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Einrichtung zum Messen einer physikalischen Eigenschaft einer in einem Gefäß auffangbaren fließfähigen Masse - Dokument DE3538198C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3538198C2 30.03.1989
Titel Einrichtung zum Messen einer physikalischen Eigenschaft einer in einem Gefäß auffangbaren fließfähigen Masse
Anmelder Alhäuser, Erich, 5412 Ransbach-Baumbach, DE
Erfinder Alhäuser, Erich, 5412 Ransbach-Baumbach, DE
Vertreter Beyer, W., Dipl.-Ing.; Jochem, B., Dipl.-Wirtsch.-Ing., Pat.-Anwälte, 6000 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 26.10.1985
DE-Aktenzeichen 3538198
Offenlegungstag 30.04.1987
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.03.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.1989
IPC-Hauptklasse G01N 27/04
IPC-Nebenklasse G01N 27/46   B01L 3/00   G01N 33/18   C02F 1/00   
Zusammenfassung Eine Einrichtung zum Messen einer physikalischen Eigenschaft einer in einem Gefäß auffangbaren fließförmigen Masse wie insbesondere einer Flüsssigkeit weist eine an eine elektrische oder elektronische Meßeinrichtung (24) angeschlossene ein- oder mehrteilige Sonde (30) auf, die an einem Träger (14) für das Gefäß (10) angeordnet und in das Gefäß eintauchbar ausgebildet ist. Eine solche Meßeinrichtung läßt sich einfach und billig ausgestalten und zwingt den Anwender ohne weiteres eigenes Hinzutun zur ständigen Durchführung des Meßvorgangs, was insbesondere dann wichtig ist, wenn die fließfähige Masse zuvor in einer die physikalischen Eigenschaften ändernden Weise behandelt worden ist und sich das Behandlungsmittel dadurch zunehmend erschöpft.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Messen einer physikalischen Größe bei einer fließfähigen Masse, insbesondere Wasser, die in einem transportablen Vorratsgefäß aufgenommen ist, mit einer an eine elektrische Meßeinrichtung angeschlossenen ein- oder mehrteiligen Sonde.

Das Aufnehmen und Bevorraten vor allem von Flüssigkeiten, an die hinsichtlich bestimmter physikalischer Eigenschaften besondere Anforderungen gestellt werden, kommt auf den verschiedensten Gebieten nicht nur in Industrie und Gewerbe, sondern auch auf dem privaten Sektor häufig vor. Ein besonders wichtiges Gebiet ist dabei die Bereitstellung von Trinkwasser mit Geräten, welche dessen Qualität durch Ionenaustauscher, Aktivkohle od. dgl. verbessern. Viele der bekannten größeren Geräte hierfür messen zwar bereits die Eigenschaften des hindurchfließenden Wassers am Ende der Behandlungsphase. Bei einfacheren Geräten, wie sie vor allem für den privaten Bereich bestimmt sind, fehlen jedoch solche Durchflußmeßeinrichtungen und sind ohne erheblichen konstruktiven Aufwand und entsprechende Kosten auch schwer zu realisieren. Dadurch besteht im Gebrauch weitgehende Unsicherheit über die Funktionsfähigkeit des behandelnden Geräts wie beispielsweise den Erschöpfungszustand des Ionenaustauschermaterials und der Aktivkohle. Darüber hinaus können sich in vielen Fällen die physikalischen Eigenschaften von Flüssigkeiten nach einer solchen Behandlung durch atmosphärische Einflüsse erneut ändern.

Grundsätzlich können natürlich die fehlenden Einbauten solcher Geräte durch getrennte Meßgeräte ersetzt werden, deren Sonden jedesmal dann, wenn eine Messung für erforderlich gehalten wird, in das zur Aufnahme und Bevorratung der Flüssigkeit verwendete Gefäß eingetaucht werden. Zum anderen bedarf dies jedoch des Vorhandenseins und dadurch der vorausgegangenen Anschaffung eines solchen Meßgeräts und zum anderen der regelmäßigen Anwendung desselben, was, wie die Erfahrung gezeigt hat, beides in vielen Fällen insbesondere auf dem privaten Sektor nicht gewährleistet ist.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Meßeinrichtung der eingangs genannten Art in Verbindung mit einem die fließfähige Masse auffangenden Gefäß zu schaffen, die sich einfach und billig ausgestalten läßt und den Anwender der Einrichtung ohne weiteres eigenes Hinzutun zur Durchführung des Meßvorgangs zwingt.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Sonde mit einem Träger für das Gefäß mechanisch verbunden und beim Zusammenbringen des Gefäßes mit dem Träger in das Gefäß eintauchbar ist.

