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Dokumentenidentifikation DE2933620C2 16.11.1989
Titel Tragvorrichtung für einen Herd
Anmelder General Electric Co., Schenectady, N.Y., US
Erfinder White, James Aaron, Louisville, Ky., US;
Rice, Frank Lecil, Jeffersontown, Ky., US
Vertreter Schüler, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 6000 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 20.08.1979
DE-Aktenzeichen 2933620
Offenlegungstag 06.03.1980
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.1989
IPC-Hauptklasse F24C 15/30
IPC-Nebenklasse F24C 15/08   F24C 7/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine derartige Tragvorrichtung ist aus der DE-AS 14 04 843 bekannt.

In den meisten modernen Küchen besteht das Hauptkochgerät aus einem Elektro- oder Gasherd. Solche Herde haben normalerweise eine horizontal angeordnete Fläche mit mehreren Elektro- oder Gaskocheinheiten, auf denen während des Kochvorganges ein eine Speise enthaltendes Gefäß steht. Zum Absaugen von Gerüchen und Dampf (Wrasen), die bei dem Kochvorgang entstehen, ist gewöhnlich direkt oberhalb der Kochfläche eine Belüftungs- oder Abzugshaube vorgesehen. Diese Belüftungshaube ist gewöhnlich inmitten von Oberschränken angeordnet und hat im allgemeinen Normabmessungen.

In den vergangenen Jahren hat sich ein wachsender Bedarf an Mikrowellenherden zum Gebrauch in Küchen als Ergänzung zu Elektro- und Gasherden ergeben. Infolge dieses Bedarfes sind als Tischgeräte ausgebildete Mikrowellenherde entwickelt und weit verbreitet worden. Diese Art von Herden erfordert jedoch typischerweise die Benutzung von bereits begrenzter Tisch- oder Abstellfläche in der typischen Hausküche. Dieser letztere Nachteil ist ein Faktor, der das Wachsen des Tischmikrowellenherdmarktes verlangsamt und die zusätzliche Anschaffung eines solchen Herdes für Hausfrauen weniger erstrebenswert gemacht hat.

Aus der eingangs genannten DE-AS 14 04 843 ist ein Einbauherd bekannt, der nicht an einer vertikalen Rückwand hängt, sondern auf seitlichen Stützwänden aufliegt. Für eine derartige Aufstellung ist noch mehr Platz erforderlich, der höchstens bei einer Neuaufstellung einer Küche eingeplant werden kann.

Ferner ist in der CH-PS 1 49 346 eine Tragvorrichtung für gasbeheizte Geräte, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer und Gasheizöfen, beschrieben. Derartige Geräte werden regelmäßig durch Fachleute mit einem großen Aufwand an Sachverstand, Werkzeug und Zeit montiert.

Bei Küchengeräten ist es besonders erwünscht, daß sie durch eine Person leicht angebracht werden können. Schwere Geräte, die zum Tragen oder Montieren zwei Personen erfordern, erhöhen die Endkosten des Gerätes für den Käufer beträchtlich. Bei Geräten, die an einer Wand zu montieren oder unter einen Oberschrank oder einen anderen Träger zu hängen sind, stellt sich das Problem, wenn es erforderlich ist, daß eine zweite Person da ist, um das Gerät zu halten oder in seine richtige Stellung zu bringen, während die Halteschrauben oder Befestigungselemente durch die andere Person eingeführt werden.

