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Dokumentenidentifikation DE3806862A1 14.09.1989
Titel Verfahren zur Adsorption bzw. Chemiesorption von gasförmigen Bestandteilen aus einem Gasstrom
Anmelder Walther & Cie AG, 5000 Köln, DE
Erfinder Romey, Reiner, Dipl.-Ing., 5000 Köln, DE
DE-Anmeldedatum 03.03.1988
DE-Aktenzeichen 3806862
Offenlegungstag 14.09.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.09.1989
IPC-Hauptklasse B01D 53/06
IPC-Nebenklasse B01D 53/34   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Adsorption bzw. Chemiesorption von gasförmigen Stoffen aus einem Rohgasstrom, als Zusatz zu DE-PS ... (P 3801913.2). Als Zusatz zum Hauptpatent wird dem Rohgas und/oder dem Adsorbens und/oder dem Gemisch aus beiden Stoffen Feuchtigkeit vorzugsweise Dampf zugegeben.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Adsorption bzw. Chemiesorption von gasförmigen Stoffen aus einem Rohrgasstrom als Zusatzpatent nach Anspruch 1 des DE-PS . . . (P 38 01 913.2).

Im Oberbegriff des Hauptanspruches des Hauptpatents werden Eigenschaften der Adsorbentien erwähnt, die eine chemische Reaktion bewirken. Dies kann z. B. Feuchtigkeit sein, wenn nämlich die Gegenwart von Wasser für eine chemische Reaktion erforderlich ist.

In Weiterentwicklung des Hauptpatents wird deshalb vorgeschlagen, daß das Rohgas und/oder das Adsorbens und/oder Gemisch aus Rohgas und Adsorbens mit Feuchtigkeit beaufschlagt wird, wobei die Temperaturen derart eingestellt sind, daß der Taupunkt im Gas nicht unterschritten wird. Dabei kann das Frischadsorbens in feinstvermahlener Form dem Gasstrom zugegeben werden. Als Feuchtigkeit kann Wasser, eine entsprechende Lösung oder Dampf verwendet werden. Je nach Verfahrensablauf kann die Feuchtigkeit und/oder der Dampf in den Rohgasstrom in das Frischadsorbens oder in den rezirkulierenden Gasstrom eingegeben werden. Auch ist denkbar, die Feuchtigkeit während der Feinstvermahlung dem Adsorbens zuzugeben.

Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Gegenstand, wobei die angeführten Positionszahlen dem Hauptpatent entsprechen.

Hinzugefügt sind die Mühle 30 innerhalb der Adsorbensleitung 19, mit der Zufuhrleitung 19a für das Frischadsorbens. Die Dampfzufuhrleitungen sind mit 31 beziffert, wobei die Leitung 31a in die Mühle 30, die Leitung 31b in die Adsorbensleitung 19, die Leitung 31c in den Filterraum unterhalb der Filterschläuche 8 und die Leitung 31d in die Rohgasleitung eingeführt sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Adsorption bzw. Chemiesorption von gasförmigen Stoffen aus einem Rohgasstrom nach Anspruch 1, des DE-PS . . . (P 38 01 913.2), dadurch gekennzeichnet, daß das Rohgas und/oder das Adsorbens und/oder das Gemisch aus Rohgas und Adsorbens mit Feuchtigkeit beaufschlagt wird, wobei die Temperaturen derart eingestellt sind, daß der Taupunkt im Gas nicht unterschritten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Frischadsorbens feinstvermahlen dem Gasstrom zugegeben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtigkeit als Dampf dem Gas oder dem Adsorbens bzw. dem Gemisch beider Stoffe zugegeben wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf in das Rohgas vor Eintritt in die Düse eingeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf dem Frischadsorbens innerhalb der Zufuhrleitung zugegeben wird.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf unterhalb der Filterschläuche in den rezirkulierenden Gasstrom eingeführt wird.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf während der Feinstvermahlung dem Adsorbens zugegeben wird.






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