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Dokumentenidentifikation DE3703322C2 06.06.1991
Titel Vorrichtung zum Abtrennen der Rebenstrünke von Hopfenwurzelstöcken
Anmelder Wallner, Karl, 8069 Wolnzach, DE
Erfinder Wallner, Karl, 8069 Wolnzach, DE
Vertreter Uri, P., Dipl.-Ing.; Straßer, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 04.02.1987
DE-Aktenzeichen 3703322
Offenlegungstag 18.08.1988
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.06.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.06.1991
IPC-Hauptklasse A01G 17/02
IPC-Nebenklasse A01D 34/73   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abtrennen der Rebenstrünke von Hopfenwurzelstöcken gemäß der Gattung des Patentanspruchs 1.

Solche beispielsweise durch das deutsche Gebrauchsmuster 19 94 533 bekannte Vorrichtungen bieten den Vorteil, daß die abzuschneidenden Rebenstrünke auch dann, wenn sie sich nicht genau in der Mitte zwischen den beiden vorbewegten Schneidscheiben des Schneidwerkes befinden sollten, durch die Schneidscheiben selbst in den Spalt zwischen den beiden Scheiben gedrückt und durch die Schneidscheiben an deren vorderer Überkreuzungsstelle sauberer als früher abgeschnitten werden können. Man benötigt infolge der robusten Beanspruchung der Schneidscheiben durch die Rebenstrünke verhältnismäßig formbeständige feste Schneidscheiben, was trotzdem nicht verhindern kann, daß die Messerkanten der Schneidscheiben während eines Tageseinsatzes der Vorrichtung etwa zehnmal nachgeschliffen werden müssen. Ungünstig ist dabei weiterhin, daß sich für den einzelnen Schneidvorgang wegen der bisher üblichen Dicke der Schneidscheiben unerwünscht große Schleifzeiten ergeben, wenn der für einen günstigen Schnitt erforderliche Spitzenwinkel der Messerkanten eingehalten wird. Überdies sind die bekannten Schneidscheiben wegen ihrer Dicke verhältnismäßig teuer und schwer.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so zu verbessern, daß sich verringerte Schleifzeiten ergeben und ein saubererer Schnitt als bisher erzielt wird.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Die Erfindung läßt eine Minderung der Schneidscheibendicke des Schneidwerkes auf etwa die Hälfte der bisher üblichen Schneidscheibendicke zu, obgleich durch die erfindungsgemäße Einspannung einer Schneidscheibe deren mindestens gleiche Festigkeit wie bisher gewahrt bleibt. Damit ergeben sich beim Nachschleifen der Schneidscheiben an deren Messerkanten auch nur etwa halb so große Schleifflächen und dadurch auch nur etwa halb so große Schleifzeiten wie bisher. Überdies ergeben sich durch die Verwendung erfindungsgemäßer Schneidscheibenanordnungen noch die weiteren Vorteile, daß durch jede dünnere Schneidscheibe an den im Erdreich verbleibenden Hopfenwurzelstöcken eine noch glattere Schnittfläche als bisher erzielt wird, durch die die Hopfenwurzelstöcke noch besser als bisher geschont werden, und daß wegen der nur sehr geringen sphärischen Auswölbung der erfindungsgemäßen Schneidscheiben deren gegenseitige Anlage nach dem Nachschleifen ihrer Messerkanten erhalten bleibt, so daß sich axiale Nachstellungen der Schneidscheiben erübrigen.

Während die Patentansprüche 2 bis 9 und 11, 12 vorteilhafte konstruktive Ausgestaltungen der Erfindung betreffen, hat der Unteranspruch 10 eine an sich bekannte Maßnahme der Gegeneinanderspannung der beiden Schneidscheiben zum Gegenstand, wodurch ein gewisses selbsttätiges Nachschleifen der Messerkante jeder erfindungsgemäßen Schneidscheibe an der anderen Schneidscheibe bzw. bei der Verwendung von zwei erfindungsgemäßen Schneidscheiben an der Messerkante der jeweils anderen Schneidscheibe und dabei aufgrund der Elastizität der Schneidscheiben ohne Verschiebung der Antriebswellen zugleich eine selbsttätige axiale Nachstellung ihrer Messerkanten ermöglicht wird.

