Warning: fopen(111data/log202003282359.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Vorrichtung zum Aus- und Einbau einer Tür eines Kraftfahrzeuges - Dokument DE3934260A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3934260A1 18.04.1991
Titel Vorrichtung zum Aus- und Einbau einer Tür eines Kraftfahrzeuges
Anmelder Grzeschik, Bernhard, 6509 Framersheim, DE
Erfinder Grzeschik, Bernhard, 6509 Framersheim, DE
Vertreter Becker, B., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 6530 Bingen
DE-Anmeldedatum 13.10.1989
DE-Aktenzeichen 3934260
Offenlegungstag 18.04.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.04.1991
IPC-Hauptklasse B25H 5/00
IPC-Nebenklasse B62D 65/00   
Zusammenfassung Bei einer Vorrichtung zum Aus- und Einbau einer Tür (1) eines Kraftfahrzeuges ist auf einer fahrbaren Bodenplatte (2) ein schwenkbeweglicher Träger (5) festlegbar angeordnet. Der Träger (5) nimmt zum einen einen an der Unterseite (7) der geöffneten Tür (1) anzusetzenden, parallel zu sich höhenverstellbaren Tragbalken (8) und zum anderen eine höhenverstellbare, im oberen Bereich der Tür (1) angreifende Halteeinrichtung (9) auf. Zur Verschwenkung des Trägers (5) dient ein Gewindespindel-Antrieb (4), und die Höhenverstellung des Tragbalkens (8) erfolgt über eine Schraubenschlittenwinde (6).

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aus- und Einbau einer Tür eines Kraftfahrzeuges.

Für die Vornahme von Arbeiten an einem Kraftfahrzeug und insbesondere auch bei Reparaturen an deren Türen zur Beseitigung von Unfallschäden ist es vielfach erforderlich, die betroffene Tür aus- und wieder einzubauen. Ein derartiger Arbeitsvorgang bedingt den Einsatz von mindestens zwei Personen, wobei zunächst die eine Person die geöffnete Tür an ihrem freien Ende anhebt und die andere Person die Scharniere am Türholm löst. Anschließend muß die Tür von beiden Personen zu einem geeigneten Aufbewahrungs- bzw. Bearbeitungsort transportiert werden. Nach der Reparatur der Tür und/oder der Karosserie im Bereich der Tür ist die Tür in analoger Weise wieder an den Scharnieren des Türholms zu befestigen. Der gesamte Arbeitsablauf ist also nur mit Hilfe von zwei Personen zu bewerkstelligen, was äußerst zeit- und kostenaufwendig ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einem einfachen, konstruktiven Aufbau den Aus- und Einbau einer Kraftfahrzeugtür nur durch eine Person ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf einer fahrbaren Bodenplatte ein schwenkbeweglicher Träger festlegbar angeordnet ist, der zum einen einen an der Unterseite der geöffneten Tür anzusetzenden, parallel zu sich höhenverstellbaren Tragbalken und zum anderen eine höhenverstellbare im oberen Bereich der Tür angreifende Halteeinrichtung aufnimmt.

Zum Ausbau einer Kraftfahrzeugtür wird die erfindungsgemäße Vorrichtung so unter die geöffnete Tür gefahren, daß sich der Tragbalken in einem freien Abstand unterhalb der Unterseite der Tür befindet. Anschließend wird der Tragbalken über eine entsprechende Verschwenkung des Trägers exakt parallel zu der Unterseite der Tür ausgerichtet. Dann erfolgt eine parallele Höhenverstellung des Tragbalkens soweit, bis die Scharniere der Tür am Türholm gelöst werden können. Nunmehr wird die Halteeinrichtung im oberen Bereich der Tür mit dieser verankert. Jetzt werden die Verbindungen der Tür mit dem Türholm aufgehoben, und die Vorrichtung kann mit der von ihr gehaltenen Tür an einen Aufbewahrungsort oder Bearbeitungsort gefahren werden. Der Wiedereinbau der Tür erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der vorgenannten Arbeitsschritte. Aufgrund des Einsatzes der Vorrichtung lassen sich sämtliche Arbeitsschritte bei der De- und Montage der Kraftfahrzeugtür durch eine Person ohne besonderen Kraftaufwand durchführen. Damit trägt die Vorrichtung zu einer wesentlichen Reduzierung der Kosten für den Aus- und Einbau einer Kraftfahrzeugtür bei.

