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Dokumentenidentifikation DE3404074C2 08.02.1990
Titel Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand aus Beton oder Stahlbeton und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
Anmelder Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München, DE
Vertreter Möll, F., Dipl.-Ing.; Bitterich, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 6740 Landau
DE-Anmeldedatum 06.02.1984
DE-Aktenzeichen 3404074
Offenlegungstag 08.08.1985
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.02.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.02.1990
IPC-Hauptklasse E02D 5/18
IPC-Nebenklasse E02D 19/18   
Zusammenfassung Zur Dichtung der Arbeitsfugen zwischen zwei benachbarten Lamellen einer Schlitzwand wird beim Einbringen des Betons einer Lamelle in der Fugenfläche zunächst eine hinterschnittene Längsnut erzeugt, z. B. durch Einbetonieren eines geschlitzten Rohres (4). In diese Längsnut wird nach dem Ziehen des Schalelementes ein Dichtungsstrang (14) aus elastischem Material eingeführt, der mit einem Ansatzteil (17) über die Fugenfläche hinausragt, das beim nachfolgenden Einbringen des Betons der Folgelamelle in diese eingebettet wird. Nach der Erfindung brauchen beim Betonieren einer Schlitzwandlamelle zunächst nur erste Vorkehrungen für den späteren Einbau des Dichtungsstranges getroffen zu werden, der selbst erst nach dem Aushub des Bodens für die Folgelamelle eingeschoben wird. Dadurch wird die Gefahr einer Beschädigung des Dichtungsstranges beim Aushub der Folgelamelle beseitigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand aus Beton oder Stahlbeton gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.

Schlitzwände aus Beton oder Stahlbeton werden nach der klassischen Schlitzwandbauweise in einzelnen Abschnitten hergestellt. Dabei wird nach dem Ausheben jeweils eines Schlitzabschnitts mittels eines Schlitzwandgreifers, gegebenenfalls unter Stützung des Bodens durch eine Stützflüssigkeit, als Schalung für die diesen Abschnitt in Herstellungsrichtung begrenzende konkave Fugenfläche ein Schalungselement in Form eines Fugenrohrs in den Schlitzabschnitt eingestellt. Dadurch wird eine konkave Aussparung für die Herstellung des anschließenden Wandabschnitts geschaffen. Der Aushub des Schlitzabschnitts für diesen Wandabschnitt erfolgt dann nach dem Ziehen des Fugenrohres.

Wenn auch die anschließenden Schlitzwandabschnitte jeweils gegen die konkave Fugenfläche der vorangehenden Schlitzwandabschnitte betoniert werden, so sind diese Arbeitsfugen zwischen den Abschnitten doch Risiken für die Dichtheit der Schlitzwand, da der Beton des folgenden Abschnitts nur an eine sorgfältig gereinigte Stirnfläche des vorangehenden Abschnitts dicht anschließen kann. Würden die Fugenflächen inspizierbar sein, so können Fehlstellen mit einiger Sicherheit vermieden werden. Da aber das Einbringen des Betons in der Regel unter Verdrängung der Stützflüssigkeit erfolgt, lassen sich Fehlstellen nicht vermeiden.

Zur Dichtung der Arbeitsfugen einer Schlitzwand ist es bereits bekannt, mittels eines Schalungsrohres, das nach dem Enthärten des betreffenden Schlitzwandabschnitts gezogen wird, eine hinterschnittene, zur Fugenfläche hin geöffnete Längsnut zu erzeugen, in die gegebenenfalls nach einer Erweiterung durch Ausbohren und Spülen mittels klaren Wassers Beton eingegossen wird (DE-AS 12 97 043). Auch hierdurch gelingt keine vollständige und dauerhafte Dichtung der Arbeitsfuge, da der die Längsnut ausfüllende Kern aus Beton sich nicht mit Sicherheit mit dem Beton des die Längsnut bildenden Schlitzwandabschnitts verbindet. Es besteht noch immer die Gefahr, daß nach dem Schwinden des Betonkerns oder auch nach Bodensetzungen Risse entstehen, durch die Druckwasser hindurchdringen kann. In diesem Zusammenhang ist es auch bekanntgeworden, das Schalungsrohr für die Bildung der Längsnut an dem Schalungselement für einen Schlitzwandabschnitt lösbar zu befestigen.

