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Dokumentenidentifikation DE3926620A1 14.02.1991
Titel Ausbaugestell, insbesondere Schildausbaugestell, mit Liegendschwellen-Aushebevorrichtung
Anmelder Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia GmbH, 4670 Lünen, DE
Erfinder Schoop, Gunther-Dietmar, Dipl.-Ing., 4403 Ottmarsbocholt, DE
Vertreter Buschhoff, J., Dipl.-Ing.; Hennicke, A., Dipl.-Ing.; Vollbach, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 5000 Köln
DE-Anmeldedatum 11.08.1989
DE-Aktenzeichen 3926620
Offenlegungstag 14.02.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.02.1991
IPC-Hauptklasse E21D 23/08
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Ausbaugestell mit einem von einem Rückgestänge und einem Schreitzylinder gebildeten Schreitwerk und mit einer Liegendschwellen-Aushebevorrichtung, die mindestens einen an einem Zylinderhalter der Liegendschwelle gelagerten, gegen das Rückgestänge ausfahrbaren hydraulischen Hubzylinder (16) aufweist. Die Liegendschwelle (1) ist einteilig ausgeführt und weist einen Schreitwerkskanal (4) auf, der das Rückgestänge (7) aufnimmt. Das Rückgestänge ist mit mindestens einer gegen den Boden (5) des Schreitwerkskanals gerichteten Schneide (14), vorzugsweise einem Schneidenpaar, versehen, welches beim Anheben der Liegendschwelle (1) etwaiges im Schreitwerkskanal (4) befindliches Feingut (25) durchdringt, wodurch die Funktion der Liegendschwellen-Aushebevorrichtung auch dann gewährleistet bleibt, wenn sich im Schreitwerkskanal ein Feingutpolster aufgebaut hat. Vorzugsweise weist das Rückgestänge (7) einen Balkenabschnitt (11) mit U-Profil auf, dessen zum Boden des Schreitwerkskanals gerichtete Profil-Schenkel (12) an ihren freien Enden die Schneiden (14) tragen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Ausbaugestell, insbesondere ein Schildausbaugestell, mit einer Liegendschwelle, auf der sich eine Hangendkappe tragende Stempel in Fußlagern abstützen, mit einem von einem Rückgestänge und einem Schreitzylinder gebildeten Schreitwerk und mit einer Liegendschwellen-Aushebevorrichtung, die mindestens einen an einem Zylinderhalter der Liegendschwelle gegen das Führungsgestänge ausfahrbaren hydraulischen Hubzylinder aufweist.

Bei einem bekannten Ausbaugestell dieser Art (DE-OS 34 00 771) ist die Liegendschwelle geteilt ausgeführt, wobei das Schreitwerk mit seinem Führungs- bzw. Rückgestänge zwischen den beiden Liegendkufen angeordnet ist. Dabei ist an jeder Liegendkufe an einem Zylinderhalter ein hydraulischer Hubzylinder gelagert, der durch Druckbeaufschlagung gegen das Rückgestänge ausfahrbar ist, so daß sich die Liegendkufen mit ihren abbaustoßseitigen Enden vom Liegenden anheben lassen. Falls daher beim Schreitvorgang die Liegendkufen mit ihren vorderen Kufenenden gegen eine Stufe am Liegenden stoßen oder sich unter der Hangendlast in das weiche Liegende eindrücken, können die Liegendkufen mit Hilfe der Hubvorrichtung mit ihren vorderen Enden soweit angehoben werden, daß ein freies und ungehindertes Schreiten des Ausbaus möglich ist. Bei dem bekannten Ausbaugesteil besteht das Rückgestänge im übrigen aus zwei von Rundstangen gebildeten Führungsstangen, die im stoßseitigen Bereich in einem an einem Schreitwiderlager (Förderer) anschließbaren Stangenkopf verbunden sind und die sich im versatzseitigen Endbereich über ein Joch an seitlichen Führungen der Liegendkufen führen. Im Zwischenbereich sind die Führungsstangen durch eine Gleitplatte anbgedeckt, auf der sich die Hubzylinder verschieblich abstützen können. Beim Schreitvorgang gleiten die Hubzylinder mit an ihren Füßen angeordneten Gleitstücken über die Gleitplatte hinweg.

