PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4115630A1 19.11.1992
Titel Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Weidezaunes
Anmelder Ako-Werke GmbH & Co KG, 7988 Wangen, DE
Erfinder Imdahl, Heinrich, 7989 Amtzell, DE
Vertreter Gaiser, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 14.05.1991
DE-Aktenzeichen 4115630
Offenlegungstag 19.11.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.11.1992
IPC-Hauptklasse H05C 3/00
IPC-Nebenklasse G01R 29/02   G01R 19/00   G01R 17/02   
Zusammenfassung Es wird eine Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Weidezaunes (8) vorgeschlagen, der von einem Elektrozaungerät (1) zyklisch mit Hüteimpulsen beaufschlagt ist. Die Schaltungsanordnung soll einen gegenüber dem ungestörten, hochohmigen Zustand niederohmigen Zustand des Weidezauns (8) anzeigen, auch wenn das Elektrozaungerät (1) eine niedrige Ausgangsimpedanz aufweist.
Die Schaltungsanordnung erfaßt diejenigen Strom- und/oder Spannungsschwankungen, die sich auf einen Hüteimpuls hin je nach dem Zustand des Weidezaunes (8) unterschiedlich gestalten. Eine Auswerteschaltung (11 bis 14) der Schaltungsanordnung vergleicht einen oder mehrere Kennwerte wenigstens einer Halbwelle (a) der Schwingungen mit einem Normalwert (tm), der im ungestörten Zustand des Weidezaunes (8) eingehalten ist. Die Auswerteschaltung steuert bei einer Abweichung des Kennwerts vom Normalwert eine Anzeigeeinrichtung (15) zur Abgabe des Signals an.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Weidezaunes, der von einem, insbesondere eine niedrige Ausgangsimpedanz aufweisenden, Elektrozaungerät zyklisch mit Hüteimpulsen beaufschlagt ist, mit einer Auswerteschaltung und einer Anzeigeeinrichtung, die im gestörten Zustand des Weidezaunes ein Signal abgibt.

Marktbekannt sind neben Elektrozaungeräten mit hoher Ausgangsimpedanz, solche mit niedriger Ausgangsimpedanz. Bei solchen Elektrozaungeräten mit niedriger Ausgangsimpedanz erfolgt die maximale Leistungsabgabe bei einer Zaunimpedanz von beispielsweise 500 Ohm. Solche Elektrozaungeräte sind mit einer elektrischen Impulserzeugerschaltung mit Ladekondensator und einer Kontrolleinrichtung zur Überwachung der Mindestzaunspannung ausgestattet. Diese Mindestzaunspannung liegt nach VDE-Vorschriften bei 2 kV.

Solche leistungsstarken Elektrozaungeräte mit niedriger Ausgangsimpedanz eignen sich auch zum Betrieb langer Weidezäune. Sie bieten auch bei schlecht isolierten Weidezäunen oder Zaunbewuchs noch eine hohe Hütesicherheit. Die Mindestspannung von 2 kV der Hüteimpulse ist selbst bei teilweiser Bodenberührung des Weidezaunes noch gewährleistet.

Nachteilig ist bei solchen leistungsstarken Elektrozaungeräten, daß der Anwender höchstens unzureichende Informationen über den Zaunzustand erhält. In der Praxis kann beispielsweise der Fall eintreten, daß bei teilweiser Bodenberührung des Zaunes das Vieh ausbrechen kann. Denn der Anwender erkennt die Bodenberührung des Zaunes nicht, weil die Mindestzaunspannung von 2 kV weiterbesteht und die Kontrolleinrichtung dies anzeigt. Diese Gegebenheiten sind gerade bei leistungsstarken Elektrozaungeräten nachteilig, da diese bei langen Weidezäunen eingesetzt werden und bei diesen die Wahrscheinlichkeit von Störstellen bzw. Bodenberührungen steigt.

In der DE 34 39 015 C2 ist ein Elektrozaungerät mit niedriger Ausgangsimpedanz beschrieben. Um einen schnell durchführbaren Test auf einen Mindestwert der Impedanz des angeschlossenen Zauns zu erlauben, ist zwischen der Impulserzeugerschaltung und einer Anzeigeeinrichtung ein Schaltungsteil vorgesehen, mit dem sich die Impedanz des Elektrozaungeräts zeitweilig erhöhen läßt.

In der DE-OS 23 23 212 ist ein Elektrozaungerät mit einer Anzeigeeinrichtung für den Betriebszustand und die Funktionssicherheit des Zauns beschrieben. Es wird hier die Spannungsamplitude des Ladekondensators ausgewertet. Für Elektrozaungeräte mit niedriger Ausgangsimpedanz ist eine solche Schaltung ungeeignet.

