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Dokumentenidentifikation EP0316561 19.07.1990
EP-Veröffentlichungsnummer 0316561
Titel Kunststoff-Spritzgiesseinheit.
Anmelder Hehl, Karl, 7298 Loßburg, DE
Erfinder Hehl, Karl, 7298 Loßburg, DE
DE-Aktenzeichen 3860216
Vertragsstaaten AT, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 05.10.1988
EP-Aktenzeichen 881164263
EP-Offenlegungsdatum 24.05.1989
EP date of grant 13.06.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.1990
IPC-Hauptklasse B29C 45/47

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kunststoff-Spritzgießeinheit (Einheit) entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Bei einer bekannten Einheit dieser Art (DE-34 47 597 C1; EP-OS 0 198 410 Fig. 24) sind die dem Plastifizierzylinder zugewandten Enden der durch Stahlhülsen gebildeten eigentlichen Zylinder der Antriebszylinder in korrespondierenden Ringschultern des Blockes abgestützt. Die zugehörigen, muffenartigen, die Führungssäulen dicht umschließenden Zylinderdeckel erstrecken sich nahezu über die ganze axiale Länge der Bohrungen und sind in diesen spielfrei eingepaßt. Demzufolge sind die Antriebszylinder erst nach vollständiger Montage der Spritzgießeinheit funktionsfähig. Bei einem Block der vorgenannten Art ist es auch bekannt (ältere Patentanmeldung P 37 22 228.7-16, Fig. 14, 16), die Führungssäulen und somit auch die Antriebszylinder zum Aufsetzen und Absetzen der Spritzgießeinheit auf die Spritzgießform derart anzuordnen, daß ihre Achsen in einer Ebene liegen, die einen Winkel zur Horizontalen einschließt.

Üblich ist es auch, die Bohrungen im Block als solche als die eigentlichen Zylinder der hydraulischen Antriebs- und Einspritzzylinder zu nutzen (z.B. DE-AS 2 065 189). In einem Falle werden dabei die die eigentlichen Zylinder der Einspritzzylinder bildenden Bohrungen im Block in einer Ebene angeordnet, der einen Winkel von etwa 45° zur Horizontalen einschließt (Spritzgußmaschine der Krauss-Maffei AG, München, Baureihe Monomat, Typ 50).

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Kunststoff-Spritzgießeinheit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 derart weiterzubilden, daß wesentlich günstigere Voraussetzungen für eine rationelle Serienfertigung und für eine rasche Durchführung von Reparaturarbeiten, insbesondere im Betrieb des Käufers vorliegen; dies vor allem durch den Zusammenbau funktionsfähiger baulicher Einheiten bei der Montage und der Möglichkeit eines raschen Austausches dieser Einheiten bei Betriebsstörungen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale gelöst.

Bei dieser Lösung stellt die Kunststoff-Spritzgießeinheit, im Gegensatz zu üblichen Spritzgießeinheiten, ein weitgehend offenes Gefüge baulicher Einheiten dar. Die im Lager bereitgehaltenen Antriebszylinder und Einspritzzylinder können mit geringem Arbeitsaufwand in die Bohrungen des Blockes eingesetzt werden. Der Plastifizierzylinder ist mit verhältnismäßig wenigen Handgriffen vom Block abnehmbar oder nach Programm auswechselbar. Vor der Montage können die Zylinder auf Arbeitsfähigkeit überprüft werden. Im Betrieb des Käufers ist im Falle einer Betriebsstörung ein Austausch auch von weniger geschultem Personal möglich. Dabei kann die Betriebsausfallzeit wesentlich verkürzt werden. Schließlich ist die Kunststoff-Spritzgießeinheit von der überwachenden Person im Gefüge ihrer funktionellen Einheiten leichter überschaubar , trotz eines extrem raumsparenden Aufbaues.

