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Dokumentenidentifikation DE3342738C2 23.01.1992
Titel Farbfernsehempfänger mit digitalem Bildverarbeitungssystem
Anmelder RCA Licensing Corp., Princeton, N.J., US
Erfinder Lewis Jr., Henry Garton, New Jersey, N.J., US
Vertreter von Bezold, D., Dr.rer.nat.; Schütz, P., Dipl.-Ing.; Heusler, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 25.11.1983
DE-Aktenzeichen 3342738
Offenlegungstag 30.05.1984
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.01.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.01.1992
IPC-Hauptklasse H04N 9/00
IPC-Nebenklasse H04N 7/13   H04N 9/66   H04N 9/77   H04N 11/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Insbesondere betrifft sie Farbfernseher mit einem digitalen Signalverarbeitungssystem.

Bei bekannten digitalen Fernsehempfängern wird das analoge Videosignalen abgetastet und die Abtastwerte oder -proben durch einen Analog-Digital-Wandler (ADC) in entsprechende digitale Abtastwerte umgesetzt. Die digitalen Abtastwerte werden in einem digitalen Kammfilter in digitale Signale weiterverarbeitet, die getrennt Leuchtdichte- und Farbartinformation beinhalten. Die die digitale Leuchtdichte- und Farbartinformation enthaltenden Signale werden dann in jeweiligen Kanälen eines digitalen Signalprozessors verarbeitet, um digitale Farbmischsignale, beispielsweise I- und Q-Signale, und die digitalen Leuchtdichte- oder Y-Signale zu erzeugen.

Aus der US-PS 41 64 749 ist es bekannt, die durch Kammfilterung abgeleiteten Luminanz- und Chrominanzanteile des Farbfernsehsignals mit unterschiedlichen Frequenzen abzutasten und in PCM-Codern zu codieren. Diese codierten Signale werden dann in einer Kombinationsschaltung zu einem digitalisierten Farbfernsehsignal zur weiteren Verarbeitung zusammengefaßt. Weiterhin ist es aus dem Aufsatz "A Digital Signal Processing Approach to Interpolation" von R. W. Schafer und L. R. Rabiner aus den Proceedings of the IEEE, Band 61, Nr. 6, vom Juni 1973, Seiten 692 bis 702 bekannt, mit Hilfe von Interpolationsverfahren eine Abtastratenwandlung durchzuführen.

Früher wurden, um die analogen Bildröhrentreibersignale, z. B. die analogen R-, G- und B-Signale zu erhalten, die I-, Q- und Y-Digitalsignale Digital-Analog-Wandlern zugeführt, um die entsprechenden analogen I-, Q- und Y-Signale zu erzeugen. Diese Analogsignale wurden dann verstärkt und in einer Widerstandsmatrix verkoppelt, um die analogen R-, G- und B-Signale zu erhalten, die zur Ansteuerung der Kathoden einer Farbbildröhre notwendig sind.

Allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die digitale Signalverarbeitung bei einem Farbfernsehempfänger zu verbessern. Die weiteren Aufgaben ergeben sich aus den in der weiteren Beschreibung angegebenen Vorteilen der Erfindung.

Diese Aufgaben werden durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Vorrichtung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausführungsformen sind Gegenstand von Unteransprüchen.

Für die vorliegende Erfindung ist es kennzeichnend, daß das digitale Signalverarbeitungssystem die Farb- und Leuchtdichteinformation enthaltenden Digitalsignale über die I-, Q- und Y-Stufen hinaus digital verarbeitet, um beispielsweise digitale Signale zu erhalten, die analoge Treibersignale wie beispielsweise die R-, G- und B-Treibersingale darstellen. Nach der Erzeugung der digitalen R-, G- und B-Signale wird der Schritt in den Analogbereich durch Digital-Analog-Wandler gemacht.

Entsprechend der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Fernsehempfänger ein digitales Signalverarbeitungssystem, durch das ein Analogsignal für eine Bildwiedergabe aus einem digital vorliegenen Informationssignal erhalten wird. Binärcodierte digitale Abtastwerte werden zur Erzeugung eines ersten Datenstromes von einem ersten Prozessor mit einer ersten Arbeitsgeschwindigkeit verarbeitet. Außerdem werden zur Erzeugung eines zweiten Datenstromes die Abtastwerte von einem zweiten Prozessor mit einer zweiten Arbeitsgeschwindigkeit, die größer ist als die erste Arbeitsgeschwindigkeit, verarbeitet. Ein Interpolierer setzt interpolierte Signale in den ersten Datenstrom ein und erzeugt so einen modifizierten ersten Datenstrom mit der zweiten (höheren) Datenrate. Eine Kombinationsvorrichtung kombiniert den modifizierten ersten und den zweiten Datenstrom, um einen Ausgangsdatenstrom zu erzeugen. Ein Analog-Digital-Wandler erzeugt dann zur Bildwiedergabe ein Analogsignal aus dem Ausgangsdatenstrom.

Durch die Interpolation läßt sich wegen der Mittelung der Rauschkomponenten das Signal/Rausch-Verhältnis der interpolierten Signale verbessern, und die Erhöhung der Datenrate erleichtert die nachfolgende Entfernung der Abtastfrequenzkomponenten bei der Filterung der schließlich erzeugten Treibersignale für die Bildwiedergabeeinrichtung.

Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 als Blockschaltbild einen Farbfernsehempfänger mit einem digitalen Signalverarbeitungssystem;

Fig. 2 als Blockschaltbild eine Ausführungsform für den I- oder Q-Interpolierer aus Fig. 1; und

Fig. 3 ein Pulsdiagramm und eine damit kombinierte Tabelle zur Erläuterung der Funktionsweise des Interpolierers aus Fig. 2.

In den Figuren werden Mehrbit-Digitalsignale durch breite Linien und Einzelbit-Digitalsignale sowie Analogsinale durch dünne Linien dargestellt.

In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erzeugt ein konventioneller Videodetektor 24 ein analoges Videosignalgemisch. Das Videosignalgemisch wird einem Eingang eines Analog-Digital-Wandlers (ADC) 25 zugeführt. Der ADC 25 tastet das Videosignal mit einer Tastfrequenz 4fsc ab, hierbei bedeutet fsc die Farbhilfsträger- oder -referenzfrequenz, um digitale Abtastwerte des Videosignals zu erzeugen. Jeder digitale Abtastwert kann beispielsweise ein 8-Bit binärcodiertes Wort in verschobener Offset-Zweierkomplementform umfassen. Das analoge Videosignale wird also zu einem der 256 diskreten Amplitudenwerte quantisiert. Das 4fsc-Abtasttaktsignal für den ADC 25 wird von einem Taktgeber 27 abgeleitet, um den Analog-Digital-Wandler das Analogvideosignal im wesentlichen synchron mit dem Farbsynchronisier-Impuls, der im Videosignalgemisch enthalten ist, abtasten zu lassen.

