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Dokumentenidentifikation DE3819572A1 14.12.1989
Titel Rodegerät
Anmelder Gärtner, Paul, 6729 Bellheim, DE
Erfinder Gärtner, Paul, 6729 Bellheim, DE
Vertreter Durm, K., Dr.-Ing.; Durm, F., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 7500 Karlsruhe
DE-Anmeldedatum 09.06.1988
DE-Aktenzeichen 3819572
Offenlegungstag 14.12.1989
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.1989
IPC-Hauptklasse A01G 17/02
IPC-Nebenklasse A01G 23/06   
Zusammenfassung Die Rodung von Rebstöcken geschieht bisher in zeitraubender Handarbeit. Mit dem vorgeschlagenen Rodegerät können in Reihe stehende Rebstöcke mit ihrem Wurzelstock und den Hauptwurzeln maschinell gerodet werden. Das maschinelle Roden geschieht bei dem Rodegerät mittels zweier um zwei horizontale Achsen 20 und 21 gegensinnig rotierender, nebeneinander angeordneter und mit Luftreifen 24 versehener Roderäder 2 und 3, deren Laufflächen 26 sich berühren und die motorisch angetrieben sind. Vor den Roderädern 2 und 3 ist eine Rodeschar 4 angeordnet. Diese Rodeschar 4 unterfährt die Wurzelstöcke 42, und die Roderäder 2 und 3 ergreifen zwischen sich die Rebstöcke 41, ziehen sie hoch und werfen sie nach oben aus. Das Rodegerät ist zum Ansetzen an einen handelsüblichen Ackerschlepper vorgesehen und es dient zum Roden großer Weinflächen und Weinberge.

Beschreibung[de]

Bei der Neuerung handelt es sich um ein Rodegerät für Rebstöcke.

Das vorgeschlagene Rodegerät findet Anwendung zum Roden größerer Weingärten und Weinberge mit in parallelen Reihen stehenden Rebstöcken.

Das Roden von Rebstöcken - also deren totale Entfernung aus dem Erdreich zusammen mit dem Wurzelstock und den Hauptwurzeln - ist eine in reiner Handarbeit zu leistende, mühevolle, zeitaufwendige und somit kostenintensive Tätigkeit. Es besteht daher schon lange das Bedürfnis, diese Rodearbeit zu rationalisieren.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, das Roden von Rebstöcken entscheidend zu erleichtern und zu vereinfachen.

Die gestellte Aufgabe wird gelöst durch die Konzeption eines Rodegerätes für Rebstöcke, mit einem zum Ansetzen an einen Ackerschlepper vorgesehenen Rahmengestell, mit zwei zum Ergreifen, Hochziehen und Auswerfen der Rebstöcke dienenden Roderädern, die in der gleichen, quer zur Fahrtrichtung liegenden Ebene nebeneinader angeordnet und um zwei horizontale, parallele Achsen gegeneinander rotierend angetrieben sind, sowie mit einer zum Unterfahren der Wurzelstöcke vorgesehenen Rodeschar, welche in Fahrtrichtung vor den Roderädern angeordnet ist. Mit diesem Rodegerät lassen sich in Reihe stehende Rebstöcke, welche ihrer Ranken und Triebe entkleidet sind, schnell und zuverlässig roden. Mit der Rodeschar werden zunächst die Wurzelstöcke im Boden gelockert - wobei ein Teil der Wurzeln bereits abgeschnitten wird - und etwas angehoben, anschließend gelangen die Rebenstämme nacheinander zwischen die beiden gegensinnig angetriebenen Roderäder, welche sie ergreifen und nach oben auswerfen, sodaß sie zuletzt nur noch eingesammelt zu werden brauchen.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weisen die beiden Roderäder eine elastisch-nachgiebige Lauffläche auf. Durch diese Maßnahme werden die unterschiedlichen Durchmesser der Rebenstämme und der Wurzeln der Rebstöcke berücksichtigt, sodaß Hemmungen vermieden werden und der Durchlauf der Rebstöcke zwischen den Roderädern ungehindert vor sich gehen kann.

Um das Ergreifen der Rebstöcke zu erleichtern, können die Laufflächen der Roderäder Stollen tragen.

Eine einwandfreie Funktion der Roderäder ist sehr gut dadurch gewährleistet, wenn diese grobprofilierte, handelsübliche Luftreifen tragen.