Bei einer Ausbildung nach Patentanspruch 3 werden die Antriebszylinder und Einspritzzylinder nach Einschrauben in die Bohrungen mit Hilfe von Meßgeräten zentriert, bevor sie durch Anziehen der Spannschrauben (24 in Fig. 2) im Block endgültig in lagegerechter Position festgelegt sind.

Bei einer Ausbildung nach Patentanspruch 7 gelangt das Drucköl vom Regelventil (27a in Fig. 2) über Bohrungen in der Einspritzbrücke und über Axialbohrungen in den Einspritzkolben in die Zylinderräume der Einspritzzylinder. Durch eine solche Ölzufuhr ausschließlich über ein starres Leitungssystem ohne flexible, sich unter Druck dehnende und somit 'atmende' Leitungsabschnitte werden negative Einflüsse auf die Regelung des Einspritzvorganges zuverlässig vermieden.

Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.

Es zeigen:

  • Fig. 1 die Kunststoff-Spritzgießeinheit (Einheit) in Draufsicht,
  • Fig. 2 die auf dem Maschinenfuß einer Kunststoff-Spritzgießmaschine abgestützte Einheit gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
  • Fig. 3, 3a den Träger- und Versorgungsblock (Block 10) des Plastifizierzylinders in perspektivischen Darstellungen,
  • Fig. 4 den Block der Einheit mit eingefügten Antriebszylindern,
  • Fig. 5 einen Antriebszylinder der Kunststoff-Spritzgießeinheit im Axialschnitt,
  • Fig. 6 den Block der Kunststoff-Spritzgießeinheit mit eingefügten Einspritzzylindern,
  • Fig. 7 einen Einspritzzylinder imAxialschnitt in vergrößerter Darstellung,
  • Fig. 8 den Block der Einheit mit eingefügten Antriebs- und Einspritzzylindern,
  • Fig. 9 den Block der Einheit mit dem vorgespannten Plastifizierzylinder,
  • Fig. 10 den Plastifizierzylinder der Kunststoff-Spritzgießeinheit in perspektivischer Darstellung,
  • Fig. 10a das rüchwärtige Ende des Plastifizierzylinders im Schnitt,
  • Fig. 11 die Spanneinrichtung zur Verriegelung des Plastifizierzylinders im Block,
  • Fig. 12 den Block der Einheit nach Montage der Antriebszylinder, der Einspritzzylinder und nach Aufnahme des Plastifizierzylinders in perspektivischer Darstellung mit einem Stützbügel für die Führungssäulen und einer Einrichtung zur justierenden Abstützung des Blockes,
  • Fig. 13,14 den Stützbügel und den Lagerbalken der Justiereinrichtung je nach Fig. 12 und
  • Fig. 15 die die Einspritzzylinder verbindende Einspritzbrücke.

