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Dokumentenidentifikation DE3908618A1 20.09.1990
Titel Fassung für eine Leuchtstofflampe
Anmelder ABB CEAG Licht- und Stromversorgungstechnik GmbH, 4770 Soest, DE
Erfinder Görner, Wilmut, 6933 Mudau, DE
DE-Anmeldedatum 16.03.1989
DE-Aktenzeichen 3908618
Offenlegungstag 20.09.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.09.1990
IPC-Hauptklasse H01R 33/08
IPC additional class // H01R 33/965,F21V 19/00,F21S 3/00  
Zusammenfassung Eine Fassung für eine Leuchtstofflampe besitzt einen Kunststoffkörper (13) in dem ein Buchsenteil (14) für wenigstens einen Stift der Lampe eingebracht ist. Am lampenabseitigen Ende des Buchsenteils (14) ist eine Anschlußleitung (32) angeschlossen. Damit in das Buchsenteil sowohl eine Einstiftsockel- als auch eine Zweistiftsockelleuchtstofflampe einfügbar ist, besitzt das Buchsenteil (13) eine Zentralbuchse (17) für einen Einzelstift einer Einstiftsockelleuchtstofflampe und beidseitig zu dieser je eine Buchse (23, 24) für die Aufnahme der Stifte einer Zweistiftsockelleuchtstofflampe. Das Buchsenteil (13) ist dabei mittels eines Rastelements (29) im Kunststoffkörper verrastet und die Anschlußleitung (32) am lampenabseitigen Ende des Buchsenteils (14) in einem daran angeformten Rohrfortsatz (30) verquetscht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Fassung für eine Leuchtstofflampe, mit einem Kunststoffkörper, in dem ein Buchsenteil für wenigstens einen Stift der Leuchtstofflampe eingebracht ist, an dessen lampenabseitigem Ende eine Anschlußleitung angeschlossen ist.

In der Vergangenheit sind für explosionsgeschützte Bereiche Leuchtstofflampen verwendet worden, die als Einstiftsockel-Leuchtstofflampen mit einem Fa-6-Stift versehen waren. Diese Einstiftsockel-Leuchtstofflampen sind mit einem Außendurchmesser von 36 mm ausgestattet. Handelsübliche Zweistiftsockel-Leuchtstofflampen sind in der Vergangeheit nur dann in explosionsgefährdeten Bereichen benutzt worden, wenn sie zu einer Einstiftsockel-Leuchtstofflampe umgesockelt worden sind.

Die Fassungen, die in explosionsgeschützten Leuchtstofflampen-Leuchten untergebracht waren, waren im allgemeinen nur Einstiftsockel-Leuchtstofflampenfassungen. Für eine Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe waren diese Fassungen nicht geeignet.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fassung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl für Einstiftsokkel- als auch für Zweistiftsockel-Leuchtstofflampen verwendet werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Buchsenteil eine zentrale Buchse für einen Einzelstift einer Einstiftsockel-Leuchtstofflampe und beidseitig zu dieser je eine Buchse für die Aufnahme der Stifte einer Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe aufweist.

Da das Buchsenteil aus elektrisch leitendem Material, vorzugsweise aus Messing besteht, sind die beiden Buchsen für die beiden Stifte für die Zweistiftsockel- Leuchtstofflampe elektrisch miteinander verbunden, was wegen den Vorschriften auch erforderlich ist.

In die Buchsen bzw. in die Zentralbuchse sind Kontaktelemente, entweder sog. Multikontaktlamellenelemente oder Drahtfederkontaktelemente eingesetzt, was den Vorschriften für Explosionsschutz entspricht.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann dahingehen, daß das Buchsenteil innerhalb des Kunststoffkörpers mittels eines Rastelementes im Kunststoffkörper verrastet ist. Am lampenabseitigen Ende besitzt das Buchsenteil in bevorzugter Weise ein Rohrfortsatz, in den die Anschlußleitung eingesteckt und darin verquetscht ist.

Zur Fixierung des Buchsenteils im Kunststoffkörper besitzt das Buchsenteil einen die Buchsen und die Zentralbuchse enthaltenen ersten Bereich mit erweitertem Durchmesser, der über einen radialen Stufenabsatz in einen zweiten Bereich mit verringertem Durchmesser übergeht, und daß dieser Stufenabsatz gegen einen Stufenabsatz im Kunststoffkörper anliegt. In Verbindung mit dem Rastelement wird dadurch das Buchsenteil im Kunststoffkörper festgehalten.

