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Dokumentenidentifikation DE3686642T2 11.03.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0228904
Titel Magnetbandkassetten.
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP;
Hewlett-Packard Co., Palo Alto, Calif., US
Erfinder Ohta, Toshiro c/o Patents Division, Shinagawa-ku Tokyo 141, JP;
Henze, Richard H.;
McConica, Charles H.;
Clifford, George;
Spenner, Bruce F., Palo Alto California 94303-1181, US
Vertreter Mitscherlich, H., Dipl.-Ing.; Körber, W., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Schmidt-Evers, J., Dipl.-Ing.; Melzer, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte; Schulz, R., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.- u. Rechtsanw., 8000 München
DE-Aktenzeichen 3686642
Vertragsstaaten AT, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 23.12.1986
EP-Aktenzeichen 863101200
EP-Offenlegungsdatum 15.07.1987
EP date of grant 02.09.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.1993
IPC-Hauptklasse G11B 23/04
IPC-Nebenklasse G11B 25/10   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf Magnetbandkassetten.

Es sind verschiedene Magnetplatten und Plattenlaufwerke zum Speichern von Daten vorgeschlagen wurden. Das US-Patent-A 4445 155 beschreibt z. B. eine typische Mikro-Floppydisk, d. h. eine 3,5 Zoll- (ungefähr 89 mm) Floppydisk und ein Plattenlaufwerk dafür. Die Floppydisk ist im Gehäuse einer Floppydisk-Kassette oder Patrone, die gewöhnlich eine flexible Magnetplatte und eine Patronen- oder Kassettengehäuse umfaßt. Die flexible Platte weist eine zentrale Kernplatte auf, die dazu bestimmt ist, auf einem Drehtisch eines Plattenlaufwerks eingespannt zu werden, der die flexible Platte über die zentrale Kernplatte drehbar antreibt.

Solche Floppydisks erlauben einen schnellen Zugriff. Jedoch haben Floppydisks eine beschränkte Speicherkapazität, und die Archiv- oder Sicherungsspeicherung von Daten, die auf Festplatten gespeichert sind, erfordert zwanzig bis achtzig Floppydisks. Dies bringt wesentliche Kosten mit sich.

Auf der anderen Seite haben Magnetbänder eine sehr viel größere Speicherkapazität als Floppydisks, sind aber unbequem, wenn ein schneller Zugriff von den Daten gefordert wird. In anderen Worten sind Magnetbänder wegen ihrer großen Speicherkapazität nützlich, wenn ein schneller Zugriff nicht erforderlich ist. Deshalb sollten Magnetbänder zur Sicherungsspeicherung von Festplatten als ein nützliches und bequemes Anwendungsmedium betrachtet werden.

Um Daten auf Magnetbändern aufzuzeichnen oder davon wiederzugeben, wird ein sogenannter Magnetband-"Datenrecorder", ein Gerät zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Magnetbändern, verwendet, wo das Aufzeichnen und die Wiedergabe von Daten auf und von Magnetplatten durchgeführt wird, wobei ein Plattenlaufwerk verwendet wird. Daraus folgt, daß bei Verwendung von Magnetbändern als Sicherungsmedium ein Datenrecorder und ein Plattenlaufwerk erforderlich ist, was eine zusätzliche Ausgabe bedeutet.

Um demnach die Verwendung eines Magnetbandes zur kostengünstigen Sicherungsspeicherung von Daten von Festplatten oder Floppydisks zu erlauben, wäre es zweckmäßig, eine Magnetbandkassette vorzusehen, die kompatibel ist mit Floppydisklaufwerken, so daß sie in derselben Antriebseinheit betrieben werden kann. Für diesen Zweck ist ein kompatibles Plattenlaufwerk für Magnetbandkassetten in der japanischen ersten Patentveröffentlichung (Tokkai) 61/214188, veröffentlicht am 24.Sept. 1986, vorgeschlagen worden. Diese vorgeschlagene Magnetbandkassette kann den Schreib/Lesekopf oder -köpfe eines Plattenlaufwerkes verwenden, um Daten auf ein Magnetband zu schreiben und/oder Daten von einem Magnetband zu lesen. Die Magnetbandkassette enthält ein Band, einen Mechanismus, um die Lage des Bandes zu registrieren, bei welcher Daten auf das Band geschrieben sind oder von dem Band durch einen Schreib/Lesekopf oder -köpfe des Plattenlaufwerks gelesen werden, eine Einrichtung zur Speicherung des Bandes und einen Mechanismus, um das Band zum Schreib/Lesekopf oder -köpfe zu führen. Die Magnetbandkassette hat einen Bereich mit einer äußeren Form und Größe, welche diesem Bereich erlaubt, in einem Plattenlaufwerk eingeführt zu werden, um es dem Band zu ermöglichen, in die Nähe des Schreib/Lesekopfes oder -köpfe plaziert zu werden.

Solch eine Magnetbandkassette kann mit Erfolg dazu eingesetzt werden, ein Magnetband für ein Plattenlaufwerk zu verwenden. Es ist jedoch eine Schwierigkeit bei dem Versuch auf getreten, eine hohe Aufzeichnungsdichte auf dem Band zu erhalten. Dies rührt von der Schwierigkeit her, das Band bezüglich des Plattenlaufwerkskopfes genau zu positionieren. Bei den üblichen 3,5 Zoll- (ungefähr 89 mm) Floppydisks ist nämlich die Magnetplatte genau koaxial zu einer zentralen Kernplatte ausgebildet. Durch Einspannen der zentralen Kernplatte auf einem Drehtisch eines Plattenlaufwerks kann deshalb die Floppydisk genau bezüglich des Plattenlaufwerkkopfes positioniert werden. Die Aufzeichnungsspuren auf der Floppydisk können deshalb genau bezüglich vorgegebenen Positionen für eine genaue Spurführung des Plattenlaufwerkkopfes festgelegt werden. Im Gegensatz dazu hat die obenerwähnte Magnetbandkassette eine zentrale Kernplatte, die bloß zur Übertragung der Antriebskraft eines Plattenantriebsspindelmotors zum Bandantriebsmechanismus dient. Die Bandlaufbahn ist unabhängig von der zentralen Kernplatte festgelegt. Die radiale Entfernung von der Drehachse der zentralen Kerneinheit der Platte ist deshalb, wenn die Platte auf dem Drehtisch des Plattenlaufwerks eingespannt ist, zu jeder Aufzeichnungsspur auf dem Band nicht vorbestimmt. Dies macht es schwierig, jede Aufzeichnungsspur auf dem Magnetband exakt zu führen, so daß eine hohe Aufzeichnungsdichte wegen der unstabilen Bandlage bezüglich des Plattenlaufwerkkopfes nicht möglich ist.