Ein Amplitudensieb 28 enthält als Eigangssignal das Analogvideosignal aus dem Videodetektor 24 und erzeugt Horizontal- und Vertikal-Synchronisierimpulse, die einer Ablenkeinheit 33 über die analogen Signalleitungen H bzw. V zugeführt werden. Die Ablenkeinheit 33 erzeugt Horizontal- und Vertikal-Ablenksignale für die Ablenkspulen 34 der Farbbildröhre 35.

Die digitalisierten Videosignalabtastwerte, die von dem ADC 25 erzeugt werden, werden an den Eingang eines digitalen Kammfilters 26 gegeben, er mit den 4fsc-Taktimpulsen getaktet wird. Der Kammfilter 26 erzeugt ein getrenntes digiales Leuchtdichtesignal Y&min;, das an einen Leuchtdichte- Signalprozessor 32 geleitet wird, der mit der 4fsc-Frequenz getaktet wird. Der Leuchtdichteprozessor 32 nimmt das digitalisierte Leuchtdichtesignal Y&min; und verarbeitet es entsprechend verschiedener anliegender Steuersignale wie beispielsweise des von dem Benutzer bedienten Kontrastreglers (nicht dargestellt), um ein verarbeitetes Leuchtdichtesignal Y an einer Mehrfachbit-Ausgangsdatenleitung des Leuchtdichteprozessors abzugeben.

Der Kammfilter 26 erzeugt auch ein getrenntes digitales Farbartsignal C&min;, das an einen Eingang eines Chrominanz- oder Farbart-Prozessor 31 gegeben, der mit der 4fsc- Frequenz getaktet wird. Der Farbart-Prozessor 31 kann einen Farbart-Verstärker (nicht gezeigt) umfassen, der das Farbartsignal entsprechen der von dem Benutzer eingestellten Farbsättigungsregler verstärkt. Der Prozessor 31 kann auch eine digitale Farbversteilerungsschaltung (nicht gezeigt) enthalten, die die Übertragungsscharakteristik, wie sie sich im Farbartsignal darstellt, modifiziert, um unerwünschte Übertragungseigenschaften der Zwischenfrequenzschaltung (nicht gezeigt) vor dem Videodetektor 24 zu kompensieren. Das Ausgangssignal des Farbart-Prozessors 31 ist eine Folge von Abtastwerten, die die Information . . .+I, +Q, -I, -Q, +I, +Q, . . . in dieser Reihenfolge darstellt. Die aufeinanderfolgenden Abtastwerte +I, +Q, -I, -Q sind synchron mit den Phasenlagen der +I-, +Q-, -I- bzw. -Q-Achsen im Farbsynchronisiersignal. Jede Phasenlage zeigt eine 90°-Phasenbeziehung zu der nachfolgenden Phasenlage.

Das verarbeitete digitale Farbartsignal C, das von dem Farbart-Prozessor 31 erzeugt wird, wird dann einem I- Tiefpaßfilter (LPF) 37 mit endlicher Impulsantwort (FIR) und einem Q-Tiefpaßfilter (LPF) 38 mit endlicher Impulsantwort zugeführt. Der I-LPF 37 wird mit einer 2fsc-Frequenz durch die ±I-Taktsignale (±I, CK) aus einem Taktgeber 27 getaktet. Das Ausgangssignal des I-LPF 37 ist eine Folge von Abtastwerten, die die Information . . .+I, -I, +I, -I,. . . in dieser Reihenfolge darstellen. Die +I- und -I-Abtastwerte werden synchron mit dem +I-Takt (+I, CK) bzw. -I- Takt (-I, CK) ereugt. Der Taktgeber 27 liefert das +I-Taktsignal (+I, CK) synchron mit dem Zeitpunkt in dem die Phasenlage der +I-Achse im Farb-Synchronisiersignal, das in dem Videosignalgemisch enthalten ist, auftritt. Der Taktgeber 27 liefert das -I-Taktsignal (-I, CK) synchron mit den Zeitpunkten, in denen die Phase um 180° gegen die Phasenlage der +I-Achse verschoben ist. Der Q-LPF 38 wird mit einer 2fsc-Frequenz durch ±Q-Taktsignale (±Q, CK) aus dem Taktgeber 27 getaktet. Das Ausgangssignal des Q-LPF 38 ist eine Folge von Abtastwerten, die die Information . . .+Q, -Q, +Q, -Q, . . . in dieser Reihenfolge darstellen. Die +Q- und -Q-Abtastwerte werden synchron mit dem +Q-Takt (+Q, CK) bzw. dem -Q-Takt erzeugt. Der Taktgeber 27 liefert das +Q-Taktsignal (+Q, CK) synchron mit den Zeitpunkten, in denen die Phasenlage der +Q-Achse in dem Farb-Synchronisiersignal auftritt. Der Taktgeber 27 liefert das -Q-Taktsignal (-Q, CK) synchron mit den Zeitpunkten, in denen die Phasenlage um 180° gegen die Phasenlage der +Q-Achse verschoben ist.

Dadurch, daß der LPF 37 und der LPF 38 mit den synchronisierten ±I- und ±Q-Taktfrequenzen getaktet werden, führen sie auch automatisch die synchrone Demodulation des digitalen Farbartsignals C in dessen digitale Signalkomponenten +I, -I, +Q, -Q aus, während sie gleichzeitig ihre FIR-Tiefpaßfilterfunktionen wahrnehmen. Der I-LPF 37 umfaßt eine Bandweite, die sich von DC bis ungefähr 1,5 MHz erstreckt, und der Q-LPF 38 umfaßt eine Bandweite, die sich von DC bis ungefähr 0,5 MHz erstreckt. Die I- und Q-LPF entfernen hochfrequente Störsignale, die in den Farbsignalen enthalten sein können. Die LPF 37 und 38 bei der zweifachen fsc-Frequenz zu betreiben hat den Vorteil, daß ein signifikanter Alias-Effekt und eine Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses vermieden wird.

In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden erfindungsgemäß die gefilterten ±I- und ±Q-Digitalsignale, die am Ausgang der jeweiligen Filter 37 und 38 abgegeben werden, und die Y-Digitalsignale, die am Ausgang des Leuchtdichte-Prozessoren 32 abgegeben werden, durch einen digitalen Decodierer 90 in einen anderen Satz digitaler Farbsignale, nämlich die R-, G- und B-Digitalsignale umgewandelt, die auf Datenleitungen 91r, 91g und 91b abgegeben werden. Die digitalen R-, G- und B-Signale werden mit einer 4fsc- Datenrate so, wie weiter unten beschrieben, erzeugt, obwohl die die I- und Q-Information enthaltenden Digitalsignale an den digitalen Decodierer 90 nur mit einer Datenrate 2fsc geliefert werden.