An dem zweiten Bereich des Buchsenteils schließt ein dritter Bereich mit noch weiter verringertem Durchmesser an, an dem eine radial von diesem Bereich aus vorspringende Raststufenfläche anschließt. Um diesen dritten Bereich ist ein Rastelement gelegt, das sich einerseits gegen die Raststufenfläche und andererseits mit einem Rasthaken gegen eine Abstützfläche am Isolierkörper anlegt, so daß das Buchsenteil mittels des Rastkörpers und auch mittels der Stufenfläche am ersten Bereich im Kunststoffkörper gehalten ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann dahingehen, daß der Kunststoffkörper an dem buchsenseitigen Ende von einem ringförmigen Schieber umfaßt ist, der mittels einer Feder dauernd über die buchsenseitige Stirnebene hinausgedrückt ist. Dessen Innenquerschnitt des über die Stirnebene hinaus ragenden Bereiches des Schiebers ist so bemessen, daß er eine Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe mit vorzugsweise 26 mm Durchmesser umfaßt, daß er aber von einer Leuchtstofflampe mit größerem Durchmesser gegen den Druck der Feder über den Kunststoffkörper schiebbar ist.

Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, sollen die Erfindung und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.

Es zeigt:

Fig. 1 eine Längsschnittansicht durch eine Fassung, gemäß Schnittlinie I-I der Fig. 2,

Fig. 2 eine Aufsicht auf die Fassung gem. Pfeilrichtung II der Fig. 1 und

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Rastelementes zur Verrastung des Buchsenkörpers im Kunststoffkörper.

Es sei nun Bezug genommen auf die Fig. 1.

Innerhalb eines Fassungsträgers 10 befindet sich eine Durchbrechung 11, durch die eine Fassung 12 hindurchgreift, und in der die Fassung 12 festgehalten ist.

Die Fassung 12 besitzt einen Kunststoffkörper 13, in dem ein Buchsenkörper 14 festgehalten ist.

Der Buchsenkörper 14 besitzt einen ersten Bereich 15, der den größten Durchmesser des Buchsenkörpers aufweist, und in dem eine Zentralbohrung 16 für eine Zentralbuchse 17 und zwei parallel dazu verlaufende, mit kleinem Durchmesser ausgestatte Sacklöcher 18 und 19 vorgesehen sind, die ebenfalls zwei Buchsen 20 und 21 aufnehmen. Die Buchse 17 ist eine Buchse für einen Fa-Einzelstift einer Einstiftsockel-Leuchtstofflampe, wogegen die beiden Buchsen 20 und 21 die Stifte einer handelsüblichen Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe mit 26 mm Durchmesser aufnehmen können. Innerhalb der Buchsen 17 bzw. 20 und 21 sind spezielle, für den Explosionsschutz geeignete Kontaktkörper eingesetzt, und zwar in der Buchse 17 sog. Mulitlamellenkontakte 22 und in den Buchsen 20 und 21 sog. Drahtfederkontaktelmente 23 und 24. Diese Kontaktelemente sind alle an sich bekannt und es ist auch bekannt, wie diese Kontaktelemente in den entsprechenden Sacklochbohrungen 16, 18 und 19 unverlierbar eingesetzt sind.

Der erste Bereich des Buchsenkörpers 14 geht über eine Stufungsfläche 25 über in einen zweiten Bereich 26, an dem sich ein dritter Bereich mit ebenfalls verringertem Durchmesser 27 anschließt, der eine radial verlaufende, eine Erweiterung bildende Stufenfläche 28 enthält, so daß in dem Bereich 27 ein Rastelement 29 eingesetzt werden kann, welches in der Fig. 3 näher dargestellt ist. An den dritten Abschnitt schließt sich ein Rohrfortsatz 30 mit dünner Wandstärke an, in den ein Anschlußende 31 eines Anschlußleiters 32 eingesteckt und darin verklemmt ist.

Der Kunststoffkörper 13 besitzt dem Buchsenteil 14 angepaßte Abschnitte und zwar einen topfartigen ersten Abschnitt 33, der den ersten Bereich 15 des Buchsenkörpers umfaßt, sowie einen davon mittels einer Stufung 34 getrennten zweiten Abschnitt 35, der sowohl den zweiten Abschnitt 26 als auch den dritten Abschnitt 27 des Buchsenkörpers umgibt. Der Innendurchmesser des Kunststoffkörpers, der dem Buchsenteil 14 angepaßt ist, weist dort, wo im montierten Zustand der zweite Bereich des Buchsenteils in den dritten Bereich des Buchsenteils übergeht, einen radial nach innen verlaufenden Rücksprung 36 auf, an dem sich wiederum ein den dritten Bereich 27 umgebender Innenrohrteil 37 anschließt. Dieser Innenrohrteil endet am buchsenabseitigen Ende in einem trompetenförmigen Trichter 38, welcher als Knickschutz für die Anschlußleitung 32 dient.

Das Rastelement 29 ist ein mit einem Längsschlitz 40 versehenes Blechteil, welches drei Fenster 41 aufweist, aus denen jeweils Fahnen 32 herausgedrückt sind, welche Fahnen den Außendurchmesser des Rastelementes 29 überragen. Diese Federn 42, die sich nach außen aufspreizen, legen sich mit ihren freien Enden gegen den Innenbord 36 an; das andere Ende legt sich gegen die Stufungsfläche 28 an, und damit dient das Rastelement 29 zur Verrastung des Buchsenkörpers innerhalb des Kunststoffkörpers. Nachdem der Anschlußleiter 32 am Rohrfortsatz 30 festgeklemmt ist, und nachdem auch das Rastelement 29 über den dritten Bereich geschnappt worden ist, wird das Buchsenteil mit dem Anschlußleiter 32 von dem buchsenseitigen Ende des Kunststoffkörpers aus in diesen eingeschoben und zwar soweit, bis die Rastfedern 42 hinter den Randbord 36 zum Anliegen gelangen. In diesem Fall ist auch die Stufungsfläche 25 gegen die Stufung 34 zum Anliegen gelangt.

