Die Erfindung bezieht sich auf ein Informationsmittel in Form
eines Substrats, das eine unsichtbare Information trägt, die
durch eine geeignete Behandlung des Substrats sichtbar wird.
Gegenstand der Erfindung ist ein Informationsmittel, welches
ein Substrat aufweist, auf das folgendes aufgebracht ist:
(1) Ein Mittel, das elektromagnetische Strahlung im
infraroten bis ultravioletten Bereich des Spektrums absorbiert und
das leicht vom Substrat durch physikalische Maßnahmen
entfernt werden kann, und
(2) ein zweites Mittel, das die Fixierung des ersten Mittels
auf dem Substrat erhöhen kann und das lokalisiert auf das
Substrat aufgebracht ist, um ein unsichtbares Bild zu bilden,
das feststellbar wird, wenn das Substrat einer Behandlung
unterworfen wird, mit der das erste Mittel von den Teilen des
Substrats, auf die das zweite Mittel nicht aufgebracht worden
ist, selektiv entfernt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das erste Mittel
ein solches, das Strahlung im sichtbaren Spektrum absorbiert,
insbesondere ein Farbstoff mit flüchtiger Natur, der eine
Affinität für das Substrat besitzt, der aber leicht in
Abwesenheit des zweiten Mittels vom Substrat entfernt werden
kann, beispielsweise durch Waschen mit einem wäßrigen
Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, wobei ggf. eine
Abriebbehandlung zu Hilfe genommen wird, wie z. B. Bürsten
oder Reiben. Das zweite Mittel ist dann vorzugsweise ein
Farbstoffixierungsmittel, von denen viele in der Technik
bekannt sind.
Besonders geeignete Farbstoffe für die Verwendung gemäß der
Erfindung sind wasserlösliche anionische Farbstoffe. Solche
Farbstoffe gehören zu irgendeiner der bekannten chemischen
Klassen, beispielsweise den Azo-, Anthrachinon-,
Triphendioxazin- und Phthalocyanin-Klassen. Die
Wasserlöslichkeit wird normalerweise durch die Anwesenheit
von anionischen Gruppen erreicht, wie z. B. Sulfonsäure-,
Carbonsäure- oder Phosphonsäure-Gruppen, die üblicherweise in
der Salzform vorliegen. Geeignete Farbstoffe sind z. B. saure
Farbstoffe, Direktfarbstoffe und Reaktivfarbstoffe.
Farbstoffixierungsmittel, die mit anionischen Farbstoffen
verwendet werden können, sind in der Technik bekannt und
umfassen insbesondere kationische Verbindungen, die eine
polymere Struktur aufweisen können, wie z. B.
Polyalkylenbiguanide, Polyethylenimine und polyquaternäre
Ammonium-Verbindungen.
Andere Farbstoffe, die verwendet werden können, sind z. B.
wasserlöslische kationische Farbstoffe, die auch als basische
Farbstoffe bekannt sind und die beispielsweise zu den Azo-,
Triphenylmethan-, Phthalocyanin-, Xanthen-, Azin-, Oxazin-,
Thiazin- oder Acridin-Klassen gehören. Fixierungsmittel, die
gemeinsam mit kationischen Farbstoffen verwendet werden
können, sind z. B. anionische Polymere, wie z. B.
Poly(acrylsäure) und Poly(vinylsulfonsäure).
Der Farbstoff kann auf das Substrat in jeder zweckmäßigen
Weise aufgebracht werden. Beispielsweise kann ein
Zellulosesubstrat, wie z. B. ein Blatt Papier, in eine
wäßrige Lösung des Farbstoffs eingetaucht werden. Das
Fixierungsmittel kann dann durch Bedrucken oder durch eine
andere zweckmäßige Maßnahme aufgebracht werden, um ein
unsichtbares Bild zu erzeugen, das sichtbar wird, wenn das
gefärbte Papier gewaschen wird, wobei der unfixierte Farbstoff
in einem größeren Ausmaß entfernt wird als der fixierte
Farbstoff. Ggf. kann das durch das Bild erzeugte Muster oder
Design eine Nummer oder ein Code sein.
