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Anbaufrontlader, insbesondere für land- und/oder landwirtschaftlich nutzbare Schlepper - Dokument DE3517151C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3517151C2 06.08.1992
Titel Anbaufrontlader, insbesondere für land- und/oder landwirtschaftlich nutzbare Schlepper
Anmelder Xaver Fendt & Co, 8952 Marktoberdorf, DE
Erfinder Hunecke, Josef;
Streit, Otto;
Weident, Horst, 8952 Marktoberdorf, DE
DE-Anmeldedatum 11.05.1985
DE-Aktenzeichen 3517151
Offenlegungstag 13.11.1986
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.08.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.08.1992
IPC-Hauptklasse E02F 3/627

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Anbaufrontlader, insbesondere für land- und/oder bauwirtschaftlich nutzbare Schlepper, bestehend aus einem mit Hilfe von vorderen und hinteren Befestigungsmitteln am Trägerfahrzeug festlegbaren Anbaurahmen, einer am Anbaurahmen angelenkten, mittels Hydraulikzylinder verschwenkbaren Frontladerschwinge, die in ihrem freien Endbereich ein Ladegerät trägt, und mindestens einer im vorderen Endbereich des Anbaurahmens ohne Bodenkontakt in Wirkstellung bringbaren Stütze, mittels der der Frontlader auf dem Boden abstellbar ist, wobei die vorderen Befestigungsmittel als im wesentlichen nach hinten trichterförmig geöffnete Fangtaschen mit bodennahen und bodenfernen Einlaufflächen und einem Fangtaschengrund ausgebildet sind, die mit zwei in seitlichem Abstand voneinander im Frontbereich am Trägerfahrzeug befindlichen, quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Zapfen ein Gelenk bilden, um das der Anbaurahmen bei einer Betätigung der Hydraulikzylinder im gelösten Zustand der hinteren Befestigungsmittel eine Schwenkbewegung ausführt, in deren Verlauf die Stützen Bodenkontakt erhalten.

In der DE 33 15 173 A1 ist ein Frontlader offenbart, dessen Stützen allerdings im Gegensatz zu den Stützen des gattungsgemäßen Frontladers mit Bodenkontakt in Wirkstellung bringbar sind. Die Stützen sind vorn am Anbaurahmen des Frontladers in Grenzen gelenkig angebracht und vor dem Abbau des Frontladers vom Trägerfahrzeug in ihre Wirkstellung zu schwenken, in der sie auf dem Boden aufstehen. Nach dem Lösen der Verriegelung des Anbaurahmens und Betätigung der zum Verschwenken der Ladeschwinge vorgesehenen Hydraulikzylinder im Sinne eines Anhebens der Ladeschwinge schwenkt der Anbaurahmen um die fahrzeugseitigen Zapfen in seine Abbaustellung. Bei diesem Vorgang bleibt die relative Lage der Stützen und die Höhenlage der Fangtaschen unverändert. Anschließend können durch Zurücksetzen des Trägerfahrzeuges die Zapfen aus den Fangtaschen herausgefahren werden.

Um den Frontlader gefahrlos abbauen und später ohne Schwierigkeiten wieder an das Trägerfahrzeug anbauen zu können, muß der Frontlader, noch bevor durch Zurückfahren des Trägerfahrzeuges die Zapfen aus den Fangtaschen treten, sicher auf dem Boden abgestützt sein. Deshalb muß die Bedienungsperson die Stützen spätestens beim erstmaligen Abbauen eines derartigen Frontladers auf die richtige Länge einstellen. Hierzu sind die Stützen zweiteilig ausgebildet, wobei eines der Teile in das andere Teil einschiebbar und in der gewünschten Stellung arretierbar ist.