Eine der am häufigsten angewandten Methoden zum Befestigen von Geräten an Wänden umfaßt die Verwendung eines Bolzens oder einer Schraube, die durch das Gerät hindurch in die Wand oder Tragvorrichtung ragt. Wenn ein Gerät schwer ist, ist eine Einzelperson gezwungen, das Gerät mit einer Hand anzuheben und in seine richtige Lage zu bringen, während sie mit der anderen Hand versucht, eine Schraube einzuführen und einzudrehen. Über die Schwierigkeit dieser Prozedur hinaus ergibt sich dadurch häufig eine Fehlausrichtung des Gerätes in bezug auf die umgebenden Tragteile oder, noch schlimmer, eine unsichere Befestigung des Gerätes. Lücken zwischen benachbarten Teilen werden größer und sind unansehnlich. Je schwerer das Gerät ist, umso größer ist das Problem, da die Zeit, die zum richtigen Einschrauben einer Schraube oder Einfügen eines Bolzens benötigt wird, größer als die Zeit sein kann, während der die Person das gewichtige Gerät halten kann. Manchmal wird das Gerät aufgrund der Schwierigkeit der Befestigungsprozedur in einer Schräglage angebracht, wodurch es nicht richtig oder weniger effektiv arbeitet.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfch zu handhabende Tragvorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe beispielsweise ein Heimwerker einen Herd ohne fremde Hilfe und ohne größeren Zeitaufwand an einer vertikalen Wand sicher haltern bzw. befestigen kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine Tragvorrichtung erhalten wird, die durch eine Einzelperson angebracht werden kann und darüber hinaus gewährleistet, daß das eingesetzte Gerät nach dem Anbringen fest und sicher gehalten sowie richtig ausgerichtet ist.

Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Hausküchenkochgeräteanordnung, die die herkömmliche Abzugshaube entfernt von ihrer normalen Stellung sowie die Einbaustellung einer Kombinationsanordnung dieses Gerätes mit einem Mikrowellenherd zeigt,

Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, die die Einzelheiten der Tragvorrichtung und des Herdbausteins zeigt,

Fig. 3 eine Querschnittseitenansicht, die die an einer vertikalen Wand befestigte Tragvorrichtung zeigt,

Fig. 4 teilweise im Querschnitt eine Seitenansicht, die die Einzelheiten der Gleitschienenanordnung zeigt, auf der der Baustein während des Einschiebens in die Tragvorrichtung abgestützt ist, und außerdem die weitere Methode des Aufhängens an einem Hängeschrank und

Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt, der die Gleitschienenanordnung zeigt.

Fig. 1 zeigt eine typische Küchenkochanordnung mit einem Herd 1, der zwischen Unterschränken 2 angeordnet ist. Der Herd hat mehrere Kochstellen 3 an seiner Oberseite und einen nach oben vorstehenden Spritzschutz 4 an seiner Rückseite. In der typischen Anbringung ist eine Abzugshaube 5 direkt über den Kochstellen 3 angeordnet und in einer Reihe von an der Wand befestigten Oberschränken 6 eingefügt. Die Haube enthält eine Luftbewegungsvorrichtung und geeignete Luftkanäle, die mit einer Abzugsöffnung 7 und zugeordneten Kanälen (nicht gezeigt) zusammenwirken, um mit Gerüchen beladene Luft aus der Umgebung der Kochstellen nach außerhalb der Küche zu bringen. Eine andere Anordnung, die benutzt wird, wenn ein nach außen führender Kanal nicht zur Verfügung steht, besteht darin, Luft von der Herdkochfläche durch ein Geruchs- und Teilchenabscheidungsfilter umzuwälzen und in die Küche zurückzuleiten. Hauben dieser Art können außerdem eine Lampe zum Beleuchten der Kochfläche aufweisen. In jedem Fall nimmt die Haube denselben Raum direkt über dem Herd ein.

In Fig. 1 ist auch angedeutet, wie die Abzugshaube 5 durch eine kombinierte Abzugshaube 9 mit Mikrowellenherd ersetzt werden kann. Die Mikrowellenherd- und Abzugshaubenkombination erfüllt die Funktionen, die normalerweise durch die vorgenannte Haube 5 erfüllt werden, enthält aber zusätzlich ein Mikrowellenkochgerät. Dieses Doppelfunktionsgerät wird durch eine Konstruktion geschaffen, die insgesamt denselben Raum einnimmt, den vorher das Einzelfunktionsgerät, d. h. die Haube 5, eingenommen hat. Dieses Kombinationsgerät soll ein leichtes Anbringen durch eine Einzelperson sowie ein schnelles und genaues Ausrichten des Gerätes in montierter Stellung gestatten.