Um auf einfache Weise die erforderliche Verstellbarkeit des Trägers und des Tragbalkens zu erzielen, sind nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dem Träger zur Verschwenkung ein Gewindespindel-Antrieb und dem Tragbalken zur Höhenverstellung eine Schraubenschlittenwinde zugeordnet.

Damit sowohl eine rechtsseitige als auch linksseitige Tür des Kraftfahrzeuges mittels der Vorrichtung ausgebaut werden kann, ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung der Träger U-förmig ausgebildet und wahlweise ist der eine oder andere Flansch des Trägers lösbar mit einem Pfosten der Halteeinrichtung verbunden.

Zweckmäßigerweise ist die Gewindespindel des Gewindespindelantriebs zum einen in einer Spindelmutter, die drehbeweglich über gegenüberliegende Zapfen in einer mittigen Halterung an dem Steg des Trägers angeordnet ist, und zum anderen in einer Durchgangsbohrung eines Bolzens, der drehbeweglich über gegenüberliegende Zapfen in einem im hinteren Bereich auf der Oberseite der Bodenplatte angebrachten Lagerbock gehaltert ist, gelagert. Bevorzugt ist hierbei die Gewindespindel an dem sich durch die Durchgangsbohrung des Bolzens erstreckenden Ende stirnseitig mit einem Anschlag versehen, der gleitbeweglich an dem Bolzen anliegt und einen Dreh- Handgriff trägt.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung stützt sich der Steg des Trägers über zwei gegenüberliegende, außermittig in Richtung des Lagerbockes für die Gewindespindel versetzte Gelenke auf der Bodenplatte ab. So ergibt sich bei der Verschwenkbewegung des Trägers auch noch eine geringfügige Höhenverstellung des Tragbalkens.

Zum Ausgleich des Spiels des Gewindespindel-Antriebs und des den Träger aufnehmenden Gelenkes ist nach einer vorteilhaften, weiteren Ausgestaltung der Erfindung an mindestens einem Flansch des Trägers im oberen Bereich eine Kolbenstange einer durch Gasdruck beaufschlagten Kolben-Zylinderanordnung angelenkt, deren Zylinder im hinteren Bereich der Bodenplatte gelenkig befestigt ist.

Zur Erzielung einer leichten Verfahrbarkeit der Vorrichtung ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung an der Unterseite der rechteckförmigen Bodenplatte in den Eckbereichen jeweils eine feststellbare Schwenkrolle angeordnet.

Bei einer weiteren günstigen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung umfaßt die Schraubenschlittenwinde zwei gegenüberliegende, an einer mittigen Halterung auf dem Steg des Trägers angelenkte Schwenkarme, die an ihren freien Enden über eine Gewindespindel miteinander verbunden sind, wobei der vordere Schwenkarm drehbeweglich eine Spindelmutter sowie schwenkbeweglich einen Wagen für die gleitbewegliche Auflage des Tragbalkens und der hintere Schwenkarm drehbeweglich einen Bolzen mit einer Durchgangsbohrung für die Gewindespindel sowie schwenkbeweglich eine mit dem Tragbalken verbundene Stütze aufnimmt. Zur günstigen Lastverteilung sind dabei die sich gegenüberliegenden Flansche der U-förmigen Schwenkarme endseitig mit miteinander kämmenden Zahn- Segmenten versehen. Bevorzugt ist die Spindelmutter über gegenüberliegende Zapfen in entsprechenden Bohrungen der Flansche des vorderen Schwenkarms gelagert, wobei sich der Wagen mittels gegenüberliegender Traglaschen auf den Zapfen der Spindelmuttel abstützt.

Um eine leichte waagerechte Verschiebung des Tragbalkens zu ermöglichen, ist bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung an den durch eine Querlasche verbundenen Traglaschen des Wagens jeweils eine Längslasche angeordnet, zwischen denen jeweils endseitig eine Rolle mit gegenüberliegenden Führungsrändern für die Aufnahme des Tragbalkens gelagert ist.

