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Dokumentenidentifikation DE3942828C1 11.07.1991
Titel Spannungsfreie Spurlattenverlagerung in sich setzenden Schächten des Untertagebetriebes
Anmelder Preussag Anthrazit GmbH, 4530 Ibbenbüren, DE
Erfinder Blome, Ludger;
Breckweg, Laurenz, 4530 Ibbenbüren, DE
Vertreter Herrmann-Trentepohl, W., Dipl.-Ing., 4690 Herne; Kirschner, K., Dipl.-Phys.; Grosse, W., Dipl.-Ing.; Bockhorni, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 23.12.1989
DE-Aktenzeichen 3942828
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 11.07.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.07.1991
IPC-Hauptklasse E21D 7/02
Zusammenfassung Bei einer spannungsfreien Spurlattenverlagerung in sich setzenden Schichten des Untertagebetriebes ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß durch eine Konsole (15), welche auf einem Träger (3) einer Spurlattenverlagerung über eine Fußplatte (17) abgestützt ist, an der in Spurlattenachsrichtung eine winkelsteif ausgebildete und die Stoßfuge der Spurlatten (6 bis 8) hinterlegende und überdeckende Stützplatte (17) angeordnet ist, an deren einem Ende in Führungsrichtung der Spurlatten (6 bis 8) eine Geradführung (31) für einen Schlitten (32, 34) mit einem an dem einen Spurlattenende (10) angelegten Gleitschuh (39) sowie mit an der Stützplatte (17) festgelegten Führungsleisten (37, 38) und an deren anderem Ende eine Schraubenbefestigung zum Festlegen des zweiten Spurlattenendes (9) vorgesehen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine spannungsfreie Spurlattenverlagerungen in sich setzenden Schächten des Untertagebetriebes gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Spurlatten sind die wesentlichen Teile der Schachtführung von Fördergutträgern, Gefäßen oder Gestellen, die sich durch Gleitschuhe mit einem Spiel, das beispielsweise ca. 5 mm betragen kann, an den Spurlatten führen lassen. Die Erfindung ist auf Kopf- und Seitenführungen dieser Art anwendbar, wird jedoch im folgenden wegen der größeren Verbreitung von Kopfführungen, insbesondere in den Tagesschächten des Untertagebergbaus anhand dieser Ausführungsform beschrieben.

Die Spurlattenverlagerung besteht in der Regel aus Einstrichen. In den Füllörtern sind dagegen die Spurlatten an den Kopf- und Fußrahmen des Schachtstuhles befestigt, welcher auf der Sohle des Füllortes aufgestellt ist. Bei den Kopfführungen und bei Fördergutträgern, welche im Vergleich mit der Füllorthöhe kurz sind, ist die Spurlattenführung im Schachtstuhl unterbrochen und häufig durch Eckführungen der Fördergutträger ersetzt. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Spurlattenverlagerung am Schachtstuhl.

Aus unterschiedlichen Gründen, hauptsächlich aber in Gefolge des Abbaus finden auch in den Schächten des Untertagebetriebes Gebirgsbewegungen statt, in deren Gefolge sich der Schacht setzt. Hierdurch werden auch die Schachtführungen beeinträchtigt. Da sich der Schacht dann in seiner Längsachse verkürzt, führt das zu Veränderungen der Spur, welche sich häufig in einem erhöhten Spurlattenverschleiß bemerkbar machen. Es ist bekannt, die beispielsweise in Längen von ca. 4 bis 10 m eingebrachten Spurlatten unter solchen Umständen nicht zu verzapfen, sondern ein Spiel von ca. 5 bis 10 mm zwischen den Lattenenden zu belassen. Die Stöße der Spurlatten liegen dann jedoch in der Spurlattenverlagerung, d. h. an den Einstrichen, so daß die Spurlattenenden festgelegt sind und nicht ausweichen können.