Die vorgenannte Gegeneinanderspannung zweier Schneidscheiben eines Schneidwerkes der hier betroffenen Gattung ist bereits durch die DE-PS 23 19 695 und DE-PS 24 16 971 bekannt, wobei die beiden Schneidscheiben entweder eben sind und entlang ihrer äußeren Ränder schräg gegeneinander abgewinkelte Schneidranderhöhungen aufweisen oder insgesamt gegeneinander ausgewölbt sind, so daß sie im Überlappungsbereich mit ihren Messerkanten aneinander anliegen. In beiden Fällen handelt es sich jedoch um Schneidscheiben einer bisher üblichen Dicke, die vor ihrer konventionellen Anbringung an ihren Antriebswellen in aufwendigen Arbeitsgängen, beispielsweise einer Warmverformung in zugeordneten Pressen und einer anschließenden Härtung, fertiggestellt wurden und damit erheblich teurer als die erfindungsgemäßen Schneidscheiben ausfallen.

Die Erfindung ist nachstehend beispielsweise anhand der Zeichnung veranschaulicht; es zeigen:

Fig. 1 die Vorrichtung zum Abtrennen der Rebenstrünke als ein an einen Hopfenschlepper seitlich angelenktes Anbaugerät in einer schematisch gehaltenen Draufsicht;

Fig. 2 das Schneidwerk der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einem lotrechten Längsschnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1 (in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab);

Fig. 3 dasselbe Schneidgerät in einem lotrechten Teilschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 (in nochmals vergrößertem Maßstab);

Fig. 4 und 5 die obere Schneidscheibe des Schneidwerkes gemäß Fig. 2 jeweils in einem Axialschnitt und einer Draufsicht;

Fig. 6 die untere Schneidscheibe des Schneidwerkes gemäß Fig. 2 in einem Axialschnitt;

Fig. 7 eine Draufsicht auf die Außenfläche eines gegenüber Fig. 4 abgewandelten Aufnahmeflansches für die obere Schneidscheibe und

Fig. 8 eine Draufsicht auf die Außenfläche eines gegenüber Fig. 6 abgewandelten Aufnahmeflansches für die untere Schneidscheibe.

Die in Fig. 1 schematisch und in den Fig. 2 bis 6 in einer konstruktiven Ausführungsform dargestellte Vorrichtung 1 zum Abtrennen der Rebenstrünke von den Hopfenwurzelstöcken ist gemäß Fig. 1 in heute üblicher und deshalb nicht näher dargestellter Weise an einem höhenverstellbaren seitlichen Auslegerarm 2 eines Hopfenschleppers 3 über zwei zueinander parallele Lenker 4 und 5 angelenkt und wird über eine übliche, nicht dargestellte Federkraft nachgiebig in ihre dargestellte, seitlich ausgeschwenkte Arbeitslage vorgespannt. Im übrigen besteht die Vorrichtung 1 im wesentlichen aus einem nachstehend näher erläuterten Schneidwerk 6, an dem seitlich des Hopfenschleppers 3 nach außen hin und in der in Fig. 1 durch einen Pfeil 7 veranschaulichten Fahrtrichtung vorn ein Abweiserbügel 8 festgelegt ist, wobei die Vorrichtung 1, die in üblicher, nicht dargestellter Weise zum Abtrennen der Rebenstrünke von den Hopfenwurzelstöcken entlang einem die Hopfenpflanzen in einer Reihe hintereinander aufnehmenden Bifang vorbewegt werden kann, jeweils an der Stelle einer der entlang dem Bifang aufeinanderfolgenden Hopfenstangen 9 selbsttätig oder aber auch durch eine vom Fahrer betätigbare Steuerung hydraulisch entgegen der vorgenannten Federkraft hinter den Auslegerarm 2 nach dem Hopfenschlepper 3 hin ausweichen kann.