Die europäische Patentanmeldung EP-A2-0 195 571 der Hewlett-Packard Company, veröffentlicht am 24. Sept. 1986, und die europäische Patentanmeldung EP-A2-0 214 820 der Sony Corporation, veröffentlicht am 18. März 1987, offenbaren Magnetbandkassetten allgemeiner Art, die dort offenbart und beansprucht sind. Die US-Patentanmeldung US-A-3 624 310 offenbart einen Adapter, um es zu ermöglichen, eine Bandpatrone oder -kassette auf einem Grammophon wiederzugeben.

Nach der vorliegenden Erfindung ist eine Magnetbandkassette vorgesehen, die umfaßt:

ein Kassettengehäuse, das in einem Plattenlaufwerk aufnehmbar ist;

ein Magnetband, das geeignet ist, Daten zwischen einer darauf gebildeten Aufzeichnungsspur und einem Plattenlaufwerkskopf zu übertragen;

eine Einrichtung zur Speicherung des Bandes;

Mittel zur Registrierung eines Bereiches des Bandes an einer Stelle, an welcher Daten zwischen dem Band und dem Plattenlaufwerkskopf übertragen werden können, wobei die Mittel zur Registrierung eine Aussparung in dem Kassettengehäuse zum Empfang des konischen Kopfes eines Positionsstiftes des Plattenlaufwerks einschließen und wirksam sind, das Band in Bezug auf den Plattenlaufwerkskopf zu positionieren, so daß das Band in einer vorgegebenen Entfernung von der Drehachse des Plattenlaufwerks positioniert ist, um welche eine Magnetplatte sich drehen würde, sowie einen Bandantriebsmechanismus zum Antrieb des Bandes.

Eine Ausführungsform einer Magnetbandkassette, die kompatibel mit einem Plattenlaufwerk ist, ist nach der vorliegenden Erfindung mit einer Registriereinrichtung oder einer Bandführung vorgesehen, um das Band in Bezug zu einem Plattenlaufwerkskopf genau zu positionieren. Die Bandführung kann einen Positionsbereich oder -teil einschließen, der in Flucht mit der Drehachse der zentralen Kerneinheit ist, wenn die zentrale Kerneinheit auf einem Drehtisch des Plattenlaufwerks eingespannt ist. Die Plattenführung kann auch einen Führungsbereich oder -teil einschließen, um eine Bandlaufbahn quer zum Plattenlaufwerkskopf festzulegen. Der Führungsbereich kann einstückig mit dem Positionsbereich ausgebildet sein, der mit der zentralen Kerneinheit in Flucht ist, und er ist so entfernt vom letzteren angeordnet, um die Position des Bandes in Bezug auf den Plattenlaufwerkskopf genau festzulegen.

Da in solch einer Ausführungsform die Entfernung zwischen dem Positionsbereich und dem Führungsbereich äußerst konstant beibehalten wird, ist es von Vorteil, daß die Spurführung durch den Plattenlaufwerkskopf einfacher wird, so daß eine Aufzeichnung hoher Dichte möglich ist.

Die Erfindung wird nun anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, und in welchen

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Magnetbandkassette ist, die kompatibel mit dem Plattenlaufwerk ist, entsprechend der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 ist, vom Boden aus gesehen;

Fig. 3 eine Draufsicht auf die Ausführung nach Fig. 1 ist, bei welcher ein Teil einer oberen Hälfte der Kassette weggelassen ist, um einen Bandantriebsmechanismus zu zeigen;

Fig. 4 ein vergrößerter Längsschnitt eines Teiles der Ausführung nach Fig. 1 mit einem Bandantriebsmechanismus ist, entlang der Linie IV-IV nach Fig. 3;

Fig. 5 ein vergrößerter Bereich entlang der Linie V-V nach Fig. 3 ist, wobei eine zentrale Kerneinheit und eine Bandführung vorgesehen sind;

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Bandführung zeigt;

Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Bandführung nach Fig. 6 ist; und

Fig. 8 eine Teildraufsicht einer modifizierten Bandführung ist.

Bezugnehmend nun auf Fig. 1 bis 3 wird eine Ausführungsform der Magnetbandkassette 10 durch eine dünne, rechteckige, schachtelförmige Anordnung gebildet, welche mit einem Plattenlaufwerk für Floppydisks korrespondierender Größe kompatibel ist, wie für 3,5 Zoll (ungefähr 89 mm)- Mikrofloppydisks des Typs, wie er in der US-A-4 445 155 offenbart ist. Es ist jedoch ein Vorteil, daß die vorliegende Erfindung auf Magnetbandkassetten anwendbar ist, die mit Plattenlaufwerken jeder Größe kompatibel sind. Obwohl darüberhinaus die unten beschriebene Magnetbandkassette ein Magnetband verwendet, das zwei Enden aufweist, die entsprechend um eine Versorgungs- und Aufwickelrolle gewickelt sind, ist die Erfindung auch auf eine Endlosbandkassette anwendbar.

Ein Magnetband 12 ist innerhalb der Kassette 10 angeordnet. Die Kassette 10 besteht aus einer oberen Hälfte 14 und einer unteren Hälfte 16. Die Hälften 14 und 16 haben die gleiche Größe in Draufsicht und sind miteinander befestigt, um eine Kassette 10 zu bilden. Die Kassette 10 hat im wesentlichen dieselbe Größe und Form wie die Mikrofloppydiskkassette, die in der US-A- 4 445 155 offenbart ist, ist aber länger als diese Plattenkassette. Die Länge der normalen Plattenkassette ist durch die Linie D in Fig. 1 gezeigt. Die Kassette 10 hat daher einen extra Bereich 11, der die Bandrollen, den Bandantriebsmechanismus und so weiter aufnimmt. Wenn die Kassette 10 in einem Plattenlaufwerk eingelegt wird, für den sie bestimmt ist, bleibt der extra Bereich 11 außerhalb des Plattenlaufwerks, wobei dieser aus der Öffnung des Plattenlaufwerks herausragt.

Die Kassette 10 weist weiter einen Vorsprung 10a auf, der über das vordere Ende der Kassette 10 hervorsteht. Der Vorsprung 10a dient als Indikator, um dem Plattenlaufwerk erkennen zu lassen, daß die Kassette 10 verwendet wird.

