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Dokumentenidentifikation DE3586910T2 19.05.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0151995
Titel 1,4-Benzochinon-Derivate und Benzol-Derivate und Verfahren zu ihrer Herstellung.
Anmelder Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Iwaki, Hideyuki;
Fukuyama, Yoshiyasu, Itano-gun Tokushima-ken, JP;
Matsui, Kuniaki, Hagiwara Naruto-shi, JP
Vertreter Eitle, W., Dipl.-Ing.; Hoffmann, K., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Lehn, W., Dipl.-Ing.; Füchsle, K., Dipl.-Ing.; Hansen, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Brauns, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Görg, K., Dipl.-Ing.; Kohlmann, K., Dipl.-Ing.; Ritter und Edler von Fischern, B., Dipl.-Ing.; Kolb, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte; Nette, A., Rechtsanw., 8000 München
DE-Aktenzeichen 3586910
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 25.01.1985
EP-Aktenzeichen 851007898
EP-Offenlegungsdatum 21.08.1985
EP date of grant 23.12.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.1993
IPC-Hauptklasse C07C 50/30
IPC-Nebenklasse C07C 50/28   C07C 46/02   C07C 46/08   C07C 69/734   C07C 69/757   C07C 69/16   C07C 69/92   C07C 43/315   C07C 43/23   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft neue 1,4-Benzochinon- Derivate und Benzolderivate und ein Verfahren zur Herstellung derselben, sowie einen Arachidonsäure-5- Lipoxygenase-Inhibitor, der die genannten Derivate als aktives Ingrediens enthält.

Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung werden (1) durch die allgemeine Formel (1)

worin

R¹ eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxyl- oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist; R² ein Wasserstoffatom, eine Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-niedrigere Alkylgruppe ist; R³ eine Hydroxylgruppe, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist; A und D jeweils eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen sind, die Heteroatome, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Sauerstoffatom, einem Schwefelatom oder einer Gruppe der Formel -S-S- in der Alkylenkette, haben oder nicht haben kann; B eine Gruppe der Formel -CH=CH-,

oder -CH(OH)-CH(OH)- ist; l und m jeweils Null oder 1 sind;

und E eine Gruppe der Formel

((worin R&sup4; eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist; R&sup5; ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxy-niedrigere Alkyl-Gruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R' (worin G eine niedrigere Alkylengruppe ist; und R&sup7; eine niedrigere Alkylgruppe ist); oder eine Gruppe der Formel

(worin L eine niedrigere Alkylengruppe ist; und R&sup8; und R&sup9; jeweils eine niedrigere Alkoxygruppe sind); R&sup6; eine niedrigere Alkylgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist)) oder eine Gruppe der Formel

(worin R¹&sup0; ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist), ist,

und wenn l gleich Null ist, dann können entweder eine oder beide Alkylengruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome haben und durch die Symbole A und D dargestellt sind, ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatome in der Alkylenkette haben; vorausgesetzt, daß wenn E eine Gruppe der Formel

ist, dann A bzw. D eine Heptamethylengruppe ist, l und m jeweils 1 sind, B eine Gruppe der Formel -CH=CH-, R¹ eine Methoxygruppe, R² ein Wasserstoffatom und R³ eine Hydroxylgruppe ist;

darüber hinaus ist, wenn m gleich 1 ist, l dann gleich Null oder 1, und wenn m gleich Null ist, dann l gleich Null,

vorausgesetzt, daß

(i) (a) wenn l gleich Null und m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome dann in den Alkylengruppen von A und D 3 bis 12 ist;

(b) wenn R¹, R² und R³ gleichzeitig Methylengruppen sind. E eine Gruppe der Formel

(worin R&sup4;, R&sup5; und R&sup6; gleichzeitig Methylgruppen sind) ist, e gleich Null ist, m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome dann in den Alkylengruppen A und B nicht 3 sein soll,

(ii) wenn B eine Gruppe der Formel -C C- ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; keine niedrigeren Alkoxygruppen sein,

(b) sollen R², R³, R&sup5; und R&sup6; keine Wasserstoffatome sein,

ferner

(c) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein;

(iii) wenn B eine Gruppe der Formel -CH=CH- ist, und E keine Gruppe der Formel

ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe sein und im Fall, daß entweder R¹ oder R&sup4; eine niedrigere Alkoxygruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkoxygrupe, Hydroxylgruppe oder niedrigere Alkanoyloxygruppe sein,

(b) soll, im Fall, daß R² oder R&sup5; ein Wasserstoffatom oder eine niedrigere Alkylgruppe ist, das andere kein Wasserstoffatom sein,

(c) sollen R³ und R&sup6; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe, gleichzeitig ein Wasserstoffatom, gleichzeitig eine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und im Fall, daß entweder R³ oder R&sup6; eine Hydroxylgruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und