Die Kunststoff-Spritzgießeinheit (Spritzgießeinheit) umfaßt einen den Plastifizierzylinder 17 aufnehmenden Träger- und Versorgungsblock (Block 10). Der Plastifizierzylinder 17 ist Bestandteil einer komplexeren, mit Heizeinrichtungen versehenen Plastifiziereinheit, die von einem Schutzgehäuse 23 umschlossen ist. Der Block 10 ist mit zwei symmetrisch zur Spritzaches s-s der Spritzgießeinheit liegenden Bohrungen 14 versehen. In den Bohrungen 14 sind hydraulische Antriebszylinder A zum axialen Verschieben der Spritzgießeinheit auf Führungssäulen 19 aufgenommen. Die Kolben 19c der Antriebszylinder A sitzen auf den Führungssäulen 19 fest auf, die am stationären Formträger (zeichnerisch nicht dargestellt) der zugehörigen Kunststoff-Spritzgießmaschine mittels Anschlußorganen 19a axial festlegbar sind. Die Antriebszylinder bestehen somit je aus einer Führungssäule 19 mit zugehörigem Kolben 19b, einem durch eine Stahlhülse gebildeten eigentlichen Zylinder 20a und zwei Zylinderdeckeln 20b. Die Antriebszylinder A sind als bauliche Einheit in die Bohrungen 14 eingefügt. Außerdem sind im Block 10 zwei weitere Bohrungen 13 vorgesehen, die ebenfalls symmetrisch zur Spritzachse s-s angeordnet sind. In diese weiteren Bohrungen 13 sind hydraulische Einspritzzylinder E zum axialen Antreiben einer im Plastifizierzylinder 17 angeordneten, rotierbaren Förderschnecke 35 eingefügt. Wie insbesondere aus den Figuren 3,3a ersichtlich, liegen die Bohrungen 13,14 für die Einspritz- bzw. Antriebszylinder E bzw. A in einer Ebene f-f bzw. e-e, die einen Winkel α bzw. β zur Horizontalen h-h einschließen. Die Bohrungen 13,14 sind mit einem Innengewinde versehen, das mit einem Außengewinde 20c,21f der eingefügten Zylinder A,E im Eingriff steht. Die Bohrungen 13,14 sind in Flügelbereichen 10c des Blockes 10 geringerer axialer Tiefe a-a eingebracht, die beidseits der Spritzachse s-s liegen. Aufgrund der zur Spritzachse s-s diametralen Anordnung der Antriebszylinder A und der Einspritzzylinder E sind in jedem Flügelbereich 10c eine Bohrung 14 für den Antriebszylinder A und eine Bohrung 13 für den Einspritzzylinder E symmetrisch zu einer vertikalen Ebene y-y (Figur 3) angeordnet. Die Bohrungen 13,14 stehen über einen in der Ebene y-y liegenden Spalt 16 miteinander in Verbindung. Die Breite des Spaltes 16 ist mittels einer durch den Spalt 16 gehenden, in einer Bohrung 15 des Flügelgehäuses 10c angeordneten Spannschraube 24 (Figur 2) im Gefolge einer elastischen Deformation des Flügelbereiches 10c verringerbar. Aufgrund dieser Ausbildung ist es möglich, die in die Bohrungen 13,14 eingeschraubten Antriebs- und Einspritzzylinder durch Anziehen der Spannschrauben 24 (Figur 2) in zentrierter Position durch Verspannung festzulegen. Wie vor allem aus den Figuren 3 und 3a erkennbar, ist der zwischen der Ebene e-e der Bohrungen 14 und der Horizontalen h-h eingeschlossene Winkel β mehr als doppelt so groß als der zwischen der Ebene f-f der weiteren Bohrungen 13 und der Horizontalen h-h eingeschlossene Winkel α.

α und β können dabei alle Werte zwischen 0 und 90° annehmen. Beide Ebenen e-e und f-f gehen durch die Spritzachse s-s. Die Antriebszylinder A und die Einspritzzylinder E sind vom Block 10 frei getragen. Dabei ragen zwei Drittel der Länge der Antriebszylinder A und mehr als die Hälfte der Länge der Einspritzzylinder E rückseitig aus dem Flügelbereich 10c des Blockes 10 heraus. Der Block 10 ist an seiner Basis mit einer quaderförmigen, rückseitigen Ausformung 10a versehen, deren rückseitiges Ende eine Einrichtung zum Justieren und Abstützen des Blockes 10 besitzt. Diese Einrichtung umfaßt einen in einer Quernut 10d der Ausformung 10a mit Spiel aufgenommenen, horizontalen Lagerbalken 31. Dieser ist mittels endständiger Laufrollen 32 auf einer planen Stützfläche des Maschinenfußes 36 abstützbar. Der Block 10 ist mittels Stellschrauben 33 am Lagerbalken 31 justierbar und mittels einer Spannschraube 34 festlegbar (Fig. 12,14). Beim normalen Spritzbetrieb wird die Spritzgießeinheit bei jedem Spritzzyklus in aller Regel auf die Spritzgießform auf- und abgesetzt. Bei diesen periodischen Auf- und Absetzbewegungen 'rollt' der Block 10 auf den Laufrollen 32, die den Lagerbalken 31 nach unten nur geringfügig überragen. Der konkrete Aufbau von Antriebszylinder A und Einspritzzylinder E ist in den Figuren 4,7 verdeutlicht. Danach bilden die Führungssäulen 19 die Kolbenstangen der Antriebszylinder A. Die durch Stahlhülsen gebildeten eigentlichen Zylinder 20a der Antriebszylinder A umschließen die Führungssäulen 19 mit Spiel zur Bildung der Zylinderräume 20e und 20d. Letztere sind über Bohrungen 19b in der zugehörigen Führungssäule 19 wechselweise mit Drucköl beschickbar, um die Spritzgießeinheit in den Spritzzyklen wechselweise auf die Spritzgießform aufzusetzen bzw. von dieser abzusetzen. Insbesondere kann es für entsprechende Zwecke nützlich sein, nur einen Antriebszylinder zu verwenden.