Die von dem Decodierer 90 erzeugten digitalen R-, G- und B-Signale werden jeweils an die Digital-Analog-Wandler DAC 50r, 50g und 50b geliefert und jeweils von den analogen Tiefpaßfiltern (LPF) 51r, 51g und 51b gefiltert, um die analoge R-, G-, B-Treibersignale für die Bildröhre über die Analogsignalleitungen 52r, 52g und 52b abgegeben zu werden. Die drei analogen Treibersignale werden jeweils von den Verstärkern AR, AG bzw. AB verstärkt, bevor sie den Kathoden KR, KG, KB einer Farbbildröhre 35 zur Farbbildwiedergabe mit Hilfe der roten, grünen und blauen Farbauszugsbilder, die von den Analogsignalen auf den Leitungen 52r, g, b dargestellt werden, zugeführt werden.

Es wurde schon ausgeführt, daß die I- und Q-Daten an den Decodierer 90 mit einer 2fsc-Frequenz geliefert werden, da die I- und Q-Filter 37 und 38 durch Taktimpulse getaktet werden, die bei den Phasenlagen der ±I- und ±Q- Achsen im Farbreferenzsignal auftreten. Um die Datenübertragungsrate des I-Kanals im Decodierer 90 auf 4fsc zu erhöhen, werden die digitalen Abtastwerte (Ij, Ij&min;), die den I- und -I-Daten entsprechen, über eine Eingangsdatenleitung IDI einem Interpolierer 70I mit der Datenrate 2fsc zugeführt. Der Interpolierer 70I verarbeitet die Abtastwerte und erzeugt einen Datenstrom aus digitalen Worten (Ij1, Ij2, Ij3, Ij4) mit einer 4fsc-Datenreihe über eine Ausgangsdatenleitung IDO. In ähnlicher Weise werden die digitalen Abtastwerte (Qj, Qj&min;), die den Q- und -Q-Daten entsprechen, über eine Eingangsdatenleitung QDI einen Q-Interpolierer 70Q zugeführt, der einen Q-Datenstrom (Qj1, Qj2, Qj3, Qj4) mit einer 4fsc-Datenrate über eine Ausgangsdatenleitung QDO abgibt.

Fig. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel einen Interpolierer 70, der für einen der Interpolierer 70I oder 70Q Fig. 1 verwendet werden kann. Er Interpolierer 70 umfaßt ein zweistufiges Schieberegister 78 mit Stufen SRA, SRB, das über eine Taktleitung CS von einem Ausgangssignal eines ODER-Gliedes 71 getaktet wird. Das über eine Datenleitung AO abgegebene Ausgangssignal der Stufen SRA des Schieberegisters 78 und das über eine Datenleitung BO abgegebene Ausgangssignal der Stufe SRB des Schieberegisters 78 werden in einem Addierer 72 summiert. Das über eine Datenleitung ΣO abgegebene Ausgangssignal des Addierers 72 wird in einer Dividierstufe 73 durch Zwei geteilt. Das über eine Datenleitung M0 abgegebene Ausgangssignal der Dividierstufe 73 und das über eine Dantenleitung M1 abgegebene Ausgangssignal der Stufe SRB des Schieberegisters wird einem konventionellen Multiplexer 74 zugeführt. Der Multiplexer 74 gibt ein Datenwort über eine Datenausgangsleitung DO ab, wobei entweder das Datenwort, wenn eine Wähleingangsklemme S des Multiplexers 74 im Zustand H (high) ist, das über die Leitung M1 zugeführte Datenwort oder, wenn die Klemme S im Zustand L (low) ist, das über die Leitung M0 zugeführte Datenwort ist.

Vor der Weiterverarbeitung im Interpolierer 70I oder 70Q werden die während der -I- und -Q-Taktintervalle erhaltenen Ausgangsabtastwerte der I-LPF 37 und der Q-LPF 38 negiert, d. h. positiv gemacht. Ansonsten würden die während der -I- und -Q-Taktintervalle erhaltenen, demodulierten I- und Q-Daten Signale darstellen, die um 180° gegen die Signale phasenverschoben sind, die von den während der +I- und +Q-Taktintervalle erhalten, demodulierten I- und Q-Daten dargestellt werden.

Um den Ij&min; oder Qj&min;-Abtastwert negativ zu machen, ist die Ausgangsdatenleitung IDI oder QDI von dem LPF 37 oder 38 an den Eingang einer Exklusiv-Oder-Stufe, XOR 76, des Interpolierers 70 von Fig. 2 gekoppelt. Der Q-Ausgang einer bistabilen RS-Kippstufe 75 ist an einen Eingang der XOR-Stufe 76 und an eine Übertrag-Eingangsklemme CI eines Addierers 77 gekoppelt. Ein Digitalwort, bei dem jedes Bit gleich einer binären Null ist, wird über einen Datenleitung B an einen Eingang des Addierers 77 gegeben. Das von der XOR-Stufe 76 abgegebene Digitalwort wird über eine Datenleitung A an den Eingang eines Addierers 77 gegeben.

Wenn an die S-Eingangsklemme der Kippstufe 75 der -I- oder -Q-Taktimpuls gegeben wird, geht die Q-Ausgangsklemme in einen logischen "1"-Zustand, der dann an die XOR- Stufe 76 und an die CI-Klemme des Addierers 77 weitergegeben wird. Bei dem digitalen Ij&min;- oder Qj&min;-Wort ist jedes Bit investiert, oder das Wort wird in der XOR-Stufe 76 der Einerkomplementbildung unterworfen, dem so gebildeten Digitalwort wird dann im Addierer 77 eine "1" zuaddiert, so daß am Ausgang des Addierers 77 über die Datenleitung DI das arithmetische Negative oder das Zweierkomplement des Ij&min;- oder des Qj&min;-Digitalwortes abgegeben wird. Das Zweierkomplement des Digitalwortes ist der Negativwert des ursprünglichen Digitalwortes Ij&min; oder Qj&min;.

Wenn der +I- oder +Q-Taktimpuls der RESET-Eingangsklemme R der bistabilen Kippstufe 75 zugeleitet wird, geht die Ausgangsklemme Q in einen logischen Zustand "0". Das Digitalwort Ij und Qj wird dann auf der Datenleitung IDI oder der Datenleitung QDI an die Datenleitung DI ohne Änderung durch die XOR-Stufe 76 und den Addierer 77 weitergeleitet. Daher erscheint am Ausgang des Addierers 77 ein I-Datenstrom (Ij, -Ij,) oder ein Q-Datenstrom (Qj, -Qj&min;).

Der übrige Betrieb des Interpolierers 70 aus Fig. 2 wird nun so beschrieben, als wenn der Interpolierer 70 als I-Interpolierer 70I aus Fig. 1 verwendet würde. Der I- Datenstrom (Ij, Ij&min;), der auf der Datenleitung DI in Fig. 2 erscheint, wird der Stufe SRA des Schieberegisters 78 zugeführt. An eine Eingangssignalleitung C1 des OR- Gliedes 71 wird der +I-Taktimpuls und an eine Eingangssignalleitung C2 der -I-Taktimpuls gegeben. (Man beachte daß bei Verwendung des Interpolierers 70 als Q-Interpolierer 70Q der +Q-Taktimpuls auf die Leitung C1 und der -Q-Taktimpuls auf die Leitung C2 gegeben wird.)

