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Dokumentenidentifikation DE3735723A1 03.05.1989
Titel Handdrehorgel
Anmelder Raffin, Josef, 7770 Überlingen, DE
Erfinder Raffin, Josef, 7770 Überlingen, DE
Vertreter Hiebsch, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 7700 Singen
DE-Anmeldedatum 22.10.1987
DE-Aktenzeichen 3735723
Offenlegungstag 03.05.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.1989
IPC-Hauptklasse G10F 1/14
Zusammenfassung Eine Handdrehorgel mit in einem Orgelgehäuse angebrachten Blasebalg o. dgl. Windwerk und mehreren von diesem beaufschlagten Luftauslässen, deren jedem eine von ihrem Luftauslaß abschwenkbare, von einem Regierwerk gesteuerte Spieltaste zugeordnet ist, soll bezüglich ihres Aufbaues und Klanges verbessert werden. Hierzu ist der Spieltaste (58) wenigstens eine Stimmzunge (70) zugeordnet und diese bei abgeschwenkter Betriebsstellung der Spieltaste von durchziehender Luft o. dgl. zur Erzeugung eines Tones anregbar angeordnet, wobei die Stimmzunge in einem von einem den Luftauslaß (53) aufweisenden Ventilgehäuse (42) getrennt luftbeaufschlagten Zungenraum (63) mit von der Spieltaste freigebbarem Luftloch angebracht ist. Der Luftauslaß (53) des Ventilgehäuses (42) soll Teil einer Luftführung (52) sein, die mit einem Arm (52a) einerseits an den Innenraum (43) des Ventilgehäuses (42) angeschlossen ist sowie anderseits außerhalb dessen mündet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Handdrehorgel mit in einem Orgelgehäuse angebrachten Blasebalg od.dgl. Windwerk und mehreren von diesem beaufschlagten Luftauslässen, deren jedem eine von ihrem Luftauslaß abschwenkbare, von einem Regierwerk gesteuerte Spieltaste zugeordnet ist.

Orgeln sind im allgemeinen Tasteninstrumente mit Pfeifen, die durch verdichtete Luft zum Erklingen gebracht werden. Die Hauptelemente solcher Orgeln sind das Windwerk, das in einem Blasebalg die Luft verdichtet und zu einer den Pfeifen vorgeordneten Windlade bringt, das Pfeifenwerk, welches die unterschiedlichen Pfeifen erfaßt, und das Regierwerk, welches bei großen Orgeln die Klaviaturen als Hauptmerkmal anbietet. Bei Handdrehorgeln, Spielautomaten od.dgl. wird das Regierwerk von Walzen gebildet, die mit einem Muster von Nocken od.dgl. versehen sind; letztere betätigen Spieltasten, die in Abhängigkeit von der Nockenberührung jeweils von einem Luftauslaß abgehoben werden und dadurch das Erzeugen eines Tones ermöglichen.

Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, eine Handdrehorgel der eingangs erwähnten Art bezüglich ihres Aufbaues und Klanges zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß der Spieltaste wenigstens eine Stimmzunge zugeordnet und diese bei abgeschwenkter Betriebsstellung der Spieltaste von durchziehender Luft od.dgl. zur Erzeugung eines Tones anregbar angeordnet ist, wobei die Stimmzunge in einem von einem den Luftauslaß aufweisenden Ventilgehäuse getrennt luftbeaufschlagten Zungenraum mit von der Spieltaste freigegebenem Luftloch angebracht ist. Dazu hat es sich als günstig erwiesen, den Luftauslaß des Ventilgehäuses als Teil einer Luftführung zu gestalten, die mit einem Arm einerseits an den Innenraum des Ventilgehäuses angeschlossen ist sowie anderseits außerhalb dessen mündet.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die beiden Enden des Armes der Luftführung wechselweise verschließbar ausgebildet, wozu bevorzugt zwei in Abstand zueinander angeordnete Ventilteller als Schließorgane dienen, die mit einem Ventilkolben verbunden sind.