Die Einspritzkolben 22 der Einspritzzylinder E sind mit einem eigentlichen Kolben 22b versehen und ragen mit einem Abschnitt 22a geringeren Durchmessers rückseitig aus dem Zylinderdeckel 21b heraus. Ein Abschnitt 22c größeren Durchmessers durchgreift den vorderen Zylinderdeckel 21b&min;.

Die Zylinderräume 21h und 21g können bedarfsweise beim Einspritzhub miteinander in Verbindung gesetzt werden, so daß das aus dem Zylinderraum 21h verdrängte Drucköl in den Zylinderraum 21g eingespeist wird. Der Einspritzkolben 22 ist auf der einen Seite seines eigentlichen Kolbens 22b auf einem Führungsring 21d des durch eine Stahlhülse gebildeten eigentlichen Zylinders 21a und auf der anderen Seite durch einen Führungsring 21c im Zylinderdeckel 21b geführt. Die rückseitig aus dem Einspritzzylinder herausragenden Enden der Einspritzkolben 22 sind über eine Einspritzbrücke 25 (Fig. 1,2) mit der Förderschnecke 35 verbunden. Über die Einspritzbrücke 25 tragen die Kolben 22 der Einspritzzylinder E den Rotationsmotor 26 für die förderschnecke 35 sowie einen Lagerblock 28 für Einrichtungen zur Übertragung des Drehmomentes vom Rotationsmotor 26 auf die Förderschnecke. Die Übertragung erfolgt über eine in einer zentralen Bohrung 25e aufgenommene Antriebswelle 57 mit rückseitigem Mitnahmeteil 57c über ein Mitnehmerstück 38 auf die Förderschnecke 35. Das Mitnehmerstück 38 befindet sich mit dem Einschraubgewinde 57b der Antriebswelle 57 bezüglich der Drehrichtung in drehfestem Eingriff. An das Mitnehmerstück 38 ist die Förderschnecke 35 bei radialer und axialer Sicherung anschließbar. Die Antriebswelle 57 ist mittels Radiallager 56 drehbar gelagert. Zur sicheren Übertragung des Einspritzdruckes von der Trägerbrücke 25 auf die Antriebswelle 57 ist ein Axiallager 49 vorgesehen. Der mittels Befestigungsschrauben über Bohrungen 28b an der Trägerbrücke 25 befestigte Lagerblock 28 nimmt den vorderen Abschnitt der Antriebswelle 57 und den rückwärtigen Abschnitt des Mitnehmerstückes 38 zur Abstützung auf. Auf der Einspritzbrücke 25 sind ein Schaltventil 27 und ein Regelventil 27a für die Einspritzzylinder E angeordnet. Bei Betätigung der Einspritzzylinder E gelangt das Drucköl über das Regelventil 27a und über Bohrungen 25c in der Einspritzbrücke 25 sowie über Axialbohrung 22e des Kolbens 22 in den Zylinderraum 21h bzw. den Zylinderraum 21g. Wie aus Figur 15 ersichtlich, weist die Einspritzbrücke 25 in Flügelbereichen 25a zylindrische Vertiefungen 25b zur Aufnahme der rückseitigen Enden der Kolben 22 auf. Mit 25d sind Anschlußorgane für die Kolben 22 bezeichnet. Durch ein solches starres Leitungssystem ohne flexible, sich unter Druck dehnende Leitungsabschnitte werden negative Einflüsse auf die Regelung der Einspritzung zuverlässig vermieden.

