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Dokumentenidentifikation DE3781073T2 11.03.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0260830
Titel Magnetisches Etikett mit Schalter-Sektion für Verwendung in elektronischen Artikel-Überwachungssystemen.
Anmelder Minnesota Mining & Mfg. Co., Saint Paul, Minn., US
Erfinder Montean, Samuel c/o Minnesota Mining and, P.O. Box 33427 St. Paul Minnesota 55133, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 3781073
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 26.08.1987
EP-Aktenzeichen 873075543
EP-Offenlegungsdatum 23.03.1988
EP date of grant 12.08.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.1993
IPC-Hauptklasse G08B 13/24

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft elektronische Artikel-Überwachungssysteme (EAS) und dabei verwendete Etiketten, und insbesondere solche Etiketten, bei denen ein Stück eines in dem Etikett verwendeten magnetischen Materials durch ein wechselndes Magnetfeld abgefragt wird und Oberschwingungen des Feldes erzeugt, die erfaßt werden, um das Vorhandensein des Etiketts anzuzeigen.

Stand der Technik

Es ist nun wohlbekannt, ein Stück eines magnetischen Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität als Oberschwingungen erzeugendes EAS-Etikett zu verwenden. Solche Etiketten wurden vielleicht als erstes offenbart im Französischen Patent Nr. 763 681, das 1934 Pierre Arthur Picard erteilt wurde. In neuerer Zeit ist es relativ gut bekannt geworden, besonders konfigurierte Stücke zu verwenden, beispielsweise längliche Streifen aus einem Material mit hoher Permeabilität, um die Entstehung von Oberschwingungen einer sehr hohen Ordnung zu erleichtern, und damit die Zuverlässigkeit zu verbessern, mit der solche Etiketten gegenüber Signalen von anderen Gegenständen wie zum Beispiel Aktentaschenrahmen, Schirmen, etc. zu unterscheiden sind. Solche Einsatzmöglichkeiten sind beispielsweise beschrieben in den US-Patenten Nr. 3 665 449, 3 790 945 und 3 747 086. Nachdem solche länglichen Streifen im allgemeinen nur dann erfaßbar sind, wenn das Abfragefeld mit den Streifen ausgerichtet ist, ist es aus solchen Veröffentlichungen auch bekannt, daß eine multidirektionale Antwort möglich wird, wenn zusätzliche Streifen in einer L-, T- oder X-Konfiguration vorgesehen werden. Wahlweise wird im US-Patent Nr. 4 074 249 (Minasy) vorgeschlagen, daß man die multidirektionale Antwort dadurch erreichen kann, daß der Streifen halbmondförmig ausgebildet wird. Ferner ist es aus dem US-Patent Nr. 4 249 167 (Purington et al.) bekannt, daß ein deaktivierbares, multidirektional antwortendes Etikett hergestellt werden kann, indem man zwei längliche Streifen aus Permalloy vorsieht, die in X-Form angeordnet sind, wobei neben und kolinear zu jedem der Permalloy-Streifen ein paar harte magnetische Stücke angeordnet sind. (Siehe Spalte 14, Zeilen 58- 62).

Das US-Patent Nr. 4 075 618 (Montean) geht zwar immer noch davon aus, daß eine langgestreckte oder "aus einem offenen Streifen bestehende" Anordnung wünschenswert ist, um eine Antwort in Form einer Oberschwingung einer sehr hohen Ordnung zu erhalten, aber in diesem Patent wird offenbart, daß ein Etikett, das in der Lage ist, Oberschwingungen einer sehr hohen Ordnung zu erzeugen, wodurch es in einem System verwendet werden kann, wie es im Patent '449 beschrieben ist, dadurch hergestellt werden könnte, daß man einen kurzen Streifen aus einem Material mit hoher Permeabilität, der nicht lang genug ist, um der Definition eines "offenen Streifens" zu entsprechen, zusätzlich mit Flußkollektoren versieht. Picard empfiehlt auch, Polverlängerungen vorzusehen, um die Empfindlichkeit zu erhöhen, während Fearon im Patent '945 vorschlägt, Polabschnitte zu verwenden, um den Magnetfluß zu sammeln.

Etiketten wie sie von Elder, Fearon, Peterson, Minasy und Montean in den obigen Patenten offenbart sind, hatten alle einen gewissen kommerziellen Erfolg. Die Verwendung der Etiketten war jedoch durch ihre Größe begrenzt, und bis jetzt wird immer noch in erster Linie eine längliche Form für notwendig gehalten.

EAS-Systeme, bei denen die Etiketten der vorliegenden Erfindung besonders nützlich sind, erzeugen normalerweise innerhalb der Abfragezone Magnetfelder in einer Vielzahl von Richtungen. Wie im US-Patent Nr. 4 300 183 (Richardson) offenbart, können solche verschieden gerichtete Felder beispielsweise dadurch erzeugt werden, daß man in Spulen auf entgegengesetzten Seiten der Abfragezone Ströme erzeugt, die abwechselnd phasengleich und phasenverschoben sind. Die dabei an einem gegebenen Punkt entstehenden gleich und entgegengesetzt gerichteten Felder können in einer Richtung merklich schwächer sein als in einer anderen Richtung. Demzufolge kann ein bestimmtes Etikett inakzeptabel sein, wenn es zuverlässig nur dann erfaßbar ist, wenn es in der Richtung ausgerichtet ist, die zu den stärksten durch das EAS-System erzeugten Feldern gehört. Vorzugsweise hätte ein für kommerzielle Zwecke akzeptables Etikett eine Empfindlichkeit, mit der es zuverlässig erfaßbar ist unabhängig von seiner Ausrichtung in der Zone. Unter praktischen Gesichtspunkten ist es jedoch nicht notwendig, daß Etiketten wirklich in jeder Richtung und/oder Lage in der Zone erfaßbar sind.

Typische EAS-Systeme, die ursprünglich für die Verwendung mit länglichen Etiketten in Form eines "offenen Streifens" ausgelegt waren, sind die Systeme vom Typ WH-1000 und WH- 1200, die von der Minnesota Mining and Manufacturing Company vertrieben werden. Solche Systeme erzeugen zum Beispiel normalerweise innerhalb der Abfragezonen Magnetfelder, die mit 10 kHz wechseln, Mindeststärken in der Mitte der Zone von ungefähr 96 A/m, wenn die in Spulen auf entgegengesetzten Seiten der Zone erzeugten Felder entgegengesetzt gerichtet sind, und von ungefähr 192 A/m, wenn sie gleich gerichtet sind. Die Empfängerabschnitte solcher Systeme verarbeiten Signale von Empfängerspulen, die in Platten im Bereich der Abfragezone angeordnet sind, und aktivieren eine Alarmschaltung, wenn Signale erfaßt werden, die Oberschwingungen einer sehr hohen Ordnung des angelegten Feldes entsprechen.