Fig. 2 zeigt eine Tragvorrichtung 11, die ein Haupttragteil (Halteteil) 10, einen Deckel 13 und einen unteren Verschluß (Platte) 42 aufweist, welche gemeinsam ein Gehäuse mit offenen Seiten bilden, in das ein als Baustein ein Mikrowellenherd 12 eingeschoben und dabei abgestützt wird.

Das Haupttragteil 10 bildet im wesentlichen den gesamten Träger für die Anordnung und besteht zu diesem Zweck aus einem relativ dicken Blech. Das Haupttragteil 10 hat eine Rückwand 14, die im wesentlichen bündig an einer herkömmlichen Wand z. B. Gebäudewand 16 anbringbar ist, und zwei integrale Seitenwände 18a und 18b, die das Gerät tragen. Die tragenden Seitenwände 18a und 18b erstrecken sich von der Rückwand 14 aus nach vorn und sind zu dieser insgesamt rechtwinklig. Der Abstand zwischen den Seitenwänden 18a und 18b ist so gewählt, daß er etwas kleiner als die Breite des durch die Abzugshaube 5 in Fig. 1 eingenommenen Zwischenraumes ist. Die Außen- oder äußeren Flächen der Rückwand und der Seitenwände sind insgesamt plan, so daß sie eine insgesamt ebene Fläche bilden, die an benachbarten vertikalen Wänden eng anliegen kann.

Die Seitenwände 18a und 18b sind mit dreieckigen Öffnungen oder Aussparungen 60 versehen, die das Gewicht und infolgedessen die Kosten des Teils 10 verringern, ohne dessen Tragfähigkeit nennenswert zu reduzieren. Die Rückwand 14 hat eine rechteckige Öffnung 62, die einen Entlüftungsweg aus der Anordnung hinaus an dessen Rückseite schafft, wobei die Öffnung 62 entweder durch einen geeigneten Deckel (nicht gezeigt) verschlossen oder in Luftverbindung mit einem Herddunstabzug oder Abzugskanal steht, der nach außen führt.

Die Rückwand 14 hat auf ihrer Innenfläche zwei erhabene Wände oder Rippen 20, die ihre Festigkeit und Steifigkeit verbessern. Die Rippen 20 dienen außerdem zum Hindurchleiten von Abluft durch die Anordnung.

Mehrere Reihen von Löchern 22 erstrecken sich über die Rückwand 14, und durch ausgewählte Löcher kann wenigstens eine Holzschraube 24 oder ein anderes geeignetes Befestigungselement mit Außengewinde eingeführt werden, um die Tragvorrichtung an der Wandplatte 16 und an wenigstens einem Wandtragteil oder Pfosten 26 sicher zu befestigen. Zwei Löcher 28, die in der oberen rechten und linken Ecke der Rückwand 14 angeordnet sind, gestatten weiter, das Haupttragteil 10 an der Wandplatte 16 mit geeigneten Befestigungselementen, wie zwei Klappbügelschrauben 30, zu befestigen. Es hat sich gezeigt, daß durch Wählen von Befestigungselementen geeigneter Art und Größe die herkömmlichen Wandplatten und Pfosten, die sich in vielen modernen Häusern finden, in der Lage sind, Gerätegewichte bis zu 90 Kilogramm sicher zu tragen. Im Vergleich dazu wiegt die hier beschriebene Mikrowellenherd- und Abzugshaubenkombination, die zum Anbringen vorgesehen ist, etwa 45 Kilogramm, was deutlich unter der sicheren maximalen Tragfähigkeit eines einzelnen Standardwandpfosten liegt.

