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Dokument mit magnetisch detektierbaren Sicherheitsmitteln und Streifen mit magnetisch detektierbarem Identifikationskode und Identifikationskode. - Dokument DE3781894T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3781894T2 07.01.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0310707
Titel Dokument mit magnetisch detektierbaren Sicherheitsmitteln und Streifen mit magnetisch detektierbarem Identifikationskode und Identifikationskode.
Anmelder Mantegazza Antonio Arti Grafiche S.r.l., Ospiate di Bollate, Mailand/Milano, IT
Erfinder Mantegazza, Antonio, I-20090 Opera (MI), IT
Vertreter Lorenz, E.; Gossel, H., Dipl.-Ing.; Philipps, I., Dr.; Schäuble, P., Dr.; Jackermeier, S., Dr.; Zinnecker, A., Dipl.-Ing., Rechtsanwälte; Laufhütte, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw.; Ingerl, R., Dr., Rechtsanw., 8000 München
DE-Aktenzeichen 3781894
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, GR, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.12.1987
EP-Aktenzeichen 871189130
EP-Offenlegungsdatum 12.04.1989
EP date of grant 23.09.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.01.1993
IPC-Hauptklasse B42D 15/10
IPC-Nebenklasse

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dokument mit magnetisch detektierbaren Sicherheitsmitteln sowie einen Streifen mit magnetisch detektierbarem Identifikationscode und einen Identifikationscode.

Bekanntermaßen wird bei Banknoten und anderen Dokumenten derzeit ein Streifen verwendet, der aus einer Polyesterunterlage besteht, auf die eine Schicht aus einem detektierbaren metallischen Material aufgebracht ist. Dieser Streifen ist derzeit in den Bogen eingebettet, der die Banknote oder das Dokument bildet, und in der Praxis ist die Erkennung darauf beschränkt, daß festgestellt wird, ob dieses Element in der Banknote oder dergleichen vorhanden ist oder nicht.

In der Praxis kann das Vorhandensein des Streifens keine Information liefern, die einen besonderen Schutz vor Fälschung und/oder Betrug bietet.

Es ist ferner ein Identifikations- oder Erkennungscode bekannt, der auf Dokumente, Produkte, Trägermaterialien und dergleichen aufgebracht ist, beispielsweise auf Schecks, und im wesentlichen aus voneinander beabstandeten Balken besteht, die mit magnetischer Tinte aufgebracht wurden, so daß er durch einen magnetischen Lesekopf gelesen werden kann.

Dieses System, das allgemein mit dem Akronym CMC7 bezeichnet wird, ist kein Antifälschungsmittel für den Verbraucher, da es nur für die automatische Bearbeitung von Schecks verwendet wird, und nachdem diese Balken mit dem bloßen Auge erkennbar sind, können sie ohne weiteres durch normale Entfärbungs- oder Radiermethoden verändert und durch andere Balken ersetzt werden, um auf diese Weise eine Fälschung herzustellen.

In der Praxis ist es bei dem oben beschriebenen Code so, daß der Lesekopf im wesentlichen das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des magnetischen Bereiches und die Breite des magnetischen Bereiches in Leserichtung erfaßt, ohne eine Code erstellen zu können, der nicht veränderbar ist.

Die GB-A-1 127 043 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier, bei dem in dem Papier ein Faden, ein Plättchen oder eine Faser eingebaut ist, die ferromagnetisches Material enthält oder daraus besteht. Ein solches ferromagnetisches Material kann in Form eines Fadens, eines Plättchens oder einer Faser vorliegen, die aus einem nichtferromagnetischen Basismaterial hergestellt sind, welches mit einem Überzug aus ferromagnetischem Material versehen ist. Der Faden kann einen diskontinuierlichen Überzug aus ferromagnetischem Material erhalten, so daß er auf seiner ganzen Länge diskontinuierliche magnetische Eigenschaften zeigt. Ferner können Bänder aus verschiedenen ferromagnetischen Materialien mit unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften auf einen Bogen oder eine Bahn aus dem Basismaterial aufgebracht werden, so daß die daraus hergestellten Fäden, Plättchen oder Fasern jeweils einen Überzug besitzen, der Bänder mit unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften enthält.