Aus der DE-PS 31 52 082 ist es zwar bereits bekannt, eine physikalische Größe einer fließfähigen Masse in einem Vorratsgefäß zu messen. Dabei handelt es sich um ein reines Untersuchungsgefäß für die Messung der Erhärtungsdauer von fließfähigen Bindemitteln, die bei der Unterstützung erhärten und letztlich weggeworfen werden müssen. Demgemäß fehlt es auch an der mechanischen Verbindung der Meßsonde mit einem Träger für das Gefäß. Vielmehr ist die Sonde ein getrenntes Teil, welches erst nach der Unterbringung des Behälters in einem Wärmeofen in die Bohrung des Ofendeckels eingesetzt und mittels eines Steckers an eine Meßeinrichtung angeschlossen wird.

Darüber hinaus unterscheidet sich die Erfindung auch gegenüber den sonstigen bekannten Meßeinrichtungen, welche die physikalischen Eigenschaften der Masse während des Durchfließens einer Behandlungseinrichtung messen, dadurch, daß die erfindungsgemäße Meßeinrichtung diese Eigenschaften nach der Ansammlung der Masse im Auffanggefäß mißt, wodurch besondere Durchflußstrecken mit Stauorganen zum Umspülung der Sonde entfallen. Gleichzeitig werden auch Änderungen der physikalischen Eigenschaften nach der Behandlung durch längeres Stehen unter dem Einfluß der umgebenden Luft oder sonstiger Einflußquellen erfaßt.

Die Erfindung läßt sich auf verschiedene Weise verwirklichen.

Nach einem ersten Merkmal zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Träger von einem Untergestell zum Abstellen des Gefäßes gebildet und weist einen seitlich von diesem aufragenden Teil auf, an welchem die Sonde schwenkbar angelenkt ist. Zweckmäßig ist dabei das Untergestell Bestandteil eines Behandlungsgerätes, dessen Behandlungsteil über den Abstellplatz des Gefäßes eine Ausflußöffnung für die behandelte Masse aufweist, und die Sonde ist zugleich als Verschlußkörper ausgebildet, der im hochgeschwenkten Zustand die Ausflußöffnung verschließt. Dabei kann an der Sonde ein Betätigungsglied angeordnet sein, welches das Einschwenken der Sonde in das Gefäß bei dessen Abstellen auf dem Untergestell selbsttätig besorgt.

Ein anderes Merkmal zur Verwirklichung der Erfindung sieht vor, daß der Träger eine am Gefäß lösbar anbringbare Handhabe ist, an welcher die Sonde derart angeordnet ist, daß sie beim Anbringen der Handhabe am Gefäß selbsttätig in dieses eintaucht.

Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, die übereinstimmend im Vertikalschnitt wiedergegeben sind. Dabei sind in den verschiedenen Ausführungsbeispielen für gleichwirkende Teile dieselben Bezugszeichen verwendet.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 hat ein Gefäß 10 eine griffartige Handhabe 12, mit deren Hilfe es auf einem Untergestell 14 abstellbar ist. Das Gefäß 10 ist an seinem Boden 16 mit nach unten gerichteten Vorsprüngen 18 versehen, die beim Aufstellen auf das Untergestell 14 in Eingriff mit dort örtlich angebrachten Vertiefungen 20 gelangen und dadurch die Lage des Gefäßes 10 auf dem Untergestell 14 genau bestimmen.

Das Untergestell 14 hateinen seitlich vom aufgestellten Gefäß aufragenden Teil 22, in welchem eine elektrische oder elektronische Meßeinrichtung 24 angeordnet ist, die entweder batteriebetrieben ist oder mittels eines Kabels 26 an ein Versorgungsnetz angeschlossen werden kann.

