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Dokumentenidentifikation DE3730348A1 30.03.1989
Titel Pinzette
Anmelder Karl Hammacher GmbH, 5650 Solingen, DE
Erfinder Hammacher, Karl Willi, 5650 Solingen, DE
Vertreter Tackenberg, K., Dipl.-Ing., 5650 Solingen
DE-Anmeldedatum 10.09.1987
DE-Aktenzeichen 3730348
Offenlegungstag 30.03.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.1989
IPC-Hauptklasse A61C 3/10
IPC-Nebenklasse B25B 9/02   
Zusammenfassung Bei einer Pinzette mit zwei zueinander federnden, am hinteren Ende fest miteinander verbundenen Schenkeln weisen letztere am vorderen Ende außenseitig eine Aufrauhung auf.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine für Zahnärzte und -techniker bestimmte Pinzette, wie solche aus zwei zueinander federnden, am hinteren Ende fest miteinander verbundenen Schenkeln bestehen, die, durch Fingerdruck auf die Schenkel gespannt, mit ihren freien Enden zum Bearbeiten einer Zahnkrone in deren Höhlung eingesetzt werden und sich bei nachlassendem Fingerdruck außenseitig unter Druck an die Wandung der Höhlung anlegen.

Derartige Pinzetten sind bekannt. Bei diesen sind die Außenseiten den Pinzettenschenkel glatt gehalten. Dies hat zur Folge, daß die Zahnkrone beim Bearbeiten nicht sicher mit der Pinzette gehalten werden kann, d.h., daß Abrutschen der Zahnkrone von den Pinzettenschenkeln nicht vermeidbar ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pinzette der eingangs genannten Gattung so weiter auszubilden, daß mit ihr eine Zahnkrone beim Bearbeiten sicher gehalten werden kann.

Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Schenkel der Pinzette am vorderen Ende außenseitig eine Aufrauhung aufweisen.

Die Pinzette liegt nun mit ihren Aufrauhungen an der Wandung der Höhlung der Zahnkrone an, wodurch eine so sichere Haftung der Pinzette an der Zahnkrone erreicht ist, daß unbeabsichtigtes Lösen der Krone von der Pinzette vermieden ist.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Aufrauhung aus galvanisch aufgebrachten Teilchen aus hartem Edelmetall, Diamant, Saphir oder Edelkorund besteht.

Diese Teilchen sind in einem Pulver enthalten, das der galvanischen Flüssigkeit beigemischt ist.

Die Neuerung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 die Pinzette in Ansicht und

Fig. 2 in Seitenansicht.

Mit 1, 2 sind die zueinander federnden Schenkel der Pinzette bezeichnet, die an ihrem hinteren Ende fest miteinander verbunden sind. Zwischen den Schenkeln 1, 2 ist eine Blattfeder 3 angeordnet, die mit ihrem einen Ende an der Innenseite des Schenkels 1 befestigt ist und mit ihrem anderen Ende an der Innenseite des Schenkels 2 anliegt und die dazu dient, die Schenkel 1, 2 in der Offenstellung zu halten.

Die Schenkel 1, 2 weisen an ihren vorderen Enden eine Aufrauhung 4 auf, die beispielsweise aus Teilchen aus Diamant besteht.


Anspruch[de]
  1. 1. Für Zahnärzte und -techniker bestimmte Pinzette, bestehend aus zwei zueinander federnden, am hinteren Ende fest miteinander verbundenen Schenkeln, die, durch Fingerdruck auf die Schenkel gespannt, mit ihren freien Enden zum Bearbeiten einer Zahnkrone in deren Höhlung eingesetzt werden und sich bei nachlassendem Fingerdruck außenseitig unter Druck an die Wandung der Höhlung anlegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (1, 2) der Pinzette am vorderen Ende außenseitig eine Aufrauhung (4) aufweisen.
  2. 2. Pinzette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrauhung (4) aus galvanisch aufgebrachten Teilchen aus hartem Edelmetall, Diamant, Saphir oder Edelkorund besteht.






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