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Dokumentenidentifikation DE3645040C2 29.04.1993
Titel Plattenmagazin
Anmelder Pioneer Electronic Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ikedo, Yuji;
Okajima, Takahiro;
Miyake, Masahiko;
Miyakawa, Tsutomu, Tokorozawa, Saitama, JP
Vertreter Grünecker, A., Dipl.-Ing.; Kinkeldey, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Stockmair, W., Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Ae.E. Cal Tech; Schumann, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Jakob, P., Dipl.-Ing.; Bezold, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Meister, W., Dipl.-Ing.; Hilgers, H., Dipl.-Ing.; Meyer-Plath, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Ehnold, A., Dipl.-Ing.; Schuster, T., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 07.03.1986
DE-Aktenzeichen 3645040
File number of basic patent 36075868
Offenlegungstag 02.10.1986
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 29.04.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.1993
IPC-Hauptklasse G11B 23/03
IPC-Nebenklasse G11B 33/04   G11B 17/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Plattenmagazin zur Aufnahme mehrerer in einem Abspielgerät abzuspielender, Information tragender Platten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solches Plattenmagazin ist aus dem DE-GM 72 44 963.9 bekannt. Ein vergleichbares Plattenmagazin zeigt das DE-GM 18 17 262.

Die bekannten Plattenmagazine sind einzig als Aufbewahrungseinrichtungen für Platten gedacht, vergleichbar einem Album. Zum Abspielen einer Platte muß das betreffende Fach des Magazins aus dem Gehäuse herausgezogen werden, die Platte muß dann manuell davon entnommen und dem Plattenspieler zugeführt werden.

Aus der EP-OS 01 39 327 ist ein Plattenmagazin bekannt, das ebenfalls die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist, jedoch für den Einsatz in einen Plattenspieler mit Wechselmechanismus geeignet ist. Bei dem Plattenmagazin sind die Tabletts in Form von Schiebladen ausgebildet, die in ein kastenförmiges Gehäuse einzuschieben sind. Die Tabletts sind seitlich in Nuten geführt, die in den Gehäusewänden ausgebildet sind. Sie weisen jeweils eine Vertiefung auf, die der Aufnahme einer Platte dient. Die Platte liegt in dieser Vertiefung frei und kann bei heftigen Erschütterungen des Magazins sich in der Vertiefung bewegen und an die Unterseite des darüberliegenden Tabletts anstoßen und somit gegebenenfalls beschädigt werden. Die Tabletts sind an einer ihrer Stirnseiten mit einem Griff versehen, der in einem Schlitz in einer stirnseitigen Gehäusewand liegt, wenn das Tablett in das Gehäuse eingeschoben ist. Für eine manuelle Herausnahme der Tabletts ist dieses Magazin nicht vorgesehen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Plattenmagazin der eingangs genannten Art anzugeben, das in einen Plattenspieler mit Wechselmechanismus einsetzbar ist und in dem die Platten sicher gehalten sind und aus dem sie gegebenenfalls auch manuell in einfacher Weise entnommen werden können.

Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Bei dem erfindungsgemäßen Plattenmagazin sind die Tabletts in dem Gehäuse schwenkbar gelagert. Die Trennwände dienen der Höhensicherung der in dem Gehäuse befindlichen Tabletts. Die seitliche Öffnung in einer Wand des Gehäuses ist für den Durchtritt eines Betätigungsarms bestimmt, der Teil des Wechselmechanismus des Plattenspielers ist und der sich an ein ausgesuchtes Tablett anlegt und dieses aus dem Gehäuse herausschwenkt.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel naher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Plattenmagazins gemäß der vorliegenden Erfindung aus Sicht von vorn;

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung desselben Magazins von hinten;

Fig. 3 eine Explosionsdarstellung des Plattenmagazins, der Übersichtlichkeit halber aber nur mit einem Tablett dargestellt, und

Fig. 4 und 5 Darstellungen der Wirkungsweise eines Sperrmechanismus, der bei dem Plattenmagazin Verwendung findet.