(d) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein;

oder

2) die Formel (2)

dargestellt, worin

R¹, R², R³, A, B, D, l und m wie oben definiert sind; R¹&sup4; und R¹&sup5; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine niedrigere Alkanoylgruppe sind, E¹ eine Gruppe der Formel

((worin R&sup4; und R&sup6; wie oben definiert sind, R¹&sup6; und R¹&sup7; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine niedrigere Alkanoylgruppe sind; R5a ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxy-niedrigere Alkyl-Gruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7; (worin G eine niedrigere Alkylengruppe ist; R&sup7; eine niedrigere Alkylgruppe ist), oder eine Gruppe der Formel

(in der L, R&sup8; und R&sup9; wie oben definiert sind, R¹&sup8; und R¹&sup9; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylengruppe oder eine niedrigere Alkanoylgruppe sind) sind)), oder eine Gruppe der Formel

ist (worin R¹&sup0; wie oben definiert ist), vorausgesetzt, daß

(i) wenn l gleich Null ist, die Alkylengruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome haben und durch die Symbole A und D dargestellt sind, dann ein Sauerstoffatom, Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatome in der Alkylenkette haben können;

(ii) wenn das Symbol E eine Gruppe der Formel

ist, A bzw. D dann eine jeweils Heptamethylengruppe ist, l gleich 1 ist, m gleich 1, R¹ eine Methoxygruppe, R² ein Wasserstoffatom und R³ eine Hydroxylgruppe ist;

(iii) wenn m gleich 1 ist, l dann gleich Null oder 1 ist, und wenn m gleich Null ist, l dann gleich Null ist; und

(iv) wenn gleich Null, und m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome in den Alkylengruppen von A und D dann 2 bis 12 ist;

(v) wenn B eine Gruppe der Formel -C C- ist, und E¹ keine Gruppe der Formel

ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; keine niedrigere Alkoxygruppe sein,

(b) sollen R², R³, R5a, R&sup6; keine Wasserstoffatome sein, ferner soll

(c) A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein;

(vi) wenn B eine Gruppe der Formel -CH=CH- ist und E¹ keine Gruppe der Formel

ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe sein und im Fall, daß entweder R¹ oder R&sup4; eine niedrigere Alkoxygruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkoxygruppe, Hydroxylgruppe oder niedrigere Alkanoyloxygruppe sein,

(b) soll im Fall, daß entweder R² oder R5a ein Wasserstoffatom oder eine niedrigere Alkylgruppe ist, das andere kein Wasserstoffatom sein,

(c) sollen R³ und R&sup6; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe, gleichzeitig ein Wasserstoffatom oder gleichzeitig eine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein und im Fall, daß entweder R³ oder R&sup5; eine Hydroxylgruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und

(d) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein.

BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

Asthma ist eine Krankheit eines Patienten, der eine Hypersensitivität der bronchialen Luftwege hat, und ist gekennzeichnet durch Anfälle von Atemnot, verursacht durch Ansteigen der Gefäßpermeabilität und Schleimsekretion, Kontraktion der bronchialen glatten Muskeln, verursacht durch Reaktion der bronchialen Luftwege auf inhalierte oder mit der Nahrung aufgenommene Allergene oder nicht-spezifische Reizungen (z. B. Algor, Ersikation, Austrocknung und dergleichen).

Derzeit werden verschiedene Arten der Therapie wie z. B. Pharmakotherapie, Therapie der Luftveränderung, Desensibilisierungs-Therapie, Psychotherapie und dergleichen einzeln oder parallel zur Behandlung und Heilung von Asthma durchgeführt, aber bisher wurde noch keine effektive Heilmethode eingeführt.

Unter den verschiedenen Arten von antiasthmatischen Agenzien, werden Beta-Rezeptor-Stimulanzien, Xanthin- Präparationen, Steroid-Präparationen, Antihistaminika, chemische Mediatoren, die Inhibitoren freisetzen, und andere häufig verwendet. Allerdings sind die Wirkmechanismen dieser Antihistaminika nicht besonders gut untersucht worden und bei einigen werden sie wie folgt angenommen. Demnach können die Beta-Rezeptor- Stimulanzien die enzymatische Aktivität von Adenylcyclase erhöhen und ATP (Adenosintriphosphat) in c-AMP (zyklisches Adenosinmonophosphat), welches Bronchuserweiterungs-Aktivität besitzt, umwandeln. Die Xanthin-Präparationen können die enzymatische Aktivität von Phosphodiesterase, die c-AMP in 5'-AMP umwandelt, das weniger Bronchuserweiterungs-Aktivität aufweist, um so die Bronchuserweiterung durchzuführen. Die Antihistaminika wirken der Aktivität von Histamin im H&sub1;- Rezeptor entgegen, so daß das Ödem der Bronchialschleimhautmembran verursacht durch Histamininduzierte Extravasation von Blutplasma, erleichtert wird. Die chemischen Mediatoren, die Inhibitoren freisetzen, verhindern den asthmatischen Anfall, in dem sie die Freisetzung von chemischen Transmittersubstanzen verhindern, die von den Mastzellen freigesetzt werden.

