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Dokumentenidentifikation DE3346971C2 31.10.1991
Titel Sägemaschine
Anmelder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Erfinder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Vertreter Stenger, A., Dipl.-Ing.; Watzke, W., Dipl.-Ing.; Ring, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 4000 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 24.12.1983
DE-Aktenzeichen 3346971
Offenlegungstag 05.07.1984
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.10.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.1991
IPC-Hauptklasse B27B 25/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sägemaschine mit den zu sägenden Block seitlich führenden Zuführrollen, mit einer unteren Förderkette, auf der der Block auf einer Mehrzahl von Traggliedern aufliegt, sowie mit einer oberen Stützkette für den Block, welche mit gegen die Oberfläche des Blocks wirkenden Stützdornen versehen ist.

Eine derartige Sägemaschine ist aus der DE-PS 9 60 383 bekannt. Sie weist als Transportmittel für das zu sägende Holz eine untere Förderkette sowie eine obere Stützkette auf. Dabei liegt das zu sägende Holz auf der endlos umlaufenden unteren Förderkette auf einer Mehrzahl von Traggliedern auf, welche starr an der Förderkette angeordnet sind und welche V-förmig ausgebildet sind, um so eine Art Aufnahmerinne für das Holz zu bilden. Die obere Stützkette der Transporteinrichtung ist mit Stützdornen versehen, die gegen die Oberfläche des Blocks wirken und die Funktion von Mitnehmern erfüllen. Die Tragglieder der oberen Stützkette sind dabei entsprechend der Oberfläche des Blocks einstellend ausgebildet.

Bei dieser bekannten Sägemaschine ist von Nachteil, daß die Tragglieder der unteren Förderkette eine gerade Auflagelinie für das zu transportierende Holz bilden. Ist jedoch das zu transportierende Holz, beispielsweise ein Baumstamm, nicht exakt geradlinig, sondern beispielsweise etwas gekrümmt, dann liegt es nur auf einen Teil der Tragglieder auf. Dies bedeutet aber, daß es während des Transportes und dabei insbesondere während des Sägevorganges zu unbeabsichtigten Lageveränderungen des Holzes beispielsweise durch Kippbewegungen kommen kann, was natürlich das Sägeergebnis sehr negativ beeinflußt und sogar zum Ausschuß führen kann.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Sägemaschine derart weiterzuentwickeln, daß während des Transportes des zu sägenden Blockes dieser derart gehalten wird, daß er seine Lage nicht verändert.

Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die Tragglieder der unteren Förderkette sich entsprechend der Oberfläche des Blocks einstellend ausgebildet sind.

Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Sägemaschine hat den Vorteil, daß während des Transportes des zu sägenden Blockes durch die Sägemaschine hindurch der Block jederzeit in unveränderbarer Lage gehalten wird. Es besteht somit nicht die Gefahr, daß durch eine ungleichmäßige Oberfläche des Blocks dieser während des Sägevorganges beispielsweise kippt und somit zu einem unbefriedigenden Sägeresultat führt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die untere Förderkette für den Block nicht mit starren Traggliedern versehen ist, sondern daß sich diese Tragglieder entsprechend der Unterseite des Blocks einstellen, so daß auch jedes Tragglied den Block wirklich unterstützt und damit Positionsverschiebungen ausgeschlossen sind.

In einer Weiterbildung wird vorgeschlagen, daß die Tragglieder aus um zur Laufrichtung querliegende, an der Förderkette gelagerte Achsen drehbaren Dornen bestehen, die sich gegen die Oberfläche des Blocks und zur Laufrichtung schräg nach vorn oder rückwärts anlegen. Der Block wird somit zwischen sowohl oberhalb als auch unterhalb liegenden Dornen festgehalten. Damit kann sowohl die Abstützung als auch das Zuführen der Blöcke mit den gleichen Traggliedern erfolgen.

Schließlich wird in einer Weiterbildung vorgeschlagen, daß die Förderkette aus zwei Abschnitten besteht, nämlich einem vor der Sägeeinrichtung liegenden Abschnitt und einem nach der Sägeeinrichtung liegenden Abschnitt. Es ist somit möglich, das Sägeblatt völlig frei zwischen den Abschnitten zu verlagern bzw. auszuwechseln.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt

Fig. 1 eine Seitenansicht der Sägemaschine;

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.