Die GB-A-1 585 533 offenbart Sicherheitsvorrichtungen mit magnetischen Eigenschaften, die in Sicherheitspapiere eingebaut werden. Die Erkennung solcher Sicherheitsvorrichtungen kann mit Hilfe von Detektoren erfolgen, die von den inhärenten magnetischen Eigenschaften wie Permeabilität, Remanenz, Hystereseverlust und Koerzitivfeldstärke abhängen, oder von speziellen magnetischen Eigenschaften, die dem magnetischen Material während oder nach der Herstellung der Sicherheitsvorrichtung verliehen wurden, wie zum Beispiel Diskontinuitäten in dem magnetischen Material oder codierte Schwankungen in der Magnetisierung des Materials oder Schwankungen in der Magnetisierung des Materials, die auch nach einer gleichmäßigen Remagnetisierung noch erkennbar sind. Als typisches Beispiel wird ein 0,02 mm dickes Band aus Nickellegierung auf beiden Seiten mit magnetischem Material überzogen. Vor oder nach dem Einbau in das Sicherheitspapier wird die Magnetschicht auf ihrer ganzen Länge mit entgegengesetzten Magnetfeldern sequentiell magnetisiert, so daß die Schicht auf ihrer ganzen Länge alle 2 mm eine Magnetflußumkehr zeigt.

Das Ziel der Erfindung ist es, ein Dokument mit Mitteln zum Schutz vor Fälschung und/oder Betrug zu schaffen, bei dem eine beachtliche Anzahl von Informationen zur Verfügung gestellt werden kann, die die tatsächliche Echtheit des Dokuments garantieren.

Im Rahmen des oben beschriebenen Ziels ist es insbesondere eine Aufgabe der Erfindung, einen speziellen Identifikationscode anzugeben, der neben der herkömmlichen Kombination von freien Zwischenräumen und magnetischen Bereichen eine extrem hohe Anzahl von Informationen liefert.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Identifikationscode anzugeben, der nicht optisch erfaßbar ist, so daß eine betrügerische Reproduktion oder Fälschung des Codes nicht möglich ist.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Code anzugeben, der auf der Kombination einer Vielzahl von Auswertungselementen basiert, so daß es möglich ist, eine praktisch unbegrenzte Anzahl von möglichen Kombinationen zu erhalten, beispielsweise verschiedene Alphabete in verschiedenen Codes, so daß man ein hohes Maß an Sicherheit und Nichtreproduzierbarkeit der mit dem Code gekennzeichneten Dokumente erhält.

Nicht zuletzt ist es Aufgabe der Erfindung, einen Identifikationscode anzugeben, bei dem keine besonderen oder in irgendeiner Weise komplizierten Verfahren zum Aufbringen des Codes auf das mit ihm zu versehende Dokument oder Produkt erforderlich sind.

Das oben beschriebene Ziel sowie die genannten und weitere, aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlichen Aufgaben werden durch ein Dokument mit magnetisch erfaßbaren, vor Fälschung und/oder Betrug schützenden Mitteln gemäß der Erfindung erzielt, wie sie im beiliegenden Anspruch 1 definiert sind.

Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung werden ersichtlich aus der ausführlichen Beschreibung eines Dokuments mit magnetisch erfaßbaren, vor Fälschung und/oder Betrug schützenden Mitteln, sowie aus der Beschreibung eines Streifens mit Identifikationscode, der in dem Dokument eingebettet sein kann, was in der beiliegenden Zeichnung erläutert ist. Darin zeigen:

Fig. 1 eine schematische, teilweise ausgeschnittene Ansicht eines Dokuments gemäß der Erfindung;

Fig. 2 eine schematische Explosionsdarstellung des Bandes, aus dem die Streifen hergestellt werden können;

Fig. 3 einen stark vergrößert dargestellten Längsschnitt durch einen Streifen;

Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Streifen mit Bereichen aus magnetischem Oxid mit variierbarer Feldstärke, erhalten durch Variieren der Dicke der darauf aufgebrachten Schicht in jedem Bereich;

Fig. 5 eine perspektivische Schemadarstellung eines Streifens mit den Bereichen aus magnetischem Oxid und das typische Diagramm der Erfassung durch den magnetischen Lesekopf, woraus die unterschiedlichen Amplituden des Signals entsprechend der Schichtdicke hervorgehen;

Fig. 6 eine Schemadarstellung eines Streifens, bevor er maskiert wird, wobei auf beiden Seiten Bereiche aus magnetischem Material mit unterschiedlicher Feldstärke vorgesehen sind;

Fig. 7 einen Querschnitt durch den Streifen gemäß Fig. 6 nach dem Maskieren;

Fig. 8 eine Schemadarstellung eines Bandes mit Bereichen aus magnetischem Oxid mit unterschiedlicher Feldstärke, welches gemäß einer anderen Ausführungsform hergestellt wurde;

Fig. 9 eine Schemadarstellung eines Streifens, der aus dem Band gemäß Fig. 8 hergestellt wurde;

Fig. 10 eine Ansicht eines maskierten Streifens, der für den Einbau in ein Dokument vorbereitet ist.

Gemäß den oben beschriebenen Figuren, und insbesondere den Figuren 1 bis 3, umfaßt das erfindungsgemäße Dokument mit magnetisch erfaßbaren, vor Fälschung und/oder Betrug schützenden Mitteln, das allgemein mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet ist, ein plattenartiges Element 2, das aus einem papierartigen Material oder einem anderen geeignet erscheinenden Material hergestellt sein kann.

Ein Streifen, allgemein gekennzeichnet durch das Bezugszeichen 3 und dargestellt in Fig. 3, ist eingebettet in das plattenartige Element und kann mit den herkömmlichen Verfahren aufgebracht werden, die derzeit beim Aufbringen von metallischen Streifen im Innern von mit Wasserzeichen versehenem Papier für Banknoten verwendet werden.

Der Streifen 3 ist ferner mit einer Trägerschicht 4 aus Polyester versehen, wo auf mindestens einer Seite voneinander beabstandete magnetische Bereiche 5 aufgebracht sind, die durch Abscheidung von magnetischem Eisenoxid hergestellt wurden.

Die Bereiche 5 stellen in der Praxis einen Strichcode dar, der sich ganz oder teilweise über die Länge des Streifens erstreckt, so daß es möglich ist, auf dem Streifen alle als geeignet erscheinenden Informationen voreinzustellen, die in der Praxis die Fälschung des Streifens unmöglich machen.

Um die optische Erkennung der magnetischen Bereiche 5 zu verhindern, wird eine Farbschicht 6 aufgebracht, die außerdem dazu dient, eine Fälschung oder Reproduktion der Bereiche 5 zu verhindern.

Eine Schicht aus heißschmelzendem Klebstoff 7 ist auf einer Seite oder möglichst auf beiden Seiten des Streifens 3 vorgesehen und dient dazu, den Streifen 3 einstückig mit dem Inneren des plattenartigen Elementes, in das er eingebettet ist, zu verbinden.

In der praktischen Ausführungsform hat der Streifen 3 eine Breite, die extrem reduziert ist und in der Größenordnung von einem Millimeter oder noch weniger liegen kann.

Auf diese Weise ist es möglich, eine beachtliche Anzahl von Informationen zur Verfügung zu haben, die auf jede beliebige Weise codiert sind, und die leicht und schnell mit einem magnetischen Lesekopf erfaßbar und lesbar sind, der das Dokument analysiert.

