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Dokumentenidentifikation DE4108983A1 24.09.1992
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Effekt-Vorgarn
Anmelder Amsler-Iro AG, Zürich, CH
Erfinder Amsler, Bruno, Baden, CH
Vertreter Grünecker, A., Dipl.-Ing.; Kinkeldey, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Stockmair, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Ae.E. Cal Tech; Schumann, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Jakob, P., Dipl.-Ing.; Bezold, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Meister, W., Dipl.-Ing.; Hilgers, H., Dipl.-Ing.; Meyer-Plath, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Ehnold, A., Dipl.-Ing.; Schuster, T., Dipl.-Phys.; Goldbach, K., Dipl.-Ing.Dr.-Ing.; Aufenanger, M., Dipl.-Ing.; Klitzsch, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 19.03.1991
DE-Aktenzeichen 4108983
Offenlegungstag 24.09.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.09.1992
IPC-Hauptklasse D02G 3/34
IPC-Nebenklasse D01G 37/00   
Zusammenfassung Bei einem Verfahren zum Herstellen von Effekt-Vorgarn, bei dem mindestens zwei Bänder oder Rovings fortlaufend sandwichartig aufeinandergelegt werden, zwischen die aus Effektfasermaterial gebildete und über eine Blasstrecke zugeführte Flocken eingetragen werden, werden die Flocken in etwa senkrecht zur Laufrichtung der Bänder oder Rovings auf eine gegenüber der Laufgeschwindigkeit der Bänder oder Rovings wesentlich höhere Geschwindigkeit beschleunigt, dann quer zur Laufrichtung orientiert und schließlich frei liegend eingeschossen und beim Aufschlag ohne Verzug in Laufrichtung eingeklemmt. Bei einer Vorrichtung (S) zum Durchführen des Verfahrens weist die Blasstrecke (B) einen Beschleunigungsabschnitt (C) auf, ferner ist zwischen der Blasstrecke (B) und der Sandwich-Station (A) ein Druckabströmabschnitt (E) vorgesehen, wobei die Sandwich-Station (A) eine Umlenk und Aufeinanderlegevorrichtung (V) für die Bänder (4, 5) oder Rovings mit einer Druckluftablenkeinrichtung aufweist, auf die die Blasstrecke (B) geradlinig ausgerichtet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erläuterten Art sowie eine Vorrichtung gemäß Anspruch 4.

Aus dem technischen Informationsblatt "Bracoflock" der Firma Bruno Amsler AG, 8010 Zürich, ist ein Verfahren zum Herstellen von Effekt-Vorgarn bekannt, bei dem Effektfaserflocken mit einer Vakuumdüse aufgenommen und über Einblaskanäle und einen Sammelkanal in eine Bänder-Doublier-Station transportiert werden. Die Bänder oder Rovings laufen beim Eintragen der Flocken annähernd parallel zueinander und werden mit den eingetragenen Flocken noch durch eine Verzugsstrecke geführt und verstreckt. Da die Geschwindigkeit der Flocken beim Eintragen annähernd der Geschwindigkeit der Bänder entspricht und die Flocken locker bleiben, werden sie in Laufrichtung verformt und beim nachfolgenden Verstrecken gepreßt und in Laufrichtung verstreckt, selbst wenn es sich um sehr kurze Effektfasern handelt. Die Effekte sind nach der Weiterverarbeitung des Vorgarns bzw. im Endprodukt zwar prägnanter als bei anderen bekannten Verfahren, bei denen die Effektfasern von einem Lieferwerk eingebracht werden, jedoch läßt die Prägnanz und der optische Eindruck der Effekte bzw. Flammen nach der Weiterverarbeitung des Vorgarns und gegebenenfalls im Endprodukt zu wünschen übrig.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens zu schaffen, mit denen im Vorgarn und im Endprodukt kurze unverzogene Mehrfarbeneffekte mit natürlichem Aussehen, d. h. außerordentlich prägnante Flammen oder Effekte, entstehen.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Verfahrensmerkmalen und mit der Vorrichtung gemäß Anspruch 4 gelöst.