Zum Abstützen des Mikrowellenherdes 12, wenn dieser in die Tragvorrichtung eingeschoben ist, sind an den Seitenwänden 18a und 18b zwei Schienen 52 gebildet. Die Schienen 52 werden durch Ausstanzen eines langgestreckten Blechstreifens und Umbiegen desselben nach innen hergestellt, wodurch sich die Öffnungen 54 ergeben. Die Schienen 52 (Fig. 5) erstrecken sich von vorn nach hinten im wesentlichen über die gesamte Tiefe der Seitenwände 18a und 18b. Jede Schiene 52 hat einen horizontalen Mittelteil 53, der in einer nach unten gedrehten Lippe 55 endigt.

Die Seitenwände 18a und 18b an dem Tragteil 10 sind mit nach innen gerichteten Flanschen 34 versehen, in denen mehrere Schlitze 36 in der Nähe der vier Ecken des Teils 10 gebildet sind. Diese Öffnungen werden in Verbindung mit ähnlichen Löchern 38 in dem Deckel 13 benutzt, um die Tragvorrichtung mit einem über ihr hängenden Oberschrank zu verbinden, was im folgenden noch näher erläutert ist.

Der Deckel 13 hat im Querschnitt insgesamt die Form eines auf dem Kopf stehenden U und ist aus einem relativ dünnen Blech hergestellt. Er hat Arme 72, die sich unter rechten Winkeln von einem Basis- oder Mittelteil 71 aus nach unten erstrecken. Der Mittelteil 71 ist mit einer Gruppe von Löchern 38 versehen, die in einer Linie mit der Gruppe von Schlitzen 36 in dem Teil 10 angeordnet sind, so daß geeignete Befestigungselemente, wie Schrauben 40, durch sie hindurchgeführt werden können, um die Anordnung einschließlich des Deckels 13 und des Tragteils 10 an einem Oberschrank (vgl. Fig. 4) zu befestigen. Die Arme 72 sind mit nach innen gerichteten Flanschen 74 versehen. Diese Flansche 74 halten den Deckel 13 mit der Haupttragvorrichtung in Berührung, wenn der Deckel abwärts über das Teil 10 gebracht wird. Insbesondere wird der Deckel 13 am Anfang über dem Teil 10 angeordnet, so daß seine Arme 72 über den Seitenwänden 18a und 18b auf deren Außenseite gespreizt werden, wobei dann die Flansche 74 an der Außenseite einer ähnlichen Gruppe von Flanschen 75 an den Seitenwänden in Anlage kommen. Fluchtende Löcher (nicht gezeigt) sind vorgesehen, durch die Schrauben eingeführt werden können, um den Deckel 13 an dem Teil 10 festzuhalten. Weitere fluchtende Löcher können in den Flanschen 78 des Deckels und der Rückwand für den gleichen Zweck vorgesehen sein.

Die Außenflächen des Deckels 13 werden in herkömmlicher Weise überzogen, um der Anordnung eine gefällige äußere Erscheinung zu geben. Nach dem Zusammenbau sind nur die Außenfläche des Deckels 13, die Vorderseite des Mikrowellenherdes 12 und die Platte 42 sichtbar, weshalb diese alle mit einem geeigneten Überzug versehen werden.

Der Mikrowellenherd 12 hat einen einstückigen Aufbau mit einem insgesamt kastenförmigen Aussehen. Der Herd 12 hat eine nach vorn schwenkbare Tür 61, die in geschlossener Stellung gezeigt ist, an der linken Seite des Bausteins anscharniert ist und mittels eines Handgriffes 68 geöffnet werden kann. Ein Garraum (nicht gezeigt) ist hinter der Tür gebildet und hat einen insgesamt rechteckigen Querschnitt. Der Herd 12 ist mit einer Steuertafel 63 versehen, die durch eine Bedienungsperson einstellbare Steuereinrichtungen zum Steuern der Herd- und Abzugshaubenfunktionen (d. h. Stromversorgung, Temperatur, Gebläse, usw.) in herkömmlicher Weise hat. Der Herd 12 enthält außerdem ein Magnetron (nicht gezeigt) zum Erzeugen von Mikrowellen vorbestimmter Frequenz sowie Wellenleiter, die die Mikrowellen in das Innere des Garraums leiten.

