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Dokumentenidentifikation DE3033420C2 20.10.1988
Titel Kreiselpumpe mit einem Außen- und einem Innengehäuse
Anmelder Warman International Ltd., Artarmon, New South Wales, AU
Erfinder Grzina, Anthony, Artarmon, New South Wales, AU
Vertreter Heldt, G., Dipl.-Ing. Dr.jur., Pat.- u. Rechtsanw., 2000 Hamburg
DE-Anmeldedatum 05.09.1980
DE-Aktenzeichen 3033420
Offenlegungstag 02.04.1981
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.10.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.10.1988
IPC-Hauptklasse F04D 1/00
IPC-Nebenklasse F04D 29/42   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem Außengehäuse und mit einem mit Abstand darin angeordneten Innengehäuse.

Derartige Kreiselpumpen, bei denen das Innengehäuse durch eine Vorrichtung gegen das Verdrehen gegenüber dem äußeren Gehäuse gesichert ist, sind aus der US-PS 10 25 425 bekanntgeworden. Die in dieser Druckschrift angegebene Kreiselpumpe weist jedoch den Nachteil auf, daß aufgrund der Ausdehnung oder des Zusammenziehens des Innengehäuses erzeugte Kräfte unmittelbar über die Haltevorrichtung auf das Außengehäuse übertragen werden. Das Ausdehnen und das Zusammenziehen des Innengehäuses werden von Druck- oder Temperaturschwankungen hervorgerufen, die das Innengehäuse beaufschlagen. Aufgrund der auf das Außengehäuse übertragenen Kräfte werden sowohl im äußeren Gehäuse als auch im Innengehäuse Spannungen erzeugt, da zumindest in den Befestigungspunkten des Innengehäuses seine gleichmäßige Ausdehnung in radialer Richtung nicht gewährleistet ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Kreiselpumpe der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß das Innengehäuse so gelagert und gegen Verdrehungen gesichert ist, daß eine gleichmäßige Ausdehnung des Innengehäuses in radialer Richtung erfolgen kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Innengehäuse mit mindestens drei in radialer Richtung angeordneten Führungen im Außengehäuse gelagert ist.

Bei der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe ist das Innengehäuse innerhalb des Außengehäuses gegen Rotationsbewegungen gesichert und das Innengehäuse ist so in der Mitte des Außengehäuses gelagert, daß es bezüglich seiner Mittellinie innerhalb des Außengehäuses fixiert ist, sich darüber hinaus aber in radialer Richtung frei ausdehnen oder zusammenziehen kann. Die Erfindung ist anwendbar für jede Art von Kreiselpumpen, die mit einem Innengehäuse versehen sind.

Die erfindungsgemäße Lagerung ist darüber hinaus vorteilhaft anwendbar in solchen Fällen, in denen in dem Raum, der zwischen dem Außengehäuse und dem Innengehäuse liegt, ein Druck erzeugt werden muß, um einen Ausgleichsdruck für den Druck zu schaffen, unter dem das Fördermedium steht, oder wo es notwendig ist, das Innengehäuse zu erhitzen oder so kühlen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Führungen aus jeweils zwei sich in radialer Richtung erstreckenden Vorsprüngen, zwischen denen ein Führungsteil geleitend gelagert ist. Die Vorsprünge können sich auf einer Oberfläche des Innengehäuses oder des Außengehäuses erheben, und das Führungsteil kann auf einer dieser Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des entsprechenden Außengehäuses oder Innengehäuses angeordnet sein. Die Führungen lassen Bewegungen des Innengehäuses gegenüber dem Außengehäuse in radialer Richtung zu und legen trotzdem das Innengehäuse im Außengehäuse in gewünschter Weise fest.

Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt

Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 2 einen Längsschnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1 und

Fig. 3 den Austrittsstutzen mit Abdichtung.