Das in den Fig. 2 bis 6 näher dargestellte Schneidwerk 6 besteht aus zwei kreisförmigen stählernen Schneidscheiben 10 und 11, die von einem über ihnen befindlichen, über einen Hydraulikmotor 12 in üblicher, nicht besonders dargestellter Weise von einem Ölkreislauf des Hopfenschleppers 3 her antreibbares Kegelradgetriebe 13 und von diesem her über zueinander parallele sowie in einer im wesentlichen quer zur Vorbewegung verlaufenden Ebene lotrecht verlaufende Antriebswellen 14 und 15 gegenläufig und gemäß den Pfeilen 16 und 17 der Fig. 1 in ihrem vorderen Bereich gegeneinander rotierend antreibbar sind. Dabei überlappen sich die beiden Schneidscheiben 10 und 11 im Mittelbereich des Schneidwerkes 6 etwas, wobei die gemäß Fig. 2 rechte Schneidscheibe 10 die andere Schneidscheibe 11 von oben her berührt. Außerdem weisen beide Schneidscheiben 10 und 11 entlang ihrer kreisförmigen Außenränder von ihren einander abgelegenen Randkanten her schräg angeschliffene Messerkanten 18 und 19 auf. Die vom Kegelradgetriebe 13 nach unten führenden Antriebswellen 14 und 15 sind, wie es anhand der Fig. 3 für die linke Antriebswelle 15 näher dargestellt ist, in je einem Tragrohr 20 eines das Kegelradgetriebe 13 aufnehmenden Gehäuses 21 geführt.

Die vorstehend beschriebene Ausbildung der Vorrichtung 1 zum Abtrennen der Rebenstrünke von den Hopfenwurzelstöcken ist grundsätzlich bekannt und bildet keinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Demgegenüber ist für die vorliegende Erfindung wesentlich, daß die beiden Schneidscheiben 10 und 11 eine eine elastische Verformung zulassende entsprechend dünne Wandstärke aufweisen und an ihren Antriebswellen 14 und 15 über besondere, in den Fig. 4 bis 6 dargestellte und nachstehend näher beschriebene Aufnahmeflansche 22 und 23 festgelegt sind, die einen annähernd den halben Durchmesser D der Schneidscheiben 10 und 11 betragenden Außendurchmesser d aufweisen. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, weist der obere Aufnahmeflansch 22 eine schwach konkav ausgebildete Außenfläche 24 auf, während die obere Schneidscheibe 10 an diesem Aufnahmeflansch über entlang zwei konzentrischen Kreisen 25 und 26 angeordnete Schrauben 27 derart festgespannt ist, daß ihre zugeordnete Oberfläche 10a eine entsprechend schwach konvexe Form annimmt. Obgleich diese sphärische Auskrümmung der Schneidscheibe 10 in der Zeichnung zur besseren Veranschaulichung deutlich sichtbar dargestellt ist, hat in der Praxis schon eine viel geringere Auswölbung eine wesentliche Versteifung der Schneidscheibe 10 zur Folge, die zu einer größeren Stabilität, als es bei den bisher üblichen ebenen dickeren Scheiben der Fall ist, führt.

Der zur Festlegung der unteren Schneidscheibe 11 an der Antriebswelle 15 dienende Aufnahmeflansch 23 weist eine schwach konvex ausgebildete Außenfläche 28 auf, so daß die in gleicher Weise wie die obere Schneidscheibe 10 am Aufnahmeflansch 23 über Schrauben 27 festgespannte untere Schneidscheibe 11 eine entsprechend konkav gewölbte zugeordnete obere Außenfläche 11a erhält. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, verläuft der äußere Kreis 25 zur Aufnahme von Schrauben 27 nahe dem äußeren Rand des zugeordneten Aufnahmeflansches 22 bzw. 23, während der innere Kreis 26 zur Aufnahme von Schrauben 27 nahe der zugeordneten Antriebswelle 14 bzw. 15 verläuft, wodurch die jeweils angestrebte Wölbung der festgelegten Schneidscheibe in optimaler Weise gewährleistet wird.

Auch die erläuterte schwache Wölbung der beiden Schneidscheiben 10 und 11 macht es schon möglich, die bei den bereits bekannten, eingangs erwähnten, von vornherein gewölbt hergestellten dickeren Schneidscheiben bekannte gegenseitige Selbstschärfung der Messerkanten 18 und 19 im Überlappungsbereich der Schneidscheiben 10 und 11 zu erzielen, wenn die Scheiben von vornherein eine mit ihren Messerkanten 18 und 19 aneinander anliegende Anordnung erfahren. Bei dem dargestellten Schneidwerk 6 ist zu diesem Zweck die Antriebswelle 15 gemäß Fig. 3 im Tragrohr 20 und im zugeordneten Antriebskegelrad 29 längsverschiebbar und an einem oberen Gewindezapfen 30 mittels Muttern 31 in ihrer Höhenlage einstellbar angeordnet.