Die verschiedenen Arten der oben genannten antiasthmatischen Agenzien haben ihre Vorteile und Nachteile, und keines von ihnen kann ausreichende Heilwirkungen vollbringen.

Im Rahmen des Fortschreitens der Forschung und Entwicklungen auf dem Gebiet der antiasthmatischen Agenzien wurde eine langsamer reagierende Substanz der Anaphylaxie (hier nachfolgend als "SRS-A" bezeichnet) identifiziert, welche für die bedeutende pathogene Substanz von Asthma gehalten wird und welche ein Derivat der Arachidonsäure ist. [S. "KAGAKU-TO-SEIBUTSU" (Chemistry & Biology) Vol. 20, Nr. 11, S. 696-698 (1982); "TAISHA" (Metabolism), Vol. 18, Nr. 4, S. 307-317 (1981); B. Samuelsson et al., Prostaglandins, Vol. 17, Nr. 6, S. 785-787 (Juni 1979); R.C. Murphy et al., Proc. Natl. Acad. Sci. USA, Vol. 76, S. 4275 (1979)].

"SRS-A" führt zu Ödemen und Entzündung der Bronchialschleimhautmembran und Kontraktion der bronchialen glatten Muskeln, welche die Hauptsymptome von Asthma darstellen [s. A. C. Peatfield et al., Brit. J. Pharmac. Vol. 77, S. 391-393 (1982); M.C. Holroyde et al., Agents & Actions, Vol. 11, S. 573-574 (1981); und Z. Marom et al., Amer. Rev. Respiratory Diseases, Vol. 126, S. 449 (1982)].

Als Ergebnis ausgedehnter Studien über antiasthmatische Agenzien für Heilung und Behandlung von Asthma unter Berücksichtigung des oben erwähnten Standes der Technik haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung eine Vorstellung dargelegt, daß "SRS-A" aus Arachidonsäure biosynthetisiert wird, und daß die genannte Biosynthesereaktion in Beziehung mit einer enzymatischen Aktivität von 5-Lipoxygenase steht; anders ausgedrückt: die Bildung von "SRS-A" kann gesteuert werden, indem die enzymatische Aktivität der 5-Lipoxygenase gehemmt wird, was zu einer Heilung und Behandlung von Asthma führen wird. Als Ergebnisse der Untersuchungen zur Auffindung von Substanzen, die die enzymatische Aktivität der 5- Lipoxygenase hemmen, haben die Erfinder neue Verbindungen sowie deren pharmazeutisch akzeptablen Salze, die durch die oben genannten allgemeinen Formeln (1) und (2) dargestellt werden, gefunden. Diese sind als Inhibitor der enzymatischen Aktivität von 5-Lipoxygenase verwendbar, und bei Verwendung dieser neu gefundenen Derivate wird die Bildung von "SRS-A" aus Arachidonsäure gesteuert, so daß verschiedenen Erkrankungen wie z. B. Asthma, Entzündungen, Allergien und anderen, die durch die Bildung von "SRS-A" hervorgerufen werden, effektiv vorgebeugt werden kann und sie geheilt werden können.

Die Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung haben nur ganz geringer Toxizität und besitzen den zerebralen und kardialen Blutfluß verbessernde Aktivität sowie vorbeugende Aktivität gegen zerebrale Ischaemie. Demnach sind sie als Aktivatoren für kardialen und zerebralen Stoffwechsel, Heilmittel für Herzinsuffizienz, den kardialen und zerebralen Blutfluß verbessernde Agenzien sowie als antiallergische Agenzien für langsam reagierende Allergie (Allergie vom IV-Typ) verwendbar.

Aus dem Stand der Technik (Aust. J. Chem., (1976), 29, Seiten 1979-87; J. Chem. Soc (B), (1967), Seiten 791-796; Die makromolekulare Chemie 129, Seiten 165-182, (1969), (Nr. 3160); Chem. Ber. 105, Seiten 614-624, (1972); Chem. Pharm. Bull. 16 (12), Seiten 2383-2389, (1968); Chem. Abs. Vol. 69, 1968, S. 832, Abs. Nr. 8892n; Tetrahedron Vol. 35, Nr. 5, Seiten 609-612, (1979); und Chem. Pharm. Bull. 16 (9), Seiten 1709-1720, (1968)) sind Verbindungen ähnlicher Struktur bekannt, aber keines dieser Dokumente bezieht sich auf pharmazeutische Eigenschaften der in diesen Literaturstellen offenbarten Verbindungen, sondern nur auf chemische und physikalische Untersuchungen und Eigenschaften.

Chem. Pharm. Bull. 16 (5), Seiten 853-862, (1968) beschreibt die Struktur-Aktivitäts-Beziehung zwischen den offenbarten Benzolderivaten und der Hemmung der Atmung bei intakten Mitochondrien von Rattenleber; diese pharmazeutischen Eigenschaften, wie sie in dieser Literaturstelle offenbart sind, sind nicht mit den Eigenschaften vergleichbar, die für die Verbindungen nach der vorliegenden Erfindung, d. h. 5-Lipoxygenase hemmende Aktivität und Aktivität als antiasthmatische Agenzien, festgestellt wurden.