Es hat sich gezeigt, daß optimale Ergebnisse erzielt werden, wenn sich die beiden Roderädern beim Rotieren gerade berühren. Dadurch wird der Kraftbedarf für den Antrieb der Roderäder wegen der geringen Walkarbeit niedrig gehalten und gleiche Drehzahl der beiden Roderäder bewirkt.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greift an wenigstens einem der beiden Roderäder ein Antriebsmotor an, welcher die Roderäder in Rotation versetzt. Als Antriebsmotor könnte etwa ein entsprechender Verbrennungsmotor dienen.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung dient als Antriebsmotor ein Hydromotor, der über zwei flexible Hydraulikleitungen mit einer Hydraulikpumpe in Verbindung steht, die zum Anschluß an der Zapfwelle des Ackerschleppers vorgesehen ist. Hiermit wird auf relativ einfache Weise ein zuverlässiger und ausreichend kräftiger Antrieb für die Roderäder erzielt.

Sofern sich die Laufflächen der beiden Roderäder berühren und sie somit aufeinander abrollen, genügt der Antrieb nur eines der beiden Roderäder.

Damit die Drehzahl der Roderäder den Bedürfnissen beim Roden angepaßt werden kann, ist in die Hydraulikleitungen ein Volumenstrom-Regelgerät eingebaut.

Vorteilhaft ist die Rodeschar halbkreisringförmig ausbildet. Diese Form ist dem zu unterfahrenden Wurzelstock angepaßt.

Zweckmäßig ist die Rodeschar mit ihren beiden Enden an zwei parallelen Tragarmen befestigt, die schwenkbar am Rahmengestell angeordnet sind, und die Tragarme sind mit Scherstiften am Rahmengestell fixiert. Diese Befestigung der Rodeschar am Rahmen verhindert Beschädigungen, wenn diese auf ein im Boden auftretendes, größeres Hindernis - beispielsweise einen Stein - aufläuft. Überschreitet dann die auf die Rodeschar ausgeübte Einwirkung eine bestimmte Größe, werden die Scherstifte abgeschert und die Rodeschar weicht mit ihren Tragarmen durch eine Schwenkbewegung nach hinten aus.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Rodeschar trägt diese an ihrer Hinterkante einen parallel zur Fahrtrichtung stehenden Ausheber, der sich in Richtung zu den Roderädern erstreckt und hochgebogen ist. Dieser Ausheber hebt die von der Rodeschar unterfahrenen Wurzelstöcke an und erleichtert damit das Herausziehen der Rebstöcke durch die Roderäder.

In einer weiteren Ausgestaltung des vorgeschlagenen Rodegerätes sind am Rahmengestell zwei Laufräder angeordnet. Diese auf dem Boden beiderseits der zu rodenden Rebstöcke abrollenden Laufräder gewährleisten den vorgesehenen Bodenabstand der Roderäder sowie die gewünschte Eindringtiefe der Rodeschar in den Boden.

Es ist von Vorteil, wenn oberhalb der beiden Roderäder ein Prallblech vorgesehen ist. Dieses Prallblech verhindert den unkontrollierten Auswurf der Rebstöcke.

Zweckmäßig liegt das Prallblech quer zur Ebene der Roderäder und es steht unter einem halben rechten Winkel geneigt. Damit wird ein Auswurf der Rebstöcke nach der Seite erreicht.

Vorteilhaft ist das Prallblech schwenkbar am Rahmengestell befestigt. Durch diese Befestigung kann das Auswerfen wahlweise entweder nach der einen oder nach der anderen Seite des Rodegerätes geschehen.

Zum Anbringen des vorgeschlagenen Rodegerätes an einem Ackerschlepper sind zweckmäßigerweise am Rahmengestell Befestigungsorgane für dessen Kraftheber vorgesehen.

Ein Ausführungsbeispiel des vorgeschlagenen Rodegerätes ist in den beiden beigefügten Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 ein Rodegerät in einer etwas vereinfachten Darstellung, in einer Seitenansicht,

Fig. 2 das Rodegerät nach Fig. 1, in einer Ansicht von vorn.

Das in den Fig. 1 und 2 wiedergegebene Rodegerät besteht im wesentlichen aus einem Rahmengestell 1, zwei Roderädern 2 und 3, einer Rodeschar 4, zwei Laufrädern 5 und 6, einem Hydromotor 7, einer Hydraulikpumpe 8 und einem Prallblech 9.