Eine Kreiselpumpe besteht im wesentlichen aus einem Innengehäuse (1) und einem Außengehäuse (2), in dem das Innengehäuse (1) gelagert ist. In der gezeigten Ausführungsform sind auf dem Innengehäuse (1) vier Paare von Vorsprüngen (4) befestigt, und daß Außengehäuse (2) weist entsprechende Führungsteile (5) auf, die zwischen den Vorsprüngen (4) geführt sind und das Innengehäuse (1) in seiner gewünschten Stellung innerhalb des Außengehäuses (2) bezüglich seiner Mittellinie fixieren. Die in den Figuren gezeigte Ausführungsform weist einen radial angeordneten Austrittsstutzen (6) auf. Im Innengehäuse (1) ist ein Pumpenrad (16) auf einer Welle (7) angeordnet. Die gezeigte Anordnung kann bei hohen oder niedrigen Temperaturen und bei erhöhtem Druck benutzt werden, da das Innengehäuse (1) und das Außengehäuse (2) sich in radialer Richtung bezüglich der Mittellinie der Rotationsbewegung des Pumpenrades (16) ausdehnen oder zusammenziehen können, ohne daß sie dabei behindert werden.

Fig. 3 zeigt eine Abdichtung des Austrittsstutzens (6). Die radiale Anordnung des Austrittsstutzens (6) erlaubt eine Ausdehnung des Innengehäuses (1) innerhalb des Auslasses (9) des Außengehäuses (2). Eine Stopfbuchs-Packung (10) ist innerhalb des Auslasses (9) des Außengehäuses (2) zwischen einem Stützring (21), der auf einer Schulter (11) des Außengehäuses (2) aufliegt, und einer Stopfbuchse (12) angeordnet, die mit dem Außengehäuse (2) verschraubt ist. Der Austrittsstutzen (6) des Innengehäuses (1) erstreckt sich durch die Stopfbuchs-Packung (10) und wird von dieser druckdicht beaufschlagt. Die Abdichtung, die in Fig. 3 gezeigt wird, ist eine statische Abdichtung, die in den Bereichen, die mit A, B, C gekennzeichnet sind, zwischen dem Außengehäuse (2) und dem Innengehäuse (1) angeordnet ist.

Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß das Außengehäuse (2) der Kreiselpumpe im wesentlichen ebene Scheiben (13) und (14) aufweist. Die Scheibe (13) ist mit einer Bohrung (22) versehen, während die andere Scheibe (14) eine Öffnung (23) aufweist. Das Innengehäuse (1) weist eine Öffnung (15) auf, durch die sich die Welle (7) in Richtung auf das mit ihr verbundene Pumpenrad (16) erstreckt.

Der Einlaufring (18) ist auf das Innengehäuse (1) aufgepaßt, um das Innengehäuse (1) zu verschließen, während gleichzeitig eine Einlaßöffnung (19) geschaffen wird. Das Außengehäuse (2) ist mit einem Deckel (20) versehen, der mit dem Außengehäuse (2) verschraubt ist, um dieses abzudichten.

Der Einlaufring (18) ist gegenüber dem Innengehäuse (1) durch einen O-Ring (8) abgedichtet. Anstelle der Vorsprünge (4) können auch Nuten Verwendung finden, die auf dem Innengehäuse (1) eingearbeitet sind. Die in die Nuten hineinragenden Führungsteile (5) sind auf dem Außengehäuse (2) befestigt. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß jede beliebige Anzahl von Führungen benutzt wird, wobei die Nuten entweder auf dem Innengehäuse (1) oder dem Außengehäuse (2) ausgebildet werden. Die Führungsteile (5) können entweder als verlängerter Keil oder als Gruppen von Stiften oder als ein einfacher Stift ausgebildet sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Kreiselpumpe mit einem Außengehäuse und mit einem mit Abstand darin angeordneten Innengehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengehäuse (1) mit mindestens drei in radialer Richtung angeordneten Führungen (4, 5) im Außengehäuse (2) gelagert ist.
  2. 2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen aus je zwei sich in radialer Richtung erstreckenden Vorsprüngen (4) bestehen, zwischen denen ein Führungsteil (5) gleitend gelagert ist.
  3. 3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen aus sich in radialer Richtung erstreckenden Nuten bestehen, in denen je ein Führungsteil (5) gleitend gelagert ist.
  4. 4. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer radial gerichteten Anordnung des Austrittsstutzens (6) die nach außen führenden Öffnungen (9, 22, 23), die sich zwischen dem Innengehäuse (1) und dem Außengehäuse (2) erstrecken, durch Stopfbuchsen (12, 10, 21) abgedichtet sind.






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