Die Meßeinrichtung 24 weist ein Anschlußelement 28 auf, das sich durch die Wandung des aufragenden Teils 22 des Untergestells 14 bis über das aufgestellte Gefäß 10 erstreckt und dort eine Sonde 30 beispielsweise in Gestalt einer oder mehrerer Elektroden trägt, die mittels einees Gelenks 32 schwenkbar an dem Anschlußelement 28 derart angelent und ausgebildet sind, daß sie aus einer gestrichelt eingezeichneten horizontalen Stellung oberhalb des Gefäßes 10 in dieses in die mit ausgezogenen Linien eingezeichnete vertikale Stellung verschwenkt werden können, in der sie in die im Gefäß 10 aufgefangene Flüssigkeit eintauchen und eine Messung beispielsweise des elektrischen Leitwertes der Flüssigkeit oder der Wasserstoffionenkonzentration ermöglichen. In der gestrichelt eingezeichneten horizontalen Stellung der Sonde läßt sich das Gefäß 10 demgegenüber vom Untergestell 14 abnehmen, um es ausgießen oder reinigen zu können.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist das Untergestell 14 mit dem aufragenden Teil 22 Bestandteil eines Behandlungsgeräts und trägt hierzu einen Behandlungsteil 34 wie beispielsweise ein Aktivkohlefilter oder einen Ionenaustauscher, dessen Ausflußöffnung 36 sich bei auf dem Untergestell 14 abgestelltem Gefäß 10 zentrisch oberhalb desselben befindet. Das Gelenk 32 lagert ein mit der Sonde 30 drehfest verbundenes Betätigungsglied 38, das beim Einführen des Gefäßes 10 in den Raum unterhalb des Behandlungsteils 34 vom Gefäß 10 an dessen Außenseite erfaßt und gegen die Kraft einer (nicht gezeigten) Feder, die im Gelenk 32 angeordnet sein kann, mitgenommen wird, wodurch die Sonde 30 in das Gefäß 10 hineingeschwenkt wird.

Die Sonde 30 ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zweckmäßig zugleich als Verschlußkörper ausgebildet, der, wie in Fig. 2a dargestellt, beim Wegnehmen des Gefäßes unter der Wirkung der erwähnten Feder selbsttätig gegen die Ausflußöffnung 36 in Anlage gelangt und diese verschließt.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Meßeinrichtung 24 am Gefäß 10 selbst, und zwar in einer besonderen Kammer 40 innerhalb einer abnehmbaren Handhabe 12 untergebracht, welche auch die Sonde 30 trägt. Die Sonde 30 ist derart an der Handhabe 12 angeordnet, daß sie beim Anbringen der Handhabe am Gefäß 10 in dieses bis vor dessen Boden hineinragt.

Die dargestellten Gefäße können außer Flüssigkeiten auch andere fließfähige Massen aufnehmen, deren physikalischen Eigenschaften von Sonden erfaßbar sind. Auch können die Sonden und die zugehörigen Meßeinrichtungen so ausgebildet sein, daß mit ihnen gleichzeitig mehrere Eigenschaften überwacht werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Messen einer physikalischen Größe bei einer fließfähigen Masse, insbesondere Wasser, die in einem transportablen Vorratsgefäß aufgenommen ist, mit einer an eine elektrische Meßeinrichtung angeschlossenen ein- oder mehrteiligen Sonde, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (30) mit einem Träger (14; 12) für das Gefäß (10) mechanisch verbunden und beim Zusammenbringen des Gefäßes mit dem Träger in das Gefäß eintauchbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger von einem Untergestell (14) zum Abstellen des Gefäßes (10) gebildet ist und einen seitlich von diesem aufragenden Teil (22) aufweist, an welchem die Sonde (30) schwenkbar angelenkt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergestell (14) Bestandteil eines Behandlungsgerätes ist, dessen Behandlungsteil (34) über dem Abstellplatz des Gefäßes (10) ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behandlungsteil (34) des Behandlungsgerätes über dem Abstellplatz des Gefäßes (10) eine Ausflußöffnung (36) für die behandelte Masse aufweist und die Sonde (30) zugleich als Verschlußkörper ausgebildet ist, der im hochgeschwenkten Zustand die Ausflußöffnung (36) verschließt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sonde (30) ein Betätigungsglied (38) angeordnet ist, welches das Einschwenken der Sonde (30) in das Gefäß (10) bei dessen Abstellen auf dem Untergestell (14) selbsttätig besorgt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine am Gefäß lösbar anbringbare Handhabe (12) ist, an welcher die Sonde (30) derart angeordnet ist, daß sie beim Anbringen der Handhabe (12) am Gefäß (10) selbsttätig in dieses eintaucht.






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