Das zum Ansetzen an einen (nicht dargestellten) Ackerschlepper vorgesehene Rahmengestell 1 besitzt eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt und besteht aus mehreren Teilen eines Rechteckrohres, welche zusammengeschweißt sind. Zwei parallele, obere Längsbalken 10 und 11 sind durch zwei horizontale Querbalken 12 und 13 miteinander verbunden, und an jedem der beiden Längsbalken 10 und 11 sind drei sich nach unten erstreckende, parallel stehende Streben 14, 15 und 16 angesetzt, wobei die beiden vorderen Streben 14 und 15 an ihren Enden durch Längsstreben 17 miteinander verbunden sind. Ein erster Teil des Längsbalkens 10 bildet somit zusammen mit den beiden Streben 14 und 15 und den Längsstreben 17 jeweils einen rechteckigen, geschlossenen Rahmen, während der zweite Teil der Längsbalken 10 zusammen mit den Streben 15 und den Streben 16 je einen nach unten hin offenen, U-förmigen Rahmen bildet.

Die beiden Roderäder 2 und 3 stehen in der gleichen, quer zu der durch den Pfeil 18 angedeuteten Fahrtrichtung des Ackerschleppers liegenden Ebene und sie sind (vgl. Fig. 2) nebeneinander angeordnet. Diese Roderäder 2 und 3 rotieren gegensinnig gemäß den beiden Pfeilen 19 und sie drehen sich auf zwei parallelstehenden, horizontalen Achsen 20 bzw. 21, die mittels zweier lösbar und verschiebbar angeordneter Lagerlaschen 22 und 23 jeweils an den vertikalen Streben 15 und 16 des Rahmengestelles 1 befestigt sind. Die Roderäder 2 und 3 stehen demzufolge in den beiden offenen, U-förmigen Rahmen.

Auf die zwei Roderäder 2 und 3 sind grobprofilierte Luftreifen 24 aufgezogen, wie sie handelsüblich sind und bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen Verwendung finden. Die Laufflächen 25 der Roderäder 2 und 3 sind somit elastisch-nachgiebig ausgebildet und mit Stollen 26 versehen.

Die Roderäder 2 und 3 sind dergestalt justiert, daß sich ihre Laufflächen 25 beim Rotieren berühren bzw. aufeinander abrollen. Die Andruckstärke kann entweder durch Verschieben der beiden Lagerlaschen 22 und 23 oder durch Veränderung des Luftdruckes eines oder beider Luftreifen 24 verändert werden.

An den beiden vorderen, sich nach unten erstreckenden Streben 14 sind die beiden Laufräder 5 und 6 angeordnet. Diese Laufräder 5 und 6 laufen auf dem Erdboden und sie bestimmen dadurch den Abstand des Rodegerätes vom Boden.

Die Laufräder 5 und 6 sind an Achsstummeln 27 drehbar befestigt, die an Lagerplatten 28 hervorstehen, welche an den Streben 14 lösbar und verschiebbar angeschraubt sind. Mit Hilfe dieser Lagerplatten 28 kann der Befestigungsort der beiden Laufräder 5 und 6 am Rahmengestell 1 in bestimmten Grenzen verändert und damit auch der Abstand des Rodegerätes vom Boden variiert werden. Die beiden Laufräder 5 und 6 sind mit gewöhnlichen, handelsüblichen Luftreifen versehen.

An der Achse 20 des Roderades 2 greift ein Antriebsmotor in Gestalt des Hydromotors 7 an. Dieser Hydromotor 7 dient dazu, die Roderäder 2 und 3 in gegensinnige Rotation mit etwa 300 Umdrehungen pro Minute zu versetzen.

Der Hydromotor 7 ist über zwei parallele, flexible Hydraulikleitungen 29 mit der Hydraulikpumpe 8 verbunden. Diese Hydraulikpumpe 8 ist mit ihrer Aufnahme so ausgebildet, daß sie an der Zapfwelle (nicht dargestellt) des Ackerschleppers lösbar befestigt und von dieser in Tätigkeit gesetzt werden kann. Zur Drehzahlregelung des Hydromotors 7 und damit der Umdrehungszahl der Roderäder 2 und 3 dient ein von Hand betätigbares Volumenstrom-Regelgerät 30, das in die Hydraulikleitungen 29 eingebaut ist. Auf dem Rahmengestell 1 ist ein Tank 31 für das Hydrauliköl angeordnet, welcher das die Hydraulikpumpe 8 durchflossene Hydrauliköl aufnimmt, kühlt und an die Hydraulikpumpe 8 zurückgibt.