Der Ventilkolben ist erfindungsgemäß im Innenraum des Ventilgehäuses der Mündung eines Luftkanals zugeordnet, der mittels eines Luftschlauches od.dgl. andernends im Bereich des Regierwerkes in/an einer Bohrung einer mit einer - der Anzahl der Spieltasten entsprechenden - Reihe von Bohrungen versehene Leiste od.dgl. Zwischenorgan endet.

Auf der Leiste liegt ein mit einem Muster von Löchern versehenes und bewegbares Regierband auf, welches die beschriebene Walze ersetzt; die Löcher des Regierbandes bestimmen die Tonfolge, da jeweils eines der Löcher - oder auch gleichzeitig deren mehrere - eine vorbestimmte Bohrung der Leiste freigibt und damit den entsprechenden Luftschlauch öffnet.

Als günstig hat es sich erwiesen, den Antrieb des Regierbandes mit dem Antrieb für den Blasebalg zu koppeln, der erfindungsgemäß sowohl an die einzelnen Innenräume der Ventilkolben angeschlossen ist als auch an erfindungsgemäß vorhandene einzelne Zungenräume, welche die Stimmzungen aufnehmen; im bevorzugten Ausführungsbeispiel sind zwanzig Ventilgehäuse rechteckigen Querschnittes nebeneinander angeordnet und fest miteinander zu einem Block verbunden. Jedem Luftauslaß ist eine Spieltaste zugeordnet, welche das Ventilgehäuse überragt und mit ihrem freien Ende ein Luftloch des zugeordneten Zungenraumes abdeckt. Wird ein bestimmtes Ventilgehäuse - dessen Luftführung in Ruhelage mit der Umgebung verbunden und mit Blasluft beaufschlagt ist - an ihrem Luftschlauch durch die beschriebene Überdeckung der Luftschlauchmündung mit einer Bohrung des Regierwerkes geöffnet, wird der Ventilkolben verschoben und damit die Luftführung nach außen hin geschlossen, die Blasluft findet nun ihren Weg durch die Luftführung zum Luftauslaß und bewegt dabei die Spieltaste. Diese wiederum öffnet das Luftloch des entsprechenden Zungenraumes, so daß die Blasluft aus diesem unter Erzeugung eines Tones entweichen kann.

Als günstig hat es sich erwiesen, daß in Luftströmungsrichtung nach der dem Ventilgehäuse zugeordneten Mündung des Luftschlauches von diesem oder einem entsprechenden Kanal ein Bypass zum Innenraum des Ventilgehäuses führt, dies als Überlastungsausgleich.

Zwischen Luftauslaß des Ventilgehäuses und seiner Spieltaste ist ein flexibler Streifen vorgesehen, der beim Luftaustritt am Luftauslaß von diesem abhebbar ausgebildet ist und dabei die Spieltaste mitnimmt. Dieser flexible Streifen bildet also an der Spieltaste eine sich anschmiegende Dichtung.

Spieltaste und flexibler Streifen sind oberhalb des Luftauslasses einends festgelegt, so daß die Spieltaste nach unten hin das Ventilgehäuse überragt; denn ein die Zungenräume aufnehmendes Hohlprofil ist unterhalb des Blockes der Ventilgehäuse vorgesehen.

Von besonderer Bedeutung für die Erzeugung der Töne ist die Anordnung eines sog. Zungenblockes in den von Zwischenwänden des Hohlprofiles begrenzten Zungenräumen; dieser Zungenblock ist ein offenes Gestell mit Auflagefläche/n für jeweils eine Stimmzunge, die dort einends festliegt und am Zungenblock bei Luftzug schwingt.

Bevorzugt sind an jedem Zungenblock zwei Stück Zungen angebracht mit zueinander ganz geringen Höhenunterschieden des Tones, was den erzeugten Ton in seinem Volumen verbessert. Diese Stimmzungen können bei Verschleißerscheinungen gelöst und gedreht werden; sie sind dann nach wie vor gut einsetzbar.