Der in Fig. 2 dargestellte Streifen wird vorteilhafterweise mit Hilfe eines sehr breiten Bandes 9 hergestellt, auf dem die Bereiche 5 durch die Abscheidung von magnetischem Oxid voreingestellt sind, um eine möglichst industriell anwendbare Produktion zu erreichen.

Die einzelnen Streifen 3 erhält man dann einfach durch einen mechanischen Schnitt entlang der Längsrichtung, der das Band 9 in eine Vielzahl von einzelnen Streifen 3 trennt.

Um die Merkmale der Fälschungssicherheit noch weiter zu verbessern, ist es möglich, einen komplizierteren magnetisch erfaßbaren Code auf den Streifen aufzubringen, um so noch mehr Informationen zu liefern, und um eine Fälschung praktisch unmöglich zu machen.

Wie in den Figuren 4 und 5 schematisch dargestellt ist, besitzt der Code allgemein mit 10 gekennzeichnete Bereiche aus magnetischem Material, die voneinander beabstandet sind durch freie Zwischenräume 11, und die eine variierbare Magnetfeldstärke besitzen. In dem in den Figuren 4 und 5 dargestellten Beispiel wird die Variierung der Magnetfeldstärke dadurch erreicht, daß in der Praxis die Dicke der jeden Bereich 10 bildenden Schicht aus magnetischem Oxid variiert wird.

In der Praxis wird im wesentlichen durch Aufbringen einer Schicht aus magnetischem Oxid in einer Dicke, die senkrecht zu der Trägerschicht variierbar ist, die Feldstärke des erfaßbaren Magnetfeldes variiert, so daß der Lesekopf nicht nur in der Lage ist, in Leserichtung ein Signal zu erzeugen, das eine Funktion der Breite des Bereiches 10 sowie der Breite der freien Zwischenräume 11 ist, sondern auch ein Signal, dessen Amplitude in Abhängigkeit von der Dicke der Schicht veränderbar ist.

In der Praxis wird ein neues Verfahren eingeführt, das derzeit noch nicht verwendet wird beim magnetischen Lesen von alphanumerischen Codes, das aber mit den anderen bekannten Verfahren kombiniert werden kann, um auf diese Weise bei gleicher Anzahl von Elementen eine Anzahl von in Verbindung mit Strichcodes oder sonstigen Codes möglichen Kombinationen zu erhalten, die wesentlich größer ist als es normalerweise der Fall wäre.

Vorteilhafterweise kann die Dicke einer Schicht jeweils ein Vielfaches einer anderen Schichtdicke betragen, um auf diese Weise die Lesebereiche hinsichtlich der Amplitude deutlich zu unterscheiden, so daß die Kombinationsmöglichkeiten beachtlich erweitert werden können.

Ein weitere wichtiger Vorteil, der auf die Verwendung von wechselseitig variierbaren Schichtdicken zurückzuführen ist, besteht darin, daß die verschiedenen Dicken nicht optisch erfaßbar sind, da auch in diesem Fall eine Schicht aus Deckfarbe, wieder gekennzeichnet durch 6, zusammen mit ein oder zwei Schichten aus heißschmelzendem Klebstoff, wieder gekennzeichnet durch 7, aufgebracht ist.

Wie in Fig. 5 dargestellt, erhält man ein Auslesediagramm des erzeugbaren Signals, bei dem es möglich ist, die verschiedenen, von der Schichtdicke abhängigen Pegel der Amplituden des Signals leicht zu identifizieren; wie bereits erwähnt, kann das Auslesen dadurch erleichtert werden, daß man eine Vielzahl von unterschiedlichen Schichtdicken verwendet, um mögliche Zweifel bei der Interpretation der Auslesung des erzeugten Signals zu vermeiden.