Die Patentzusammenfassungen von JP, Vol. 6, Nr. 122, 7. Juli 1982 (G-112) (1000) & JP-A-57 50 935 offenbaren, daß 3,6-Dihydroxy-2-ethylbenzochinon-(1,4)-derivate Antitumor- und antibiotische Aktivitäten besitzen.

EP-A-0 038 160 und EP-A-0 038 674 offenbaren Verbindungen mit Eigenschaften, die mit den pharmazeutischen Eigenschaften der vorliegenden Verbindungen vergleichbar sind; allerdings haben die Verbindungen gemäß EP-A-0 038 160 und EP-A-0 038 674 eine Struktur, die wesentliche Unterschiede zu denen der vorliegenden Verbindungen aufweisen.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, neue Verbindungen, die durch die allgemeinen Formeln (1) und (2) gemäß Anspruch 1 dargestellt werden, mit nützlichen pharmakologischen Aktivitäten bereitzustellen.

Bevorzugte Ausführungsformen davon sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 15.

Eine weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel (1) gemäß Anspruch 16 bereitzustellen.

Ferner ist es Gegenstand der vorliegenden Erfindung, pharmazeutische Zusammensetzungen gemäß den Ansprüchen 17 und 18 bereitzustellen, die die Verbindungen der Erfindung als aktives Ingredienz enthalten.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Verbindungen der allgemeinen Formeln (1) und (2) gemäß der vorliegenden Erfindung und Beispiele für verschiedene Substituenten in den Formeln sind folgende:

Als Beispiele für die Halogenatome dienen Chloratom, Bromatom, Fluoratom und Jodatom.

Beispiele für die niedrigere Alkylengruppe, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, sind die Methylen-, Ethylen-, Trimethylen-, Tetramethylen-, Pentamethylen-, Hexamethylen-, 2-Methyltrimethylen-, 1-Methylethylen-, 2,2-Dimethyltrimethylen-Gruppe und andere.

Beispiele für die niedrigere Alkylgruppe, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, sind die Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, tert- Butyl-, Isobutyl-, n-Pentyl-, Neopentyl-, Isopentyl-, 1,1-Dimethylpropyl-, 1,2-Dimethylpropyl-, n-Hexyl-, 1,2-Dimethylbutyl-, 4-Methylpentyl-Gruppe sowie andere.

Die niedrigere Alkoxygruppe, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, ist beispielsweise die Methoxy-, Ethoxy-, n-Propoxy-, Isopropoxy-, n-Butoxy-, tert- Butoxy-, Isobutoxy-, n-Pentyloxy-, Neopentyloxy-, Isopentyloxy-, 1,1-Dimethylpropoxy-, 1,2-Dimethylpropoxy-, n-Hexyloxy-, 1,2-Dimethylbutoxy-, 4-Methylpentyloxy-Gruppe sowie andere.

Beispiele für die niedriger Alkanoyloxygruppe, eine Alkanoyloxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sind Formyloxy-, Acetoxy-, Propionyloxy, n-Butyryloxy, Isobutyryloxy-, Valeryloxy-, Isovaleryloxy-, Pivaloyloxy-, n-Pentanoyloxy-, n-Hexanoyloxy- und andere Gruppen.

Beispiele für die niedrigere Alkylthiogruppe, eine Alkylthiogruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sind Methylthio-, Ethylthio,- n-Propylthio-, Isopropylthio-, n-Butylthio-, Isobutylthio-, tert-Butylthio-, Isopentylthio-, n-Hexylthio- und andere Gruppen.

Beispiele für die Hydroxy-niedrigere Alkyl-Gruppe, eine Hydroxy-niedrigere Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, dienen Hydroxymethyl-, 2-Hydroxyethyl-, 1-Hydroxyethyl-, 3-Hydroxypropyl-, 2-Hydroxypropyl-, 1-Hydroxypropyl-, 4-Hydroxybutyl-, 5-Hydroxypentyl-, 6-Hydroxyhexyl- und andere Gruppen.

Beispiele für die niedrigere Alkylengruppen, eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, sind Methylen-, Ethylen-, Trimethylen-, Tetramethylen-, Pentamethylen-, Hexamethylen-, Heptamethylen-, Octamethylen-, Nonamethylen-, Decamethylen-, 20methyltetramethylen-, 3-Ethylpentamethylen-, 2,2-Dimethyltrimethylen- und andere Gruppen.

Beispiele für die niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in dem Alkoxy-Teil sind Methoxycarbonyl-, Ethoxycarbonyl-, Propoxycarbonyl-, Isopropoxycarbonyl-, Butoxycarbonyl-, tert-Butoxycarbonyl-, Pentyloxycarbonyl-, Hexyloxycarbonyl-Gruppen und andere.