In der CH-PS 6 37 000 (DE-OS 28 09 392) ist ein Elektrozaungerät beschrieben, bei dem der Weidezaun eine Zaunschleife bildet, wobei der Zaundraht sowohl mit seinem Anfang als auch mit seinem Ende an das Elektrozaungerät angeschlossen ist. Es wird die am Ende des Zaunes noch vorhandene Zaunspannung gemessen. Eindeutig läßt sich zwar ein Drahtbruch erkennen.

Bodenberührungen lassen sich jedoch kaum auswerten.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die einen gegenüber dem ungestörten, hochohmigen Zustand niederohmigen Zustand des Weidezauns anzeigt.

Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schaltungsanordnung diejenigen Strom- und/oder Spannungsschwingungen erfaßt, die sich auf einen Hüteimpuls hin je nach dem Zustand des Weidezaunes an diesem bzw. am Elektrozaungerät unterschiedlich gestalten, daß die Auswerteschaltung einen oder mehrere Kennwerte wenigstens einer der Halbwellen der Schwingungen mit einem bzw. mehreren Normalwerten vergleicht, der bzw. die im ungestörten Zustand des Weidezauns eingehalten sind, und daß die Auswerteschaltung die Anzeigeeinrichtung bei einer Abweichung des bzw. der Kennwerte von dem zugeordneten Normalwert bzw. den zugeordneten Normalwerten zur Abgabe des Signals ansteuert.

Messungen haben gezeigt, daß jeder Hüteimpuls des Elektrozaungeräts zu Strom- und Spannungsschwingungen am Weidezaun und im Elektrozaungerät führt. Es wurde gefunden, daß die Form dieser Strom- und Spannungsschwingungen von der Impedanz abhängig ist, die der jeweilige Weidezaun bzw. der Zustand des jeweiligen Weidezauns bildet. Bei unterschiedlichen Zuständen des Weidezauns treten entsprechend charakteristisch unterschiedliche Strom- und Spannungsschwingungen auf. Diese erfaßt die Schaltungsanordnung. Deren Auswerteschaltung ist auf einen bzw. mehrere Normalwerte der Halbwellen eingestellt, die auftreten, solange der Weidezaun nicht durch eine Störung niederohmig ist. Die Auswerteschaltung vergleicht diese Normalwerte mit einem bzw. mehreren Kennwerten der jeweils auftretenden Halbwelle. Im gestörten, niederohmigen Zustand weicht der bzw. die Kennwerte von dem bzw. den Normalwerten charakteristisch ab. Die Anzeigeeinrichtung gibt dann ein Signal ab.

Diese Schaltungsanordnung ist nicht auf die Auswertung der Amplitude der Schwingungen angewiesen. Mit ihr lassen sich andere Kennwerte der Halbwellen erfassen. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vergleicht die Auswerteschaltung wenigstens eine der Halbwellen mittels eines Zeitgliedes mit einem Zeit-Normalwert, der bei einem bestimmten Strom- und/oder Spannungsschwellwert vorliegt. Es ist auch möglich, die Polarität und Anzahl der Halbwellen zu erfassen. Die Normalwerte können auch Strom- oder Spannungs-Normalwerte sein. Darüber hinaus kann auch die Phasenverschiebung der Strom- und Spannungshalbwellen ausgewertet werden.

Insgesamt ist durch die Schaltungsanordnung auch bei Elektrozaungeräten mit niedriger Ausgangsimpedanz eine sichere Erkennung einer Bodenberührung des Weidezauns möglich. Darüber hinaus kann auch erkannt werden, ob der Weidezaun eine überwiegend ohmsche oder überwiegend kapazitive Last darstellt. Es ist auch erkennbar, ob der Weidezaun überhaupt an das Elektrozaungerät angeschlossen ist.

Die Schaltungsanordnung kann entweder an den Weidezaun oder sekundärseitig oder primärseitig an das Elektrozaungerät angeschlossen sein. Die Schaltungsanordnung kann in das Elektrozaungerät integriert sein. Sie kann jedoch auch ein eigenes Gerät bilden, das zusätzlich zu einem bekannten Elektrozaungerät dann an dieses bzw. den Weidezaun anschließbar ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 ein Elektrozaungerät mit angeschlossenem Weidezaun schematisch, wobei die Schaltungsanordnung den Primärstrom des Elektrozaungeräts erfaßt,

Fig. 2 eine Alternative zu Fig. 1, wobei die Schaltungsanordnung den Zaunstrom auf der Sekundärseite des Elektrozaungeräts erfaßt,

Fig. 3 eine weitere Alternative zu Fig. 1, wobei die Schaltungsanordnung den Zaunstrom auf der Zaunseite erfaßt,

Fig. 4 den Verlauf der Schwingungen des Primärstroms und der Zaunspannung bei einem niederohmigen, gestörten Zaun niedriger Kapazität - also kurzem Zaun,

Fig. 5 den Strom-Spannungsverlauf entsprechend Fig. 4 bei hochohmigem, ungestörtem Zaun niedriger Kapazität,

Fig. 6 den Strom-Spannungsverlauf entsprechend Fig. 4 bei niederohmigem, gestörtem Zaun hoher Kapazität - also langem Zaun,