Durch die starke Beschleunigung nimmt jede Flocke beträchtliche kinetische Energie auf, die sie bis zum Aufschlag behält. Durch den Geschwindigkeitsüberschuß zu den Bändern oder Rovings, durch die Querverformung vor dem Aufschlag und durch eine Verdichtung beim Aufschlag mit gleichzeitigem Festklemmen, bleibt jede Flocke zwischen den Bändern oder Rovings kompakt. Im Vorgarn liegt jede Flocke in einem extrem kurzen Längsabschnitt, der kürzer als der Abstand im Streckwerk bei der Weiterverarbeitung des Vorgarns ist. Jede Flocke bleibt querverformt, ohne feststellbaren Verzug in Längsrichtung und ohne nennenswerten Rücksprung festgelegt. Bei der Weiterverarbeitung des Vorgarns bzw. im Endprodukt ergeben sich sehr prägnante, natürlich aussehende Effekte, wie sie mit den bekannten Verfahren bisher nicht herstellbar waren. Z. B., wird beim Verspinnen des Vorgarns jede Flocke nur auf eine kurze Länge verteilt, weil so nicht unter Auseinanderreißen sondern unter Gleiten zwischen den Fasern des Vorgarns verarbeitet wird.

In der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestelltes Vorgarn zeichnet sich durch querliegende in Längsrichtung des Vorgarns unverzogene und kompakte Flocken aus. Für diese Flockenstruktur im Vorgarn sind die Beschleunigung der Flocken im Beschleunigungsabschnitt und die Ablenkeinrichtung für die Druckluft verantwortlich, weil die zunächst die Flocke beschleunigende Druckluft entlang des Abströmabschnittes und schließlich in der Ablenkeinrichtung zur Seite weggezwungen wird, wodurch die Flocke ihre kinetische Energie beibehält und ohne Störung durch die Druckluft eingeschossen und festgeklemmt wird. Für die Querverformung und das Unterbringen jeder Flocke innerhalb eines kurzen Längsabschnittes des Vorgarns ist es wichtig, daß die zum Beschleunigen gebrauchte Druckluft bis zum Aufschlagen der Flocke entfernt wird und zur Querorientierung der Flocke beiträgt, ohne sie entspannen zu lassen oder sie aus ihrer Position zwischen den Bändern zu zerren. Die Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung schafft günstige Voraussetzungen, weil sie seitlich und nach oben offen ist, so daß die Druckluft ungehindert wegströmen kann. Nach dem Einschießen und Festklemmen der Flocken werden die Bänder oder Rovings nicht mehr in Längsrichtung des Vorgarns verstreckt. Es entsteht ein neuer Typ eines Vorgarns, bei dessen Weiterverarbeitung wie auch in den Endprodukten außerordentlich prägnante Effekte entstehen. Dies beruht darauf, daß jede Flocke bei der Weiterverarbeitung des Vorgarns, z. B. beim Auflösen zum Spinnen, wesentlich weniger verzogen oder aufgelöst wird als herkömmlich eingebrachte, unverfestigte oder gar in Längsrichtung verzogene Flocken. Jede Flocke ist im Vorgarn innerhalb eines Längsabschnittes konzentriert, der kürzer ist als die Stapellänge der Fasern der Bänder oder Rovings und der auch kürzer ist als der Abstand im beim Verspinnen des Vorgarns benutzten Streckwerk bzw. kürzer als der Abstand zwischen dem Austritt aus dem Streckwerk und dem Walzenspalt des nachfolgenden Auflösewerks. Damit ist sichergestellt, daß die den Fasern der Bändern oder Rovings im Vorgarn zugedachte mechanische Behandlung zum Spinnen die Flocken - wenn überhaupt - nur gering beeinflußt, weil die Flocken wie Fremdkörper sind.

Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform des Verfahrens geht aus Anspruch 2 hervor. Durch das Ausbreiten unter Spannung und Umlenken im Zwickelbereich werden die Bänder oder Rovings zumindest für die Zeitdauer des Eintragens der Flocken in sich verfestigt, so daß die Dynamik der Luftströmung keinen Einfluß auf die Bänder oder Rovings gewinnt. Ferner sind die Bänder oder Rovings im Zwickelbereich glatt und stabil, was ideale Voraussetzungen für das verzugsfreie Festlegen der querorientierten Flocken schafft und die Bänder gegen einen schädlichen Einfluß der Druckluft schützt.

Zur Verfestigung der Flocken vor ihrer Querorientierung und dem Aufschlag im Zwickelbereich trägt die Maßnahme gemäß Anspruch 3 bei. Ferner wird damit erreicht, daß sich die Flocken auf ihrem Weg durch die Blasstrecke und bis in den Zwickelbereich nirgends verhängen.