Von besonderer Bedeutung für die Lautstärkenregelung ist eine in der Frontseite des Orgelgehäuses vorgesehene Schwenkklappe, mit deren einstellbarem Öffnungswinkel die Lautstärke geregelt werden kann.

Insgesamt ergibt sich ein neues Konzept für Handdrehorgeln, welches die vom Erfinder gesehene Aufgabe in bestechender Weise löst.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in Fig. 1 eine Schrägsicht auf eine Handdrehorgel;

Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt durch Fig. 1;

Fig. 3 Details der Fig. 2 in vergrößerter Schnittansicht.

Das Orgelgehäuse 12 einer an einem Tragriemen 11 gehaltenen Handdrehorgel umgibt eine Tonerzeugungseinrichtung, welche durch ein Fenster 13 einer Frontklappe 14 der Gehäusefrontwand 18 betrachtet werden kann. Die Frontklappe 14 wird mittels eines - bei 15 am Gehäuse 12 angelenkten - Schwenkhebels 16 über ein Gestänge 17 in eine in Fig. 2 bei 14s angedeutete Schwenkstellung überführt; dank der Einstellbarkeit des Schwenkwinkels w dieser Frontklappe 14 kann die Lautstärke der Tonwiedergabe reguliert werden.

Jener Tragriemen 11 ist an den Gehäuseseitenwänden 19 festgelegt, welcher an eine Gehäusebodenplatte 20, eine Gehäuserückwand 21 und eine Gehäusedecke 22 anschließen. Diese überspannt mit einer angelenkten Deckelklappe 23 den Gehäuseinnenraum 24. Auch die Deckelklappe 23 trägt in Abhängigkeit von ihrer Schwenkstellung zur Lautstärkenregelung in beschriebener Weise bei.

Oberhalb der Gehäusebodenplatte 20 ist ein Blasebalg 26 angeordnet, der über ein in der Zeichnung bei 27 nur angedeutetes Lenkersystem mit einer Handkurbel 28 verbunden ist. Diese dreht auch eine Riemenscheibe 30 und über diese mittels eines Treibriemens 31 eine Wickelrolle 32 eines Regierbandes 34. Letzteres ist als Teil eines Regierwerkes 33 mit Löchern 35 versehen sowie zwischen der Wickelrolle 32 und einer nicht dargestellten weiteren Rolle aufgespannt. Das aus Papier bestehende Regierband 34 überfährt bei Drehung der Handkurbel 28 eine Tastenleiste 36 aus Metall, welche im gewählten Ausführungsbeispiel zwanzig etwa rechtwinkelig zum Regierband 34 gerichtete Bohrungen 38 besitzt.

In jeder Bohrung 38 mündet andernends ein Luftschlauch 40, der an einen Kanal 44 eines - hier aus Holz gefertigten - quaderförmigen Ventilgehäuses 42 angeschlossen ist. Dieser Kanal 44 endet bei 43m - und zudem mit einem Bypass 45 geringen Querschnittes - im Innenraum 43 des Ventilgehäuses 42, in welchem ein Ventilkolben 46 an einer Kolbenstange 47 bewegbar ist. Letzterer trägt zwei Teller 48, 49 in einem Abstand i, der größer ist als die Dicke e eines Gehäusebodens 50 mit einer Luftführung 52 in Form eines liegenden T. Dessen Kopfbalken oder Vertikalarm 52a erstreckt sich vom Innenraum 43 des Ventilgehäuses 42 durch den Gehäuseboden 50 bis zu dessen Unterseite 50m, sein Horizontalarm 52h mündet an der Ventilgehäusefront 54 als Luftauslaß 53. Der Ventilgehäusefront 54 ist ein Keilbalg 56 vorgeordnet sowie zu diesem in Spaltabstand b eine streifenartige Spieltaste 58, die mit ihrem oberen Ende von einem Lederscharnier 59 an einer Wippenleiste 60 gehalten wird. Jeder der zwanzig angelenkten Spieltasten 58 ist ein solches Ventilgehäuse 42 mit Ventilkolben 46 zugeordnet; die Spieltaste 58 wird mit dem Keilbalg 56 von der Ventilgehäusefront 54 weggedrückt, wenn Luft aus einem an den Blasebalg 26 angeschlossenen Balgschlauch 25 in den Innenraum 43 strömt und dann - bei gehobenem Teller 48 - in den Horizontalarm 52h der Luftführung 52. Dies wird möglich, wenn der entsprechende Luftschlauch 40 an seiner Bohrung 38 offen ist, sobald über diese Bohrung 38 eines der Regierbandlöcher 35 läuft. Dann gelangt der Ventilkolben 46 zur Kanalmündung 43m, die Kolbenstange 47 wird angehoben und der untere Teller 49 schließt den Vertikalarm 52a der Luftführung 52 an der Unterseite 50m des Gehäusebodens 50; die Luft entweicht aus dem Innenraum durch den Luftauslaß 53 und beaufschlagt die Spieltaste 58.