Um die Leistung verschiedener Etiketten zu vergleichen, wird praktischerweise eine Testvorrichtung verwendet, die Felder erzeugt, die mit einer vorbestimmten Frequenz wechseln, und die eine steuerbare Stärke besitzt, die mit der von anderen EAS-Systemen vergleichbar ist. Basierend auf einem Standardetikett, um vergleichbare Ergebnisse zu gewährleisten, sollte die Testvorrichtung Signale erfassen gemäß den Oberschwingungskennwerten, auf denen solche Systeme aufbauen, und Empfindlichkeitswerte liefern.

Eine solche Testvorrichtung ist vorzugsweise gegen ein vorhandenes handelsübliches Etikett geeicht, beispielsweise einen von der Minnesota Mining and Manufacturing Company hergestellten Erfassungsstreifen vom Typ WH-0117 Whispertape, der aus einem amorphen Metall mit einer Länge von 6,7 cm, einer Breite von 1,6 mm und einer Dicke von 0,02 mm hergestellt war und die folgende nominale Zusammensetzung (in %) besaß: Co:69%; Fe:4,1%; Ni:3,4%; Mo:1,5%; Si:10% und B:12%. Ein solches Etikett wird parallel zum Feld der Testvorrichtung eingesetzt, und die Verstärkung wird eingestellt, so daß sich ein standardisierter Empfindlichkeitswert von 1,0 bei einem 10 kHz Feld von 96 A/m ergibt, wobei dies die Mindestfeldstärke ist, bei der ein solches Etikett erwartungsgemäß zuverlässig erfaßt würde. Bei einem stärkeren Feld von 192 A/m wurde eine Empfindlichkeit von 4,8 ermittelt, wenn das amorphe Etikett ähnlich ausgerichtet war.

Es wird schon seit langem gewünscht, die Länge von solchen länglichen Etiketten zu minimieren. Kurze Streifen besitzen jedoch nicht genügend Empfindlichkeit, um auch nur annähernd akzeptabel zu sein, sogar bei einer hohen Feldstärke, und auch wenn sie so dimensioniert sind, daß eine Antwort in Form von Oberschwingungen hoher Ordnung maximiert wird. Beispielsweise wurde ein 0,02 mm dickes Band aus dem oben beschriebenen amorphen Metall in 2,5 cm lange Streifen mit einer Breite von 1,6 mm, 0,8 mm und 0,5 mm geschnitten. Die in der nachstehenden Tabelle angegebenen Werte für die relative Empfindlichkeit wurden dann mit Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens ermittelt.

Feldstärke A/m Streifenbreite (mm)

Man kann also sagen, daß unabhängig davon, ob die Streifen sehr schmal waren, wodurch die Entmagnetisierungswirkung minimiert wurde, oder ob sie breiter waren, wodurch sich eine größere Gesamtmasse ergab, in jedem Fall ein inakzeptabler Empfindlichkeitswert festgestellt wurde. Wenn ein 2,5 cm langes Stück ferner mit Polverlängerungen versehen war entsprechend dem in Fig. 7 dargestellten Stück von Picard, wo die Länge des mittleren Segments etwa das 8fache der Breite in der Mitte beträgt, und wo die Gesamtlänge etwa das 13fache der Breite in der Mitte beträgt, ergaben sich standardisierte Empfindlichkeitswerte von 0,02, 0,26 und 0,46 bei den drei obengenannten Feldstärken, woraus erkennbar wird, daß es zwar zu einer Erhöhung der Empfindlichkeit kommt, wenn gemäß der Lehre des Standes der Technik Polverlängerungen vorgesehen werden, aber diese Vorteile immer noch nicht ausreichen, um zu einem auch nur annähernd akzeptablen Etikett zu kommen.

Zusammenfassung der Erfindung

Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Etiketten wurde nun festgestellt, daß Oberschwingungen einer sehr hohen Ordnung durch Etiketten erzeugt werden können, die aus ähnlichen magnetischen Materialien bestehen wie sie in der Vergangenheit verwendet wurden, die aber viel kleiner sind als die bisher bekannten und nicht aus länglichen Streifen bestehen. Vielmehr wurde festgestellt, daß Oberschwingungen einer sehr hohen Ordnung leicht erzeugt werden in einem Material hoher Permeabilität mit einer quadratischen oder rechteckigen Form, d. h. Briefmarkenform, das mindestens ein sehr kurzes, im Querschnitt schmales Mittelsegment aufweist, das aus einem Material mit hoher Permeabilität und niedriger Koerzitivfeldstärke besteht, und das Flußkollektoren in der Nähe von jedem Ende des Mittelsegmentes aufweist. Das Mittelsegment dient also als magnetisches Schaltsegment, das eine Antwort in Form von Oberschwingungen sehr hoher Ordnung erzeugt, solange die Flußkollektoren breit genug sind, um eine signifikante Menge des Magnetflusses innerhalb des Schaltsegments zu sammeln und zu konzentrieren. Wenn der Magnetfluß in dem Schaltsegment auf diese Weise konzentriert wird, wird die effektive Flußdichte erhöht, so daß die Magnetisierung in diesem Segment sich mit jeder Umkehrung des angelegten Feldes rasch umkehrt, und Oberschwingungen sehr hoher Ordnung bei einer bestimmten angelegten Feldstärke erzeugt werden, gerade so als ob ein länglicher Streifen vorhanden wäre. Es wurde festgestellt, daß die von solchen Etiketten erzeugten Signale zwar Oberschwingungen sehr hoher Ordnung enthalten, von denen bei der Erfassung zuverlässig ausgegangen werden kann, aber auch verschiedene andere isolierbare Kenndaten besitzen, die die Etiketten auch in anderen Systemen nützlich machen, bei denen Oberschwingungen per se nicht isoliert werden können.

Die Schaltsegmente und Flußkollektoren, die die Magneteinheit bilden, besitzen Gesamtabmessungen, wo die Länge und die Breite nicht größer sind als 3,2 cm und vorzugsweise weniger als 2,5 cm. Das Schaltsegment besteht aus einem Stück eines Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität und besitzt eine Mindestbreite, deren Querschnittsfläche im Bereich von 0,003-0,03 mm² liegt. Die Länge des Schaltsegments senkrecht zu seiner Mindestbreite ist nicht größer als das 20fache der Breite und weniger als 2,0 cm, wobei die äußersten Enden jedes Schaltsegments ferner durch Punkte definiert sind, an denen die Breite (parallel zur Mindestbreite) nicht mehr weniger als das 5fache der Mindestbreite beträgt.

Jeder der Flußkollektoren besteht aus koplanaren Segmenten eines folienartigen Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität, dessen maximale Breite parallel zur Breite des Schaltsegments mindestens das 10fache der Mindestbreite des Schaltsegments beträgt.

Ein solches Etikett antwortet im Prinzip immer noch nur in eine Richtung und ist vielleicht nur annähernd akzeptabel, da die relative Empfindlichkeit von nur etwa 0,4 dann erreicht wird, wenn man am schwächsten Feld von 96 A/m mißt. Bei höheren Feldstärken werden jedoch Werte über 1,0 ermittelt, so daß das Etikett nur unter den ungünstigsten Umständen nicht erfaßt werden würde.