Die Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung des Plattenmaganzins nach der vorliegenden Erfindung von dessen Vorderseite aus gesehen. Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung desselben Magazins 18 von dessen Rückseite aus gesehen, wobei ein Tablett 1A aus dem Magazin 18 herausgezogen ist. Die Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht von unzusammengesetzten Teilen des Magazins 18. Die Fig. 4 und 5 zeigen die Wirkung des Mechanismus des Magazins.

In jeder der Fig. 1 bis 5 sind sechs Tabletts 1A, 1B, 1C, . . . 1F dargestellt, jedoch betrifft die nachfolgende Beschreibung aufgrund der identischen Übereinstimmung der Tabletts lediglich das Tablett 1A. Abweichungen, werden gesondert beschrieben.

Das Tablett lA hat in seiner Mitte eine flache kreisförmige Vertiefung 3 zum Aufnehmen einer Platte 2. Die Vertiefung hat einen Durchmesser, der im wesentlichen dem der Platte 2 entspricht. Die Vertiefung 3 hat ferner eine Mittenöffnung 4, durch die ein Spindelmotor oder eine Klammer einsetzbar ist, wenn die Platte abgespielt wird. Die linke Ecke des hinteren Endes des Tabletts 1A hat einen Vorsprung 6 mit einer U-förmigen Kerbe 5, die an der hinteren Kante des Tabletts geöffnet ist. Der Vorsprung 6 hat eine Bohrung 7, durch die ein eine Schwenkachse definierender Stift 8 einsetzbar ist, um den das Tablett 1A schwenkbar ist. Ein Schlitz 10 zum Aufnehmen von Stahlkugeln 9 liegt in dem Bereich des Tabletts, der dem Vorsprung 6 jenseits der Kerbe 5 gegenüberliegt. Der Randabschnitt 11 mit der Bohrung 7 für den Stift 8 und dem Schlitz 10 hat ein Höhenniveau, das im wesentlichen demjenigen der Oberseite der Platte 2 entspricht, wenn diese in die Vertiefung 3 eingelegt ist. Der Durchmesser der Stahlkugel 9 entspricht der Entfernung zwischen benachbarten Trennwänden 30 (die nachfolgend erläutert werden).

Ein Führungsteil 12 ist an einer Seite des Tabletts 1A vorgesehen, das diagonal der Bohrung 7 oder der rechten Ecke des vorderen Teils des Tabletts gegenüberliegt. Die Außenlinie des Führungsteils 12 hat die Form eines Bogens 13, der einen Teil eines Kreises bildet, in dessen Mitte die Bohrung 7 liegt. Die Höhe der oberen Fläche 14 des Führungsteils 12 ist begrenzt, um nicht ein Niveau zu überschreiten, das der Höhe der Oberseite der Platte 2 entspricht, wenn diese in die Vertiefung 3 eingelegt ist. Das Tablett 1A hat weiterhin einen dicken Abschnitt 15 sowohl an der Längsseite als auch an der Rückseite, wobei die Dicke dieses dicken Abschnittes 15 im wesentlichen dem Abstand zwischen einzelnen Tabletts entspricht. Die hintere Kante des Abschnitts 15 ist an der Hinterseite des Tabletts 1A abgekappt, um einen Bogen 15a zu bilden, der dem Außenbereich der Platte 2 entspricht.

Die rechte Seite des Tabletts 1A hat einen Ausschnitt 16, der derart ausgebildet ist, daß sich ein Teil des Außenbereichs jenseits des Ausschnittes 16 erstreckt, wenn die Platte 2 in die Vertiefung 3 eingelegt ist. Der Ausschnitt 16 hat eine Nase 17, die eine Entnahme des Tabletts 1A aus dem Magazin durch den Benutzer mittels eines Fingers ermöglicht. Obgleich sämtliche Tabletts 1A bis 1F mit der Nase 17 ausgestattet sind, ist jeweils die an einem Tablett ausgebildete Nase in ihrer Lage bezüglich der Nase an dem darunterliegenden Tablett entweder nach vorne oder nach hinten versetzt. Die Entfernung zwischen der Bohrung 7 und der Nase 17 variiert ebenfalls zwischen zwei aneinanderliegenden Tabletts in einem Stapel.