Andere Substrate, die verwendet werden können, sind z. B.
Textilstoffe, Kunststoffblätter und Holz. Der Farbstoff kann
auf das gesamte Substrat oder nur auf einen Teil davon
aufgebracht werden. Das Fixierungsmittel kann auf das Substrat
entweder vor oder nach dem Farbstoff aufgebracht werden,
wobei geeignete Aufbringverfahren Beschreiben, Färben oder
Bedrucken sind und wobei beispielsweise ein Pinsel, ein
Kugel- oder Filzschreiber oder ein Tintenstrahldrucker
verwendet wird.
Der Farbstoff und das Fixierungsmittel werden vorzugsweise
auf das Substrat aus einem wäßrigen Medium aufgebracht, wobei
entweder Wasser alleine oder ein Gemisch aus Wasser und einem
wassermischbaren Lösungsmittel, wie z. B. ein Alkohol
und/oder N-Methylpyrrolidon, verwendet wird, aber es können
auch ggf. nichtwäßrige Lösungsmittel verwendet werden.
Die Informationsmittel der vorliegenden Erfindung sind für
Sicherheitszwecke brauchbar. Beispielsweise können
unsichtbare Codes auf Etiketten, Lotteriescheine, Papierwaren,
Verpackungen und andere Gegenstände aufgebracht werden. Sie
können auch in Spielen, Quizbüchern und Lernhilfsmitteln
verwendet werden und auch dazu, verborgene Embleme und Wörter
auf Kleidung vorzusehen.
Zwar wurde die Erfindung weitgehend unter Bezugnahme auf die
Verwendung von Farbstoffen und Farbstoffixierungsmitteln
beschrieben, aber Fachleuten auf diesem Gebiet der Technik ist
es klar, daß die Farbstoffe durch Mittel ersetzt werden
können, die entweder im infraroten oder ultravioletten Bereich
des Spektrums absorbieren. Solche Mittel könnten, sofern sie
ein anionische Natur aufweisen, gemeinsam mit den
kationischen Fixierungsmitteln, die oben erwähnt wurden, verwendet
werden. Beispiele für Mittel, die im ultravioletten Bereich
absorbieren, sind fluoreszierende Aufheller. Wenn das
endgültige Bild nicht im sichtbaren Bereich absorbiert, dann können
entsprechende Sichtbarmachungsmittel verwendet werden, wie z.
B. UV-Lampen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert.
Beispiel 1Herstellung von Drucktinten2%ige Drucktinte von Acid Red 249
Farbstoff von 100%iger Konzentration (0,4 g) wird in dem
Lösungsmittelgemisch Wasser:Diethylenglycol:N-
Methylpyrrolidon, 6:3:1, (20 g) aufgelöst. Diese Lösung wird
dann durch ein 0,5 µm-Nylonfilter gesiebt.
Acid Red 249 ist ein anionischer Monoazofarbstoff in Form
eines Natriumsalzes.
3%ige Drucktinte des Fixierungsmittels
Polyhexamethylenbiguanid
Polyhexamethylenbiguanid als 20%ige Lösung in Wasser (3 g)
wird zu Wasser (9,6 g), Diethylenglycol (6 g) und N-
Methylpyrrolidon (2 g) zugegeben. Das Gemisch wird gerührt,
um eine klare Lösung herzustellen, und durch ein 0,45 µm-
Nylonfilter filtriert.
Bedruckung/Waschung
Die Drucktinte des Farbstoffs Acid Red 249 wird auf ein
glattes Papier aufgedruckt, wobei ein Piezo-Tintenstrahldrucker
verwendet wird, wie z. B. der Colour Jet 132 oder PJ 1210 von
Canon. Die Farbe wird in einer Blockform aufgedruckt.
Die Tinte des Fixierungsmittels wird anschließend auf den
obigen Farbblock mit dem gewünschten Bild aufgedruckt. Das
Bild ist unsichtbar.
Das hergestellte Bild kann dadurch sichtbar gemacht werden,
daß man den Druck mit Wasser oder einem auf Wasser
basierendem Lösungsmittelsystem behandelt, beispielsweise durch
Waschen oder Bürsten. Das Waschverfahren entfernt den
unfixierten Farbstoff, wobei das fixierte Bild zurückbleibt.