In Fahrtrichtung (Pfeil 18) ist die aus zähem Stahl gefertigte Rodeschar 4 angeordnet, welcher unterhalb des Rahmengestelles 1 sitzt. Die Rodeschar 4 ist halbkreisförmig ausgebildet (vgl. Fig. 2) und weist an ihrer Vorderseite eine Schneide 32 auf.

Die Rodeschar 4 ist mit ihren beiden Enden an zwei parallelen Tragarmen 33 und 34 auswechselbar befestigt, die mit ihren Tragarmen 33 und 34 auswechselbar befestigt, die mit ihren freien Enden am Rahmengestell 1, nämlich an der Innenseite der beiden Streben 14, schwenkbar befestigt sind. Die Stellung der beiden Tragarme 33, 34 ist mit Hilfe von je einem Scherstift 35 in Gestalt einer Stahlschraube an der jeweiligen Strebe 14 fixiert.

An der Hinterkante der Rodeschar 4 ist ein Ausheber 36 vorgesehen, der parallel zur Fahrtrichtung (Pfeil 18) gerichtet ist. Es handelt sich um einen an der Rodeschar 4 angeschweißten Rechteckstahl, welcher hinter der Rodeschar 4 hochgebogen ist und sich in Richtung zu den Roderädern 2 und 3 erstreckt.

Über den beiden Roderädern 2 und 3 befindet sich das Prallblech 9, das zwischen zwei dreieckförmigen Halteblechen 37 schwenkbar am Rahmengestell 1, nämlich an der Oberseite der beiden Längsbalken 10 und 11, befestigt ist. Das Prallblech 9 besitzt zwei Endstellungen, von welchen es mit nicht dargestellten Hilfsmitteln fixierbar ist, in Fig. 2 ist dieses Prallblech in seiner einen Endstellung dargestellt. Das Prallblech 9, welches quer zur Ebene der Roderäder 2 und 3 steht, trägt seitlich zwei Schwenkbolzen 38, die in entsprechende Löcher der Haltebleche 37 eingreifen.

Am Rahmengestell 1 sind zwei Gruppen von Befestigungsorganen 39 und 40 angeordnet: eine Gruppe 39 an der vorderen Strebe 14, und eine gleichausgebildete Gruppe 40 an der hinteren Streben 16. Diese U-förmigen, mit zwei Löchern zum Durchstecken eines Haltebolzens versehenen Befestigungsorgane 39, 40 sind zum Angriff für den Kraftheber (nicht dargestellt) des Ackerschleppers vorgesehen.

Das Roden von Rebstöcken mit dem beschriebenen Rodegerät geschieht folgendermaßen.

Das Rodegerät wird zunächst mit dem Kraftheber des Ackerschleppers verbunden und die Hydraulikpumpe 8 an dessen Zapfwelle angeschlossen. Sobald das solchermaßen gebildete Aggregat dem Anfang einer zu rodenden Reihe von Rebstöcken gegenübersteht, wird das Volumenstrom-Regelgerät 30 geöffnet, sodaß die Roderäder 2 und 3 gegeneinander rotieren. Mit Hilfe des Krafthebers wird das Rodegerät auf dem Boden aufgesetzt und dann mit der Fahrt begonnen. Die Fahrgeschwindigkeit kann 10 bis 15 Kilometer in der Stunde betragen, sodaß etwa jede Sekunde ein Rebstock 41 erreicht wird. Nach Fahrtbeginn schiebt sich die Rodeschar 4 sogleich in den Boden, sodaß diese die zu rodenden Rebstöcke 41 hintereinander unterfährt und den Wurzelstock 42 beiderseits und unten vom Erdboden löst. Die so gelockerten Wurzelstöcke 42 werden vom Ausheber 36 ein Stück hochgehoben und der Rebstock 41 gelangt in das Rahmengestell 1 hinein und zwischen die Längsstreben 17. Dort gerät der Rebstock 41 in den Bereich der rotierenden Roderäder 2 und 3 und wird von diesen erfaßt, sein Stamm kommt zwischen die Laufflächen 25 und wird dort von den Stollen 26 der Luftreifen 24 ergriffen, hochgezogen und vertikal nach oben in Richtung des Pfeiles 43 ausgeworfen. Er stößt dabei an die Unterseite des Prallbleches 9, welches ihn zur Seite ablenkt, worauf er zuletzt seitlich neben dem Rodegerät zu Boden fällt.

Es hat sich gezeigt, daß mit dem vorgeschlagenen Rodegerät nicht nur mehr oder weniger horizontal angelegte Weinfelder, sondern auch Weinberge mit bis zu 50% Steigung gerodet werden können. In letzterem Falle wird mit Fahrtrichtung hangabwärts gearbeitet.