Es ist jedoch auch möglich, die Kassette 10 gegenüber der Floppydiskkassette nicht nur bezüglich Weite und Dichte, sondern, wenn nötig, auch bezüglich der Länge passend zu machen.

Die obere Hälfte 14 hat halbzylindrische hohle Ansätze 18 und 20 in der Nähe der hinteren Ecken und entlang des hinteren Randes ("hinten" bezieht sich auf die Einführungsrichtung in das Plattenlaufwerk). Die Ansätze 18 und 20 erstrecken sich nach oben von der Oberfläche der oberen Hälfte 14 und bilden Ausnehmungen 22 und 24 für Bandrollen und enthalten eine Versorgungsrolle 26 und eine Abwicklungsrolle 28. Ein Raum 30 für einen Antrieb, welcher im Detail später beschrieben wird, verbleibt zwischen den Bandrollenausnehmungen 22 und 24.

Die Hälften 14 und 16 haben Ausnehmungen 32 und 34, die jeweils auf ihrer oberen beziehungsweise unteren Oberfläche zur Außenseite offen sind. In Längsrichtung (in Bezug auf die Einführungsrichtung) verlängerte Bandzugriffsöffnungen 36 und 38 sind in den Hälften 14 und 16 innerhalb der Ausnehmungen 32 und 34 gebildet. Die Bandzugriffsöffnungen 36 und 38 befinden sich zueinander in einer Flucht, um einen Plattenlaufwerkskopf (nicht gezeigt) eines Plattenlaufwerks einen Zugriff zum Band 12 zu erlauben. Das Plattenlaufwerk kann dasselbe oder leicht modifiziert sein, wie es in der US-A- 4 445 155 offenbart ist.

Die untere Hälfte 16 weist Positionslöcher 39 zur Positionierung der Kassette 10 innerhalb des Plattenlaufwerks auf. Die Positionslöcher 39 nehmen Positionsstifte (nicht gezeigt) auf, die im Plattenlaufwerk angeordnet sind.

Eine Gleitblende 40, die geschlossen in Fig. 1 und offen in Fig. 2 dargestellt ist, erfaßt gleitend die Ausnehmungen 32 und 34. Die obere und untere Fläche der Blende 40 fluchtet mit der oberen und unteren Oberfläche der Kassette 10, wenn sie zusammengesetzt ist. Die Blende 40 hat in Längsrichtung verlängerte Öffnungen 42 und 44 derselben Größe und Form wie die Bandzugriffsöffnungen 36 und 38 der Kassette 10. Die Blende 40 ist zwischen einer geschlossenen Position beweglich, in welcher die Öffnungen 42 und 44 gegenüber den Bandzugriffsöffnungen 36 und 38 versetzt sind und das Band 12 verborgen ist, und einer offenen Position, in welcher die Öffnungen 42 und 44 in einer Flucht mit den Bandzugriffsöffnungen 36 und 38 liegen, um dem Plattenlaufwerkskopf einen Zugriff zum Band 12 zu erlauben. Die Gleitblende 40 ist rechtwinklig durch eine Feder (nicht gezeigt) gegen eine geschlossene Position vorgespannt und gelangt in die offene Position, wenn die Kassette 10 in das Plattenlaufwerk eingefügt wird.

Die Versorgungs- und Aufwickelrollen 26 und 28 sind drehbar geführt durch eine Führungswelle 58, deren Enden in Lagerblöcken 60 befestigt sind, die an den Seitenwänden der Ansätze 18 und 20, wie in Fig. 3 gezeigt, gebildet sind. Die Rollen 26 und 28 sind deshalb innerhalb der Bandrollenausnehmungen 22 und 24 mit ihren Achsen befestigt, die transversal verlaufen. Eine Bandlaufbahn 62 ist durch einen dünnen Raum, der begrenzt ist durch den Vorderbereich der Kassette 10, entlang dem das Band 12 zwischen den Bandzugriffsöffnungen 36 und 38 verläuft, begrenzt. Bandführungen oder -leisten 430 begrenzen die Bandlaufbahn 62. Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, hat die Bandlaufbahn 62 einen ersten Bereich 66 in der Nähe der Versorgungsrolle 26, der sich in Längsrichtung entlang eines Randes der Kassette 10 erstreckt, einen zweiten Bereich 68 in der Nähe der Aufwickelrolle 28, der sich in Längsrichtung entlang dem anderen Ende der Kassette 10 erstreckt, sowie einen dritten Bereich 70, der sich seitlich quer zum vorderen Rand und zwischen den Bandzutrittsöffnungen 36 und 38 erstreckt. An den Verbindungsstellen des ersten Bereichs 66 und des dritten Bereichs 70 sowie des zweiten Bereichs 68 und des dritten Bereichs 70 sind Bandführungen 430 vorgesehen, um das Band 12 umzulenken.

In dieser Beschreibung bedeutet das Wort "in Längsrichtung", das in Verbindung mit der Bandlaufbahn verwendet wird, die Mittellinie der Bewegung entlang der ersten und zweiten Bereiche 66 und 68 der Bandlaufbahn 62, und das Wort "quer", das in Verbindung mit der Bandlaufbahn verwendet wird, bedeutet die Mittellinie der Bewegung entlang des dritten Bereichs 70 der Bandlaufbahn 62.

Um die Versorgungsrolle 26 und die Aufwickelrolle 28 für eine Aufzeichnung und/oder Wiedergabe in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung wahlweise anzutreiben, ist die Kassette 10 mit einem speziell ausgebildeten Bandantriebsmechanismus versehen. Im allgemeinen wird die Aufwickelrolle 28 angetrieben, um das Band 12 von der Versorgungsrolle 26 über die Bandlaufbahn 62 während der Aufzeichnung und der Wiedergabe zu ziehen. Diese Bandrichtung wird hiermit danach als "vorwärts" bezeichnet. Auf der anderen Seite muß die Versorgungsrolle 26 angetrieben werden, um das Band 12 von der Aufwickelrolle 28 beim Zurückspulen zu ziehen. Die Versorgungsrolle 26 treibt das Band 12 über die Bandlaufbahn 62 in entgegengesetzter Richtung zur Vorwärtsrichtung an. Diese Richtung wird hiermit danach als "rückwärts" bezeichnet.