Die Sägemaschine weist einen zu sägenden Block 1 führende und zuführende Zuführrollen 2 auf, zwischen denen der Block 1 in der Seiten- und Höhenrichtung optimiert wird. Oberhalb des Blocks 1 befindet sich eine diesen abstützende Stützkette 4 mit gegen die Oberfläche des Blocks 1 wirkenden Stützdornen 5. Unterhalb des Blocks 1 befindet sich eine diesen tragende und zuführende endlose Förderkette 6, 7 mit den Block 1 an einer Mehrzahl von Punkten tragenden und seine Lage unverändert haltenden, sich nach der Oberfläche des Blocks 1 einstellenden Traggliedern 8, zwischen denen der Block 1 Sägeblättern 3 zugeführt wird. Die Tragglieder 8 bestehen aus um eine zur Laufrichtung querstehende, an der Förderseite 6, 7 gelagerte Achse 9 drehbaren Dornen, die sich gegen die Oberfläche des Blocks 1 bezüglich zur Laufrichtung schräg nach vorn weisend anlegen. Die Förderkette 6, 7 ist in zwei Abschnitte aufgeteilt, nämlich einen vor den Sägeblättern 3 liegenden Abschnitt 6 und einen nach den Sägeblättern 3 nachfolgenden Abschnitt 7, womit die Verstellung der Sägeblätter 3 in der Seitenrichtung und deren eventuelles Auswechseln erleichtert wird.

Der Block 1 wird in die Sägemaschine in Fig. 1 von links nach rechts so weit zwischen die Zuführrollen 2 eingeführt, daß er in seiner Gesamtheit über der Förderkette 6 liegt. Die Tragglieder 8 an der Förderkette 6 wenden sich mittels einer Auslösevorrichtung 10 gemäß den Pfeilen 11 zur Anlage gegen die Oberfläche des Blocks 1, womit dieser auf den Traggliedern 8 zu liegen kommt. Über dem Block 1 sind entsprechende Stützdorne 5 vorgesehen, die den Block 1 hindern sich nach oben zu bewegen. Der Block 1 befindet sich nun in festgehaltenem Zustand, womit er durch den ganzen Sägeprozeß hindurch eine unveränderte Richtung beibehält. Nach den Sägeblättern 3 liegt ein zweiter Förderkettenabschnitt 7, der das fertiggesägte Vierkantholz aufnimmt und weiterhin transportiert. Vor den Sägeblättern 3 sind noch Abvierschneidscheiben 12 vorgesehen, die den Block 1 vor dem Sägen abvieren. Am Schlußende der Förderkette 6 befindet sich eine Umlegvorrichtung 13 für die Tragglieder 8, die diese im Verhältnis zur Förderkette 6 horizontal legt. Die Förderketten 6, 7 sind ferner in der Vertikalrichtung den Pfeilen 14 entsprechend je nach dem Stärkenmaß der Blöcke 1 verstellbar.

Bezugszeichenliste

1 Block

2 Zuführrolle

3 Sägeblatt

4 Stützkette

5 Stützdorn

6 Förderkette

7 Förderkette

8 Tragglied

9 Achse

10 Auslösevorrichtung

11 Pfeil

12 Abvierschneidscheibe

13 Umlegvorrichtung

14 Pfeil


Anspruch[de]
  1. 1. Sägemaschine

    mit den zu sägenden Block (1) seitlich führenden Zuführrollen (2),

    mit einer unteren Förderkette (6, 7), auf der der Block (1) auf einer Mehrzahl von Traggliedern (8) aufliegt,

    sowie mit einer oberen Stützkette (4) für den Block (1), welche mit gegen die Oberfläche des Blocks wirkenden Stützdornen (5) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder (8) der unteren Förderkette (6, 7) sich entsprechend der Oberfläche des Blocks (1) einstellend ausgebildet sind.
  2. 2. Sägemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragglieder (8) aus um zur Laufrichtung querliegende, an der Förderkette (6, 7) gelagerte Achsen (9) drehbaren Dornen bestehen, die sich gegen die Oberfläche des Blocks (1) und zur Laufrichtung schräg nach vorn oder rückwärts anlegen.
  3. 3. Sägemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderkette (6, 7) aus zwei Abschnitten besteht, nämlich einem vor der Sägeeinrichtung liegenden Abschnitt (6) und einem nach der Sägeeinrichtung liegenden Abschnitt (7).






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