Bei der Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 5 ist sichergestellt, daß die einspeisungsseitig vorgegebene Frequenz und Folge gegebenenfalls unterschiedlich großer Flocken bis in den Zwickelbereich aufrechterhalten bleiben und ein Vermischen oder Verhängen der Flocken aneinander ausgeschlossen ist. Im Beschleunigungsteil wird die kinetische Energie in die Flocken eingebracht, mit der diese aufprallen und verfestigt werden. Die Qualität auch der am Anfang oder am Ende einer Herstellungsperiode von Vorgarn eingetragenen Flocken ist hoch. Unabhängig davon, ob die Flockenkanäle bis zum Ende voneinander getrennt oder beim Ende ineinander übergeführt sind, behalten die aus verschiedenen Wegen stammenden Flocken die notwendige kinetische Energie bis zum Aufprall.

Eine gute Nutzung der Druckluftenergie ist bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 6 gegeben. Die Luft strömt wie ein zylindrischer Luftvorhang durch den Beschleunigungsteil und sorgt über den gesamten Querschnitt für eine gleichförmige Beschleunigung. An der Durchmesserverengung liegt die Strömung an (Coanda-Effekt), so daß die im Einlaßabschnitt mit moderater Geschwindigkeit ankommenden Flocken vereinzelt und stark beschleunigt werden. Durch die Strömungsführung ergibt sich ferner der zum Einsaugen der Flocken in den Einlaßabschnitt notwendige Saugdruck. Störende Turbulenzen unterbleiben über den gesamten Transportweg der Flocken weitgehend. Der Luftvorhang hält die Flocken günstig von der Wand des Kanals ab.

Ein weiterer, wichtiger Gedanke ist in Anspruch 7 enthalten. Bei zwei schräg liefernden Verzugsriemenpaaren besteht die Gefahr, daß die Flocken den freien Abstand bis in den Walzenspalt des Lieferwalzenpaares verzögert überwinden oder dabei verzogen werden. Der Faseranlegekeil zwingt die Flocken jedoch ständig in Kontakt mit den Lieferwalzen, wodurch Stauerscheinungen oder ein ungewolltes Auflösen der Flocken vor ihrem Eintritt in die Blasstrecke vermieden werden.

Da für die hohe Beschleunigung der Flocken eine beträchtliche Druckluftmenge eingesetzt wird, ist der Abströmabschnitt zwischen der Blasstrecke und der Vorrichtung wichtig, um der Druckluft genügend Möglichkeit anzubieten, ohne Stauwirkung oder zu starke Turbulenzen für die Flocken wegzuströmen.

Für die Querverformung jeder Flocke sind die Maßnahmen von Anspruch 9 wichtig. Der Zwickelbereich definiert eine Rinne, in der der Rest der Druckluft zum Abströmen nach beiden Seiten gezwungen wird, wobei die Flocke vor ihrem Aufschlag mit der nach beiden Seiten entlang des Zwickelbereiches abgelenkten Druckluft in die Form eines länglichen Körpers gebracht wird, dessen Längsachse annähernd parallel zum Walzenspalt im unteren Ende des Zwickelbereiches liegt. Der Längenüberschuß des Zwickelbereiches zu beiden Seiten der Bänder schafft für die Druckluft genügend Raum zum ungehinderten Abströmen.

Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 10 wird die Umlenkung der Druckluft durch die Luftabsaugung unterstützt. Die Luftabsaugung ist jedoch so einzustellen und so weit vom Aufschlagbereich der Flocken zu positionieren, daß die Flocken nicht aus dem Zwickelbereich herausgezogen werden.

Es werden die Flocken sehr kräftig und gezielt in den Zwickelbereich geschossen. Der Hohlkörper gemäß Anspruch 11 übernimmt Führungsaufgaben. Besonders am Beginn oder in der Auslaufphase einer Vorgarn-Herstellungsperiode verhindert der Hohlkörper, daß Flocken seitlich verlorengehen. Er hat ferner bei den im Abströmbereich unvermeidlichen Turbulenzen eine führende Funktion für die Flocken und für die Druckluft, um zumindest einen Teil der Druckluft im Zwickelbereich zu beiden Seiten zu zwingen und die Flocken quer zu verformen.

Bei der Ausführungsform von Anspruch 12 kann ein vorbestimmter Anteil der Druckluft schon oberhalb des Zwickelbereiches seitlich abfließen. Sollten sich einzelne Flocken seitlich zu verlagern trachten, werden sie durch den Hohlkörper wieder in Richtung auf die Aufschlagstelle zurückgebracht.