Bekannt sind auch Ausbaugestelle mit einteiliger Liegendschwelle, die dann aus einem kastenförmig ausgesteiften Grundrahmen besteht, der im mittleren Bereich einen das Schreitwerk aufnehmenden Schreitwerkskanal aufweist, dessen Boden von einer eingeschweißten Bodenplatte gebildet wird (DE-PS 25 00 286). Bei solchen einteiligen Liegendschwellen ist es unvermeidbar, daß sich im Untertageeinsatz Feingut u.dgl. im Schreitwerkskanal ansammelt, das bei Verwendung einer Liegendschwellen-Aushebevorrichtung mit einem sich gegen das Führungsgestänge abstützenden Hubzylinder stark komprimiert würde mit der Folge, daß sich beim Ausfahren des Hubzylinders das Rückgestänge auf das brikettierte Feingut legt, so daß ein definiertes Anheben der Liegendschwelle nicht mehr möglich ist.

Das im Schreitwerkskanal brikettierte Feingut würde letztlich aufgrund der Erschöpfung des Hubes des Hubzylinders zur Funktionsunfähigkeit der Aushebevorrichtung führen. Man hat daher im Stand der Technik vorgeschlagen, am Schreitwerk unter dem Schreitzylinder im Schreitwerkskanal einen Reinigungsschieber anzuordnen, der von dem ausfahrenden Schreitzylinder mitgenommen wird und dabei den Schreitwerkskanal von eingedrungenem Schmutz und Feingut säubert (DE-PS 25 00 286, DE-PS 28 48 406).

Aufgabe der Erfindung ist es vornehmlich, bei einem Ausbaugestell mit einteiliger Liegenschwelle und Schreitwerkskanal das Rückgestänge so auszugestalten, daß auch bei Schmutzansammlung im Schreitwerkskanal die Funktion der Liegendkufen-Aushebevorrichtung gewahrt bleibt.

Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem in einem Schreitwerkskanal der einteiligen Liegenschwelle angeordneten Schreitwerk das Rückgestänge mit mindestens einer gegen den Boden des Schreitwerkskanals gerichteten Schneide versehen ist. Vorzugsweise weist das Führungsgestänge unterhalb seiner die Abstützfläche und die Gleitbahn für den oder die Hubzylinder bildenden Kopffläche zwei zueinander parallele, in Schreitrichtung verlaufende Schneiden auf.

Mit dieser Ausgestaltung des Rückgestänges wird erreicht, daß sich dieses beim Aushebevorgang, d.h. beim Ausfahren des oder der hydraulischen Hubzylinder mit der oder den Schneiden durch im Schreitwerkskanal befindliches Feingut und dergleichen auch bis zum Boden des Schreitwerkskanals hindurchdrücken kann, so daß die einteilige Liegendschwelle trotz der Ansammlung von Feingut im Schreitwerkskanal zuverlässig vom Liegenden abgehoben und der Hub des oder der Hubzylinder voll ausgeschöpft werden kann. Damit ist eine sichere Funktion der Liegendschwellen-Aushebevorrichtung selbst bei starken Feingutansammlungen im Schreitwerkskanal gewährleistet.

Im einzelnen wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Schneiden an einem die Gleitbahn bildenden kräftigen Balkenabschnitt des Rückgestänges angeordnet sind und dabei nach unten gegenüber dem Rückgestänge gegen den Boden des Schreitwerkskanals vorspringen, so daß es zu keiner Flächenauflage des Rückgestänges bzw. seines Balkenabschnitts auf dem Feingut kommen kann. Damit wird zugleich auch unter dem Balkenabschnitt des Rückgestänges Raum für von den Schneiden verdrängtes Feingut u.dgl. geschaffen. Bei einer in dieser Hinsicht bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Rückgestänge einen etwas U-förmigen Balkenabschnitt auf, dessen U-Schenkel an ihren freien Enden die Schneiden aufweisen, wobei der U-Steg die Gleitbahn für den oder die Hubzylinder bildet oder trägt. Die Gleitbahn kann auch von einem in den U-Steg eingelassenen Gleitblech o.dgl. gebildet sein.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Rückgestänge auf seinem die Gleitbahn für den oder die Hubzylinder bildenden, die Schneide (n) bildenden Längenbereich in Anpassung an den Biegemomentenverlauf eine größere Höhe auf als in seinen anschließenden Längenbereichen. Der Längenbereich mit der größeren Höhenabmessung wird von dem genannten Balkenabschnitt gebildet, der, wie erwähnt, vorzugswiese U-förmig profiliert ist. An diesen Balkenabschnitt können sich versatzseitig zwei etwa parallele Endabschnitte, vorzugsweise mit Rechteckquerschnitt, anschließen, die ein sich im Schreitwerkskanal seitlich führendes Führungsstück tragen. Abbaustoßseitig können sich an den Balkenabschnitt ebenfalls zwei etwa parallele, den Stangenkopf für den Anschluß am Schreitwerkswiderlager (Förderer) tragende Stangenabschnitte anschließen, die vorzugsweise ebenfalls einen Rechteckquerschnitt haben. Die genannten Stangenabschnitte können aber auch einen Rundquerschnitt o.dgl. aufweisen.

Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 und 2 jeweils ein Ausbaugestell im Vertikalschnitt durch seine einteilige Liegenschwelle und durch das im Schreitwerkskanal derselben liegende Rückgestänge mit auf dem Liegenden abgestützter Liegenschwelle (Fig. 1) und mit vom Liegenden abgehobener Liegenschwelle (Fig. 2);

Fig. 3 das bei dem Ausbaugestell nach den Fig. 1 und 2 verwendete Rückgestänge ohne Schreitzylinder in Draufsicht;

Fig. 4 das Rückgestänge nach Fig. 3 in Seitenansicht mit Schreitzylinder und Aushebevorrichtung;

Fig. 5 einen Querschnitt durch den mittleren Balkenabschnitt des Rückgestänges nach Linei V-V der Fig. 4.

Das Ausbaugestell ist in seinem Grundaufbau bekannt und daher in der Zeichnung nicht im einzelnen dargestellt. Es besteht vorzugsweise aus einem Schildausbaugestell (Lemniskaten-Schild), etwa einem solchen nach der DE-OS 34 00 771, auf deren Offenbarungsinhalt hier Bezug genommen wird. Statt der hier gezeigten zweigeteilten Liegenschwelle weist das Ausbaugestell eine einteilige Liegenschwelle 1 auf, wie dies z.B. aus der DE-PS 25 00 286 bekannt ist, auf deren Offenbarungsinhalt hier ebenfalls Bezug genommen wird.

Die einteilige Liegendschwelle 1 bildet demgemäß einen kräftigen Grundrahmen in Schweißkonstruktion mit kastenförmiger Aussteifung. Sie besitzt ein durchgehendes Bodenblech 2, auf dem zu beiden Seiten kastenförmig ausgebildete Aufbauten 3 angeordnet sind, zwischen denen sich der Schreitwerkskanal 4 befindet. Zur Aussteifung der Liegendschwelle ist zwischen die kastenförmigen Aufbauten 3 ein Quergurt eingeschweißt, der den Boden 5 des Schreitwerkskanals 4 bildet. Die kastenförmigen Aufbauten 3 weisen, wie bekannt, die Fußlager für hydraulische Stempel 6 auf, die die (nicht dargestellte) Hangendkappe tragen.

Zwischen den kastenförmigen Aufbauten 3 befindet sich das Schreitwerk des Ausbaugestells mit dem im Schreitwerkskanal 4 liegenden Rückgestänge 7 und einem in den Fig. 1 und 2 nur angedeuteten Schreitzylinder 8, der in bekannter Weise aus einem doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder besteht. Der Schreitzylinder 8 ist in bekannter Weise mit seinem versatzseitigen Ende an einem Gelenkanschluß 9 am rückwärtigen Ende des Rückgestänges 7 und mit seinem abbaustoßseitigen Ende in einem Gelenkanschluß 9&min; an der Liegendschwelle 1angeschlossen, z.B. an einer den Schreitwerkskanal 4 übergreifenden, an den kastenförmigen Aufbauten 3 gelagerten Traverse 27 od.dgl. Die Gelenkanschlüsse können entsprechend den Schreitzylinderanschlüssen nach der DE-OS 34 00 771 oder der DE-PS 25 00 286 ausgeführt werden.

Das Rückgestänge 7 weist an seinem abbaustoßseitigen Ende einen Stangenkopf 10 auf, an dem es mittels eines Gelenkbolzens an einem (nicht dargestellten) Schreitwiderlager, im allgemeinen dem rückbaren Strebförderer angeschlossen wird. Mit Hilfe des Schreitwerks kann daher über das Rückgestänge 7 das Schreitwiderlager bzw. der Förderer in Abbaurichtung gerückt und anschließend das Ausbaugestell unter Verwendung des Förderers als Schreitwiderlager nachgeholt werden.