Um den erzielbaren Signalbereich weiter zu vergrößern, ohne Produktionsschwierigkeiten bei der Diversifizierung der Schichtdicken hervorzurufen, ist es gemäß der Darstellung in Fig. 6 und 7 möglich, die magnetischen Bereiche sowohl auf der Seite 4a als auch auf der gegenüberliegenden Seite 4b der streifenförmigen Trägerschicht 4 aus Polyester aufzubringen.

In der Praxis ist auf der ersten Seite 4a eine Vielzahl von ersten, mit 20 gekennzeichneten Bereichen vorgesehen, die aus einer Schicht aus magnetischem Oxid mit variierbarer Magnetfeldstärke bestehen, und die voneinander beabstandet sind durch erste freie Zwischenräume 21, das heißt durch Bereiche, in denen eine Schicht aus magnetischem Oxid nicht vorgesehen ist.

Auf der anderen Seite 4b sind zweite Bereiche 23 vorgesehen, die ebenfalls durch eine Schicht aus magnetischem Oxid mit variierbarer Magnetfeldstärke gebildet sind und durch Bereiche 24 voneinander beabstandet sind.

Das Vorhandensein von magnetischem Oxid oder in jedem Fall magnetisch erfaßbaren Bereichen mit variierbarer Feldstärke auf beiden Seiten der Trägerschicht 4 führt zu beachtlichen Vorteilen, da es nun möglich ist, die Anzahl von Kombinationen, die durch den magnetischen Lesekopf erfaßbar sind, beachtlich zu erhöhen.

Aufgrund der Zwischenschaltung der Trägerschicht wird durch den Lesevorgang des Magnetkopfes nicht nur ein Signal erzeugt, dessen Dauer abhängig ist von der Breite des Bereiches in Leserichtung und von der Breite der dazwischen angeordneten freien Zwischenräume, sondern der Lesevorgang erfolgt mit einer Amplitude, die von der Magnetfeldstärke des Bereiches abhängt sowie davon, auf welcher Seite der Trägerschicht der Magnetschichtbereich aufgebracht ist, da die Zwischenschaltung der Trägerschicht eine Veränderung des Abstandes von dem Lesekopf bewirkt und folglich eine Veränderung der Feldstärke des erfaßbaren Magnetfeldes.

Diese Art von Veränderung liefert Werte der Magnetfeldstärke, die "mittel" sind, da bei gleicher Dicke oder Dichte der Schicht das erfaßte Signal veränderbar ist, je nachdem auf welcher Seite der Bereich aufgebracht ist, ohne daß es dadurch beim Aufbringen schwierig ist, die Unterschiede in der Magnetfeldstärke zwischen den einzelnen Bereichen zu erzielen.

Auch in diesem Fall wird eine Schicht aus Deckfarbe aufgetragen, wieder gekennzeichnet durch 6, und ebenfalls eine Schicht aus heißschmelzendem Klebstoff 7, der sich in der Praxis einstückig mit dem Streifen verbindet, sobald er tief in das Papier oder jedenfalls in das Material eingedrungen ist, aus dem das Dokument, Produkt oder dergleichen hergestellt ist, auf das der Identifikationscode gemäß der Erfindung aufgebracht wird.

Die unterschiedliche Magnetfeldstärke der einzelnen Bereiche sowie die unterschiedliche Dicke der Schicht aus magnetischem Oxid gemäß der Darstellung in Fig. 4 bis 7 kann dadurch erreicht werden, daß die Dichte des Magnetfeldes der Schicht variiert wird, wie es in Fig. 8 bis 10 dargestellt ist.

Im einzelnen werden die Bereiche, nun gekennzeichnet durch 30, wieder durch Balken gebildet, die wie in den vorangegangenen Fällen durch freie Zwischenräume 31 voneinander beabstandet sind, und die vorteilhafterweise alle dieselbe Breite in Leserichtung besitzen können, wobei diese Richtung normalerweise senkrecht ist zur Längsrichtung der Balken.