Die Tabletts 1A bis 1F sind beweglich in einem Gehäuse 18 enthalten, das aus einem vorderen Gehäuseteil 19, einem linken Gehäuseteile 20, einer Deckplatte 21 und einer Bodenplatte 22 besteht.

Das vordere Gehäuseteil 19 hat eine Mehrzahl von Trennwänden 23, zwischen denen Einschnitte 24 festgelegt sind, in die die Tabletts 1A bis 1F einzusetzen sind. Die Trennwände 23 laufen nach links keilförmig zu, um das Einsetzen der Tabletts 1A bis 1F zu erleichtern. Die Trennwände 23 haben auf der von vorn gesehenen rechten Seite eine Bogenform 25. Das rechte Ende des Gehäuseteils 19 hat eine Gewindebohrung 27 zur Aufnahme einer Schraube 26. Das linke Ende des Gehäuseteils 19 hat eine kleine Bohrung 29, in die eine Schraube 28 einsetzbar ist.

Ebenso wie das vordere Gehäuseteil 19 hat das linke Gehäuseteil 20 mehrere Trennwände 30, zwischen denen Einschnitte 31 festgelegt sind. Die Trennwände 30 haben einen bogenförmigen Abschnitt 32 im rückwärtigen Bereich. Dieser bogenförmige Bereich 32 beinhaltet eine Bohrung 33, durch die der Stift 8 eingesetzt werden kann, sowie eine Bohrung 34 zum Aufnehmen von Stahlkugeln 9, die durch sämtliche Trennwände 39 verläuft. Das Gehäuseteil 20 hat hinten eine Gewindebohrung 36 zur Aufnahme einer Schraube 35 und vorn eine Gewindebohrung 37 zur Aufnahme der Schraube 28. Die Außenfläche des Gehäuseteils 20 hat eine Öffnung 38 (Fig. 2) und eine Führungskerbe 39 zum Erleichtern der automatischen Führung der Tabletts 1A bis 1F.

Die einander gegenüberliegenden Seiten der Deckplatte 21 und der Bodenplatte 22 haben Erhöhungen 40a und 40b in den Bereichen entsprechend dem vorderen Magazinteil 19 und dem linksseitigen Gehäuseteil 20. Die Erhöhungen 40a und 40b, die auf der Deckplatte 21 ausgebildet sind, begrenzen einen Schlitz zum Aufnehmen des Tabletts 1F, während die Erhöhungen 40a, und 40b, die auf der Bodenplatte 22 ausgebildet sind, einen Schlitz zum Aufnehmen des Tabletts 1A begrenzen, wenn diese beiden Platten mit den vorderen und linksseitigen Gehäuseteilen 19 und 20 zusammengesetzt sind. Sowohl die Deckplatte 21 als auch die Bodenplatte 22 haben ein Loch 41, in das der Stift 8 eingesetzt ist, und haben ferner einen Schlitz 42. Das Loch 41 ist in einer Lage entsprechend der Bohrung 33 ausgebildet, die in dem linksseitigen Gehäuseteil 20 vorgesehen ist, während der Schlitz 42 an einer Stelle ausgebildet ist, die der Bohrung 34 im Gehäuseteil 20 entspricht.

Die Deck- und Bodenplatten 21, 22 sind an der rückwärtigen Kante 43 teilweise derart konkav ausgebildet, daß eine formmäßige Übereinstimmung mit der Peripherie der Platten 2 erzielt ist, die auf den Tabletts 1A bis 1F getragen werden, wenn eine der Platten aus dem Magazin, wie nachfolgend beschrieben, entnommen wird. Die Fläche von jeder Deck- und Bodenplatte 21 und 22 hat auf der linken Seite ein Rastglied 44, das mit dem Magazin 18 beim automatischen Abspielen einrastet.