Die durch diese Maßnahmen erreichbaren Spiele zur Aufnahme von Setzungen des Schachtes sind in vielen Schächten, vor allem in Tagesschächten des Steinkohlenbergbaus nicht ausreichend. Die Erfindung betrifft bevorzugt Spurlattenverlagerungen, die in derart stark beanspruchten Bereichen des Schachtes eingesetzt sind. Dabei handelt es sich vorzugsweise um die Spurlattenverlagerung auf dem Kopfrahmen des Schachtstuhles, welcher wegen seiner Trennung von den Einstrichen und damit von den Stößen des Schachtes die Setzungen nicht ohne weiteres mitmacht, so daß das mit den bekannten Maßnahmen erreichbare Spiel nicht mehr ausreicht. Dann werden die Träger des Kopfrahmens des Schachtstuhles unter Spannung gesetzt und verformt, wobei häufig beobachtet wird, daß auch die über dem Schachtstuhl liegenden Einstriche beschädigt werden. Das macht sich zunächst in einem Abscheren der Befestigungsschrauben der Spurlatten bemerkbar. Werden solche Schäden nicht behoben, kann es zu schweren Unfällen in der Schachtführung kommen.

Das Beheben solcher Schäden ist andererseits schwierig und kann im allgemeinen nicht von dem Schachtpersonal durchgeführt werden, soweit die Schäden im Schachtstuhl auftreten. Unterbrechungen oder mindestens Einschränkungen des Förderbetriebes sind dann die Folge. Bislang werden solche Schäden im Schachtstuhl durch Auswechseln und Nachrichten der beschädigten Träger des Schachtstuhles behoben. Im Anschluß daran müssen neue Schraubenlöcher in die Spurlatten gebohrt und gegebenenfalls ganze Spurlatten ausgewechselt werden. Diese Arbeiten sind an den in Mitleidenschaft gezogenen Einstrichen ebenfalls erforderlich. Die Unterhaltung der Schachtführungen unter solchen Umständen wird dadurch erschwert, daß die beim Setzen des Schachtes in den Spurlattenführungen auftretenden Störungen äußerlich zunächst nicht in Erscheinung treten. Dadurch bauen sicht die Spannungen in den Spurlattenverlagerungen auf und führen schließlich zum Anwachsen der Schäden, die sich dann um so schwieriger beseitigen lassen.

Es sind Schachtführungen für Fördergutträger bekannt, welche anstatt mit Gleitschuhen mit Rollen an den Spurlatten geführt sind. Hierbei kommt es darauf an, den Rollen ununterbrochene Laufflächen an den Wangen der meistens aus Stahlhohlprofilen bestehenden Spurlatten zu schaffen. Bei solchen Spurlattenführungen ist es bekannt, für geringe Setzungen im Schacht eine nachstellbare Befestigung der Spurlatten an den Trägern vorzusehen, die einen hinteren Schlitz der Stahlhohlprofile nutzt. Für größere Setzungen, wie sie in Gefolge von Abbaueinwirkungen auftreten, trennt man die Spurlatten und setzt in die Lücke Zwischenlagen aus Kunststoff ein (Zeitschrift Glückauf 106 (1970) Nr. 14, S. 696, 700). Für noch größere Schachtsetzungen werden an der Trennstelle in die Hohlprofile der Spurlatten eingelegte Gleitstücke zur Überbrückung des Spiels benutzt, wobei auf das Gleitstück aufgesetzte Bügel die ununterbrochen Laufflächen für die Rollenführungen gewährleisten (DE- AS 22 52 207). Ohne Bügel kommt eine andere Ausführungsform dieser Art von Spurlattenverlagerung aus, welche die beiden Spurlattenenden mit ineinandergreifenden Führungsfingern zusammenhält und dadurch einen Übergang der Laufflächen beider Spurlattenenden gewährleistet (DE-AS 11 85 352).

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in sich setzenden Schächten eine spannungsfreie Spurlattenverlagerung zu schaffen, welche das Bohren neuer Schraubenlöcher überflüssig macht, bei stärkeren Setzungen aber die bislang beobachteten Schäden vermeidet.

Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß befindet sich das infolge einer Durchtrennung der Spurlatte an der Verlagerung, an der sich die größte Spannung ergibt durch Herausnehmen einer Teillänge der Spurlatte geschaffene obere Spurlattenende oberhalb der Verlagerung, ist jedoch auf der Verlagerung abgestützt und in Spurrichtung mit einem Schlitten geführt. Dadurch läßt sich eine Teillänge der Spurlatte entfernen, die größer als das bislang vorgesehene Spiel ist, nämlich in der Größenordnung einer Zehnerpotenz liegt. Das durch die Teilung entstandene untere Spurlattenende liegt fest. Das führt dazu, daß die durch die Trennung entstandenen beiden Spurlattenenden ihre Unterstützung behalten und deswegen unter den von den Fördergutträgern ausgeübten dynamischen Beanspruchungen nicht ausweichen, so daß die Einhaltung der Spur gewährleistet ist. Erfindungsgemäß wird diesem Umstand zusätzlich durch das Hinterlegen des gleitenden Spurlattenendes an der Trennstelle Rechnung getragen. Der durch die Trennung geschaffene Spielraum, auf dem das Spurlattenende in Führungsrichtung des Schachtes beweglich ist, bildet das Spiel, um das sich der Schacht an der betreffenden Stelle setzen kann, ohne daß Spannungen in der Verlagerung der Spurlatten auftreten.

Die Erfindung hat den Vorteil, daß sie die bislang erforderlichen Reparaturarbeiten an den Führungen, insbesondere an den beschriebenen Stellen der größten Spannungen praktisch vermeidet. Jedenfalls ermöglicht die Erfindung wegen der durch die Hinterlegung der Spurlattenenden gegebenen Bewegungsmöglichkeit der Spurlattenenden eine jederzeitige Kontrolle der Größe des eingetretenen Setzungsbetrages. Dadurch können die nötigen Reparaturen auf einen günstigen Zeitpunkt festgelegt werden, was die weitgehende Vermeidung von Förderstörungen oder Förderausfällen verhindert.

Die Erfindung hat außerdem den Vorteil, daß sie sich auf die Spurlattenverlagerung am Schachtstuhl anwenden läßt, weil die Trennung oberhalb des Schachtstuhls erfolgt und die kurze Spurlattenführung im Schachtstuhl erhalten bleibt.

Vorzugsweise wird die neue Spurlattenverlagerung mit den Merkmalen des Anspruches 2 ergänzt. Hierdurch fällt die Hinterlegung verhältnismäßig kurz aus und ist im übrigen unabhängig von der Größe des durch die Trennung der Spurlatte erreichten Bewegungsspiels. Infolgedessen ergibt sich ein verhältnismäßig geringer Aufwand der Spurlattenverlagerung.

Mit der Verwirklichung der Merkmale des Anspruches 3 ergibt sich durch die Trennung der Spurlatte ein stummelartiges unteres Ende der Spurlatte, welches den Verlagerungsträger überbrückt und ein demgegenüber längeres Spurlattenende, das weit über den folgenden Verlängerungsträger auskragt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird die vergleichsweise große Biegefestigkeit des festliegenden Spurlattenstummels genutzt, so daß die Befestigung des längeren mit der Konsole nur die im Förderbetrieb auftretenden dynamischen Beanspruchungen des oberen Endes abzutragen hat, welches gegen die Spurveränderungen empfindlich ist. Der dadurch geschaffene Verbund zwischen der Spurlattenverlagerung, dem kürzeren und dem längeren Spurlattenende sowie der Spurlattenhinterlegung schafft eine Führung, welche trotz Trennung der Spurlatten auf einer vergleichsweise großen Erstreckung der Schachtführung allen dynamischen Kräften des Förderbetriebes gewachsen ist.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben, das in der Zeichnung wiedergegeben ist; es zeigt

Fig. 1 in abgebrochener Darstellung eine Ansicht einer Spurlattenführung für drei in der Schachtscheibe nebeneinander angeordneten Fördergestelle,

Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1 im Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1 und

Fig. 3 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 1.