Zweckmäßigerweise ist die Gewindespindel der Schraubenschlittenwinde an dem sich durch die Durchgangsbohrung des im hinteren Schwenkarm aufgenommenen Bolzens erstreckenden Ende stirnseitig mit einem Anschlag, der gleitbeweglich an dem Bolzen anliegt und einen Dreh-Handgriff trägt, versehen. Hierbei ist bevorzugt der Bolzen mittels gegenüberliegender Zapfen in entsprechenden Bohrungen der Flansche des hinteren Schwenkarms gelagert, wobei sich die mit dem Tragbalken verbundene Stütze über gegenüberliegende Traglaschen auf den Zapfen des Bolzens abstützt. Zum Ausgleich des Spiels der Schraubenschlittenwinde ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes an mindestens einem Flansch des vorderen Schwenkarms im vorderen Bereich eine Kolbenstange einer durch Gasdruck beaufschlagten Kolben- Zylinder-Anordnung angelenkt, deren Zylinder gelenkig an einem Halteflansch der Halterung für die Schwenkarme befestigt ist.

Zwecks Erreichung einer einfachen und schonenden Abstützung der Tür auf dem Tragbalken ist in vorteilhafter Weise auf der Oberseite des Tragbalkens in den Endbereichen jeweils ein aus Kunststoff bestehender Tragklotz mit einer V-förmigen Längsnut zur Aufnahme der Unterseite der Tür angeordnet.

Um zum einen auch Kraftfahrzeugtüren mit in der Höhe unterschiedlicher Unterseite und zum anderen auch Kraftfahrzeugtüren, deren Unterseite relativ hoch über dem Fahrboden liegt, mit Hilfe der Vorrichtung aus- und einbauen zu können, ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung an dem vorderen Ende des Tragbalkens eine Sackloch-Hülse angebracht, die parallel zu der ebenfalls als Sackloch-Hülse ausgebildeten Stütze des Tragbalkens verläuft, und in die Sackloch-Hülsen sind mit am oberen Ende mit einem Tragklotz versehene Ständer gleicher oder variierbarer Länge einsteckbar und über in den Sackloch-Hülsen gehalterte Feststellschrauben verklemmbar.

Zur einfachen Anpassung der Halteeinrichtung an unterschiedlich gestaltete Türen ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auf dem Pfosten der Halteeinrichtung ein mittels einer Feststellschraube festlegbares Verschieberohr angebracht, das ein Querrohr trägt, in dem ein verschiebbares und über eine Feststellschraube festlegbares Halterohr mit endseitig auswechselbaren Halteelemente aufgenommen ist. Zweckmäßigerweise sind die Halteelemente als Haken oder Kunststoff-Klotz mit unterschiedlichen V-förmigen Einschnitten ausgebildet. Der Haken kann mit dem oberen Querholm der Tür und der Kunststoff-Klotz mit der Oberkante der teilweise heruntergelassenen Scheibe der Tür verankert werden. Damit eine leichte Verschiebbarkeit des Verschieberohres auf dem Pfosten gewährleistet ist, ist bevorzugt an dem Verschieberohr der Halteeinrichtung an der der Tür abgewandten Seite eine Spannfeder befestigt, deren einer Schenkel an dem Verschieberohr und deren anderer Schenkel an dem Pfosten anliegt.

Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht der an eine geöffnete Tür eines Kraftfahrzeuges angesetzten Vorrichtung,

Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II,

Fig. 3 eine Rückansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,

Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit IV der Fig. 1,

Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig. 4,

Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit VI der Fig. 1,

Fig. 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII der Fig. 6,

Fig. 8 eine Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1, die jedoch für die Aufnahme von Kraftfahrzeugtüren mit einem Einschnitt von der Unterseite her geeignet ist,

Fig. 9 eine Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1, die jedoch für die Aufnahme von Kraftfahrzeugtüren mit vom Fahrboden des Kraftfahrzeuges aus relativ hochliegender Unterseite geeignet ist, und

Fig. 10 eine Detailansicht der Vorrichtung nach Fig. 9 in Richtung des Pfeiles X.