Die Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung können durch chemische Syntheseverfahren hergestellt werden, und einige von ihnen können auch durch Extraktion aus natürlichen Quellen erhalten werden.

Es gibt verschiedene Verfahren der Herstellung durch chemische Synthese, Beispiel dafür sind folgende:

Reaktionsverfahren-Schema-1 umfaßt Reaktionen, die Oxidationen von 1,4-Hydrochinon unter Erhalt von 1,4-Benzochinon-Derivaten betreffen. Zunächst wird die Methoxymethylgruppe, welche die Schutzgruppe von Monomer (7) und Dimer (5) ist, durch ein übliches Demethoxymethylierungsverfahren entfernt, wobei ein Hydrochinonderivat erhalten wird. Insbesondere wird die Reaktion durch eine Säure mit Monomer (7) und Dimer (5) in einem geeigneten organischen Lösungsmittel durchgeführt. Als Lösungsmittel werden in dieser Reaktion beispielsweise Alkohole wie Methanol, Ethanol, Isopropanol und andere; Etherwie z. B. Tetrahydrofuran, Diethylether und andere; gesättigte Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexan, n-Hexan und andere; Dichlormethan, Acetonitril und dergleichen; sowie Lösungsmittelgemische davon verwendet. Die in dieser Reaktion verwendete Säure kann in einem weitem Bereich der auf diesem Gebiet bekannten Säuren ausgewählt werden, beispielsweise Mineralsäuren wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure; organischen Säuren wie z. B. Essigsäure, Fluoressigsäure, Oxalsäure und andere; Lewis-Säuren wie Bortrifluorid, Aluminiumchlorid. Das Verhältnis der Menge dieser Säuren zu Verbindung (5) oder Verbindung (7) muß mindestens eine equimolare Menge zu einer der Verbindungen (5) und (7) sein.

Die Reaktion soll vorzugsweise in einem Inertgas wie z. B. in Argongas oder Stickstoffgas durchgeführt werden. Die Reaktion wird allgemein bei Raumtemperatur durchgeführt und die Reaktion kann in 1 bis 4 Stunden beendet sein. Auf diese Weise kann ein 1,4-Hydrochinonderivat der allgemeinen Formel (6) und der allgemeinen Formel (8) hergestellt werden.

Als nächstes können die Oxidationen der Verbindung (6) oder Verbindung (8) wie in Reaktionsverfahren-Schema-1 und -2 dargestellt in einem geeigneten Lösungsmittel durchgeführt werden. In diesen Reaktionen können die Lösungsmittel verwendet werden, die auch in der oben genannten Demethoxymethylierung verwendet werden. Als oxidierende Agenzien können bekannte milde oxidierende Agenzien aus einem großen Angebot ausgewählt und verwendet werden, beispielsweise Luft, Sauerstoffgas, Mangandioxid und andere. Die Oxidation wird bei Raumtemperatur bis etwa 60ºC, vorzugsweise bei Raumtemperatur durchgeführt, und die Reaktion wird 1 bis 10 Stunden durchgeführt. Auf diese Weise können das Monomere der allgemeinen Formel (2) und das Dimere der allgemeinen Formel (1) erhalten werden. Reaktionsverfahren-Schema-1

(worin R¹, R², R³, , , , E, und wie oben definiert sind; R²² eine Methoxymethylgruppe ist; E² eine Gruppe der Formel

ist ((worin R&sup4;, R&sup6; und R²² wie oben definiert sind; R&sup5; b ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxy-niedrigere Alkylgruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7;(worin G und R&sup7; wie oben definiert sind))), oder eine Gruppe der Formel

(worin L, R&sup8;, R&sup9; und R²² wie oben definiert sind), oder eine Gruppe der Formel

(worin R¹&sup0; wie oben definiert ist) ist;

E³ eine Gruppe der Formel

(worin R&sup4; und R&sup6; wie oben definiert sind; R5c ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxyniedrigere Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7;(worin G und R&sup7; wie oben definiert sind) ist,), oder eine Gruppe der Formel

(worin S, R&sup8; und R&sup9; wie oben definiert sind); oder eine Gruppe der Formel

(worin R¹&sup0; wie oben definiert ist) ist). Reaktionsverfahren-Schema-2

(worin R¹¹ eine Hydroxylgruppe oder eine niedrigere Alkoxygruppe ist; R¹² ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe oder eine niedrigere Alkoxygruppe ist; R¹³ ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist; M eine Alkylengruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist; M eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; Q eine Gruppe der Formel -CH=CH-, -C C-,

oder -CH&sub2;-CH&sub2;- ist und R²² wie oben definiert ist).