Wie insbesondere aus den Figuren 13,14 ersichtlich, sind die Führungssäulen 19 mittels eines stationären, U-förmigen Bügels unmittelbar vor den vorderseitigen Enden der Antriebszylinder A abgestützt. Der Stützbügel 29 umfaßt einen längeren Stützschenkel 29a und einen kürzeren Stützschenkel 29a&min;, die über einen Steg 29b miteinander verbunden sind. Die Stützschenkel 29a, 29a&min; sind über Spannmuffen 29d mit den Führungssäulen 19 verspannt. Der Stützbügel 29 ruht über Justierschrauben 29c auf einer Stützfläche des Maschinenfußes 36.

Der Plastifizierzylinder 17 ist in der zentralen Bohrung 12 des Blockes 10 mittels eines stirnseitig am block 10 anliegenden Radialflansches 17a und mittels rückseitig am Block 10 angeordneter Spannelemente 18a einer Spanneinrichtung 18 (Figur 10 bis 13) verriegelbar. Die Spannelemente 18a stehen über Schraubenbolzen 18c miteinander in Verbindung. In Spannposition taucht ein mit einer Schrägfläche 18b versehenes Spannprofil in ein entsprechendes Spann-Nut 17b des Plastifizierzylinders ein und liegt dort mit seiner Schrägfläche 18b an einer schrägen Flanke 17b&min; der Spann-Nut an. Beim Anziehen der Schraubenbolzen 18c wird der an seinem Radialflansch 17a an der Stirnseite des Blockes 10 widergelagerte Plastifizierzylinder durch das Aufgleiten der Schrägflächen 18b der Spannelemente 18a auf den Schrägflächen 17b&min; des Plastifizierzylinders 17 axial vorgespannt. Eine Ausformung 10b des Blockes 10 weist Anschlußflächen 10b&min; für Einrichtungen, zum Beispiel einen Granulatbehälter 30, auf, die das Kunststoffmaterial in einen der Zufuhrkanäle 11 einbringt.


Anspruch[de]
  • 1. Kunststoff-Spritzgießeinheit (Einheit) mit einem den Plastifizierzylinder (17) lösbar aufnehmenden Träger- und Versorgungsblock (Block 10), mit zwei symmetrisch zur Spritzachse (s-s) in Bohrungen (14) des Blockes (10) aufgenommenen hydraulischen Antriebszylindern (A) zum axialen Verschieben der Spritzgießeinheit auf Führungssäulen (19), deren Kolben (19c) auf den Führungssäulen (19) aufsitzen, und mit wenigstens einem am Block (10) abgestützten hydraulischen Einspritzzylinder (E) als Antrieb einer im Plastifizierzylinder (17) angeordneten, rotierbaren Förderschnecke (35),