Während sich der bekannte Frontlader bezüglich seiner Handhabung beim Anbauen und Abbauen als problemlos erwiesen hat, solange er nur in Verbindung mit ein und demselben Trägerfahrzeug eingesetzt wird, treten insbesondere beim erwünschten Anbau an Trägerfahrzeuge mit unterschiedlicher wirksamer Höhe Probleme auf. Mit "unterschiedlicher wirksamer Höhe" wird hier der Umstand angesprochen, daß der Abstand der Zapfen vom Boden bei den zum Einsatz kommenden Fahrzeugen nicht immer gleich ist. So werden größere Unterschiede vor allem durch die Benutzung von Reifen mit unterschiedlicher Größe an den Vorderrädern hervorgerufen. Wenn beispielsweise der Frontlader von einem Fahrzeug mit großem Reifendurchmesser abgebaut und später an ein Fahrzeug mit kleinerem Reifendurchmesser angebaut werden soll, so ist dies ohne weiteres nicht möglich, da die Zapfen am Fahrzeug nicht in die Fangtaschen eingefahren werden können. Der Fahrzeugführer kann sich zwar durch bestimmte Maßnahmen, wie Auffahren der Vorderräder auf eine Unterlage mit der erforderlichen Dicke, helfen. Jedoch ist dies regelmäßig mit einem großen Zeitverlust verbunden.

Die vorstehenden Ausführungen treffen auch auf den gattungsbildenden Frontlader gemäß US 39 49 889 zu. Die Stützen dieses bekannten Frontladers sind bezogen auf die Fahrtrichtung des Trägerfahrzeuges vor den Fangtaschen am Anbaurahmen angelenkt und können für einen geplanten Abbau aus einer hochgeschwenkten Ruhestellung in die Wirkstellung verschwenkt werden, in der sie senkrecht frei dicht oberhalb des Bodens hängen. Bodenkontakt erhalten die Stützen erst, nachdem der Anbaurahmen im Zuge des Abbauvorgangs soweit verschwenkt ist, daß das Trägerfahrzeug aus dem Frontlader herausfahren kann. Sofort nach dem Auftreffen der Stützen auf den Boden ist das Verschwenken des Anbaurahmens zu unterbrechen, da es sonst zu Verspannungen zwischen den vorderen Befestigungsmitteln (Fangtasche, Zapfen) kommt, die das Herausfahren des Trägerfahrzeugs aus dem Frontlader erschweren und zu Schäden an den Befestigungsmitteln führen können.

Da ferner die Mindesthöhe der Fanghaken über den Boden durch die Länge der Stützen vorgegeben ist, kann der abgestellte Frontlader von einem Trägerfahrzeug mit unterhalb des Fangtaschengrundes liegendem Kupplungselement nicht aufgenommen werden. Allenfalls ist es denkbar, daß durch Weiterschwenken des Anbaurahmens nach dem Abkoppeln des Trägerfahrzeuges vom Frontlader wegen des Längsabstandes der Stützenanlenkstelle von der Fangtasche die Höhenlage der Fangtaschen in geringem Ausmaß vergrößert werden kann. Mit einer derartigen Maßnahme ist es aber lediglich möglich, aus unterschiedlichem Luftdruck in den Reifen oder dem Reifenverschleiß herrührende Höhenabweichungen der Anschlußvorrichtungen am Trägerfahrzeug auszugleichen. Höhenabweichungen bis zu 160 mm, wie sie in der Praxis bei Verwendung unterschiedlich großer Reifen ohne weiteres vorkommen, können mit dem bekannten Frontlader jedenfalls nicht ausgeglichen werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Anbaufrontlader der eingangs näher beschriebenen Gattung so zu verbessern, daß er in einfacher Weise von Trägerfahrzeugen mit unterschiedlich großer Bereifung aufgenommen werden kann.

Eine Lösung für diese Aufgabe ist im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegeben.

Die Erfindung ermöglicht es, unabhängig von der Reifengröße des Trägerfahrzeuges den Frontlader in einer Lage abzustellen, in der die Fangtaschen nach dem Verschwenken des Anbaurahmens soweit angehoben sind, daß der Frontlader selbst von einem mit größtmöglichen Reifen ausgerüsteten Trägerfahrzeug wiederaufgenommen werden kann. Außerdem kann der Frontlader nunmehr mittels einteiliger, nicht verstellbarer Stützen abgestellt werden, so daß sich das Anund Abbauen des Frontladers für die Bedienungsperson einfacher gestaltet.

Weitere vorteilhafte Einzelheiten und Merkmale der Erfindung gehen aus den übrigen Patentansprüchen hervor.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Es zeigt:

Fig. 1 einen am Ladefahrzeug befestigten, abbaubereiten Frontlader,

Fig. 2 den Frontlader in einer Stellung, in welcher der Anbaurahmen des Frontladers bis zum Bodenkontakt der Stützen verschwenkt ist,

Fig. 3 den abgestellten Frontlader.