Unterhalb der Reihe von Ventilgehäusen 42 ist ein hohles Profil 62 zu erkennen, dessen Profilinnenraum 63 durch rechtwinkelig zu den Spieltasten 58 angeordnete Zwischenwände 66 in mehrere Zungenräume 63 unterteilt ist. Diese nehmen horizontal angeordnete sog. Zungenblöcke 64 auf und enthalten in der Profilfront 67 jeweils ein Luftloch 68, das in der dargestellten Lage jeweils vom freien Ende 47 einer der Spieltasten 58 abgedeckt ist. Insgesamt werden hier zwanzig Luftlöcher 68 von zwanzig Spieltasten 58 übergriffen.

Bei 70 sind Stimmzungen angedeutet. Diese sind doppelseitig zu verwenden, d.h. nach Verschleiß kann jede der beiden an einem Zungenblock 64 einends festgelegten Stimmzungen 70 gewendet und erneut eingesetzt werden.

Wenn eine bestimmte Spieltaste 58 in Pfeilrichtung x gegen eine Feder als Kraftspeicher 72 schwenkt, wird das entsprechende Luftloch 68 freigegeben, und die durch den Balgschlauch 25a in den Profilinnenraum bzw. den bestimmten Zungenraum 63 eingeleitete Blasluft wandert durch die dem geöffneten Luftloch 68 zugeordnete Stimmzunge 70 - bzw. ein Stimmzungenpaar 70/70 - nach außen, die Stimmzungen 70 werden zum Tönen gebracht. Da die beiden Stimmzungen 70 eines Stimmzungenpaares jeweils den gleichen Ton in geringfügigem Höhenunterschied erzeugen, wird ein sehr voller Klang erreicht.


