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Dokumentenidentifikation DE3046228C2 20.10.1988
Titel Verwendung von Garnen aus synthetischen Fasern zum Weben von Farbbändern
Anmelder Akzo GmbH, 5600 Wuppertal, DE
Erfinder Kratzsch, Eberhard, Dipl.-Chem. Dr.;
Modtler, Reiner, 5600 Wuppertal, DE;
Cygan, Wolfgang, 4006 Erkrath, DE
DE-Anmeldedatum 08.12.1980
DE-Aktenzeichen 3046228
Offenlegungstag 22.07.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.10.1988
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.10.1988
IPC-Hauptklasse B41J 31/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Verwendung von Garnen aus synthetischen Fasern zum Weben von Farbbändern, wie sie als Schreibbänder, Druckbänder, Farbtücher u. dgl. bei Schreibmaschinen, Computern usw. zum Einsatz gelangen.

Bei Farbbändern aus Geweben aus Naturfasern, wie Naturseide oder Baumwolle, ist es möglich, in das Gewebe einen relativ hohen Anteil an Farbmenge einzubringen, der jedoch leicht unter der Wirkung der Schreibtype aus dem Gewebe wieder herausgepreßt wird, so daß derartige Farbbänder nach einer verhältnismäßig kurzen Zeit durch neue Bänder ersetzt oder wieder neu mit Farbe versehen werden müssen. Das Erneuern von verbrauchten Bändern, wie es z. B. in der US-PS 20 51 942 beschrieben wird, ist arbeitsintensiv und wird, besonders wenn es häufig durchgeführt werden muß, als großer Nachteil empfunden.

Man hat auch versucht, die Naturfasern in Farbbändern durch synthetische Fasern zu subtituieren, auch im Hinblick darauf, die Farbabgabe besser dosieren zu können. So werden in der US-PS 24 92 811 Farbbänder aus Geweben mit flottierender Bindung beschrieben, die eine Seidenoberfläche und einen Baumwollrücken besitzen. Bei dem dort beschriebenen Gewebe kann ein Teil der Fasern aus Nylon bestehen.

Bei der Substitution von Naturfasern durch synthetische Fasern ist bei Farbbändern aber zu berücksichtigen, daß Gewebe aus synthetischen Fasern zwar den Farbstoff sehr dosiert abgeben können, insgesamt aber wesentlich weniger Farbe aufnehmen als Gewebe, welche aus Baumwoll- oder Seidengarnen aufgebaut sind.

Man hat versucht, wie in der DE-OS 21 28 419 beschrieben wird, diese Nachteile dadurch zu beheben, daß man texturierte synthetische Garne einsetzte oder daß man Garne aus synthetischen Fasern in Mischung mit Naturfasergarnen verarbeitete. Dies führte jedoch nur in begrenztem Maße zu einem Erfolg. Vielfach neigen derartige Farbbänder dazu, keine ausreichend scharfe klare Schrift zu geben.

Die wechselweise Verwendung von unterschiedlichen Fäden in der Kette und/oder im Schuß ist jedoch kompliziert; auch geben Farbbänder gemäß der DE-OS 21 28 419 vielfach keine ausreichend scharfe klare Schrift.

In der DE-OS 29 08 101 wird ein multifiler Faden aus Einzelfilamenten des Mehrkomponenten-Matrix-Segment-Typ's beschrieben. Ein Hinweis, derartige Fäden zur Herstellung von Farbbändern zu verwenden, findet sich dort nicht.

In der DE-AS 21 28 420 wird die Verwendung von Kunstfasergeweben als Gewebe für Drucktücher beschrieben, wobei Garne eingesetzt werden, bei der Fäden mit niedriger Fibrillenzahl und Fäden mit hoher Fibrillenzahl eingesetzt werden. Hier handelt es sich um Garne aus feintitrigen Fäden und Garnen aus grobtitrigen Fäden. Hinweise, Garne aus Mehrkomponentenfasern des Matrix-Segment-Typ's zu nehmen, sind dieser Schrift nicht zu entnehmen.