Die Vorrichtung zum Aus- und Einbau einer Tür 1 eines Kraftfahrzeuges weist eine rechteckförmige Bodenplatte 2 auf, die über vier in den Ecken angebrachte feststellbare Schwenkrollen 3 verfahrbar ist. Auf der Bodenplatte 2 stützt sich ein mittels eines Gewindespindel-Antriebs 4 schwenkbeweglicher Träger 5 gelenkig ab, der eine Schraubenschlittenwinde 6 mit einem an der Unterseite 7 der Tür 1 anzusetzenden Tragbalken 8 und eine höhenverstellbare, im oberen Bereich der Tür 1 zu verankernde Halteeinrichtung 9 aufnimmt. Der Gewindespindel-Antrieb 4 ermöglicht eine Neigungsverstellung des Tragbalkens 8, während mit Hilfe der Schraubenschlittenwinde 6 der Tragbalken 8 zu sich selbst parallel in der Höhe verstellt werden kann.

Der U-förmige Träger 5 ist über zwei endseitige Gelenke 10 auf der Bodenplatte 2 gehaltert. Jedes Gelenk 10 besteht aus einer schräg nach hinten an dem Steg 11 des Trägers 5 befestigten Lasche 12 und einer auf der Bodenplatte 2 vertikal befestigten Lasche 13, die über einen Gelenkbolzen 14 drehbeweglich miteinander verbunden sind. Die gegenüberliegenden Gelenkbolzen 14 der Gelenke 10 sind also seitlich nach hinten versetzt zu der Längsachse des Steges 11 des Trägers 5 angeordnet, wodurch der Träger 5 bei seiner Schwenkbewegung durch den Gewindespindel-Antrieb 4 auch eine geringfügige Höhenverstellung erfährt. Die Gewindespindel 15 des Gewindespindel-Antriebs 4 ist einerseits in einer Spindelmutter 16 und andererseits in der Durchgangsbohrung eines Bolzens 17 gelagert. Die Spindelmutter 16 stützt sich über gegenüberliegende Zapfen 18 in einer mittigen Halterung 19 an dem Steg 11 des Trägers 5 und der Bolzen 17 über gegenüberliegende Zapfen 20 in einem im hinteren Bereich auf der Bodenplatte 2 befestigten Lagerbock 21 drehbeweglich ab. An dem sich durch den Bolzen 17 erstreckenden Ende ist die Gewindespindel 15 stirnseitig mit einem Anschlag 22 versehen, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Gewindespindel 15 und der gleitbeweglich an dem Bolzen 17 anliegt. Über eine in der Achse der Gewindespindel 15 liegende Stange 23 trägt der Anschlag 22 einen Dreh-Handgriff 24.

Für den Ausgleich des Spiels des Gewindespindel-Antriebs 4 und der Gelenke 10 sorgt eine zwischen dem Träger 5 und der Bodenplatte 2 wirkende, durch Gasdruck beaufschlagte Kolben- Zylinder-Anordnung 25. Seitlich vor dem Lagerbock 21 trägt die Bodenplatte 2 einen Steg 26, an dem der Kolben 27 der Kolben-Zylinder-Anordnung 25 angelenkt ist, während die Kolbenstange 28 der Kolben-Zylinder-Anordnung 25 gelenkig mit dem entsprechenden Flansch 29 des U-förmigen Trägers 5 gelenkig verbunden ist. Somit wird der Träger 5 stets durch die Kolben-Zylinder-Anordnung 25 in seiner eingenommenen Position fest fixiert.

Mittig auf dem Steg 11 des Trägers 5 sitzt eine durch gegenüberliegende Stützflansche 30 zusätzlich befestigte U-förmige Halterung 31, in der über Gelenkbolzen 32 die Flansche 33 zweier gegenüberliegender, U-förmiger Schwenkarme 34, 35 der Schraubenschlittenwinde 6 gelagert sind. Die einander zugewandten Flansche 33 der Schwenkarme 34, 35 greifen hierbei über entsprechend angeformte Zahnsegmente 36 ineinander. Die freien Enden der Schwenkarme 34, 35 sind über eine Gewindespindel 37 miteinander verbunden. Zwischen den Flanschen 33 des vorderen Schwenkarms 34 ist eine die Gewindespindel 37 aufnehmende Spindelmutter 38 mittels gegenüberliegender Zapfen 39, die durch entsprechende Bohrungen 40 der Flansche 33 greifen und durch Sicherungsscheiben 41 in ihrer Position gehalten sind, drehbeweglich gelagert. Auf den Zapfen 39 der Spindelmutter 38 stützt sich über Traglaschen 42 ein Wagen 43 für die Auflage des Tragbalkens 8 schwenkbeweglich ab. Die durch eine Querlasche 44 verbundenen Traglaschen 42 tragen jeweils außenseitig eine Längslasche 45. Zwischen den Längslaschen 45 ist jeweils endseitig auf einem Lagerbolzen 46 eine mit gegenüberliegenden Führungsrändern 47 versehene Rolle 48 gelagert, auf denen der Tragbalken 8 aufliegt. Das andere Ende der Gewindespindel 37 erstreckt sich durch die Durchgangsbohrung 49 eines Bolzens 50, der über gegenüberliegende Zapfen 51 in den Flanschen 33 des hinteren Schwenkarms 35 gelagert ist. Die Gewindespindel 37 geht an dem sich durch den Bolzen 50 erstreckenden Ende in einen Anschlag 52 über, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Gewindespindel 37 und der gleitbeweglich an dem Bolzen 50 anliegt. In der Achse der Gewindespindel 37 ist der Anschlag 52 über einen Steg 53 mit einem Dreh-Handgriff 54 verbunden.