Fig. 7 den Strom-Spannungsverlauf entsprechend Fig. 4 bei hochohmigem, ungestörtem Zaun hoher Kapazität,

Fig. 8 den Verlauf der Schwingungen des Zaunstroms und der Zaunspannung bei einem niederohmigen, gestörten Zaun niedriger Kapazität - also kurzen Zaun,

Fig. 9 den Strom-Spannungsverlauf nach Fig. 8 bei einem hochohmigen, ungestörten Zaun niedriger Kapazität,

Fig. 10 den Strom-Spannungsverlauf nach Fig. 8 bei einem niederohmigen, gestörten Zaun hoher Kapazität - also langen Zaun,

Fig. 11 den Strom-Spannungsverlauf nach Fig. 8 bei einem hochohmigen ungestörten Zaun hoher Kapazität,

Fig. 12 eine Schaltungsanordnung zur Überwachung des Primärstroms oder des Zaunstroms durch Auswerten deren erster positiver Halbwelle,

Fig. 13 eine Schaltungsanordnung nach Fig. 12 zur zusätzlichen Auswertung einer negativen Halbwelle und

Fig. 14 eine Schaltungsanordnung nach Fig. 12 zur zusätzlichen Überwachung einer zweiten positiven Halbwelle.

Ein Elektrozaungerät (1) ist in den Fig. 1 bis 3 nur schematisch dargestellt. Im Beispielsfall wurde zur Ermittlung der Strom-Spannungsverläufe nach den Fig. 4 bis 11 ein netzbetriebes Elektrozaungerät mit niedriger Ausgangsimpedanz verwendet, wie es beispielsweise unter der Typenbezeichnung S 8000 (AKO) marktbekannt ist.

Das Elektrozaungerät (1) weist einen Transformator (2) auf, dem primärseitig ein Ladekondensator (3) parallelgeschaltet ist. Beim Schließen eines elektronischen Schalters (4) entlädt sich der Ladekondensator (3) über die Primärwicklung (5) des Transformators (2) und den Schalter (4). Dabei entsteht ein Primärstrom (Ip), wie er in den Stromverläufen nach den Fig. 4 bis 7 dargestellt ist.

Die Sekundärwicklung (6) des Transformators (2) ist an einer Klemme (7) an einen Weidezaun (8) angeschlossen. Außerdem liegt die Sekundärwicklung (6) an einer Erdungsklemme (9). Der ohmsche Widerstand und die Kapazität, die der Weidezaun (8) bildet, sind mit R bzw. C dargestellt. Bei einem Primärstrom (Ip) in der Primärwicklung (5) stellt sich in der Sekundärwicklung (6) bzw. im Weidezaun (8) ein Zaunstrom (Iz) ein, wie er in den Stromverläufen der Fig. 8 bis 11 gezeigt ist. Am Weidezaun (8) steht dabei die Zaunspannung (Uz) an, die in den Spannungsverläufen der Fig. 4 bis 11 gezeigt ist.

Ein ungestörter, gut isolierter Weidezaun (8) ist hochohmig. Sein Widerstand (R) liegt dabei in der Größenordnung von 1 MOhm (vgl. Fig. 5, Fig. 7, Fig. 9), Fig. 11). Ist der Weidezaun (8) beispielsweise durch Bewuchs oder durch Erdberührung gestört, dann ist er niederohmig. Sein Widerstand kann dabei etwa 500 Ohm betragen (vgl. Fig. 4, Fig. 6, Fig. 8, Fig. 10). Die Zaunspannung (Uz) sinkt dabei nicht unter die nach VDE- Vorschriften vorgesehene Mindestspannung von 2 kV.

Ist der Weidezaun (8) vergleichsweise kurz, dann ist seine Kapazität (C) niedrig. Bei einem kurzen Weidezaun (8) von 1 km Länge beträgt die Kapazität (C) etwa 10 nF (vgl. Fig. 4, Fig. 5, Fig. 8, Fig. 9). Die Kapazität (C) steigt bei längeren Weidezäunen (8) um etwa 10 nF/1 km. Für lange Weidezäune wird bei der Bemessung der Elektrozaungeräte mit Weidezaunkapazitäten bis zu 1 F gerechnet (vgl. Fig. 6, Fig. 7, Fig. 10, Fig. 11).

Bei den Ausführungsbeispielen ist eine Schaltungsanordnung (10) vorgesehen, die wenigstens eine Stromhalbwelle der Schwingung des Stromes (Ip bzw. Iz) erfaßt, welche sich einstellt, wenn ein Hüteimpuls durch Schließen des Schalters (4) erzeugt wird. Nach Fig. 1 erfaßt die Schaltungsanordnung (10) den Primärstrom (Ip). Nach den Fig. 2 und 3 erfaßt die Schaltungsanordnung (10) den Zaunstrom (Iz). Dabei erfaßt beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Schaltungsanordnung (10) den Zaunstrom (Iz) an der Sekundärwicklung (6), also im Elektrozaungerät (1). Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 erfaßt die Schaltungsanordnung (10) den Zaunstrom (Iz) am Weidezaun (8). Sie kann dabei als zu dem Elektrozaungerät (1) zusätzliches Gerät aufgebaut sein.

