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Dokumentenidentifikation DE4020959A1 17.01.1991
Titel Vielstufiges Zahnräderwechselgetriebe
Anmelder Zahnradfabrik Friedrichshafen AG, 7990 Friedrichshafen, DE
Erfinder Müller, Franz;
Pohlenz, Jürgen, 7990 Friedrichshafen, DE;
Lehle, Hubert, 7996 Meckenbeuren, DE;
Baur, Erwin;
Simon, Herbert, 7990 Friedrichshafen, DE
DE-Anmeldedatum 30.06.1990
DE-Aktenzeichen 4020959
Offenlegungstag 17.01.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.01.1991
IPC-Hauptklasse B60K 17/08
IPC-Nebenklasse B60K 17/28   F16H 37/04   B60K 23/00   E02F 9/20   
Zusammenfassung Das Zahnräderwechselgetriebe besitzt eine feinstufige, der Hauptgruppe vorgeschaltete Eingangsgruppe (7) zur Feinabstimmung der Drehzahl innerhalb eines Arbeitsbereiches. Zwischen der Eingangsgruppe (7) und Hauptgruppe (8) ist eine zwangsölgekühlte, schleppmomentreduzierende Lamellen-Anfahrkupplung (26) angeordnet, so daß die Gänge in beiden Gruppen auch bei Verwendung synchronisierender Formschlußkupplungen (18, 20) in der Eingangsgruppe leicht geschaltet werden können.
Eine Umkehrwelle (13) für Rückwärtsfahrt ist voll in die Eingangsgruppe (7) integriert und ihre Schaltkupplungen (F/G) sind mit einem gleichen Gangwähler (83, 112) wie für die übrigen Splitgänge der Eingangsgruppe (7) einlegbar. Der Anfahrkupplung (26) trieblich und baulich auf der Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) unmittelbar vorgeordnet, ist wahlweise noch eine Zuschaltkupplung (36) für ein Zwischengetriebe (9).
Die Hauptantriebswelle (10) ist parallel zur Vorgelegewelle (12) und zur Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) durch das gemeinsame Getriebegehäuse (1) geführt und über eine Trennkupplung (67) und über eine zweistufige Getriebegruppe (68, 69, 70, 71, 72) mit einer Zapfwelle (73) kuppelbar. Die Eingangsgruppe (7) ist mit gleicher Anordnung der Wellen (11, 12, 13) entweder mit axial zueinander fluchtenden hydraulischen Doppellastschaltkupplungen (A, B, C, D, F, G) oder aber mit Doppelsynchronschaltkupplungen bestückbar. Im ersteren Falle ist auf der Hauptantriebswelle (10) eine ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein vielstufiges Zahnräderwechselgetriebe gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. - Getriebe dieser Gattung werden in der Regel für Traktoren und bestimmte Baufahrzeuge eingesetzt, welche sowohl ruckarme Bewegungen mit geringen Geschwindigkeiten unter leichter oder schwerer Belastung sowie häufige Richtungswechsel als auch relativ schnelle Straßenfahrten für Transportzwecke etc. gestatten sollen. - Eine Übersicht über die meist verlangten Arbeitsgeschwindigkeiten von Traktoren in der Landwirtschaft findet sich z. B. bei K. T. Renius, Traktoren, Verlagsunion Agrar, 1985, Seite 93.

Um derart unterschiedlichen Einsatzbedingungen auf betriebssichere, energiewirtschaftliche und bedienungsfreundliche Weise gerecht werden zu können, benötigt man Wechselgetriebe mit einem großen Übersetzungsbereich und vielen Übersetzungsstufen, die eine optimale Nutzung der angebotenen Motorzugkräfte bei allen vorkommenden Fahrgeschwindigkeiten (z. B. 0,3 bis 60 km/h) ermöglichen. Das Getriebe muß bei Traktoren oder Erdbewegungsmaschinen etc. den Einsatz bei allen denkbaren Formen der Geländebeschaffenheit und die entsprechenden Zugkraftbedürfnisse (z. B. zum Pflügen oder Ziehen von Zapfwellengeräten) bzw. zum Mitbetreiben von Nebenabtrieben (z. B. für Hydraulikpumpen) unter Vermeidung des Motorstillstandes oder des Rad-Durchrutschens ermöglichen. Als hinreichend werden dafür heute Getriebeauslegungen mit Stufensprüngen von ca. 1,2 bis 1,3 angesehen, so daß, je nach vorgegebenen Geschwindigkeitsgrenzen, beispielsweise 40 bis 50 einzelne Gangstufen notwendig werden können. Wenn dabei sowohl das Vorwärtsfahren als auch das Rückwärtsfahren mit jeweils gleichen Übersetzungen gefordert ist, müssen alle vorhandenen Vorwärtsgänge beliebig reversierbar sein, d. h., der Zahnradsatz für den Rückwärtsgang muß auch bei Vorwärtsgang angetrieben sein, wenn der Aufwand für ein eigens vor- oder nachgeschaltetes Wendegetriebe vermieden werden soll.

Zur einfacheren Bedienung und Herstellung von Getrieben mit so vielen Gangstufen werden in der Regel Unterteilungen des Gesamtgetriebes in einzelne funktionell und anordnungsmäßig unterschiedene Gruppen vorgenommen, z. B. Eingangs- oder Splitgruppe zur Feinabstinmung und Hauptgruppe als Bereichsgruppe sowie nach Bedarf Kriechgang-, Schnellgangoder/und Zapfwellen-Gruppen etc. Es ist dann z. B. möglich, für schnelle Transportfahrten bei schwachen Belastungen die Schaltbedienung wie bei einem Pkw auf die Betätigung einer meistens vier oder sechs Gänge aufweisenden, als Bereichsgruppe ausgebildeten, grob gestuften Hauptgruppe zu beschränken, wobei die Schaltstufen für Langsamfahrten und Schwerlast-Einsätze in der beigeordneten Splitgruppe fest eingestellt bleiben können. Andererseits kann zum Arbeitseinsatz einer der Hauptgruppengänge fest vorgewählt sein, und die Schaltbedienung kann unter Feinabstimmung auf die betrieblich geforderten höheren Zugkräfte bei entsprechend kleineren Geschwindigkeitsstufen die Splitgänge LANGSAM, MITTEL, HOCH, SCHNELL beschränkt bleiben. Auf diese Weise wird es möglich, in den wichtigsten Arbeitsbereichen die Gangwahl mit jeweils nur einem Schalthebel pro Gruppe bei relativ einfachem Schaltbild vornehmen zu können. Mit steigender Anzahl der Gangstufen ergeben sich indessen, wie auch Renius (siehe oben) auf Seite 90, Z. 9/10 von unten, bemerkt, erhebliche Baulängenprobleme. Weitere Schalthebel und auch die Anfahrkupplungen müssen beim Stand der Technik jedoch dann mitbetätigt werden, wenn zusätzliche, separate Schaltstufen wie Kriechgang, Schnellgang (Overdrive) oder Rückwärtsgänge zu schalten sind, weil deren Zahnradsätze und Schaltelemente außerhalb der Split- bzw. der Hauptgruppe in einer Zwischen- oder Zusatzgruppe angeordnet sind.

Ein Getriebe dieser genannten Gattung ist aus der DE-C 26 45 907 für etwa gleichartige Einsatzzwecke wie die Erfindung bekannt. Es besteht im wesentlichen aus einer Splitgruppe in Form einer feinstufigen Eingangsgruppe, deren Festräder auf einer direkt vom Hauptantrieb getriebenen Eingangswelle und deren Schaltkupplungen und Losräder alle auf einer ersten Vorgelegewelle nebeneinander aufgereiht sind, sowie einer der Eingangsgruppe trieblich nachgeordneten Hauptgruppe mit einer axial und in Verlängerung zur ersten Vorgelegewelle gelegenen Antriebswelle und einer damit über Schaltkupplungen und Losräder und damit kämmenden Festrädern antreibbaren Abtriebswelle. Räumlich zwischen Eingangsgruppe und Hauptgruppe angeordnet ist ein Zwischengetriebe vorgesehen, das sowohl einen Kriechgang-Zahnradsatz als auch einen Rückwärtsgang-Zahnradsatz beinhaltet, deren Schaltelemente hintereinander auf der die Eingangsgruppen-Schaltkupplungen tragenden ersten Getriebewelle angeordnet sind. Dabei kommt sowohl die Sekundärwelle der Rückwärtsgang-Schaltkupplung als auch die Antriebswelle der Hauptgruppe koaxial und in Verlängerung der ersten Getriebewelle zu liegen.

Die Schaltelemente in der Eingangsgruppe können (laut Sp. 2, Z. 47/48 der erwähnten Patentschrift) wahlweise formschlüssige oder kraftschlüssige Kupplungen sein. Dazu müssen die gewählten Schaltelemente zur Schalterleichterung und Schaltzeitverkürzung so bemessen sein, daß das häufige Abbremsen aller mitrotierenden Massen beim Arbeitseinsatz mit laufend sich ändernden Beschleunigungen, Momenten sowie Drehrichtungen bei schweren Fahrzeugen und entsprechend rauhen Betriebsbedingungen und mit ausreichend langen Lebensdauern betriebssicher und verschleißarm möglich wird.

Diesbezüglich ist bei diesem Stand der Technik noch nachteilig, daß die gesamten Massenkräfte aus den der Anfahrkupplung vor der Eingangsgruppe trieblich nachgeordneten Getriebestufen auch bei allen Schaltvorgängen direkt mit der Eingangsgruppe zu synchronisieren sind. Dabei ist auch ungünstig, daß die Anfahrkupplung mit anderen Drehzahlen arbeitet als die Schaltkupplungen in der Eingangsgruppe.

Diese Verhältnisse beeinträchtigen die Möglichkeiten zur Schaffung eines großen Geschwindigkeitsbereiches bei gleichzeitig guten Fahreigenschaften (gleiche Gangsprünge, höhere Flächenleistung oder niedrigerer Verbrauch). Mit der vorbekannten Anordnung ist über den gesamten Geschwindigkeitsbereich nicht ein ständig optimaler Wirkungsgrad gewährleistet. Auch ist nicht vorgesehen, die Vorwärtsgänge gleich schnell wie die Rückwärtsgänge fahren zu können. Die Notwendigkeit, in jedem Falle die Anfahrkupplung beim Schalten zu betätigen, erschwert die Bedienung bei schwierigen Arbeiten.

Um dem mit den erheblichen Massenkräfte-Wirkungen verbundenen Verschleiß an den Reibflächen der Anfahrkupplung gerecht zu werden, war man bisher (z. B. gemäß DE-C 22 19 242) bei derartigen Getrieben bemüht, trockene Anfahrkupplungen so anzuordnen, daß sich deren Reibflächen relativ bequem erneuern ließen, ohne dazu das eigentliche Getriebegehäuse öffnen zu müssen. Weiter bemühte man sich, durch möglichst große Reibflächen und gute Kühlung - in der Regel mit Luft - sowie mit lebensdauerverlängernden geringeren spezifischen Belastungen auskommen zu können. Zudem wurde damit bewirkt, daß die bevorzugten luftgekühlten und auf Trockenreibungsbasis wirkenden Anfahrkupplungen außerhalb der Getriebegehäuse einem ständigen Gebläseluftstrom ausgesetzt werden konnten. Diese Maßnahmen ergaben indessen erheblichen Einbauraumbedarf für die großen Trockenkupplungen und führten auch zu weiterem Hilfsenergieverbrauch für die ständige Zwangsluftkühlung, was den Gesamtwirkungsgrad der Maschinen beeinträchtigte. Hinzu kam, daß zum Abbremsen bzw. Beschleunigen der größeren Massen so lange Schaltzeiten und so hohe Schaltkräfte nötig wurden, daß sich sowohl der Bedienungskomfort als auch die Fahrsicherheit mit zunehmenden Fahrzeugleistungen in unbefriedigender Weise immer mehr verringerte. Man bemühte sich, diesen Umständen zwar durch Verwendung von Lastschaltkupplungen anstelle Synchrokupplungen zu begegnen. Wenn man die Lastschaltkupplungen aber genau wie die Synchrokupplungen nebeneinander aufreiht, erwies sich die damit verbundene Baulängen-Zunahme jedoch als teuer und hinderlich für viele Fahrzeugkonstruktionen.

Bei der zur Gattungsbildung herangezogenen DE-C 26 45 907 ist noch nachteilig, daß die Zapfwelle am Ausgang des sogenannten Feinstufengetriebes und damit seitlich neben den nachgeordneten Gruppen bzw. Schaltgetrieben unter schwierigen Platzverhältnissen einzubauen ist. Eine Mitverwendbarkeit der zur Zapfwelle führenden Hauptantrieb- bzw. Eingangswelle für weitere Nebenabtriebe kann deshalb schon aus Platzgründen hier nicht in Betracht gezogen worden sein.

Die Aufgabe der Erfindung wird hiervon ausgehend darin gesehen, ein vielstufiges Zahnräderwechselgetriebe zu schaffen, das neben einer vielseitige Verwendbarkeiten zulassenden Zapfwellenanordnung auch mit Lastschaltkupplungen möglichst kurz baut und leicht bedienbar ist sowie sich insbesondere für Traktoren mit großen Geschwindigkeitsbereichen unter gutem Wirkungsgrad einsetzen läßt, bei denen die Schaltvorgänge in der Eingangsgruppe unbelastet bleiben von nachgeordneten Massen in der Hauptgruppe sowie ggf. in einem separat schaltbaren Zwischengetriebe und wo die Anfahr- und Trennkupplung den Belastungen aus rauhem Arbeitseinsatz bei kleinem Raumbedarf besser gewachsen ist, ohne daß dazu erhöhte Schaltzeiten oder vermehrte Hilfsenergien gebraucht würden.

Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 zunächst darin, durch Weiterführung der Hauptantriebswelle entlang der Hauptgruppe bis zur Gehäuserückseite eine für mehrere Nebenabtriebe ohne Baulängenvergrößerung geeignete Zapfwellenanordnung zu schaffen, sowie eine Wellen- und Kupplungsanordnung in der Eingangsgruppe zu treffen, bei der die Anfahrkupplung sich koaxial zur ersten Vorgelegewelle befindet, also mit gleichen Drehzahlen drehen kann und die Anfahrkupplung zur Massenreduzierung räumlich sowie trieblich zwischen Eingangsgruppe und Hauptgruppe zu liegen kommt, wobei sie als nasse und im wesentlichen beim Einkuppeln zwangsölgekühlte Lamellenkupplung als Verbindungselement zwischen Eingangsgruppe bzw. zwischen Getriebe und Hauptgruppe und als Anfahrkupplung gut kühlbar und reibungsarm sowie leicht bedienbar gestaltet ist.

  • - Dadurch, daß die aus der Eingangswelle heraustretende Zapfwelle achsparallel entlang der Hauptgruppe bis in den Bereich der Getrieberückseite weitergeführt wird, bestehen dort günstige Unterbringungsmöglichkeiten für weitere, auch problemlos nachrüstbare Nebenabtriebe, ohne die eigentliche Eingangswelle verändern oder sonstwie in das Getriebe eingreifen oder dafür axiale Erweiterungen des Getriebegehäuses vornehmen zu müssen.
  • - Mit der erfindungsgemäß trieblich und baulich der Eingangsgruppe und einer dem eventuell eingeplanten Zwischengetriebe nachgeordneten speziell reibungsarmen, und vor die hochgelegene Hauptgruppen- Antriebswelle gelegten Anfahrkupplung können die Schaltkupplungen der Eingangsgruppe von den Massenkräften aus der mit schnell drehenden Zahnradstufen bestückten Hauptgruppe wirksam entlastet werden, ohne daß die Kupplung Pantschverluste verursacht. Die Massenkräfte aus der Eingangsgruppe bzw. dem Zwischengetriebe brauchen dabei nur noch zum Antriebsmotor hin synchronisiert werden, was wegen ihren gegenüber der Hauptgruppe niedrigeren Drehzahlen weniger schwierig ist, als wenn zusätzliche Massenkräfte aus den schnelldrehenden Wellen zu den Rädern hin zu synchronisieren wären, wie bei Anfahrkupplungen, die vor die Eingangsgruppe gelegt sind. Der Verzicht auf eine große Trockenreibungskupplung und der Übergang auf eine nasse, mit Umlauföl, zumindestens während des Schließens zwangsgekühlte Mehrscheiben- Lamellenkupplung bringt eine Verringerung des Schleppmomentes beim Auskuppeln und leichtere Synchronschaltungen sowie eine ganz erhebliche Lebensdauerverlängerung bei minimalem axialem Bauraumbedarf im eigentlichen Getriebegehäuse mit sich. Da die Kupplung weder durch Überhitzungen noch Verschmutzungen oder gar (wie bei außenliegenden Trockenkupplungen) eventuell durch mechanische Beschädigungen von außen infolge von Steinschlag etc. gefährdet ist, erhöht sich die Betriebssicherheit des Getriebes weiter. Die Anfahrkupplung verursacht dabei nicht ständig Pantschverluste, da sie außerhalb des Ölspiegels umlaufen kann. Da vorgesehen ist, die Ölkühlung der Reibfläche der Anfahrkupplung durch ein kupplungsabhängig beim Auskuppeln schließendes Ölventil abzusperren, werden kleinstmögliche Lamellenschleppmomente und leichtes und schnelles Schalten erreicht.


Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden durch die Unteransprüche angegeben:

  • - Sofern die Eingangsgruppe mit auf der ersten Vorgelegewelle und koaxial zur Primärwelle der Anfahrkupplung nebeneinanderliegend angeordnete Synchronschaltkupplungen ausgerüstet ist, sind beim Schalten derselben überhaupt keine Drehzahlunterschiede zwischen Schalt- und Anfahrkupplung zu erwarten.
  • - Bei Einsatz von Lastschaltkupplungen in der Eingangsgruppe ist es zur Kurzbauweise günstig, diese auf die drei Wellen und zueinander radial fluchtend anzuordnen und nicht in Reihen einzubauen.
  • - Dadurch, daß der Rückwärtsgang durch eine in der Eingangsgruppe ständig mitlaufende und zur ersten Vorgelegewelle parallele Umkehrwelle (sowie integrierte Rückwärts-Kupplungen) erreicht wird, braucht der Rückwärtsgang keinen eigenen axialen Bauraum und ist dieser über die gleiche Gangwähleinrichtung wie die übrigen Splitgänge einlegbar. Weiterhin werden sowohl Umschalt-Ruckstöße abgeschwächt als auch Zwischengetriebe bei Verzicht auf die geringsten Arbeitsgeschwindigkeiten bzw. höchsten Straßengeschwindigkeiten oftmals ganz vermeidbar, da sich der Rückwärtsgang nun in der ohnehin vorhandenen Eingangsgruppe befindet. Damit wird die Einhebel- Bedienung bei Feldarbeit und auch bei Transporten möglich. Die Rückwärtsgangkupplung kann zudem durch die Integration in die Eingangsgruppe ohne Getriebebaulängenvergrößerung und ohne großen Mehraufwand als Doppelkupplung ausgeführt und somit die Zahl der möglichen Rückwärtsgänge erhöht werden.
  • - Bei Verwendung von Lamellen-Schaltkupplungen mit je einer Kupplungsglocke auf jeder der Wellen der Eingangsgruppe ist ein Wechsel der Splitgänge ohne Betätigung der Anfahrkupplung möglich und die Baulänge der Eingangsgruppe nicht größer als bei Bestückung mit zwei nebeneinander angeordneten Doppel-Synchron- Schaltkupplungen.
  • - Bei Anordnung von Synchronschaltkupplungen lediglich auf der ersten Vorgelegewelle entfällt jeglicher Drehzahlunterschied zu der dazu koaxialen Primärwelle der Anfahrkupplung, so daß von daher keine Synchronisierarbeit zusätzlich aufzubringen ist.
  • - Sofern in der Eingangsgruppe Synchronschaltkupplungen und ein durch diese einlegbarer Rückwärtsgang vorgesehen ist, braucht zum Einlegen bzw. Umlegen desselben keine andere Gangwähleinrichtung (Hebel oder Schalter) als die der Eingangsgruppe verwendet werden, wie das bei der bekannten Getriebebauart noch nötig wird. Ein besonders rascher und bequemer Richtungswechsel ist daher sichergestellt.
  • - Mit der Möglichkeit, eine rein mechanisch betriebene Not-Fahrantriebsverbindung für erfindungsgemäße Getriebe mit von Elektrik unabhängigen hilfskraftbetätigbaren Kupplungen vorzusehen, kann z. B. schon allein mittels einer einfachen Klauen- Zuschaltkupplung auf der Eingangswelle noch ein manuell einlegbarer Formschluß von der Primärwelle der Anfahrkupplung zur Hauptgruppen-Antriebswelle geschaffen werden. Damit wird ein Anschleppen des Fahrzeuges bzw. ein Notbetrieb mit Eigenkraft über die Hauptgruppen-Gänge selbst dann noch vorwärts und rückwärts möglich, wenn z. B. wegen eines Defektes in der Strom- oder Hydraulik-Versorgung hilfskraftbetätigte Schaltkupplungen in der Eingangsgruppe sich nicht mehr öffnen lassen. Diese Einrichtung erlaubt es auch, das Fahrzeug bei Bedarf gegen den stehenden Motor abzustützen bzw. den Motor durch Anschleppen zu starten. Dabei können die sechs Hauptgruppengänge weiterhin leicht geschaltet werden und bei Ausfall einer Eingangsgruppen-Schaltkupplung können sowohl Feldarbeiten als auch Transporte problemlos beendet werden, ehe die Reparatur nötig ist.
  • - Bei Verwendung eines Schwingungsdämpfers antriebsseitig vor der Eingangsgruppe, von welchem eine ungedämpfte Vollwelle durch eine als Hohlwelle gestaltete Eingangswelle weiterführt, bleiben aus dem Getriebe stammende Drehschwingungen von einer eventuell anzuschließenden Zapfwelle ferngehalten und ergibt sich eine günstige Anordnung der Lager und Antriebsräder etc. auf den größeren Durchmesser der Hohlwelle.
  • - Dadurch, daß ein zum Einbau einer Schaltkupplung ausreichender Freiraum zwischen der ersten Gehäusezwischenwand und der Anfahrkupplung auf jeden Fall vorgesehen und die Verbindung der ersten Vorgelegewelle und der Primärwelle der Anfahrkupplung durch eine auswechselbare Wellenmuffe hergestellt wird, besteht die Möglichkeit, bei Bedarf ein Zwischengetriebe ohne grundsätzliche Aufbauänderung oder Verlängerung des Getriebes bzw. der Kupplung vorzusehen und alle dazu benötigten Teile stets identisch auszuführen.
  • - Selbst die Zwischenachse im Freiraum mit einem Axiallager im Verbindungsbereich und der Möglichkeit zur Aufnahme des bei Einbau des Zwischengetriebes erforderlichen Doppelzahnrades kann schon von Anfang an sowohl zur axialen Abstützung der ersten und zweiten Gehäusezwischenwand als auch zur Überleitung von Ölkanälen aus der Hauptgruppe zur Eingangsgruppe und umgekehrt vorgesehen werden.
  • - Wird in besagtem Freiraum ein Zwischengetriebe eingebaut und die Wellenmuffe durch eine mit Festund Losrad kombinierte Klauen- oder Synchronkupplung mit Muffenträger auf der Primärwelle der Anfahrkupplung ersetzt, ist es erfindungsgemäß je nach Bedarf leicht möglich, der Anfahrkupplung entweder eine Zwischen-Über- bzw. -Untersetzung oder einen Direktdurchtrieb zur Hauptgruppe wahlweise vorzuordnen. Die der Anfahrkupplung nachgeordneten Massen der Hauptgruppe mit dem Fahrzeug bleiben gleichwohl während des Gangwechsels ohne Einfluß auf die Anfahrkupplung. Lediglich die gewählte Größe der miteinander in Eingriff zu bringenden Räder bei der Schaltkupplung und auf der Zwischenachse entscheidet darüber, ob ein Kriechgang oder ein Schnellgang erreicht werden soll.
  • - Bei der Ausrüstung der Hauptgruppe kommt der Umstand, daß die Anfahrkupplung direkt mit deren Antriebswelle umläuft, zumindestens bei Anordnung der schnelleren Gänge auf der gleichen Welle ebenfalls der Schaltqualität im Schnellgangbereich zugute.
  • - Durch Abstützung der einander zugewandten zwischengetriebeseitigen Enden der Wellen der Eingangsgruppe und der Hauptgruppe mittels in separate Gehäusezwischenwände eingesetzter Lager wird nicht nur die Steifigkeit und Geräuscharmut des gesamten Getriebes gefördert, sondern auch eine unkompliziertere Montage bzw. Demontage oder Inspektion gerade der durch größere Schalthäufigkeit und höhere Drehmomente stärker beanspruchten Eingangsgruppe sowie auch eine eventuelle Anfahrkupplungs-Revision erleichtert, da hierzu nicht die Gehäusehälfte der Hauptgruppe ebenfalls geöffnet werden muß.
  • - Bei der Großserienfertigung solcher Getriebe kann es noch vorteilhaft sein, die endgültige Bestückung solcher Getriebegehäuse mit den Eingangsgruppen und die Einbringung der ersten Zwischenwand nach der Montage der Hauptgruppen noch hinauszuzögern, z. B. bis definitive Kundenentscheidungen, ob Lastschaltoder Synchro-Kupplungen usw. gewünscht sind, vorliegen.
  • - Indem man die Mittenachsen von Eingangswelle, Vorgelegewelle und Umkehrwelle in einem gleichseitigen Dreieck anordnet, kann gesichert werden, daß bei Vorund Rückwärtsfahrt exakt gleiche Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten der verschiedenen Gänge erreicht werden und noch mehr baugleiche Bauelemente verwendbar werden.
  • - Eine besonders material- und platzsparende Gestaltung der Eingangsgruppe wird dadurch erreicht, daß anstelle gesonderter Zahnräder die Außenlamellenträger der Lastschaltkupplungen durch auf deren Außendurchmesser aufgebrachte Zahnkränze gleichfalls als Zahnräder vorgesehen werden. Mittels mehr oder minder langer Zähne kann dort dafür Sorge getragen werden, daß die Umkehrwellen-Schaltkupplungsglocke zwar mit der Eingangswelle in Eingriff steht, nicht aber mit der ersten Vorgelegewelle, die ihrerseits direkt von der Eingangswelle angetrieben wird.
  • - Durch auf Massenausgleiche bedachte Anordnung der Festund Losräder sowie der zugeordneten Kupplungslamellenträger wird selbst bei Verwendung der lastschaltbaren Mehrscheibenlamellen-Kupplung eine gut umlaufende und kompakte bzw. kurze Gestaltung der Eingangsgruppe erreicht, wobei mehrere Räder Doppelfunktionen erhalten. Damit kann während der Arbeit mit der Eingangsgruppe die Anfahrkupplung unbenutzt bleiben, sofern nicht ein Richtungswechsel erfolgen soll.
  • - Durch Verlegung der Haupt-Triebverbindung von der Eingangswelle zur ersten Vorgelegewelle auf die Antriebsseite von deren Schaltkupplung und Anordnung des Rückwärtsgang-Rades auf die Ausgangsseite derselben wird der Axialbauraum der Zuschaltkupplung für die Notfahreinrichtung etwa axial vom Rückwärtsgang-Rad überdeckt, so daß der an sich nur geringe Axiallängenbedarf für beide Einrichtungen nochmals doppelt genutzt ist.
  • - Bei Realisierung bestimmter vertikaler und horizontaler Mittenabstands-Verhältnisse der Getriebewellen zueinander ergeben sich besonders vorteilhafte Unterbringungsmöglichkeiten, wie z. B. besserer Service-Zugriff etc. im Fahrzeug unter Sicherung der angestrebten Übersetzungs-Schritte.
  • - Auch der fakultativ mögliche Anschluß eines Vorderachs- Antriebes an die Abgangswelle der Hauptgruppe bietet mit einem bestimmten Mittenabstands-Verhältnis gegenüber dem Abstand der Hauptgruppen-Antriebswelle zur Abgangswelle eine besonders günstige Anpassung an die Fahrzeug-Abmessungen.
  • - Bei Ausgestaltung des Zwischengetriebes als Kriechgang ist mit einer bestimmten Übersetzungswahl sowohl eine Geschwindigkeit von nur ca. 0,3 bis 0,4 km/h möglich als auch radial unterhalb des Zwischengetriebes noch Platz für eine Wellenbremse im Vorderachsantrieb.
  • - Bei Ausgestaltung des Zwischengetriebes als einfacher Schnellgang (Overdrive) mit einem bestimmten Übersetzungsverhältnis können entsprechend hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, ohne optimal niedrige Geschwindigkeiten für Arbeitszwecke aufgeben zu müssen.
  • - Verwendet man eine Synchro-Schaltkupplung für die Einbzw. Ausschaltung des Zwischengetriebes, so lassen sich auch extreme Geschwindigkeitswechsel, z. B. bei Übergang von Gelände auf die Straße und umgekehrt mit nur einer Schaltstufe rasch und bequem durchführen.
  • - Mit einer schalenförmigen unteren Ausbuchtung der ersten Gehäusezwischenwand, welche einen abtriebsseitig über die Zwischenachse hochgezogenen Wandbereich aufweist, wird die Zwischenwand unter Schaffung einer günstigen Lagermöglichkeit für die Zwischenachse vorteilhaft weiter versteift und vermieden, daß das in der Regel leer mitlaufende Festrad des Zwischengetriebes ungünstige Schleppmomente im Ölinhalt des Getriebegehäuses auslöst.
  • - Die Anordnung der Anfahrkupplung auf einem bis zur ersten Gehäusezwischenwand hervorkragenden vorderen Ende der Hauptgruppen-Antriebswelle begünstigt die exakte Zentrierung von Vorgelegewelle und Antriebswelle und erlaubt die Ausgestaltung der Primärwelle gleichzeitig zur Aufnahme einer als Axiallagerung geeigneten Steckverbindung, so daß sich Schubkräfte aus den beiden Getriebegruppen etwa in der Mitte des Gehäuses zumindest teilweise aufheben können.
  • - Wenn in der Hauptgruppe die Schaltkupplungen der schnelleren Gänge auf der die Anfahrkupplung tragenden Antriebswelle liegend, vorgesehen werden, erleichtert dies die Schaltbarkeit in der Hauptgruppe wesentlich, unabhängig, ob die Kupplungen mit oder ohne Synchronisation ausgeführt werden.
  • - Wenn dort z. B. aus Platzgründen die Schaltkupplung für die langsameren Gänge auf der Abtriebswelle angeordnet ist, ist das kaum von Nachteil, weil diese Schaltkupplung bei Straßenfahrt praktisch nie geschaltet werden muß.
  • - Durch Ausgestaltung der Anfahrkupplung mit einem eine hauptgruppenseitig axial offene Ringtasche bildenden und Radialbohrungen aufweisenden Innenlamellenträger kann z. B. durch ein mit der Kupplung kombiniertes Ventil an sich bekannter Art eine auf die Kupplungs- Schließzeiten beschränkte Öleinspritzkühlung günstig realisiert werden. Dabei kann entweder eine Ölzufuhrsteuerung mittels eines an die Pumpendruckleitung angeschlossenen Ölventiles oder durch in die Kupplung integrierte Schließelemente erfolgen. Beide Ausführungen erlauben es, die Kühlölzufuhr nur beim Einrücken des Kupplungspedales zu aktivieren. So werden Energieersparnisse durch Reduzierung der Pantschmomente und der Pumpenleistung ohne Beeinträchtigung der Anfahrkupplungs-Standzeiten bei niedrigsten Schleppmomenten während Kupplungsöffnungen erreicht.
  • - Mittels hydraulisch betätigter, den Radialsteg des Innenlamellenträgers axial durchdringender Bolzen und einer Tellerschließfeder auf der Kupplungsplatten- Rückseite ist eine Krafteinleitung in das Lamellenpaket aus der Wellennabe möglich, ohne daß ein Zylinder mit Kolben in drehender Kupplungsglocke erforderlich wäre. Die Belastungen der Wellenlager bleiben gering, weil der unter dem Wellenlager in der Gehäusezwischenwand aus dem Zylinder herausfahrende Hals des Druckkolbens auf seiner Frontseite mit einem Axiallager anliegt. Dank der Möglichkeit zu hydrostatischer Betätigung der Anfahrkupplung, unabhängig von einem Pumpenkreislauf, wird sowohl eine Kraftverstärkung als auch eine Teilautomatisierbarkeit geschaffen. Z. B. kann ein Vorwärts-Rückwärts-Umschalter vorgesehen werden, bei dessen Aktivierung die Anfahrkupplung automatisch mitbetätigt wird.
  • - Der hydraulische Schaltdruck bleibt verfügbar, auch wenn Elektrik/Elektronik ausfallen sollten.
  • - Eine besonders einfache Gestaltung des Kupplungsstellgliedes ergibt sich mit einem Stufenringkolben, welcher von beiden Kolbendichtungen umfaßt und mittels einer ihn gegen das Axiallager in Anlage haltenden Spiralfeder belastet ist, so daß die Kupplungsplatte entgegen der Tellerfederkraft rasch mittels Öldruck geöffnet und Axialspiel ausgeglichen werden kann.
  • - Die Anordnung des als Antriebsrad für einen Vorderachs- Antrieb dienenden Festrades auf einem aus der zweiten Gehäusezwischenwand antriebsseitig hervorstehenden Ende der Abtriebswelle der Hauptgruppe mit einer Sicherungsmutter ermöglicht die Abzweigung des Vorderachs-Antriebes an einer Stelle des Getriebes, wo dessen Lagerung und Kupplung vor der zweiten Gehäusezwischenwand dank axialer Überdeckung mit der Anfahrkupplung ohne eine Gehäuseverlängerung platzgünstig unterbringbar sind. Dort ist zudem sowohl eine Zuschalt-Kupplung als auch eine Wellenbremse mitanschließbar und ist dafür eine evtl. Kupplungsbzw. Bremsenauswechselung möglich, ohne eine Hauptgruppen-Demontage vorzunehmen.
  • - Eine Wellenbremse nach der Zuschaltkupplung für den Vorderachsantrieb läßt sich insbesondere unter Abstützung von deren Außenmantel in einer herausnehmbaren ersten Gehäuse-Zwischenwand oder im Frontdeckel des Getriebes in montage- und betriebsgünstiger Anordnung fakultativ vorsehen.
  • - Eine Zuschaltkupplung für die mechanische Bypass- Triebverbindung zur Umgehung der Lastschaltkupplungen der Eingangsgruppe ist besonders wenig platzraubend, einfach montierbar und preisgünstig, wenn ihr auf der Eingangswelle drehfester Muffenträger axial zwischen dem ausgangsseitigen Losrad der Eingangsschaltkupplung und dem Lager der Eingangswelle in der ersten Gehäusezwischenwand angeordnet wird.
  • - Mit einer frei über der Hauptgruppe und oberhalb des Ölspiegels verlaufenden Zapfwelle wird ein eventuell auch nachträglicher Einbau oder Umbau von Nebenabtrieben ohne Eingriffe in das übrige Gesamtgetriebe erleichtert. Beispielsweise kann mit einem Festrad an beliebiger Stelle des freien Zapfwellenteiles eine Pumpenwelle fortlaufend mit Motordrehzahl gleichmäßig angetrieben werden, unabhängig davon, welche Getriebestufen in den Gruppen jeweils aktiviert sind.
  • - Auch der Einbau einer eventuell mehrgängigen Zapfwellen-Anschlußeinrichtung axial über der Hauptgruppe ist ohne nennenswerte Baulängenvergrößerung möglich, da hierfür über der Hauptgruppe Bauraum frei ist.
  • - Schließlich ist auf der Zapfwelle noch Platz für ebenfalls eventuell nachträgliche Anbringung eines wegabhängigen Zapfwellen-Antriebes mit Antrieb von einem der Räder auf der Antriebswelle der Hauptgruppe.
  • - Durch Begrenzung des Ölspiegels auf ein Niveau niedriger als die Achsmitte der Hauptgruppen- Abtriebswelle und durch von der zentralen Pumpe versorgte Schmierungskanäle innerhalb der Wände und der Wellen werden alle Schmierstellen zuverlässig erreicht, ohne daß die Pantschmomente infolge ständig überfluteter Getriebeteile unnötig ansteigen.
  • - Durch einen Ölzufuhr-Ringbund mit entsprechend abgegrenzten Ringkanälen im Gehäuse eines Wellenlagers werden die Steuerdrücke für die Lastschaltkupplungen günstig in die Wellenbohrungen eingeleitet, ohne daß kleinere Leckagen schädlich wären. Auch die Kühl- und Druckölzufuhren zur Anfahrkupplung sind in gleichem Sinne durch die benachbarte Gehäusezwischenwand vorteilhaft realisiert.
  • - Für die Montage und Wartung ist es günstig, daß die Abmessungen der ersten Gehäusezwischenwand durch eine antriebsseitige Gehäuseöffnung passen und diese Zwischenwand an einem inneren Gehäuseflansch axial vor der zweiten Wand zuverlässig lösbar/befestigbar ist.


Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und einzelnen Anspruchsmerkmalen auf der Aufgabenstellung.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben unter Bezug auf die folgenden Zeichnungen:

Fig. 1 zeigt schematisch das vielstufige Zahnräderwechselgetriebe in der für höhere Leistungen bevorzugten Ausführung mit vertikal zueinander fluchtenden Lastschaltkupplungen und Rückwärtsgang in der Eingangsgruppe;

Fig. 2 zeigt schematisch als Auszug des gleichen Getriebekonzeptes eine für niedrigere Leistungen bevorzugte Ausführungsart der Eingangsgruppe mit nebeneinander angeordneten Synchronkupplungen lediglich auf der Vorgelegewelle;

Fig. 3, 4 und 5 zeigen als konstruktive Ausführungsbeispiele die Gestaltung des Anfahrkupplungsbereiches einmal ohne ein Zwischengetriebe, aber mit Einbauplatz dafür und je einmal als Kriechgang sowie als Schnellgang;

Fig. 6 zeigt eine bauraumsparende und servicegünstig gestaltete Vorderansicht des Gehäusedeckels;

Fig. 7 zeigt eine dementsprechende schematische Darstellung der Abstandsverhältnisse und Zuordnungen der Getriebewellen zueinander in Frontansicht entgegen der Fahrtrichtung;

Fig. 8 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Einhand-Hebelwendeschalters der Eingangsgruppe bei Ausrüstung mit Lastschaltkupplungen;

Fig. 9 zeigt das Schaltbild des Hebels ohne die von dessen Endstellungen unabhängig betätigbaren diversen Schaltpunkte des integrierten Wippschalters;

Fig. 10 zeigt die mit dem Beispiel gemäß Fig. 1 erreichbare Gangwahl-Folge in Tabellenform.

In Fig. 1 ist das gemeinsame Getriebegehäuse 1 mit dem motorseitigen Deckel 2 und einer ersten und zweiten Gehäusezwischenwand, 3 und 4, sowie die Rückwand 5 des Gehäuses 1 schematisch dargestellt. Die aus dem Gehäuse nach dem Lösen von einem Randflansch 6 durch den Deckel 2 herausnehmbare Zwischenwand 3 erlaubt den Zugriff zu den höchstbeanspruchten Bauteilen der Eingangsgruppe 7, ohne die hinter der zweiten Gehäusezwischenwand 4 gelegene Hauptgruppe 8 dazu öffnen zu müssen. Baulich und trieblich zwischen Eingangsgruppe 7 und Hauptgruppe 8 ist ein Freiraum für ein Zwischengetriebe 9 vorgesehen, welches im Beispiel aus einer Kriechgangstufe besteht. Die Hauptgruppe 8 kann damit insbesondere zwischen Rückwand 5 und Zwischenwand 4 völlig fertig montiert werden, ehe ein Zwischengetriebe 9 oder eine Eingangsgruppe 7 installiert werden.

Da die Einbaugruppen-Geometrien so gewählt werden, daß wahlweise Lastschalt-Kupplungen A, B, C, D, F, G oder Synchronkupplungen 18, 20 zum Einsatz gelangen können, ist die endgültige Ausrüstungs-Entscheidung erst in der Montage-Endphase nötig.