Die Bereiche oder Balken 30 bestehen aus einer Schicht aus magnetischem Oxid mit der Besonderheit, daß die Menge des magnetischen Oxids von Balken zu Balken variierbar ist. Diese Variationsmöglichkeit wird dadurch erreicht, daß jeder der Bereiche 30 Bänder 35 aus magnetischem Oxid aufweist, zwischen denen freie Bänder 36 angeordnet sind, wobei es möglich ist, das Verhältnis zwischen freien Bändern 36 und magnetischen Bändern 35 zu variieren, um auf diese Weise die Menge des in jedem Streifen vorhandenen magnetischen Oxids zu variieren.

Drei verschiedene Mengen von magnetischem Oxid sind in jedem Bereich vorteilhafterweise vorgesehen, wobei diese Mengen vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise, auch in diesem Fall jeweils ein Vielfaches voneinander betragen, um das Auslesen mittels einer klaren Unterscheidung zwischen den verschiedenen Bereichen 30 zu erleichtern.

Die Bänder 35 und 36 verlaufen vorteilhafterweise in einem Winkel in bezug auf die Längsrichtung des einzelnen Bereiches, um auf diese Weise, wie nachfolgend deutlich wird, ein einheitliches Auslesen hinsichtlich der Amplitude des Signals im Lesebereich des magnetischen Lesekopfes zu erreichen, der sich in senkrechter Richtung in bezug auf den Verlauf der Streifen über den Code bewegt.

Dadurch, daß die im Winkel angeordneten Bänder schräg verlaufen, ist es möglich, daß in dem durch den Kopf eingestellten Lesebereich die Menge des erfaßbaren magnetischen Oxids praktisch konstant ist und durch die einander abwechselnden Bänder nicht übermäßig beeinflußt wird, da in der Praxis der Durchschnitt erfaßt wird, also die Menge des im Durchschnitt vorhandenen magnetischen Oxids berücksichtigt wird.

Wie in den vorhergehenden Fällen erzeugt der Lesekopf ein Signal, dessen Dauer abhängig ist von der Breite der einzelnen Bereiche 30 und der freien Zwischenräume 31 in Leserichtung, und dessen Amplitude direkt bestimmt wird von der Menge des in jedem der Bereiche vorhandenen magnetischen Oxids, wobei die Menge abhängig ist von dem Verhältnis zwischen den Bändern aus magnetischem Oxid und den freien Bändern.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß es vom Konzept her theoretisch möglich ist, die Menge an magnetischem Oxid in jedem Bereich dadurch zu verändern, daß man praktisch die Dichte des in der verwendeten Druckfarbe enthaltenen magnetischen Oxids verändert. In der Praxis bzw. bei der Produktion hat dies jedoch den Nachteil, daß zum Aufbringen des Code beim Drucken verschiedene aufeinanderfolgende Schritte durchgeführt werden müssen mit Druckfarben, in denen das magnetische Oxid eine unterschiedliche Dichte besitzt. Dabei ist das große Problem, daß die einzelnen Durchgänge genau ausgerichtet sein müssen.

Wie in der Zeichnung schematisch dargestellt, wird auch in diesem Fall der Code auf eine Trägerschicht aufgebracht, die aus einer Polyesterfolie oder eventuell einer Aluminiumfolie besteht, auf der die Maskierungsschichten 6 und die heißschmelzende Schicht 7 aufgebracht sind.

Gemäß einer bevorzugten, aber natürlich nicht einschränkenden Ausführungsform wird eine magnetische Tinte verwendet, die ferromagnetischen Ferrit enthält und einen Feststoffgehalt von ca. 30% besitzt sowie beim Gebrauch eine Viskosität, die mit einem Ford-Becher Nr. 4 auf ca. 25 Sekunden veranschlagt wird.

Die Dicke der Trägerschicht und aller Deckschichten gemäß obiger Beschreibung hat einen Endwert, der auf ca. 40 um veranschlagt wird.