Zur Erhöhung der Dichtigkeit der Arbeitsfugen einer Schlitzwand ist es weiterhin bekannt, Dichtungsstränge, wie z. B. Fugenbänder, vorzusehen, welche die Arbeitsfuge durchqueren und im Beton der die Fuge bildenden Schlitzwandabschnitte verankert sind. Die Anbringung solcher Dichtungsstränge ist zwar eine wirksame Lösung, sie erfordert aber einen erheblichen Aufwand. Außerdem besteht die Gefahr, daß ein in einen Schlitzwandabschnitt eingebauter Dichtungsstrang beim Aushub des Bodens für den folgenden Abschnitt beschädigt oder gar zerstört wird, was die Dichtigkeit der Fuge wiederum beeinträchtigt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer gattungsgemäßen Schlitzwand aus Beton oder Stahlbeton, die als Baugrubenumschließung oder als Bauwerkswand bei anstehendem Grundwasser verwendet werden soll, eine Möglichkeit zu schaffen, um zur Dichtung der Arbeitsfugen Dichtungsstränge einzusetzen, dabei aber die Gefahr deren Beschädigung durch nachfolgende Arbeiten zu vermeiden.

Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein gattungsgemäßes Verfahren mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen sowie durch Vorrichtungen mit den in den Patentansprüchen 4 bzw. 6 genannten Merkmalen gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Der wesentliche Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, daß beim Betonieren eines Schlitzwandabschnitts zunächst nur erste Vorkehrungen für den späteren Einbau eines Dichtungsstranges getroffen zu werden brauchen, daß dieser selbst aber erst nach dem Aushub des Bodens für den anschließenden Abschnitt und gegebenenfalls dem Einbau des Bewehrungskorbes für diesen, also kurz vor dem Betonieren dieses Abschnitts eingebaut wird. Dadurch wird die Gefahr beseitigt, daß die Fugendichtung beim Aushub des jeweils folgenden Abschnitts beschädigt werden könnte.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Vorkehrungen für den Einbau des Dichtungsstranges im Zusammenhang mit dem Einbau des ohnehin vorhandenen Fugenrohrs bzw. des Bewehrungskorbes getroffen werden können, so daß außer dem eigentlichen Einbau der Fugendichtung keine zusätzlichen Arbeitsgänge erforderlich sind.

Weitere Merkmale und vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen

Fig. 1a bis g im schematischen Querschnitt verschiedene Phasen der Herstellung einer Schlitzwand nach der Erfindung,

Fig. 2 in größerem Maßstab einen Ausschnitt aus einem Querschnitt durch das Fugenrohr im Montagezustand,

Fig. 3 einen Längsschnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,

Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch einen Schlitzwandabschnitt mit eingebauter Fugendichtung und

Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Kopf eines Schlitzwandabschnitts entlang der Linie V-V in Fig. 4.

Von den in Fig. 1 dargestellten Bauphasen zeigt Fig. 1a einen Zustand, in dem der Bodenaushub für das Betonieren eines Abschnitts zur Herstellung einer Schlitzwand getätigt ist. Dabei kann die Stabilität der Wände des ausgehobenen Schlitzes durch eine Stützflüssigkeit, z. B. eine thixotrope Flüssigkeit, gesichert werden. Am Ende des ausgehobenen Schlitzes 1 wird dann ein als Fugenrohr ausgebildetes Schalungselement 2 eingestellt (Fig. 1b) und danach der Beton für den zuerst zu erstellenden Schlitzwandabschnitt 3 eingebracht (Fig. 1c). Dabei sind an dem Fugenrohr 2 bereits Vorkehrungen für den Einbau der Fugendichtung getroffen, die anhand der Fig. 2 und 3 näher erläutert werden.

Wie aus dem Querschnitt (Fig. 2) und dem Längsschnitt (Fig. 3) erkennbar ist, ist an dem Fugenrohr 2 in dessen Längsrichtung entlang einer Mantellinie verlaufend ein mit einem Längsschlitz 5 versehenes Rohr 4, vorzugsweise aus Metall, so befestigt, daß der Schlitz 5 der Wand des Fugenrohrs 2 zugewandt ist. Der Befestigung des geschlitzten Rohres 4 an dem Fugenrohr 2 dient ein Montagerohr 6, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des geschlitzten Rohres 4, so daß es in dieses hineingeschoben werden kann. Das Montagerohr 6 ist mit einer Reihe von Bohrungen 7 versehen, durch die in Querrichtung des Montagerohres 6 verlaufende Montagebolzen 8 hindurchgesteckt werden können. Die Montagebolzen 8 durchgreifen Bohrungen 9in der Wand des Fugenrohres 2; sie bestehen aus einem Material, das durch Längsverschiebung des Montagerohres 6 abgeschert werden kann, also beispielsweise aus Kunststoff. Um das Abscheren zu erleichtern, sind die Bohrungen 7 des Montagerohres 6 mit scharfen Kanten 10 ausgestattet.

