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Dokumentenidentifikation DE2951299C2 19.05.1993
Titel Hängeschleifendämpfer
Anmelder Babcock Textilmaschinen GmbH, 2105 Seevetal, DE
Erfinder Bähre, Gerhard, 2106 Bendesdorf, DE;
Wiesmeier, Werner, 2105 Seevetal, DE
DE-Anmeldedatum 20.12.1979
DE-Aktenzeichen 2951299
Offenlegungstag 09.07.1981
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.05.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.1993
IPC-Hauptklasse D06B 17/06

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Hängenschleifendämpfer gemäß dem Oberbebriff des Patentanspruchs 1.

Bei einem gattungsgemäßen Hängenschleifendämpfer, der in der DE-OS 24 02 543 beschrieben ist, weist die Mantelfläche der Einführungswalze zahlreiche Öffnungen auf, die mit einer Saugvorrichtung in Verbindung stehen. Das angesaugte Medium wird teilweise einer Düse zugeführt, die tangential zu der Einführungswalze in die sich bildende neue Schleife gerichtet ist, um die Schleifenbildung zu erleichtern.

Aus der DE-PS 5 67 410 ist eine Vorrichtung zum Auswaschen von Papier bekannt, bei der eine Übergabewalze mit hoher Adhäsionsfähigkeit mit Ringnuten versehen ist, in denen Gummistränge umlaufen. Diese liegen einerseits an einem übergebenden und andererseits an einem übernehmenden Band an, laufen mit dem letzteren um eine Führungswalze und kehren über eine Leitwalze wieder zurück. Dabei wird die Papierbahn von der Walze abgehoben und auf das übernehmende Band übergeben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, jedes Rutschen der Warenbahn bei der Zuführung zu den Tragstäben der im Behandlungsraum umlaufenden Kette zu vermeiden und mit einfachen Mitteln eine absolut sichere Schleifenbildung zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Durch das Merkmal des Anspruchs 2 wird verhindert, daß für den Fall einer Betriebsstörung die Warenbahn völlig von der Einführungswalze abrutschen kann, da das Blasdüsenrohr dieses bei der angegebenen Lage verhindert.

Anhand der beiliegenden Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend noch näher erläutert werden. Auf der Zeichnung zeigen

Fig. 1 den Warenbahneinlauf in einen Hängeschleifendämpfer gemäß der Erfindung

Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Einführungswalze.

In die Behandlungskammer 20 des in Fig. 1 dargestellten Hängeschleifendämpfers läuft die Warenbahn 10 von unten ein, nachdem sie eine Luft- bzw. Dampfschleuse 21 passiert hat, durch die das Einschleppen von Luft in die Behandlungskammer verhindert werden soll. Im Einlaufbereich der Behandlungskaminer ist eine Einführungswalze 11 für die Warenbahn 10 angeordnet, die von der Warenbahn etwa um 180 Grad umschlungen wird. Die Walze soll der Warenbahn eine sichere Auflagefläche geben, damit sie gegen Rutschen auf der Einführungswalze gesichert ist. Hinter und mit Hilfe dieser Walze werden zwischen je zwei Tragstäben 16, die an umlaufenden Ketten 15 befestigt sind, Warenbahnschleifen gebildet, wie die Figur erkennen läßt. Die Tragstäbe 16 nehmen dann diese Schleifen mit und befördern sie mittels der Ketten 15 über Kettenräder 14 zu eine Hängeschleifenführung 17, durch die die Tragstäbe 16 mit den Warenbahnschleifen und den Kettenschleifen mit verminderter Geschwindigkeit, um die erforderlichen Verweilzeiten für die Warenbahn im Behandlungsraum zu gewährleisten, weiter. Man erkennt aus der Figur, daß die Ketten 15 bei der Schleifenbildung im wesentlichen gestreckt geführt werden, so daß die Tragstäbe einen großen Zwischenraum zueinander aufweisen, in den die Warenbahnschleifen sicher eingebracht werden können, während die Ketten bei der Hängeschleifenführung in freien Schleifen durchhängen, ähnlich wie die Warenbahn.

Wenn die Warenbahn die Neigung hat, auf der Einführwalze 11 bei der großen Auflagefläche zu haften, ist es zweckmäßig auf die Einführwalze 11 Abstreifriemen vorzusehen, die, wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, in Nuten 22 auf der Einführwalze geführt sein können, so daß sie den Warenbahnlauf bei der Auflage auf der Einführwalze nicht behindern. Die Abstreifriemen 12, die noch über eine Führungsrolle 13 umgelenkt werden, treten an einer geeigneten Stelle aus den Nuten auf der Einführwalze aus und heben dabei die Warenbahn 10 von der Walzenoberfläche ab, so daß sie sich nicht auf der Einführwalze aufwickeln kann.

Wenn in besonderen Fällen die Haftung der Warenbahn auf der Einführwalze nicht ausreichend ist, um sie durch diese Walze sicher zu führen, dann können noch zusätzliche Andrückblasdüsen 19 vorgesehen werden, durch deren Blasstrahlen die Warenbahn berührungsfrei gegen den Walzenmantel gedrückt wird. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, für die Andrückblasdüsen ein glattes Rohr mit Düsenöffnungen so an der Einführwalze anzuordnen, daß die Warenbahn immer noch auf einem wesentlichen Teil des Umfangs der Einführwalze anliegt, wenn die von der Walze 11 gebildete Hängeschleife sich bei einer eventuellen Störung völlig ausziehen sollte. Die Schleifenbildung kann dann sofort wieder aufgenommen werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Hängeschleifendämpfer, bei dem eine von unten in den Behandlungsraum eingeführte textile Warenbahn mittels einer Einführungswalze mit großer Auflagefläche in Schleifen formbar und mittels an einer Kette befestigten Tragstäben in hängenden Schleifen durch den Behandlungsraum führbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Außenumfanges der in ihrer Mantelfläche mit Nuten (22), in denen über eine Leitrolle (13) umgelenkte Abstreifriemen (12) für die Warenbahn (10) geführt sind, versehenen Einführungswalze (11) Blasdüsen (19) mit gegen den Mantel der Einführungswalze gerichteten Blasstrahlen vorgesehen sind.
  2. 2. Hängeschleifendämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüsen (19) in einem Rohrkörper angeordnet sind, der im Bereich des von der Einführungswalze (11) ablaufenden Teils der Warenbahn (10) angebracht sind.






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