Aus der obigen Beschreibung wird also deutlich, daß die Erfindung die angestrebten Ziele erreicht, und es wird insbesondere darauf hingewiesen, daß durch das Vorsehen eines Dokumentes, in das ein Streifen mit einem magnetischen Code eingebaut werden kann, bei dem nicht nur mit dem Vorhandensein oder Fehlen von magnetischen Bereichen, sondern auch mit der unterschiedlichen Magnetfeldstärke jedes Bereiches gearbeitet wird, ein Dokument mit einem individuell einstellbaren Code geschaffen wird, da es möglich ist, einen extrem weiten Bereich an Alphabeten vorzusehen, der für jeden einzelnen Benutzer reserviert werden kann, mit einer infolgedessen noch mehr garantierten Zuverlässigkeit.

Ferner kann der magnetische Strichcode durch ein herkömmliches Tiefdruck- oder Offsetdruckverfahren aufgebracht werden, bei dem Bereiche mit unterschiedlichen Mengen von magnetischem Oxid hergestellt werden können, die somit ein hinsichtlich der Amplitude unterschiedliches Antwortsignal erzeugen, mit dem daraus resultierenden Vorteil einer beachtlichen Erhöhung der herstellbaren Kombinationsmöglichkeiten.

Die so ausgelegte Erfindung eignet sich für zahlreiche Modifikationen und Variationen, die alle im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen.

Außerdem kann jedes einzelne Element durch andere technisch äquivalente Elemente ersetzt werden.

In der Praxis kann jedes den jeweiligen Anforderungen entsprechende Material verwendet werden, so lange es sich für den speziellen Verwendungszweck sowie die jeweiligen Formen und Abmessungen eignet.

Soweit in einem Anspruch erwähnte technische Merkmale mit einem Bezugszeichen versehen sind, wurden diese Bezugszeichen ausschließlich für ein besseres Verständnis der Ansprüche eingefügt, und demzufolge haben solche Bezugszeichen keinerlei einschränkende Wirkung auf den Umfang jedes Elementes, das durch solche Bezugszeichen als Beispiel angegeben wurde.


Anspruch[de]

1. Dokument mit magnetisch detektierbaren Sicherheitsmitteln, umfassend ein plattenartiges Element (2), in das mindestens ein Streifen (3) eingebettet ist, auf dem voneinander beabstandete Bereiche (5,10,20, 23,30) angeordnet sind, die durch Abscheiden eines magnetischen Materials gebildet wurden, wobei die Bereiche (5,10,20,23,30) aus magnetischem Material mit einem magnetischen Lesekopf lesbar sind, der außen an das plattenartige Element (2) angelegt werden kann, wobei das Dokument dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bereiche (10,20,23,30) aus magnetischem Material eine variierbare Größe der Magnetfeldstärke besitzen aufgrund von Schwankungen in der Menge des auf die Bereiche (10,20,23,30) abgeschiedenen Materials.

2. Dokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Material aus magnetischem Eisenoxid besteht.

3. Dokument nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (10,20,23,30) aus magnetischem Material stabförmig ausgebildet sind und durch freie Zwischenräume (11,21,24,31) voneinander beabstandet sind.

4. Dokument nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche aus magnetischem Material mit variierbarer Größe der Magnetfeldstärke auf einer Trägerschicht (4) angeordnet sind, wobei die Bereiche (10,20,23) eine Dicke der magnetischen Schicht besitzen, die in der Richtung variierbar ist, die im wesentlichen senkrecht ist zur Anordnungsebene der Trägerschicht (4).

5. Dokument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es die Bereiche (20,23) aus magnetischem Material auf beiden Seiten der Trägerschicht (4) aufweist.

6. Dokument nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Maskierungsschicht (6) aufweist, die auf die Bereiche (10,20,23,30) aufgebracht werden kann, um diese Bereiche zu verdecken.