Der US-PS 37 49 222 sind Gewebe für Drucktücher aus Bikomponentenfasern zu entnehmen. Dabei sind unter Bikomponentenfasern im Sinne dieser US-PS Fasern zu verstehen, die ein unterschiedliches Schrumpfvermögen aufweisen und bei denen zwei Komponenten Seite an Seite angeordnet sind und die aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung unterschiedlich schrumpfen und dabei zu einer Kräuselung führen. Mehrkomponentenfasern des Matrix-Segment-Typ's werden dort nicht erwähnt.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Garn zum Weben von Farbbändern zur Verfügung zu stellen, wobei die daraus hergestellten Farbbänder eine verbesserte Farbaufnahme, ein verbessertes Farbrückhaltevermögen und eine verbesserte Schreibleistung aufweisen als Farbbänder, die Garne aus üblichen synthetischen Fasern enthalten.

Diese Aufgabe wird durch die Lehre gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Die Patentansprüche 2 bis 4 enthalten besonders vorteilhafte Ausführungsformen.

Vorzugsweise bestehen die Garne aus Mehrkomponentenfasern, die punktuell, bereichsweise oder nahezu über die ganze Länge des Garns sich erstreckende Verklebungen aufweisen. Die Verklebungen können sich über den ganzen Garnquerschnitt oder über einen Teil desselben erstrecken, wobei diese Verklebungen sich dann auch noch in der Längsrichtung des Garnes fortsetzen können. Die Garne können aus ganz oder teilweise gesplitteten Mehrkomponentenfasern bestehen. Sehr geeignet sind nach dem Falschdrallverfahren texturierte und während des Falschdrallens bei einer Temperatur von etwa 180 bis 230°C fixierte Garne. Vorzugsweise handelt es sich dabei um Garne, die bei 200 bis 230°C fixiert werden. Man kann Schußgarne aus Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps und Kettgarne aus einem Einkomponentengarn verwenden, wobei als Einkomponentengarn Polyestergarne geeignet sind. Vorzugsweise bestehen die Garne aus Mehrkomponentenfasern mit einer Polyamidmatrix und peripheren Polyestersegmenten, wobei es vorteilhaft ist, wenn die Mehrkomponentenfasern ein Verhältnis Matrix : Segment, bezogen auf den Querschnitt der Faser von etwa 7,5 : 92,5 bis 20 : 80 aufweisen. Als Bindung für die Anordnung der Garne in den Farbbändern ist Leinwandbindung besonders geeignet. Die Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps können grob- und feintitrige Segmente besitzen.

Die Farbbänder lassen sich u. a. für Computerdruckgeräte und elektrische Schreibmaschinen einsetzen.

Unter Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps sind im Rahmen der Erfindung Fasern zu verstehen, die aus mindestens 2 verschiedenen Komponenten aufgebaut sind, die im wesntlichen miteinaner unverträglich sind, beispielsweise Polyester und Polyamid. Unter der Matrix ist die Komponente zu verstehen, in welche die Segmente mehr oder weniger eingelagert sind. Dabei kann es vorkommen, daß die Matrix die Segmente völlig umhüllt oder die Segmente von der Matrix nur zu einem Teil umgeben sind. Sowohl die Matrix als auch die Segmente sind mit im wesentlichen gleichbleibendem Querschnitt über die gesamte Läng der Faser durchgehend angeordnet. Vorzugsweise werden Matrixsegmenttyps eingesetzt, die mindestens 3 periphere Segmente aufweisen, wobei mindestens ein Teil der peripheren Segmente nicht von der Matrix umhüllt ist, also einen Teil des Randes des Querschnittes ausmachen.

Querschnitte von Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps, wie sie zum Einsatz gelangen können, werden z. B. in der deutschen Offenlegungsschrift 28 09 346 beschrieben.

Ein Verfahren, mit dem sich Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps ganz oder teilweise in Segmente bzw. Matrixkomponenten spalten lassen, wird in der bereits zitierten DE-OS 28 09 346 beschrieben. Zum Spalten bzw. Splitten der Mehrkomponentenfasern ist die organische Flüssigkeit Methylenchlorid sehr geeignet.