Der Bandantriebsmechanismus weist zwei Kegelgetriebeblöcke 78 (nur einer gezeigt), wie in Fig. 3 gezeigt, auf. Die Kegelgetriebeblöcke 78 sind vorwiegend zylindrisch und haben Kegelräder 80 jeweils an einem Ende. Die Kegelgetriebeblöcke 78 sind koaxial an den gegenseitig entgegengesetzten axialen Enden der Versorgungsrolle 26 und der Aufwickelrolle 28 befestigt. Die Kegelgetriebeblöcke 78 sind mit der Versorgungsrolle 26 und der Aufwickelrolle 28 drehbar.

Zwei Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 sind drehbar befestigt durch Getriebewellen 108, die sich vertikal aus dem Boden der Kassette 10 erstrecken. Die Getriebewellen 108 sind querliegend in einer vorgegebenen Distanz voneinander angeordnet. Die Entfernung der Getriebewellen 108 ist etwas größer als oder ungefähr gleich dem doppelten Außendurchmesser der Zwischengetriebeblöcke 104 und 106. Die Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 haben Kegelräder 120 und 122 jeweils an ihren oberen Enden. Entsprechend stehen die Kegelräder 120 und 122 ständig in Eingriff mit den Kegelrädern 80.

Die Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 haben ebenso ebene Räder 124 und 126 unter den Kegelrädern 120 und 122. Die ebenen Räder 124 und 126 liegen in derselben horizontalen Ebene in einer vorgegebenen Entfernung voneinander. Da die Getriebewellen 108 durch eine Entfernung voneinander getrennt sind, die etwas größer als oder ungefähr gleich ist zum äußeren Durchmesser der Zwischengetriebeblöcke 104 bis 106, ist die Entfernung zwischen den ebenen Rädern 124 und 126 etwas größer als deren äußerer Durchmesser.

Wie in Fig. 4 gezeigt ist, ist eine Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 zwischen den ebenen Rädern 124 und 126 angeordnet. Die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 ist auf einer Drehbasis 130 befestigt. Die Drehbasis 130 hat einen zylindrischen Basisbereich 132, der drehbar an der Spitze einer Drehwelle 134 befestigt ist, die sich vertikal aus dem Boden der Kassette 10 erstreckt. Eine Büchse 136 ist zwischen dem inneren Umfang des zylindrischen Basisbereichs 132 und dem äußeren Umfang der Drehwelle 134 angeordnet, um eine Drehbewegung der Drehbasis 130 zu ermöglichen. Die Drehbasis 130 hat außerdem einen Dreharm 138. Eine Getriebewelle 140 erstreckt sich nach unten von dem Dreharm 138 aus. An ihrem unteren Ende trägt die Getriebewelle 140 die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128. Die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 ist um die Getriebewelle 140 drehbar. Eine Büchse 142 ist zwischen den sich berührenden Flächen der Getriebewelle 140 und der Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 angeordnet.

Eine kreisringförmige Gleitplatte 144 steht lose im Eingriff mit der Getriebewelle 140 für die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128. Ein kreisförmiger scheibenförmiger Federsitz 146 steht mit dem äußeren Umfang 148 der Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 in Eingriff. Eine Druck- Schraubenfeder 150 ist zwischen der Gleitplatte 144 und dem Federsitz 146 angeordnet, um eine Vorspannungsfederkraft auf die Gleitplatte 144 zur kraftschlüssigen Verbindung mit der unteren Fläche des Dreharm 138 auszuüben. Zur selben Zeit wird eine Federkraft der Schraubenfeder 150 auf die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 durch den Federsitz 146 ausgeübt. Die Gleitplatte 144 und die Schraubenfeder 150 bilden einen Klemmechanismus, der die Drehbasis 130 so zum Drehen veranlaßt, um die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 in Eingriff mit einem der ebenen Räder 124 und 126 der Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 zu bringen, abhängig von der Drehrichtung des Zweiwegegetriebes 128.

Ein Antriebsgetriebeblock 152 ist am unteren Ende der Hauptrolle 134 durch eine Büchse 154 befestigt. Der Antriebsgetriebeblock 152 hat ein Antriebsgetriebe 156, das ständig mit der Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 in Eingriff steht. Der Antriebsgetriebeblock 152 hat eine Riemenscheibe 158, die einstückig mit dem Antriebsgetriebe 156 ausgebildet ist. Die Riemenscheibe 158 ist mit einer Riemenscheibe 160 mit einer zentralen Kernplatte 202 einer zentralen Kerneinheit 200, die später beschrieben wird, durch einen Antriebsriemen 162 verbunden.

Es ist von Vorteil, daß die Getriebeübersetzung des zuvor erwähnten Bandantriebsmechanismus so ausgewählt ist, um das Band 12 in einer Geschwindigkeit anzutreiben, die gleich mit der Drehgeschwindigkeit einer Floppydisk desselben Plattenlaufwerkes ist. So muß insbesondere die Bandgeschwindigkeit im dritten Bandlaufbereich 70 der Bandlaufbahn 62 gleich der Drehgeschwindigkeit einer Floppydisk sein, so daß das Plattenlaufwerk dieselben Aufzeichnungs- und Wiedergabearbeitsabläufe ohne Justierung ausüben kann.

Für eine übliche 3,5 Zoll (ungefähr 89mm)- Floppydisk beträgt die Drehgeschwindigkeit ungefähr 600 Umdrehungen pro Minute, um so frei von Fehlern aufgrund von Spitzenverlagerungen und Datenausfällen zu sein. Wenn also angenommen wird, daß die lineare Geschwindigkeit der äußersten Spur V1 ist und die der innersten Spur V2, es ist günstig, daß die Vorschubgeschwindigkeit V des Bandes 12 V2 < V < V1 ist.

Um die Bandkassette 10 antriebsmäßig mit einem Plattenlaufwerk zu verbinden, ist ein Klemmechanismus vorgesehen. Bezugnehmend nun insbesondere auf Fig. 5 umfaßt der Klemmechanismus die zentrale Kerneinheit 200 in der Kassette 10 und eine Drehtischanordnung 300 im Plattenlaufwerk. Die zentrale Kerneinheit 200 ist durch eine zentrale Öffnung 46 freigelegt, die in der unteren Hälfte 16 der Kassette 10 gebildet ist. Die zentrale Kerneinheit 200 umfaßt die zentrale Kernplatte 202, welche drehbar auf einer Trägerplatte 206 befestigt ist, welche mit der Oberfläche der unteren Hälfte 16 verbunden ist. Die Trägerplatte 206 hat einen C-förmigen Endbereich 206a, welcher eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Teils der zentralen Kernplatte 202 begrenzt. Die zentrale Kernplatte 202 ist drehbar in dem C-förmigen Endbereich 206a der Trägerplatte 206 durch ein Lager 208, wie ein ölfreies Lager, befestigt. Um einen Lagerkontakt mit dem äußeren Umfang des Lagers 208 herzustellen, ist ein ölfreies Metallager 212 im allgemeinen zylindrischer Form in einer zentralen Positionsöffnung 210 der zentralen Kerneinheit 202 befestigt. Die Lager 208 und 212 sind lose miteinander gekoppelt, um es der zentralen Kerneinheit 202 mit dem Lager 212 zu erlauben, sich bezüglich des Lagers 208 zu verschieben, während sie auf einem Drehtisch 302 eines Antriebsmechanismus des Plattenlaufwerks festgeklemmt ist, dessen Antriebsmechanismus später beschrieben wird.

