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Dokumentenidentifikation DE3813889C1 06.04.1989
Titel Schalt- oder Trennleiste für die Fernmeldetechnik
Anmelder Krone AG, 1000 Berlin, DE
Erfinder Hegner, Gunter;
Achtnig, Klaus-Peter, 1000 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 20.04.1988
DE-Aktenzeichen 3813889
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.04.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.04.1989
IPC-Hauptklasse H01R 13/713
IPC-Nebenklasse H01R 13/648   H01T 4/06   H01H 37/36   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalt- oder Trennleiste für die Fernmeldetechnik mit mindestens einem einsteckbaren Schutzstecker (1) mit Gehäuse (2), in dem mindestens ein Überspannungsableiter (3) angeordnet ist, wobei jeder Überspannungsableiter (3) nach dem Einstecken mit dem einen Anschluß (29) mit je einem im Gehäuse (2) angeordneten, eine Steckzunge (15, 16) aufweisenden, streifenförmigen Leitungskontaktstück (13, 14) und mit dem anderen Anschluß (28) mit einem an einem Montagebügel (36) befestigten Sammelerder (5) in elektrisch leitender Verbindung steht. Um einen Schutzstecker (1) zu schaffen, bei welchem die Gehäusegröße möglichst klein ausgebildet ist, so daß die an der Rangierseite der Schalt- oder Trennleiste angeschlossenen Kabel (39) auch nach dem Einstecken des Schutzsteckers (1) zugänglich sind, ist der Sammelerder (5) parallel zu einer Längsseite der Schalt- oder Trennleiste (4) angeordnet und weist je Schutzstecker (1) eine Einsteckzunge (11) auf. Das Gehäuse (2) weist parallel zur Einsteckrichtung des Schutzsteckers (1) in die Schalt- oder Trennleiste einen Einsteckkanal (48) auf, in dem die zugehörige Einsteckzunge (11) des Sammelerders (5) so einführbar ist, daß sie mit allen in ihm angeordneten Überspannungsableitern (3) in elektrisch leitender Verbindung steht (FIG. 5).

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalt- oder Trennleiste für die Fernmeldetechnik mit mindestens einem einsteckbaren Schutzstecker, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Aus der DE-PS 32 12 013 ist eine Schalt- oder Trennleiste mit einsteckbarem Schutzstecker bekannt. Im Innenraum des Schutzsteckers sind Überspannungsableiter angeordnet, die mit einem Anschluß mit im Gehäuse des Schutzsteckers angeordneten, eine Steckzunge aufweisenden Leitungskontakt und mit dem anderen Anschluß mit einem Sammelerder verbunden sind. Durch die Anordnung des Sammelerders innerhalb des Gehäuses ist die Breite und die Dicke des Gehäuses erheblich vergrößert.

Aus der älteren Patentanmeldung P 37 09 875.6-34 ist weiterhin ein Schutzstecker bekannt, dessen Gehäuse aus zwei Gehäusehalbschalen besteht, in deren Innenraum ein Schutzhybrid mit zwei parallelen Leiterbahnen angeordnet ist. Die Leiterbahnen sind über Leiterkontaktstücke mit den a-b-Adern bzw. a&min;-b&min;-Adern der Fernmeldeleitung verbunden. Des weiteren sind nebeneinanderliegende Überspannungsableiter angeordnet, die zwischen Leiterbahnen des Schutzhybrides und einem Erdblech gehalten sind. Das unterhalb des Schutzhybrides angeordnete Erdblech besitzt zur Halterung der Überspannungsleiter zwei federnde Blechlappen, die zur Bildung von U-förmigen Klammern quer zu den Längsseiten des Erdbleches abgewinkelt sind. Um die Überspannungsableiter auf Erde zu schalten, sind zwei weitere Blechlappen notwendig. Diese Blechlappen weisen jeweils einen Schenkel auf, der zu den Leiterbahnen auf Abstand steht.

Auch bei diesem Schutzstecker ist durch die Anordnung von zwei nebeneinanderliegenden Überspannungsableitern und durch das mehrere Blechlappen aufweisende Erdblech die Breite und die Dicke des Gehäuses erheblich vergrößert.

Beim Einstecken des Schutzsteckers in eine Schalt- oder Trennleiste ist somit die Rangierseite der Leiste verdeckt, so daß zum Anschließen und Entfernen (Rangieren) von Kabeladern zuerst der Schutzstecker gezogen werden muß. Außerdem ist das Gehäuse des Schutzsteckers zweiteilig ausgebildet.

Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, einen Schutzstecker der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei welchem die Gehäusegröße möglichst klein ausgebildet ist. Die an der Rangierseite einer Schalt- oder Trennleiste angeschlossenen Kabel sollen auch nach dem Einstecken des Schutzsteckers zugänglich sein.

Die Lösung ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Der Überspannungsableiter wird erst nach dem Aufstecken des Schutzsteckers auf eine Schalt- oder Trennleiste mit dem Sammelerder kontaktiert, wodurch eine Erdverbindung hergestellt ist. Durch die Anordnung des Überspannungsableiters in einer Reihe wird das Gehäuse des Schutzsteckers schmäler. Durch diese Verkleinerung des Gehäuses des Schutzsteckers sind die an der Rangierseite angeschlossenen Kabeladern der Schalt- oder Trennleiste auch nach dem Aufstecken des Schutzsteckers zugänglich, so daß Rangierungen z. B. das Lösen von bereits angeschlossenen Kabeladern auch ohne ein Entfernen des Schutzsteckers möglich sind. Darüber hinaus ist der Schutzstecker aus einem einteiligen Gehäuse aufgebaut, so daß sich der Schutzstecker erheblich billiger herstellen läßt.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand dreier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 einen Längsschnitt des Schutzsteckers in einer ersten Ausführungsform mit einer Schalt- oder Trennleiste,

Fig. 2 die Hauptansicht des Schutzsteckers,

Fig. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie III-III,

Fig. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie III-III mit Sammelerder,

Fig. 5 eine Perspektivansicht des Schutzsteckers in einer zweiten Ausführungsform mit Sammelerder, Schalt- oder Trennleiste und Montagebügel,

Fig. 6 einen Längsschnitt des Schutzsteckers mit Schalt- oder Trennleiste in der zweiten Ausführungsform,

Fig. 7 die Rückansicht,

Fig. 8 die Seitenansicht im Längsschnitt,

Fig. 9 die Hauptansicht,

Fig. 10 einen Querschnitt gemäß der Linie X-X,

Fig. 11 einen Querschnitt gemäß der Linie XI-XI,

Fig. 12 einen Längsschnitt des Schutzsteckers in einer dritten Ausführungsform, teilweise mit einer Schalt- oder Trennleiste,

Fig. 13 die Rückansicht des Sammelerders mit einem Schutzstecker,

Fig. 14 die Seitenansicht im Längsschnitt,

Fig. 15 die Hauptansicht,

Fig. 16 einen Querschnitt gemäß der Linie XVI-XVI.

Der Schutzstecker 1 besteht aus einem einteiligen Kunststoffgehäuse 2, wobei die Frontseite 10 des Gehäuses 2 offen ausgebildet ist. Diese Frontseite 10 wird durch Einstecken einer Einsteckzunge 11 eines Sammelerders 5 in einen Einsteckkanal 48 verschlossen, wie später noch näher erläutert werden wird.

Im Innenraum 12 des Gehäuses 12 sind zwei streifenförmige Leiterkontaktstücke 13, 14 aus metallischem Werkstoff eingelegt, deren Steckzungen 15, 16 aus dem Gehäuse 2 des Schutzsteckers 1 herausgeführt und durch Haltestege 49 im Gehäuse 2 fixiert sind. Diese Steckzungen 15, 16 bilden mit einem zwischen den Steckzungen 15, 16 angeordneten am Gehäuse 1 angeformten Kunststoffsteg 17 den Einsteckteil 18 des Schutzsteckers 1. Der Kunststoffsteg 17 weist hierbei eine Rastnase 43 auf.

Die im Gehäuse 1 angeordneten Teile der Leiterkontaktstücke 13, 14 sind lose in Führungsnuten 21, 22 eingelegt und dienen zur Kontaktierung von Überspannungsableitern 3. Die beiden im Gehäuse 1 angeordneten Teile der Leiterkontaktstücke 13, 14 sind unterschiedlich ausgebildet.

Das Leiterkontaktstück 13 ist U-förmig und das Leiterkontaktstück 14 S-förmig ausgebildet, wobei beide abgewinkelten Enden 19, 20 der Leiterkontaktstücke 13, 14 in einer Führungsnut 23 aufgenommen sind, die parallel zwischen den Führungsnuten 21, 22 verläuft.