Da die entlang dem Außenrand der Schneidscheiben 10 und 11 angeschliffenen Messerkanten 18 und 19 eine nur etwa halb so große Fläche einnehmen, wie die Messerkanten an den bisher üblichen Schneidscheiben einer etwa doppelt so großen Dicke, ist bei jedem Nachschleifvorgang auch nur ein entsprechend geringerer Schleifaufwand mit einem gleichermaßen verringerten Zeitaufwand erforderlich. Überdies macht eine durch das Nachschleifen hervorgerufene Verkleinerung des Schneidscheibendurchmessers keine axiale Nachstellung der Schneidscheibe 11 erforderlich, weil bei den praktisch nur geringen Durchmesserverkleinerungen infolge der außerordentlich geringen Auswölbung der Schneidscheiben 10 und 11 keine nennenswerte, die Schneidwirkung des Schneidwerkes 6 beeinträchtigende Abstandsvergrößerung der beiden Schneidscheiben 10 und 11 zu befürchten ist. Im übrigen leuchtet es ein, daß sich durch die gegenüber bisher wesentlich dünneren Schneidscheiben 10 und 11 ein bisher nicht erzielter sauberer und glatter Trennschnitt an den im Erdreich verbleibenden Hopfenwurzelstöcken ergibt, der die Hopfenpflanzen wesentlich besser schont, als es bei den bisherigen Trennschnitten möglich war.

Zur Erzielung der sphärischen Auswölbung der Schneidscheiben 10 und 11 ist es nicht erforderlich, daß die zugeordneten Aufnahmeflansche 22 und 23 ebenfalls vollflächig sphärische Außenflächen 24 und 28 aufweisen. Es genügt, wenn in einer Abwandlung des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels die Außenfläche 24a des in Fig. 7 dargestellten Aufnahmeflansches 22a im wesentlichen eben ausgebildet ist und lediglich entlang dem kreisförmigen äußeren Rand derselben ein kleiner koaxialer ringförmiger Bund 32 vorgesehen ist, der an seiner äußeren Stirnfläche 33 nach innen schwach kegelförmig ausgenommen ist. Durch die Wahl der Höhe des ringförmigen Bundes 32 ergibt sich dann nach dem Festspannen der Schneidscheibe 10 am Aufnahmeflansch 22a die gewünschte Auswölbung der Schneidscheibe 10 in gleicher Weise, wie es vorstehend in Verbindung mit dem Aufnahmeflansch 22 beschrieben ist. Analog kann auch der in Fig. 8 dargestellte abgewandelte Aufnahmeflansch 23a eine ebene Außenfläche 28a aufweisen, aus der lediglich im axialen Mittelbereich ein kurzer Ansatz 34 mit einer schwach bombierten Stirnfläche 35 vorragt. Dabei können die zugeordneten Schrauben 27 entlang einem einzigen Lochkreis 36 angeordnet sein, der in diesem Falle zweckmäßig nahe dem äußeren Rand des Aufnahmeflansches 23a verläuft.

Statt durch eine Längsverschiebung einer Antriebswelle kann die eine Schneidscheibe auch durch eine axiale Einstellung des zugeordneten Aufnahmeflansches gegenüber der axial unverstellbaren Antriebswelle eingestellt werden.