An dem buchsenseitigen Ende des Kunststoffkörpers 13 ist ein diesen Kunststoffkörper 13 dort umfassender Schieber 43 vorgesehen, der den Kunststoffkörper außen umfaßt. Der Schieber 43 besitzt an seinem kunstoffkörperseitigen Ende einen Randbord 44, mit dem er hinter einen radial vorspringenden Bord 45 am Kunststoffkörper geschnappt ist. Zwischen dem kunststoffkörperseitigen Stirnende 46 des Schiebers 43 und einem Flanschrand 47 im Bereich der Stufung 43, der radial nach außen vorspringt, ist eine Druckfeder 48 eingesetzt, die den Schieber dauernd über das Stirnende 49 des buchsenseitigen Endes des Kunststoffkörpers 13 hinausdrückt, dergestalt, daß der Bord 44 gegen den Bord 45 zum Anliegen kommt. Der Innendurchmesser di des Schiebers 43 ist gringfügig größer als der Außendurchmesser einer Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe mit 26 mm Durchmesser, so daß diese Zweistiftsockel- Leuchtstofflampe ins Innere des Schiebers zur Kontaktierung mit den Buchsen 23 und 24 schiebbar ist. Wenn eine Einstiftsockel-Leuchtstofflampe in die Buchse 17 mit ihrem Einzelstift eingeschoben werden soll, dann wird der Schieber 34 von der Einstiftsockel-Leuchtstofflampe gegen den Druck der Feder 48 nach links, also gegen den Flanschrand 47 gedrückt. Der Kunststoffkörper 13 besitzt an seinem buchsenabseitigen Endbereich eine radial vorspringende Nase 50, welche gegen die buchsenabseitige Fläche der Trageinrichtung 10 anrastet, und mittels einer spiralförmigen Kegeldruckfeder 51 wird die Fassung dauernd in Buchsenrichtung beaufschlagt, wobei die Feder 51 sich einerseits gegen die Haltewand 10 und andererseits gegen den Flanschrand 47 abstützt.


Anspruch[de]
  1. 1. Fassung für eine Leuchtstofflampe, mit einem Kunststoffkörper, in dem ein Buchsenteil für wenigstens einen Stift der Lampe eingebracht ist, an dessen lampenabseitigem Ende eine Anschlußleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsenteil (13) eine Zentralbuchse (17) für einen Einzelstift einer Einstiftsockel-Leuchtstofflampe und beidseitig zu dieser je eine Buchse (23, 24) für die Aufnahme der Stifte einer Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe besitzt.
  2. 2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsenteil (13) mittels eines Rastelementes (29) im Kunststoffkörper (13) verrastet ist.
  3. 3. Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am lampenabseitigen oder buchsenabseitigen Ende das Buchsenteil (14) einen Rohrfortsatz (30) aufweist, in den die Anschlußleitungen (32) eingesteckt und darin verquescht ist.
  4. 4. Fassung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsenteil einen die Buchsen und die Zentralbuchse (17, 23, 24) enthaltenden ersten Bereich (15) mit erweitertem Durchmesser aufweist, der über einen radialen Stufenabsatz (25) in einen zweiten Bereich (26) verringertem Durchmessers übergeht, und daß der Stufenabsatz gegen einen Stufenabsatz (34) im Kunststoffkörper (13) anliegt.
  5. 5. Fassung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Bereich (26) des Buchsenteils (14) ein dritter Bereich (27) anschließt, an dem eine radial von diesem Bereich aus vorspringende Raststufenfläche (28) anschließt, und daß in dem dritten Bereich das Rastelement (29) eingeschnappt ist, das sich einerseits gegen die Raststufenfläche (28) und andererseits mit einem Rasthaken (42) gegen eine Abstützfläche (36) am Kunststoffkörper (13) anlegt, so daß das Buchsenteil mittels des Rastelementes (29) unverschieblich im Kunststoffkörper (13) gehalten ist.
  6. 6. Fassung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper (13) an dem buchsenseitigen Ende von einem ringförmigen Schieber (43) umfaßt ist, der mittels einer Feder (48) dauernd über die buchsenseitige Stirnebene hinausgedrückt ist und daß der Innenquerschnitt des über die Stirnebene hinausragenden Bereiches des Schiebers (43) so bemessen ist, daß er eine Zweistiftsockel-Leuchtstofflampe mit vorzugsweise 26 mm umfaßt, von einer Leuchtstofflampe mit größerem Durchmesser aber gegen den Druck der Feder über den Kunststoffkörper (13) schiebbar ist.






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