Auf den Zapfen 51 des Bolzens 50 stützen sich schwenkbeweglich zwei gegenüberliegende Traglaschen 55 einer mit dem Tragbalken 8 verbundenen Stütze 56 ab. Die Stütze 56 ist als Sackloch-Hülse 57 ausgebildet, in die ein Ständer 58 mit einem am oberen Ende angeordneten Tragklotz 59 einsteckbar ist. Der Ständer 58 kann eine bestimmte Länge aufweisen oder aber durch eine teleskopartige Gestaltung 60 mit zugehöriger Feststellschraube 61 in der Länge variiert werden. In der Sackloch-Hülse 57 ist der Ständer 58 über übereck angebrachte Feststellschrauben 62 verspannbar. Eine weitere, zu der Sackloch-Hülse 57 parallel ausgerichtete Sackloch-Hülse 63 befindet sich am vorderen Ende des Tragbalkens 8 und ist ebenfalls mit übereck angebrachten Feststellschrauben 64 für die Verspannung eines in diese Sackloch-Hülse 63 eingesetzten Ständers 58 versehen. In der Nähe der Sackloch- Hülsen 57, 63 ist jeweils über eine Schraubverbindung 65 auf dem Tragbalken 8 ein Tragklotz 66 befestigt. Die aus Kunststoff bestehenden Tragklötze 66 weisen eine V-förmige Längsnut 67 für die Aufnahme der Unterseite 7 der Tür 1 auf. In entsprechender Weise besitzen die Tragklötze 59 der Ständer 58 eine V-förmige Längsnut. Zwischen dem vorderen Schwenkarm 34 der Schraubenschlittenwinde 6 und dem Träger 5 ist zum Ausgleich des Spiels der Schraubenschlittenwinde 6 eine durch Gasdruck beaufschlagte Kolben-Zylinder-Anordnung 68 angeordnet. Der Zylinder 69 der Kolben-Zylinder-Anordnung 68 ist gelenkig an einem Halteflansch 70 der Halterung 31 für die Schwenkarme 34, 35 befestigt, während die Kolbenstange 71 an dem entsprechenden Flansch 33 des vorderen Schwenkarmes 34 angelenkt ist.

In die hohl ausgebildeten Flansche 29 des U-förmigen Trägers 5 ist wahlweise in Abhängigkeit von dem Ausbau einer rechtsseitigen oder linksseitigen Tür 1 eines Kraftfahrzeuges ein Pfosten 72 der Halteeinrichtung 9 einsteckbar. Jeder Flansch 29 weist eine Feststellschraube 73 für die Verspannung des Pfostens 72 auf. Auf dem Pfosten 72 ist gleitbeweglich ein Verschieberohr 74 gelagert, das über eine Feststellschraube 75 in der gewünschten Position festlegbar ist. Mittig trägt das Verschieberohr 74 ein Querrohr 76, das gleitbeweglich ein Halterohr 77 aufnimmt. Das Halterohr 77 ist über eine in dem Querrohr 76 gehaltene Feststellschraube 78 in seiner Lage festlegbar. Die Enden des Halterohres 77 sind mit lösbaren Halteelementen 79 für die Tür 1 verbunden. Das eine Halteelement 79 ist als Kunststoff-Klotz 80 mit gegenüberliegenden, unterschiedlichen V-förmigen Einschnitten 81 für die Aufnahme der Oberseite des teilweise geöffneten Fensters 82 der Tür 1 ausgebildet. Der Kunststoff-Klotz 80 ist über einen Steg 83 unter leichtem Preßsitz in das Halterohr 77 eingeführt. Das andere Halteelement 79 besitzt die Form eines Hakens 84, der alternativ den oberen Querholm 85 der Tür 1 übergreift und über eine Feststellschraube 86 in dem Halterohr 77 festgelegt ist. Am unteren Ende trägt das Verschieberohr 76 eine Spannfeder 87. Der eine Schenkel 88 der Spannfeder 87 stützt sich an dem Verschieberohr 74 und der andere Schenkel 89 an dem Pfosten 72 ab, wobei die Spannfeder 87 an der der Tür 1 abgewandten Seite des Verschieberohres 74 befestigt ist.