    dadurch gekennzeichnet, daß die je aus einer Führungssäule (19) mit zugehörigem Kolben (19b), einem Zylinder (20a) und zwei Zylinderdeckeln (20b) bestehenden Antriebszylinder (A) als bauliche Einheiten in die Bohrungen (14) des Blockes (10) und die Einspritzzylinder (E) als bauliche Einheiten in symmetrisch zur Spritzachse angeordnete weitere Bohrungen (13) eingefügt sind und daß die Bohrungen (14 bzw. 13) je symmetrisch zu einer Ebene (f-f bzw. e-e) liegen, die einen Winkel (α bzw. β) zur Horizontalen (h-h) einschließt.
  • 2. Einheit nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (13 bzw. 14) je mit einem Innengewinde versehen sind, das mit dem eigentlichen Zylinder (21a bzw. 20a) des eingefügten Einspritzzylinders (E) bzw. Antriebszylinder (A) im Eingriff stehen.
  • 3. Einheit nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beidseits der Spritzachse (s-s) liegenden Flügelbereichen (10c) geringerer axialer Tiefe (a-a) des durch ein Gußstück gebildeten Blockes (10) je eine Bohrung (14) für einen Antriebszylinder (A) und eine Bohrung (13) für einen Einspritzzylinder (E) symmetrisch zu je einer vertikalen Ebene (y-y in Fig. 3) angeordnet sind und daß die Bohrungen (13,14) über einen in dieser Ebene (y-y) liegenden Spalt (16) miteinander in Verbindung stehen, dessen Breite mittels einer durch den Spalt (16) gehenden, in einer Querbohrung (15) des Flügelbereiches (10c) angeordneten Spannschraube (24 in Fig. 2) im Gefolge einer Deformation des Flügelbereiches (10c) verringerbar ist.
  • 4. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Ebene (e-e) der Bohrungen (14) von der Horizontalen (h-h) eingeschlossene Winkel (α) mehr als doppelt so groß ist als der zwischen der Ebene (f-f) der weiteren Bohrung (13) und der Horizontalen (h-h) eingeschlossene (β), wobei beide Ebenen (e-e, f-f) durch die Spritzachse (s-s) gehen.
  • 5. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebszylinder (A) und die Einspritzzylinder (E) vom Block (10) frei getragen sind, wobei etwa zwei Drittel der Länge der Antriebszylinder (A) und mehr als die Hälfte der Länge der Einspritzzylinder (E) rückseitig aus dem Flügelbereich (10c) des Blockes (10) herausragen.
  • 6. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einer rückseitigen Ausformung (10a) des Blockes (10) eine Einrichtung zum Justieren und Abstützen vorgesehen ist, die einen in einer Quernut (10d) der Ausformungen (10a) mit Spiel aufgenommenen horizontalen Lagerbalken (31) umfaßt, der mittels endständiger Laufrollen (32) auf einer planen Stützfläche abstützbar ist und daß der Block (10) mittels Stellschrauben (33) am Lagerbalken justierbar und mittels einer Spannschraube (34) festlegbar ist.
  • 7. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Abschnitt (22a) geringeren Durchmessers rückseitig aus den Zylindern (21a) herausragenden Einspritzkolben (22) der Einspritzzylinder (E) über eine Einspritzbrücke (25 in Fig. 1,2) mit der Förderschnecke (35) verbunden sind und daß an der Einspritzbrücke (25) ein Schaltventil (27) und ein Regelventil (27a) für die Einspritzzylinder (E) angeordnet sind, wobei das Drucköl über Axialbohrungen (19b,22b) in den Führungssäulen (19) und den Kolben (22) in die Zylinderkammern der Zylinder (A,E) einführbar ist.
  • 8. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (22) der Einspritzzylinder (E) über die Trägerbrücke (25) den Rotationsmotor (26) für die Förderschnecke (35) sowie einen Lagerblock (28) für die Einrichtungen zur Übertragung des Drehmomentes vom Rotationsmotor (26) auf die Förderschnecke (35) frei tragend und in Führungsringen (21c, 21d) des Zylinderdeckels (21b) und des Zylinders (21a) geführt sind.
  • 9. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Plastifizierzylinder (17) in der zentralen Bohrung (12) mittels eines stirnseitig am Block (10) anliegenden Radialflansches (17a) und mittels rückseitig am Block (10) radial geführter Spannelemente (18a;) axial vorgespannt ist, die mit Schrägflächen an korrespondierenden Schrägflächen (17b&min;) diametraler Nuten (17b) des Plastifizierzylinders (17) anliegen (Fig. 9-12).
  • 10. Einheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die axial festlegbaren Führungssäulen (19) mittels eines stationären Stützbügels (29) abgestützt sind, die unmittelbar vor den Einspritzzylindern (E) über Stützschenkel (29a, 29a&min;) ungleicher Länge an den Führungssäulen (19) angreifen (Fig. 12,13).






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