In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Zeichnungen dient als Ladefahrzeug ein landwirtschaftlicher Geräteträger. Erkennbar ist von diesem Fahrzeug im wesentlichen lediglich der mittig in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Mittelholm 1, die die Achse tragenden Vorderräder 2 und ein symmetrisch am vorderen Ende des Mittelholms 1 angeschweißtes Rahmenwerk 3, an dem beidseitig je ein Zapfen 4 mit quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufender Achse angeordnet ist. Die beiden Zapfen 4 und der hintere Bereich des Mittelholms 1 dienen als Auflager für den Anbaurahmen 5 des erfindungsgemäßen Frontladers 6.

Der Anbaurahmen 5 besteht aus zwei L-förmigen seitlichen Rahmenteilen 7, die über eine Traverse 8 miteinander verbunden sind. Jedes Rahmenteil 7 setzt sich zusammen aus einer bei am Fahrzeug angebautem Frontlader vertikal nach oben ragenden Stütze 9 und einem vom unteren Bereich der Stütze 9 nach vorne greifenden Schenkel 10. Im oberen Endbereich der Stützen 9 ist eine Ladeschwinge 11 mit - wie aus Fig. 3 ersichtlich - an ihrem freien Endbereich angeordneten Kupplungsvorrichtungen 12 für ein Arbeitsgerät, im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine verschwenkbare Ladeschaufel 13, angelenkt. Zwei sich am Anbaurahmen 5 und der Ladeschwinge 11 abstützende Hydraulikzylinder 14 dienen dem Verschwenken der Ladeschwinge 11.

Die vorderen, im Abstand der Zapfen 4 voneinander entfernten Endbereiche der Schenkel 10 sind als im wesentlichen nach hinten offene Fangtasche 15 mit einer bodenfernen und einer bodennahen Einlauffläche 16 bzw. 17 sowie dem Fangtaschengrund 18 ausgebildet. In angebautem Zustand des Frontladers 6 liegen die Fangtaschen 15 mit ihrem Fangtaschengrund 18 an den Zapfen 4 an. Dabei übergreifen zwei im Abstand voneinander vom Anbaurahmen 5 vertikal nach unten ragende Bleche 19 seitlich den Mittelholm 1 und gleichzeitig mit ihren keilförmigen Ausnehmungen 19a seitlich am Mittelholm 1 angebrachte Anschläge 20 spielfrei, so daß der Anbaurahmen 5 sowohl in vertikaler als auch in Fahrzeuglängsrichtung festgelegt ist. Um ein Abheben des hinteren Teils des Anbaurahmens 5 im Einsatz zu verhindern ist dieser mittels eines nicht gezeigten Exzenterbolzens, ähnlich wie in der DE-OS 33 15 173 beschrieben, verriegelbar.

Die bodenferne Einlauffläche 16 der Fangtasche 15 ist im Abstand zum Fangtaschengrund 18 zur Bildung einer definierten Gelenkstelle mit dem Zapfen 4 dachförmig geknickt. Der von den beiden Teilflächen 16a, 16b eingeschlossene Winkel beträgt etwa 150 Grad, wobei die in den Fangtaschengrund 18 übergehende Teilfläche 16a bei angebautem Frontlader 6 etwa waagerecht verläuft. Der Winkel ist so gewählt, daß die Kontur der taschengrundfernen Teilfläche 16b nach dem Verschwenken des Anbaurahmens 5 in die Stellung, in der die unten beschriebenen Stützen 22 Bodenkontakt bekommen, etwa einer Kreislinie 21 um den Aufstandspunkt der Stützen 22 auf dem Boden folgt. Bei dieser Ausbildung der bodenfernen Einlauffläche 16 ist die Neigung der beiden Teilflächen 16a, 16b gegenüber der Horizontalen nach erfolgtem Verschwenken der Stützen 22 um deren bodenseitigen Enden etwa gleich groß.

Die bodennahe Einlauffläche 17 der Fangtasche 15 ist schräg nach unten derart trichterförmig erweitert, daß sich ein späterer Wiederanbau des Frontladers 6 auch unter ungünstigen Bedingungen einfach gestaltet. Die Länge dieser Einlauffläche 17 ist dabei derart bemessen, daß ein Unterfahren der Fangtasche 15 durch den Zapfen 4 auch dann nicht möglich ist, wenn das Fahrzeug an den Vorderrädern 2 mit den kleinstzulässigen Reifen ausgerüstet ist.