Die beiden Enden 19, 20 der Leiterkontakte 13, 14 sind darüber hinaus zur Bildung von Kurzschlußbügeln 25, 26 rechtwinklig in Richtung der offenen Frontseite 10 abgebogen. Die Enden der Kurzschlußbügel 25, 26 greifen in der Ruhestellung in den Einsteckkanal 48 ein.

Die im Gehäuse 1 angeordneten Teile der Leiterkontaktstücke 13, 14 sind federnd vorgespannt, so daß sie erst nach dem Einsetzen der Überspannungsableiter 3 in die Führungsnuten 21, 22 und 23 eingedrückt werden.

Die Überspanungsableiter 3 sind von der offenen Frontseite 10 in den Schutzstecker 1 eingesetzt und liegen federnd mit dem einen Anschluß 29 an einer zwischen den Leiterkontaktstücken 13, 14 und den Überspannungsableitern 3 eingesetzten Schmelzpille 30 an. Durch die federnde Anlage ist eine sichere Kontaktierung gewährleistet.

Auf der Seite des anderen Anschlusses 28 wird der Überspannungsableiter 3 in der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 4 als Gegenanlage von den an den Gehäuselängsseiten 8 angeordneten federnden Rasthaken 6, 7 gehalten und somit im Gehäuse 2 des Schutzsteckers 1 fixiert. Die Rasthakenenden 32 der Rasthaken 6, 7 sind zueinander zur Längsachse gerichtet.

In der zweiten Ausführungsform gemäß den Fig. 5 bis 11 sind die Rasthaken 6, 7 mittig auf der Längsachse 9 angeordnet, auf der des weiteren ein Mittelsteg 33 vorgesehen ist.

Der Mittelsteg 33 weist zwei Klemmkanten 34 zur beidseitigen Anlage der Überspannungsableiter 3 und einen Führungssteg 35 zur Führung des Sammelerders 5 auf, wie später noch näher beschrieben wird. Die Überspannungsableiter 3 werden somit beidseitig durch einen Rasthaken 6, 7 und durch die Klemmkante 34 des Mittelsteges 33 im Gehäuse 2 des Schutzsteckers 1 gehalten.

In der dritten Ausführungsform gemäß den Fig. 12 bis 16 werden die Überspannungsableiter 3 durch Ansatzstege 24 des Gehäuses 2 gehalten. Die Ansatzstege 24 greifen in die offene Frontseite 10 ein, wobei für die beiden Überspannungsableiter 3 jeweils zwei Ansatzstege 24 vorgesehen sind.

Nachfolgend wird der Aufbau und das Aufstecken des Schutzsteckers 1 auf die Schalt- oder Trennleiste 4 näher erläutert. Wie insbesondere in Fig. 5 dargestellt ist, wird die aus Kunststoff bestehende Schalt- oder Trennleiste 4 auf Laschen 37 eines metallischen mit Erde verbundenen Montagebügels 36 aufgesteckt und mit diesem verrastet. Eine solche auf einen Montagebügel 36 aufrastbare Schalt- oder Trennleiste besteht aus einem Unterteil und einem mit diesem verrasteten Oberteil. An der Schalt- oder Trennleiste 4 sind auf der einen Seite (Kabelseite) die von den Fernsprechteilnehmern kommenden Kabeladern 38 und auf der anderen Seite (Rangierseite) die zu den vermittlungstechnischen Einrichtungen führenden Rangieradern 39 an in zwei Reihen angeordneten Schneid- Klemm-Kontaktstücken 40, 41 angeschlossen. Das Schneid-Klemm-Kontaktstück 40 der einen Reihe ist über ein Gabelkontaktstück 47 mit dem Schneid-Klemm-Kontaktstück 41 der anderen Reihe verbunden.

Parallel zur Schalt- oder Trennleiste 4 wird eine metallische Sammelerde 5 aufgesteckt.

Der Sammelerder 5 besitzt an den Stirnseiten zwei Gabelkontaktstücke 50, die über die Laschen 37 des Montagebügels 36 greifen und somit den Sammelerder 5 elektrisch mit dem Montagebügel 36 verbinden.