In dem Ausführungsbeispiel, das durch die Kombination des Impulsdiagrammes und der Datentabelle der Fig. 3a-3k verdeutlicht wird, werden die +I-Taktimpulse von Fig. 3b von dem Taktgeber 27 während der Zeitintervalle tn=t&sub1;, t&sub5;, T&sub9;, T&sub1;&sub3;, . . . abgegeben, wobei ein Zeitintervall tn die Länge 1/(4fsc) aufweist. Die -I-Taktimpulse sind 180° gegen die +I-Taktimpulse phasenverschoben und werden während der Zeitintervalle tn=t&sub3;, t&sub7;, t&sub1;&sub1;, t&sub1;&sub5;, . . . erzeugt. Der Vollständigkeit halber werden in dem Impulsdiagramm der Fig. 3 die +Q-Taktimpulse, die während der Zeitintervalle tn=t&sub2;, t&sub6;, t&sub1;&sub0;, t&sub1;&sub4;, . . . auftreten, un die -Q-Taktimpulse tn=t&sub2;, t&sub6;, t&sub1;&sub0;, t&sub1;&sub4;, . . . auftreten, und die -Q-Taktimpulse, die während der Zeitintervalle tn=t&sub4;, t&sub8;, t&sub1;&sub2;, t&sub1;&sub6;, . . . auftreten, gezeigt.

Es sei für das Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 3f angenommen, daß in dem Zeitintervall t&sub1; die Datenabtastprobe I&sub1; über die Datenleitung DI in die Stufe SRA des Schieberegisters 78 eingetaktet wird. Im Zeitintervall t&sub2; tritt weder der +I-Taktimpuls noch der -I-Taktimpuls auf und, wie in Fig. 3i dargestellt ist, ist die Taktleitung CS im Zustand L. Die I&sub1;-Datenabtastprobe bleibt daher während des Zeitintervalls t&sub2; in der Stufe SRA des Schieberegisters 78. In dem nächsten Zeitintervall t&sub3; erscheint an der Eingangsleitung C2 der -I-Taktimpuls, um die Taktleitung CS in den Zustand H gehen zu lassen. Das bisherige Datum in der Schieberegisterstufe SRA wird in die Stufe SRB geschoben und die neue Datenabtastprobe, die -I&sub1;&min;-Datenabtastprobe, wird in SRA gespeichert. Damit speichert SRA im Zeitintervall t&sub3; die -I&sub1;&min;-Datenabtastprobe und SRB die I&sub1;-Datenabtastprobe.

Der Addierer 72 summiert im Zeitintervall t&sub3; die Datenabtastproben I&sub1; und -I&sub1;&min;, der Dividierer 73, der durch Zwei dividiert, bildet dann den Mittelwert der Summe und gibt das Digitalwort, das den zwischen den zwei Proben I&sub1; und -I&sub1;&min; interpolierten Wert der I-Daten darstellt, an eine Eingangsleitung M0 des Multiplexers ab. Wie in Fig. 3h dargestellt ist, hat das interpolierte I-Datum auf der Datenleitung M0 den Wert (I&sub1;-I&sub1;&min;)/2. Im Zeitintervall t&sub3; liegt daher an der Eingangsdatenleitung M1 des Multiplexers der digitalisierte Abtastwert I&sub1; und an der Eingangsdatenleitung M0 des Multiplexers das interpolierte I-Digitalwort, das gleich dem Mittelwert von I&sub1; und -I&sub1;&min; ist.

Da die Taktsignalleitung CS im Zeitintervall t&sub3; im Zustand H ist, wird das abgegebene Digitalwort an der Ausgangsleitung DO des Multiplexers das der Eingangsdatenleitung M1 zugeführte Digitalwort sein. Wie in Fig. 3j dargestellt ist, erscheint die digitale Abtastprobe I&sub1; im Zeitintervall t&sub3; auf der Datenleitung DO. Dieses Wort ist dasselbe wie das Digitalwort I&sub1;&sub1; auf der Ausgangsdatenleitung IDO des I-Interpolierers 70I in Fig. 1 für j=1. Die Bezeichnung I&sub1;&sub1; findet man im Zeitintervall t&sub3; in Fig. 3k.

Setzt man den eben beschriebenen Prozeß für die folgenden Zeitintervalle tn=t&sub4;, t&sub5;, t&sub6;, . . . fort, so beobachtet man bei Betrachtung der Fig. 3f, j und k, daß ein Datenstrom (Ij, -Ij&min;), der über die Dateneingangsleitung DI mit einer Datenrate 24fsc dem Interpolierer 70I zugeführt wird, den Interpolierer über eine Ausgangsdatenleitung IDO mit einer Datenrate 4fsc als I-Datenstrom (Ij1, Ij2, Ij3, Ij4) verläßt. Die Datenabtastwerte Ij1 und Ij3 entsprechen den tatsächlich abgetasteten I-Datenabtastproben Ij und -Ij&min;, während die Datenabtastwerte Ij2 und Ij4 die alternierend eingesetzten oder zwischen den tatsächlichen I-Datenabtastproben eingesetzten Digitalworte sind, die den interpolierten Mittelwert zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden tatsächlichen I-Datenabtastproben darstellten. Die Interpolation verbessert durch Mittlung über die Störanteile des Datenstroms das Signal-Rauschverhältnis in den I-und Q-Datenströmen.

So wie eben beschrieben wird ein I-Datenstrom oder ein Q-Datenstrom mit einer 4fsc-Datenrate erzeugt, das ist eine Datenrate die größer ist als die 2fsc-Datenrate, mit der der I-FIR-Filter 37 oder der Q-FIR-Filter 38 getaktet wird. Ein Vorteil der Verwendung einer höheren Datenstromrate ergibt sich letztendlich bei der Analogumsetzung der Digitaldaten, da einfachere Analogtiefpaßfilter zur Ausfilterung der Abtastfrequenzkomponenten verwendet werden können.

Für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 soll nun die Erläuterung des Digitaldecodierers 90 fortgesetzt werden, wobei davon ausgegangen wird, daß an den Ausgängen der Interpolierer 70I und 70Q die I- und Q-Datenströme mit einer Datenrate 4fsc erscheinen. Zusätzlich zur Fig. 1 soll die Annahme gemacht werden, daß ein Multiplizierer 120, ein Addierer 130 und ein Addierer 140 des Decodierers 90 mit der 4fsc-Frequenz getaktet werden. Die I- und Q-Farbmischkoordinaten der in den I- und Q-Datenströme enthaltenen Farbinformationen werden in die R-Y-, B-Y- und G-Y-Farbdifferenzkoordinaten umgewandelt.

Die digitalen I- und Q-Signale (EI, EQ) stehen mit dem digitalen R-Y-, B-Y und G-Y-Signalen (ER-Y, EB-Y, EG-Y) über Multiplikationskoeffizienten (apq) mit p=1, 2 und q=1, 2, 3 entsprechen der folgenden Gleichung in Beziehung:

ER-Y = a11EI + a12EQ

EG-Y = a12EI + a22EQ

EB-Y = a31EI + a32EQ

mit a&sub1;&sub1;= +0,95, a&sub1;&sub2;= +0,62; a&sub2;&sub1; = -0,27;

a&sub2;&sub2;= -0,65; a&sub3;&sub1;= -1,10; a&sub3;&sub2;= +1,70.