Ein alternatives Verfahren besteht darin, das gewünschte Bild
mit der Tinte des Fixierungsmittels auf glattes Papier zu
drucken. Das Bild kann nicht leicht gesehen werden.
Ein gefärbtes Bild kann anschließend dadurch erreicht werden,
daß man den Druck zunächst in eine Lösung von Acid Red 249
und dann in Wasser eintaucht, um den unfixierten Farbstoff zu
entfernen. Der Farbstoff wird durch das Fixierungsmittel
zurückgehalten, wobei ein gefärbtes Bild entsteht.
Beispiel 2Herstellung von Drucktinten3%ige Drucktinte von C. I. Food Black 2
Der Farbstoff mit 100%iger Konzentration (0,6 g) wird in
einem Gemisch aus Wasser:Diethylenglycol, 9:1, (19,4 g)
aufgelöst. Die Lösung wird dann durch ein 0, 5 µm-Nylonfilter
filtriert.
C. I. Food Black 2 besitzt die folgende Struktur:
3%ige Drucktinte des Fixierungsmittels 3-3-Ionenbromid
Das polyquaternäre Ammoniumreagens, 3-3-Ionenbromid, mit
einem gewichtsmäßigen Durchschnittsmolekulargewicht von 15000
(0,6 g) wird in Wasser:Diethylenglycol, 9:1 (19,4 g)
aufgelöst. Die Lösung wird durch ein 0,45 µm-Nylonfilter
filtriert.
Bedruckung/Waschung
Die Drucktinte des Farbstoffs C. I. Food Black 2 wird auf
glattes weißes Papier aufgedruckt, wobei ein Piezo-
Tintenstrahldrucker oder ein Thermotintenstrahldrucker
verwendet wird. Die Farbe wird in einer Blockform aufgedruckt.
Die Drucktinte des Fixierungsmittels wird anschließend auf
den obigen Farbblock in solcher Weise aufgedruckt, daß der
gesamte Farbstoff unter Aussparung des gewünschten Bilds
fixiert wird. Das Bild ist unsichtbar.
Das Bild kann durch Eintauchen des Drucks in warmes Wasser
während 2 bis 3 min und Spülen mit warmem Wasser, um den
gesamten unfixierten Farbstoff zu entfernen, sichtbar gemacht
werden, wenn dies erwünscht ist. Das Bild ist weiß auf
schwarzem Untergrund.
Beispiel 3Herstellung von Drucktinten2%ige Drucktinte von C. I. Direct Blue 87
Der Farbstoff von 100%iger Konzentration (0,4 g) wird in dem
Lösungsmittelgemisch Wasser: Isopropanol, 80: 20, (19,6 g)
aufgelöst. Die Lösung wird dann durch ein 0,5 µm-Nylonfilter
filtriert.
C. I. Direct Blue 87 ist ein Mononatriumsalz von
trisulfoniertem Kupferphthalocyanin.
3%ige Drucktinte des Fixierungsmittels Poly(1,1-dimethyl-3,5-
dimethylen-piperidiniumchlorid)
Das Fixierungsmittel wird als 20%ige Lösung in Wasser (2 g)
in Wasser (14,01 g) und Isopropanol (3,9 g) eingebracht. Das
Gemisch wird gerührt, und die erhaltene Lösung wird durch ein
0,45 µm-Nylonfilter filtriert.
Bedruckung/Waschung
Die Drucktinte des Farbstoffs wird auf einen Baumwollstoff
aufgedruckt, wobei ein Piezo-Tintenstrahldrucker oder ein
Siebdruck verwendet wird. Die Farbe wird in Blockform
aufgedruckt.
Die Drucktinte des Fixierungsmittels wird dann auf den obigen
Farbblock im gewünschten Bild aufgedruckt. Das Bild ist
unsichtbar.
Das erzeugte Bild kann durch Behandlung des bedruckten
Baumwollstoffs mit Wasser oder einem Wasser/Alkoholgemisch
(Wasser > 70%) sichtbar gemacht werden. Dies kann durch
Bürsten, Wischen oder Eintauchen in das Waschmedium erfolgen.