Die Aufnahmeflansche 22 und 23 weisen außerhalb des Überschneidungsbereiches der beiden Schneidscheiben 10 und 11 zweckmäßig einen dem 0,4 bis 0,6fachen Wert des Schneidscheibendurchmessers entsprechenden Durchmesser auf. Selbstverständlich kann die Vorrichtung 1 noch mit weiteren, in Verbindung mit dem Abtrennen der Rebenstrünke vorteilhaften Gerätschaften zur Einwirkung auf das Erdreich des Bifanges, wie beispielsweise einer Pendelstange oder einem hinteren Leitblech, versehen sein. Statt an dem dargestellten zweiachsigen Hopfenschlepper könnte die Vorrichtung 1 auch an der Rückseite eines üblichen einachsigen Kleinschleppers angeordnet sein. Selbstverständlich ergeben sich gegenüber dem in Betracht gezogenen Stand der Technik auch schon dann wesentliche Vorteile, wenn nur eine erfindungsgemäß ausgestaltete Schneidscheibe mit einer zweiten konventionellen ebenen Schneidscheibe zusammenwirkt. Schließlich könnte die eine Schneidscheibe auch in bekannter Weise durch eine an ihrer Antriebswelle wirksame Federkraft nachgiebig leicht gegen die andere Schneidscheibe angedrückt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Abtrennen der Rebenstrünke von Hopfenwurzelstöcken mit einem entlang einem Bifang vorbewegbaren Schneidwerk, das zwei kreisförmige stählerne Schneidscheiben umfaßt, die über zueinander parallele, in einer im wesentlichen quer zur Vorbewegung verlaufenden Ebene lotrecht angeordnete Antriebswellen gegenläufig und in ihrem in Bewegungsrichtung der Vorrichtung vorderen Bereich gegeneinander rotierend antreibbar sind, die sich etwas überlappend berühren und die entlang ihrer kreisförmigen Außenränder von ihren einander abgelegenen Randkanten her schräg angeschliffene Messerkanten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Schneidscheiben (10 oder 11) eine, eine elastische Verformung zulassende geringe Wandstärke aufweist und an einem, an ihrer Antriebswelle (14 oder 15) befestigten Aufnahmeflansch (22 oder 23) durch Befestigungsmittel (27) unter Ausbildung einer etwa sphärischen Wölbung an der der Antriebswelle (14 oder 15) abgewandten Außenfläche (24 oder 28) des Aufnahmeflansches (22 oder 23) festgespannt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (24) des Aufnahmeflansches (22) der oberen Schneidscheibe (10) eine mittige Ausnehmung aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (28) des Aufnahmeflansches (23) der unteren Schneidscheibe (11) eine mittige Erhebung aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der der oberen Schneidscheibe (10) zugeordnete Aufnahmeflansch (22a) an seiner Außenseite entlang seines Außenumfangs einen der dortigen Anlage der Schneidscheibe (10) dienenden ringförmigen axialen Bund (32) aufweist (Fig. 7).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der der unteren Schneidscheibe (11) zugeordnete Aufnahmeflansch (23a) eine ebene Außenfläche (28a) mit einem axialen Ansatz (34) mit einer schwach bombierten Stirnfläche (35) aufweist und die Befestigungsmittel (27) entlang einem nahe dem äußeren Rand des Aufnahmeflansches (23a) verlaufenden Lochkreis (36) angeordnet sind (Fig. 8).
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel Schrauben (27) sind, die entlang mindestens eines zur Antriebswelle (14, 15) konzentrischen Kreises (z. B. 36) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneidscheiben (10, 11) in Längsrichtung der Antriebswellen (14, 15) gesehen entgegengesetzt gewölbt festgespannt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 6, 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Aufnahmeflansch (22) einen der angestrebten konvexen Wölbung der zugeordneten Oberfläche (10a) der oberen Schneidscheibe (10) entsprechend konkav ausgebildete Außenfläche (24) und der untere Aufnahmeflansch (23) eine der angestrebten konkaven Wölbung der zugeordneten Außenfläche (11a) der unteren Schneidscheibe (11) entsprechend konvex ausgebildete Außenfläche (28) aufweist und Schrauben (27) entlang zwei konzentrischen Kreisen (25 und 26) angeordnet sind, von denen der innere nahe der Antriebswelle (14 bzw. 15) und der äußere nahe des äußeren Randes des Aufnahmeflansches (22 bzw. 23) verläuft (Fig. 4 bis 6).
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeflansche (22, 23) einen dem 0,4 bis 0,6fachen Wert des Schneidscheibendurchmessers (D) entsprechenden Durchmesser (d) aufweisen.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneidscheiben (10, 11) gegeneinander vorgespannt sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die untere Schneidscheibe (11) tragende Antriebswelle (15) in einem zugeordneten Antriebsrad (Antriebskegelrad 29) eines Antriebsgetriebes (Kegelradgetriebe 13) längsverschiebbar und in ihrer axialen Lage einstellbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schneidscheibe (11) mit der ihr zugeordneten Antriebswelle (15) längseinstellbar und feststellbar verbunden ist.






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