Zur Umrechnung der digitalen Daten aus dem I-, Q-Farbmischkoordinatensystem in das R-Y-, B-Y-Farbdifferenzkoordinatensystem wird der auf der Datenleitung IDO erscheinende I-Datenstrom einem I-Daten-Multiplizierer IROM 1 - IROM 3 einer Multiplizierstufe 120 zugeleitet. Jeder der I-Daten-Multiplizierer IROM 1 - IROM 3 multipliziert ein digitales I-Datenwort mit dem zugehörigen Koeffizienten a&sub1;&sub1;, a&sub2;&sub1; oder a&sub3;&sub1;. Jeder der Q-Daten-Multiplizierer QROM 1 - QROM 3multipliziert ein digitales Q-Wort mit dem zugehörigen Koeffizienten a&sub1;&sub2;, a&sub2;&sub2; oder a&sub3;&sub2;.

Ein Addierer 30r einer Addierstufe 130 summiert das Produktdatum aus dem Multiplizierer IROM 1, das auf der Ausgangsdatenleitung 93rI erscheint, und das Produktdatum aus dem Multiplizierer QROM 1, das auf der Ausgangsdatenleitung 93rQ erscheint. Das Ausgangssignal des Addierers 30r auf der Ausgangsdatenleitung 92r ist das digitale R-Y-Farbdifferenzsignal. Ein Addierer 30r summiert die Produktdaten aus IROM 2 und QROM 2, um das digitale G-Y-Farbdifferenzsignal zu bilden und über die Datenleitung 92g abzugeben. Ein Addierer 30b summiert die Produktdaten aus IROM 3 und QROM 3, um das B-Y-Farbdifferenzsignal zu bilden und über eine Ausgangsdatenleitung 92 abzugeben.

Das digitale R-Signal wird auf eine Ausgangsdatenleitung 91r des digitalen Decodierers 90 von einem Addierer 40r einer Addierstufe 140 abgegeben, der das digitale R-Y- Signal aus dem Addierer 30r und das digitale Leuchtdichtesignal Y aus dem Leuchtdichte-Prozessor 32 summiert. Ein Addierer 40g bildet das digitale G-Signal, indem er das digitale G-Y-Signal aus dem Addierer 30g und das digitale Y-Leuchtdichtesignal summiert, und gibt dieses an eine Datenleitung 91g ab. Ein Addierer 40b bildet das digitale B-Signal, indem er das digitale B-Y-Farbdifferenzsignal aus dem Addierer 30b und das digitale Y-Leuchtdichtesignal summiert, und das Signal an eine Datenleitung 91b abgibt. Die analogen R-, G-, B-Treibersignale auf den Leitungen 52r, 52g bzw. 52b werden durch Digital- Analog-Umwandlung in DAC 50r, 50g bzw. 50b und anschließende Tiefpaßfilterung in Analogfiltern 51r, 51g bzw. 51b gewonnen.

Die erfindungsgemäße Multipliziereranordnung des digitalen Decodierers 90 zur Bildung der R-, G-, B-Information in digitaler Form hat den Vorteil, daß unterschiedliche Verstärkungsfaktoren der I- und Q-FIR-Filter 37 und 38 durch Anpassung der Koeffizienten (apq) kompensiert werden können.

Jeder der Koeffizientenmultiplizierer IROM 1 - IROM 3 und QROM 1 - QROM 3 kann ein Festwertspeicher (ROM) sein, der als eine Multipliziertabelle angeordnet ist. Dem digitalen Wort, das dem ROM über die IDO- oder QDO- Datenleitung zugeführt wird, ist eine entsprechende Adresse einer Speicherstelle des ROM zugeordnet. In dieser Speicherstelle ist das Produkt des zugehörigen Multiplikationskoeffizienten und des Wertes des Digitalwortes, das dem ROM zugeführt wird, gespeichert. Aus dem ROM wird das Digitalwort ausgelesen, das das gespeicherte Produktdatum darstellt.

Ein Vorteil bei der Verwendung eines ROM als Multiplizierer liegt darin, daß in den den Koeffizienten entsprechenden Produkten, die in dem ROM gespeichert sind, berücksichtigt werden kann, daß die Leuchtstoff-Emissionskennlinien für die Farbbildröhre nicht den idealen NTSC- Kennlinienkoeffizienten entsprechen, die oben für die Multiplikationskoeffizienten (apq) angegeben wurden. Bei Verwendung solcher nichtidealer Leuchtstoffe können die in dem ROM gespeicherten Produkte mit Hilfe modifizierter Multiplikationskoeffizienten berechnet werden, die den tatsächlichen, in der Farbbildröhre verwendeten Leuchtstoffen angepaßt sind.

Bei Verwendung eines programmierbaren ROM kann der ROM mit verschiedenen Produktdaten beschrieben werden, so wenn für verschiedene Fernsehempfänger verschiedene Typen von Bildröhren verwendet werden, oder wenn verschiedene Verstärkungsfaktoren für die I- und Q-Kanäle gewünscht werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur digitalen Signalverarbeitung bei einem Fernsehempfänger, die aus einem digitalisierten Bildinformationssignal ein analoges Signal für die Wiedergabe eines Bildes oder eines Bildteiles auf einem Bildwiedergabegerät (35) erzeugt und bei der:

    eine Vorrichtung (25) binärcodierte, digitale Abtastproben, die die Bildinformation enthalten, liefert;

    ein erster Prozessor (31) die digitalen Abtastproben verarbeitet, um mit einer ersten Datenrate einen ersten Datenstrom von ersten digitalen Signalen, die einen ersten Teil der Bildinformation enthalten, zu erzeugen; und

    ein zweiter Prozessor (32) die digitalen Abtastproben verarbeitet, um mit einer zweiten Datenrate, die höher ist als die erste Datenrate, einen zweiten Datenstrom von zweiten digitalen Signalen, die einen anderen Teil der Bildinformation enthalten, zu erzeugen,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    ein erster Interpolierer (70I) die ersten digitalen Signale (Ij, Ij&min;) mit der ersten Datenrate (2fsc) zugeleitet bekommt, um in den ersten Datenstrom digitale Signale (Ij2, Ij4) einzusetzen, die durch Interpolation aus den ersten digitalen Signalen erhalten werden, um einen modifizierten ersten Datenstrom (Ij1, Ij3, Ij3, Ij4) mit der höheren zweiten Datenrate (4fsc) zu erzeugen;

    eine Vorrichtung (120, 130, 140) den modifizierten ersten Datenstrom (I) und den zweiten Datenstrom (Y) kombiniert, um mit der zweiten Datenrate einen Ausgangsdatenstrom (R, G, B), der die beiden Teil der Bildinformation enthält, zu erzeugen; und daß