Das Spalten der Faser kann im Gewebe durchgeführt werden. Es ist auch möglich, die texturierten Garne vor ihrer Verarbeitung zu einem Gewebe der Spaltbehandlung zuzuführen. Das Spalten der Fasern kann auch durch andere Verfahren, z. B. durch Behandeln mit Wasser oder anderen Behandlungsbädern durchgeführt werden, wobei es sich empfiehlt, gleichzeitig das zu behandelnde Gut einer mechanischen Einwirkung auszusetzen.

Texturierte Garne mit entsprechenden Klebestellen, wie sie erfindungsgemäß verwendet werden werden z. B. in der DE-OS 9 08 101 beschrieben. Vorzugsweise weisen diese Garne im ausgemusterten Gewebe etwa 4 bis 50 Klebestellen pro Meter auf. Durch entsprechendes Regulieren der Bedingungen beim Falschdrallen ist es möglich, die Zahl der Klebestellen zu variieren und je nach Intensität der Behandlungsbedingungen ist es möglich, die Verklebungen so stark auszugestalten, daß das Garn quasi vollständig mehr oder weniger intensiv über die gesamte Fadenlänge verklebt ist.

Verklebungen der Matrix und Segmente im Garn können aber auch noch auf andere Weise als durch das Falschdrallverfahren bewirkt werden. So ist es möglich, beispielsweise durch Verwendung von Copolymeren mit niedrigem Schmelzpunkt Verklebungen im Garn zu erzielen, wenn man das Garn einer thermischen Behandlung unterzieht. Bei Verwendung von bestimmten Copolymeren als Komponente kann man ein Verkleben und gleichzeitiges Spalten durch Behandlung mit warmen Wasser erreichen.

In einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps zu verwenden, die grob- und feintitrige Segmente aufweisen. Garne dieser Art werden in der deutschen Offenlegungsschrift 30 35 862 näher beschrieben.

Die Herstellung von Geweben unter Verwendung von Garnen aus Mehrkomponentenfasern des Matrixsegmenttyps geschieht nach an sich bekannten Verfahren. Vorzugsweise wird das Gewebe in Leinwandbindung hergestellt, wobei jedoch andere Bindungen, z. B. Köper oder Atlas, möglich sind. Die Garne werden je nach Einsatzgebiet mit oder ohne Schutzdrall oder auch als mehr oder weniger hochgedrehte Garne eingesetzt. Dabei können z. B. Drehungen von etwa 80 bis 350 pro Meter zweckmäßig sein.

Die Webeinstellung kann in weiten Bereichen variieren und hängt von dem verwendeten Garn und dem Einsatzgebiet des Farbbandes ab. So sind z. B. Einstellungen von etwa 30 bis 120 Fäden pro cm möglich. Selbstverständlich hängt die Einstellung auch von dem Titer des verwendeten Garns ab. So sind z. B. bei einem Titer von 120 dtex 30 bis 50 Fäden pro cm, bei einem Titer von 50 dtex 45 bis 70 Fäden pro cm und bei einem Titer im Gebiet von 20 bis 30 dtex bis zu 120 Fäden pro cm geeignet.

Es ist nicht erforderlich, daß die Zahl der Kettfäden pro cm mit der Zahl der Schußfäden pro cm übereinstimmt. So kann die Zahl der Kettfäden im Gewebe höher liegen als die Zahl der Schußfäden pro cm. Dies hängt ebenfalls von dem Einsatzgebiet ab, auch davon, ob das Gewebe nur aus Mehrkomponentenfasern zusammengesetzt ist oder ob auch andere Fasern, z. B. Garne aus Einkomponentenfasern mitverwendet werden, beispielsweise Polyestergarne oder Polyamidgarne.

