 211 zu den UND-Toren 413 und 424 ein Ausgangssignal erzeugt. Als der Feldzähler 700 auf Feld 2 eingestellt wurde, erzeugte der Decodierer 800 ein Signal auf der Leitung 221 zu dem UND-Tor 418, um den Inhalt der Bitstellen 2 und 3 des Trennstrich-Bytes über die Trennstrich-Versatzsammelleitung 212 zu dem Decodierer 901 zu übertragen. Dieses Signal wurde als 00 decodiert eine Darstellung, die angibt, daß in diesem Feld kein Trennstrich auftritt. Daher wurde das Signal auf der Leitung 214 auf seinen oberen Pegelwert und das Signal auf der Leitung 213 zu dem UND-Tor 424 auf seinen unteren Pegelwert eingestellt. Das Auftreten eines "Vokal"-Signals auf der Leitung 211 zu dem UND-Tor 413 bewirkt ein Signal am Eingang des ODER-Tores 414, dessen Ausgangssignal über die Leitung 231 den Feldzähler 700 aufwärtszählt, so daß dieser nun beim Auftreten des nächsten Taktimpulses auf Feld 3 eingestellt ist. Da das Signal auf der Leitung 213 sich in seiner unteren Pegellage befindet, erzeugt das UND-Tor 424 kein Ausgangssignal, so daß auch das Flip-Flop 102 nicht eingestellt und der Zeichenversatzzähler 1000 nicht weitergeschaltet wird.

Beim Auftreten der nächsten beiden Taktimpulse werden die Buchstaben LL von der letzten Stufe des Eingangsschieberegisters 300 in die Eingangsstufe des Ausgangsschieberegisters 400 verschoben, und das mit einem oder mehreren Trennstrichen versehene Wort auf der Anzeigevorrichtung 500 in Fig. 2 sichtbar gemacht.


Anspruch[de]
  1. 1. "Einrichtungen zur Prüfung der Trennstrichsetzung in einem als gültig erkannten Wort am Zeilenende bei textverarbeitenden Geräten, mit einem Wandler zur Umwandlung des zu prüfenden Wortes in einen Vektorbetrag und -winkel, mit einem Wörterbuchspeicher, der die Vektordarstellung jedes Wortes eines Wörterbuches und seine gültige Trennstrichpostionen enthält, mit einer Adressiereinrichtung zur Ansteuerung des Speichers mittels einer Adresse, die dem Vektorbetrag des zu prüfenden Wortes entspricht und mit einem Vergleicher, der den Vektorwinkel des Wortes mit dem unter der Adresse seines Betrags gespeicherten Vektorwinkel vergleicht, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

    1. - im Wörterbuchspeicher (38) ist für jedes Wort neben seinem Winkel ein Trennstrichbyte gespeichert, das in Feldern aus mindestens zwei Bits jeweils einen Code für den Abstand eines Trennstriches von einem Vokal im Wort enthält;
    2. - beim Vorliegen eines gültigen zu trennenden Wortes wird das Trennstrichbyte an einen Trenncodewortpuffer (200) übergeben, und das zu trennende Wort wird in einem Schieberegister (300) verschoben, an dessen Ausgang ein Dekodierer (431) zum Erkennen eines Vokals angeschlossen ist;
    3. - aus dem Schieberegister (300) hinausgeschobenen Zeichen werden in ein Ausgangsschieberegister (400) geschoben;
    4. - beim Erkennen eines Vokals im Dekodierer (431) wird ein Feldzähler (700) aktiviert, dessen Zählerstand das entsprechende Feld (B&sub0;, B&sub1;, ..., B&sub6;, B&sub7;) im Trenncodewortpuffer (200) abfragt;
    5. - ist der Codewert des abgefragten Feldes gleich Null, so erfolgt ein weiteres Verschieben der Schieberegister (300, 400) ggf. bis zum Erkennen des nächsten Vokals;
    6. - ist der Codewert des abgefragten Feldes ungleich Null, so wird ein Zeichenversatzzähler (1000) so lange weitergeschaltet, bis sein Zählerstand gleich dem Codewert des abgefragten Feldes ist;
    7. - bei Gleichheit wird das Verschieben des Schieberegisters (300) für eine Stelle unterbrochen, und in das Ausgangsschieberegister (400) wird ein Trennzeichen eingeschoben.


  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des zweiten Zwischenspeichers (400), nach der vollständigen Übertragung des zu prüfenden Wortes einschließlich seiner Trennstellen dieses Wort vollständig enthält und einer Anzeigevorrichtung (500) zuführt, über die das zu prüfende Wort einschließlich seiner Trennzeichen einer Bedienungsperson sichtbar wird.






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