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Dokumentenidentifikation DE4019709A1 02.01.1992
Titel Mobile Kommunikationsröhren aus schußfestem Glas oder Kunststoff vor Bankschaltern
Anmelder Baal, Hans van, 4100 Duisburg, DE
Erfinder Baal, Hans van, 4100 Duisburg, DE
DE-Anmeldedatum 21.06.1990
DE-Aktenzeichen 4019709
Offenlegungstag 02.01.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.01.1992
IPC-Hauptklasse E05G 5/00
IPC-Nebenklasse E05G 1/12   
Zusammenfassung Die mobilen kommunizierenden Röhren aus schußfestem Glas oder Kunststoff (1) versehen mit einer Aus- und Eingangsöffnung (2), die sich mittels Schiebetüren (3), im unteren Bereich versehen mit Jalousien (11) zwecks Luftaustausch, durch Druckluft mechanisch oder elektronisch schließen und außerhalb der Röhren zu öffnen sind.
Die Innenseite der Röhre (1) ist glatt und oben offen oder mit einem Deckel (4) versehen, der eine Öffnung (5) mit Aufkantung (6) aufweist, die zur Frischluftzufuhr vorgesehen ist. Die Öffnung (5) ist auch anderweitig verwendbar.
Die Schiebetüren (3) rollen oben und unten in Führungsschienen (7). Der Kommunikationsbereich (8) ist klein gelöchert und in gleicher Höhe wie ein Schalterbereich vorzusehen.
Ebenso verhält es sich mit der Durchreiche (9). Die Röhre (1) ist im Fußboden eines Gebäudes mit handelsüblichen Verankerungsflacheisen (10) befestigt. Zur reibungslosen Abwicklung des Geschäftsbetriebes ist vor den Schiebetüren (3) ein Einfädelungsgeländer vorzusehen.

Beschreibung[de]

Gegenüber dem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, maximale Sicherheit für Personal und Kunden bei der Abwicklung von diversen Geld- und Anlagegeschäften in Banken und Sparkassen etc. zu gewährleisten und Volksvermögen einzusparen, welches in Form von Kosten für Verfolgungen und Aufklärung von Straftaten entstehen, wobei insbesondere an den Einsatz von Sonderkommandos, Fahrbereitschaften, Hubschraubereinsätzen und an Befreiungsmaßnahmen bei Geiselnahmen gedacht ist.

Nach Aussage seriöser Institute steigt die Kriminalitätsrate ständig und insbesondere dann, wen die inneren Grenzen der Wirtschaftsgemeinschaft geöffnet werden.

Durch das auch nachträgliche Aufstellen der mobilen kommunizierenden Röhre aus schußfestem Glas oder Kunststoff (1) vor Bankschaltern ist die Gefahr von Raub und Geiselnahme fast unmöglich gemacht, da die Röhre (1), versehen mit einer Aus- und Eingangsöffnung (2), sich ihrerseits beim Betreten der Röhre mittels Schiebetüren (3) - im unteren Bereich versehen mit Jalousien (11) zwecks Luftaustausch - durch Druckluft, mechanisch oder elektronisch schließt und so lange geschlossen bleibt, bis der Geschäftsvorgang ohne Zwischenfall abgeschlossen ist und dann nur vom Partner-Personal geöffnet wird.

Bei Zwischenfällen bleiben die Schiebetüren (3) so lange geschlossen, wobei der potentielle Verursacher des Zwischenfalls in der Röhre (1) gefangen ist, bis polizeiliche Hilfe an Ort und Stelle eintrifft.

Die Innenseite der Röhre (1) ist glatt und oben offen oder mit einem Deckel (4) versehen, der seinerseits eine Öffnung mit einer Aufkantung (6) hat und für Frischluftzufuhr sorgt.

Die Öffnung (5) kann bei Bedarf auch für den Einwurf von Tränengas oder Betäubungsmittel benutzt werden und soll zur Ruhigstellung des Eingeschlossenen dienen, bis Polizei bzw. Sicherheitskräfte am Tatort sind. Die Schiebetüren (3) rollen oben und unten in Führungsschienen (7). Der Kommunikationsbereich (8) ist klein gelöchert und in gleicher Höhe vorzusehen, wie der schußsichere Schalterbereich der Bank. Ebenso verhält es sich mit der Durchreiche (9) für Geldscheine. Die Röhre (1) ist im Fußboden des Bankgebäudes mit handelsüblichen Verankerungsflacheisen (10) befestigt. Zur reibungslosen Abwicklung des Bankbetriebes ist vor den Schiebetüren (3) ein Einfädelungsgeländer vorzusehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Mobile Kommunikationsröhre (1), rund, wahlweise viereckig, aus schußsicherem Glas oder Kunststoff mit einer Zu- und Ausgangsöffnung (2) versehen und fremdgesteuert geöffnet oder geschlossen gehalten wird, gekennzeichnet durch Schiebetüren (3), die oben und unten in Schienen (7) in etwaiger Länge der beiden Türhälften mit der Röhre (1) befestigt sind und geführt werden.
  2. 2. Kommunikationsröhre (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch handelsübliche Verankerungsflacheisen (10) auch nachträglich, unabhängig von bereits in Tätigkeit befindlichen Bankbauausführungen, dem Zweck entsprechend in Betriebsbereitschaft gebracht werden kann.
  3. 3. Kommunikationsröhre (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1), sofern sie oben nicht offen ist, oberhalb mit einem Deckel (4), der der Aussteifung dient, zu versehen und seinerseits die Frischluftzufuhr durch eine Öffnung (5) mit Aufkantung (6) gewährleistet, wobei die Öffnung (5) auch als Einwurföffnung für chemische Hilfsmittel benutzbar ist.






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