Der Titer der verwendeten Garne kann in verhältnismäßig weiten Grenzen variieren. Besonders geeignete Titer sind 20 bis 120 dtex, wobei 40 bis 70 dtex bevorzugt sind. Auch kann die Zahl der Segmente in der einzelnen Mehrkomponentenfaser variiert werden. Dadurch ist es möglich, mehr oder weniger feinfibrilliges Garn zu erhalten. Durch Erhöhung der Zahl der Segmente in der Mehrkomponentenfaser ist es möglich, zu sehr feinen Titern der Segmente zu gelangen. Durch geeignete Kombinationen des Gesamttiters der Garne, des Titers der einzelnen Mehrkomponentenfaser und des Titers der einzelnen Segmente bzw. Matrixkomponenten in der Mehrkomponentenfaser ist es möglich, interessante Effekte zu bekommen. Auch können Effekte durch Variieren der Zahl der Filamente im Garn erreicht werden.

Die gewebten Farbbänder können vollständig aus dem gleichen Mehrkomponentenfasergarn aufgebaut sein. Es ist aber auch möglich, nichttexturierte Mehrkomponentenfasergarne mit texturierten Mehrkomponentenfasergarnen zu kombinieren. Auch können übliche Garne aus Einkomponentenfasern, wie z. B. Poyester- oder Polyamidgarne mit den Mehrkomponentenfasergarnen kombiniert werden. Dabei ist es möglich, beispielsweise die Kette aus üblichen glatten oder texturierten Einkomponentengarnen aufzubauen und als Schußgarn Mehrkomponentenfasergarne einzusetzen. Das Mitverwenden von Garn aus Naturfasern, wie Seide oder Baumwolle, ist möglich. Auch Garne aus regenerierter Zellulose können mitverwendet werden.

Es war besonders überraschend, daß durch die erfindungsgemäße Verwendung der Garne Farbbänder zugänglich sind, die über ein hervorragendes Farbaufnahmevermögen verfügen und die eine gleichmäßige Farbabgabe ermöglichen, so daß sie sehr lange benutzt werden können, bevor die Bänder durch frische Bänder ersetzt werden müssen oder man die Bänder erneut mit Farbe tränkt. Sie sind in dieser Hinsicht Farbbändern aus natürlichen Fasern gleichwertig und übertreffen Farbbänder, die aus üblichen synthetischen Fasern hergestellt sind. Das Schriftbild, welches mit den Farbbändern zu erzielen ist, ist scharf und deutlich und die vielfach als nachteilig empfundene Rasterung ist nicht mehr zu beobachten.

Die Farbbänder zeichnen sich durch lange Lebensdauer, minimale Dehnung, hervorragende Schlagfestigkeit aus. Sie ermöglichen Schriften, die auch maschinell lesbar sind.

Es ist möglich, hochgedrehte Garne einzusetzen, ohne daß dabei eine nachteilige Beeinflussung der Farbaufnahme bzw. Farbabgabe einhergeht. Die Mehrkomponentengarne aus Matrixsegmentfasern können gemäß der Erfindung mit beliebigen anderen Garnen verarbeitet werden. So ist es möglich, Seiden- und Baumwollgarne mitzuverarbeiten; besonders vorteilhaft ist es, daß die Mehrkomponentenfasergarne auch mit praktisch allen sonstigen Garnen aus synthetischen Fasern verarbeitet werden können. Es ist möglich, die Mehrkomponentengarne sowohl mit texturierten als auch mit nichttexturierten Garnen, z. B. Polyester- oder Polyamidgarnen zu verarbeiten. Die Mehrkomponentengarne selbst können ebenfalls in texturierter und nicht texturierter Form alleine oder in Kombination mit anderen Garnen verwendet werden. Farbbänder lassen sich deshalb in einer großen Vielfalt herstellen.

Auch läßt sich Seide auf vielen Gebieten substituieren.

Es sind gewebte Farbbänder in üblichen Breiten zugänglich, z. B. als schmale Webbänder in 13 mm Breite. Man kann aber auch größere Breiten herstellen, z. B. 19 mm oder als Druckbänder mit Breiten von 19 bis 220 mm oder als Farbtücher mit einer Breite über 220 mm. Gemäß der Erfindung lassen sich somit alle üblichen Farbbänder sowie Spezialbänder herstellen, wie sie z. B. in der DIN 2134 genannt werden.