Von dem Kopfrahmen (1) des Schachtstuhles (2) ist lediglich einer der aus I-Profil bestehenden Querträger (3) wiedergegeben. Außerdem zeigen die Fig. 1 und 3 einen der Stiele des Schachtstuhles bei (4). Oberhalb des Kopfrahmens (1) ist in den Schacht ein Einstrich (5) eingebaut. In der Darstellung der Zeichnungen bilden der Einstrich (5) und der Querträger (3) eine der Verlagerungen der Spurlatten, welche zusammen mit den nicht dargestellten gegenüberliegenden Kopfführungen die Schachtführung für die drei Fördergestelle bilden. Diese Führungen sind der Einfachheit halber mit (6 bis 8) in Fig. 1 bezeichnet, jedoch sind die nachfolgend zu beschreibenden Spurlattenbefestigungen an den Spurlattenverlagerungen in allen Fällen im wesentlichen identisch.

Wegen der Setzungen im Schacht sind zwischen den aufeinanderfolgenden Verlagerungen (3 und 5), wie am Beispiel der Spurlatten (6 und 8) dargestellt, die Spurlatten quer durchtrennt. Hierbei wird ein Spurlattenstück entfernt, das etwa die mit (a) bezeichnete Abmessung aufweist. In der Praxis beträgt die entfernte Spurlattenlänge ca. 50 mm. An den Schnittstellen sind die Spurlattenenden (9 und 10) wie bei (11 und 12) in Fig. 1 gezeichnet abgefast. Die Spurlattenenden reichen bis zu ihren jeweiligen Verlagerungen, d. h. das Spurlattenende (9) reicht bis zum Kopfrahmenträger (3), während das Spurlattenende (10) bis zu dem darüberliegenden Einstrich (5) reicht. Durch die Entfernung des beschriebenen Spurlattenstückes ergibt sich das Bewegungsspiel (a), in dem die Setzungen des Schachtes aufgenommen werden können, ohne daß die Spurlattenverlagerungen (3 und 5) unter Spannungen geraten.

Eine sichere Führung wird durch die Hinterlegung der Spurlattenenden (9, 10) geschaffen, deren Einzelheiten u. a. aus der Darstellung der Spurlatte (7) hervorgehen, wo die Hinterlegung allgemein mit (14) bezeichnet ist. Aus der Darstellung der Fig. 3 ergibt sich, daß zur Hinterlegung eine Konsole (15) verwendet wird, welche eine Fußplatte (16) und eine die eigentliche Hinterlegung bildende Stützplatte (17) aufweist. Die Fußplatte stützt sich auf dem Oberflansch (18) des Kopfrahmenträgers ab und ist mit diesem verschraubt. Zur Verschraubung dienen schlitzförmige (Lang-) Löcher (19 bis 22) für vier Befestigungsschrauben. Vier schlitzförmige (Lang-) Löcher (23-26) in der Fußplatte (16) sind mit ihren langen Achsen quer zu den im Oberflansch (18) angebrachten Schraubenlöchern (19 bis 22) orientiert. Die Fußplatte (16) läßt sich auf diese Weise im begrenzten Umfang längs der Hauptachsen des Schachtes justieren, bevor sie festgezogen wird.

Die Stützplatte (17) ist winkelsteif mit der Fußplatte (16) über Knotenbleche (27 und 30) in doppelter Anordnung verbunden. Auf ihrer Förderseite und am oberen Ende weist die Stützplatte eine Geradführung (31) in Richtung der Führung der Fördergestelle im Schacht auf. In der Geradführung läuft ein Schlitten (32), welcher aus einer ebenen Hinterlagplatte (33) besteht, die spurlattenseitig ein Paar paralleler Leisten (34) trägt. Zwischen den Leisten (34) ist das Spurlattenende (10) eingefaßt. Es kann daher nicht ausknicken. Im übrigen ist das Spurlattenende mit Hilfe von drei gegeneinander versetzt angeordneten Schrauben (33 bis 35) mit der Hinterlagplatte (33) verbunden. Die Schrauben sind, wie sich aus Fig. 1 ergibt, gegen die Mittelachse der Spurlatte versetzt angeordnet und mit ihren Köpfen versenkt. Da die Führung (31) aus einem Paar von Leisten (37, 38) besteht, kann sich die Spurlattenverlagerung (5) im Zuge der Setzung des Schachtes dem Kopfrahmenträger (3) nähern, ohne daß der Kopfrahmenträger (3) über die Spurlatten (6 bis 8) unter Spannung gesetzt wird. Vielmehr bewegen sich die Schlitten (32) in den Gradführungen (31), so daß sich die Spurlattenenden (10 und 9) unter Verringerung des Spieles (a) einander nähern. Dazu dient der aus den Teilen (32 und 34) gebildete Schlitten, der als ein dem Spurlattenende (10) anlegbarer Schuh (39) ausgebildet ist.