Anspruch[de]
  1. 1. Handdrehorgel mit in einem Orgelgehäuse angebrachtem Blasebalg od.dgl. Windwerk und mehreren von diesem beaufschlagten Luftauslässen, deren jedem eine von ihrem Luftauslass abschwenkbare, von einem Regierwerk gesteuerte Spieltaste zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spieltaste (58) wenigstens eine Stimmzunge (70) zugeordnet und diese bei abgeschwenkter Betriebsstellung der Spieltaste von durchziehender Luft od.dgl. zur Erzeugung eines Tones anregbar angeordnet ist, wobei die Stimmzunge in einem von einem den Luftauslass (53) aufweisenden Ventilgehäuse (42) getrennt luftbeaufschlagten Zungenraum (63) mit von der Spieltaste freigebbarem Luftloch (68) angebracht ist.
  2. 2. Handdrehorgel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftauslaß (53) des Ventilgehäuses (42) Teil einer Luftführung (52) ist, die mit einem Arm (52a) einerseits an den Innenraum (43) des Ventilgehäuses (42) angeschlossen ist sowie anderseits außerhalb dessen mündet.
  3. 3. Handdrehorgel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die beiden Enden des Armes (52a) der Luftführung (52) wechselweise verschließbar ausgebildet sind.
  4. 4. Handdrehorgel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Arm (52a) der Luftführung (52) Ventilteller (48, 49) od.dgl. als Schließorgane zugeordnet und diese mit einem Ventilkolben (46) verbunden sind.
  5. 5. Handdrehorgel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (46) im inneren Raum (43) des Ventilgehäuses (42) der Mündung (43m) eines Luftkanals (44) zugeordnet ist, der mittels eines Luftschlauches (40) od.dgl. andernends im Bereich des Regierwerkes (33) in/an einer Bohrung (38) einer mit einer der Anzahl der Spieltasten (58) entsprechenden Reihe von Bohrungen versehenen Leiste (36) od.dgl. Zwischenorgan endet.
  6. 6. Handdrehorgel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Leiste (36) ein mit einem Muster von Löchern (35) versehenes und bewegbares Regierband (34) aufliegt, wobei eines seiner Löcher einer vorbestimmten Bohrung (38) der Leiste zum Oeffnen des entsprechenden Luftschlauches (40) zugeordnet ist.
  7. 7. Handdrehorgel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei geöffnetem Luftschlauch (40) vor dessen am Ventilgehäuse (42) angeordneten Mündung (43m) der Ventilkolben (46) steht und eines der von ihm getragenen Schließorgane (48) das kolbennahe Ende des Armes (52a) der Luftführung (52) freigibt.
  8. 8. Handdrehorgel nach Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung (52) bei abgehobenem, kolbennahem Schließorgan (48) durch das andere Schließorgan (49) nach außen hin gesperrt ist.
  9. 9. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Luftströmungsrichtung nach der Mündung (43m) des Luftschlauches (42) von diesem oder einem entsprechenden Kanal (44) ein Bypaß (45) zum Innenraum (43) des Ventilgehäuses (42) führt.
  10. 10. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Luftauslaß (53) des Ventilgehäuses (42) und seiner Spieltaste (58) ein flexibler Streifen (56) verläuft, der bei Luftaustritt am Luftauslaß von diesem abhebbar ausgebildet ist.
  11. 11. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Spieltaste (58) und flexibler Streifen (56) oberhalb des Luftauslasses (53) einends festliegen und die gegen einen Kraftspeicher (72) schwenkbare Spieltaste über das Ventilgehäuse (42) hinausragt.
  12. 12. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ventilgehäuse (42) od.dgl. ein Zungenraum (63) für die Stimmzunge (70) zugeordnet ist, der mit einem von der Spieltaste (58) übergriffenen Luftloch (68) als Luftaustrittsöffnung versehen ist.
  13. 13. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Zungenraum (63) in einem unterhalb einer Reihe von Ventilgehäusen (42) verlaufenden Hohlprofil (62) vorgesehen und von dem/den benachbarten Zungenraum/räumen durch eine Zwischenwand (66) getrennt ist.
  14. 14. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch einen im Zungenraum (63) angeordneten Zungenblock (64) od.dgl. mit Auflagefläche/n für eine Stimmzunge (70), die nahe dem Luftloch (68) einends festliegt.
  15. 15. Handdrehorgel nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch zwei Auflageflächen des Zungenblockes (64) für jeweils eine Stimmzunge (70), die beide gegeneinander gerichtet schwingbar sind.
  16. 16. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Blasebalg (26) sowohl an die Ventilinnenräume (43) als auch an die Zungenräume (63) angeschlossen ist.
  17. 17. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Blasebalg (26) und Regierband (34) mit einem gemeinsamen Antrieb (28, 30, 31) verbunden sind.
  18. 18. Handdrehorgel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Orgelgehäuse (12) an seiner den Spieltasten (58) vorgeordneten Frontwand (18) mit einer an einer Längskante angelenkten Frontklappe (14) versehen und diese in ihrem Öffnungswinkel (w) einstellbar ist.






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