Das Rodegerät kann vom Ackerschlepper entweder geschoben oder aber gezogen werden. Die in den Zeichnungen wiedergegebene Ausführungsform ist zum Schieben eingerichtet; soll das Rodegerät jedoch gezogen werden, dann muß der Ackerschlepper an die Befestigungsorgane 40 für die Zugfahrt angesetzt werden.

Zusammenstellung der verwendeten Bezugsziffern:

1 Rahmengestell

2 Roderad

3 Roderad

4 Rodeschar

5 Laufrad

6 Laufrad

7 Hydromotor

8 Hydraulikpumpe

9 Prallblech

10 Längsbalken

11 Längsbalken

12 Querbalken

13 Querbalken

14 Streben

15 Streben

16 Streben

17 Längsstreben

18 Pfeil (Fahrtrichtung)

19 Pfeile (Drehsinn)

20 Achse

21 Achse

22 Lagerlasche

23 Lagerlasche

24 Luftreifen

25 Lauffläche

26 Stollen

27 Achsstummel

28 Lagerplatte

29 Hydraulikleitungen

30 Volumenstrom-Regelgerät

31 Tank

32 Schneide

33 Tragarm

34 Tragarm

35 Scherstift

36 Ausheber

37 Haltebleche

38 Schwenkbolzen

39 Befestigungsorgane (Schubfahrt)

40 Befestigungsorgane (Zugfahrt)

41 Rebstock

42 Wurzelstock

43 Pfeil


Anspruch[de]
  1. 1. Rodegerät für Rebstöcke,

    mit einem zum Ansetzen an einen Ackerschlepper vorgesehenen Rahmengestell (1),

    mit zwei zum Ergreifen, Hochziehen und Auswerfen der Rebstöcke dienenden Roderädern (2 und 3), die in der gleichen, quer zur Fahrtrichtung liegenden Ebene nebeneinander angeordnet und um zwei horizontale, parallele Achsen (20, 21) gegeneinander rotierend angetrieben sind,

    sowie mit einer zum Unterfahren der Wurzelstöcke vorgesehenen Rodeschar (4), welche in Fahrtrichtung vor den Roderädern (2 und 3) angeordnet ist.
  2. 2. Rodegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder (2 und 3) eine elastisch-nachgiebige Lauffläche (25) aufweisen.
  3. 3. Rodegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen (25) der Roderäder (2 und 3) Stollen (26) tragen.
  4. 4. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder (2 und 3) grob profilierte Luftreifen (24) tragen.
  5. 5. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen (25) der beiden Roderäder (2 und 3) sich beim Rotieren berühren.
  6. 6. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Achse (20) wenigstens eines der Roderäder (2) ein Antriebsmotor angreift.
  7. 7. Rodegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor ein Hydromotor (7) dient, der über zwei flexible Hydraulikleitungen (29) mit einer Hydraulikpumpe (8) in Verbindung steht, die zum Anschluß an der Zapfwelle des Ackerschleppers vorgesehen ist.
  8. 8. Rodegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hydraulikleitungen (29) ein Volumenstrom-Regelgerät (30) eingebaut ist.
  9. 9. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rodeschar (4) halbkreisringförmig ausgebildet ist.
  10. 10. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rodeschar (4) mit ihren beiden Enden an zwei parallelen Tragarmen (33 und 34) befestigt ist, die schwenkbar am Rahmengestell (1) angeordnet sind, und die Tragarme (33 und 34) mit Scherstiften (35) am Rahmengestell (1) fixiert sind.
  11. 11. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rodeschar (4) an ihrer Hinterkante einen parallel zur Fahrtrichtung stehenden Ausheber (36) trägt, der sich in Richtung zu den Roderädern (2 und 3) erstreckt und hochgebogen ist.
  12. 12. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmengestell (1) zwei Laufräder (5 und 6) angeordnet sind.
  13. 13. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der beiden Roderäder (2 und 3) ein Prallblech (9) vorgesehen ist.
  14. 14. Rodegerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallblech (9) quer zur Ebene der Roderäder (2 und 3) und unter einem halben rechten Winkel geneigt steht.
  15. 15. Rodegerät nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallblech (9) schwenkbar am Rahmengestell (1) befestigt ist.
  16. 16. Rodegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell (1) Befestigungsorgane (39) für den Kraftheber des Ackerschleppers aufweist.






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