Der Sammelerder 5 weist mehrere Einsteckzungen 11 mit dazwischenliegenden Schlitzen 42 auf. Je Doppelader (a-b Ader) ist eine Einsteckzunge 11 vorgesehen.

Wird ein Überspannungsschutz für die an der Schalt- oder Trennleiste 4 angeschlossene Kabelader 38 benötigt, so wird für jede Doppelader ein Schutzstecker 1 in die Schalt- oder Trennleiste 4 zwischen den beiden Reihen von Schneid-Klemm-Kontaktstücken 40, 41 in das Gabelkontaktstück 47 eingesteckt. Die Rastnase 43 des Einsteckteiles 18 des Schutzsteckers 1 rastet hierbei in die Schalt- oder Trennleiste 4 ein. Die Gabelkontaktstücke 47 greifen über die Steckzungen 15, 16 der Leiterkontaktstücke, so daß die Kabeladern 38, 39 mit den Leiterkontaktstücken 13, 14 elektrisch verbunden sind. Jeweils eine Einsteckzunge 11 des Sammelerders 5 greift in einen Einsteckkanal 48 eines Schutzsteckers 1 ein.

In der ersten Ausführungsform des Schutzsteckers 1 drücken die Einsteckzungen 11 die die Überspannungsableiter 3 haltenden Haken 6, 7 beiseite - wie in Fig. 4 dargestellt - und kontaktieren den einen Anschluß 28 des Überspannungsableiters 3, der somit mit Erde verbunden ist. Die Überspannungsableiter 3 werden durch die federnden Leiterkontaktstücke 13, 14 an die Einsteckzungen 11 des Sammelerders 5 gedrückt, wodurch eine sichere Kontaktierung zwischen Einsteckzungen 11 und dem Anschluß 28 des Überspannungsableiters 3 hergestellt ist. Beim Herausziehen des Schutzsteckers 1 aus der Schalt- oder Trennleiste 4 greifen die Rasthaken 6, 7 wieder hinter die eine Polseite 28 der Überspannungsableiter 3 und fixieren sie erneut im Gehäuse 2 des Schutzsteckers 1.

In der zweiten Ausführungsform des Schutzsteckers 1 überdecken die Einsteckzungen 11 jeweils eine Hälfte der Frontseite 10 des Schutzsteckers 1, so daß der zwischen den Einsteckzungen 11 befindliche Schlitz 42 mittig auf der Längsachse 9 des Schutzsteckers 1 verläuft und die Rasthaken 6, 7 und den Führungssteg 35 des Mittelsteges 33 aufnimmt. Zur besseren Führung der Einsteckzungen 11 sind darüber hinaus zwei weitere Führungsstege 44 an der Frontseite 10 an den Schmalseiten 45 angeordnet.

In der dritten Ausführungsform werden die Einsteckzungen 11 beim Einstecken des Schutzsteckers 1 in den Einsteckkanal 48 unter die Ansatzstege 24 gedrückt, wie in Fig. 12 dargestellt ist. Um die Einführung zu erleichtern, sind die Einsteckzungen 11 in dieser Ausführungsform an der Stirnseite 46 leicht abgebogen.

Sind mehrere Schutzstecker 1 nebeneinander an den Längsseiten 8 verbunden, so wird eine Schutzsteckerleiste 31 gebildet. Nachfolgend wird der Überspannungsfall kurz erläutert. Tritt eine Überspannung auf, so wird die Überspannung bzw. der Überstrom über die Kabeladern 38, 39, die Schneid-Klemm-Kontaktstücke 40, 41, das Gabelkontaktstück 47, die Leiterkontaktstücke 13, 14, die Schmelzpille 30 zu dem einen Anschluß 29 des Überspannungsableiters 3 geleitet.

Der mit einem Edelgas gefüllte Überspannungsableiter 3 zündet, wodurch die Überspannung zum andern Anschluß 28 des Überspannungsableiters 3 geleitet wird, der mit dem Sammelerder 5 elektrisch verbunden ist. Die Überspannung wird somit über die Gabelkontaktstücke 41 und den Sammelerder 5 zum Montagebügel 36 geleitet, der mit Erde verbunden ist.

Bei einem dauerhaften Zünden des Überspannungsableiters 3 schmilzt durch die entstehende Wärme die Schmelzpille 30, wodurch der federnde Kurzschlußbügel 25, 26 den Sammelerder 5 kontaktiert und den Überspannungsableiter 3 kurzschließt (Fail-Safe-Verhalten). Eine Zerstörung des Schutzsteckers 1 durch Überhitzung wird somit verhindert.