In einer bevorzugten Ausführungsform, bei der die Erfassung in mindestens zwei im wesentlichen unterschiedlichen Richtungen möglich ist, umfaßt das Etikett der vorliegenden Erfindung mindestens zwei Schaltsegmente wie sie oben beschrieben sind, deren Längen sich in im wesentlichen unterschiedliche Richtungen erstrecken. Ferner teilt sich jedes Schaltsegment vorzugsweise mindestens einen gemeinsamen Flußkollektor. Eine solche Ausführungsform besteht in besonders wünschenswerter Weise aus einem im wesentlichen quadratischen, folienartigen Stück eines Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität, bei dem ein Abschnitt aus seinem Inneren entfernt ist, so daß sich mindestens zwei schmale Abschnitte zwischen dem ausgeschnittenen Abschnitt und zwei benachbarten Außenkanten des Stückes ergeben, wobei die schmalen Abschnitte zwei Schaltsegmente bilden, die senkrecht zueinander verlaufen. Vorzugsweise ist der ausgeschnittene Abschnitt kreisförmig und mittig innerhalb des quadratischen Stückes angeordnet, so daß man vier Schaltsegmente in der Nähe des Mittelpunktes jeder Seite des Stückes erhält, wobei die vier Eckabschnitte Flußkollektoren für zwei Paare von Schaltsegmenten bilden, wobei die Paare jeweils im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Ein solches Etikett ist dann unabhängig von seiner Ausrichtung erfaßbar, denn wenn eine Seite des Etiketts in Richtung eines schwachen Feldes ausgerichtet ist, so daß ein nur annähernd akzeptables Signal erzeugt wird, ist eine andere Seite vielleicht parallel zu einem stärkeren Feld ausgerichtet und erzeugt somit ein ausreichend erfaßbares Signal.

Ein Etikett wie es in den obigen Ausführungsformen beschrieben ist, hat geeigneterweise einen dualen Status, d. h. es ist reversibel deaktivierbar und reaktivierbar, indem ein Stück eines remanent magnetisierbaren Materials im Bereich von jedem der Schaltsegmente vorgesehen ist, und wenn dieses Stück magnetisiert wird, erzeugt es Felder, die das Schaltsegment dahingehend vormagnetisieren, daß die Antwort des Etiketts, die auf das in den Abfragezonen auftretende wechselnde Magnetfeld zurückzuführen ist, geändert wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des Etiketts der vorliegenden Erfindung mit dreieckigen Flußkollektoren;

Fig. 2A und 2B zeigen Draufsichten auf eine weitere Ausführungsform, in der das Schaltsegment und die angrenzenden Flußkollektoren durch gegenüberliegende kreisförmige entfernte Abschnitte gebildet werden;

Fig. 3-5 zeigen Draufsichten auf dreieckige und quadratische Etiketten der vorliegenden Erfindung;

Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf eine gelochte Folie mit einer Vielzahl von Etiketten;

Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht entlang der Linie 7-7 von Fig. 6;

Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Streifens mit Etiketten, der aus der in Fig. 6 gezeigten Folie hergestellt ist; und

Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf ein zweidimensional antwortendes Gegenstück der Ausführungsform von Fig. 1.

Ausführliche Beschreibung

Wie in der Draufsicht von Fig. 1 dargestellt, umfaßt eine Ausführungsform des Etiketts der vorliegenden Erfindung eine Folie aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität, wie zum Beispiel Permalloy. Die Folie ist so geschnitten, daß sie mindestens ein Mittel- oder Schaltsegment mit verminderter Querschnittsfläche und einen Flußkollektor an den jeweils entgegengesetzten Enden des Schaltsegments aufweist. Gemäß Fig. 1 besitzt das Etikett 10 also ein Schaltsegment 12 und dreieckige Flußkollektoren 14 und 16. Das Etikett ist vorzugsweise aus einer Permalloyfolie mit einer Dicke von 0,015 mm ausgeschnitten, so daß die Gesamtbreite bzw. -länge des Stückes 2,5 · 2,5 cm beträgt. Das Schaltsegment 12 ist symmetrisch zentriert zwischen den Flußkollektoren 14 und 16 und besitzt eine Breite von 0,76 mm und eine Länge von 4,8 mm. Die so zugeschnittene Folie wird wünschenswerterweise mit Hilfe eines Haftklebers auf eine Trägerschicht 18 aufgeklebt, beispielsweise auf Papier, eine steife Kunststoffolie, etc.

Wenn ein erfindungsgemäßes Etikett wie es oben in bezug auf Fig. 1 beschrieben ist so in einer Testvorrichtung positioniert wird, daß die Länge des Schaltsegments mit dem Feld ausgerichtet ist, wodurch der Flußkollektor dabei so ausgerichtet wird, daß er den Fluß innerhalb des Schaltsegments konzentriert, ergibt sich ein relativer Empfindlichkeitswert von 0,4 bei der Mindestfeldstärke von 96 A/m, wobei der Wert auf 1,0 steigt bei einer Feldstärke von 192 A/m und auf 1,3 bei einer Feldstärke von 240 A/m. Ein identisch geformtes Etikett, das aus dem oben beschriebenen, 0,02 mm dicken amorphen Material hergestellt wurde, zeigte Empfindlichkeitswerte von 0,25, 1,1 und 1,4, wenn es bei den gleichen Feldstärken getestet wurde.

Etiketten gemäß der vorliegenden Erfindung sind auch nützlich in Systemen, die bei verschiedenen Frequenzen arbeiten. In den oben erwähnten Tests wurde eine Frequenz von 10 kHz verwendet, da diese Frequenz der in den 3M-Systemen vom Typ WH-1000 und 1200 verwendeten Frequenz entspricht, doch wurde eine äquivalente Leistung festgestellt, wenn die Etiketten bei anderen Frequenzen getestet wurden.

Wie oben erwähnt, ist die Querschnittsfläche des Schaltsegments des Etiketts der vorliegenden Erfindung sehr wichtig für die erreichte Empfindlichkeit. Beispielsweise wurde eine Reihe von Tests mit Etiketten aus einer 0,015 mm dicken Permalloy-Folie durchgeführt, wo die Gesamtabmessungen der Flußkollektoren und die Länge der Schaltsegmente die gleichen waren wie oben in bezug auf Fig. 1 beschrieben, und wo die Breite des Schaltsegments variierte mit 0,13, 0,38, 0,76 und 1,4 mm (d. h. die Querschnittsfläche der Schaltsegmente betrug damit jeweils 0,0020, 0,0058, 0,012 und 0,021 mm²). In dieser Reihe betrug die relative Empfindlichkeit bei der Mindestfeldstärke von 96 A/m 0,14, 0,26, 0,4 bzw. 0,22, während sie bei 192 A/m 0,26, 0,44, 1,1 bzw. 0,84 betrug. Somit ist festzustellen, daß die Empfindlichkeit stärker anstieg, wenn die Etiketten mit breiteren Schaltsegmenten stärkeren Feldern ausgesetzt wurden, vermutlich weil die größere Menge an verfügbarem Magnetfluß mehr Material sättigen konnte und dadurch ein stärkeres Signal erzeugen konnte. Wenn die Querschnittsfläche des Schaltsegments jedoch zu groß wird, ist der verfügbare Magnetfluß nicht ausreichend, um das gesamte Material in dem Segment zu sättigen, und die Empfindlichkeit nimmt ab.