Die Anbringungsart gemäß Anspruch 13 ist vorteilhaft. Befindet sich der Hohlkörper an einem Mundstück der Blasstrecke, dann haben die Flocken keine Möglichkeit, beim Austreten aus dem Mundstück seitlich verlagert zu werden. Andererseits ist die einfache Abstützung des Hohlkörpers auf dem Walzenpaar der Vorrichtung baulich einfach und wirkungsvoll. Unterhalb des Hohlkörpers verbleibt genügend offener Raum für die seitliche Ablenkung der Restdruckluft.

Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 14 hervor. Hierbei übernimmt der Hohlkörper auch die Führungs- und Bereithaltefunktion für die Bänder oder Rovings beim Einlaufen zwischen die Walzen des Walzenpaares. Die Bänder werden beim Einlauf breitgehalten und in sich verfestigt, so daß die Druckluft keinen Schaden anrichten kann. Es strömt auch durch die Bänder Druckluft zur Seite ab, so daß nur ein vorbestimmter Anteil der Druckluft bis in den Zwickelbereich gelangt, um dann beim seitlichen Wegströmen die Flocken quer zu formen. Der Hohlkörper kann beispielsweise nach Art eines Trichters ausgebildet werden, der die Seitenränder der Bänder oder Rovings anhebt, so daß ein gerundeter Einschußkanal für die Flocken entsteht, durch den jede Flocke gezielt zu ihrer Aufschlagstelle gelangt, an der sie eingeklemmt wird.

Eine weitere Ausführungsform geht aus Anspruch 15 hervor. Es wird Platz gespart, da die beiden Bänder oder Rovings von derselben Seite der Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung zulaufen, ehe das eine Band oder Roving über die Richtungsumkehr- und Wendevorrichtung zur gegenüberliegende Seite gebracht wird. Auch können für beide Bänder die gleichen Antriebe und Walzen oder Verzugseinrichtungen benutzt werden, was den baulichen Aufwand verringert. Trotzdem ist sichergestellt, daß die Bänder oder Rovings mit ihren Oberseiten vereinigt werden. Das zweite Band oder Roving wird zunächst durch das 90°-Wendeglied aus der flachliegenden Lage hochkant gestellt, dann mittels des Umkehrorgans um 180° in die Gegenrichtung geleitet, und schließlich durch das zweite 90°-Wendeglied wieder in die flache Lage in der Ebene der Zuführstrecken gebracht. Die Wendeglieder können einfache Kunststofformkörper, z. B. geschlitzte Düsentrichter sein. Das Umkehrorgan ist entweder ein 180°-Bogen mit einer Laufbahn für das hochkantstehende Band oder um die mechanischen Einflüsse für das Band geringzuhalten eine mitlaufende Rolle.

Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 16 hervor. Der Kopfteil läßt sich bei Bedarf wegschwenken, so daß die Vorrichtung auf konventionelle Weise zur Herstellung von Vorgarn nutzbar ist. Es ist auch denkbar, nach Wegschwenken des Kopfteils einen anderen Kopfteil hinzuschwenken und eine konventionelle Eintragvorrichtung für Flocken oder eine konventionelle Eintragvorrichtung für Effektfasermaterial an die Stelle des weggeschwenkten Kopfteiles zu bringen. Besonders zweckmäßig ist es, den Kopfteil ähnlich einer Hecktüre eines Fahrzeugs mit Gasdruckstoßdämpfern hochschwenkbar zu lagern.

Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zum Herstellen von Effekt-Vorgarn,

Fig. 2 einen Teilschnitt in der Ebene II-II von Fig. 1,

Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt einer anderen Ausführungsform,

Fig. 4 einen Schnitt in der Ebene IV-IV in Fig. 3,

Fig. 5 einen Teilschnitt einer anderen Ausführungsform, in einer Schnittrichtung ähnlich der von Fig. 3, und

Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf einen Teil einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung.

In den Fig. 1 und 2 sind für die Herstellung eines Effektvorgarns 6 wichtige Komponenten einer Vorrichtung S (einer sogenannten Strecke) angedeutet. In einer Ebene G der Vorrichtung S verlaufen zwei aufeinander ausgerichtete Zuführstrecken Z1 und Z2 für je ein Band 4, 5 oder Roving zu einer Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung V, die im vorliegenden Fall eine Sandwich-Station A mit einem Walzenpaar 1 ist.

Zumindest eine Walze ist angetrieben. Das Walzenpaar 1 bildet einen V-förmigen Zwickelbereich 2, in dem die Bänder 4, 5 zu einem Sandwich zusammengeführt und nach unten abgeleitet werden, wo eine Abführung 3 vorgesehen ist. In den Zwickelbereich 2 werden durch eine Blasstrecke B Flocken F eines Effekt-Fasermaterials eingeschossen. Die Blasstrecke B ist von oben und annähernd senkrecht zur Ebene G in den Zwickelbereich 2 gerichtet.

