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Wertkarte mit Elektronik-Wert-Chip - Dokument DE4218923A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4218923A1 22.10.1992
Titel Wertkarte mit Elektronik-Wert-Chip
Anmelder Haiss, Ulrich, 7615 Zell, DE
DE-Anmeldedatum 10.06.1992
DE-Aktenzeichen 4218923
Offenlegungstag 22.10.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.10.1992
IPC-Hauptklasse B42D 15/10
IPC additional class // B42D 109:00  
Zusammenfassung Wertkarten mit Elektronik-Wert-Chip finden z. B. als Telefonkarten für Fernsprechgeräte Verwendung. Wertkarten, auf denen das elektronisch gespeicherte "Guthaben" verbraucht ist, werden vollständig entsorgt, obwohl nur der Elektronik-Wert-Chip verbraucht ist, der Kartenkörper selbst aber weiterverwendet werden könnte. Die neue Wertkarte soll dies ermöglichen.
Zwischen zwei dauerhaft miteinander verbundenen Schichten (1, 2) befinden sich Hohlraumtaschen (3), die in Richtung der Aussparungen (4, 5) offen sind. Am Elektronik-Wert-Chip (6) sind elastisch biegsame Haltelaschen (7) angebracht. Ein neuer Chip wird mit zusammengedrückten Haltelaschen in Aussparung (4) auf den Kartenkörper aufgesetzt. Durch leichten Druck auf den Chip schnellen die Haltelaschen (7) in die Hohlraumtaschen (3) und fixieren den Chip. Durch Aussparung (5) kann ein verbrauchter Chip mit einem dünnen Gegenstand wieder herausgepreßt werden.
Die neue Wertkarte mit wechselbarem Elektronik-Wert-Chip eignet sich als Telefonkarte für Fernsprechgeräte, Mehrfach-Eintrittskarten und alle sonstigen Wertkarten mit Elektronik-Wert-Chip.

Beschreibung[de]

Es ist bekannt, daß Wertkarten mit Elektronik-Wert-Chip als bargeldlose, an Automaten einlösbare Wertspeicher dienen, die in ihrem integrierten Elektronik- Wert-Chip gespeicherte, veränderbare "elektronische" Guthaben beinhalten. Überwiegend im Scheckkartenformat kommen die Wertkarten z. B. bei öffentlichen Telefonen (als Telefonkarte) genauso zum Einsatz wie als Mehrfach-Eintrittskarten in modernen Schwimmbädern.

Dabei ist allerdings festzustellen, daß eine solche Wertkarte, nachdem das elektronisch gespeicherte Guthaben verbraucht ist, nicht weiter als Wertkarte verwendet werden kann, und auch nicht durch Nachzahlen oder Aufstocken des Guthabens recycelt werden kann. Da Elektronik-Wert-Chip und Kartenkörper fest miteinander verbunden sind, muß so nicht nur der - im Vergleich zum Kartenkörper - kleine Elektronik-Wert-Chip entsorgt werden, sondern mit ihm auch der durchaus für mehrmalige Wiederverwendung geeignete Kartenkörper.

Der im Anspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,

  • - den Elektronik-Wert-Chip vom Kartenkörper zu trennen,
  • - Elektronik-Wert-Chips in Wertkartenkörpern austauschen zu können, um somit den Wertkartenkörper als Halterung für neue Elektronik-Wert-Chips weiterzuverwenden.


Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß,

  • - nicht für jeden Elektronik-Wert-Chip ein neuer Kartenkörper produziert werden muß,
  • - durch die Weiterverwendung der Kartenkörper die zur Entsorgung anfallende Stoffmenge stark verkleinert wird,
  • - Kartenkörper nur dann zur Entsorgung anfallen, wenn sie tatsächlich unbrauchbar sind,
  • - die zu entsorgenden Kartenkörper völlig frei von Elektronik-Schrott vorliegen,
  • - Rohstoff der sonst nach einmaligem Gebrauch unnütz entsorgten Wertkarten eingespart wird.


Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt

Fig. 1 den Wertkartenkörper ohne Elektronik-Wert-Chip.

Zwischen der oberen Schicht (1) und der unteren Schicht (2) des Kartenkörpers werden durch Einbringen einer vorgeformten Folie zwischen oberer Schicht (1) und unterer Schicht (2) oder durch entsprechende Formgebung der Innenseite von oberer Schicht (1) und bzw. oder unterer Schicht (2) Hohlraumtaschen (3) gebildet, die in Richtung der Aussparungen (4, 5) hin offen sind. Alle Schichten des Kartenkörpers sind dauerhaft miteinander verbunden.

Im Bereich der Aussparungen (4, 5) kann ein Elektronik-Wert-Chip Platz finden, und in den Hohlraumtaschen (3) dessen Haltelaschen (7). Die Hohlraumtaschen können unterschiedlich breit und tief sein, damit der Elektronik-Wert-Chip in nur einer vorgeschriebenen Lage eingesetzt werden kann.

Fig. 2 den einzelnen Elektronik-Wert-Chip mit Haltelaschen.

Am Elektronik-Wert-Chip (6) sind entsprechend den Hohlraumtaschen (3) des Kartenkörpers flexible, elastisch biegbare Haltelaschen (7) angebracht.

Fig. 3 das Einsetzen eines Elektronik-Wert-Chips in den Kartenkörper.

Zum Einsetzen eines Elektronik-Wert-Chips in den Kartenkörper werden die Haltelaschen (7) des Elektronik-Wert-Chips (6) derart in eine Richtung zusammengedrückt, daß sie innerhalb der Aussparung (4) auf die untere Schicht (2) des Kartenkörpers aufgesetzt werden können. Durch den Federeffekt der Haltelaschen (7) des Chips und durch leichten Druck auf diesen Chip schnellen die Haltelaschen (7) in die Hohlraumtaschen (3) und der Elektronik-Wert-Chip sitzt fixiert und gegen Herausfallen gesichert an seinem vorgesehenen Platz. Durch die Aussparung (5) hindurch kann mit einem dünnen Gegenstand ein verbrauchter Elektronik-Wert-Chip wieder aus dem Kartenkörper herausgepreßt werden.

Fig. 4 den Kartenkörper mit montiertem Elektronik-Wert-Chip.

Die Haltelaschen (7) des Elektronik-Wert-Chips (6) greifen in die Hohlraumtaschen (3) des Kartenkörpers und verhindern so ein Herausfallen des Chips.


Anspruch[de]
  1. Wertkarte mit Elektronik-Wert-Chip, insbesondere als Telefonkarte für Fernsprechgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertkarte aus einem Kartenkörper und einem mit ein oder mehreren Haltelaschen versehenen Elektronik-Wert-Chip, welcher nach Verbrauch des in ihm elektronisch gespeicherten Guthabens einfach gegen einen neuen ausgetauscht werden kann, zusammengesetzt ist.






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