Kleine Löcher 45 und 46, in die die Schrauben 26 und 28 eingesetzt werden können, sind an entgegensetzten Enden des vorderen Abschnitts von sowohl der Deckplatte 21 als auch der Bodenplatte 22 ausgebildet, während ein kleines Loch 47, in das die Schraube 35 einsetzbar ist, am linkesten Ende des hinteren Abschnitts jeder Platte ausgebildet ist.

Eine Blattfeder 48 weist an ihrer Spitze einen Kontakt 48a auf, der frei in den Schlitz 42 eingesetzt werden kann. Das rückwärtige Ende der Feder 48 hat ein kleines Loch 48b, in das eine Schraube 35 einsetzbar ist.

Eine Blattfeder 48 weist an ihrer Spitze eine Zunge 48a auf, die frei in den Schlitz 42 eingesetzt werden kann. Das rückwärtige Ende der Feder 48 hat ein kleines Loch 48b, in das die Schraube 35 einsetzbar ist.

Die Wirkung des Mechanismus des obenbeschriebenen Ausführungsbeispiels wird nachfolgend erläutert.

Das Magazin 18 wird folgendermaßen zusammengesetzt. Zunächst wird das linke Ende des vorderen Gehäuseteils 19 mit dem vorderen Ende des linken Gehäuseteils 20 derart kombiniert, daß das kleine Loch 29 mit der Gewindebohrung 37 ausgerichtet ist. Dann wird das vordere Gehäuseteil 19 und das linke Gehäuseteil 20 jeweils auf den Erhöhungen 40a, 40b auf der Bodenplatten 22 aufgebracht. Hierauf werden die Schrauben 26, 28 in die kleinen Löcher 45, 46 in die Bodenpaltte 22 eingesetzt und angezogen, indem die Schrauben 26 und 28 in die Gewindebohrungen 27, 37 in den Gehäuseteilen 19, 20 eingedreht werden. Hierauf wird die Schraube 35 durch das kleine Loch 47 in der Bodenplatte 22 und das kleine Loch 48b in der Blattfeder 48 hindurch in die Gewindebohrung 36 in dem linken Gehäuseteil 20 gedreht. Wenn die Bodenplatte 22 auf diese Weise an dem Gehäuseteil 20 befestigt ist, sitzt die Zunge 48 der Blattfeder 48 zugleich in dem Schlitz 42.

Anschließend wird der Randabschnitt 11 der Tabletts 1A bis 1F in die Kerben 24 in dem vorderen Gehäuseteil 19 und in die Einschnitte 31 in dem linken Gehäuseteil 20 eingesetzt, wobei darauf geachtet wird, daß die Bohrungen 7 in den Tabletts 1A bis 1F auf die Bohrung 33 in dem linksseitigen Gehäuseteil 20 ausgerichtet werden, während die Schlitze 10 in den Tabletts mit dem Loch 34 in demselben Gehäuseteil 20 ausgerichtet werden. Nachdem die Ausrichtung zwischen den Bohrungen 7 und 33 erzielt ist, wird der Stift 8 eingesetzt, bis dessen unteres Ende in das Loch 41 in der Bodenplatte 22 paßt. In diesem Fall wird der Kopf des Stiftes 8 sich über die obere Fläche des Gehäuseteils 20 hinaus erstrecken. Nach dem zusätzlichen Ausrichten zwischen den Schlitzen 10 in den Tabletts 1A bis 1F und der Bohrung 34 in dem Gehäuseteil 20 werden mehrere Stahlkugeln 9 derart eingesetzt, daß eine Stahlkugel die darunterliegende Kugel in einer Lage innerhalb des Schlitzes 10 berührt.