Die Ausgangsmaterialien Verbindung (5) und Verbindung (7) im Reaktionsverfahren-Schema-1 und -2 sind neue Verbindungen, sie können leicht nach dem Reaktionsverfahren der folgenden Schemen hergestellt werden. Reaktionsverfahren Schema-3A

[worin R¹, R², R³, , , , und wie oben definiert sind; R²² eine Methoxymethylgruppe ist; X ein Halogenatom ist; E² eine Gruppe der Formel

oder eine Gruppe der Formel

ist (worin R²², R&sup4;, R5b, R&sup6; und R¹&sup0; wie oben definiert sind)]. Reaktionsverfahren-Schema-3B

[worin R¹, R², R³, R&sup4;, R&sup6;, R²², , , X, , , , R5b und R5c wie oben definiert sind].

Im Reaktionsverfahren Schema-3A wird die Reaktion der Verbindung (9) mit Verbindung (10) in einem geeigneten inerten Lösungsmittel in Gegenwart einer basischen Verbindung bei Raumtemperatur bis 100ºC über einen Zeitraum von 30 Minuten bis 6 Stunden durchgeführt. Als Lösungsmittel kann in dieser Reaktion ein übliches Lösungsmittel eingesetzt werden, beispielsweise Ether wie Tetrahydrofuran, Dioxan, Diethylether und andere; gesättigte Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexan, n-Hexan und andere; halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid und andere; Ketone wie Aceton und andere; aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol und andere; polare Lösungsmittel wie Hexamethylphosphorsäuretriamid und andere. Beispiele für basische Verbindungen die in der Reaktion verwendet werden, sind, Hydroxide wie z. B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid und andere; Karbonate wie z. B. Natriumkarbonat, Kaliumkarbonat, Natriumhydrogenkarbonat und andere; Alkalimetallhydride wie z. B. Natriumhydrid, Kaliumhydrid und andere; Alkalimetalle wie z. B. metallisches Natrium, metallisches Kalium und andere; Alkoholate wie z. B. Natriummethylat, Kaliumethylat und andere; Amine wie z. B. Pyridin, Triethylamin und andere. Das Verhältnis der Menge der Verbindung (10) und der basischen Verbindung ist mindestens eine äquimolare Menge, vorzugsweise kann die 1 bis 1,5-fache molare Menge pro Hydroxylgruppe der Verbindung (9) verwendet werden.

Die Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) wird in Gegenwart ein stark basischen Verbindung in einem geeigneten inerten Lösungsmittel durchgeführt. Als Lösungsmittel können in der Reaktion beispielsweise Ether wie Tetrahydrofuran, Diethylether und andere; gesättigte Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexan, n-Hexan und andere; polare Lösungsmittel wie Ammoniak, Hexamethylphosphorsäuretriamid und andere verwendet werden. Die Reaktion wird vorzugsweise durchgeführt, indem Verbindung (11) in einem organischen Lösungsmittel gelöst wird, dann die Lösung auf -30 bis -100ºC gekühlt wird, anschließend eine stark basische Verbindung tropfenweise zu dieser Lösung über einen Zeitraum von 10 Minuten bis 3 Stunden gegeben wird, wobei eine organische Metallverbindung der Verbindung (11) erhalten wird. Beispiele für die stark basische Verbindung, die in dieser Reaktion verwendet wird, sind basische Alkyl- Metall-Verbindungen wie z. B. -Butyllithium, - Butyllithium, -Butyllithium-N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin und andere; Metallhydrid wie Natriumhydrid; Alkalimetalle wie metallisches Natrium, metallisches Lithium und andere. Das Verhältnis der Menge dieser stark basischen Verbindung zu der Menge der Verbindung (11) ist mindestens eine äquimolare Menge, vorzugsweise kann eine äquimolare Menge bis zwei Mal die molare Menge der letzteren verwendet werden. Das Verhältnis der Menge von Verbindung (12) zu der Menge von Verbindung (11) ist mindestens eine äquimolare Menge, vorzugsweise wird die 1,5 bis 2-fache molare Menge der zuerst genannten Verbindung gegenüber der zuletzt genannten verwendet. Die Reaktion wird bei -78º bis 60º, vorzugsweise bei -78ºC bis Raumtemperatur, 2 bis 20 Stunden lang unter Rühren durchgeführt. Diese Reaktion kann bevorzugt in Gegenwart von Alkalimetalljodid wie z. B. Natriumjodid, Kaliumjodid und anderen und/oder Hexamethylphosphoryltriamid durchgeführt werden. Im Reaktionsverfahren Schema-3B wird die Reaktion von Verbindung (14) mit Verbindung (10) sowie die Reaktion von Verbindung (15) mit Verbindung (16) unter Reaktionsbedingungen durchgeführt, die ähnlich jenen sind, die in der Reaktion von Verbindung (9) mit Verbindung (10) und der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) in dem Reaktionsverfahren Schema-3A verwendet wurden.

Durch die Reaktionsverfahren-Schema-3A und -Schema-3B können Verbindung (13) und Verbindung (17) erhalten werden. Reaktionsverfahren-Schema-4

(worin R, R, R, R, , , E und X wie definiert sind; und B¹ eine Gruppe der Formel -C C- ist].