In Fig. 8 ist der Einsatz der Vorrichtung für eine Kraftfahrzeugtür 1, die von der Unterseite 7 her einen Einschnitt 90 aufweist, veranschaulicht. In diesem Falle nimmt die vordere Sackloch-Hülse 63 einen Ständer 58 fester Länge und die hintere Sackloch-Hülse 57 einen Ständer 58 variierbarer Länge auf. Demgegenüber zeigt Fig. 9 den Einsatz der Vorrichtung für eine Kraftfahrzeug-Schiebetür 1, wie sie in der Regel bei Klein-Transportern vorkommt. Die Unterseite 7 der Schiebetür 1 stützt sich hierbei in den Tragklötzen 59 zweier gleichlanger Ständer 58 ab, die in den mit dem Tragbalken 8 verbundenen Sackloch-Hülsen 57, 63 gehalten sind.

Die Erfindung ist vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und ausgewählter Merkmale beschrieben und dargestellt worden. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Darstellung beschränkt, sondern vielmehr können sämtliche Merkmale allein oder in beliebiger Kombination, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen, verwendet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Aus- und Einbau einer Tür eines Kraftfahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer fahrbaren Bodenplatte (2) ein schwenkbeweglicher Träger (5) festlegbar angeordnet ist, der zum einen einen an der Unterseite (7) der geöffneten Tür (1) anzusetzenden, parallel zu sich höhenverstellbaren Tragbalken (8) und zum anderen eine höhenverstellbare, im oberen Bereich der Tür (1) angreifende Halteeinrichtung (9) aufnimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Träger (5) zur Verschwenkung ein Gewindespindel-Antrieb (4) und dem Tragbalken (8) zur Höhenverstellung eine Schraubenschlittenwinde (6) zugeordnet sind.
  3. 3. Vorichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) U-förmig ausgebildet ist, und wahlweise der eine oder andere Flansch (29) des Trägers (5) lösbar mit einem Pfosten (72) der Halteeinrichtung (9) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (15) des Gewindespindel-Antriebs (4) zum einen in einer Spindelmutter (16), die drehbeweglich über gegenüberliegende Zapfen (18) in einer mittigen Halterung (19) an dem Steg (11) des Trägers (5) angeordnet ist, und zum anderen in einer Durchgangsbohrung eines Bolzens (17), der drehbeweglich über gegenüberliegende Zapfen (20) in einem im hinteren Bereich auf der Oberseite der Bodenplatte (2) angebrachten Lagerbock (21) gehaltert ist, gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (15) an dem sich durch die Durchgangsbohrung des Bolzens (17) erstreckenden Ende stirnseitig mit einem Anschlag (22), der gleitbeweglich an dem Bolzen (17) anliegt und einen Dreh-Handgriff (24) trägt, versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (11) des Trägers (5) sich über zwei gegenüberliegende, außermittig in Richtung des Lagerbockes (21) für die Gewindespindel (15) versetzte Gelenke (10) auf der Bodenplatte (2) abstützt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Flansch (29) des Trägers (5) im oberen Bereich eine Kolbenstange (28) einer durch Gasdruck beaufschlagten Kolben-Zylinder-Anordnung (25) angelenkt ist, deren Zylinder (27) im hinteren Bereich der Bodenplatte (2) gelenkig befestigt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der rechteckförmigen Bodenplatte (2) in den Eckbereichen jeweils eine feststellbare Schwenkrolle (3) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenschlittenwinde (6) zwei gegenüberliegende, an einer mittigen Halterung (31) auf dem Steg (11) des Trägers (5) angelenkte Schwenkarme (34, 35) umfaßt, die an ihren freien Enden über eine Gewindespindel (37) miteinander verbunden sind, wobei der vordere Schwenkarm (34) drehbeweglich eine Spindelmutter (38) sowie schwenkbeweglich