Einige der oben zusammengefaßten Ergebnisse wurden mit den aus Permalloyfolien ausgeschnittenen Etiketten verschiedener Formen erzielt. Die magnetischen Eigenschaften eines solchen Materials sind bekanntermaßen recht empfindlich gegen eine mechanische Bearbeitung, und die Beschädigung der Ränder der Folien, wenn Stücke abgeschnitten werden, um die Schaltsegmente zu bilden, beeinträchtigt sehr die resultierende Empfindlichkeit, insbesondere wenn die Abmessungen der verbleibenden Teile so klein sind, daß auch fast der ganze übrige Abschnitt beschädigt ist. Etiketten, die so hergestellt werden, daß eine Beschädigung der Ränder vermieden wird, beispielsweise durch Wegätzen der unerwünschten Teile, durch Nachglühen oder durch Verwenden von Materialien, die weniger dehnungsempfindlich sind, wie zum Beispiel amorphe Legierungen mit hoher Permeabilität, zeigen eine merklich größere Empfindlichkeit bei einer bestimmten Größe, wobei dieser Vorteil in unterschiedlichem Maße durch konkurrierende Faktoren wie höhere Materialkosten oder höhere Herstellungskosten abgeschwächt wird.

Eine weitere Ausführungsform des Etiketts ähnlich der oben in bezug auf Fig. 1 erläuterten ist in der Draufsicht von Fig. 2A dargestellt. Das in dieser Figur gezeigte Etikett 20 ist in ähnlicher Weise vorzugsweise hergestellt aus einer Permalloyfolie, die so gefertigt ist, daß auf eine Trägerfolie 32 ein mittig angeordnetes Schaltsegment 24 und an jedem Ende Flußkollektoren 26 und 28 aufgebracht sind. In dieser Ausführungsform wurde das Schaltsegment 24 hergestellt, indem halbkreisförmige Bereiche aus der Folie ausgestanzt wurden, so daß das Schaltsegment 24 in dem Mittelbereich zwischen den halbkreisförmigen Ausschnitten gebildet wird. Anders als in der Ausführungsform von Fig. 1, wo das Schaltsegment genau definiert ist, besteht in der Ausführungsform von Fig. 2A ein allmählicher Übergang zwischen dem Schaltsegment 24 und den angrenzenden Flußkollektoren 26 und 28. Insbesondere ist es in einem solchen Fall praktisch, die Grenzen des Schaltsegments 24 gemäß der vergrößerten Darstellung von Fig. 2B zu definieren als Mindestbreite (Wmin) 34 und Länge (L) 38 senkrecht zur Mindestbreite, die nicht mehr als das 20fache der Mindestbreite beträgt. Die äußersten Enden der Länge L liegen an den Linien 36, wo die Breite nicht mehr weniger als das 5fache der Mindestbreite beträgt. In einer bevorzugten Ausführungsform, in der die Gesamtabmessungen des Etiketts 20 2,5 cm Breite · 2,5 cm Länge betragen, werden die Schaltsegmente geeigneterweise dadurch hergestellt, daß man halbkreisförmige Abschnitte an gegenüberliegenden Seiten ausstanzt, so daß dazwischen ein 0,76 mm breites Schaltsegment übrigbleibt. Wenn es in der oben beschriebenen Weise bei der Mindestfeldstärke von 96 A/m getestet wird, zeigt ein solches Etikett typischerweise eine Empfindlichkeit von etwa 0,3 bis 0,4, je nachdem wie weit eine Verschlechterung des Signals infolge einer Beschädigung der Ränder vermieden wurde.

Außerdem ist als Bestandteil des Etiketts 20 von Fig. 2A ein zweites Element 30 mit einer höheren Koerzitivfeldstärke dargestellt, das aus einem remanent magnetisierbaren Material besteht, wie zum Beispiel Vicalloy, Kohlenstoffstahl oder dergleichen, und die Zugabe eines solchen Elementes bewirkt den dualen Status des Etiketts. Wenn ein solches Material im Bereich des Schaltsegments magnetisiert wird, entsteht ein äußeres Magnetfeld, welches das angrenzende Schaltsegment dahingehend vormagnetisiert, daß entweder die darin vorhandene Magnetisierung sich nicht umkehrt, wenn das Schaltsegment in einem wechselnden Abfragefeld liegt, oder zumindest die dann erzeugte Antwort nicht geändert wird. In jedem Fall werden verschiedene leicht erkennbare Signale erzeugt, je nachdem ob das zweite Element 30 magnetisiert oder entmagnetisiert wird.

Wie oben erwähnt, enthalten die in Fig. 1, 2A und 2B gezeigten Etiketten 10 und 20 wünschenswerterweise nichtmagnetische Träger 18 bzw. 32. Solche Träger können Stücke aus steifem Papier, Karton, Kunststoffolie etc. sein, und sie können je nach Wunsch auf einer oder auf beiden Seiten der magnetischen Folie vorgesehen sein. Die Träger schützen die Magnetfolien somit gegen Verformung, Knicken, Biegen und dergleichen, was sich ungünstig auf die Magnetantwort auswirken könnte, verdecken das magnetische Material und bilden bedruckbare Flächen, auf die Informationen für die Benutzer aufgebracht werden können, etc. In ähnlicher Weise können auch Haftkleberschichten, schwach klebfähige Trägerfolien, bedruckbare Deckfolien und dergleichen vorgesehen werden.

Die oben in bezug auf Fig. 1, 2A und 2B erläuterten Etiketten zeigen eine maximale Empfindlichkeit nur in eine Richtung, d. h. die Etiketten müssen in bezug auf die in der Abfragezone vorhandenen Felder ausgerichtet sein, so daß die Flußkollektoren möglichst vielen Flußlinien gegenüberliegen. Um sicherzustellen, daß solche Etiketten unabhängig von ihrer Ausrichtung erfaßt werden, ist es wünschenswert, in der Zone Felder in drei orthogonalen Richtungen vorzusehen. Solche Auflagen bei dem felderzeugenden Abschnitt des Systems machen solche Systeme eindeutig kompliziert und teuer.

Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind Etiketten vorgesehen, die in mindestens zwei Richtungen Empfindlichkeit zeigen, wodurch die felderzeugende Vorrichtung derart vereinfacht werden kann, daß Felder nur in zwei orthogonalen Richtungen vorhanden sein müssen. Ein solches multidirektional antwortendes Etikett 40 ist in Fig. 3 dargestellt und besteht aus einer quadratischen Folie aus einem Material mit hoher Permeabilität wie zum Beispiel Permalloy oder dergleichen, von dem ein kreisförmiger Mittelteil 42 entfernt wurde, mit vier Schaltsegmenten 44, 44', 44'' und 44''' am Mittelpunkt jeder geraden Seite. Die Ecken des Quadrats bilden somit Flußkollektoren für die Schaltsegmente, wobei jede Ecke als Flußkollektor für zwei davon ausgehende Schaltsegmente wirkt. Ein solches Etikett, das aus Permalloy mit einer Dicke von 0,015 mm und einer Seitenlänge von jeweils 2,5 cm besteht, und wo in der Mitte ein Kreis ausgeschnitten ist, so daß Schaltsegmente mit einer Breite von 0,76 mm entstehen, zeigte eine äquivalente Empfindlichkeit von 0,34, wenn es in der oben beschriebenen Weise bei der Mindestfeldstärke gemessen wurde, und wenn es so positioniert war, daß jede der geraden Seiten mit dem Feld in dem Elektromagnet ausgerichtet war. Bei Feldstärken von 192 A/m bzw. 288 A/m wurde eine Empfindlichkeit von 1,1 bzw. 1,6 festgestellt.