Die zentrale Kernplatte 202 ist der zentralen Öffnung 46 in der unteren Hälfte 16 entgegengerichtet und ist so durch die zentrale Öffnung 46 der unteren Hälfte 16 freigelegt. Die zentrale Kernplatte 202 ist in einer H-förmigen Ausbildung im Querbereich gebildet und umfaßt einen ring- und plattenförmigen Hauptbereich, wie deutlich in Fig. 5 gezeigt ist. Die Riemenscheibe 160 ist einstückig mit der zentralen Kernplatte unter Bildung einer V-förmigen Nut 216 auf dem äußeren Umfang ausgebildet.

Die zentrale Kernplatte 202 begrenzt eine Ausnehmung auf deren Unterseite. Eine Antriebsscheibe 204 ist innerhalb der Ausnehmung angeordnet und mit der zentralen Kernplatte 202 verbunden, um damit zu rotieren. Die Antriebsscheibe 204 ist mit einer zentralen Positionsöffnung 214 und einer Antriebs- und Positionsöffnung 218 versehen. Die Antriebs- und Positionsöffnung 218 ist in einer vorgegebenen Entfernung gegenüber der zentralen Positionsöffnung 210 versetzt. Die zentrale Positionsöffnung 210 ist dazu bestimmt, einen Plattenlaufwerkspindelmotor 310 über ein Metallformstück 404 in Eingriff zu bringen, welches ortsfest an einer Bandführung 400 befestigt ist, die später beschrieben wird. Auf der anderen Seite ist die Antriebs- und Positionsöffnung 218 dazu bestimmt, einen Antriebsstift 306, der auf einem Drehteller 302 des Plattenlaufwerks angeordnet ist, durch eine federnde Blattfeder 308 im Eingriff zu bringen. Der Antriebsstift 306 ist mit der Blattfeder 308 befestigt und ist im rechten Winkel nach oben vorgespannt. Der Antriebsstift 306 erstreckt sich deshalb nach oben durch die Öffnung, die durch den Drehteller 302 gebildet ist, um mit der Antriebs- und Positionsöffnung 218 der zentralen Kernplatte 202 in Eingriff zu gelangen. Auf der anderen Seite wird der Drehteller 302 durch die Motorachse 310 zum Drehen angetrieben. Die zentrale Kernplatte 202 wird deshalb zum Drehen durch die Antriebskraft angetrieben über den Drehteller 302 des Plattenlaufwerks durch in Eingriff gelangen der Antriebs- und Positionsöffnung 218 mit dem Antriebsstift in bekannter Weise. Um eine Klemmverbindung zwischen dem Antriebsstift 306 und der Antriebs- und Positionsöffnung 218 herzustellen, ist die Blattfeder 308 durch eine Schraubenfedereinrichtung rotationsmäßig vorgespannt.

Es ist zweckmäßig, daß, wenn das Band 12 angetrieben wird, der Antriebsstift 306 des Drehtellers 302 eine Klemmverbindung mit der Antriebs- und Positionsöffnung 218 der Antriebsscheibe 204 herstellt, um die zentrale Kernplatte 202 drehbar anzutreiben, um deren Umfang gegen die peripheren Enden in der Nachbarschaft einer Ecke der Antriebs- und Positionsöffnung 218 zu kontaktieren.

Die Bandführung 400, die im Detail in der Fig. 6 und 7 gezeigt ist, ist zur Führung des Bandes 12 und zur Bestimmung des Bereichs 70 der Bandlaufbahn 62 quer zu den Plattenlaufwerksköpfen 502 und 504 (gezeigt in Fig. 5) vorgesehen. Die Bandführung 400 hat einen Lagebereich 402, der in der gleichen Flucht mit der Drehachse der zentralen Kernplatte 202 der zentralen Kerneinheit 200 ist. Der Lagebereich 402 hat einen hohlzylindrischen Ansatz 402a, der einen Ansatz 402b bestimmt. Ein oberer Endbereich des Metallformstücks 404 ist innerhalb des Ansatzes 402b aufgenommen. Der Lagebereich 402 ist mit einem Führungsbereich 405 verbunden, welcher den Bereich 70 der Bandlaufbahn 62 begrenzt.

Der Führungsbereich 405 hat longitudinale Ausdehnung und nach oben herausstehende Bereiche 408. Die Bereiche 408 sind einstückig mit den Blöcken 410 ausgebildet, um die Enden der Bandführungen 430 aufzunehmen. Die anderen Enden der Bandführungen 430 sind an oberen Ansätzen gesichert, die sich nach oben vom longitudinalen Seitenrand des Führungsbereichs 405 aus erstrecken. Die Bandführungen 430 sind quer zu den Bereichen 424 angeordnet, die außerhalb der Bereiche 408 begrenzt sind, und erstrecken sich schräg verlaufend in Bezug auf die sich longitudinal erstreckenden Bereiche 66 und 68 der Bandlaufbahn 62 sowie dem quer dazu verlaufenden Bereich 70. Das Band 12 wird um die Bandführung 430 umschlungen, um die Laufrichtung von der Längsrichtung in eine Querrichtung und dann von der Querrichtung in die Längsrichtung zu drehen. Zwischen den Bereichen 408 ist eine andere Gruppe von Bandführungen oder -leisten 412 vorgesehen, um die Bandebene zu bestimmen. Die Bandführungen 412 erstrecken sich in der Längsrichtung und sind mit Formstückblöcken 414a an den Enden versehen, die dem Positionsbereich 402 benachbart sind. Formstückblöcke 414b sind ebenso an den anderen Enden der Bandführungen 412 befestigt. Den Blöcken 414b benachbart aber entfernt von dem positionsbereich 402 sind bewegliche Formstückblöcke 415 beweglich auf dem äußeren Ende der Bandführungen 412 befestigt. Die beweglichen Formstückblöcke 415 sind im rechten Winkel gegenüber den Formstückblöcken 414a durch Vorspannungsschraubenfedern 432 vorgespannt, indem sie an deren Ansätzen 434 anliegen. Die beweglichen Formstückblöcke 415 drücken dadurch das Band 12 konstant gegen den Positionsbereich 402, um die Bandposition in Bezug auf die Bandführung 400 federnd aufrecht zu erhalten. Dadurch kann die Entfernung L von der Drehachse der zentralen Kernplatte 202 zur Bandspur, wo diese durch einen der Plattenlaufwerksköpfe 502 und 504 beaufschlagt wird, dauerhaft konstant gehalten werden.