Das Rückgestänge 7 weist zwischen seinen beiden Enden einen Balkenabschnitt 11 auf, der zumindest angenähert ein U-Profil mit den beiden Profilschenkeln 12 und dem sie verbindenen Profilsteg 13 aufweist. Die Profilschenkel 12 sind mit ihren freien Enden gegen den Boden 5 des Schreitwerkskanals 4 gerichtet. Dabei sind die freien Schenkelenden als Schneiden 14 ausgeführt oder aber mit zum Boden 5 hin spitz zulaufenden Schneiden 14 bestückt. Die beiden Schneiden 14 verlaufen parallel zueinander. Der Steg 13 des kräftigen, formsteifen Balkenabschnitts 11 bildet mit seiner Oberseite eine Abstützfläche und Gleitbahn für die Liegendkufen-Aushebevorrichtung 15 bzw. deren hydraulischen Hubzylinder 16. Wie Fig. 5 zeigt, kann in eine obere Einziehung des U-Steges 13 ein Gleitblech 17 eingelassen sein, das dann die Gleitbahn bildet.

An den Balkenabschnitt 11 schließen sich zur Versatzseite hin zwei etwa parallele Endabschnitte 18 an, die, wie in Fig. 4 bei 18&min; angedeutet, einen Rechteckquerschnitt aufweisen und die an ihren versatzseitigen Enden über ein Führungsstück 19 verbunden sind, mit dem sich das Rückgestänge 7 in Schreitwerkskanal 4 seitlich an den Aufbauten 3 führen kann. Das Führungsstück 19 weist auch den Gelenkanschluß 9 für den Schreitzylinder 8 auf. Die Endabschnitte 18 sind fest mit dem Balkenabschnitt 11 verbunden. Abbaustoßseitig schließen sich an den Balkenabschnitt 11 zwei ebenfalls parallele Stangenabschnitte 20 an, die im Stangenkopf 10 verbunden sind und die, wie Fig. 4 bei 20&min; zeigt ebenfalls einen Rechteckquerschnitt aufweisen können. Fig. 3 zeigt, daß das Rückgestänge 7 auf dem Längenbereich des Balkenabschnitts 11 eine größere Breite hat als im Bereich seines von den parallelen Stangen gebildeten Endabschnitts 18 und im Bereich der abbaustoßseitigen Stangenabschnitte 20. Die Breite des Rückgestänges 7 im Bereich des Balkenabschnitts 11 kann etwa der Breite des Schneidwerkskanals 4 entsprechen oder auch kleiner sein als diese, wie die Fig. 1 und 2 zeigen.

Figur 4 läßt erkennen, daß das Rückgestänge 7 im Längenbereich seines Balkenabschnitts 11 eine größere Höhe hat als in den Endbereichen 18 und 20, wobei der Balkenabschnitt 11 mit seinen Stegen 13 gegenüber den Stangenabschnitten 18 und 20 nach unten vorspringt. Der Rückbalken 7 ist demgemäß in Bereich seines Balkenabschnitts 11 in Anpassung an den Biegemomentenverlauf ausgeführt.

Der Profilraum 21 zwischen den beiden parallelen Profilschenkeln 12 bildet einen Raum für etwaiges im Schreitwerkskanal durch die Schneiden 14 verdrängtes Feingutmaterial u.dgl.

Die Liegendschwellen-Aushebevorrichtung 15 weist, wie erwähnt, mindestens einen hydraulischen Hubzylinder 16 auf, der in einem Zylinderhalter 22 der Traverse 27 gehalten ist und mit seiner nach oben weisenden Kolbenstange in einem Bolzengelenk 23 am oberen Ende des Zylinderhalters 22 angeschlossen ist. Das Zylinderteil des Hubzylinders 16 weist an seinem Fuß ein Gleitstück 24 auf, mit dem sich der Hubzylinder 16 auf der Gleitbahn 17 abstützen kann.

In den Fig. 1 und 2 ist die Liegendschwellen-Aushebevorrichtung 15 in der Mitte über den Schreitwerkskanal 4 also mittig zwischen den beiden Kastenaufbauten 3 gezeigt. Sie befindet sich in Schreitrichtung vor dem Schreitzylinder 8 an der Traverse 27. Abweichend hiervon kann die Liegendkufen-Aushebevorrichtung 15 aber auch gegenüber der Mitte des Schreitwerkskanals 4 seitenversetzt so angeordnet sein, daß sich der Hubzylinder 16 seitlich neben der Kolbenstange des Schreityzlinders 8 auf der Gleitbahn 17 abstützt. In diesem Fall empfiehlt es sich, an jedem der beiden Kastenaufbauten 3 der Liegendschwelle 1 seitlich einen Zylinderhalter 22 mit Hubzylinder 16 anzuschließen, wobei sich die beiden Hubzylinder 16 beiderseits der Kolbenstange des Schreitzylinders 8 auf der Gleitbahn 17 abstützen können. Eine solche Anordnung der Hubzylinder ist in der DE-OS 34 00 771 gezeigt.