Bezugszeichenliste

1 Schutzstecker

2 Gehäuse

3 Überspannungsableiter

4 Schalt- oder Trennleiste

5 Sammelerder

6, 7 Haken

8 Gehäuselängsseiten

9 Längsachse

10 Frontseite

11 Einsteckzungen

12 Innenraum

13, 14 Leiterkontaktstücke

15, 16 Steckzungen

17 Kunststoffsteg

18 Einsteckteil

19, 20 anderes Ende

21, 22, 23 Führungsnut

24 Ansatzsteg

25, 26 Kurzschlußkontaktstücke

27 Bodenseite

28, 29 Anschluß

30 Schmelzpille

31 Schutzsteckerleiste

32 Rasthakenenden

33 Mittelsteg

34 Klemmkante

35 Führungssteg

36 Montagebügel

37 Laschen

38 Kabeladern

39 Rangieradern

40, 41 Schneid-Klemm-Kontaktstücke

42 Schlitze

43 Rastnase

44 Führungsstege

45 Schmalseite

46 Stirnseite

47 Gabelkontaktstück

48 Einsteckkanal

49 Haltestege

50 Gabelkontaktstücke


Anspruch[de]
  1. 1. Schalt- oder Trennleiste für die Fernmeldetechnik mit mindestens einem einsteckbaren Schutzstecker (1) mit Gehäuse (2), in dem mindestens ein Überspannungsableiter (3) angeordnet ist, wobei jeder Überspannungsableiter (3) nach dem Einstecken mit dem einen Anschluß (29) mit je einem im Gehäuse (2) angeordneten, eine Steckzunge (15, 16) aufweisenden, streifenförmigen Leitungskontaktstück (13, 14) und mit dem anderen Anschluß (28) mit einem an einem Montagebügel (36) befestigten Sammelerder (5) in elektrisch leitender Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,

    daß der Sammelerder (5) parallel zu einer Längsseite der Schalt- oder Trennleiste (4) angeordnet ist,

    daß der Sammelerder (5) je Schutzstecker (1) eine Einsteckzunge (11) aufweist und

    daß das Gehäuse (2) parallel zur Einsteckrichtung des Schutzsteckers (1) in die Schalt- oder Trennleiste einen Einsteckkanal (48) aufweist, in den die zugehörige Einsteckzunge (11) des Sammelerders (5) so einführbar ist, daß sie mit allen in ihm angeordneten Überspannungsableitern (3) in elektrisch leitender Verbindung steht.
  2. 2. Schalt- oder Trennleiste nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungskontaktstück (13, 14) federnd ausgebildet und in Richtung auf den Einsteckkanal (48) vorgespannt ist,

    daß zwischen jedem Leitungskontaktstück (13, 14) und dem zugeordneten Anschluß (29) jedes Überspannungsableiters (3) jeweils eine Schmelzpille (30) angeordnet ist,

    daß jedes Leitungskontaktstück (13, 14) ein in Richtung auf den Einsteckkanal (48) weisenden Kurzschlußbügel (25, 26) aufweist und

    daß der Abstand des freien Endes jedes Kurzschlußbügels (26) von der eingeführten Einsteckzunge (11) des Sammelerders (5) im Betriebszustand des Schutzsteckers (1) kleiner als die Dicke jeder der Schmelzpillen (30) ist.
  3. 3. Schalt- oder Trennleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Überspannungsableiter (3) durch zwei federnde, aufeinander zugerichtete Haken (6, 7) klemmend im Gehäuse (2) des Schutzsteckers (1) gehalten ist.
  4. 4. Schalt- oder Trennleiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Haken (6, 7) an den Gehäuselängsseiten (8) des Schutzsteckers (1) angeordnet sind.
  5. 5. Schalt- oder Trennleiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Haken (6, 7) zueinander gerichtet auf der Längsachse (9) des Schutzsteckers (1) angeordnet sind.
  6. 6. Schalt- oder Trennleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Überspannungsleiter (3) auf der Längsachse (9) des Schutzsteckers (1) in einer Reihe angeordnet sind.
  7. 7. Schalt- oder Trennleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schutzstecker (1) nebeneinander zu einer Schutzsteckerleiste (31) zusammengefaßt sind.






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