Ein Vergleich der Stromverläufe des Primärstroms in den Fig. 4 und 5 zeigt, daß sich die erste Halbwelle des Primärstromes (Ip) bei einem niederohmigen Weidezaun (8) (vgl. Fig. 4) deutlich von dem Verlauf der ersten positiven Stromhalbwelle bei einem hochohmigen, ungestörten Zaun (vgl. Fig. 5) unterscheidet. Nach Fig. 4 ist die erste Stromhalbwelle - abgesehen von ihrer höheren Amplitude - zeitlich wesentlich länger als bei Fig. 5. Gleiches ergibt sich beim Vergleich der ersten positiven Halbwellen des Zaunstromes (vgl. Fig. 8 und Fig. 9). Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 12 wird dieser charakteristische Unterschied ausgewertet.

Ein Vergleich der Verläufe des Primärstroms (Ip) bei einem Weidezaun (8) mit großer Kapazität (0,5 F bis 1 F), also einem langen Weidezaun, zeigt, daß sich im niederohmigen (500 Ohm), d. h. gestörten Zustand (vgl. Fig. 6) die erste positive Halbwelle des Primärstromes (Ip) nur wenig von der im ungestörten Zustand (vgl. Fig. 7) unterscheidet. Jedoch tritt im ungestörten Fall (vgl. Fig. 7) nach der ersten positiven Halbwelle (a) eine charakteristische, negative Halbwelle(b) auf. Außerdem tritt nach dieser eine zweite positive, charakteristische Halbwelle (c) auf.

Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 13 ist der Primärstrom (Ip) zusätzlich auf das Auftreten der negativen Halbwelle (b) überwacht. Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 14 ist der Primärstrom (Ip) zusätzlich auf das Auftreten der zweiten positiven Halbwelle (c) überwacht. Gleiches ergibt sich beim Vergleich der Fig. 10 und 11 für den Zaunstrom (Iz). Auch hier treten im ungestörten Zustand nach der ersten positiven Halbwelle (a) die negative Halbwelle (b) und die zweite positive Halbwelle (c) auf. Dementsprechend eignen sich die Schaltungsanordnungen nach den Fig. 13 und 14 auch zur Überwachung des Zaunstromes (Iz).

Die Schaltungsanordnung (10) ist an einen Meßwiderstand (Rm) angeschlossen, über den entweder der Primärstrom (Ip) (vgl. Fig. 1) oder der Zaunstrom (Iz) (vgl. Fig. 2, Fig. 3) fließt. An den Meßwiderstand (Rm) ist ein Eingang eines Vergleichers (11) angeschlossen, der beispielsweise von einem Operationsverstärker als Schwellwertschalter gebildet ist. An den anderen Eingang des Vergleichers (11) ist eine Schwellwertspannung (Us) gelegt. Ausgangsseitig liegen am Vergleicher (11) ein Zeitglied (12) und ein UND-Gatter (13). Das Zeitglied (12) ist ebenfalls an das UND-Gatter (13) angeschlossen und liegt über ein RC-Glied aus einem Kondensator (C1) und einem Widerstand (R1) an einem Rücksetzeingang (R) an einem Speicherglied (14), das beispielsweise von einem Flip-Flop gebildet ist. An dessen Setzeingang (S) liegt das UND-Gatter (13). Sein Q-Ausgang ist mit einer Anzeigeeinrichtung (15), beispielsweise einer Leuchtanzeige verbunden.

Das RC-Glied (R1, C1) erzeugt einen differenzierten Impuls, der das Speicherglied (14) zu Beginn jedes Zaunimpulses, bei dem der Schwellwert (Us), zurücksetzt. Ohne das RC-Glied (R1, C1) können am Rücksetzeingang (R) und am Setzeingang (S) gleichzeitig "H"-Signale anliegen und damit zu einer Fehlfunktion des Speichergliedes (14) führen.

Das Zeitglied (12) erzeugt ein Meßfenster, innerhalb dessen ein Ereignis stattfinden muß. Beim Überschreiten des Schwellwertes (Us) am Vergleicher (11) schaltet dieser auf "L" und startet damit das Zeitglied (12), dessen Ausgang dann für die Zeit (tm) "H" wird. Ändert sich während der Zeit (tm) der Zustand des Vergleicherausgangs, so hat das keinen Einfluß auf die Zeit (tm). Das Zeitglied ist also "nicht nachtriggerbar". Nach Ablauf der Zeit (tm) wird der Ausgang des Zeitgliedes (12) "L". Ist über die Zeit (tm) hinaus der Vergleicherausgang "L", dann bleibt der Ausgang des Zeitgliedes (12) so lange "H".