Im Einsatz des Ausbaugestells kann sich Feingut im nach oben offenen Schreitwerkskanal 4 ansammeln, das sich dann zu einer mehr oder weniger dicken Feingutschicht 25 aufbaut. Bei Ausschub des oder der Hubzylinder 16 gegen die Gleitbahn 17 des Balkenabschnitts 11 hebt sich die einteilige Liegenschwelle 1 mit ihrem abbaustoßseitigem Kufenende vom Liegenden 26 ab, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Hierbei durchdringen die Schneiden 14 am Balkenabschnitt 11 des Rückgestänges7 das Feingutpolster 25, wobei das Feingut in den Aufnahmeraum 21 zwischen den Profilschenkeln 12 verdrängt werden kann. Die Anordnung der Schneiden 14 an der Unterseite des Rückgestänges 7 ermöglicht also eine einwandfreie Arbeitsweise der Liegendschwellen-Aushebevorrichtung 15, wobei die Liegendschwelle 1 bis zur Anlage des Bodens 5 des Schreitwerkskanals 4 an den Schneiden 14 auch bei starkem Feingutpolster 25 gehoben werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Ausbaugestell, insbesondere Schildausbaugestell, mit einer Liegenschwelle, auf der sich eine Hangendkappe tragende Stempel in Fußlagern abstützen, mit einem von einem Rückgestänge und einem Schreitzylinder gebildeten Schreitwerk und mit einer Liegendschwellen-Aushebevorrichtung, die mindestens einen an einem Zylinderhalter der Liegendschwelle gelagerten, gegen das Rückgestänge ausfahrbaren hydraulischen Hubzylinder aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem in einem Schreitwerkskanal (4) der einteiligen Liegenschwellen (1) angeordneten Schreitwerk das Rückgestänge (7) mit mindestens einer gegen den Boden (5) des Schreitwerkskanals (4) gerichteten Schneide (14) versehen ist.
  2. 2. Ausbaugestell nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Rückgestänge (7) mit zwei zueiander parallelen, in Schreitrichtung verlaufenden Schneiden (14) versehen ist.
  3. 3. Ausbaugestell nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (14) an einem die Gleitbahn (17) bildenden Balkenabschnitt (11) des Rückgestänges (7) angeordnet sind und nach unten gegenüber dem Führungsgestänge gegen den Boden (5) des Schreitwerkskanals (4) vorspringen.
  4. 4. Ausbaugestell nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, daß das Rückgestänge (7) einen etwa U-förmigen Balkenabschnitt (11) aufweist, dessen U-Schenkel (12) an ihren freien unteren Enden die Schneiden (14) aufweisen, wobei der U-Steg (13) die Gleitbahn (17) für den oder die Hubzylinder (16) bildet oder aufweist.
  5. 5. Ausbaugestell nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn (17) von einem in den U-Steg (13) eingelassenen Gleitblech gebildet ist.
  6. 6. Ausbaugestell nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückgestänge (7) auf seinem die Gleitbahn (17) für den oder die Hubzylinder (16) bildenden, die Schneide (n) aufweisenden Längenbereich eine größere Höhe aufweist als in seinen anschließenden Längenbereichen (18, 20).
  7. 7. Ausbaugestell nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den die Schneide (n) aufweisenden Balkenabschnitt (11) versatzseitig zwei etwa parallele Endabschnitte (18), vorzugsweise mit Rechteckquerschnitt, anschließen, die ein sich im Schreitwerkskanal (4) seitlich führendes Führungsstück (19) tragen.
  8. 8. Ausbaugestell nach einem der Ansprüche 3-7, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Balkenabschnitt (11) abbaustoßseitig zwei etwa parallele, einen Stangenkopf (10) für den Anschluß am Schreitwiderlager tragende Stangenabschnitte (20), vorzugsweise mit Rechteckquerschnitt, anschließen.
  9. 9. Ausbaugestell nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubzylinder (16) an einer Traverse (27) od.dgl. gelagert ist, an der der Schreitzylinder (8) angreift.






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