Multidirektionale Etiketten können analog aus einer Vielzahl von anderen zweidimensionalen Formen hergestellt werden, insbesondere aus regelmäßigen Polygonen, wodurch der Materialverschnitt minimiert wird. Ein weiteres solches multidirektional antwortendes Etikett 46 ist in Fig. 4 dargestellt und besteht aus einem Dreieck aus einem Material mit hoher Permeabilität, wie es oben beschrieben ist, bei dem wieder ein kreisförmiger Mittelteil 50 ausgeschnitten ist, so daß am Mittelpunkt jeder Seite schmale Schaltsegmente 52, 52' und 52'' zurückbleiben. In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist das Etikett ferner mit dualem Status ausgelegt, indem Segmente 54 aus remanent magnetisierbarem Material über jedem Schaltsegment angeordnet sind. Wie oben in Verbindung mit der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform beschrieben, entstehen durch die Magnetisierung der Segmente 54 örtlich begrenzte Felder, die das Material hoher Permeabilität in den angrenzenden Schaltsegmenten 52, 52' und 52'' vormagnetisieren, und das Signal, das erzeugt wird, wenn das Etikett wechselnden Feldern in einer Abfragezone ausgesetzt ist, ändern. Ein Etikett in der Form eines gleichschenkeligen Dreiecks aus einer 0,015 mm dicken Permalloyfolie mit einer Seitenlänge von 2,5 cm, aus dem in der Mitte ein Kreis ausgeschnitten ist, so daß an jeder Seite 0,58 mm breite Schaltsegmente zurückbleiben, zeigte eine annähernd akzeptable Empfindlichkeit, wenn eine der Seiten mit einem Feld mit einer Mindeststärke von 96 A/m in der oben beschriebenen Testvorrichtung ausgerichtet war.

Wie oben insbesondere im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnt, hat sich die Querschnittsfläche des Schaltsegments als besonders wichtig herausgestellt, wenn es darum geht, die Empfindlichkeit des entstehenden Etiketts zu bestimmen. Ein quadratisches Etikett, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, kann geeigneterweise aus einer großen Permalloyfolie hergestellt werden, die dann zugeschnitten und/oder gestanzt wird, um die kreisförmigen Mittelbereiche zu entfernen, und um die einzelnen quadratischen Stücke zu trennen. Nachdem die Schaltsegmente normalerweise um die 0,76 mm breit sind, sind die aus den angrenzenden Segmenten auszuschneidenden kreisförmigen Bereiche somit 1,52 mm voneinander entfernt. Demgemäß muß die Lage des Schnittes zwischen den ausgeschnittenen kreisförmigen Abschnitten sehr genau kontrolliert werden, um sicherzustellen, daß die Breite jedes Schaltsegments 0,76 mm beträgt, und nicht beispielsweise 0,64 mm auf der einen Seite und 0,89 mm auf der anderen Seite des Schnittes. Ein solcher Unterschied würde zwar brauchbare Etiketten ergeben, aber die unterschiedliche Empfindlichkeit der einzelnen Etiketten verhindert die Optimierung des Etiketts bei einem bestimmten System.

Es hat sich somit als vorteilhaft erwiesen, die Abmessungen der Schaltsegmente unabhängig von der genauen Lage der Schnittlinien zwischen benachbarten Etiketten und Haltern festzulegen. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, wird es somit bevorzugt, die Breite jedes Schaltsegments 56 entlang jedem Rand der Etiketten 58 als die Breite des Materials zu definieren, das zwischen einem großen ausgestanzten Loch 60 in der Mitte und kleineren, etwa in der Mitte des Randes liegenden Aussparungen verbleibt. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, ist eine Permalloyfolie demzufolge wünschenswerterweise mit einem Muster aus abwechselnd großen und kleinen Löchern 60 und 62 versehen, das sowohl längs der Bahn als auch quer zur Bahn verläuft. Die Größe und Lage der Stanzlöcher 60 und 62 wird durch einen Stanzvorgang oder durch Ätzen bestimmt. Die 0,76 mm breiten Schaltsegmente 56 werden somit genau begrenzt, unabhängig von der genauen Lage der Schnittlinie zwischen den Etiketten, und die Etiketten können anschließend voneinander getrennt werden, indem man an Linien entlang schneidet, die durch die kleinen Löcher verlaufen, wodurch auf jeder Seite Aussparungen entstehen sowohl quer zur Bahn als auch in Längsrichtung der Bahn. Auf diese Weise können die Etiketten in großen Mengen mit Hilfe von Walzenstempeln und dergleichen hergestellt werden, ohne daß eine genaue Ausrichtung und Positionierung der Schneidmesser oder Stempel erforderlich ist.

Solche in Mengen gefertigten, multidirektional antwortenden Etiketten werden wünschenswerterweise durch eine Reihe von Stanz- oder Ätz-, Schneid- und Kaschiervorgänge hergestellt. So ist beispielsweise, wie in Fig. 6 dargestellt, eine Bahn 84 aus einem Material mit hoher Permeabilität vorgesehen, beispielsweise eine 0,015 mm dicke Permalloyfolie, die so breit ist, daß eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Etiketten davon abgeschnitten werden kann, wobei die Anzahl der so gebildeten Etiketten bahnabwärts nur durch die Länge der Bahn begrenzt ist. Normalerweise kann eine 15 cm breite Bahn verwendet werden, so daß sechs Etiketten nebeneinander ausgebildet werden können. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird die Folie dann in einem ersten Satz sich wiederholender Muster 86 gestanzt, wobei jedes Muster aus drei nebeneinanderliegenden Löchern besteht, die senkrecht zu Linien 88 angeordnet sind, die parallel zur Länge der Bahn verlaufen, entlang der die Folie anschließend geschnitten wird, um Streifen 89 einer Reihe einzelner Etiketten zu bilden. In ähnlicher Weise wird die Bahn auch in einem zweiten Satz sich wiederholender Muster 90 gestanzt, die aus drei nebeneinanderliegenden Löchern bestehen, die senkrecht zu quer über die Bahn verlaufenden Linien 92 angeordnet sind, entlang denen die Streifen 89 geschnitten werden, um die einzelnen Etiketten voneinander zu trennen. In der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform sind dann, wenn quadratische Etiketten mit einer Seitenlänge von jeweils etwa 2,54 cm gewünscht sind, die Linien 88 und 92 also 2,54 cm voneinander entfernt, und jedes der die Muster 86 und 90 bildenden drei Löcher hat einen Durchmesser von 3,2 mm, bei einem Zwischenraum von 0,76 mm zwischen benachbarten Löchern.