Die Funktionsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 12 ist etwa folgende:

Zum Zeitpunkt (t0) - beim Hüteimpulsanfang - (vgl. Fig. 4, Fig. 5) überschreitet die vom Primärstrom bzw. Zaunstrom abgeleitete Meßspannung (Um) die Schwellwertspannung (Us). Dadurch wird das nicht nachtriggerbare Zeitglied (12) für eine Zeit (tm) gestartet, die für den ungestörten Zaunzustand einen Normalwert bildet. Die Zeit (tm) ist so bemessen, daß sie länger als die Zeit zwischen den Zeitpunkten (t0 und t1) (vgl. Fig. 4, 5) ist, wobei der Zeitpunkt (t1) derjenige ist, zu dem die erste Halbwelle (a) im ungestörten Zustand den Schwellwert (Us) wieder unterschreitet. Die Zeit (tm) ist jedenfalls kürzer als die Zeit zwischen dem Zeitpunkt (t0) und dem Zeitpunkt (t2) (vgl. Fig. 4), in dem die erste Halbwelle (a) im gestörten Zustand die Schaltschwelle (Us) unterschreitet.

Gleichzeitig mit dem Starten des Zeitgliedes (12) wird über das Zeitglied (12) und das RC-Glied (C1, R1) das Speicherglied (14) über seinen Rücksetzeingang (R) zurückgesetzt. Dadurch leuchtet die Anzeigeeinrichtung (15) zunächst an sich. Dies allein bildet jedoch noch nicht das eigentliche Signal für einen gestörten Zustand des Weidezauns (8).

Bei ungestörtem, hochohmigem Zaun unterschreitet die erste Stromhalbwelle (a) und damit die Meßspannung (Um) den Spannungsschwellwert (Us). Dieser Zeitpunkt (t1) liegt innerhalb der Zeitdauer (tm) des Zeitgliedes (12). Zum Zeitpunkt (t1) wird der Vergleicherausgang "H" und über das UND-Gatter (13) wird das Speicherglied (14) über seinen Eingang (S) gesetzt, so daß nun nach dieser kurzen Zeit, beispielsweise 0,05 ms die Anzeigeeinrichtung (15) erlischt. Während dieser kurzen Zeit ist das Leuchten der Anzeige nicht als Signal wahrzunehmen. Es kann jedoch für einen Test der Funktion der Schaltungsanordnung ausgenutzt werden.

Das Speicherglied (14) bleibt nun gesetzt bis - nach beispielsweise 1,2 s - der nächste Hüteimpuls auftritt.

Ist jedoch der Weidezaun (8) niederohmig, dann unterschreitet der Primärstrom (Ip) bzw. der Zaunstrom (Iz) und damit die Meßspannung (Um) die Schwellwertspannung (Us) innerhalb der Zeitdauer (tm) des Zeitgliedes (12) nicht, dann liegt bei Ablauf der Zeitdauer (tm) am Ausgang des Zeitgliedes (12) und damit am einen Eingang des UND-Gatters (13) "L"-Potential, so daß der Speicher über seinen Setzeingang (S) auch dann nicht gesetzt wird, wenn später zum Zeitpunkt (t2) am Ausgang des Vergleichers (11) "H"-Potential auftritt. Das Speicherglied (14) wird also nicht gesetzt, so daß die Anzeigeeinrichtung (15) weiterleuchtet. Der Benutzer erhält dadurch ein Signal, daß der Weidezaun (8) niederohmig ist, beispielsweise weil er durch eine Bodenberührung gestört ist.

Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 13, die nicht nur die Halbwelle (a), sondern auch die Halbwelle (b) überwacht, sind zusätzlich zur Schaltungsanordnung nach Fig. 12 Vergleicher (16, 17) vorgesehen, deren einen Eingänge am Meßwiderstand (Rm) liegen. Der andere Eingang des Vergleichers (16) liegt an einer weiteren Schwellwertspannung (Us2). Der andere Eingang des Vergleichers (17) liegt an einer weiteren Schwellwertspannung (Us1). Dem Vergleicher (17) ist ein weiteres Zeitglied (18) nachgeschaltet, das auf eine Zeitdauer (tu) eingestellt ist. Sein Ausgang liegt an einem UND-Gatter (19), an dem auch der Vergleicher (16) liegt. Das UND-Gatter (19) liegt zusammen mit dem UND-Gatter (13) über ein ODER-Gatter (20) an dem Speicherglied (14).