Entlang jeder Zuführstrecke Z1, Z2 sind ein Lieferwerk 6, ein Streckwerk 7 mit einem Riemenpaar, ein weiteres Lieferwerk 8 und ein Einführglied 9 vorgesehen, von dem das verstreckte Band 4 oder 5 in den Zwickelbereich 2 einläuft.

Die Blasstrecke B ist in einem Kopfteil T angeordnet, das aus einem massiven Träger 15 besteht, der sich um eine Querachse 16 aus der gezeigten Arbeitsstellung in eine Passivstellung hochschwenken läßt, in der der Überbauraum oberhalb der Ebene G für andere Vorrichtungen frei ist.

Im vorliegenden Ausführungsfall werden vier Effektfasermaterialien E1-E4 zu Flocken verarbeitet, die über die Blasstrecke B in den Zwickelbereich 2 geschossen werden. Jedes Effekt-Fasermaterial wird als Garn 10 in ein Lieferwerk 13 geführt, von dem es in ein Streckwerk 12 gelangt, dabei zu Faserbüscheln oder Flocken aufgelöst und schließlich über ein weiteres Lieferwerk 11 in einen Fadenkanal K eingespeist wird. Von mehreren für die Werke 11, 12, 13 vorgesehenen Individualantrieben ist nur ein Antrieb 14 angedeutet. Über eine nicht gezeigte elektronische Steuervorrichtung wird der Start/Stop-Antrieb der Werke gesteuert, was einen exakt dosierbaren Vorschub, d. h. exakt definiertes Flockengewicht, variable Flockenfrequenz und beliebige Eintragsfolge der Flocken ermöglicht.

Der Flockenkanal K besitzt einen Einlaßabschnitt 17 mit relativ weitem Querschnitt, an den sich eine Luftdüse 18 und ein Beschleunigungsteil 19 mit gegenüber dem Einlaßabschnitt 17 engerem, z. B. um 20% engerem Querschnitt anschließt. Unten ist ein Kopfstück 20 vorgesehen, das einen Flockenführungs-Hohlkörper 21 trägt. In den Fig. 1 und 2 ist der Flockenführungs-Hohlkörper 21 ein Stabkäfig, dessen Stäbe sich in Richtung zum Zwickelbereich 2 verjüngen.

Es werden jeweils zwei Garne 10 einem Flockenkanal K zugeführt. Gemäß Fig. 2 ist oberhalb des Walzenspaltes des Lieferwerks 11 ein Anlegekeil 25 angeordnet, der die aus den beiden schräg angeordneten Streckwerken 12 austretenden Flocken F an die Walzen des Lieferwerks 11 anlegt, so daß diese stets unverzüglich mitgenommen werden. Bei vier gleichzeitig verarbeiteten Garnen 10 vereinigen sich die beiden Flockenkanäle K beim Mundstück. Es ist aber auch denkbar, jeden Flockenkanal K getrennt vom anderen münden zu lassen.

Das Walzenpaar 1 ist in einem Block 22 gelagert. Die Länge des Zwickelbereiches bzw. des Walzenpaares 1 ist größer als die Breite des fertigen Vorgarns 6 bzw. jedes Bandes 4, so daß - Pfeile 24 - die Druckluft in Längsrichtung des Zwickelbereiches, d. h. quer zur Laufrichtung der Bänder 4 und 5, abgelenkt wird und Platz hat, seitlich abzuströmen. Gegebenenfalls sind Absaugungen 23 vorgesehen, um abgelenkte Druckluft auf zunehmen. Jeder Flockenkanal K endet mit einem Abstand oberhalb des Zwickelbereichs 2. Dieser Abstand definiert einen Abströmabschnitt für die Druckluft, wobei der Hohlkörper 21 Teil des Abströmabschnittes ist. Die Luftdüse 18 ist an eine nicht dargestellte Druckquelle angeschlossen, vorzugsweise über ein nicht dargestelltes Mengen- oder Druckregelventil.