Die Bahn 84 wird anschließend durch eine Stanzvorrichtung geführt, um größere kreisförmige Bereiche 94 auszuschneiden, und die Bereich liegen ungefähr in der Mitte innerhalb der inneren einander gegenüberliegenden vier Löcher von jedem der gebildeten Etiketten. Da die Breiten der jeweiligen Schaltsegmente durch den Abstand zwischen den benachbarten Löchern innerhalb der Sätze aus drei Löchern bestimmt werden, ist es ganz offensichtlich, daß die genaue Lage der größeren, mittig angeordneten Löcher viel weniger kritisch ist.

Wenn die Bahn aus einem dehnungsempfindlichen Material wie Permalloy besteht, ist es wünschenswert, daß die Bahn geglüht wird, um die Magnetantwort zu maximieren. Dieses Glühen kann vor einem Stanzvorgang erfolgen, aber vorzugsweise sollte das Glühen durchgeführt werden, nachdem die zwei Sätze von Löchern gebildet wurden, wodurch ein während des Stanzens entstandener Schaden behoben wird. Zu einem gewissen Grad kann der Schaden auch während des anschließenden Schneidvorgangs passieren, aber es wurde festgestellt, daß ein solcher Schaden nicht so gravierend ist, vor allem wenn der Schneidvorgang mit besonderer Vorsicht durchgeführt wird, und man erhält akzeptable Etiketten, auch wenn nach dem Schneiden nicht geglüht wird. Eine weitere Verbesserung kann dadurch erreicht werden, daß man jeden aus drei Löchern bestehenden Satz 86 und 90 im Winkel zu den Schnittlinien 88 und 92 anordnet, so daß die Breite der Schaltsegmente in einem Winkel, beispielsweise im Winkel von 45º zu den Schnittlinien verläuft. Demzufolge wird eine auf mechanische Einwirkung und Bearbeitung zurückzuführende Signalverschlechterung, wie sie sich ergeben kann, wenn die streifen 89 zu einer Rolle aufgewickelt und wieder davon abgewickelt werden, minimiert werden.

Wie in dem Querschnitt von Fig. 7 dargestellt ist, der entlang der Linie 7-7 in Fig. 6 verläuft, und bei dem die vertikalen Abmessungen der Deutlichkeit halber stark vergrößert sind, wird eine Seite der so gestanzten und geglühten Permalloybahn 84 als nächstes vorzugsweise auf eine 0,05 mm dicke Haftkleberschicht 96 aufkaschiert, deren andere Seite mit einer 0,13 mm dicken schwach klebfähigen Trennfolie 98 bedeckt ist, die anschließend abgezogen werden kann, so daß die Etiketten mit Hilfe der Kleberschicht 96 an Gegenständen befestigt werden können. Die andere Seite der gestanzten Metallbahn 84 wird auf eine 0,10 mm dicke bedruckbare Deckschicht 100 mit Hilfe einer 0,05 mm dicken Haftkleberschicht 102 aufkaschiert. Das Laminat wird dann entlang der Linien 88 getrennt, so daß die Streifen 89 entlang der Länge der Bahn entstehen, und wird teilweise entlang der Linie 92 durchgeschnitten, wobei die Trennfolie 98 nicht durchgeschnitten wird, um auf diese Weise den Streifen zu tragen. Die Streifen können dann zu Rollen aufgewickelt werden, um anschließend in Etikettiervorrichtungen und dergleichen verwendet zu werden, wo einzelne Etiketten von der Trennfolie abgelöst werden, kurz bevor sie auf zu schützende Gegenstände aufgeklebt werden.

Weitere Einzelheiten eines Streifens 89, nachdem das fertige Laminat gebildet ist, sind in Fig. 8 dargestellt. In dieser Figur ist zu sehen, daß die Oberseite des gestanzten Metallstreifens 89 auf die bedruckbare Deckschicht 100 mit Hilfe der Haftkleberschicht 102 aufkaschiert wird. Außerdem liegt angrenzend an die Unterseite des Streifens 89 die Haftkleberschicht 96, die wiederum mit der schwach klebfähigen Trägerschicht 98 bedeckt ist. Alle diese Schichten mit Ausnahme der Trägerschicht 98 werden entlang der Linien 92 geschnitten, so daß der Streifen aufgerollt werden kann, und einzelne Etiketten beim Abrollen des Streifens von der Trägerschicht 98 abgezogen werden können.

Bei den oben beschriebenen multidirektional antwortenden Etiketten sind Flußkollektoren ausgebildet, die damit mehr als ein Schaltsegment gemeinsam haben. Eine weitere Ausführungsform eines multidirektional antwortenden Etiketts der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Schaltsegment mit mehr als zwei zugehörigen Flußkollektoren. Wie in Fig. 9 dargestellt, kann also ein solches Etikett 66 eine Folie 68 aus einem Material mit hoher Permeabilität umfassen, die auf eine nichtmagnetische Trägerfolie 70 aufkaschiert ist. Die Folie 68 mit hoher Permeabilität ist auf eine "Eisenkreuz"-Form zugeschnitten, so daß in der Mitte ein Schaltsegment 72 vorgesehen ist und vier Flußkollektoren 74, 76, 78 und 80 mit dem Schaltsegment magnetisch gekoppelt sind. Ein Paar von Flußkollektoren 74 und 78 sammelt so den Magnetfluß in einer ersten Richtung, während das andere Paar von Kollektoren 76 und 80 den Magnetfluß in einem Winkel von 90º zur ersten Richtung sammelt, so daß die gewünschte multidirektionale Antwort entsteht. Das in Fig. 9 dargestellte Etikett kann ferner mit einem dualen Status versehen werden, indem man ein Stück aus einem remanent magnetisierbaren Material über dem Schaltsegment anordnet, das dann, wenn es magnetisiert wird, die Antwort ändert, die von dem Segment mit hoher Permeabilität erzeugt wird.

Um die Vielseitigkeit der erfindungsgemäßen Etiketten in Systemen, die mit verschiedenen Frequenzen arbeiten, näher zu zeigen, wurden Etiketten wie sie oben in Verbindung mit Fig. 6-8 beschrieben wurden in der oben beschriebenen Testvorrichtung getestet, wo aber der Elektromagnet mit 10.000 Hz, 1000 Hz und 100 Hz erregt wurde und die Empfängerschaltungen so eingestellt waren, daß sie die entsprechenden Oberschwingungen sehr hoher Ordnung verarbeiten. Es wurden Messungen durchgeführt bei Feldstärken von 80, 160 und 240 A/m. In jedem Fall wurde die Empfindlichkeit mit der eines 6,67 cm langen, 1,6 cm breiten und 0,020 mm dicken amorphen Streifens verglichen. Die folgenden Werte für die relative Empfindlichkeit wurden gemessen:

Feldstärke Frequenz Etikett Streifen

Es sei ferner darauf hingewiesen, daß die Empfindlichkeit des quadratischen Etiketts der vorliegenden Erfindung bei einer Feldstärke von etwa 160 A/m etwa dieselbe ist wie sie bei dem amorphen Streifen festgestellt wurde, wenn er bei einer Feldstärke von 80 A/m gemessen wurde. Während die Empfindlichkeit des quadratischen Etiketts in einer bestimmten Richtung damit geringer ist als die eines länglichen Streifens, antwortet das quadratische Etikett auf Felder in mindestens zwei Richtungen und wird somit wünschenswerterweise in Systemen verwendet, in denen Felder in weniger Richtungen vorhanden sind, oder in denen Felder in einer oder mehreren Richtungen stärker sind als die in anderen Richtungen erzeugten Felder. Es sei auch darauf hingewiesen, daß bei niedrigeren Frequenzen die festgestellten relativen Signalstärken signifikant abnahmen, was darauf hindeutet, daß es wünschenswert ist, bei höheren Frequenzen zu arbeiten. Wahlweise sind die Empfänger-/Erfassungsschaltungen wünschenswerterweise empfindlicher ausgelegt.