Das Zeitglied (18) ist wie das oben beschriebene Zeitglied (12) nicht nachtriggerbar. Beim Überschreiten des Schwellwertes (Us1) am Vergleicher (17) schaltet dieser auf "L" und startet das Zeitglied (18) mit der Zeit (tu). Die Zeit (tu) ist so bemessen, daß sie länger ist als die Zeit zwischen den Zeitpunkten (t01 und t4) (vgl. Fig. 7), wobei t01 der Zeitpunkt ist, zu dem die erste Halbwelle (a) bei hoher Kapazität - also langem Zaun - den Schwellwert (Us1) überschreitet. t4 ist der Zeitpunkt, in dem die negative Halbwelle (b) "0" wird. Die Zeit (tu) wird also so bemessen, daß sie lange genug ist, ein optisches oder akustisches Signal für den Benutzer deutlich erkennbar zu machen, jedoch vor dem Auftreten eines nächsten Hüteimpulses endet.

Die zusätzliche Wirkungsweise ist im wesentlichen folgende:

Bei einem hochohmigen Zaun sehr großer Kapazität (vgl. Fig. 7) wird während der Zeit (tm) der Schwellwert (Us) nicht unterschritten, der Speicher (14) wird nicht gesetzt und da die Anzeige weiterleuchtet, würde eine Fehlanzeige erfolgen. Dies wird jedoch durch die Schaltungserweiterung nach Fig. 13 verhindert.

Zum Zeitpunkt (t01) überschreitet die positive Halbwelle (a) den Schwellwert (Us1) des Vergleichers (17), so daß das Zeitglied (18) mit der Zeit (tu) gestartet wird. Zum Zeitpunkt (t3) überschreitet aufgrund des hochohmigen Zaunes die negative Halbwelle (b) des Primärstroms (Ip) den Schwellwert (Us2), und der Ausgang des Vergleichers (16) wird innerhalb der Zeit (tu) "H". Dadurch ist die Bedingung des UND-Gatters (19) erfüllt und über das ODER-Gatter (20) wird das Speicherglied (14) gesetzt, so daß die Anzeigeeinrichtung (15) erlischt.

Dieses bis dahin kurze Leuchten der Anzeigeeinrichtung (15) ist für den Benutzer kaum wahrnehmbar, kann jedoch für Testzwecke genutzt werden. Der Benutzer erhält durch das Nichtleuchten der Anzeigeeinrichtung (15) den Hinweis, daß der Weidezaun (8), der eine hohe Kapazität (C), beispielsweise 0,5 F bis 1 F, aufweist, ungestört ist.

Ist der Weidezaun (8) dagegen niederohmig, d. h. gestört, wird während der Zeitdauer (Tu) des weiteren Zeitgliedes (18) der Schwellwert (Us2) des Vergleichers (16) nicht erreicht. Das Speicherglied (14) bleibt also zurückgesetzt, so daß die Anzeigeeinrichtung (15) weiterleuchtet, bis ein neuer Hüteimpuls auftritt.

Diese Schaltungseinrichtung ist also sowohl für die Überwachung eines kurzen als auch eines langen Weidezaunes geeignet. Gleiches gilt für die Schaltungsanordnung nach Fig. 14.

Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 14 ist zusätzlich zum Vergleicher (11) ein weiterer Vergleicher (21) vorgesehen, an dem eine Schwellwertspannung (Us3) liegt. Ausgangsseitig liegt der Vergleicher (21) und nicht der Vergleicher (11) an dem UND-Gatter (13). Das RC-Glied liegt hier am Ausgang des Vergleichers (11).

Bei dieser Schaltungsanordnung wird der Primärstrom (Ip) bzw. der Sekundärstrom (Iz) zusätzlich auf die zweite positive Halbwelle (c) überwacht. Die Anzeigeeinrichtung (15) bleibt nur dann leuchtend, wenn die zweite positive Halbwelle (c) den Schwellwert (Us3) nicht überschreitet.

Die Wirkungsweise ist im einzelnen folgende:

Zum Zeitpunkt (t0) wird die Schwellwertspannung (Us) überschritten (vgl. Fig. 5, 7), der Ausgang des Vergleichers (11) wird "H" und über das RC-Glied (C1, R1) wird das Speicherglied (14) über seinen Rücksetzeingang (R) zurückgesetzt. Dadurch leuchtet die Anzeigeeinrichtung (15) zunächst an sich. Dies allein bildet jedoch nicht das eigentliche Signal für einen gestörten Zustand des Weidezaunes (8).

Zum Zeitpunkt (t1) (vgl. Fig. 5, 7) wird die Schwellwertspannung (Us) unterschritten, der Ausgang des Vergleichers wird "L" und startet dadurch das Zeitglied (12), dessen Ausgang für die Zeit (tm1) "H" ist. Die Zeit (tm1) ist bemessen vom Zeitpunkt (t1) bis zum Zeitpunkt (t6), wobei t1 der Zeitpunkt ist, zu dem die Halbwelle (a) im ungestörten Zustand den Schwellwert (Us) unterschreitet und t6 der Zeitpunkt ist, zu dem der Primärstrom (Ip) oder der Zaunstrom (Iz) im gestörten als auch im ungestörten Zustand abgeklungen ist.