Die Eingangsgruppe 7 weist außer der Eingangswelle 11 noch zwei weitere parallele Wellen 12, 13 auf, und zwar die die Hauptgruppe 8 antreibende erste Vorgelegewelle 12 und eine Umkehrwelle 13 für Rückwärtsfahrt. Auf jeder dieser Wellen befindet sich je eine lastschaltbare Doppel- Lamellenkupplung CA, DB und GF, an sich gleicher Bauart und Größe, deren Kupplungsglocken 14, 15, 16 auf den jeweiligen Wellen 11, 12, 13 drehbar gelagert sind und welche über äußere Verzahnungen miteinander direkt bzw. indirekt in Eingriff stehen. Und zwar steht die Glocke 14 sowohl mit den Glocken 15 und 16 ständig in Eingriff, nicht aber die Glocke 15 mit Glocke 16. Zu diesem Zwecke sind die Wellen 11, 12, 13 der Eingangsgruppe 11 in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet und die Außenverzahnung der Glocke 15 läuft an der Außenverzahnung der Glocke 16 leer vorbei, kämmt aber, wie auch die Außenverzahnung der Glocke 16 mit der Außenverzahnung der Glocke 14. Jede Kupplungsglocke ist durch einen sie auf ihrer Nabe tragenden radialen Steg axial in zwei gleiche Reiblamellenpakete unterteilt, die durch hier nicht besonders gekennzeichnete separate Hydraulikkolben einzeln oder gemeinsam mittels Druckmittelbeaufschlagung aus in den Wellen 11, 12, 13 befindlichen Lamellen gegen Öffnungsfederkräfte aktivierbar sind, indem die von der jeweiligen Glocke 14, 15, 16 drehfest gehaltenen Außenlamellen mit Innenlamellen in Kraftschluß gebracht werden, die von jeweils einem eigenen Innenlamellenträger drehfest gehalten sind. Dieser ist entweder mit der jeweiligen Welle 11, 12, 13 direkt, wie bei Kupplung B und G oder indirekt von einer auf der jeweiligen Welle 11, 12, 13 drehbaren Nabe bzw. Hohlwelle mitnehmbar, wie bei den Kupplungen C, A, D und F.

Dabei ist die den Innenlamellenträger der Kupplung C tragende Hohlwelle die Eingangswelle 11, welche über einen beliebigen Schwingungsdämpfer 12 von der Hauptantriebswelle 10 angetrieben wird, sobald der nicht gezeigte Motor läuft. Die Eingangswelle 11 nimmt dabei ein den Durchmesser der Eingangskupplungsglocke 14 überragendes und dieser antriebsseitig vorgeordnetes Losrad 17 in Drehrichtung mit, welche ein der Vorgelegekupplungsglocke 15 antriebsseitig vorgelagertes Losrad 18 und den damit durch eine gemeinsame Nabe verbundenen Innenlamellenträger der Kupplung D auf der Vorgelegewelle 12.

Abtriebsseitig ist der Eingangskupplungsglocke 14 ein mit deren Innenlamellenträger durch eine gemeinsame Nabe verbundenes weiteres Losrad 19 vorgeordnet, das in Eingriff steht mit einem den Durchmesser der Vorgelegekupplungsglocke 15 überragenden Festrad 20 auf der in die Hauptgruppe 8 weiterführenden Vorgelegewelle 12 bzw. mit dieser koaxialen Kupplungswelle 32. Das Festrad 20 kämmt dabei mit einem auf der Umkehrwelle 13 abtriebsseitig von der Umkehrkupplungsglocke 16 vorgesehenen und mit deren Innenlamellenträger über eine gemeinsame Nabe verbundenen kleineren Losrad 21. Auf der Vorgelegewelle 12 ist dem Festrad 20 abtriebsseitig noch ein weiteres, etwas kleineres Festrad 22 nachgeordnet, das in Eingriff steht mit einem auf der Umkehrwelle 13 befestigten und dem Losrad 21 abtriebsseitig nachgeordneten Festrad 23 mit einem den Durchmesser der Umkehrkupplungsglocke 16 überragenden Durchmesser. Mit diesem Festrad 23 kämmen im Beispiel weiterhin noch ein dem abtriebsseitigen Losrad 19 der Eingangskupplung 14 auf gleicher Welle 10 nachgeordnetes kleineres Losrad 24, welches mittels einer auf der Hauptantriebswelle 10 drehfesten Schiebemuffe 25 und entsprechenden Kupplungsverzahnungen in Formschluß bringbar ist mit der Hauptantriebswelle 10. Die gleiche Schiebemuffe 25 kann auch einen Formschluß herstellen von der Hauptantriebswelle 10 zum Losrad 19 nach der abtriebsseitigen Eingangskupplungsglocke 14. Damit wird eine entweder vor- oder rückwärts, je nach Stellung OV/OR betreibbare Bypass-Triebverbindung zur Umgehung der von funktionierenden Strom- und Hydraulikversorgungen abhängigen Lastschaltkupplungen erreicht, wodurch Anschleppen oder ein mechanischer Not-Fahrbetrieb über die Gänge der Hauptgruppe 8 möglich wird. Diese Einrichtung mit den Rädern 22, 23, 24, 25 ist bei Verwendung von Formschlußbzw. Synchrokupplungen in der Eingangsgruppe 7 nicht erforderlich, weil dann ein Strom- oder Hydraulik-Ausfall nicht zur Totalblockierung der Kupplungen führen kann.

Das im Beispiel erfindungsgemäß axial zwischen Eingangsgruppe 7 und einer der Hauptgruppe 8 unmittelbar vorgeordneten Anfahr- und Trennkupplung 26 angeordnete Zwischengetriebe 9 kann auf Wunsch ohne Gehäuseänderungen usw. weggelassen werden, wenn kein besonderer Wert auf einen Kriech- oder Schnellgang (Overdrive) gelegt wird. Das Zwischengetriebe besteht im ersteren Falle im wesentlichen aus einem kleinen Festrad 27 abtriebsseitig von der ersten Gehäusezwischenwand 3 auf der ersten Vorgelegewelle 12, welches ein Doppelzahnrad 28/29 auf einer zur Kupplung 26 parallelen Zwischenwelle 30 treibt, deren Enden in der ersten und der zweiten Gehäusezwischenwand 3, 4 gelagert sind. Das Doppelzahnrad 28/29 hat im Falle des Kriechganges ein großes antriebsseitiges und ein kleines abtriebseitiges Rad 28 bzw. 29. Das letztere treibt hier ein großes Losrad 31 auf der Primärwelle 32 der Anfahr- und Trennkupplung 26. Diese Primärwelle 32 fluchtet sowohl koaxial zur Vorgelegewelle 12, mit der es ein Achslager 33 gemeinsam hat, als auch mit der die Sekundärwelle der Anfahrkupplung 26 bildenden Antriebswelle 34 der Hauptgruppe 8. Dabei ist die Primärwelle 32 mittels eines weiteren Achslagers 35 vor dem Innenlamellenträger der Anfahr- und Trennkupplung 26 innerhalb deren Gehäuse ein weiteres Mal gelagert bzw. axial abgestützt. Axial zwischen Festrad 27 und Losrad 31 befindet sich dann eine mit der Primärwelle 32 drehfeste Schiebemuffe 36 und auf den ihr zugewandten Innenflächen der Räder 27 und 32 entsprechende Kupplungsverzahnungen. Damit kann die Schiebemuffe 36 bei Eingriff in das Rad 27 einen Direktdurchtrieb von dort in die Primärwelle 32 ohne Über- bzw. Untersetzung bewirken, oder - bei Eingriff in das Rad 31 einen durch die Zwischenwelle 30 gehende über- bzw. untersetzten Durchtrieb bewirken, mit dem alle Gangsprünge des Zahnradwellengetriebes im gewählten Verhältnis vergrößert bzw. verkleinert werden.

Anstelle der vorgeschilderten Kriechgang-Untersetzung kann an der gleichen Stelle auch eine Schnellgang-Übersetzung (Overdrive) vorgesehen werden. Dazu muß das Festrad 27 allerdings groß und das antriebsseitige Rad 28 des Doppelzahnrades 28, 29 klein sowie das nachfolgende Rad 29 groß und das Losrad 31 klein sein. Die Umschaltkupplung 36 ist dann vorteilhafterweise eine Synchronkupplung, um den hierbei beim Umschalten meistens herrschenden hohen Drehzahlen gerecht zu werden. Die Primärwelle 32 treibt im Beispiel direkt die Anfahrkupplungsglocke 37 der Anfahrkupplung 26, welche eher als Außenlamellenträger einer bei Betätigung zwangsgekühlten, nassen Bremse mit Innenlamellen 38 auf der Sekundärwelle 34 gestaltet ist. Diese Sekundärwelle 34 ist im Beispiel das antriebsseitige, aus der zweiten Gehäusetrennwand 4 herausragende Ende der Antriebswelle 39 der Hauptgruppe 8. Auf dieser Welle 39 sind zwei Doppel- Synchronkupplungen mit von ihren angetriebenen Muffenträgern 40, 41 mitnehmbaren beidseitigen Losrädern 42, 43 und 44, 45 sowie zwei jeweils benachbarte Festräder 46, 47. Die Losräder 42 ... 45 kämmen dabei mit entsprechend bemessenen und placierten Festrädern 48, 49, 50, 51 auf einer als Antriebswelle 52 der Hauptgruppe 8 dienenden zweiten Vorgelegewelle, auf deren einem Ende sich noch eine dritte Synchronkupplung mit drehfestem Muffenträger 53 und zugeordneten Losrädern 54, 55 befindet, welche mit den beiden Festrädern 46, 47 auf der Antriebswelle 39 kämmen. Die Antriebswelle 52 hat im Beispiel an ihren beiden Enden je ein Abtriebsrad 56, 57. Das abtriebsseitige, aus der Gehäuserückwand 5 herausragende Wellenende treibt ein Kegelrad, und dieses treibt ein Tellerrad eines sperrbaren Achsdifferentiales 58, das einerseits mit Bremsen 59 versehene Hinterachswellen 60 mit Radkopfplanetengetrieben 61 antreibt. Das antriebsseitig aus der zweiten Gehäusezwischenwand 4 hervorragende Abtriebsrad 57 ist ein Stirnrad, das ein Losrad 62 auf einer Vorderachs-Antriebswelle 63 antreibt. Das Losrad 62 nimmt auch die Glocke einer als Außenlamellenträger gestalteten Vorderachs-Zuschaltkupplung 64 mit. Deren Innenlamellenträger 65 ist mit der Vorderachs- Antriebswelle 63 drehfest, welche unterhalb der Eingangsgruppe 11 verlaufend, an deren Stirnseite wieder aus dem Gehäusedeckel 2 austritt. Dabei verbleibt zumindest bei nicht allzu großen Rädern 28 bzw. 29 im Zwischenachsgetriebe 9 unter demselben noch Platz, um auf der Vorderachs-Antriebswelle 63 abtriebsseitig von der Zuschaltkupplung 64 noch eine Wellenbremse 66 anzuordnen, welche in diesem Schema nur strichpunktiert angedeutet wurde.

Die im oberen Teil des Getriebegehäuses 1 gelegene Hauptantriebswelle 10 ist im Bereich der Eingangsgruppe 7 überwiegend hohlwellenartig von als Eingangswelle 11 anzusehenden Naben der darauf angeordneten Räder- und Kupplungselemente 17, 14, 19 umgeben. Sie setzt sich im Beispiel außerhalb der Eingangsgruppe 7 als nicht umhüllte Vollwelle unter axialer Überdeckung der Hauptgruppe 8 bis über die Getrieberückwand 5 hinaus und bis in eine an sich beliebig ausführbare Zapfwellenanschlußkupplung 67 fort. Im Beispiel ist der Zapfwellenanschlußkupplung 67 eine Doppelkupplung mit drehfestem Muffenträger 68 und nebengeordneten unterschiedlich großen Losrädern 69, 70, welche mit unterschiedlich großen Festrädern 71, 72 auf einer Nebenwelle 73 in Eingriff stehen. Damit wird es möglich, je nach Schaltrichtung der Schiebemuffe über die Räder 69, 71 bzw. über 70, 72 die Nebenwelle 73 indirekt untersetzt mit wahlweise zwei weiteren Geschwindigkeiten anzutreiben.

Auf dem an sich frei und getriebeunabhängig verlaufenden Teilstück der Hauptantriebswelle 10 abtriebsseitig von der Eingangsgruppe 7 sind weitere diverse Nebenabtriebe direkt anschließbar. So kann z. B. der vorgeschilderte, mit Motordrehzahl antreibbare Zapfwellenabtrieb 67 wahlweise auch durch einen Abtrieb von einem schnell drehenden Festrad 51 auf der Abtriebswelle 52 der Hauptgruppe 8 über ein auf einer Nebenwelle 74 geführtes Zwischenrad 75 ein von der Hauptantriebswelle 10 abkoppelbares Losrad 76 und einen zugeordneten Muffenträger 77 einer Abschaltkupplung 78 mit der am Ausgang der Hauptgruppe herrschenden Geschwindigkeit getrieben und das dabei von der Hautpwelle 10 abgetrennte abgangsseitige Teilstück der Hauptantriebswelle als sogenannte Weg-Zapfwelle 10A genutzt werden.

Auch der zentrale Pumpenantrieb für das Zahnradwechselgetriebe ist vorzugsweise auf der Hauptantriebswelle 10 oberhalb der Hauptgruppe 8 angeordnet, indem ein der Abschaltkupplung 78 vorgeordnetes Festrad 79 ein Gegenrad 80, das einerseits die Pumpe 81 antreibt, mitnimmt. Alle Wellen 10, 10A, 12, 13, 30, 34 bzw. 39, 52 und 63 sind in den diversen Gehäusezwischenwänden 3, 4 bzw. der Gehäuserückwand 5 oder dem Deckel 2 in Wälzlagern 82 reibungsarm gelagert und aus den Wellen heraus mittels Bohrungen in dortige Ölkanäle zwangsgeschmiert.