Dann werden die Deckplatte 21, das vordere Gehäuseteil 19 und das linksseitige Gehäuseteil 20 ausgerichtet und der Kopf des Stiftes 8 in die Bohrung 41 in der Deckplatte 21 eingesetzt. Nun werden die Schrauben 26, 28 in die kleinen Löcher 45, 46 in der Deckplatte 21 eingesetzt und diese Teile durch Anziehen der Schrauben in den Gewindebohrungen 27, 37 befestigt. Die Schraube 35 wird in das kleine Loch 47 in der oberen Deckplatte 21 durch das kleine Loch 48b in der Blattfeder 48 eingesetzt. Die Schraube 35 wird in der Gewindebohrung 36 angezogen. Wenn die Deckplatte 21 an dem Gehäuseteil 20 befestigt ist, wird gleichzeitig die Zuge 48a der Blattfeder 48 in den Schlitz 42 der Deckplatte 21 eingesetzt. Die Stahlkugeln 9, die in den Schlitzen 10 und den Löchern 34 in dem Gehäuseteil 20 gehalten sind, werden durch die Zungen 48a der oberen und unteren Blattfedern 48 aufeinandergedrückt.

Das Magazin 18 wird folgendermaßen verwendet.

Zunächst sei der Fall angenommen, daß der Benutzer die Platte 2 auf eines der Tabletts 1A bis 1F in dem Magazin 18 einlegen will. Wenn, wie in Fig. 2 gezeigt ist, der Benutzer seinen Finger an die Nase 17 auf dem Tablett 1A legt und zu sich zieht, dreht sich das Tablett 1A gegen den Uhrzeigersinn um den Stift 8 und wird aus dem Magazin 18 durch dessen rückwärtiges Ende herausgezogen.

Wie bereits beschrieben worden ist, sind die Nasen 17 der gestapelten Tabletts in ihrer Lage entweder nach vorne oder nach hinten versetzt. Die Entfernung zwischen der Nase 17 und dem Stift 8 verändert sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tabletts in einem Stapel. Daher kann das gewünschte Tablett 1A problemlos aus dem Magazin 18 durch eine einfache Betätigung herausgenommen werden, ohne daß der Finger auf dem schwenkenden Tablett 1A irgendeines der anderen Tabletts 1B bis 1F berührt. Das Zurückziehen oder Herausziehen der anderen Tabletts 1B bis 1F wird durch den Kontakt zwischen den zurückgesetzten Abschnitt 5a der Kerbe 5 und dem Anschlag 55 begrenzt, der auf der Rückseite des linken Gehäuseteils 20 ausgebildet ist. Ein Teil der Peripherie in der Vertiefung 3 in dem Tablett 1A ist mit den bogenförmigen konkaven Abschnitten 43, die in der Deckplatte 21 und Bodenplatte 22 ausgebildet sind, sowie mit dem bogenförmigen konkaven Abschnitt 15a ausgerichtet, der an der rückwärtigen Kante eines jeden Tabletts 1B bis 1F ausgebildet ist. Die konkaven Abschnitte 43 und 15a entsprechen der Peripherie bzw. dem Außenbereich der Platte 2.

Die Wirkung des Mechanismus beim Herausschwenken von lediglich einem Tablett 1A bis 1F wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben. Wenn beispielsweise das Tablett 1D aus dem Magazin geschwenkt wird, werden die beiden angrenzenden Stahlkugeln 9 innerhalb der entsprechenden Schlitze 10 auseinandergedrückt, wobei sich eine Kugel aufwärts und die andere abwärts bewegt, wobei das Auseinanderdrücken durch den peripheren Abschnitt 11 geschieht. Als Ergebnis hiervon bewegen sich die Stahlkugeln 9 in den Raum zwischen den beiden anderen Tabletts 1A, 1B, 1C, 1E und 1F und der zugeordneten Trennwand 30, wobei eine Rückwärtsbewegung durch die Wirkung des peripheren Abschnitts 11 in dem Tablett 1D verhindert wird, woraufhin die Tabletts 1A, 1B, 1C, 1E und 1F unverrückbar fest verriegelt werden.