Das Bild ist blau gefärbt auf dem weißen Untergrund des
Textilstoffs.
Beispiel 4Herstellung von Drucktinten2%ige Drucktinte von C. I. Fluorescent Brightener 28
Der fluoreszierende Aufheller wird mit einer Konzentration
von 100% (0,4 g) in dem Lösungsmittelgemisch
Wasser:Diethylenglycol, 80: 20, (19,6 g) aufgelöst. Die
Lösung wird dann durch ein 0,5 µm-Nylonfilter filtriert. C.
I. Fluorescent Brightener 28 besitzt die Struktur:
worin R für Phenyl, Q für 2-Hydroxyethyl und T für -SO&sub3;Na
steht.
2%ige Drucktinte des Fixierungsmittels
Polyhexamethylenbiguanid (PHMB)
PHMB wird als 20%ige Lösung in Wasser (2 g) in Wasser (17 g)
und Diethylenglycol (1 g) eingebracht. Das Gemisch wird zur
Homogenisierung gerührt, und die erhaltene Lösung wird dann
durch ein 0,45 µm-Nylonfilter filtriert.
Bedruckung/Waschung
Die Tinte des fluoreszierenden Aufhellers wird auf glattes
Papier unter Verwendung eines Piezo- oder
Thermotintenstrahldruckers in Blockform aufgedruckt.
Die Tinte des Fixierungsmittels wird dann auf den obigen
Farbblock im gewünschten Bild aufgedruckt.
Der Block des bedruckten Papiers ist nur klar unter
ultraviolettem Licht sichtbar, und das Bild ist unsichtbar.
Das unsichtbare Bild kann nach einem Waschen des Drucks mit
Wasser zur Entfernung des unfixierten fluoreszierenden
Aufhellers unter ultraviolettem Licht gesehen werden.
Beispiele für andere anionische Farbstoffe, die anstelle der
Farbstoffe der Beispiele 1 bis 3 verwendet werden können,
besitzen die folgenden Strukturen, wobei die Farbstoffe im
allgemeinen in Form ihrer Alkalimetallsalze, beispielsweise
Natriumsalze, verwendet werden.
C.I. Direct Black 51C.I. Direct Black 168
Y steht für -NH&sub2;, X steht für -SO&sub3;H und Z steht für
Phenylazo.
C. I. Direct Blue 199
CuPc(SO&sub3;H)&sub2;(SO&sub2;NH&sub2;)
C. I. Acid Blue 249
CuPc(SO&sub3;H)&sub4;
C. I. Acid Red 35C. I. Acid Red 37C. I. Direct Yellow 84C. I. Direct Yellow 50
X steht für 4,8-Disulphonaphth-2-yl.
C. I. Reactive Orange 88
Ein Beispiel für einen anderen fluoreszierenden Aufheller,
der anstelle von C. I. Fluorescent Brightener 28 in Beispiel
4 verwendet werden kann, ist:
C. I. Fluorescent Brightener 34
Beispiele für andere Fixierungsmittel, die anstelle der in
den Beispielen 1 bis 4 verwendeten Fixierungsmittel verwendet
werden können, sind Poly(ehtylenimin), 3-3-Ionenchlorid der
Struktur,
worin n für 25 bis 300 steht, und Dicyandiamid/Naphthalin-
Kondensate.
Beispiele für Lösungsmittel, die anstelle der in den
Beispielen 1 bis 4 verwendeten Lösungsmittel verwendet werden
können, sind Wasser/Diethylenglycol-Gemische, die 5 bis 40%
Diethylenglycol enthalten, Wasser/Diethylenglycol/N-
Methylpyrrolidon-Gemische, die 60 bis 80% Wasser, 10 bis 35%
Diethylenglycol und 1 bis 10% N-Methylpyrrolidon enthalten,
und Wasser/Alkohol-Gemische, wie z. B. ein 80/20-
Wasser/Isopropanol-Gemisch.