    einem ersten Digital-Analog-Wandler DAC (50r) der Ausgangsdatenstrom zugeführt wird, um aus diesem ein erstes Analogsignal (52r) zur Wiedergabe eines ersten Bildteiles auf einem Bildwiedergabegerät (35) zu bilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (I) Farbinformation enthält, daß der andere Teil (Y) Leuchtdichteinformation enthält und daß ein dritter Prozessor (38) vorgesehen ist, der mit der ersten Datenrate (2fsc) einen dritten Datenstrom (Qj, Qj&min;) von dritten digitalen Signalen, die einen zweiten Farbteil (Q) der Bildinformation enthalten, erzeugt, daß ein zweiter Interpolierer (70Q) enthalten ist, der die dritten digitalen Signale mit der ersten Datenrate empfängt, um in den dritten Datenstrom digitale Signale (Qj2, Qj4) einzusetzen, die aus den dritten digitalen interpoliert sind, um mit der zweiten (4fsc) höheren Datenrate einen modifizierten dritten Datenstrom (Qj1,, Qj2, Qj3, Qj4) zu erzeugen, wobei die Kombinationsvorrichtung (120, 130, 140) den modifizierten dritten Datenstrom mit dem modifizierten ersten Datenstrom (Ij1, Ij2, Ij4) und dem zweiten Datenstrom (Y) kombiniert, um den ersten Digital-Analog-Wandler (50r) ein erstes Analogsignal (52r) erzeugen zu lassen, das zu der Bildwiedergabe eines ersten Bildteiles führt, das eine bestimmte Kombination der Leuchtdichte, der ersten und der zweiten Farbteile der Bildinformation darstellt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Farbteil (I) der Bildinformation in Richtung einer ersten Farbachse eines Farbreferenzsignales und der zweite Farbteil (Q) der Bildinformation in Richtung einer zweiten Farbachse des Farbreferenzsignales erzeugt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombinationsvorrichtung (120, 130, 140) eine erste Vorrichtung (IROM) und eine zweite Vorrichtung (QROM) zur Multiplikation es modifizierten ersten Datenstroms (Ij1, Ij2, Ij3, Ij4) und des dritten Datenstroms (Qj1, Qj2, Qj3, Qj4) und Multiplikationskoeffizienten (a&sub1;&sub1;, a&sub3;&sub1;) bzw. zweiten Multiplikationskoeffizienten (a&sub2;&sub1;, a&sub2;&sub3;) enthält, und daß sie eine entsprechende erste Vorrichtung (30r) und eine entsprechende zweite Vorrichtung (30b) zur Summierung der so erzeugten Produkte enthält, um einen entsprechenden vierten Datenstrom (92r) und einen fünften Datenstrom (92b) von digitalen Signalen zu erzeugen, die einen dritten Farbteil (R-Y) und einen vierten Farbteil (B-Y) der Bildinformation enthalten, die von der in den ersten und zweiten Farbteilen enthaltenen Information abgeleitet ist und die in Richtung einer dritten bzw. vierten Farbachse des Farbreferenzsignals erzeugt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Multipliziervorrichtung (IROM) und die zweite Multipliziervorrichtung (QROM) jeweils eine Speichereinheit umfaßt, die als Multiplizierer in der Form einer Nachschlagetabelle angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bildteil (I) und der zweite Bildteil (Q) der Bildinformation in Richtung der I- bzw. Q-Farbachse erzeugt wird, wobei der dritte Farbteil (R-Y) und der vierte Farbteil (B-Y) in Richtung der R-Y- bzw. B-Y-Farbachse erzeugt weren.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombinationsvorrichtung (120, 130, 140) eine dritte Vorrichtung zur Multiplikation des modifizierten ersten Datenstroms (Ij1, Ij2, Ij3, Ij4) und des modifizierten dritten Datenstroms (Qj1, Qj2, Qj3, Qj4) mit entsprechenden dritten Multiplikationskoeffizienten (a&sub2;&sub1;, a&sub2;&sub2;) und eine dritte Vorrichtung (30g) zur Summation der so erzeugten Produkte enthält, um einen sechsten Datenstrom (92g) von digitalen Signalen, die einen fünften Farbteil (G-Y) der Bildinformation, die in Richtung der G-Y-Farbachse erzeugt wird, zu erzeugen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombinationsvorrichtung (120, 130, 140) eine Vorrichtung (140) umfaßt, um den zweiten Datenstrom (Y) zu jedem der vierten (R-Y), fünften (B-Y) und sechsten (G-Y) Datenströme hinzuzusummieren, um einen siebten Datenstrom (R), einen achten Datenstrom (B) bzw. einen neunten Datenstrom (G), die die roten, blauen bzw. grünen Farbteile der Bildinformation enthalten, zu erzeugen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der siebte Datenstrom (R) den genannten Ausgangsdatenstrom umfaßt, der genannte erste Bildteil ein Rotbild umfaßt und einem zweiten Digital-Analog-Wandler (50b) und einem dritten Digital- Analog-Wandler (50g) der achte (B) bzw. der neunte (G) Datenstrom zugeführt wird, um daraus zweite (52b) und dritte (52g) Analogsignale zur Wiedergabe zweiter bzw. dritter Bildteile, die blaue bzw. grüne Bildteile umfassen, auf den Bildwiedergabegerät (35) zu erzeugen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Datenrate (2fsc) ein Vielfaches der Frequenz fsc ist, wobei fsc die Frequenz des Farbreferenzsignals ist und die zweite Datenrate (4fsc) ein anderes Vielfaches der Frequenz fsc ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Datenrate gleich 2fsc und die zweite Datenrate gleich 4fsc ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Prozessor (31, 37, 38) einen Farbartprozessor (31), der auf die digitalen Abtastproben zur Erzeugung von digitalen, die Farbartinformation enthaltenden Signale mit der zweiten Datenrate (4fsc) anspricht, und einen ersten Filter (7) mit endlicher Impulsantwort, der synchron mit den Phasenlagen oder -punkten der ersten Farbachse (I) getaktet wird, umfaßt, um den nichtmodifizierten ersten Datenstrom (Ij, Ij&min;) zu erzeugen und bei der der dritte Prozessor einen zweiten Filter (38) mit endlicher Impulsantwort, der synchron mit dem Auftreten der Phasenlagen oder -punkte der zweiten Farbachse (Q) getaktet wird, umfaßt, um den nichtmodifizierten dritten Datenstrom (Qj, Qj&min;) zu erzeugen.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Filter (37) mit endlicher Impulsantwort und der zweite Filter (38) mit endlicher Impulsantwort außerdem synchron mit dem Auftreten der Phasenlagen oder -punkte getaktet werden, die mit 180° gegen die Phasenpunkte oder -lagen der ersten (-I) bzw. zweiten (-Q) Farbachsen phasenverschoben sind, um den ersten (Ij, Ij&min;) und den dritten (Qj, Qj&min;) nichtmodifizierten Datenstrom mit einer ersten Datenfrequenz von 2fsc zu erzeugen.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Interpolierer (70I) eine Vorrichtung (72, 73, 78) zur Erzeugung eines interpolierten digitalen Signals (MO), das den Mittelwert zwei aufeinanderfolgender nichtmodifizierter erster digitaler Signale (Ij, Ij&min;) und eine Vorrichtung (74) zum abwechselnden Aneinanderfügen des interpolierten digitalen Signals mit einem unmodifizierten ersten digitalen Signals umfaßt, um den modifizierten ersten Datenstrom zu erzeugen.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß:

