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Angetriebene Starrachse - Dokument DE4114848A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4114848A1 14.11.1991
Titel Angetriebene Starrachse
Anmelder Zahnradfabrik Friedrichshafen AG, 7990 Friedrichshafen, DE
Erfinder Katzensteiner, Roman, 8390 Passau, DE
DE-Anmeldedatum 07.05.1991
DE-Aktenzeichen 4114848
Offenlegungstag 14.11.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.11.1991
IPC-Hauptklasse B60B 35/14
Zusammenfassung Angetriebene Starrachse mit einem mehrteiligen Achsgehäuse, an dem gelenkte Räder befestigt sind. Die Achsgehäuseteile werden für verschiedene Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder einheitlich gegossen, und ausschließlich bei der Bearbeitung des zentralen Achsverteilergehäuses (1) werden die unterschiedlichen Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder für verschiedene Kraftfahrzeuge berücksichtigt, indem die Montagebohrungen (8) um den Vor- bzw. Nachlaufwinkel verdreht zur Senkrechten (7) in die Flansche (8) des Achsverteilergehäuses (1) eingebracht werden.

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist eine angetriebene Starrachse eines Kraftfahrzeugs, insbesondere einer Landmaschine, gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.

Aus Fertigungs- und Montagegründen kann es vorteilhaft sein, das Achsgehäuse einer Starrachse aus mehreren Teilen zu bilden. Einem Zentralteil zur Aufnahme eines Achsverteilergetriebes und zur Befestigung der Starrachse am Rahmen des Kraftfahrzeugs und einem linken und rechten Achsbrückengehäuse mit den Halbwellen, die die Räder antreiben. Die Teile sind aus Guß geformt und miteinander verschraubt.

Die Bereitstellung unterschiedlicher Gußformen zur Herstellung unterschiedlicher Gehäuseteile ist kostspielig, und der Verwaltungsaufwand zur Lagerung steigt mit der Anzahl unterschiedlicher Teile. Daher wird darauf geachtet, die Gehäuseteile so zu formen, daß das Achsgehäuse aus möglichst wenigen unterschiedlichen Gußteilen besteht.

Die DE-A 33 09 262 beschreibt eine starre Hinterachse mit ungelenkten Rädern und einem mehrteiligen Achsgehäuse. Die Achsbrückengehäuse sind symmetrisch und untereinander austauschbar an ein Achsverteilergehäuse montierbar.

Gelenkte Räder an unterschiedlichen Kraftfahrzeugen weisen unterschiedliche Vor- bzw. Nachlaufwinkel auf. Unterschiedliche Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder werden durch unterschiedlich angeordnete Schwenklagerstellungen erreicht, und bei mehrteiligen angetriebenen Starrachsen ergeben sich daraus jeweils verschiedene Achsbrückengehäuse.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, mehrteilige Achsgehäuse für starre angetriebene Achsen so zu fertigen, daß unabhängig vom Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder die Achsgehäuseteile insgesamt kostengünstig gegossen, gemeinsam ohne zusätzliche Kennzeichnung verwaltet werden können und austauschbare Achsbrückengehäuse für die linke und rechte Seite nach der Bearbeitung der Rohlinge erhalten bleiben.

Erfindungsgemäß wird dies erreicht, indem die Bohrungen zur Montage der linken und der rechten Achsbrückengehäuse symmetrisch zu einer Senkrechten sind, während die komplementären Bohrungen im zentralen Achsverteilergehäuse symmetrisch sind zu einer Achse, die um den Winkel des Vor- bzw. Nachlaufs der gelenkten Räder zu dieser Senkrechten geneigt ist.

Gemäß dem ersten Anspruch sind die Rohlinge für das zentrale Achsverteilergehäuse und die Achsbrückengehäuse unabhängig vom Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder gleich und können in identischen Formen gegossen werden. Hierdurch werden Kosten in der Gießerei gesenkt. Bei der Lagerung und dem Transport zur weiteren Bearbeitung brauchen die Rohlinge nicht unterschieden zu werden, so daß Organisations- und Verwaltungskosten gesenkt werden können. Nach der Bearbeitung bleiben die Achsbrückengehäuse identisch und damit untereinander austauschbar und gemeinsam lagerbar. Die unterschiedlichen Nachlaufwinkel der gelenkten Räder ergeben erst für das zentrale Achsverteilergehäuse unterschiedliche Bearbeitung. Die Bohrungen im zentralen Achsverteilergehäuse für die Montage der Achsbrückengehäuse sind um den Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder radial versetzt zu den Bohrungen in den Achsbrückengehäusen.

Die Maßnahme zur Erhaltung der Austauschbarkeit der Achsbrückengehäuse für verschiedene Nachlaufwinkel nach der Bearbeitung findet also nicht an den Achsbrückengehäusen selbst statt und auch nicht beim Guß des zentralen Achsverteilergehäuses, sondern erfolgt erst und ausschließlich bei der Bearbeitung des zentralen Achsverteilergehäuses.

Anspruch 2 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen mehrteiligen Achsgehäuses.

Fig. 1 zeigt ein zentrales Achsverteilergehäuse mit der erfindungsgemäßen Anordnung der Bohrungen;

Fig. 2 zeigt die kongruente Anordnung der Bohrungen im Achsbrückengehäuse;

Fig. 3 zeigt ein Einheits-Achsbrückengehäuse.