Der Mikrowellenherd 12 weist einen Blechkörper 64 mit einer Wand 65 auf, die an seinen Seiten nach oben und nach außen gebogen ist und zwei Flansche oder Leisten bildet, die zwei im Querschnitt U-förmige Profilteile 50 begrenzen, die sich von vorn nach hinten im wesentlichen über die gesamte Herdtiefe erstrecken. Die Flansche 50, die ausführlich in den Fig. 3 und 5 gezeigt sind, weisen einen horizontalen Teil 66 auf, der sich rechtwinkelig zu der Seitenwand 65 nach außen erstreckt, und eine sich nach unten erstreckende integrale Lippe 67. Die durch die Flansche 50 gebildeten Profilteile passen über die Schienen 52, so daß der Herd 12 auf den Schienen 52 verschiebbar abgestützt werden kann.

Das Haupttragteil 10 hat außerdem geeignete Vorrichtungen zum Haltern einer Abzugsgebläseanordnung (Fig. 2), die ein Gebläse 81 aufweist, das in der Mitte des Teils 10 angeordnet ist und in Luftverbindung mit der Verschlußplatte 42 steht. Die Gebläseanordnung ist an dem Tragteil 10 vor dem Einschieben des Herdes 12 befestigbar.

Die Platte 42 dient zum Verschließen des unteren Endes der Tragvorrichtung. Die Platte 42 hat Ansatzstücke oder Lappen 46 längs ihres hinteren Randes, die mit Schlitzen 48 längs des unteren Randes der Rückwand 14 zusammenpassen. Der vordere Rand der Verschlußplatte 42 hat eine nach innen gebogene Lippe 47, die mit einer passenden Vorrichtung an dem unteren vorderen Rand des Herdes 12 federnd zusammenwirkt, um die Frontseite der Platte 42 in ihrer Lage zu halten.

Die Platte 42 ist mit geeigneten rechteckigen Belüftungsöffnungen 44 versehen, in denen Luftansaugfilter angeordnet sind. Luft von oberhalb der Herdheizeinheit wird durch diese Filter hindurchgesaugt, folgt einem Luftkanal, der durch den Baustein 12 und die Tragvorrichtung gemeinsam gebildet ist, strömt durch die Kombinationsanordnung und tritt entweder über die Öffnung 164 oder über die Öffnung 62 aus, je nachdem, welche Öffnung bei der Anbringung gewählt wird.

Die Platte 42 kann außerdem mit einer lichtdurchlässigen Scheibe 49 versehen sein, über der eine Beleuchtungseinrichtung (nicht gezeigt) zum Beleuchten der Herdkochfläche angeordnet sein kann. Die Platte 42 ist in eine offene Stellung 42&min; schwenkbar, die in Fig. 3 gezeigt ist. Mehrere Löcher (nicht gezeigt) sind an den Rändern der Platte 42 in einer Linie mit den vorerwähnten Löchern in den Flanschen 75 und 74 vorgesehen.

Die Seitenwände 18a und 18b sind mit Lappen 57 versehen, die an dem hintersten Ende der Schiene 52 angeordnet sind. Die Lappen erstrecken sich von oberhalb der Schienen 52 aus in vertikaler Richtung und endigen in einer Ebene, die etwas oberhalb derjenigen Ebene liegt, die durch die obere Fläche der Schienen 52 eingenommen wird. Der Raum zwischen den Oberseiten der Schienen 52 und den Lappen 57 bildet Spalte oder Schlitze 56, in die die hintersten Enden der Flansche 50 bei vollständigem Einschieben des Herdes 12 in die Tragvorrichtung eindringen. Gemäß den Fig. 3, 4 und 5 verhindern die Lappen das Kippen des Herdes 12 durch enges Anliegen an den Oberseiten der Flansche 50 sowie die Aufwärtsbewegung des Bausteins innerhalb des Halteteils 10, zu der es kommen könnte, wenn eine offene Herdtür mit Gewicht belastet wird. Die vorderen Endteile 58 der Schienen 52 können von den vertikalen Seitenwänden 18a und 18b aus nach außen und in der Horizontalebene nach hinten konisch zulaufen, damit die Flansche 50 leicht in das Halteteil 10 eingeführt werden können. Auf diese Weise wird ein Verhaken oder Verklemmen des Herdes 12 bei dessen Verschiebung längs der Schienen 52 im wesentlichen vermieden.