Die Betätigungsweise der Kupplungen in der Eingangsgruppe 7 ist an sich beliebig, hier jedoch vorgesehen mittels eines Drehhebels 112, 113 mit Gangwähler 83 und integriertem Wippschalter 112 für Arbeitseinsätze, wodurch die Stellungen für Vorwärtsfahrt V, Neutral N, Rückwärtsfahrt R in den Stufen für LANGSAM L, MITTEL M, HOCH H und für SCHNELL S sowie ggf. und nach Lösen einer hier nicht dargestellten Sperre auch die bei Lastschaltkupplungen vorgeschlagene Not- Fahrschaltung für Vorwärts V oder Rückwärts R mit dem gleichen Gangwähler 83 eingelegt werden können.

Die Straßenfahrt-Gangwahl über Schalthebel 84 kann während des Arbeitseinsatzes an sich unverändert bleiben. Falls das Zwischengetriebe 9 installiert wird, kann dessen Zuschaltkupplung 36 über einen weiteren Schalthebel 85 mit zwei Endstellungen in den Kriech- bzw. Schnellgang gelegt werden. Alle diese Schaltungen sind je nach Komfortwünschen auch elektro- bzw. servo-betätigt auf an sich bekannte Weise ausführbar. Auch die Automatisierung der Lastschaltkupplungen ist mit geringen Mehrkosten möglich.

In Fig. 2 ist die Eingangsgruppe 7 zwar mit prinzipiell gleicher Anordnung der Wellen 10, 11, 12, 13 wie bei der Bestückung mit lastschaltbaren Doppelkupplungen ausgeführt, jedoch ohne die als mechanische Not-Fahrschaltung und Bypass vorgesehene Klauenkupplung auf Welle 10 mit Schiebemuffe 25 mit Losrädern 19 sowie Eingriff in Festrädern 22, 23 auf Welle 12 bzw. 13. Die Antriebsverbindungen für die Doppelkupplungen C/A und D/B bestehen hier lediglich aus auch mechanisch betätigbaren Doppel-Synchronkupplungen 18 + 20, welche dank der erfindungsgemäßen Gestaltung des Zahnradwechselgetriebes auch noch bei mittleren Momenten bzw. Leistungen ausreichen und selbst bei eingelegtem Kriechgang noch leicht schaltbar sind sowie einen geringeren Steuerungsaufwand als mit Lastschaltkupplungen erlauben. Bei weitgehender Baugleichheit ergibt sich eine gute Austauschbarkeit dank vieler Teile, die mit denjenigen in der Lastschaltgetriebe- Ausführung übereinstimmen.

Ein in die Eingangsgruppe 7 voll integrierter Rückwärtsgang wird durch eine Einrastung der Synchronkupplung 20C wie die übrigen Gänge eingelegt und ist somit auch bei dieser Ausführung ebenso leicht schaltbar. Die Hauptantriebswelle 10 ist in diesem Beispiel nicht von einer hohlwellenartigen Eingangswelle 11 umgeben, sondern nach einem einfachen Schwingungsdämpfer 11A als eine die Naben der Festräder 17A, 17B und 17C direkt mitnehmende Vollwelle, welche für eine Fortsetzungswelle 10A zu einem Zapfwellenanschluß im Bereich des Lagers 82 in der ersten Gehäusezwischenwand 3 eine Steckmuffenverbindung 86 (s. Fig. 3) aufweist. Die Festräder 17A und 17B kämmen mit Losrädern 18A und 18B beidseits eines auf dem antriebsseitigen Ende der ersten Vorgelegwelle 12 festen Schiebemuffenträgers 18C. Das Festrad 17C kämmt mit dem antriebsseitigen Losrad 20A der abtriebsseitigen Doppelsynchronkupplung mit dem ebenfalls auf der ersten Vorgelegewelle 12 drehfesten Schiebemuffenträger 20C, auf dessen Abtriebsseite sich ein Losrad 20B befindet, das mit einem Festrad 21A auf der parallel zur ersten Vorgelegewelle 12 liegenden Umkehrwelle 13 kämmt. An deren antriebsseitigem Ende befindet sich ein weiteres Festrad 23A, das noch vom Antriebsfestrad 17A auf der Eingriffswelle 10 bzw. 11 mit angetrieben wird. Die Umkehrwelle 13 ist hier mit einem durch ihr Lager 82 in der ersten Gehäusezwischenwand 3 hindurchtretenden Wellenstummel versehen, auf welchem bei Einbau eines Zwischengetriebes 9 dessen Welle 30 mit den Kriechgangrädern 28/29 konzentrisch gelagert ist.

Eine Vorderachs-Wellenbremse 66 ist nicht an einer Gehäusewand 3 oder 4, sondern am Gehäusedeckel 2 gehaltert, so daß radial unter der Zwischenwelle 30 Bauraum für eventuell größere Zwischengetrieberäder 28, 29 bleibt, für den Fall, daß eine Overdrive-Übersetzung gefordert ist.

In Fig. 3 ist der Gehäuse-Innenbereich von der ersten bis zweiten Gehäusezwischenwand 3, 4, in welchem die Anfahrkupplung 26 liegt, ohne das dort zum fakultativen Einbau vorgesehene Zwischengetriebe 9 konstruktiv dargestellt. Für das Zwischengetriebe 9 ist hier jedoch ein für dessen zusätzlichen Axialplatzbedarf entsprechender Freiraum 9A freigelassen.

Die Hauptantriebswelle 10 ist in der ersten Gehäusezwischenwand 3 in einem Lager 82 geführt, in dessen Hals 82A sich nicht dargestellte Ölzufuhrkanäle zu Schmierstellen und Kupplungszylindern etc. befinden. Abtriebsseitig vom Lagerhals 82A endet die Hauptantriebswelle 10 in einem außenverzahnten Wellenstummel, der etwa radial über der Anfahrkupplung 26 liegend in ein hohles Ende der Zapfwelle 10A drehfest eingesteckt ist und so eine leicht lösbare Steckmuffenverbindung 86 darstellt und die Veränderungen an der Zapfwelle 10A erleichtert.

Eine andere drehfeste, aber axial begrenzt verschiebliche Steckverbindung 87 mit integriertem Achs- und Radiallager 33 ist bei der Verbindung von der ersten Vorgelegewelle 12 zur Sekundärwelle 34 der Anfahrkupplung 26 vorgesehen. Dort ist die Sekundärwelle 34 in ein hohles Ende der Vorgelegewelle 12 drehbeweglich eingesteckt. Auf den außenverzahnten Wellenstummel der Welle 12 ist bei weggelassenem Zwischengetriebe 9 eine weitere Steckverbindungsmuffe 87 geschoben, die ein antriebsseitiges Axiallager 33 der von ihr mitgenommenen Nabe der Anfahrkupplungsglocke 37, die auf der Sekundärwelle 34 Rollenlager 88 hat, von außen umfaßt. Abtriebsseitig der als Primärwelle 32 dienenden Nabe der Anfahrkupplungsglocke 37 liegt diese axial gegen einen Stützbund 89 auf der Sekundärwelle 34 an. Auf dessen Abtriebsseite ist eine Tellerfeder 90 mit ihrem Innenrand anliegend, deren Außenrand gegen eine Kupplungsdruckplatte 91 in Abtriebsrichtung abgespreizt ist, die gegen ein Lamellenpaket 92 der Anfahrkupplung 26 drückt. Deren Außenlamellen werden dabei von der Kupplungsglocke 37 drehfest gehalten. Die Kupplungsdruckplatte 91 ist dabei an ihrem Innenrand, entgegen der in ihrem äußeren Drittel eingreifenden Tellerfeder 90 durch mehrere Bolzen 93, die den auf der Sekundärwelle 34 drehfest und unverschieblich gehaltenen Innenlamellenträger 94 achsparallel durchdringen, axial belastbar. Abtriebsseitig vom Innenlamellenträger 94 werden sie dazu von einer Stellkolbendruckplatte 95 beaufschlagt, welcher abtriebsseitig ein weiteres Axiallager 35 zugeordnet ist, gegen das sich beim Lüftvorgang der Stellkolben 96 der Anfahrkupplung 26 anpreßt.

Dieser ist in einem die Primärwelle 34 und einem diese umschließenden ringförmigen Stellkolben 96 umfassenden Stellzylinderringkörper 97 geführt, welcher in die zweite Gehäusezwischenwand 4 antriebsseitig vor dem Lager 82 der Antriebswelle 39 der Hauptgruppe 8 unverschieblich eingelassen ist. In den Stellzylinderkörper 97 treten aus der zweiten Gehäusezwischenwand 4 sowohl die Kupplungsdruckleitung 98 zur Betätigung des Stellkolbens 96 als auch eine Kühlölleitung 99 ein. Letztere mündet in einen taschenförmigen Ringraum 100 radial unter dem Lamellenpaket 92. Von hier aus kann das Kühlöl auf an sich bekannte Weise mit durch Fliehkräfte erhöhtem Druck bei gleichmäßiger Verteilung durch nicht näher angegebene Radialbohrungen im Mantel des Innenlamellenträgers 94 in das Lamellenpaket 92 übertreten. Die Strömungsdauer und Intensität des Kühlöles kann dabei durch eine nicht besonders gezeigte Dosiereinrichtung mit dem Axialweg des Stellkolbens 96 bzw. der zugeordneten Druckplatte 95 so gekoppelt werden, daß die Kühlung nur beim Schließen der Kupplung 26 erfolgt. Um auch ohne Stellkraft ein Axialspiel dieser Betätigungsmechanik auszuschließen, ist der Stellkolben 96 noch durch eine in ihn eingelassene Spiralfeder 101 in Öffnungsrichtung etwa so weit belastet, daß die Schließkraft der Tellerfeder 90 noch nicht überwunden wird. Bei der Anfahrkupplung 26 wurde mit der vorgeschilderten Bauart eine Sonderausführung mit besonders geringer Masse gewählt, die ohne einen mitrotierenden Zylinder auskommt und eine entsprechend leichte Kupplungsglocke 37 zu verwenden erlaubt.

  • - Bei Erhöhung des Öldruckes im Stellzylinder 97 über die Schließkraft der Tellerfeder 90 hinaus wird die Kupplung 26 maximal so weit geöffnet, daß ein ausreichendes Lüftspiel zur Erreichung minimaler Schleppmomente entsteht.


Die vom Stellzylinderkörper 97 samt Einbauten und Zubehör umgebene Sekundärwelle 34 ist abtriebsseitig davon und radial unter dem zugehörigen Lager 82 in ein antriebsseitiges hohles Ende der Antriebswelle 39 der Hauptgruppe 8 eingesteckt und gegen Verdrehung gesichert. Das daran anschließende Losrad 42 kämmt mit dem unter der Antriebswelle 39 vorgesehenen Festrad 48 auf der parallel dazu verlaufenden Abtriebswelle 52 der Hauptgruppe 8. Deren antriebsseitiges Ende ist in der zweiten Gehäusezwischenwand 4 mit einem Lager 82 gestützt, aus dem es mit einem freien Ende etwa so weit antriebsseitig hervorragt, wie der Stellzylinderkörper 97. Auf diesem freien Ende der Abtriebswelle 52 ist im Beispiel ein Antriebsfestrad 57 mittels Innenverzahnung und vorgeordneter Wellenmutter oder dergleichen befestigt. Dieses Festrad 57 treibt ein darunterliegendes Festrad 62, das auf einer Vorderachs-Antriebswelle 63 befestigt, abtriebsseitig einen Öffnungszylinder 102 für die Vorderachs-Zuschaltkupplung 64 besitzt und deren Innenlamellenträger er ist. Bei Druckerhöhung in diesem Zylinder können mehrere am Umfang verteilte axial geführte Kolben 103, die den Steg des Festrades 62 in Richtung Lamellenpaket 65 durchdringen, dieses in Kraftschluß bringen. Dadurch ist über die Glocke der Kupplung 64 die Vorderachsantriebswelle 63 antreibbar, auf welcher im Beispiel noch eine Vorderachswellenbremse 66 angeordnet ist, deren Außenlamellen in einem mit der ersten Gehäusezwischenwand 3 verbundenen Bremsgehäuse 104 gehalten sind. Die Bremse 66 ist hierbei voll im Sumpf des Getriebegehäuses 1 geflutet und somit gut gekühlt. Im Beispiel ist die Verbindung des Bremsengehäuses 104 mit der ersten Gehäusezwischenwand 3 als nach oben offene schalenförmige Ausbuchtung 105 mit einem abtriebsseitig über die Zwischenachse 30 hochreichenden zweiten Wandbereich 106 radial über der Bremse 66 ausgeführt. Damit entsteht eine zweite Abstützungsmöglichkeit für die speziell bei Einbau des Zwischengetriebes 9 erforderliche Zwischenachse 30. Eine separate Öltasche radial unter dem Zwischengetriebe 9 sorgt dann für besonders gute Tauchschmierung desselben.

Die Zwischenachse 30 kann wie alle Wellen 11, 12 usw. des Getriebes ebenfalls mit mindestens einem koaxialen Ölkanal 107 versehen sein, der mit Radialbohrungen unter Lagerstellen die Schmierung von Lagern 82 oder Losrädern etc. sicherstellt. Zur Verbindung dieses Ölkanals 107 in der Zwischenachse 30 mit dem in der Abtriebswelle 52 der Hauptgruppe 8 ist in das antriebsseitige Ende der letzteren ein aus der Zwischenachse 30 herausführendes Verbindungsrohr 108 eingesteckt.