Es ist möglich, die Farbbänder nach den Methoden der Bandweberei direkt auf die gewünschte Breite zu weben; man kann aber zunächst auch Breitgewebe herstellen und diese sodann auf die gewünschte Breite schneiden.

Die Bänder lassen sich ohne Schwierigkeiten auf Spulen oder Kassetten unterbringen.

Die Farbbänder können nicht nur bei üblichen und elektrischen Schreibmaschinen eingesetzt werden, sie sind vielseitig verwendbar, z. B. bei Rechenmaschinen, Buchungsmaschinen, bei Wagen, die gleichzeitig mit einem Schreibteil versehen sind, bei Buchungsautomaten, insbesondere aber auch bei Computergeräten, im Nuklearmedizinbereich, als Mehrzonenfarbbänder u. dgl.

Die Erfindung wird im folgenden durch 2 Beispiele näher erläutert.

Beispiel 1 Bandgewebe

Auf an sich bekannte Weise wird in Leinwandbindung ein 13 mm breites Band gewoben, dessen Seiten nicht verstärkt sind. Als Kettgarn wird ein Mehrkomponentengarn auf der Basis Polyester/Polyamid verwendet, wobei Polyamid 6 gemäß DE-OS 29 08 101 die Matrix darstellt und die Segmente aus Polyester bestehen. Es wird ein Querschnitt gemäß dem in Figur 6 der DE-OS 29 08 101 wiedergegebenen Orangenprofil verwendet. Das Kettgarn hat einen Titer von 50 dtex und besteht aus 15 Einzelfilamenten. Als Schußgarn wird ein Garn aus den gleichen Mehrkomponentenfaser wie bei der Kette eingesetzt. Der Titer des Schußgarns beträgt 50 dtex. Die Zahl der Filamente beträgt 15. Die Webeinstellung beträgt für die Kette 68 und für den Schuß 53 Faden pro cm. Das Mehrkomponentengarn wurde vor dem Verweben durch Falschdrallen und Fixieren bei einer Temperatur von etwa 225°C teilweise gespalten und mit Verklebungen versehen.

Das Gewebe wurde auf übliche Weise ausgerüstet und auf an sich bekannte Weise mit einem handelsüblichen Farbstoff eingefärbt.

Beispiel 2 Breitgewebe

Auf an sich bekannte Weise wird ein Breitgewebe in Leinwandbindung hergestellt. Als Kette wird ein glattes Polyestergarn (DIOLEN) 50 dtex 36 Filamente Drehung Z 160 in einer Einstellung von 65 Faden pro cm verwendet; als Schußgarn wird ein falschdralltexturiertes ungedrehtes Mehrkomponentenfasergarn Querschnitt gemäß Figur 6 der DE-OS 29 08 101 mit Polyamidmatrix und Polyestersegmenten 50 dtex/15 Filamente in einer Einstellung von 46 Faden pro cm verwendet. Das auf übliche Weise ausgerüstete Breitgewebe wird durch Schneiden auf die gewünschte Breite gebracht und auf an sich bekannte Weise eingefärbt.


Anspruch[de]
  1. 1. Verwendung von Garnen aus synthetischen Fasern zum Weben von Farbbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne aus ganz oder teilweise gesplitteten Mehrkomponentenfasern des Matrix-Segment-Typ's bestehen.
  2. 2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Garne nach dem Falschdrallverfahren texturiert und bei einer Temperatur von etwa 180 bis 230°C, insbesondere bei 200 bis 230°C fixiert sind.
  3. 3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrkomponentenfasern aus einer Polyamidmatrix und peripheren Polyestersegmenten aufgebaut sind.
  4. 4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrkomponentenfasern ein Verhältnis Matrix zu Segment, bezogen auf den Querschnitt der Faser, von etwa 7,5 zu 92,5 bis 20 zu 80 aufweisen.






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