Für die Funktion der Schaltungsanordnung ist es unerheblich, ob das RC-Glied (C1, R1) am Ausgang des Vergleichers (11) oder am Ausgang des Zeitgliedes (12) angebunden ist. Im ersten Fall erfolgt die Zurücksetzung des Speichergliedes (14) zum Zeitpunkt (t0), im anderen Fall zum Zeitpunkt (t1).

Beim ungestörten hochohmigen Zaun wird zum Zeitpunkt (t5) (vgl. Fig. 5, 7) der Schwellwert (Us3) überschritten, der Ausgang des Vergleichers (21) wird "H", die Bedingung des UND-Gatters (13) ist erfüllt und über dessen Ausgang wird das Speicherglied (14) über seinen Eingang (S) gesetzt, so daß nun nach dieser kurzen Zeit die Anzeigeeinrichtung (15) erlischt.

Der Schwellwert (Us3) ist so bemessen, daß er von der Amplitude der positiven Halbwelle (a) bei einer Zaunlast (vgl. Fig. 5) nicht erreicht wird, jedoch von der Amplitude der positiven Halbwelle (a) (vgl. Fig. 4, 6) und der zweiten positiven Halbwelle (c) (vgl. Fig. 5, 7) überschritten wird.

Im gestörten, niederohmigen Zustand bleibt der Primärstrom (Ip) der zweiten positiven Halbwelle unterhalb der Schwellwertspannung (Us3) (vgl. Fig. 4, 6), so daß während der Zeit (tm1) der Ausgang des Vergleichers (21) nicht "H" wird und somit der Speicher (14) nicht gesetzt wird und die Anzeigeeinrichtung (15) weiterleuchtet.

Zur Bemessung der Schaltschwellen bzw. Schwellwerte (Us, Us1, Us2) läßt sich zusammenfassend festhalten:

Der Schwellwert (Us) ist so bemessen, daß er bei der Belastung des Elektrozaungeräts mit dem Zaun (Zaunlast) (vgl. Fig. 5) von der Amplitude der positiven Halbwelle (a) des Primärstroms (Ip) überschritten wird.

Der Schwellwert (Us1) kann unterschiedlich bemessen werden. Zur Erkennung der kapazitiven Zaunlast und ihrer Anzeige wird der Schwellwert (Us1) so bemessen, daß er bei einer Zaunlast entsprechend Fig. 4 von der Amplitude der positiven Halbwelle (a) des Primärstroms (Ip) nicht überschritten wird, aber bei einer Zaunlast entsprechend Fig. 6 von der Amplitude der positiven Halbwelle (a) des Primärstroms (Ip) überschritten wird. Die Meldung "kapazitiver Zaun" erfolgt durch Auswertung des Schaltzustandes des Zeitgliedes (18), welchem dafür eine nicht näher dargestellte Schaltstufe nachgeschaltet wird.

Wird auf die Meldung "kapazitiver Zaun" verzichtet, dann können die Schwellwerte (Us, Us1) gleich bemessen sein. Der Vergleicher (17) kann dann entfallen. Das weitere Zeitglied (18) wird dann vom Vergleicher (11) gestartet, sobald dessen Schaltschwelle (Us) überschritten wird.

Der Schwellwert (Us2) ist so bemessen, daß er bei einer Zaunlast nach Fig. 6 von der Amplitude der negativen Halbwelle (b) des Primärstroms (Ip) nicht überschritten und bei einer Zaunlast nach Fig. 7 von der Amplitude der negativen Halbwelle (b) des Primärstromes (Ip) überschritten wird. Die beschriebene Festlegung der Schwellwerte gilt auch für den Zaunstrom (Iz).