Fig. 1: In einem Gehäuse 1 ist ein Antriebsflansch 2 um eine Achse 3 drehbar gelagert und mit einem Achsverteilergetriebe 4 trieblich verbunden. Auf einer Halbwellenachse 6 steht eine Senkrechte 7. Konzentrisch zur Halbwellenachse 6 sind in einem Flansch 8 des Gehäuses 1 Bohrungen 9. Die Anordnung der Bohrungen 9 ist symmetrisch zu einer Achse 10. Der Winkel zwischen Achse 10 und der Senkrechten 7 ist gleich dem Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder (nicht dargestellt).

Fig. 2, 3: Ein Flansch 11 des Einheits- Achsbrückengehäuses 12 weist zur Halbwellenachse 6 konzentrische Bohrungen 13 auf. Die Bohrungen 13 sind symmetrisch zur Senkrechten 7 und kongruent mit den Bohrungen 9 des Achsverteilergehäuses 1. Im Einheits- Achsbrückengehäuse 12 sind die Schwenklager 14 montiert.

Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Gehäuseteile für eine angetriebene Starrachse.

Unabhängig vom Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder und unabhängig ob links- oder rechtseitig zu montieren, werden die Achsbrückengehäuse 12 in identischen Formen gegossen und anschließend mit den konzentrisch zur Senkrechten 7 symmetrischen Bohrungen 13 versehen. Bis zum Ende der Fertigung und Bearbeitung werden alle links- und rechtseitigen und für verschiedene Vor- bzw. Nachlaufwinkel bestimmten Achsbrückengehäuse 12 gleich behandelt und brauchen nicht getrennt gelagert oder gekennzeichnet zu werden.

Das zentrale Achsverteilergehäuse 1 für das Achsverteilergetriebe 4 wird auch für unterschiedliche Vor- bzw. Nachlaufwinkel in identischen Formen gegossen. Bei der Bearbeitung der formgleichen Gehäuserohlinge werden die konzentrischen Bohrungen 9 symmetrisch zu einer Achse 10, die um den Vor- bzw. Nachlaufwinkel zur Senkrechten 7 geneigt ist, in die links- und rechtseitigen Flansche 8 des Achsverteilergehäuses 1 eingebracht.

Im Ausführungsbeispiel sind die Montagebohrungen 9, 13 an den Flanschen 8, 11 des Achsverteiler- und der Achsbrückengehäuse 1, 12 mit gleicher Teilung dargestellt. Ohne weiteres sind aber auch beliebig geteilte unregelmäßige Anordnungen der Bohrungen 9, 13 möglich, so lange nur die Anordnungen der Bohrungen 9, 13 kongruent bleiben bei den zu montierenden Achsgehäuseteilen 1, 12.

Zwischen Achsverteilergehäuse 1 und den Achsbrückengehäusen 12 können Zwischengehäuse, insbesondere zur Unterbringung von Bremsen, angeordnet sein, deren Bohrungen ebenfalls konzentrisch symmetrisch zur Senkrechten 7 sind, so daß von diesen Zwischengehäusen die Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder unbeeinflußt bleiben.

Bezugszeichen

1 Gehäuse

2 Antriebsflansch

3 Achse

4 Achsverteilergetriebe

5 Achsenschnittpunkt

6 Halbwellenachse

7 Senkrechte

8 Flansch

9 Bohrung

10 Achse

11 Flansch

12 Achsbrückengehäuse

13 Bohrung


Anspruch[de]
  1. 1. Starrachse für angetriebene Räder eines Kraftfahrzeugs, insbesondere einer Landmaschine, mit einem mehrteiligen Achsgehäuse, an dessen zentrales Achsverteilergehäuse (1) mittelbar oder unmittelbar formgleiche linke und rechte Achsbrückengehäuse (12) montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (13) zur Montage der linken und der rechten Achsbrückengehäuse (12) am Achsverteilergehäuse (1) symmetrisch zu einer Senkrechten (7) sind, während die komplementären Bohrungen (9) im zentralen Achsverteilergehäuse (1) symmetrisch sind zu einer Achse (10), die um den Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder zu dieser Senkrechten (7) geneigt ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer Starrachse für angetriebene Räder eines Kraftfahrzeugs, insbesondere einer Landmaschine, mit einem mehrteiligen Achsgehäuse, an dessen zentrales Achsverteilergehäuse (1) unmittelbar formgleiche linke und rechte Achsbrückengehäuse (12) montiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Achsverteilergehäuse (1) identisch gegossen ist, unabhängig von den Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder an dem Achsgehäuse, und daß bei der Bearbeitung der formgleichen Rohlinge des Achsverteilergehäuses (1) die Bohrungen (9) zur Montage der formgleichen Achsbrückengehäuse (12) um den Vor- bzw. Nachlaufwinkel der gelenkten Räder gedreht zur Senkrechten (7) in das Achsverteilergehäuse (1) eingebracht werden, so daß beim Zusammenbau des Achsgehäuses die Achsbrückengehäuse (12) um den Vor- bzw. Nachlaufwinkel zur Senkrechten (7) gedreht an das zentrale Achsverteilergehäuse (1) montiert sind.






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