In Fig. 4 ist der gleiche Ausschnitt des Zahnradwechselgetriebes wie in Fig. 3 nochmals dargestellt, jedoch nun mit dem anstelle der Steckmuffenverbindung 87 eingebauten Zwischengetriebe 9. Dieses ist im vorliegenden Beispiel als Kriechganggetriebe gestaltet. Dazu ist das auf dem durch die erste Gehäusezwischenwand 3 hervorragenden Ende der erste Vorgelegewelle 12 gelagerte Eingangsrad 27 mit kleinstmöglichem Durchmesser mit einer abtriebsseitigen Kupplungsverzahnung versehen, in welche eine Schiebemuffe 36 einschiebbar ist, die auf einem mit der als Nabe des Kupplungsgehäuses 37 gestalteten Primärwelle 32 durch einen Muffenträger drehfest ist. Axial zwischen Muffenträger und Kupplungsgehäuse 37 ist ein großes Losrad 31 mit nur etwas kleinerem Durchmesser als dem des Kupplungsgehäuses 37 drehbar gelagert. Dieses Losrad 31 weist muffenträgerseitig die weitere entsprechende Kupplungsverzahnung für die Schiebemuffe 36 auf. Das vom Eingangsrad 27 angetriebene Rad 28 auf der Zwischenachse 30 ist mit etwa gleich großem Durchmesser wie das Losrad 31 ausgeführt und durch seine Nabe als Doppelzahnrad mit einem kleinstmöglichen Abtriebsritzelrad 29 einstückig, das wiederum mit dem Losrad 31 kämmt. Die gemeinsame Nabe ist dazu auf der Zwischenachse 30 mit Nadellagern drehbar und seitlich fixiert durch die ersten Gehäusezwischenwand 3 einerseits und den hochgezogenen Rand des zweiten Wandbereiches 106 andererseits. Sobald die Schiebemuffe 36 in eine auf der Antriebsseite des Losrades 31 vorgesehene Kupplungsverzahnung einrastet, wird die Primärwelle 32 nicht mehr direkt mit der Drehzahl der Vorgelegewelle 12, sondern mit einer übersetzten oder untersetzten Drehzahl gemäß den Übersetzungen durch das Zwischengetriebe 9angetrieben. Die Schiebemuffe 36 ist gleichzeitig aus der Kupplungsverzahnung des Festrades 27 ausgeklinkt. Damit wird das Abtriebsrad 31 des Kriechgang-Zwischengetriebes 9 angekoppelt und die Antriebswelle 39 der Hauptgruppe 8 entsprechend langsamer angetrieben. Bleibt die Schiebemuffe 36 sowohl außer Eingriff mit der Kupplungsverzahnung des Eingangsfestrades 27 als auch mit der Kupplungsverzahnung des Abgangslosrades 31, so ist die Hauptgruppe 8 völlig abgeschaltet und auch die Anfahrkupplung 26 antriebslos. Bleibt die Schiebemuffe 36 in der Kupplungsverzahnung des Eingangsfestrades 27, so drehen zwar die Räder 28/29/31 frei mit, aber der Kraftschluß von Eingangsgruppe 7 zur Hauptgruppe 8 erfolgt direkt und nur über die Schiebemuffe 36 und deren Muffenträger ohne jede Über- oder Untersetzung. In Kriechgangsstellung ist die Schiebemuffe 36 in Abtriebsrichtung in die Kupplungsverzahnung des Losrades 31 geschoben und vom Eingangsfestrad 27 frei, so daß die Triebverbindung über das Doppelzahnrad 28/29 zur Anfahrkupplungsglocke 26 aktiviert ist.

Der zum Einbau eines Zwischengetriebes 9 benötigte axiale Abstand von der Primärwelle 32 entspricht dabei etwa der Baulänge eines einzigen Zahnrades 27, weil Schiebemuffe 36 und Losrad 31 von der ohnehin erforderlichen Nabe der Kupplungsglocke 37 getragen werden.

In Fig. 5 ist statt des Kriechganggetriebes ein ins Schnelle übersetzendes Zwischengetriebe 9 (sogenannter Overdrive) in dem dafür vorgesehenen Freiraum 9A eingebaut. Dabei ist eine an sich gleiche Räder- und Kupplungsanordnung wie nach Fig. 4 vorgesehen, jedoch mit dem Unterschied, daß das Eingangsfestrad 27 einen großen Durchmesser hat, das erste Rad 28 des Doppelzahnrades klein und das zweite Rad 29 groß sowie schließlich das Abgangsrad 31 wieder klein und dabei vorzugsweise statt einer einfachen Klauenkupplung die Schiebemuffe 36 mit einer Synchroschaltkupplung kombiniert ist, bei der sich höhere Drehzahlunterschiede bequemer und geräuscharmer überbrücken lassen.

Im gezeigten Beispiel nach Fig. 5 ist außerdem die Vorderachs-Wellenbremse 66 weggelassen bzw. an die Innenseite des Getriebedeckels 2 verlegt, um radial Platz zu schaffen für das größere zweite Rad 29 des Doppelzahnrades. Die schalenförmige Ausbuchtung für das Doppelzahnrad 28/29 in 3/104 muß dann ebenfalls entsprechend angepaßt sein, so daß für die in das Gehäuse 1 eingeflanschte erste Gehäusezwischenwand 3 eine Sonderform beim Einsatz von Zwischengetrieben 9 mit Übersetzungsverhältnis ins Schnelle vorzusehen ist, wenn man nicht bereits die Gehäusezwischenwand 3 so gestaltet, daß sowohl die Kriechgang- als auch die Overdrive-Version des Zwischengetriebes 9 genügend radialen Platz haben.

In Fig. 6 ist eine bevorzugte Kontur des Gehäuses 1 mit einem Querschnitt hinter dem Frontdeckel 2 dargestellt. Dabei ist die Eingangswelle 11 und die von ihr umschlossene Hauptantriebswelle 10, 10A in der oberen Gehäusehälfte etwas links von der geometrischen Mitte innerhalb der Gehäusezwischenwand 3 vorgesehen, die auch Lager 82 der Wellen 12, 13 aufweist. Die Mittenabstände der Wellen 11, 12, 13 bilden ein gleichseitiges Dreieck, bei dem die Vorgelegewelle 12 in Blickrichtung rechts von der Vertikalen durch die Welle 11 für das an sich etwa rechteckige Format des Gehäuses 1 eine Ausladung nötig macht.

Die Umkehrwelle 13 liegt dabei nur unbedeutend links von der Vertikalen durch die Eingangswelle 11 und etwas tiefer als die Vorgelegewelle 12. Die Mitte der Vorderachs- Antriebswelle 63 befindet sich dabei genau senkrecht unter der Eingangswelle 11, jedoch unterhalb des unteren Randes der ersten Gehäusezwischenwand 3. So braucht z. B. bei Erneuerung von Synchrokupplungen in der Eingangsgruppe 7 weder die Vorderachsantriebswelle 63 noch die Hauptgruppe 8 oder die Anfahrkupplung 26 ausgebaut werden.

Die in Fahrtrichtung links liegende Seite des Getriebegehäuses 1 bleibt mit dieser Anordnung frei für Anbauten wie Tanks etc., während die Gegenseite günstige seitliche Zugriffsmöglichkeiten z. B. zur Pumpe 81 oder den anderen Nebenabtrieben z. B. 74 ... 78 innerhalb des Gehäuses 1 bietet und keine größeren Getriebeteile solche Inspektionsarbeiten etc. behindern.

In Fig. 7 ist anhand der Abstandsverhältnisse in der Vertikalen V und der Horizontalen H der diversen Wellen 10/11, 12, 13, 52, 63 zueinander gezeigt, welche baulichen Maßnahmen getroffen wurden, um sowohl gleiche Geschwindigkeiten bei Vor- und Rückwärtsfahrten als auch günstige Übersetzungsverhältnisse und kompakten Bauraum zu erreichen. Am oberen Bildrand ist die Achse der Hauptantriebswelle 10 und der hohlwellenartigen Eingangswelle 11 strichpunktiert gezeichnet. Von dort wird der Vertikalabstand zur Vorgelegewelle mit V angenommen. Dann ist der Vertikalabstand von der Eingangswelle zur Umkehrwelle 13 ca. V × 1,73 und zur Hauptgruppen- Abtriebswelle 52 ca. V × 1,50 sowie zur Vorderachs- Antriebswelle 63 ca. V × 3,11. Das Verhältnis der Horizontalabstände H von der Umkehrwelle 13 bis zur Eingangswelle 11 sowie bis zur Vorgelegewelle 12 beträgt ca. 1:9,9. Die Lage der Eingangs-, Vorgelege- und Umkehrwellen ist hierdurch und durch die Angabe von 60°-Winkeln für die Triebkraftverläufe für Vorwärts und Rückwärts R angegeben. Demnach bilden die Mittelpunkte 10/11, 12 und 13 dieser Wellen ein gleichseitiges auf einer Spitze stehendes Dreieck. Die Positionen der Abtriebswelle 52 der Hauptgruppe 8 und der Vorderachsantriebswelle 63 sind hiervon an sich unbeeinflußt bzw. beliebig wählbar. Als vorteilhaft wurde jedoch für die letztere ein Abstand für die Vorderachse 63 von der Eingangswelle von ca. V × 3,11 ermittelt.

Die Fig. 8 und 9 zeigen einen zur Durchführung der Schaltoperationen beim Zahnräderwechselgetriebe nach Fig. 1 günstigen Einhand-Fahrschalter. Dieser verfügt über ein Gehäuse 110 für den Einbau in eine Konsole 111, welches einen Wendehebel 112 führt, in dessen Griff 113 ein Mehrstufen-Wippschalter 114 eingelassen ist. Eine Rastierfeder 115 über oder unter dem Gehäuse 110 fixiert die gewählten Einstellungen. Am unteren Ende des Hebels 112 befinden sich die üblichen Anschlüsse für mechanische (Gestänge, Bowdenzüge etc.) und elektrische (Kabel) Betätigungen 116, 117.

Der Hebel 112 hat in der Senkrechten die Neutralstellung N und in ca. 20° nach vorne gekippt die Vorwärtsfahrstellung V sowie um ca. 20° nach hinten gekippt die Rückwärtsfahrstellung R. Der Wippschalter 114 hat eine Rückfederung in Mittelposition aus beiden Betätigungsrichtungen (+/-) und ist maximal ebenfalls ca. 20° in beiden Richtungen auslenkbar. Dabei erfolgt nach je ca. 7° eine Kontaktgabe mit ca. 2° Überhub.

In Fig. 10 ist das zugehörige Schaltbild dargestellt. Die bedarfsweise durch seitliches Einrücken erhältliche Position "Null" gilt für den Fall der Verwendung der mechanischen Not-Fahrschaltung über Kupplung 25 beim Ausfall von Hydraulik oder/und Elektrizität bei mit hilfskraftbetätigten Kupplungen ausgerüsteten Eingangsgruppen.

In Fig. 11 ist in Tabellenform die Schaltfolge für die Eingangsgruppe 8 gezeigt. Die mit Punkten markierten Felder zeigen, welche Kupplungen (A bis G) der Eingangsgruppe 7 jeweils durch den vorgeschilderten Wendehebel 112 bzw. den Wippschalter 114 zu aktivieren sind, wenn die Ausführung mit Lastschaltkupplungen zugrunde gelegt ist. Alle diese Gänge sind in jeder der beiden Fahrtrichtungen V und R in jedem der Gänge 1 bis 6 der Hauptgruppe 8 durch einen üblichen hier nicht gezeigten separaten mechanischen Ganghebel einlegbar. Ein weiterer, nicht konstruktiv gezeigter Hebel bzw. Schalter ist für den Kriechgang CR vorgesehen, welcher bei Betätigung gleichzeitig den Hebel der Hauptgruppe 8 für die Gänge 5 und 6 sperrt. Die Stellungen des Wippschalters 114 L, M, H, S entsprechen den Begriffen für "LANGSAM", "MITTEL", "HOCH" und "SCHNELL". Da er in den mechanischen Hebel 112 eingelassen ist, kann der Fahrer trotz der großen Ganganzahl bei einzelnen Gangschaltungen ständig eine Hand am Lenkrad belassen. Bei der in Fig. 1 dargestellten Aufteilung können beispielsweise je 24 Vorwärts- und 24 Rückwärtsgänge mit Normalgeschwindigkeiten sowie bei Benutzung der Kriechgangbzw. Schnellgang-Zwischenstufe nochmals jeweils 16 V+R-Gänge oder bei Benutzung der Schnellgang- Zwischenstufe 9 nochmals jeweils 24 V+R-Gänge gewählt werden. Bei dieser großen Zahl von Übersetzungsmöglichkeiten ist es möglich, mit sehr kleinen Gangsprüngen in der Eingangsgruppe 7 von in der Regel 1, 2 eine sehr ruckarme und zugkräftige Fahrweise z. B. für Pflugbetrieb auf dem Acker als auch Schnellfahrbetrieb für die Straße zu erreichen, was einem Geschwindigkeitsbereich von ca. 0,3 km/h bis ca. 60 km/h entspricht.