Im Reaktionsverfahren-Schema-4 kann die Reaktion von Verbindung (18) mit Verbindung (19) sowie die Reaktion von Verbindung (18) mit Verbindung (21) unter Reaktionsbedingungen durchgeführt werden, die denen ähnlich sind, die in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) in Reaktionsverfahren-Schema-3A angewandt wurden. Die Reaktion von Verbindung (20A) mit Verbindung (20B) wird in einem geeigneten inerten Lösungsmittel, z. B. Ethern wie z. B. Tetrahydrofuran, Diethylether und anderen; gesättigten Kohlenwasserstoffen wie z. B. Cyclohexan, n-Hexan und anderen; polaren Lösungsmitteln wie z. B. Ammoniak, Hexamethylphosphoryltriamid und anderen durchgeführt. Vorzugsweise wird die Reaktion durchgeführt, indem Verbindung (20B) in einem wasserfreien organischen Lösungsmittel gelöst wird vorzugsweise im Strom eines Inertgases wie z. B. Argongas, und das Lösungsmittel unter 0ºC abgekühlt wird, dann eine stark basische Verbindung tropfenweise in einem Zeitraum von 10 Minuten bis 3 Stunden unter Rühren zu der Lösung gegeben wird, wobei eine Alkalimetallverbindung von Verbindung (20B) erhalten wird. Die in dieser Reaktion verwendete stark basische Verbindung ist irgendeine stark basische Verbindung, die auch in der Reaktion zur Herstellung von Verbindung (20A) aus Verbindung (18) verwendet wird, und die Menge dieser stark basischen Verbindung ist auch gleich jener, die in der Reaktion zur Herstellung von Verbindung (20A) verwendet wird. Als nächstes wird zu der erhaltenen Reaktionsmischung tropfenweise eine Lösung von Verbindung (20A), die in dem gleichen organischen Lösungsmittel gelöst ist, das in dem Reaktionsgemisch von Verbindung (20B) verwendet wird, gelöst ist, und die gesamte Mischung wird bei Raumtemperatur bis 60ºC, vorzugsweise bei Raumtemperatur 1 bis 6 Stunden lang gerührt. In diesem Fall wird die Reaktion vorzugsweise in Gegenwart von Hexamethylphosphorsäuretriamid im Reaktionssystem durchgeführt. Auf diese Weise kann Verbindung (22) erhalten werden.

Die Reaktion zur Herstellung von Verbindung (23B) durch Reaktion von Verbindung (22) mit Verbindung (23A) kann unter Bedingungen durchgeführt werden, die jenen, wie sie bei der Reaktion von Verbindung (20A) mit Verbindung (20B) zur Herstellung von Verbindung (22) verwendet wurden, ähnlich sind. Reaktionsverfahren-Schema-5:

[worin R¹, R², R³, R&sup4;, R5b, R&sup6;, , , , , , R²² und X wie oben definiert sind].

Im Reaktionsverfahren-Schema-5 kann die Reaktion von Verbindung (24) mit Verbindung (25) sowie die Reaktion von Verbindung (26) mit Verbindung (27) unter Bedingungen durchgeführt werden, die jenen, die in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden, ähnlich sind. Reaktionsverfahren-Schema-6

[worin R¹, R², R³, , , , , und X wie oben definiert sind].

Im Reaktionsverfahren-Schema-6 kann die Reaktion von Verbindung (28) mit Verbindung (29) unter Reaktionsbedingungen ausgeführt werden, die jenen, die in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden, ähnlich sind, außer daß das Verhältnis der Menge der Verbindung (28) und die Menge der stark basischen Verbindung zu der Menge der Verbindung (29) mindestens zwei Mal die molare Menge, vorzugsweise zwei bis vier Mal die molare Menge von Verbindung (29) ist. Reaktionsverfahren-Schema-7

[worin R¹, R³, R²², , , , und X wie oben definiert sind].

Im Reaktionsverfahren-Schema-7 kann die Reaktion von Verbindung (31) mit Verbindung (32) unter Reaktionsbedingungen ausgeführt werden, die jenen, die in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet werden, ähnlich sind, außer daß das Verhältnis der Menge der Verbindung (31) und der Menge der stark basischen Verbindung zu der Menge von Verbindung (32) mindestens drei Mal die molare Menge, vorzugsweise drei bis sechs Mal die molare Menge von Verbindung (32) ist. Reaktionsverfahren-Schema-8

[worin R&sup4;, R5b, R&sup6; und R²² wie oben definiert sind, und R²³, R²&sup4; jeweils ein Wasserstoffatom oder eine niedrigere Alkylgruppe sind].