Die vereinzelten Flocken F werden durch den mittels der Luftdüse 8 im Einlaßabschnitt 17 erzeugten Unterdruck eingesaugt und im Beschleunigungsteil 19 auf ein Mehrfaches der Laufgeschwindigkeit der Bänder 4, 5 beschleunigt. Die Flocken werden dann mit der durch die Beschleunigung erzeugten kinetischen Energie in den Zwickelbereich Z eingeschossen, wobei sie unmittelbar vor dem Aufschlag durch die querabströmende Druckluft in Querrichtung verformt werden. Beim Aufschlag wird jede Flocke in sich verdichtet und sofort zwischen den Bändern 4, 5 oder Rovings festgelegt und durch den Walzenspalt des Walzenpaares 1 geführt. Die Bänder 4, 5 werden gespannt und ausgebreitet gehalten, so daß die Druckluft keine Fasern aus dem Verbund zu lösen vermag.

Bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 ist der Hohlkörper 21&min; als Trichter 26 mit Durchbrüchen 27 ausgebildet und oberhalb des Walzenpaares 1 gehaltert, z. B. auf dem Halteteil des Walzenpaares 1 oder auf eigenen Abstützungen 31. Die Bänder 4, 5 laufen über die oberen Ränder des Trichters 26 und dessen Innenseiten entlang in den Zwickelbereich 2, so daß sie das Walzenpaar 1 erst im Walzenspalt berühren. Unterhalb des Trichters 26 wird die verbleibende Druckluft seitlich angelenkt, so daß jede Flocke vor dem Aufschlag querorientiert und dann wie ein Stäbchen eingeklemmt wird.

Sofern der Trichter 26 einen runden oder ovalen Querschnitt hat, begrenzen die gespannt umgelenkten Bänder 4, 5 einen runden Einschußkanal für die Flocken. Die Druckluft kann durch die Bänder und die Durchbrüche 27 hindurch seitlich abströmen. Auch im oberen Teil des Zwickelbereiches 2 kann die Druckluft noch durch die Bänder seitlich abströmen. Jede Flocke F wird beim Aufschlag sofort festgeklemmt.

Im oberen Teil von Fig. 3 ist erkennbar, daß die Luftdüse 18 einen den Flockenkanal K außen umfassende Leitkammer 28 aufweist, die über in Umfangsrichtung verteilte oder sogar einen zusammenhängenden Schlitz bildende Einströmöffnungen 29 zum Inneren des Flockenkanals K führt. Im Anschluß an die Einströmöffnungen 29 ist eine Durchmesserverengung 30, z. B. in Form einer konvex gerundeten Schulter oder einer kegeligen Schulter vorgesehen, die einen ausgeprägten Düseneffekt erzeugt, dank dessen die einströmende Luft hauptsächlich als der Innenwand des Beschleunigungsteils 19 nach unten folgender Luftvorhang nach unten strömt. Besonders wichtig ist, daß dieser Luftvorhang in eine Drehbewegung um die Längsachse des Beschleunigungsteils 19 versetzt wird, so daß jeder Flocke F eine Drehbewegung aufgezwungen wird, die zu ihrer Verfestigung beiträgt und auch verhindert, daß die Flocken an der Innenwand des Beschleunigungsteils 19 hängenbleiben oder beim Austritt zur Seite abweichen. Zweckmäßigerweise ist die Luftdüse 18 nach Art einer Venturi-Düse aufgebaut.

Bei der Ausführungsform der Fig. 5 ist der Flockenführungs-Hohlkörper 21&min;&min; ein mit Durchbrüchen 27 ausgestatteter Trichter, der mit seiner Abstützung 31, z. B., lose auf das Walzenpaar aufgelegt ist und die Bänder 4, 5 unter sich durchgehen läßt.

Die gleiche Abstützungsart kann auch für den Hohlkörper 21&min; der Fig. 3 und 4 benutzt werden, so daß der Trichter 26 mit Abstützungen 31 entweder auf dem Walzenpaar 1 oder auf stationären Abstützungen 32 sitzt.

Da besonders kleine oder leichte Flocken naturgemäß schwieriger zu verarbeiten sind als große und schwere Flocken, kann es zweckmäßig sein, unterschiedliche Flocken-Führungs-Hohlkörper wahlweise einzusetzen oder bei besonders schweren und leicht zu verarbeitenden Flocken den Hohlkörper überhaupt wegzulassen. In Abhängigkeit von der jeweiligen Flockengröße, vom Flockengewicht und vom Effektfaser-Material kann ein Hohlkörper aus einer Vielzahl unterschiedlicher Hohlkörper eingesetzt werden. Dazu ist es zweckmäßig, wenn der Hohlkörper - wie gezeigt - rasch und einfach austauschbar gehaltert ist.

Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist für die beiden Zuführstrecken Z1 und Z2 relativ viel Platz in horizontaler Richtung erforderlich. Zur Platzersparnis und zur Verringerung der notwendigen Bauteile ist die Ausführungsform gemäß Fig. 6 zweckmäßig. Die beiden Zuführstrecken Z1 und Z2 sind zueinander beabstandet und parallel. Die Bänder 4, 5 laufen in der gleichen Richtung. Das Band 5 bzw. die Zuführstrecke Z1 führt direkt zu einer Seite der Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung V, während die zweite Zuführstrecke Z2 seitlich versetzt zunächst an der Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung V vorbeiführt und dann mittels einer Umkehr- und Wendevorrichtung R in die entgegengesetzte Richtung gebracht wird und der anderen Seite der Vorrichtung V zuläuft. Beiden Bändern 4, 5 können gemeinsame Liefer- und Streckwerke 6, 7, 8zugeordnet sein. Dem Band 4 ist im Anschluß an ein Umlenkwalzenpaar 33 ein 90°-Wendeglied 34 zugeordnet, das das Band 4 aus der flachen Lage um 90° dreht, ehe es an einem Umkehrorgan 35 (z. B. einem 180°-Bogen oder einer mitlaufenden Rolle) um 180° umgelenkt wird. Dahinter ist ein weiteres 90°-Wendeglied 36 vorgesehen, das das hochkant laufende Band erneut um 90° dreht, so daß es in der Vorrichtung V mit seiner Oberseite gegen die Oberseite des anderen Bandes 5 angedrückt wird.