Wenn dieses Tablett 1D rückwärts in seine ursprüngliche Lage gebracht wird, nachdem die Platte 2 in die Vertiefung 3 gelegt ist, wird es längs der zugeordneten Kerbe 24 in dem Gehäuseteil 19 geführt. Gleichzeitig fallen die Stahlkugeln 9, die durch den äußeren Abschnitt 11 getrennt worden sind, in den Schlitz 10 in dem Tablett 1D und rasten an ihrem Ort ein. In diesem Fall liegt die Platte 2 in der vertikalen Richtung fest, da die obere Fläche und der Außenbereich von einer Seite der Platte unter die Trennwand 23 gedrückt werden, während die obere Fläche und die Peripherie der entgegengesetzten Seite der Platte unter die Trennwand 30 gepreßt werden. Wenn zusätzlich die Radien der bogenförmigen Abschnitte 25 und 32 der Trennwände 23 und 30 geeignet ausgewählt sind, werden diese Abschnitte lediglich die Außenbereiche der Platte 2 herunterdrücken, ohne die größere Fläche, auf der die Information aufgezeichnet ist, zu beschädigen. Es ist nicht möglich, zwei Tabletts 1A bis 1F gleichzeitig aus dem Magazin 18 zu schwenken, da die zugeordneten Stahlkugeln 9 derartiger Tabletts gegeneinander gezwängt werden. Das Aufwenden irgendeiner äußeren Kraft, wie beispielsweise im Fall des Schüttelns des Magazins 18, entspricht einem Versuch, mehr als ein Tablett herauszuschwenken, wobei die sich ergebende Druckkraft auf die Stahlkugel 9 ein zufälliges Herausschwenken der Tabletts aus dem Magazin 18 verhindert. Wenn die Tabletts 1A bis 1F in dem Magazin 18 aufgenommen sind, verhindern die zusammenwirkenden dicken Abschnitte 15 der Tabletts einen Eintritt von Schmutz in das Magazin 18 durch Verschließen der Öffnung 38.


Anspruch[de]
  1. 1. Plattenmagazin zur Aufnahme mehrerer in einem Abspielgerät abzuspielender, Information tragender Platten, bestehend aus einem Gehäuse mit mehreren darin übereinander angeordneten Tabletts jeweils zur Aufnahme einer Platte, die aus dem bzw. in das Gehäuse heraus und hineinbewegt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (18) mit Trennwänden (30) versehen ist, die die vertikale Position der Tabletts (1A bis 1F) festlegen, jedes Tablett (1A bis 1F) eine manuell zugängliche Nase (17) aufweist, die Tabletts (1A bis 1F) um eine gemeinsame Schwenkachse (8) schwenkbar sind und in einer Seitenwand des Gehäuses (18) eine Öffnung (38) für den Durchtritt eines sich an ein ausgewähltes Tablett (1A bis 1F) anlegenden Ausschwenkorgans des Abspielgeräts ausgebildet ist.
  2. 2. Plattenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (17) benachbarter Tabletts (1A bis 1F) in bezug auf die Schwenkachse (8) versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Plattenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Platten (2) in dem Magazin von den Trennwänden (30) festgehalten werden.
  4. 4. Plattenmagazin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite jeder Trennwand (30) auf der gleichen Höhe liegt, wie die Oberseite einer Platte (2), die sich auf dem Tablett (1A bis 1F) unter der betreffenden Trennwand (30) befindet.
  5. 5. Plattenmagazin nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche, die jede Trennwand (30) überdeckt, kleiner ist, als die Fläche, die durch den Außendurchmesser einer jeden Platte (2) definiert wird, und nicht größer ist, als die Fläche, die durch den Durchmesser des Information tragenden Bereiches der Platte (2) definiert ist.
  6. 6. Plattenmagazin nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (18) im wesentlichen quaderförmig ist und in den Seitenwänden des Gehäuses (18) eine L-förmige Öffnung auf der der Schwenkachse (8) benachbarten Seite und einer daran angrenzenden Seite ausgebildet ist, durch die die Tabletts (1A bis 1F) schwenkbar sind.
  7. 7. Plattenmagazin nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabletts (1A bis 1F) an der Seite, die am Gehäuse (18) außenliegt, wenn die Tabletts (1A bis 1F) sich im Gehäuse (18) befinden, eine Dicke (bei 15) aufweisen, die gleich dem Teilungsabstand der Tabletts (1A bis 1F) im Tablettstapel ist.






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