einen Wagen (43) für die gleitbewegliche Auflage des Tragbalkens (8) und der hintere Schwenkarm (35) drehbeweglich einen Bolzen (50) mit einer Durchgangsbohrung (49) für die Gewindespindel (37) sowie schwenkbeweglich eine mit dem Tragbalken (8) verbundene Stütze (56) aufnimmt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegenüberliegenden Flansche (33) der U-förmigen Schwenkarme (34, 35) endseitig mit miteinander kämmenden Zahnsegmenten (36) versehen sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (38) über gegenüberliegende Zapfen (39) in entsprechenden Bohrungen (40) der Flansche (33) des vorderen Schwenkarms (34) gelagert ist, wobei sich der Wagen (43) mittels gegenüberliegender Traglaschen (42) auf den Zapfen (39) der Spindelmutter (38) abstützt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den durch eine Querlasche (44) verbundenen Traglaschen (42) des Wagens (43) jeweils eine Längslasche (45) angeordnet ist, zwischen denen jeweils endseitig eine Rolle (48) mit gegenüberliegenden Führungsrändern (47) für die Aufnahme des Tragbalkens (8) gelagert ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (37) der Schraubenschlittenwinde (6) an dem sich durch die Durchgangsbohrung (49) des im hinteren Schwenkarm (35) aufgenommenen Bolzens (50) erstreckenden Ende stirnseitig mit einem Anschlag (52), der gleitbeweglich an dem Bolzen (50) anliegt und einen Dreh-Handgriff (54) trägt, versehen ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (50) mittels gegenüberliegender Zapfen (51) in entsprechenden Bohrungen der Flansche (33) des hinteren Schwenkarms (35) gelagert ist, wobei sich die mit dem Tragbalken (8) verbundene Stütze (56) über gegenüberliegende Traglaschen (55) auf den Zapfen (51) des Bolzens (50) abstützt.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Flansch (33) des vorderen Schwenkarms (34) im vorderen Bereich eine Kolbenstange (71) einer durch Gasdruck beaufschlagten Kolben-Zylinder-Anordnung (68) angelenkt ist, deren Zylinder (69) gelenkig an einem Halteflansch (70) der Halterung (31) für die Schwenkarme (34, 35) befestigt ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Tragbalkens (8) in den Endbereichen jeweils ein aus Kunststoff bestehender Tragklotz (66) mit einer V-förmigen Längsnut (67) zur Aufnahme der Unterseite (7) der Tür (1) angeordnet ist.
  17. 17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Ende des Tragbalkens (8) eine Sackloch-Hülse (63) angebracht ist, die parallel zu der ebenfalls als Sackloch-Hülse (57) ausgebildeten Stütze (56) des Tragbalkens (8) verläuft, und daß in die Sackloch-Hülsen (57, 63) mit am oberen Ende an einem Tragklotz (59) versehene Ständer (58) gleicher oder variierbarer Länge einsteckbar und über in den Sackloch-Hülsen (57, 63) gehalterte Feststellschrauben (62, 64) verklemmbar sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Pfosten (72) der Halteeinrichtung (9) ein mittels einer Feststellschraube (75) festlegbares Verschieberohr (74) angebracht ist, das ein Querrohr (76) trägt, in dem ein verschiebbares und über eine Feststellschraube (78) festlegbares Halterohr (77) mit endseitig auswechselbaren Halteelementen (79) aufgenommen ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (79) als Haken (84) oder Kunststoff-Klotz (80) mit unterschiedlichen V-förmigen Einschnitten (81) ausgebildet sind.
  20. 20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verschieberohr (74) der Halteeinrichtung (9) an der der Tür (1) abgewandten Seite eine Spannfeder (87) befestigt ist, deren einer Schenkel (88) an dem Verschieberohr (74) und deren anderer Schenkel (89) an dem Pfosten (72) anliegt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com