Der Kopfteil T läßt sich in eine schon im Betrieb gewesene Vorrichtung für die Herstellung von Vorgarn oder Effektvorgarn integrieren, um diese Vorrichtung umrüsten zu können. In dem Kopfteil T sind dann sämtliche für dieses Verfahren notwendigen Komponenten und Antriebe enthalten. Der Kopfteil läßt sich auch durch ein anderes Kopfteil ersetzen, mit dem Flocken auf herkömmliche Weise eingeblasen werden. Ferner ist es denkbar, im Kopfteil T die Blasstrecke lösbar oder beiseiteschwenkbar anzuordnen, so daß nach Wegschwenken der Blasstrecke die Lieferwerke 11 direkt in die Sandwich-Station A (Fig. 1 und 2) fördern. In den dann erzeugten Effektvorgarnen ergibt sich aber eine Längsorientierung der eingespeisten Flocken und damit im Endprodukt ein anderer Effekt.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen von Effekt-Vorgarn, bei dem mindestens zwei Bänder oder Rovings fortlaufend sandwichartig aufeinandergelegt und dazwischen aus Effektfasermaterial gebildete und über eine Blasstrecke zugeführte Flocken eingetragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Flocke in etwa senkrecht zur Laufrichtung der Bänder oder Rovings in den Zuführstrecken auf eine gegenüber der Laufgeschwindigkeit der Bänder oder Rovings wesentlich höhere Geschwindigkeit beschleunigt, in Querrichtung verformt und freifliegend eingeschossen und beim Aufschlag verzugsfrei eingeklemmt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
    1. a) die Bänder oder Rovings werden unter Spannung quer zu ihrer Laufrichtung ausgebreitet, aus der Laufrichtung abgelenkt und zum Aufeinanderlegen zu einem quer zur Laufrichtung orientierten, V-förmigen Zwickelbereich verformt,
    2. b) die Flocken werden mit Druckluft auf ein Mehrfaches der Laufgeschwindigkeit der Bänder oder Rovings beschleunigt,
    3. c) die Druckluft wird vor dem Aufschlagen der Flocken vorwiegend quer zur Laufrichtung seitlich abgelenkt,
    4. d) jede Flocke wird mit der abgelenkten Druckluft quer zur Laufrichtung verformt, und
    5. e) die querverformte Flocke wird freifliegend in den Zwickelbereich eingeschossen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flocken beim Beschleunigen in der Blasstrecke in eine Drehbewegung um die Beschleunigungsrichtung gebracht werden.
  4. 4. Vorrichtung zum Herstellen von Effekt-Vorgarn, mit Liefer- und Verzugswerke für die Bänder oder Rovings aufweisenden Zuführstrecken zu einer Sandwich-Station, mit einer auf die Sandwich-Station ausgerichteten Blasstrecke für Effektfaser-Flocken, und mit der Blasstrecke vorgeschalteten Liefer- und Verzugswerken für das Effektfasermaterial, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasstrecke (B) einen Beschleunigungsabschnitt (C) aufweist, daß zwischen der Blasstrecke (B) und der Sandwich-Station (A) ein Druckluft-Abström-Abschnitt (E) vorgesehen ist, daß die Sandwich-Station (A) eine Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) für die Bänder (4, 5) oder Rovings aufweist, auf die die Blasstrecke (B) ausgerichtet ist, und daß die Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) als Druckluft-Ablenkeinrichtung ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasstrecke (B) wenigstens einen Flockenkanal (K) mit einer Druckluftdüse (18), einem weiten Einlaßabschnitt (17) und einen gegenüber dem Einlaßabschnitt (17) enger ausgebildeten Beschleunigungsteil (19) aufweist, und daß bei mehreren Flockenkanälen (K) diese bis zum Abströmabschnitt (E) voneinander getrennt verlaufen oder vor dem Abströmabschnitt (E) untereinander verbunden sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüse (18), vorzugsweise, als Venturidüse ausgebildet ist, und allseitig Einströmöffnungen (29) in den Flockenkanal (K) aufweist, daß die Einströmöffnungen (29) zwischen dem Einlaßabschnitt (17) und dem Beschleunigungsteil (19) angeordnet und mit einer um den Flockenkanal (K) außen umlaufenden Leitkammer (28) verbunden sind, und daß an der dem Einlaßabschnitt (17) gegenüberliegenden Seite der Einströmöffnungen (29) eine Durchmesserverengung (30) in Form einer konvex gerundeten oder kegeligen Schulter, vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlaßabschnitt (17) ein Lieferwalzenpaar (11) angeordnet ist, auf dessen Walzenspalt die Auslässe zweier Verzugsriemenpaare (12) ausgerichtet sind, und daß vor dem Walzenspalt des Lieferwalzenpaares (11) ein, vorzugsweise am Lieferwalzenpaar (11) abgestützter, Faser-Anlegekeil (25) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasstrecke (B) in einem Abstand von der Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) endet, und daß der Abströmabschnitt (E) durch den Abstand gebildet oder innerhalb des Abstands angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) ein einen Walzenspalt bildendes Walzenpaar (1) mit mindestens einer angetriebenen Walze aufweist, das der Blasstrecke (B) zugewandt einen seitlich und oben offenen Zwickelbereich (2) bildet, der quer zur Laufrichtung länger ist als die aufgebreiteten Bänder (4, 5) oder Rovings.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich des Zwickelbereiches (2) eine Luftabsaugung (23) vorgesehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Abströmabschnitt (E) ein, sich vorzugsweise in den Zwickelbereich (2) verjüngender, beidendig offener Flockenführungs-Hohlkörper (21, 21&min;, 21&min;&min;) mit seitlichen Luftaustrittsöffnungen (27) vorgesehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (21, 21&min;, 21&min;&min;) ein Stabtrichter oder ein Trichter mit durchbrochener Wandung ist.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (21, 21&min;, 21&min;&min;) an einem Mundstück (20) der Blasstrecke (B) oder auf dem bzw. beim Walzenpaar (11) der Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) abgestützt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (24&min;) unterhalb der in den Walzenspalt einlaufenden Bänder (4, 5) oder Rovings auf dem oder beim Walzenpaar (11) abgestützt ist und die Bänder (4, 5) oder Rovings im Zwickelbereich (Z) von den Walzen beabstandet hält und direkt in den Walzenspalt führt.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei koplanare parallele Zuführstrecken (Z1, Z2) für je ein Band (4, 5) oder ein Roving vorgesehen sind, von denen die eine (Z1) direkt zur Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) und die andere (Z2) über eine Richtungsumkehr- und Wendevorrichtung (R) zur Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) führt, daß zur Richtungsumkehr ein Umkehrorgan (35) wie ein Bogen oder eine Rolle und zum Wenden je ein 90°-Wendeglied (34, 35) vor bzw. hinter dem Umkehrorgan (35) vorgesehen ist, und daß die Blasstrecke (B) in etwa senkrecht zu der Ebene (G) der Zuführstrecken (Z1, Z2) von oben auf die Mitte der Umlenk- und Aufeinanderlegevorrichtung (V) ausgerichtet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasstrecke (B) mit den Lieferund Verzugswerken (11-14) für Effektfasermaterial (E1-E4) in einem Kopfteil (T) untergebracht ist, der in der Vorrichtung (S) zwischen einer Arbeitsstellung und einer Passivstellung verfahrbar oder hochschwenkbar angeordnet ist.






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