Beispiele für Substrate, die anstelle der in den Beispielen 1
bis 4 verwendeten Substrate verwendet werden können, sind
Textilstoffe aus Baumwolle, Baumwoll/Polyester-Gemischen,
Nylon, Nylon/Wolle-Gemischen, Acetatrayon, Wolle oder
Wollgemischen. Auf Holz basierende Laminate können ebenfalls
verwendet werden.
Beispiel 5Herstellung von Drucktinten2%ige Drucktinte von C. I. Basic Orange 1
Der Farbstoff mit 100%iger Konzentration (0,4 g) wird in dem
Lösungsmittelgemisch Wasser:Diethylenglycol, 0,95:0,5, (19,6
g) aufgelöst. Die Lösung wird durch ein 0,5 µm-Nylonfilter
filtriert. C. I. Basic Orange 1 besitzt die Struktur:
3%-ige Drucktinte des Fixierungsmittels Poly(acrylsäure)
Poly(acrylsäure) (Durchschnittsmolekulargewicht 90000) wird
als 20%ige Lösung in Wasser (3 g) in ein Gemisch aus Wasser
(16,2 g) und Diethylenglycol (1 g) eingebracht. Das erhaltene
Gemisch wird zur Homogenisierung gerührt, und die Lösung wird
durch ein 0,5 µm-Nylonfilter filtriert.
Bedruckung/Waschung
Die Drucktinte des Farbstoffs C. I. Basic Orange 1 wird auf
ein Polyester/Baumwoll-Gemisch (67:33) unter Verwendung eines
Tintenstrahldruckers aufgedruckt. Die Farbe wird in Blockform
aufgedruckt. Die Drucktinte des Fixierungsmittels wird
anschließend über den Farbblock mit der erforderlichen
Mitteilung gedruckt. Die Mitteilung ist weder im sichtbaren
noch im ultravioletten Licht entdeckbar.
Die Mitteilung kann durch Eintauchen des Drucks in warmes
laufendes Wasser während annähernd 30 s sichtbar gemacht
werden.
Ein Beispiel für einen weiteren kationischen Farbstoff, der
anstelle von C. I. Basic Orange 1 in Beispiel 5 verwendet
werden kann, ist C. I. Basic Blue 33.1 mit der Struktur:
CuPc-[CH&sub2;N(C&sub2;H&sub5;)&sub2;]&sub3;.HCl
Ein Beispiel für ein anderes anionisches Fixiermittel, das in
Beispiel 5 anstelle von Poly(acrylsäure) verwendet werden
kann, ist Poly(vinylsulfonsäure) in Form des Natriumsalzes.
Anspruch[de]
1. Informationsmittel, welches ein Substrat aufweist, auf
das folgendes aufgebracht ist:
(1) ein Mittel, das elektromagnetische Strahlung im
infraroten bis ultravioletten Bereich des Spektrums absorbiert und
das leicht vom Substrat durch physikalische Maßnahmen
entfernt werden kann, und
(2) ein zweites Mittel, das die Fixierung des ersten Mittels
auf dem Substrat erhöhen kann und das lokalisiert auf das Substrat
aufgebracht ist, um ein unsichtbares Bild zu bilden, das
sichtbar wird, wenn das Substrat einer Behandlung
unterworfen wird, mit der das erste Mittel von den Teilen des
Substrats, auf die das zweite Mittel nicht aufgebracht worden
ist, selektiv entfernt werden kann.
2. Informationsmittel nach Anspruch 1 , bei welchem das
elektromagnetische Strahlung absorbierende Mittel ein Farbstoff ist,
der eine Affinität für das Substrat besitzt, in Abwesenheit
des zweiten Mittels aber leicht davon entfernt werden kann.
3. Informationsmittel nach Anspruch 2, bei welchem der
Farbstoff ein wasserlöslicher anionischer Farbstoff und das
zweite Mittel ein kationisches Fixierungsmittel ist.
4. Informationsmittel nach Anspruch 2, bei welchem der
Farbstoff ein wasserlöslicher kationischer Farbstoff und das
zweite Mittel ein anionisches Fixierungsmittel ist.
5. Informationsmittel nach Anspruch 1 , bei welchem das
magnetische Strahlung absorbierende Mittel ein fluoreszierender
Aufheller ist.