Das Etikett gemäß der vorliegenden Erfindung besteht gemäß der obigen Beschreibung zwar aus einer einzigen Folie aus einem Material mit hoher Permeabilität, doch liegen zahlreiche vergleichbare Ausführungsformen im Rahmen der vorliegenden Erfindung. Beispielsweise können die Schaltsegmente aus getrennten Stücken eines Materials mit hoher Permeabilität hergestellt werden, die mit getrennten Flußkollektorstücken verbunden sind, so daß dazwischen ein Pfad mit geringem magnetischem Widerstand entsteht. Die Schaltsegmente können jede Querschnittsform aufweisen, und können damit aus Stoffbahnen, Drähten etc. gebildet sein.

Ebenso liegen viele verschiedene Ausführungsformen von Flußkollektoren im Rahmen der vorliegenden Erfindung. Die Kollektoren und Schaltsegmente sollten zwar vorzugsweise durch Ausschneiden von kreisförmigen Abschnitten aus quadratischen Folien gebildet werden, aber die Gesamtanordnung und der ausgeschnittene Teil können beispielsweise jede beliebige Form aufweisen, solange die Abmessungen der Schaltsegmente und Flußkollektoren innerhalb der hier definierten Grenzen liegen.


Anspruch[de]

1. Etikett für die Verwendung in einem elektronischen Artikel-Überwachungssystem, bei dem eine Abfragezone gebildet wird, ein Magnetfeld, das sich mit mindestens einer vorbestimmten Frequenz periodisch ändert, und bei dem dann, wenn sich das Etikett in der Abfragezone befindet, Oberschwingungen der vorbestimmten Frequenz erzeugt werden, wobei das Etikett im wesentlichen folienartig ausgebildet ist und eine Magneteinheit umfaßt, die mindestens eine Schaltersektion (12, 24) aufweist und Flußkollektoren (14 und 16, 26 und 28), die in der Nähe jedes Endes jeder Schaltersektion angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Magneteinheit Stücke aus magnetischem Material umfaßt, deren Gesamtlänge bzw. -breite nicht größer ist als 3,2 cm und

(a) daß jede der Schaltersektionen (12)

i) aus einem Stück eines Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität gebildet ist;

ii) eine Mindestbreite besitzt, deren Querschnittsfläche im Bereich von 0,003-0,03 mm² liegt, und

iii) eine zu der Mindestbreite senkrechte Länge besitzt, die nicht mehr als das 20fache dieser Breite und weniger als 2,0 cm beträgt, wobei die äußersten Enden dieser Länge ferner durch Punkte definiert sind, an denen die Breite parallel zu der Mindestbreite nicht mehr weniger als das 5-fache der Mindestbreite beträgt, und

(b) daß jeder der Flußkollektoren (14 und 16, 26 und 28)

i) aus koplanaren Abschnitten eines folienartigem Materials mit einer niedrigen Koerzitivfeldstärke und einer hohen Permeabilität besteht, und

ii) eine Breite aufweist, die nicht weniger als das 10fache der Mindestbreite jeder Schaltersektion beträgt.

2. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mindestbreite der Schaltersektion weniger als 2,5 mm beträgt.

3. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der Schaltersektionen (44, 44', 44'', 44''', und 52 und 56) an jedem Ende diese Flußkollektoren aufweisen, wobei sich die Längen der Schaltersektionen in im wesentlichen unterschiedliche Richtungen voneinander erstrekken und mindestens einen gemeinsamen Flußkollektor besitzen.

4. Etikett nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen quadratisches Stück aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität, das einen Abschnitt (42) aufweist, der von dessen Innerem entfernt ist, wobei die schmalsten Bereiche zwischen zwei benachbarten Außenkanten des Stückes und den Außenkanten des entfernten Abschnittes zwei Schaltersektionen bilden, die senkrecht zueinander verlaufen.

5. Etikett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen quadratische Stück an den die Schaltersektionen bildenden Kanten im wesentlichen keine Beschädigung zeigt, wobei durch das Fehlen einer mechanischen Bearbeitung entlang dieser Kanten ein Signal mit einem höheren Anteil von Oberschwingungen erzeugt werden kann, als es sonst der Fall wäre.

6. Etikett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernte Abschnitt (42) kreisförmig ist und in dem quadratischen Stück mittig angeordnet ist, so daß vier Schaltersektionen (44, 44', 44'', 44''') in der Nähe des Mittelpunktes jeder Seite des Stückes gebildet werden, wobei jeweils die vier Eckbereiche des Stückes zu Flußkollektoren für zwei im rechten Winkel zueinander angeordnete Schaltersektionen werden.

7. Etikett nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Stück aus remanent magnetisierbarem Material (30, 54) in der Nähe jeder Schaltersektion (26 & 28, und 52, 52', 52'') angeordnet ist und dadurch gekennzeichnet ist, daß es dann, wenn es magnetisiert ist, ein örtlich begrenztes Magnetfeld bildet, welches die Magnetisierung der Schaltersektion dahingehend vormagnetisiert, daß die durch das Magnetfeld bedingte Antwort des Etiketts geändert wird.

8. Etikett nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Schaltersektionen, von denen jede mindestens einen Flußkollektor mit einer anderen Schaltersektion gemeinsam hat, und durch mindestens ein Stück aus remanent magnetisierbarem Material, das in der Nähe jeder Schaltersektion angeordnet ist, und das dann, wenn es magnetisiert ist, ein örtlich begrenztes Magnetfeld bildet, das die Magnetisierung der benachbarten Schaltersektionen dahingehend vormagnetisiert, daß die durch das Magnetfeld bedingte Antwort des Etiketts geändert wird.

9. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle diese Schaltersektionen und Flußkollektoren aus einer einzigen Folie aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität gebildet sind.