Innerhalb des angegebenen Bereichs können die Schwellwerte variiert werden, wodurch die Schaltungsanordnung den Gegebenheiten im Feld, auf dem der Weidezaun installiert wird, angepaßt werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Weidezaunes, der von einem, insbesondere eine niedrige Ausgangsimpedanz aufweisenden, Elektrozaungerät zyklisch mit Hüteimpulsen beaufschlagt ist, mit einer Auswerteschaltung und einer Anzeigeeinrichtung, die im gestörten Zustand des Weidezauns ein Signal abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung (10) diejenigen Strom- und/oder Spannungsschwankungen erfaßt, die sich auf einen Hüteimpuls hin je nach dem Zustand des Weidezauns (8) an diesem bzw. am Elektrozaungerät (1) unterschiedlich gestalten, daß die Auswerteschaltung einen oder mehrere Kennwerte (t0 bis t1) wenigstens einer der Halbwellen (a, b, c) der Schwingungen mit einem bzw. mehreren Normalwerten (tm, tu) vergleicht, der bzw. die im ungestörten Zustand des Weidezaunes (8) eingehalten ist bzw. sind, und daß die Auswerteschaltung (11 bis 14) die Anzeigeeinrichtung (15) bei einer Abweichung des bzw. der Kennwerte von dem zugeordneten Normalwert bzw. den zugeordneten Normalwerten zur Abgabe des Signals ansteuert.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (11 bis 14) wenigstens eine der Halbwellen (a) mittels eines Zeitgliedes (12) mit einem Zeit-Normalwert vergleicht, der bei einem bestimmten Strom- bzw. Spannungsschwellwert (Us) vorliegt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Normalwert so eingestellt ist, daß die Anzeigeeinrichtung (15) bei einem gegenüber dem ungestörten Zustand niederohmigen Weidezaun (8) das Signal abgibt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (11 bis 14) eine erste am Weidezaun (8) oder im Elektrozaungerät (1) auftretende, positive Stromhalbwelle (a) mittels eines Vergleichers (11) und eines Zeitgliedes (12) auswertet, das für die Dauer eines Zeitnormalwerts (tm) startet, wenn am Vergleicher (11) ein Schwellwert überschritten ist, und daß die Auswerteschaltung (11 bis 14) die Anzeigeeinrichtung (15) zur Abgabe des Signals ansteuert, wenn diese Halbwelle (a) - bei gestörtem, niederohmigem Weidezaun (8) - länger andauert als bei ungestörtem, hochohmigem Weidezaun (8).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (11 bis 14, 16 bis 20) eine auf die erste positive Stromhalbwelle (a) folgende negative Stromhalbwelle (b) mittels eines weiteren Vergleichers (17) und eines weiteren Zeitgliedes (18) auswertet, das für die Dauer eines Zeitnormalwertes (tu) startet, wenn am weiteren Vergleicher (17) ein Schwellwert (Us1) überschritten ist, und daß die Auswerteschaltung die Anzeigeeinrichtung (15) zur Abgabe des Signals ansteuert, wenn die negative Halbwelle (b) einen weiteren Schwellwert (Us2) nicht überschreitet.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung eine zweite positive Stromhalbwelle (c) mittels eines weiteren Vergleichers (21) auswertet und die Anzeigeeinrichtung (15) zur Abgabe des Signals ansteuert, wenn die zweite positive Halbwelle (c) nicht auftritt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (11 bis 14) ein Speicherglied (14) aufweist, das die Anzeigeeinrichtung (15) ansteuert und das über den Vergleicher (11) bei jeder ersten positiven Stromhalbwelle (a) eines Hüteimpulses zurückgesetzt wird, und daß das Speicherglied (14) bei ungestörtem Zustand des Weidezauns (8) danach gesetzt wird und bis zum nächsten Hüteimpuls gesetzt bleibt und das Speicherglied (14) bei gestörtem Zustand des Weidezauns (8) zurückgesetzt bleibt.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung der Stromhalbwellen (a) bzw. der Stromhalbwellen (a, b, c) des Primärstroms (Ip) des Elektrozaungeräts (1) oder des Zaunstroms (Iz) über einen Meßwiderstand (Rm) erfolgt.
  9. 9. Schaltungsanordnung Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwiderstand (Rm) am einen Eingang eines Vergleichers (11) liegt, an dessen anderen Eingang ein Schwellwert (Us) gelegt ist, daß der Vergleicher (11) ausgangsseitig an ein Zeitglied (12) und ein UND-Gatter (13) angeschlossen ist, an dessen anderen Eingang das Zeitglied (12) liegt, daß das UND-Gatter (13) am Setzeingang (S) eines Speichergliedes (14) liegt, dessen Rücksetzeingang (R) über ein RC-Glied (C1, R1) mit dem Zeitglied (12) verbunden ist, und daß dem Speicherglied (14) die Anzeigeeinrichtung (15) nachgeschaltet ist.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das UND-Gatter (13) über ein ODER-Gatter (20) am Setzeingang (S) des Speichergliedes (14) liegt, daß am ODER-Gatter (20) ein weiteres UND-Gatter (19) liegt, an das ein weiterer Vergleicher (16) und über ein weiteres Zeitglied (18) ein weiterer Vergleicher (17) angeschlossen sind, und daß die weiteren Vergleicher (16, 17) einerseits am Meßwiderstand (Rm) und andererseits an weiteren Schwellwerten (Us2, Us1) liegen.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwiderstand (Rm) am einen Eingang eines Vergleichers (11) liegt, an dessen anderen Eingang ein Schwellwert (Us) gelegt ist, daß der Vergleicher (11) ausgangsseitig an einem Zeitglied (12) und über ein RC-Glied (C1, R1) an den Rücksetzeingang (R) eines Speichergliedes (14) angeschlossen ist, daß das Zeitglied (14) über ein UND-Gatter (13) an dem Setzeingang (S) des Speichergliedes (14) liegt, daß an den anderen Eingang des UND-Gatters (13) ein weiterer Vergleicher (21) gelegt ist, der eingangsseitig an dem Meßwiderstand (Rm) und an einem weiteren Schwellwert (Us3) liegt, und daß dem Speicherglied (14) die Anzeigeeinrichtung (15) nachgeschaltet ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com