Um beim Betonieren des Schlitzwandabschnitts 3 zu verhindern, daß Zementschlempe in den Innenraum des geschlitzten Rohres 4 eindringt, ist die Fuge zwischen dem geschlitzten Rohr 4 und der Außenwand des Fugenrohrs 2 durch Dichtungsstreifen 11, z. B. aus Moosgummi, gedichtet. An das geschlitzte Rohr 4 sind zwei radial abstehende Dichtungsbleche 12 angesetzt, z. B. angeschweißt, um bei auftretendem Wasserdruck eine eventuelle Umgehung der Fugendichtung zu verhindern.

Das gemäß Fig. 1b in den Schlitz eingeführte Fugenrohr 2 ist in der beschriebenen Weise mit dem geschlitzten Rohr 4 sowie dem Montagerohr 6 und den Montagebolzen 8 versehen. In diesem Zustand kann in den Schlitz 1 der Beton für den Schlitzwandabschnitt 3 eingebracht werden (Fig. 1c).

Nach dem Erhärten des Betons des Schlitzwandabschnitts 3 werden durch Längsverschiebung des Montagerohres 6 die Montagebolzen 8 mittels der als Schneiden ausgebildeten scharfen Kanten 10 vom Fugenrohr 2 getrennt; danach wird das Fugenrohr 2 wie üblich mit hydraulischen Pressen gezogen (Fig. 1d). Beim Ziehen des Fugenrohrs 2 verbleibt das Montagerohr 6 in dem geschlitzten Bereich des Rohres 4 bzw. wird in dieses wieder eingestellt, um die durch das geschlitzte Rohr 4 gebildete hinterschnittene Längsnut beim Ausheben des Folgeschlitzes 13 (Fig. 1e) vor Verunreinigungen zu schützen. Erst nach dem Ausheben des Folgeabschnitts wird das Montagerohr 6 aus dem geschlitzten Rohr 4 entfernt und nach Einheben der Bewehrung in den Folgeschlitz 13 ein als Fugenband ausgebildeter Dichtungsstrang 14 in die durch das geschlitzte Rohr 4 gebildete Längsnut geschoben (Fig. 1f).

Einen vergrößerten Querschnitt durch diese Arbeitsphase zeigt Fig. 4. Hier ist in die durch das geschlitzte Rohr 4 gebildete Längsnut das Fugenband 14 eingeschoben, das einen im wesentlichen kreisförmigen verdickten Teil 15 mit einem zentralen Hohlraum 16 und einen Ansatzteil 17 aufweist. Der kreisförmige Teil 15 ist an seinem Außenumfang mit einer Profilierung in Form von längsverlaufenden Rippen oder dergleichen versehen.

In den zentralen Hohlraum 16 kann eine Injizierleitung 18 eingeführt werden, durch die erhärtendes Injektionsmaterial in den Hohlraum 16 eingepreßt werden kann. Durch Injektion des zentralen Hohlraumes 16 wird der innere Teil 15 des Fugenbandes 14 aufgeweitet und dicht an die Innenwand des geschlitzten Rohres 4 angepreßt; zugleich wird das Fugenband 14 in dem geschlitzten Rohr 4 fixiert. In das aus dem Schlitz 5 des geschlitzten Rohres 4 herausragenden Ansatzteil 17 ist axial ein Stabilisierungsblech 19 eingesetzt. Dadurch wird ein Verschieben des Fugenbandes 14 während des Betoniervorganges verhindert. Durch die Verpressung des Fugenbandes 14 wird zugleich der Ringspalt zwischen dessen kreisförmigem Teil 15 und der Innenwand der Längsnut geschlossen und damit ein kraftschlüssiger und wasserundurchlässiger Verbund hergestellt.

Zum Injizieren des Fugenbandes 14 ist es notwendig, eine Dichtung zwischen der Injizierleitung 18 und dem verdickten Teil 15 des Fugenbandes 14 herbeizuführen. Dies ist in Fig. 5 dargestellt. In dem über den Schlitzwandabschnitt 3 hinausragenden Bereich ist in den Hohlraum 16 des Fugenbandes 14 ein Verschlußrohr 20 eingeführt, das neben einer Längsbohrung 21 zum Hindurchführen eines Injizierrohres 22, das an die Injizierleitung 18 angeschlossen ist, eine weitere Bohrung 23 zur Entlüftung aufweist. Das Verschlußrohr 20 ist über einen Bereich seiner Länge mit Zähnen 24 versehen und wird durch eine Schlauchklemme 25 am Fugenband 14 fixiert.