Im vorderen Endbereich eines jeden Schenkels 10 ist ein parallel zur Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtetes Vierkantrohr 23 angeschweißt, in das zum Abstellen des Frontladers 6 vorgesehene Stützen 22 mit ihren einen Endbereichen einsteckbar sind. Der andere Teil der Stützen 22 ist gegenüber dem eingesteckten Teil derart abgewinkelt, daß er bei abgestelltem Frontlader 6 im wesentlichen eine vertikale Lage einnimmt. Das bodenseitige Ende der Stützen 22 ist mit einer die Auflagefläche vergrößernden Platte 24 versehen, die zum leichteren Abwälzen auf dem Boden beim An- oder Abbau des Frontladers 6 entsprechend gekrümmt ist. Die Länge der Stützen 22 ist so bemessen, daß die bei angebautem Frontlader 6 mit den Zapfen 4 in Eingriff stehenden Bereiche der Fangtaschen 15 bei abgestelltem Frontlader 6 zumindest eine solche Höhe über dem Boden aufweisen, die die Zapfen 4 bei einem vorn mit den größtmöglichen Reifen ausgerüsteten Fahrzeug einnehmen.

Im folgenden wird zunächst ein Abbauvorgang des erfindungsgemäßen Frontladers von einem Fahrzeug beschrieben, das an den Vorderrädern 2 mit größtzulässigen Reifen ausgestattet ist.

Zum Abbau des Frontladers 6 vom Fahrzeug muß zunächst die in Fig. 1 gezeigte Situation hergestellt werden. Dazu sind zunächst die Stützen 22 in die vorn am Anbaurahmen 5 vorgesehenen Vierkantrohre 23 einzustecken und dort gegen Herausfallen zu sichern; anschließend ist die Verriegelung des Anbaurahmens 5 mit dem Mittelholm 1 zu lösen. Durch anschließendes Betätigen der Hydraulikzylinder 14 für die Ladeschwinge 11 im Sinne des Anhebens derselben wird die formschlüssige Verbindung des Anbaurahmens 5 am Mittelholm 1 gelöst und anschließend der Anbaurahmen 5 um das aus den Fangtaschen 15 und den Zapfen 4 bestehende Gelenk geschwenkt, bis die Stützen 22 Bodenkontakt erhalten. Diese Situation ist in Fig. 2 gezeigt. Bei diesem Schwenkvorgang verlagern sich die Zapfen 4 aus dem Fangtaschengrund 18 bis zu der Stelle, an der die bodenferne Einlauffläche 16 abgewinkelt ist.

Mit weiterer Betätigung der Hydraulikzylinder 14 schwenkt nunmehr der Anbaurahmen 5 mitsamt den Stützen 22 um deren Bodenaufstandspunkt herum, wobei die Fangtaschen 15 die Zapfen 4 freigeben. Dieser Verschwenkvorgang erfolgt solange, bis der Frontlader 6 seine in Fig. 3 gezeigte Abstellage einnimmt und die Stützen 22 vertikal aufrecht stehen. Nach dem Lösen der Frontlader-Hydraulikschläuche kann das Fahrzeug weggefahren werden.

Ausgehend von Fig. 3 wird nun ein Wiederanbauvorgang des Frontladers 6 an ein Fahrzeug beschrieben, dessen Vorderräder 2 mit kleinstmöglichen Reifen ausgerüstet sind.