Die kombinierte Mikrowellenofen- und Abzugshaubeneinheit wird folgendermaßen zusammengebaut. Die Tragvorrichtung 11 wird vervollständigt, indem der Deckel 13, die Platte 42 und das Haupttragteil 10 zu einer Einheit miteinander verbunden werden. Das wird erreicht, indem der Deckel 13 über dem Teil 10 so angeordnet wird, daß die Flansche 74 mit den Flanschen 75 in Berührung sind, wie es oben erläutert worden ist, und daß die obere Fläche des Deckels, d. h. dessen Basisteil 71 auf den Flanschen 34 ruht und die offene Oberseite des Tragteils 10 verschließt. Schrauben (nicht gezeigt) werden dann in vorerwähnte, fluchtende Löcher in den Flanschen 78 und der Rückwand 14 eingeführt, um diese beiden Teile miteinander zu befestigen. Die untere Platte 42 wird an dem Deckel 13 und dem Tragteil 10 befestigt, indem Schrauben in fluchtende Löcher in den Flanschen 74, 75 und den Rändern der Platte 42 eingeführt werden. Das sich ergebende Gebilde ist eine im wesentlichen geschlossene, kastenartige Tragvorrichtung oder Hülle mit einer nach vorn weisenden Öffnung.

Zu diesem Zeitpunkt wird eine der Öffnungen 164 oder 62 durch irgendeine geeignete Platte verschlossen, die über ihr befestigt wird. Die Auswahl der geeigneten Öffnung, die zu verschließen ist, hängt von dem Abzugskanalsystem der besonderen Anlage ab, d. h. davon, ob eine rückwärtige Auslaßöffnung, wie sie an der Stelle 7 in Fig. 1 gezeigt ist, oder eine obere Öffnung (nicht gezeigt) vorhanden ist.

Danach wird die Tragvorrichtung in dem Zwischenraum zwischen den Schränken oberhalb der Herdkochfläche angeordnet. Die relativ leichte Tragvorrichtung kann durch eine Einzelperson leicht gehandhabt und mittels Rundkopfholzschrauben befestigt werden, die über geeignet gewählte Löcher 22 in der Rückwand 14 in das Wandfachwerk eingeschraubt werden.

Wenn das Befestigen an einem Wandpfosten oder an einer ausreichend stabilen vertikalen Wand nicht möglich ist, kann die Tragvorrichtung am Boden eines Oberschranks 32 befestigt werden, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Das geschieht mittels geeigneter Befestigungselemente über die fluchtenden Löcher 38 in dem Deckel 13 und Schlitze 36 in dem Halteteil 10 von dem Oberschrank aus.

Unter Anwendung einer der oben aufgeführten Methoden wird die relativ leichte und leicht handhabbare Tragvorrichtung in richtiger Lage über der Kochfläche befestigt. Dann wird der Mikrowellenherd 12 in die vordere Öffnung eingeschoben, indem die Flansche 50 in der in Fig. 5 gezeigten Weise auf die Schienen 52 aufgesetzt werden und der Herd 12 nach hinten in die Tragvorrichtung geschoben wird, bis die Enden der Flansche 50 unter den Lappen 57 liegen.

Wenn der Herd 12 in die Tragvorrichtung eingeführt ist, ist zwischen der Fläche 71 des Deckels 13 und der oberen Wand des Herdes 12 ein Zwischenraum gebildet, durch den Luft umgewälzt wird.