Bezugszeichen

1 Gehäuse

2 Gehäusedeckel

3 Erste Gehäuse-Zwischenwand

4 Zweite Gehäuse-Zwischenwand

5 Gehäuse-Rückseite

6 Gehäuse-Innenrandflansch

7 Eingangsgruppe mit Lamellenkupplungen CA, DB und GF

8 Hauptgruppe

9 Zwischengetriebe (wahlweise Kriech- oder Schnellgang)

10 Hauptantriebswelle

10A Zapfwelle

11 Eingangswelle von 7

11A Schwingungsdämpfung bzw. Strömungskupplung

12 Erste Vorgelegewelle

13 Umkehrwelle

14 Eingangskupplungsglocke

15 Vorgelegekupplungsglocke

16 Umkehrkupplungsglocke

17 Losrad auf 10 antriebsseitig

17A mittleres Festrad auf 11 antriebsseitig in Fig. 2

17B großes Festrad auf 11 ca. Mitte in Fig. 2

17C kleines Festrad auf 11 abtriebsseitig in Fig. 2

18 mittleres Losrad auf 12 antriebsseitig

18A großes Losrad auf 12 antriebsseitig in Fig. 2

18B kleines Losrad auf 12 abtriebsseitig in Fig. 2

18C Schaltmuffe auf Festrad an 12 in Fig. 2

19 Losrad auf 11 abtriebsseitig

20 Festrad auf 12 abtriebsseitig

20A großes Losrad auf 12 antriebsseitig in Fig. 2

20B kleines Losrad auf 12 abtriebsseitig

20C Schaltmuffe auf Festrad an 12 in Fig. 2

21 Losrad auf 13 abtriebsseitig

21A großes Festrad auf 13 abtriebsseitig in Fig. 2

22 Festrad neben 20

23 Festrad neben 21

23A kleines Festrad auf 13 antriebsseitig in Fig. 2

24 Losrad auf 10 nach 19

25 Schiebemuffe auf 10 zwischen 19 und 24

26 Anfahr- und Trennkupplung zwischen 12 und 34/39

27 Festrad auf 12

28 Eingangsrad des Doppelzahnrades

29 Ausgangsrad des Doppelzahnrades

30 Zwischenwelle für 28/29

31 Losrad auf 32

32 Primärwelle von 26

33 Achslager an 12

34 Sekundärwelle von 26 bzw. Antriebswelle von 8 bzw. 39

35 Achslager in 26

36 Schiebemuffe der Umschaltkupplung auf 32

37 Anfahrkupplungsglocke auf 32

38 Innenlamellenträger von 26

39 Antriebswelle von 8

40 Muffenträger auf 39 vorgeordnet

41 Muffenträger auf 39 nachgeordnet

42 Losrad zu 40 vorgeordnet

43 Losrad zu 40 nachgeordnet

44 Losrad zu 41 vorgeordnet

45 Losrad zu 41 nachgeordnet

46 Festrad auf 39 vorgeordnet

47 Festrad auf 39 nachgeordnet

48 Festrad auf 52 zu 42

49 Festrad auf 52 zu 43

50 Festrad auf 52 zu 44

51 Festrad auf 52 zu 45

52 Abtriebswelle von 8

53 Muffenträger auf 52

54 Losrad auf 52 zu 53 vorgeordnet

55 Losrad auf 52 zu 53 nachgeordnet

56 Abtriebsrad zur Hinterachse

57 Abtriebsrad zur Vorderachse

58 Achsdifferential

59 Hinterachs-Bremse

60 Hinterachs-Wellen

61 Radkopf-Planetengetriebe

62 Festrad auf 63

63 Vorderachs-Antriebswelle

64 Vorderachs-Zuschaltkupplungsglocke bzw. Außenlamellenträger

65 Lamellenpaket zu 64

66 Vorderachs-Wellenbremse

67 Zapfwellen-Zuschaltkupplung

68 Muffenträger hinter 67

69 Losrad vor 68

70 Losrad hinter 68

71 Festrad zu 69

72 Festrad zu 70

73 Nebenwelle für 71, 72

74 Nebenwelle mit 75, 76

75 Zwischenrad auf 74

76 Losrad

77 Muffenträger

78 Abschaltkupplung für Wegzapfwelle

79 Festrad auf 10

80 Gegenrad zu 79

81 Pumpe und Antrieb

82 Wälzlager für Wellen in Gehäusewand

82A Lagerhals mit Ölzufuhrkanälen

83 Gangwähler für Eingangsgruppe 7

83A Gangwähler für Eingangsgruppe nach Fig. 2

84 Gangwähler für Hauptgruppe 8

85 Schalthebel für Zwischengetriebe 9

86 Steckmuffenverbindung für 10/10A

87 Steckmuffenverbindung für 12/32 88 Nadellager von 32

89 Stützbund von 34

90 Tellerfeder in 26

91 Kupplungsdruckplatte

92 Lamellenpaket

93 Bolzen

94 Innenlamellenträger

95 Stellkolben-Druckplatte

96 Stellkolben

97 Stellzylinder-Körper

98 Kupplungsdruckleitung

99 Kühlölleitung

100 Taschenförmiger Ringraum in 26

101 Spiralfeder

102 Öffnungszylinder von 64

103 Betätigungskolben von 64

104 Bremsgehäuse von 66

105 Schalenförmige Ausbuchtung von 9A zwischen 3/104

106 Zweiter Wandbereich von 3

107 Ölkanal in Zwischenachse und Wellen

108 Verbindungsrohr von 30 zu 52 mit 107

109 Ölniveau-Obergrenze

110 Schaltergehäuse

111 Konsole

112 Wendehebel

113 Griff von 112

114 Wippschalter

115 Rastierfeder

116 Gestängeanschluß

117 Kabelanschluß

A Kupplung auf 11 mit 19

B Kupplung auf 12 mit 20

C Kupplung auf 11 mit 17

D Kupplung auf 12 mit 18

F Kupplung auf 13 mit 21

G Kupplung auf 13 mit 23

V Vorwärtsfahrtrichtung (bzw. Vertikalabstand in Fig. 4)