10. Kompaktes, in zwei Richtungen reagierendes Etikett für die Verwendung in einem elektronischen Artikel-Überwachungssystem, bei dem in einer Abfragezone ein Magnetfeld erzeugt wird, das sich mit mindestens einer vorbestimmten Frequenz periodisch ändert, und wo dann, wenn sich das Etikett in der Abfragezone befindet, Oberschwingungen der vorbestimmten Frequenz erzeugt werden, wobei das Etikett (40, 46, 58) mindestens zwei Schaltersektionen (44, 44', 44'', 44''' und 52, 52', 52'' und 56) besitzt, die aus mindestens einem Stück eines Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität gebildet sind, wobei jede Schaltersektion eine Mindestbreite besitzt, an der die Querschnittsfläche im Bereich von 0,003 bis 0,03 mm² liegt, und eine Länge, die senkrecht zu der Breite verläuft, wobei die Länge jeder Sektion sich im wesentlichen in unterschiedliche Richtungen erstreckt, und jede der Schaltersektionen besitzt in der Nähe ihrer Enden jeweils Flußkollektoren aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität.

11. Etikett nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Flußkollektoren zwei Schaltersektionen gemeinsam ist.

12. Etikett nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schaltersektion mehr als zwei Flußkollektoren gemeinsam ist.

13. Etikett nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß alle diese Schaltersektionen und Flußkollektoren aus einer einzigen Folie aus einem magnetischen Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität bestehen.

14. Etikett nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen quadratisches Stück aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität, das an jeder Kante nicht länger ist als 3,2 cm und einen von seinem Inneren entfernten Abschnitt aufweist, wobei die schmalsten Bereiche zwischen zwei benachbarten Außenkanten des Stückes und den Außenkanten des entfernten Abschnitts zwei Schaltersektionen bilden, die senkrecht zueinander verlaufen.

15. Etikett (58) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das quadratische Stück im Abstand davon eine Kerbe (62) in der Nähe des Mittelpunktes jeder Kante aufweist, wobei der Abstand zwischen jeder der Kerben und den Außenkanten des entfernten Abschnittes die Schaltersektionen bildet.

16. Etikett (58) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das quadratische Stück im Abstand davon vier Paare von Kerben (86 und 90) aufweist, wobei eine der Kerben von jedem Paar entlang der Kante einer Seite und in der Nähe des Mittelpunktes derselben ausgebildet ist, und die andere Kerbe von dem Paar entlang der Kante des inneren entfernten Abschnittes und in der Nähe der anderen Kerbe des Paares ausgebildet ist, so daß die Abstände zwischen den Paaren die Mindestbreiten der Schaltersektion bilden.

17. Etikett nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernte Abschnitt kreisförmig ist und in dem quadratischen Stück mittig angeordnet ist, so daß vier der Schaltersektionen in der Nähe des Mittelpunktes jeder Seite des Stückes entstehen, wobei jeder der vier Eckbereiche des Stückes gemeinsame Flußkollektoren für die im rechten Winkel zueinander angeordneten Schaltersektionen darstellt.

18. Etikett nach Anspruch 10, ferner gekennzeichnet durch mindestens ein Stück aus remanent magnetisierbarem Material, das in der Nähe von jeder der Schaltersektionen angeordnet ist, und das dann, wenn es magnetisiert ist, ein örtlich begrenztes Magnetfeld bildet, das die Magnetisierung der Schaltersektionen dahingehend vormagnetisiert, daß die durch das Magnetfeld bedingte Antwort des Etiketts geändert wird.

19. Verfahren zur Herstellung eines magnetisch reagierenden Etikettes für die Verwendung in einem elektronischen Artikel-Überwachungssystem, bei dem in einer Abfragezone ein Magnetfeld erzeugt wird, daß sich mit mindestens einer vorbestimmten Frequenz periodisch ändert, und bei dem dann, wenn sich das Etikett in der Zone befindet, Oberschwingungen der vorbestimmten Frequenz erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

a) es wird mindestens eine Schaltersektion vorgesehen für das Etikett aus mindestens einem Stück aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität, wobei jede Schaltersektion eine Mindestbreite besitzt, bei der die Querschnittsfläche im Bereich von 0,003 bis 0,03 mm² liegt, und eine zu der Mindestbreite senkrechte Länge besitzt, die nicht mehr als das 20fache der Breite und weniger als 2,0 cm beträgt, wobei die äußersten Enden der Länge ferner durch Punkte gebildet werden, an denen die Breite parallel zur Mindestbreite nicht mehr weniger als das 5fache der Mindestbreite beträgt, und

b) es werden Flußkollektoren vorgesehen in der Nähe von jedem Ende jeder Schaltersektion von koplanaren Abschnitten eines folienartigen Materials mit einer niedrigen Koerzitivfeldstärke und einer hohen Permeabilität, wobei jeder Flußkollektor eine maximale Breite von nicht weniger als dem 10fachen der Mindestbreite jeder Schaltersektion besitzt, wobei die gesamte Magneteinheit eine Länge und eine Breite von jeweils nicht mehr als 3,2 cm besitzt.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der Schaltersektionen vorgesehen sind, die an jedem Ende die Flußkollektoren aufweisen, wobei sich die Längen der Schaltersektionen im wesentlichen in verschiedene Richtungen voneinander erstrecken und mindestens einen gemeinsamen Flußkollektor besitzen.

21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein im wesentlichen quadratisches Stück aus einem Material mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität vorgesehen ist, und daß ein Abschnitt von dessen Innerem entfernt ist, so daß schmale Bereiche zwischen den beiden Außenkanten des Stückes und den Außenkanten des entfernten wenn es magnetisiert ist, ein örtlich begrenztes Magnetfeld bildet, das die Magnetisierung der benachbarten Schaltersektion dahingehend vormagnetisiert, daß die durch das Magnetfeld bedingte Antwort des Etiketts geändert wird.

26. Verfahren nach Anspruch 19, ferner dadurch gekennzeichnet, daß eine Bahn eines Materials mit niedriger Koerzitivfeldstärke und hoher Permeabilität vorgesehen wird, daß diese Bahn gelocht wird, um Einheiten mit einer Vielzahl von beabstandeten Löchern zu bilden, die senkrecht sind zu Linien, entlang denen die Bahn anschließend getrennt wird, um einzelne Etiketten zu bilden, und bei denen der Abstand zwischen benachbarten Löchern jeder Einheit die Mindestbreite der Schaltersektionen bildet, und daß entlang einer Linie durchgeschnitten wird, die sich durch eines der Löcher jeder Einheit erstreckt, um die Etiketten voneinander zu trennen.

27. Verfahren nach Anspruch 26, ferner dadurch gekennzeichnet, daß eine Bahn aus polykristallinem ferromagnetischem Material vorgesehen wird, daß die polykristalline Bahn nach dem Einstanzen der Löcher wärmebehandelt wird, um magnetische Effekte infolge der mechanischen Bearbeitung während des Lochens abzuschwächen, und daß die Bahn durchgeschnitten wird, um die Etiketten nach der Wärmebehandlung zu trennen.

28. Verfahren nach Anspruch 27, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die gelochte Bahn auf eine nichtmagnetische Trägerschicht aufkaschiert wird und das Laminat komplett durchgeschnitten wird, um Streifen zu bilden, und teilweise durchgeschnitten wird, um das gesamte Laminat bis auf die Trägerschicht abzutrennen, wodurch einzelne Etiketten von den Streifen abgezogen werden können.







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