    der erste (31, 37), der zweite (32) und der dritte (31, 38) Prozessor in einem digitalen Prozessor enthalten sind, der die digitalen Abtastproben zur Erzeugung einer ersten Gruppe (I, Q, Y) von mehreren binärcodierten digitalen Signalen, die Farb- und Farbdichteinformation, die aus der Farbbildinformation abgeleitet sind, enthalten, verarbeitet;

    der erste Digital-Analog-Wandler (50r) in einer Digital- Analog-Wandleranordnung (50r, 50b, 50g) enthalten ist, der auf eine zweite Gruppe (R, G, B) mehrerer binärcodierter digitaler Signale anspricht, um hieraus mehrere analoge Treibersignale (52r, 52b, 52g), die das erste analoge Signal (52r) umfassen, für eine Bildwiederabe zu erzeugen, wobei jedes der digitalen Signale aus der zweiten Gruppe mit den digitalen Signalen aus der ersten Gruppe über einen Satz von Multiplikationskoeffizienten (a&sub1;&sub1;, a&sub2;&sub1;, a&sub3;&sub1;, a&sub1;&sub2;, a&sub2;&sub2;, a&sub3;&sub2;) so in Beziehung steht, daß sie ein Bild, das die Farbbildinformation enthält, erzeugen;

    die erste Gruppe der digitalen Signale einer Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) zugeführt wird, die als Multiplizierer in der Form von Nachschlagetabellen zur Multiplikation der binärcodierten digitalen Signale der ersten Gruppe mit den geeigneten Multiplikatoren der Gruppe der Multiplikationskoeffizienten angeordnet sind; und