Ein luftdurchlässiges Gitter 91 (Fig. 2) ist zur Befestigung über der Mündung dieses Zwischenraums vorgesehen. Das Gitter 91 wird befestigt, indem Befestigungsmittel durch darin vorgesehene Öffnungen (nicht gezeigt) und außerdem durch entsprechende Flansche (nicht gezeigt) von dem Herd 12 aus in geeignete Gewindebohrungen in den Seitenwänden 18a und 18b eingeführt werden. Diese Anordnung hat nicht nur ein ansprechendes Aussehen, sondern hält auch den Herd-Baustein 12 durch Befestigung desselben an der Tragvorrichtung in seiner hintersten Stellung.


Anspruch[de]
  1. 1. Tragvorrichtung für einen Herd mit ineinandergreifenden Stützstellen an dem Herd und an der Tragvorrichtung zum Einschieben und Haltern des Herdes in der Tragvorrichtung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1. a) für die Anbringung eines Mikrowellenherdes (12) an einer vertikalen Wand (16) ist die Tragvorrichtung (11) als ein geschlossenes Gehäuse mit einer Frontöffnung zum Einsetzen des Mikrowellenherdes ausgebildet,
    2. b) die Tragvorrichtung (11) besteht aus einem Halteteil (10) in Form eines im wesentlichen U-förmigen Bügels mit einer direkt auf der vertikalen Wand befestigbaren Rückwand (14) und mit Seitenwänden (18a, 18b) und aus durch den U-förmigen Bügel gehalterten Wandteilen (13), die zusammen mit dem Bügel das Gehäuse bilden,
    3. c) die der Tragvorrichtung (11) zugeordneten Stützteile (50, 52) sind an den Seitenwänden (18a, 18b) des U-förmigen Bügels angebracht.
  2. 2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile an den Seitenwänden (18a, 18b) des U-förmigen Bügels angeordnete Schienen (52) und an dem Mikrowellenherd (12) angeordnete U-Profilteile (50) aufweisen, in denen der Mikrowellenherd (12) bei dem Einführen in die Frontöffnung schiebbar ist.
  3. 3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (13) als U-förmiger Deckel ausgebildet sind, der das Halteteil (10) übergreifend an diesem befestigbar ist.
  4. 4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Gehäusewand durch eine Platte (42) gebildet ist, die ein luftdurchlässiges Filter aufweist.
  5. 5. Tragvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (42) lichtdurchlässige Scheibe (49) aufweist.
  6. 6. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (10) Mittel (22, 28) zur Befestigung an der vertikalen Wand (16) aufweist.
  7. 7. Tragvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (22, 28) zur Befestigung des Halteteils (10) in der Rückwand des U-förmigen Bügels angeordnet sind.
  8. 8. Tragvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden (18a, 18b) des Halteteils (10) oberhalb der Schienen (52) Öffnungen (54) vorgesehen sind, die von den U-Profilteilen (50) durchgriffen sind, und daß sich horizontal erstreckende, vom hinteren Ende der Öffnungen (54) ausgehende Schlitze (56) in den Seitenwänden (18a, 18b) des Halteteils (10) gebildet sind, wobei die Schlitze (56) enger als die Öffnungen (54) sind, derart, daß sie das U-Profilteil (50) des Mikrowellenherdes (12) mit relativ enger Passung aufnehmen und ein Kippen des Mikrowellenherdes in den Öffnungen (54) verhindern.
  9. 9. Tragvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (52) vordere Endteile aufweisen, die nach hinten und auswärts von den Seitenwänden (18a, 18b) in der Horizontalebene konisch zulaufen, um den Anfang des Einschiebevorgangs zwischen den Schienen (52) und dem darauf abzustützenden Mikrowellenherd ohne übermäßiges Klemmen zu ermöglichen.
  10. 10. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (42) des Gehäuses mehrere nach vorn vorragende Ansatzstücke (46) längs ihres oberen hinteren Randteiles ausgebildet sind, und daß längs eines unteren Randteils der Rückwand eine Reihe von Schlitzen (48) gebildet ist, die zur Aufnahme der Ansatzstücke dienen, derart, daß die Gehäuseplatte (42) scharnierartig mit der Rückwand verbindbar ist.






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