Am gegenüberliegenden Ende ist die Platte (17) zur Verschraubung mit dem anderen Spurlattenende (9) vorbereitet. Dazu dient eine schlitzförmige (Langloch-)Schraubenaussparung (41), deren in der Mittelachse (42) der Führung orientierte Längsachse parallel zu einem Paar von Leisten (43, 44) orientiert ist. Die Aussparung (41) dient zur Aufnahme einer Schraube (44), welche das Spurlattenende (9) durchdringt und ebenfalls versenkt angeordnet ist. Das Spurlattenende (9) ist auf diese Weise mit der Konsole (15) verbunden. Im übrigen ist es über ein Winkelprofil (45) mit dem Kopfrahmenträger (3) verbunden. Dazu dienen zwei weitere Schrauben (46, 47), die ebenfalls in der Spurlatte versenkt angebracht sind. Auch in diesem Fall ist durch die Schlitzform der Schraubenaussparungen (48, 49) in dem senkrechten Schenkel des Winkelprofils (45) sowie deren Orientierung zur Führungsrichtung dafür gesorgt, daß eine Nachgiebigkeit der Spurlattenbefestigung in Führungsrichtung gewährleistet wird.

Wie sich aus der Darstellung der Fig. 1 ergibt, erfolgt die Trennung der Spurlatten (6, 7, 8) in gleicher Höhe und zwar unmittelbar oberhalb der von dem Kopfrahmenträger (3) gebildeten Verlagerung. Das Spurlattenende (10), welches an der darüberliegenden Verlagerung (5) des Einstriches befestigt ist, ist in Führungsrichtung beweglich angeordnet, während das Spurlattenende (9) fest ist. Hierdurch wird eine knicksichere Durchführung der Schachtführung gewährleistet.


Anspruch[de]
  1. 1. Spannungsfreie Spurlattenverlagerung in sich setzenden Schächten des Untertagebetriebes,wobei die Spurlatten mit einer ein Bewegungsspiel aufnehmenden Stoßfuge angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine Konsole (15), welche auf einem Träger (3) einer Spurlattenverlagerung über eine Fußplatte (17) abgestützt ist, an der in Spurlattenachsrichtung eine winkelsteif ausgebildete und die Stoßfuge der Spurlatten (6 bis 8) hinterlegende und überdeckende Stützplatte (17) angeordnet ist, an deren einem Ende in Führungsrichtung der Spurlatten (6 bis 8) eine Geradführung (31) für einen Schlitten (32, 34) mit einem an dem einen Spurlattenende (10) angelegten Gleitschuh (39) sowie mit an der Stützplatte (17) festgelegten Führungsleisten (37, 38) und an deren anderem Ende eine Schraubenbefestigung zum Festlegen des zweiten Spurlattenendes (9) vorgesehen ist.
  2. 2. Spannungsfreie Spurlattenverlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (39) eine Hinterlagplatte (33) sowie ein Paar von Leisten (34) aufweist, die auf der Hinterlagplatte (33) befestigt sind und das Spurlattenende (10) einfassen.
  3. 3. Spannungsfreie Spurlattenverlagerung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Schlitten (32, 34) gegenüberliegende Ende der Stützplatte (17) mit einem Paar von Leisten (43, 44) und einer schlitzförmigen Aussparung (41) auf die Schraubenbefestigung des Spurlattenendes (9) vorbereitet ist.






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