Nach diesen vorbereiteten Arbeiten kann der anschließende Schlitzwandabschnitt 26 betoniert werden (Fig. 1g). Dabei wird das Ansatzteil 17 des Fugenbandes 14 mit dem Stabilisierungsblech 19 in den Beton des anschließenden Schlitzwandabschnitts 26 eingebettet.

Nach der Erfindung ist es auch möglich, das geschlitzte Rohr 4 mit dem Bewehrungskorb des jeweils ersten Schlitzwandabschnitts 3 und das Montagerohr 6 als Führungsrohr fest mit dem Fugenrohr 2 zu verbinden. Das Führungsrohr wird dann beim Einstellen des Fugenrohrs in das geschlitzte Rohr 4 eingefädelt. Daraus resultiert der Vorteil, daß auch der Bewehrungskorb über die Fugenkonstruktion im Bereich des Fugenrohres 2 exakt fixiert werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand aus Beton oder Stahlbeton, bestehend aus einzelnen nacheinander herzustellenden Schlitzwandabschnitten, wobei als Schalung für die die einzelnen Abschnitte in Herstellungsrichtung begrenzenden Fugenflächen jeweils ein Schalungselement (2) dient und zur Vorbereitung einer Dichtung der Arbeitsfugen zwischen benachbarten Schlitzwandabschnitten beim Einbringen des Betons für den jeweils zuerst zu erstellenden Schlitzwandabschnitt (3) in der Fugenfläche eine hinterschnittene Längsnut erzeugt wird, die nach dem Ziehen des Schalungselementes (2) und Herstellen des anschließenden Schlitzwandabschnitts (26) unter Verwendung eines erhärtenden Materials gedichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Längsnut nach dem Ziehen des Schalungselementes (2) und vor dem Betonieren des anschließenden Schlitzwandabschnitts (26) ein Dichtungsstrang (14) aus elastischem Material, wie Gummi, Kunststoff oder dergleichen, mit einem einen Hohlraum (16) aufweisenden verdickten Teil (15) seines Querschnitts eingeführt wird, wobei der Dichtungsstrang (14) mit einem Ansatzteil (17) über die Fugenfläche hinausragt, das beim nachfolgenden Einbringen des Betons für den jeweils anschließenden Schlitzwandabschnitt (26) in diesen eingebettet wird, und daß das erhärtete Material in den Hohlraum (16) des Dichtungsstranges (14) eingebracht und dieser so in der Längsnut dichtend festgelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen der Längsnut ein in Längsrichtung geschlitztes Rohr (4) entlang einer Mantellinie an dem Schalungselement (2) befestigt und mit diesem in den Bodenschlitz eingebracht wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen der Längsnut ein in Längsrichtung geschlitztes Rohr (4) mit dem Bewehrungskorb für den jeweils zuerst zu erstellenden Schlitzwandabschnitt (3) verbunden, zusammen mit diesem in den Bodenschlitz eingebracht und danach das Schalungselement (2) in den Bodenschlitz eingeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2 mit einem Schalungselement (2), an dem das die Längsnut bildende Rohr (4) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) zum Einbau an dem Schalungselement (2) mittels eines in seinem Inneren angeordneten Montagerohres (6) und dieses in Querrichtung durchdringender Montagebolzen (8) befestigt ist, wobei der Schlitz (5) des Rohres (4) der Wand des Schalungselementes (2) zugewandt ist, und daß die Befestigung durch Abscheren der Montagebolzen (8) lösbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagebolzen (8) aus Kunststoff oder dergleichen bestehen und die Bohrungen (7), in denen die Montagebolzen (8) das Montagerohr (6) durchdringen, mit scharfen Kanten (10) versehen sind.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalungselement (2) entlang einer Mantellinie mit einer Führungsschiene versehen ist, die beim Einführen des Schalungselementes (2) in den Bodenschlitz für den jeweils zuerst zu erstellenden Schlitzwandabschnitt (3) in dem geschlitzten Rohr (4) gleitend geführt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene als Montagerohr (6) ausgebildet ist, dessen Außendurchmesser etwas geringer ist als der Innendurchmesser des geschlitzten Rohres (4).
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das geschlitzte Rohr (4) mit mindestens einem radial abstehenden Dichtungsblech (12) versehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstrang (14) in seinem in die Längsnut einzuführenden verdickten Teil (15) entlang seines Umfangs in Längsrichtung verlaufenden Rillen aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das über die Fugenfläche hinausragende Ansatzteil (17) des Dichtungsstranges (14) mit einem dieses axial fortsetzenden Stabilisierungsblech (19) versehen ist.






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