Dreieckige Ansätze 418 werden mit den Bereichen 424 gebildet. Die Ansätze 418 sind entsprechend mit Positionsausnehmungen 420 versehen, um darin konische Spitzen 428 der Positionsstifte 426 des Plattenlaufwerks aufzunehmen. Nach oben sich erstreckende Leisten 422 überragen nach oben die Ansätze 418. Wie in Fig. 1 und 5 gezeigt, erstrecken sich die Leisten 422 nach oben durch die Öffnungen in der unteren Hälfte 14 der Kassette 10, um so die Lage der Bandführung 400 in Bezug auf die obere Hälfte 14 der Kassette 10 festzulegen.

Beim Laden der Kassette 10 drückt ein Stempel (nicht gezeigt) des Plattenlaufwerks die Spitze des zylindrischen Ansatzes 402a nach unten, wie durch den Pfeil in Fig. 5 angedeutet. Als Ergebnis gelangt das Metallformstück 404 in Eingriff mit der Spitze der Motorachse 310 des Plattenlaufwerks. Zur selben Zeit werden die oberen Enden der Leisten 422 durch andere Stempel (nicht gezeigt) des Plattenlaufwerks niedergedrückt, um einen Eingriff zwischen den Ausnehmungen 420 und den konischen Spitzen 428 der Positionsstifte herbeizuführen. Durch diese Arbeitsvorgänge wird die Bandführung genau in Bezug auf die Plattenlaufwerksköpfe 502 und 504 positioniert, um so eine vorgegebene Entfernung L zwischen der Aufzeichnungsspur und der Drehachse der Motorachse 310 aufrechtzuerhalten. Da die Spurführung der Plattenlaufwerksköpfe 502 und 504 radial in Bezug auf die Drehachse der Motorachse 310 durchgeführt wird, wird die Spurführung in Bezug auf das Band 12, das wie oben positioniert wird, genau genug, um eine hohe Aufzeichnungsdichte zu erlauben.

Um das Band 12 vorwärts anzutreiben (von der Versorgungsrolle 26 auf die Aufnahmerolle 28), wird der Drehteller 302 im Uhrzeigersinn nach Fig. 3 angetrieben. Mit der Drehung des Drehtellers 302 im Uhrzeigersinn wird die zentrale Kernplatte 202 im Uhrzeigersinn angetrieben. Die Drehkraft im Uhrzeigersinn wird von der Riemenscheibe 160 der zentralen Kernplatte 202 zu?r Riemenscheibe 158 des Antriebsgetriebeblocks 152 durch den Antriebsriemen 162 übertragen. Aus diesem Grund wird das Antriebsgetriebe 156 angetrieben, um sich im Uhrzeigersinn nach Fig. 3 zu drehen.

Solange die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 frei von den ebenen Getrieberädern 124 und 126 der Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 bleibt, behält die Gleitplatte 144 die kraftschlüssige Verbindung mit der in Eingriff stehenden Fläche des Dreharms 138 der Drehbasis 130 aufgrund der Federkraft der Schraubenfeder 150 bei. Die Drehkraft, die durch das Antriebsgetriebe 156 des Antriebsgetriebeblocks 52 zur Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 übertragen wird, dient deshalb dazu, die Drehbasis 130 drehend im Uhrzeigersinn anzutreiben.

Wenn die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 einmal im Eingriff mit dem ebenen Rad 126 des Zwischengetriebeblocks 106 ist, wird die Drehbewegung der Drehbasis 130 eingeschränkt. Dann überwindet die Antriebskraft, die durch das Antriebsgetriebe 156 zur Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 übertragen wird, die Federkraft der Schraubenfeder 150 und verursacht so ein Gleiten zwischen den in Eingriff stehenden Flächen der Gleitplatte 144 und dem Dreharm 138. Als Ergebnis startet die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128, um gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, um dabei das ebene Rad 126 des Zwischengetriebes im Uhrzeigersinn anzutreiben. Das Kegelrad 122 des Zwischengetriebeblocks 106 rotiert so im Uhrzeigersinn, welches das Kegelrad 76 veranlaßt, die Aufwickelrolle 28 anzutreiben, um das Band 12 aufzuwickeln.

Wenn die Kassette 10 nicht geladen ist und vom Plattenlaufwerk freigegeben ist oder anders, wenn der Drehteller 302 des Plattenlaufwerks gewaltsam gestoppt wird, dienen die Schraubenfedern (nicht gezeigt) dazu, die Drehbewegung der Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 zu begrenzen. Da die Kegelräder 120 und 122 der Zwischengetriebeblöcke 104 und 106 ständig im Eingriff mit den Kegelrädern 80 und 82 sind, wird die Drehbewegung der Versorgungsrolle 26 und der Antriebsrolle 28 auch durch diese Schraubenfedern begrenzt. Wenn eine Freigabe der Kassette 10 vom Drehteller 302 des Plattenlaufwerks sogar abrupt gestoppt wird, wird deshalb ein Schlaffwerden des Bandes 12 aufgrund eines Überlaufs der Bandrollen 26 und 28 verhindert.

Um von vorwärts auf rückwärts umzuschalten wird auf der anderen Seite die Richtung der Drehbewegung des Drehtisches 302 von "im Uhrzeigersinn" zu "gegen den Uhrzeigersinn", wie in Fig. 3 dargestellt, umgeschaltet. Mit der Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn des Drehtisches 302 wird die zentrale Kernplatte 202 gegen den Uhrzeigersinn angetrieben. Die Drehkraft gegen den Uhrzeigersinn wird von einer Riemenscheibe 160 der zentralen Kernplatte 202 zur Riemenscheibe 158 des Antriebsgetriebeblocks 152 durch einen Antriebsriemen 162 übertragen. Aus diesem Grund wird das Antriebsgetriebe in Fig. 3 gegen den Uhrzeigersinn angetrieben.