    die Kombinationsvorrichtung (120, 130, 140) eine Vorrichtung (130, 140) für die Summation der durch die Vielzahl der Speichereinheiten erzeugten Produkte umfaßt, um eine zweite Gruppe von digitalen Signalen aus der ersten Gruppe von digitalen Signalen zu erzeugen.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl der binärcodierten digitalen Signale der ersten Gruppe erste (I), zweite (Q) und dritte (Y) digitale Signale umfassen, die jeweils die Farbinformation in Richtung der ersten und zweiten Farbachsen eines Farbreferenzsignals und die Leuchtdichteinformation enthalten, und bei der eine Vielzahl von binärcodierten digitalen Signalen der zweiten Gruppe erste (R), zweite (G) und dritte (B) digitale Signale umfassen, die jeweils erste, zweite und dritte Primärfarbeninformation enthalten.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Digitalprozessor einen Leuchtdichteprozessor (32) zur Erzeugung der die Leuchtdichteinformation enthaltenden dritten digitalen Signale bei einer Erzeugung mit einer ersten Datenrate (4fsc) und einen Farbartprozessor (31, 37, 38) zur Erzeugung der die Farbmischinformation enthaltenen ersten (I) und zweiten (Q) digitalen Signale bei einer Erzeugung mit einer zweiten Datenrate (2fsc), die niedriger ist als die erste Datenrate, umfaßt.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (70I) und der zweite (70Q) Interpolierer in einer Vorrichtung enthalten ist, die auf die ersten (I) und zweiten (Q) digitalen Signale der ersten Gruppe zur Erzeugung von Digitalworten (Ij2, Ij4; Qj2, Qj4) anspricht, die zwischen die Abtastproben der ersten und zweiten digitalen Signale der ersten Gruppe eingesetzt werden, um die Datenrate zu erhöhen, mit der die Abtastproben der ersten und zweiten digitalen Signale der ersten Gruppe an die Vielzahl der Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) geliefert werden.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenrate, mit denen die Abtastproben der ersten und zweiten digitalen Signale der ersten Gruppe an die Vielzahl der Speichereinheiten geliefert werden, auf die Datenrate (4fsc) erhöht wird, mit der die Abtastproben der die Leuchtdichteinformation enthaltenden dritten digitalen Signale geliefert werden.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, daurch gekennzeichnet, daß die zweite Datenrate (4fsc) ein ganzzahliges Vielfaches der ersten Datenrate (2fsc) ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Datenreihe gleich dem Vierfachen und die zweite Datenrate gleich dem Zweifachen der Frequenz des Farbreferenzsignals (fsc) ist.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) einen Farbartprozessor (31) zur Erzeugung eines die Farbartinformation enthaltenden binärcodierten digitalen Signals, einen ersten (37) und einen zweiten (38) Tiefpaßfilter mit endlicher Impulsantwort enthält, an die das die Farbartinformation enthaltende Signal geleitet wird, wobei der erste Filter mit einem ersten Taktsignal (±I, CK) getaktet wird, dessen Frequenz das Zweifache der Farbreferenzsignalfrequenz ist und dessen Taktimpulse in Phase und 180° phasenverschoben zu den Phasenlagen oder -punkten der ersten Farbachse (I) des Farbreferenzsignals sind, und der zweite Filter mit einem zweiten Taktsignal (±Q, CK) getaktet wird, dessen Frequenz das Zweifache der Farbreferenzsignalfrequenz ist und deren Taktimpuls in Phase und 180° phasenverschoben gegenüber den Phasenpunkten oder -lagen der zweiten Farbachse (Q) des Farbreferenzsignals sind.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine Vorrichtung (31) zur Erzielung eines die Farbartinformation enthaltenden binärcodierten digitalen Signals (C) und eine erste Vorrichtung (37) umfaßt, die auf das die Farbart enthaltende Signal anspricht und das von einem Taktsignalgeber getaktet wird, der erste Taktimpulse (±I, CK) erzeugt, wenn die Phasenpunkte oder -lagen einer ersten Farbachse eines Farbreferenzsignals auftreten und auch wenn die Phasenpunkte oder -lagen in einer 180° Phasenverschiebung gegen die Phasenpunkte der ersten Farbachse auftreten, um ein erstes (I) der Vielzahl von binärcodierten digitalen Signale aus der ersten Gruppe zu erzeugen, das die erste Farbinformation enthält, wobei das erste digitale Signal mit der Datenrate der ersten Taktimpulse erzeugt wird.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (70I) die ersten interpolierten digitalen Worte erzeugt, die die interpolierten Werte es ersten digitalen Signals darstellt, wobei die ersten interpolierten digitalen Worte in den Zeitpunkten erzeugt werden, die zwischen den Zeitpunkten liegen, bei denen die ersten Taktimpulse erzeugt werden, um die Vesorgung der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit den Abtastproben des ersten digitalen Signals mit einer Datenrate, die höher ist als die Datenrate der ersten Taktimpulse, zu ermöglichen.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine zweite Vorrichtung (38) umfaßt, die auf das die Farbartinformation enthaltende Signal anspricht und die durch den Taktsignalgeber mit den zweiten Taktimpulsen (±Q, CK) getaktet wird, die dann auftreten, wenn die Phasenpunkte, oder -lagen einer zweiten Farbachse auftreten und die auch dann auftreten, wenn die Phasenpunkte mit einer 180° Phasenverschiebung gegen die Phasenpunkte der zweiten Farbachse auftreten, um ein zweites (Q) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale der ersten Gruppe zu erzeugen, das die zweite Farbinformation enthält, wobei das zweite digitale Signal mit der Datenrate der zweiten Taktimpulse erzeugt wird, und daß eine Vorrichtung (70Q) zur Erzuegung zweiter interpolierter digitaler Worte enthalten ist, die die interpolierten Werte des zweiten digitalen Signals darstellen, wobei die zweiten digitalen Worte mit dem Auftreten der Phasenpunkte der ersten Farbachse erzeugt werden, um die Versorgung der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit Abtastproben des zweiten digitalen Signals mit einer Datenrate, die höher ist als die Datenrate der zweiten Taktimpulse, zu ermöglichen und wobei die ersten interpolierten digitalen Worte beim Auftreten der Phasenpunkte der zweiten Farbachse erzeugt werden.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine Vorrichtung (32) zur Erzeugung eines dritten (Y) der Vielzahl von binärcodierten digitalen Signale der ersten Gruppe, die die Leuchtdichteinformation enthalten, umfaßt, wobei das erste (I), das zweite (Q) und das dritte der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale aus der ersten Gruppe jeweils der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit der gleichen Datenrate (4fsc) zugeleitet werden.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die gleiche genannte Datenrate gleich dem Vierfachen der Frequenz des Farbreferenzsignals ist.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine Vorrichtung (31) zur Erzeugung eines die Farbartinformation enthaltenden binärcodierten digitalen Signales (C) und eine erste Vorrichtung (37) umfaßt, die auf das die Farbartinformation enthaltende Signal anspricht und die durch die ersten Taktimpulse (±I, CK) getaktet werden, die auftreten, wenn die Phasenpunkte einer ersten Farbachse eines Farbreferenzsignales auftreten, um ein erstes (I) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale aus der ersten Gruppe zu erzeugen, die die erste Farbinformation enthalten und daß eine Vorrichtung (70I) erste interpolierte digitale Worte (Ij2, Ij4) erzeugt, die die interpolierten Werte des ersten digitalen Signals darstellen, wobei die ersten interpolierten digitalen Worte in Zeitpunkten erzeugt werden, die zwischen den Zeitpunkten, in denen die ersten Taktimpulse erzeugt werden, liegen, um die Versorgung der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit Abtastproben des ersten digitalen Signals mit einer Datenrate (4fsc) zu erzeugen, die größer ist als die Datenrate der ersten Taktimpulse (2fsc).
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine zweite Vorrichtung (38) umfaßt, die auf das die Farbartinformation enthaltende Signal (C) anspricht, und die mit den zweiten Taktimpulsen (±Q, CK) getaktet wird, die auftreten, wenn die Phasenpunkte einer zweiten Farbachse zur Erzeugung eines zweiten der Vielzahl binärcodierter Signale der ersten Gruppe, die die zweite Farbinformation (Q) enthält, auftreten, und eine Vorrichtung (70Q) zur Erzeugung der zweiten interpolierten digitalen Worte, die die interpolierten Werte des zweiten digitalen Signals darstellen, um die Versorgung der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit den Abtastproben des zweiten digitalen Signals mit einer Datenrate (4fsc) zu ermöglichen, die größer ist als die Datenrate (2fsc) der zweiten Taktimpulse.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine Vorrichtung (32) zur Erzeugung eines dritten (Y) der Vielzahl von binärcodierten digitaler Signale der ersten Gruppe umfaßt, die die Leuchtdichteinformation enthalten, wobei das erste (I), das zweite (Q) und das dritte (Y) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale der ersten Gruppe jeweils an die Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) geleitet werden.
  31. 31. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine Vorrichtung (31) zur Erzeugung eines die Farbartinformation enthaltenden binärcodierten digitalen Signals (C) und einen ersten Filter (37) mit endlicher Impulsantwort umfaßt, dem das die Farbartinformation enthaltene Signal zugeleitet wird und der durch Taktimpulse (±I, CK) getaktet wird, die auftreten, wenn die Phasenpunkte einer ersten Farbachse eines Farbreferenzsignals auftreten oder wenn die Phasenpunkte mit einer 180° Verschiebung gegenüber den Phasenpunkten der ersten Farbachse auftreten, um ein erstes (I) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale der ersten Gruppe zu erzeugen, wobei das erste digitale Signal die erste Farbinformation enthält.
  32. 32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (70I) digitale Worte erzeugt, die die interpolierten Werte (Ij2, Ij4) des ersten digitalen Signals (I) bei den Phasenpunkten einer zweiten Farbachse des Farbreferenzsignales erzeugt, um die Versorgung der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit Abtastproben des ersten digitalen Signals mit einer Datenrate (4fsc) zu ermöglichen, die größer ist als die Datenrate (2fsc), mit der der Filter mit endlicher Impulsantwort getaktet wird.
  33. 33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) einen zweiten Filter (38) mit endlicher Impulsantwort umfaßt, dem das die Farbartinformation enthaltende Signal (C) zugeführt wird, und der mit Taktimpulsen (±Q, CK) getaktet wird, die auftreten, wenn die Phasenpunkte einer zweiten Farbachse des Farbreferenzsignals auftreten und wenn die Phasenpunkte mit einer 180° Phasenverschiebung gegen die Phasenpunkte der zweiten Farbachse auftreten, um ein zweites (Q) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signals der ersten Gruppe zu erzeugen, wobei das zweite digitale Signal die zweite Farbinformation enthält und daß eine Vorrichtung (70Q) enthalten ist, die digitale Worte erzeugt, die interpolierte Werte des zweiten digitalen Sigals in den Phasenpunkten der ersten Farbachse darstellen, um die Versorgung der Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit Abtastproben des zweiten digitalen Signals mit einer Datenrate (4fsc) zu ermöglichen, die größer ist als die Datenrate (2fsc), mit der der zweite Filter mit endlicher Impulsantwort getaktet wird.
  34. 34. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Prozessor (31, 32, 37, 38) eine Vorrichtung (32) zur Erzeugung eines dritten (Y) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale der ersten Gruppe enthält, die die Leuchtdichteinformation enthalten, wobei das erste (I), das zweite (Q) und das dritte (Y) der Vielzahl binärcodierter digitaler Signale der ersten Gruppe an eine Vielzahl von Speichereinheiten (IROM 1, IROM 2, IROM 3, QROM 1, QROM 2, QROM 3) mit der gleichen Datenrate (4fsc) geleitet werden.
  35. 35. Vorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte gleiche Datenrate gleich dem Vierfachen der Frequenz des Farbreferenzsignals ist.






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