Dementsprechend befinden sich die Zapfen 4a nunmehr relativ zu den Zapfen 4 in einer niedrigeren Position. Der Fahrzeugführer steuert das Fahrzeug in eine derartige Position zum Frontlader 6, daß die Zapfen 4a an den bodennahen Einlaufflächen 17 zur Anlage kommen. Nach dem Anschließen der Hydraulikschläuche des Frontladers 6 an die Hydraulikanlage des Fahrzeuges erfolgt durch Betätigung der Hydraulikzylinder 14 im Sinne einer Verkürzung derselben ein Verschwenken des Anbaurahmens 5. Bei diesem Vorgang verschwenkt der Anbaurahmen 5 mitsamt den Stützen 22 um die Anlagestellen der Zapfen 4a an den Einlaufflächen 17, wobei die Platten 24 der Stützen 22 auf dem Boden nach vorn gleiten, bis die Fangtaschen 15 sich mit dem Fangtaschengrund 18 auf gleicher Höhe mit den Zapfen 4a befinden und diese aufnehmen. Unterstützt wird dieser Vorgang durch die Ausnehmungen 19a in den den Mittelholm 1 übergreifenden Blechen 19 die gegen Ende des Verschwenkvorgangs über die Anschläge 20 greifen, wodurch der Anbaurahmen 5 in Fahrzeuglängsrichtung soweit nach hinten verschoben wird, bis die Fangtaschen 15 vollständig über die Zapfen 4a hinweggeschoben sind. Gleichzeitig heben die Stützen 22 bei weiterhin betätigten Hydraulikzylindern 14 vom Boden ab. Anschließend wird der Anbaurahmen 5 in herkömmlicher Weise gegenüber dem Mittelholm 1 verriegelt und können die Stützen 22 entfernt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Anbaufrontlader, insbesondere für land- und/oder bauwirtschaftlich nutzbare Schlepper, bestehend aus einem mit Hilfe von vorderen und hinteren Befestigungsmitteln am Trägerfahrzeug festlegbaren Anbaurahmen, einer am Anbaurahmen angelenkten, mittels Hydraulikzylinder verschwenkbaren Frontladerschwinge, die in ihrem freien Endbereich ein Ladegerät trägt, und mindestens einer im vorderen Endbereich des Anbaurahmens ohne Bodenkontakt in Wirkstellung bringbaren Stütze, mittels der der Frontlader auf dem Boden abstellbar ist, wobei die vorderen Befestigungsmittel als im wesentlichen nach hinten trichterförmig geöffnete Fangtaschen mit bodennahen und bodenfernen Einlaufflächen und einem Fangtaschengrund ausgebildet sind, die mit zwei in seitlichem Abstand voneinander im Frontbereich am Trägerfahrzeug befindlichen, quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Zapfen ein Gelenk bilden, um das der Anbaurahmen bei einer Betätigung der Hydraulikzylinder im gelösten Zustand der hinteren Befestigungsmittel eine Schwenkbewegung ausführt, in deren Verlauf die Stützen Bodenkontakt erhalten, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Stützen (22) in Wirkstellung im Bereich der Fangtaschen (15) starr am Anbaurahmen (5) befestigt sind und bei angebautem Frontlader geneigt nach vorn verlaufen, wobei die Stützen (22) bei Verwendung der kleinstzulässigen Reifen an den Vorderrädern (2) des Trägerfahrzeuges keinen Bodenkontakt haben und die Länge der Stützen (22) so bemessen ist, daß sich die Fangtaschen (15) nach dem Verschwenken des Anbaurahmens (5) in die Abstellage des Frontladers oberhalb der Zapfen (4) eines mit den größtzulässigen Reifen an den Vorderrädern (2) ausgerüsteten Trägerfahrzeuges befinden,

    daß die Fangtaschen (15) schräg nach unten geöffnet und ihre bodenfernen Einlaufflächen (16) im Abstand zum Fangtaschengrund (18) dachförmig unter Bildung von zwei Teilflächen (16a, 16b) geknickt sind, von denen die Teilflächen (16a) bei angebautem Frontlader etwa horizontal verlaufen,

    daß die Kontur der Teilfläche (16b) einer Kreislinie (21) um den Bodenaufstandspunkt (24) der Stützen (22) folgt, und

    daß die bodennahen Einlaufflächen (17) der Fangtaschen (15) bei abgestelltem Frontlader (6) bis in Höhe der Zapfen (4a) eines mit dem kleinstzulässigen Reifen an den Vorderrädern (2) ausgerüsteten Trägerfahrzeuges hinabreichen.
  2. 2. Frontlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (22) in Fahrtrichtung des Trägerfahrzeuges gesehen vor dem Gelenk (Fangtasche (15), Zapfen (4)) am Anbaurahmen (5) befestigbar sind.
  3. 3. Frontlader nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze (22) über eine Steckverbindung mit dem Anbaurahmen (5) verbunden ist.
  4. 4. Frontlader nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung aus einem am Anbaurahmen (5) befestigten Vierkantrohr (23) besteht, in das die Stütze (22) einsteckbar ist.
  5. 5. Frontlader nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (22) im Bereich der Fangtaschen (15) abgewinkelt sind.






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