Solange die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 frei von den ebenen Rad 124 des Zwischengetriebeblocks 104 bleibt, behält die Gleitplatte 144 eine kraftschlüssige Verbindung mit der in Eingriff stehenden Oberfläche des Dreharms 138 der Drehbasis 130 aufgrund der Federkraft der Schraubenfeder 150 bei, da die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 frei von der Drehkraft im Uhrzeigersinn des Antriebsgetriebes 156 wird. Die Drehkraft entgegen dem Uhrzeigersinn, die durch das Antriebsgetriebe 156 des Antriebsgetriebeblocks 152 zur Zweiwege- Einrückvorrichtung 128 übertragen wird, dient deshalb als Antriebskraft für die Drehbasis 130, indem sie die Drehbasis 130 veranlaßt, entgegen dem Uhrzeigersinn nach Fig. 3 zu drehen.

Wenn einmal die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 mit dem ebenen Rad 124 des Zwischengetriebeblocks 104 in Eingriff kommt, wird die Drehbewegung der Drehbasis 130 beschränkt. Die Drehkraft, die durch das Antriebsgetriebe 156 zur Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 übertragen wird, überwindet die Federkraft der Schraubenfeder 150, indem sie ein Gleiten zwischen den in Eingriff stehenden Oberflächen der Gleitplatte 144 und des Dreharms 138 verursacht. Als Ergebnis beginnt die Zweiwege-Einrückvorrichtung 128 sich im Uhrzeigersinn zu drehen und so das ebene Rad 124 des Zwischengetriebeblocks 104 entgegen dem Uhrzeigersinn anzutreiben. Das Kegelrad 120 des Zwischengetriebeblocks 104 wird so im Uhrzeigersinn angetrieben, indem das Kegelrad 80 veranlaßt wird, die Versorgungsrolle 26 anzutreiben, um das Band 12 zurückzuspulen.

Bei dieser Ausführungsform wird ein Magnetband 12 mit einer dreiviertel Zollbreite (etwa 19 mm) in der Kassette 10 verwendet. In diesem Fall können achtzig Aufzeichnungsspuren gebildet werden, welche der Anzahl entsprechen, die auf einer 3,5 Zoll (ungefähr 89 mm)- Floppydisk gebildet werden. Jede Spur, die auf dem Band 12 gebildet wird, erstreckt sich in Längsrichtung des Bandes 12. Es ist von Vorteil, daß die Länge jeder Spur lediglich von der Länge des Bandes 12 abhängt. Sie kann damit wesentlich länger als die Länge der Aufzeichnungsspuren auf einer 3,5 Zoll (ungefähr 89 mm)- Floppydisk sein. Im allgemeinen wird die Kapazität jeder Spur auf dem Band 12 zehnfach größer sein als die einer Spur auf einer Floppydisk. Wenn das Band 12 zwölf Meter lang ist, beträgt die Kapazität der Kassette 10 ungefähr 20 Megabyte.

Obwohl die beschriebene Ausführungsform Schraubenfedern 432 verwendet, die gegenüber den Bandführungen 412 zum Vorspannen der beweglichen Formblöcke 412 gegen den Positionsbereich 402 durch den Ansatz 434 versetzt angeordnet sind, wäre es für eine federnde Führung des Bandes 12 an einer vorbestimmten Position möglich, die Schraubenfeder 432 um die Bandführung 412 zu wickeln, wie in Fig. 8 gezeigt. In diesem Fall hält das bewegliche Formstück 415 ein Ende der Schraubenfeder 432 an dem Ende, das an dem Formstückblock 414b angrenzt. Das andere Ende der Schraubenfeder 432 liegt am Formstückblock 414b an.

Bei dieser Ausführung ist es vorteilhaft, daß die Spurführung des Plattenlaufwerkkopfes einfach ist. Als Ergebnis wird eine Aufzeichnung hoher Dichte möglich und das Magnetband kann durch einen Spurführungsmechanismus geführt werden, wie er üblicherweise bei Plattenlaufwerken verwendet wird.

Eine solche Ausführung kann für eine sehr große Speicherkapazität sorgen und ist dazu geeignet, für eine Sicherungsspeicherung von Festplatten oder Floppydisk verwendet zu werden. Darüberhinaus kann sie in einem Speichersystem verwendet werden, welches eine Speichereinrichtung mit einer hohen Kapazität erfordert. Die Ausführung kann weiterhin Funktionen aufweisen wie einen automatischen Bandstop an den Bandenden und/oder eine automatische Umkehr der Bandantriebsrichtung.

Die vorliegende Erfindung ist für jeden Typ von Magnetbandkassetten anwendbar, die mit Plattenlaufwerken kompatibel sind.


Anspruch[de]

1. Magnetbandkassette (10), die umfaßt:

ein Kassettengehäuse (14,16), das in einem Plattenlaufwerk aufnehmbar ist;

ein Magnetband (12), das geeignet ist, Daten zwischen einer darauf gebildeten Aufzeichnungsspur und einem Plattenlaufwerkskopf (502,504) zu übertragen;

eine Einrichtung (26,28) zur Speicherung des Bandes (12);

Mittel (400) zur Registrierung eines Bereiches des Bandes (12) an einer Stelle, an welcher Daten zwischen dem Band (12) und dem Plattenlaufwerkskopf (502,504) übertragen werden können, wobei die Mittel zur Registrierung (400) eine Aussparung (420) in dem Kassettengehäuse (14,16) zum Empfang des konischen Kopfes eines Positionsstiftes (426) des Plattenlaufwerks einschließen und wirksam sind, das Band (12) in Bezug auf den Plattenlaufwerkskopf (502,504) zu positionieren, so daß das Band (12) in einer vorgegebenen Entfernung von der Drehachse des Plattenlaufwerks positioniert ist, um welche eine Magnetplatte sich drehen würde, sowie

einen Bandantriebsmechanismus (162,128) zum Antrieb des Bandes (12).

2. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 1, wobei die genannten Mittel (400) zur Registrierung ein Führungsteil (414a) zur Bestimmung der Bandlaufbahn an dieser Stelle vorbei aufweisen, wobei das Führungsteil (414a) an einer vorgegebenen Stelle in Bezug zum Plattenlaufwerkskopf (502,504) positioniert ist, wenn die Kassette (10) geladen wird.

3. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 2, wobei der Bandantriebsmechanismus (162,128) Antriebsmittel (202) einschließt, die mit einer Antriebswelle (310) des Plattenlaufwerks zum Antrieb des Bandes (12) verbunden sind, wobei die Antriebswelle (310) sich längs der Drehachse erstreckt, und wobei das Führungsteil (414a) einen Bereich aufweist, der mit der Antriebswelle (310) fluchtet, um das Führungsteil (414a) an einer vorgegebenen Position zu positionieren.

4. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 3, wobei die Mittel zur Registrierung (400) die Aussparung (420) zur Aufnahme des Positionsstiftes (426) des Plattenlaufwerks zur Positionierung des Führungsteils (414a) in einer vorgegebenen Position in Bezug zum Plattenlaufwerkskopf (502,504) unter Mitwirkung mit dem Teil, das mit der Antriebswelle (310) fluchtet, begrenzen.

5. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 2, wobei die Mittel zur Registrierung (400) eine Führungsebene (412) aufweisen, die sich entlang der Bandlaufbahn zur Führung des Bandes (12) erstrecken.

6. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 5, wobei die Mittel zur Registrierung (400) eine federnde Einrichtung (432) aufweisen, um das Band (12) federnd gegen das Führungsstück (414a) zu zwingen.

7. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 4, wobei die Speichereinrichtung (26,28) ein Paar mit dem Band (12) umwickelten Bandrollen umfaßt.

8. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 7, wobei die Bandrollen (26,28) um in gleicher Flucht angeordnete Drehachsen drehbar angeordnet sind.

9. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 8, wobei die Mittel zur Registrierung (400) eine Einrichtung (430) einschließen, um die Bandlaufrichtung um ungefähr 90º umzulenken.

10. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch l, die folgendes umfaßt: eine zentrale Kerneinheit (200) im Kassettengehäuse (14,16), die offen ist, um durch einen Plattenantriebsmechanismus des Plattenlaufwerks eingespannt zu werden, wobei die zentrale Kerneinheit (200) eine Einspanneinrichtung (218,306) einschließt, um eine Einspannverbindung zwischen der zentralen Kerneinheit (200) und dem Plattenantriebsmechanismus zur Übertragung der Antriebskraft des Plattenantriebsmechanismus zum Bandantriebsmechanismus (162,128) herzustellen; sowie eine Bandpositionseinrichtung (400), die innerhalb des Kassettengehäuses angeordnet ist, um das Band (12) in einer vorbestimmten Position in Bezug auf den Plattenlaufwerkskopf (502,504) zu positionieren, wobei die Bandpositionseinrichtung (400) mit dem Plattenantriebsmechanismus gekoppelt ist, um das Band (12) in der vorbestimmten Position zu positionieren und die unabhängig von der zentralen Kerneinheit (200) ist.

11. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 10, wobei die Einspanneinrichtung (218,306) eine durchgehende Öffnung (218) in der zentralen Kerneinheit (200) aufweist, die wenigstens eine Ecke aufweist, um einen Antriebsstift (306) aufzunehmen, der in dem Plattenantriebsmechanismus zur kraftschlüssigen Aufnahme des Antriebsstiftes (306) in dieser Ecke zur Schaffung der Einspannverbindung vorgesehen ist.

12. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 10, wobei der Antriebsstift (306) im rechten Winkel in einer Richtung wegweisend von der genannten Ecke vorgespannt ist.

13. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 10, wobei die zentrale Kerneinheit (200) eine zentrale Kernplatte (202) umfaßt, die eine Nut (216) aufweist, die sich rund um deren Umfang erstreckt, um mit einem Antriebsriemen (162) in Eingriff zu stehen, um die Antriebskraft zur zentralen Kerneinheit (202) durch den Plattenantriebsmechanismus zu übertragen.

14. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 13, wobei das Kassettengehäuse (14,16) zwei Bandrollen (26,28) enthält, die mit dem Band (12) umwickelt sind.

15. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 14, wobei die Bandrollen (26,28) in gleicher Flucht verlaufende Drehachsen aufweisen.

16. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 15, wobei der Bandantriebsmechanismus (162, 128) mit den Bandrollen (26,28) zusammenarbeitet, um eine der Bandrollen (26,28) entsprechend der Bandantriebsrichtung durch Übertragung der Antriebskraft anzutreiben, die durch die zentrale Kernplatte (202) zu einer der Bandrollen (26,28) übertragen wird.

17. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 16, wobei der Plattenantriebsmechanismus antriebsmäßig ausgelegt ist, um mit der zentralen Kernplatte (202) der Kassette (10) in einer ersten Richtung zum Antrieb des Bandes (12) in Vorwärtsrichtung sowie in einer zweiten entgegengesetzt zur ersten Richtung zum Antrieb des Bandes (12) in umgekehrter Richtung zu rotieren.

18. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 10, wobei die Bandpositionseinrichtung (400) einen ersten Bereich (402a) aufweist, der in Flucht mit der Antriebsachse des Plattenantriebsmechanismus ist, und einen zweiten Bereich (414a) aufweist, der innerhalb der Bandlaufbahn angeordnet ist, um das Band (12) in der vorbestimmten Position bezüglich des Bandlaufwerkkopfes (502,504) zu positionieren.

19. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 16, wobei die Bandpositionseinrichtung (400) eine Ausnehmung (420) aufweist, um den zweiten Bereich (414a) in Bezug auf den Plattenantrieb durch Eingreifen des Positionsstiftes (426) des Plattenlaufwerks zu positionieren.

20. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 19, wobei die Bandpositionseinrichtung (400) eine Positionsebene (412) aufweist, die sich im wesentlichen entlang eine Bandlaufbahn erstreckt, um das Band (12) daran entlangzuführen.

21. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 20, wobei die Bandpositionseinrichtung (400) weiterhin mit einer Vorspanneinrichtung (432) ausgestattet ist, um das Band (12) konstant gegen den zweiten Bereich (414a) vorzuspannen.

22. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 21, wobei die Vorspanneinrichtung (432) durch federnde Mittel (432) gebildet ist, um das Band (12) federnd gegen den zweiten Bereich zu drücken.

23. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 22, wobei die Bandpositionseinrichtung (400) eine Ablenkeinrichtung (430) zum Wechseln der Bandlaufrichtung um ungefähr 90º aufweist.

24. Magnetbandkassette (10) nach Anspruch 10, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bandantriebsmechanismus (162,128) eine Einrückvorrichtung (128) aufweist, die wahlweise zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar ist, um das Band (12) entsprechend in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung anzutreiben.







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