R Rückwärtsfahrtrichtung

L LANGSAM-Einstellung von 114

M MITTEL-Einstellung von 114

H HOCH-Einstellung von 114

S SCHNELLGANG-Einstellung von 114

NO Neutralstellung bei Zwischengetriebe 9

CR Kriechgangeinstellung bei Zwischengetriebe 9

NV Abschlepp-Vorwärtsstellung bei 25

NR Abschlepp-Rückwärtsstellung bei 25


Anspruch[de]
  1. 1. Vielstufiges Zahnräderwechselgetriebe,
    1. - mit einer Anfahrkupplung (26) und mehreren Getriebegruppen (7, 8) in Vorgelegebauweise,
    2. - von denen eine grobstufige Hauptgruppe (8) mit Synchronschaltkupplungen (40, 41, 53) als Bereichsgruppe zur Wahl des gewünschten Drehzahlbereiches,
    3. - und eine dieser vorgeschaltete, feinstufige Eingangsgruppe (7) als Splitgruppe zur Feinabstimmung der Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten innerhalb eines Drehzahlbereiches dienen,
    4. - wobei eine erste Vorgelegewelle (12) der Eingangsgruppe (7) axial fluchtend zu einer Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) liegt,
    5. - und eine Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10, 11) gegenüber der ersten Vorgelegewelle (12) parallel versetzt angeordnet ist,
    6. - sowie mit einer Zapfwelle (73) trieblich koppelbar ist,
  2. dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Eingangswelle (10) an der Hauptgruppe (8) vorbeigeführt und die Zapfwelle (73) im Bereich der Gehäuserückseite (5) vorgesehen ist,
    2. - daß die Anfahrkupplung (26) räumlich und trieblich zwischen der ersten Vorgelegewelle (12) und der Antriebswelle (39) angeordnet ist und mit dieser auf gleicher Drehachse zum Liegen kommt,
    3. - und daß die Anfahrkupplung (26) ein zwangsölgekühltes Reiblamellenpaket (92) aufweist, bei dem der Öldurchfluß bei geöffneter Kupplung abschaltbar ist.
  3. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß in der Eingangsgruppe (7) eine als Umkehrwelle (13) dienende zweite Vorgelegewelle parallel zur ersten Vorgelegewelle (12) vorgesehen ist,
    2. - welche mit mindestens einem Festrad (23 bzw. 23A) sowie einem weiteren Zahnrad (21 bzw. 21A) ausgerüstet ist,
    3. - von denen das Festrad (23 bzw. 23A) sich in ständiger trieblicher Verbindung zur Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10/11) befindet,
    4. - und das weitere Zahnrad (21 bzw. 21A) durch eine innerhalb der Eingangsgruppe (7) angeordnete Rückwärtsgang-Schaltkupplung (20 bzw. 16) mit der Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) in Triebverbindung bringbar ist.
  4. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Welle (10/11; 12; 13) der Eingangsgruppe (7) je eine Kupplungsglocke (14, 15, 16) für lastschaltbare Lamellenkupplungen gelagert ist, die axial miteinander fluchten.
  5. 4. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß alle durch einen gemeinsamen Gangwähler (83A) betätigbaren Schaltkupplungen (18A, B, C; 20A, B, C) in der Eingangsgruppe (7) Synchronschaltkupplungen sind,
    2. - welche samt ihren zugehörigen Losrädern (18A, 20B) auf der ersten Vorgelegewelle (12) nebeneinander liegen und mit jeweils zwei Eingriffsstellungen versehen sind,
    3. - von denen mindestens bei einer Eingriffsstellung im einen Losrad (20B) eine Umkehrwelle (13) in die Triebverbindung zur Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) als Rückwärtsgang einbeziehbar ist.
  6. 5. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß allen in der Eingangsgruppe (7) liegenden Schaltkupplungen (A ... G bzw. 18, 20), welche über einen gemeinsamen Gangwähler (83 bzw. 83A) hilfskraftbetätigbar sind, eine rein mechanisch betreibbare Not- Fahrantriebseinrichtung (24, 25) für Vor- und Rückwärtsfahrt zugeordnet ist.
  7. 6. Getriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß der Not-Fahrantrieb (24, 25) aus einer auf der Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10/11) angeordneten und unabhängig vom Gangwähler (83 bzw. 83A) manuell betätigbaren Formschlußkupplung (25) besteht,
    2. - durch welche je nach Fahrtrichtung entweder ein antriebsseitiges Losrad (19) auf der Hauptantriebsbzw. Eingangswelle (10/11) mit einem Festrad (20) auf der ersten Vorgelegewelle (12) bzw. Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) oder ein abtriebsseitiges Losrad (24), das mit der Primärwelle (32) trieblich verbunden ist, mit einer von einem auf der Welle (10/11) drehfesten Muffenträger mitgenommenen Schiebemuffe der Formschlußkupplung (25) in Eingriff bringbar ist.
  8. 7. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswelle (11) als eine über eine Schwingungsdämpfeinrichtung (11A) von der Hauptantriebswelle (10) mitgenommene und zu dieser konzentrische Hohlwelle parallel über der ersten Vorgelegewelle (12) gestaltet ist.
  9. 8. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß axial zwischen einer ersten Gehäusezwischenwand (3) abtriebsseitig von der Eingangsgruppe (7) und vor der Anfahrkupplung (26) ein Freiraum (9A) zum bedarfsweisen Einbau eines Zwischengetriebes (9) vorgesehen ist,
    2. - und daß in diesem Bereich entweder lediglich eine die erste Vorgelegewelle (12) und die Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) drehfest direkt miteinander verbindende Wellenmuffe (87) oder eine Formschlußkupplung (27; 31; 36) mit einem Zwischengetriebe (28/29/22) montiert ist,
    3. - wobei die Wellenmuffe (87) bzw. die Kupplung (27/36/31) ein Axiallager (33) zwischen erster Vorgelegewelle (12) und Primärwelle (32) radial überdeckt,
    4. - und wobei sich parallel zur Wellenmuffe (87) etwa auf Höhe der Umkehrwelle (13) eine Zwischenachse (30) mit antriebsseitiger Arretierung in der ersten Gehäusewand (3) der Eingangsgruppe (7) befindet, auf welcher Zwischenachse (30) ein Doppelzahnrad (28, 29) des hier einbaubaren Zwischengetriebes (9) fakultativ lagerbar ist, das mit einem Losrad (31) abtriebsseitig von der Schiebemuffe (36) in Eingriff steht.
  10. 9. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Synchroschaltkupplungen (40, 41, 53) in der Hauptgruppe (8) als Doppelschaltkupplungen mit je einem auf ihrer Welle (39 bzw. 52) drehfesten Muffenträger zwischen je zwei mit Kupplungsverzahnungen versehenen unterschiedlich großen Losrädern (54, 55) gestaltet sind,
    2. - die ihrerseits ständig in Eingriff stehen zu den auf der jeweils parallelen Welle (39 bzw. 52) drehfesten, unterschiedlich großen Gegenrädern (46, 47, 48, 49, 50 und 51).
  11. 10. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Antriebswelle (39) und die Abtriebswelle (52) der Hauptgruppe (8) je ein antriebsseitiges Lager (82) in einer der Anfahrkupplung (26) nachgeordneten zweiten Gehäusezwischenwand (4) aufweisen,
    2. - in welcher die Anfahrkupplung (26) ihren Stellzylinder (97) hat, dem ein Kolben (96) zugehört, welcher beim Öffnen die Kraft einer Feder (90) überwindet, die die Kupplungslamellen in Schließstellung hält, indem er über ein Axiallager (35) gegen eine Anlagefläche (91) des Außenlamellenträgers (37) drückend einen Kupplungsanpreßring (91) gegen die Kupplungslamellen schiebt.
  12. 11. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Eingangsgruppe (7) die Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10/11), die erste Vorgelegewelle (12) und die Umkehrwelle (13) in einer Dreiecksanordnung mit gleichen Seitenlängen (R) eingebaut sind.
  13. 12. Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß in der Eingangsgruppe (7) je eine identische Doppellamellenkupplung (C/A; D/B; G/F) pro Welle (11, 12, 13) vorgesehen ist und daß diese vertikal miteinander fluchten,
    2. - wobei entsprechend verbreiterte oder verkürzte Außenverzahnungen der Eingangskupplungs-Glocke (14) sowohl mit der Außenverzahnung der Vorgelege-Glocke (15) als auch mit der Außenverzahnung der Umkehr-Glocke (16) ständig in Eingriff stehen,
    3. - während die Außenverzahnung der Umkehr-Glocke (16) axial so verkürzt ist, daß sie gegenüber der Vorgelege-Glocke (15) außer Eingriff bleibt.
  14. 13. Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß der auf der Eingangswelle (10/11) angeordneten Lamellen-Schaltkupplung (C/A) jeweils ein Zahnrad (17/19) auf jeder Frontseite in verschiedener Größe außen vorgeordnet ist, welche mit je einem der Innenlamellenträger der betreffenden Schaltkupplung (C/A) drehfest sind,
    2. - daß der auf der ersten Vorgelegewelle (12) angeordneten Lamellen-Schaltkupplung (D/B) auf ihrer eingangsseitigen Frontseite ein Losrad (18) und auf ihrer ausgangsseitigen Frontseite zwei koaxial angeordnete Festräder (20/22) verschiedener Größe abtriebsseitig nachgeordnet sind,
    3. - von denen das eingangsseitige Rad (18) und das kupplungsnähere, ausgangsseitige (20) jeweils mit einem Innenlamellenträger der betreffenden Lamellen- Schaltkupplung (D/B) drehfest ist,
    4. - daß der auf der Umlenkwelle (13) angeordneten Lamellen- Schaltkupplung (G/F) nur auf ihrer ausgangsseitigen Frontseite zwei Festräder (21/23) verschiedener Größe außen vorgeordnet sind, von denen das kupplungsnähere (21) mit einem ersten Innenlamellenträger der betreffenden Lamellen- Schaltkupplung (F) über eine kurze Hohlwelle und das kupplungsfernere (23) über eine die Hohlwelle durchdringende Vollwelle mit einem weiteren Innenlamellenträger der betreffenden Lamellen- Schaltkupplung (G) drehfest verbunden sind,
    5. - und daß die beiden Festräder (17/19) auf der Eingangswelle (11) in Eingriff stehen einerseits mit dem eingangsseitigen Losrad (18) und andererseits mit dem ausgangsseitigen, kupplungsnäheren (20) Festrad auf der ersten Vorgelegewelle (12),
    6. - sowie daß beide Festräder (21/23) auf der Umlenkwelle (13) auch in Eingriff stehen mit beiden Festrädern (20, 22) auf der ersten Vorgelegewelle (12).
  15. 14. Getriebe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Mittenabstände (V) von der Eingangswelle (11) zur Vorgelegewelle (12) und bis zur Umkehrwelle (13) sich etwa wie 1:1,73 und die horizontalen Mittenabstände (H) von der Umkehrwelle (13) zur Eingangswelle (11) und bis zur Vorgelegewelle (12) sich etwa wie 1:9,9 verhalten.
  16. 15. Getriebe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Mittenabstand (V) von der Eingangswelle (11) zur Vorgelegewelle (12) bzw. der mit dieser koaxialen Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) zu deren Hauptabtriebswelle (52) sich etwa wie 1:1,50 und bis zur parallel nachgeordneten Vorderachs-Antriebswelle (63) etwa wie 1:3,11 verhält.
  17. 16. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß das Zwischengetriebe (9) ein Kriechganggetriebe mit einem eingangsseitigen Festrad (27) etwa mit dem Durchmesser der Nabe der Anfahrkupplung (26) ist,
    2. - und daß die mit diesem Festrad (27) kämmende eingangsseitige Hälfte des auf der Zwischenwelle umlaufenden Doppelzahnrades (28/29) mindestens 1,6 mal so groß wie das Festrad (27) ist.
  18. 17. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Klauenschaltkupplung (27, 31, 36) des Zwischengetriebes (9) eine Synchronschaltkupplung mit beidseitigen Reibflächen und Kupplungsverzahnungen ist,
    2. - und daß deren Schiebemuffe (36) bei eingangsseitiger Endstellung einen übersetzungsfreien direkten Kraftfluß und bei ausgangsseitiger Endstellung einen über- bzw. untersetzten indirekten Kraftfluß von der Vorgelegewelle (12) zur Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) bzw. zur Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) überträgt.
  19. 18. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die erste Gehäusezwischenwand (3) in ihrem unteren Bereich eine oben offene, schalenförmige Ausbuchtung (105) mit einem abtriebsseitig hochgezogenen zweiten Wandbereich (106) aufweist,
    2. - und daß von der schalenförmigen Ausbuchtung (105) das Doppelzahnrad (28/29) des Zwischengetriebes (9) auf der Zwischenachse (30) unten umhüllt ist,
    3. - wobei die Zwischenachse (30) sowohl in der ersten Gehäusezwischenwand (3) als auch im angeformten zweiten Wandbereich (106) der schalenförmigen Ausbuchung (105) abgestützt ist.
  20. 19. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) den Freiraum (9A) zum Einbau eines Zwischengetriebes (9) von der zweiten (4) bis zur ersten (3) Gehäusezwischenwand einstückig überbrückt,
    2. - und daß die darauf lose gelagerte und sowohl als Außenlamellenträger der Anfahrkupplungsglocke (37) als auch als Primärwelle (32) dienenden durch je ein Axialrollenlager (33, 35) zwischen ihren Stirnseiten und einem abtriebsseitigen Radialstützbund (89) der Sekundärwelle (34) sowie einer antriebsseitigen Frontseite der sie umhüllenden Nabe des ausgangsseitigen Festrades (22) der ersten Vorgelegewelle (12) axial geführt ist.
  21. 20. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Hauptgruppe (8) mit durch zwei Schiebemuffen (40, 41) betätigbaren Schaltkupplungs- Sätzen samt zugehörigen Losrädern (42, 43 und 44, 45) auf der Antriebswelle (39) und einem baugleichen dritten Schaltkupplungssatz (53, 54, 55) auf der Ausgangswelle (52) versehen ist,
    2. - wobei die Losräder (42, 43 und 44, 45) der ersten beiden Schaltkupplungssätze (40, 41) mit entsprechenden Festrädern (48, 49 und 50, 51) auf der Ausgangswelle (52) und die Losräder (54, 55) des auf der Ausgangswelle (52) befindlichen Schaltkupplungssatzes (53) mit Festrädern (46, 47) auf der Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) antreibbar sind.
  22. 21. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß auf der Sekundärwelle (34) der Anfahrkupplung (26), die drehfest mit der Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) verbunden ist, ein Radialsteg mit darauf gehaltertem und abtriebsseitig abstehendem Innenlamellenträger (94) mit Radialbohrungen (94A) zum Lamellenpaket (92) vorgesehen ist,
    2. - und daß in eine axial vom Radialsteg begrenzte und hauptgruppenseitig offene Ringtasche (100) innerhalb des Innenlamellenträgers (94) ein in der zweiten Gehäusezwischenwand (4) befindlicher Ölkanal (99) horizontal einmündet,
    3. - welcher im Zusammenhang mit Schließvorgängen der Anfahrkupplung (26) zur Zwangskühlung gespeist wird durch eine mit der Betätigung der Anfahrkupplung (26) gekoppelte Schmierölzufuhr.
  23. 22. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß eine vom Kolben (96) beaufschlagte Stellkolben- Druckplatte (96) des Außenlamellenträgers (91) hauptgruppenseitig von einem Radialsteg des Innenlamellenträgers (94) liegt und mit einer eingangsseitig vom Lamellenpaket (92) befindlichen Kupplungsandruckplatte (91) durch mehrere, den Radialsteg des Innenlamellenträgers axial beweglich durchdringende Bolzen (93) in Verbindung steht,
    2. - und daß der Kupplungsandruckplatte (91) auf ihrer eingangsseitigen, reibflächenabgewandten Rückseite eine auf der Antriebswelle (39) axial arretierte und das Lamellenpaket (92) bzw. die Kupplungsandruckplatte (91) im Schließsinne belastende Tellerfeder (90) entgegengestellt ist.
  24. 23. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkolben (96) der Anfahrkupplung (26) ein ringförmiger Stufenkolben mit zwei außenliegenden Zylinderdichtungen ist, der durch eine von ihm außen umfaßte vorgespannte Spiralfeder (101) stets im Sinne einer Öffnungskraft, welche kleiner als die Schließkraft der Tellerfeder (90) ist, gegen das Axialrollenlager (35) vor der Stellkolbendruckplatte (95) gedrückt ist.
  25. 24. Getriebe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Abtriebswelle (52) der Hauptgruppe (8) auf einem aus ihrem Lager (82) in der zweiten Gehäusezwischenwand (4) eingangsseitig herausragenden Ende ein durch eine Achsmutter gesichertes Festrad (57) aufweist,
    2. - welches in Eingriff steht mit einem als Innenlamellenträger (65) einer Vorderachs- Zuschaltkupplung (64) ausgestalteten Losrad (62) auf einer Vorderachs-Antriebswelle (63), die sowohl in der zweiten (4) als der ersten (3) Gehäusezwischenwand Lager (82) hat,
    3. - wobei im Steg des Losrades (62) ein Hvdraulikzylinder (102) mit Kolben zur Öffnung des Lamellenpaketes gegen eine entgegenstehende Tellerfeder eingelassen ist und die Außenlamellen einer als Lamellenträger dienenden Glocke (64) über deren Nabe auf der Vorderachs-Antriebswelle (63) gehaltert sind.
  26. 25. Getriebe nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß der Vorderachsantriebs-Zuschaltkupplung (64) eine Lamellenbremse (66) mit Doppel-Spreizkolben zwischen zwei Lamellenpaketen trieblich nachgeordnet ist,
    2. - deren Innenlamellen auf der Vorderachsantriebs- Welle (63) drehfest und deren Außenlamellen über einer in der zweiten Gehäusezwischenwand (4) gehaltertes Bremsgehäuse (104) drehfest sind.
  27. 26. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Hauptantriebsbzw. Eingangswelle (10/11) abtriebsseitig von der Eingangsgruppe (7) ein Festrad (79) angetrieben wird, welches mit einem zu einem parallelen Pumpenantrieb (81) gehörenden Zahnrad (80) in Eingriff steht.
  28. 27. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die formschlüssige Triebverbindung (23, 24, 25) zwischen Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10/11) und Primärwelle (32) der Anfahrkupplung (26) aus einem zwischen dem ausgangsseitigen Losrad (19) der Eingangsschaltkupplung (C/A) auf der Eingangswelle (11) und deren Lager (82) in der ersten Gehäusezwischenwand (3) befestigten Zahnradmuffenträger besteht,
    2. - auf dem eine innenverzahnte Schiebemuffe (25) begrenzt beweglich angeordnet ist, die mit einer ausgangsseitigen Kupplungsverzahnung von beidseits zugeordneten Losrädern (19, 24) in Eingriff bringbar sind.
  29. 28. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem der Eingangswelle 10/11) abtriebsseitig nachgeordneten Bereich eine Zapfwellen-Trennkupplung (67) mit nachgeordneter Doppelschaltkupplung (68) für alternative Triebverbindungen über zumindestens zwei verschieden große Zapfwellen- Abtriebsräder (71/72) vorgesehen ist.
  30. 29. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Zapfwelle (73) mit einem der Trennkupplung (67) antriebsseitig vorgeordneten Schaltkupplungs- Losrad (76) ausgestattet ist,
    2. - das bei mittels eines zum Zapfwellenende drehfesten Kupplungsrades (77) abgekuppelter Hauptantriebsbzw. Eingangswelle (10) von einem Zwischenrad (75) angetrieben wird,
    3. - das mit einem Festrad (51) nach einer der Synchronschaltkupplungen (41) der Hauptgruppe (8) kämmt,
    4. - und welchem eine parallele Nebenabtriebswelle (74) als Wegzapfwelle angeschlossen ist.
  31. 30. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölspiegel im Getriebegehäuse (1) niedriger als die Achsmitte der Ausgangswelle (52) der Hauptgruppe (8) vorgesehen ist.
  32. 31. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Wellen (10/11, 12, 13 ... 52) aller Getriebegruppen mit zu Schmierstellen bzw. zu den Stellzylindern der Lamellen-Schaltkupplungen (A, B, C, D, F, G) führenden Ölkanalbohrungen (107) versehen sind,
    2. - denen Zutrittsanschlüsse über Ringnuten in den Gehäusewänden (2, 3, 4) und Radialbohrungen aus den Wellen (10/11, 12, 13 ...) zugeordnet sind.
  33. 32. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Lamellen-Schaltkupplungen (C/A) auf der Hauptantriebs- bzw. Eingangswelle (10/11) durch von einem Ölzufuhr-Ringbund beim zapfwellenseitigen Lager (82) in der ersten Gehäusezwischenwand (3) ausgehende Ölkanalbohrungen (107) ansteuerbar sind,
    2. - und daß die Lamellen-Schaltkupplungen (D/B+G/F) auf der ersten Vorgelegewelle (12) sowie auf der Umkehrwelle (13) der Eingangsgruppe (7) durch von Ölzufuhr-Ringbunden in den Lagern (82) im frontseitigen Gehäusedeckel (2) ausgehende Ölkanalbohrungen (107) ansteuerbar sind,
    3. - sowie daß die Anfahrkupplung (26) vor der Antriebswelle (39) der Hauptgruppe (8) durch einen in der zweiten Gehäusezwischenwand (4) angeordneten Druckölkanal (98) hydraulisch betätigbar ist.
  34. 33. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gehäusezwischenwand (3) durch eine entsprechend große frontseitige Gehäuseöffnung (2) paßt und unabhängig von den Lagern (82) der Wellen (39 und 52) der Hauptgruppe (8) gegen einen Flanschrand (6) im Inneren des Gehäuses (1) antriebsseitig angeschraubt ist.






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