7. Dokument nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es auf mindestens einer Seite der Trägerschicht (4) eine Schicht (7) aus heißschmelzendem Klebstoff umfaßt.

8. Streifen mit magnetisch detektierbarem Identifikationscode, umfassend eine Trägerschicht (4), wo auf mindestens einer Seite (4a,4b) voneinander beabstandete Bereiche (5,10,20,23,30) aus magnetischem Material vorgesehen sind, wobei die Bereiche (5,10,20,23,30) aus magnetischem Material mit einem magnetischen Lesekopf lesbar sind, der in der Nähe des Streifens (3) angelegt werden kann, wobei der Streifen dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bereiche (10,20,23,30) aus magnetischem Material eine variierbare Größe der Magnetfeldstärke besitzen aufgrund der Schwankungen in der Menge des auf die Bereiche (10,20,23,30) aufgetragenen Materials.

9. Streifen nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Maskierungsschicht (6) aufweist, die mindestens auf den Abschnitt aufgebracht ist, der mit den Bereichen (10,20,23,30) versehen ist, um die Bereiche (10,20,23,30) aus magnetischem Material zu verdekken.

10. Streifen nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (10,20,23) mit variierbarer Größe der Magnetfeldstärke eine Dicke der Magnetschicht besitzen, die in der Richtung variierbar ist, die im wesentlichen senkrecht ist zur Anordnungsebene der Trägerschicht (4).

11. Streifen nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (30) mit variierbarer Größe der Magnetfeldstärke aus Bändern (35) aus magnetischem Oxid gebildet sind, zwischen denen freie Bänder (36) vorgesehen sind, so daß die Menge des magnetischen Oxids in dem Bereich (30) verändert wird, indem das Verhältnis zwischen den Bändern (35) mit magnetischem Oxid und den freien Bändern (36) verändert wird.

12. Streifen nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß er auf mindestens einer Seite eine Schicht (7) aus heißschmelzendem Klebstoff aufweist.

13. Magnetisch identifizierbarer Identifikationscode zum Markieren von Produkten, Dokumenten und dergleichen, umfassend Bereiche (5,10,20,23,30) aus magnetischem Material, die voneinander beabstandet sind durch Zwischenräume (11,21,24,31), wobei die Bereiche (5,10,20,23,30) detektierbar sind durch einen magnetischen Lesekopf, der ein Signal erzeugt, dessen Dauer eine Funktion der Breite der Bereiche (10,20,23,30) und der freien Zwischenräume (11,21,24,31) in Leserichtung ist, und dessen Amplitude eine Funktion der Größe der Stärke des Magnetfeldes ist, das durch jeden der Bereiche (10,20,23,30) erzeugt wird, wobei der Code dadurch gekennzeichnet ist, daß die Bereiche (10,20,23,30) aus magnetischem Material eine variierbare Größe der Magnetfeldstärke besitzen aufgrund von Schwankungen in der Menge des auf die Bereiche (10,20,23,30) abgeschiedenen Materials.

14. Code nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche mit variierbarer Größe der Magnetfeldstärke von einer Schicht (10,20,23) aus magnetischem Oxid gebildet werden, deren Schichtdicke in der Richtung variierbar ist, die senkrecht ist zur Anordnungsebene des Trägerelements (4) der Bereiche (10,20,23).

15. Code nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicken der Schichten (10,20,23) aus magnetischem Oxid ein Vielfaches voneinander betragen.

16. Code nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (30) mit variierbarer Größe der Magnetfeldstärke von Bändern (35) aus magnetischem Oxid gebildet werden, zwischen denen freie Bänder (36) vorgesehen sind, so daß die Menge des magnetischen Materials in jedem Bereich verändert wird, indem das Verhältnis zwischen den Bändern (35) mit magnetischem Oxid und den freien Bändern (36) verändert wird.

17. Code nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (35,36) eine Längenausdehnung besitzen, die in eine Richtung verläuft, die im Winkel zu der Leserichtung angeordnet ist.







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