Im Reaktionsverfahren-Schema-8 wird die Umsetzung der bekannten Verbindung (34) mit Ethylenoxid (35) zur Herstellung von Alkohol (36) so durchgeführt, daß zunächst Verbindung (34) in einem organischen Lösungsmittel, beispielsweise Ethern wie Tetrahydrofuran, Diethylether oder dergleichen; gesättigten Kohlenwasserstoffen wie z. B. Cyclohexan, n-Hexan oder dergleichen; polarem Lösungsmittel wie z. B. Ammoniak, Hexamethylphosphorsäuretriamid oder dergleichen, vorzugsweise in einem wasserfreien organischen Lösungsmittel, gelöst wird, die Lösung vorzugsweise auf - 30 bis -100ºC gekühlt wird, anschließend zu dieser Lösung eine starke Base tropfenweise in einem Zeitraum von 10 Minuten bis 3 Stunden gegeben wird, um eine organometallische Verbindung von Verbindung (34) zu erhalten. Beispiele für in dieser Reaktion verwendete starke Basen sind Alkylmetalle wie z. B. sec-Butyllithium, tert-Butyllithium und andere; Alkylmetallsalze wie z. B. n-Butyllithium-N,N,N',N'-tetramethylendiamin; Alkalimetalle oder Alkalimetallverbindungen wie z. B. Natriumhydrid, metallisches Natrium, metallisches Lithium und andere. Die starke Base wird mindestens in äquimolarer Menge zur Verbindung (34) verwendet, vorzugsweise in äquimolarer Menge bis zur zweifachen molaren Menge. Als nächstes wird mindestens eine äquimolare Menge, vorzugsweise die 1,5 bis 2-fache molare Menge an Ethylenoxid (35) zu der organometallischen Verbindung von Verbindung (34) gegeben, um Verbindung (36) zu erhalten. Diese Reaktion wird bei Raumtemperatur bis 60ºC, vorzugsweise bei Raumtemperatur unter Rühren 2 bis 20 Stunden lang durchgeführt.

In der oben beschriebenen Reaktion kann die Umsetzung bevorzugt durch Zugabe einer in Bezug auf Verbindung (34) 0,1 molaren Menge Bortrifluorid-Ether zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit ausgeführt werden. Ferner kann die Reaktion unter Zugabe von Hexamethylphosphorsäuretriamid zum Reaktionssystem durchgeführt werden.

In der Reaktion zur Darstellung von Verbindung (37) aus Verbindung (34) kann Alkohol (37) unter Verwendung von Aldehyd (34A) anstelle der Epoxyverbindung (35), die in der Reaktion zur Darstellung von Verbindung (36) aus Verbindung (34) verwendet wird, hergestellt werden. Reaktionsverfahren-Schema-9

[worin R&sup4;, R5b, R&sup6;, R²², , , und X wie oben definiert sind; und R²&sup5; eine Benzylgruppe oder eine Tri(niedrigeres Alkyl)-Silyl-Gruppe ist].

Im Reaktionsverfahren-Schema-9 kann die Umsetzung von Verbindung (38) mit einer halogenierten Ether-Verbindung (39) unter Erhalt von Verbindung (40) unter Verwendung von Verbindung (39) anstelle von Ethylenoxid, das in der Reaktion von Verbindung (34) zur Darstellung von Verbindung (36) im Reaktionsverfahren-Schema-8 verwendet wurde, ausgeführt werden, außer daß Bortrifluorid- Diethylether nicht eingesetzt wird.

Unter den Verbindungen, die durch die allgemeine Formel (40) dargestellt werden, reagieren jene, die eine Tri(niedrigeres Alkyl)Silyl-Gruppe haben, mit Tetra-n- Butylammoniumfluorid in einem inerten Lösungsmittel, vorzugsweise in einem Strom von Inertgas wie z. B. Argongas oder Stickstoffgas, im allgemeinen bei Raumtemperatur 30 Minuten bis 2 Stunden lang unter Erhalt eines Alkohols (41).

Das Verhältnis der Menge von tetra-n-Butylammoniumfluorid zu der Menge an Tri(niedrigeres Alkyl) Silyl-Derivat von Verbindung (40) ist die 1,0 bis 1,5 molare Menge des zuletzt genannten.

Von den Verbindungen (40) können jene, die für das Symbol R²&sup5; eine Benzylgruppe haben, katalytisch in einem inerten Lösungsmittel wie z. B. Alkoholen, Ethern, Estern, in Gegenwart eines Katalysators wie z. B. Palladium-Kohle oder dergleichen mit Wasserstoffgas unter einer Atmosphäre Druck unter Erhalt der Verbindung (41) in Form einer Alkoholverbindung reduziert werden. Reaktionsverfahren-Schema-10

[worin R&sup4;, R5b, R&sup6; und R²&sup4; wie oben definiert sind; und A¹ eine Alkylengruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen ist]. Reaktionsverfahren-Schema-11

[worin R&sup4;, R5b, R&sup6; und R²² wie oben definiert sind].

Durch Oxidation der Alkohole (36), (37), (41) bzw. (42) die im Reaktionsverfahren-Schema-8, -9 und -10 hergestellt wurden, können die entsprechenden Carbonylderivate erhalten werden.

Im Reaktionsverfahren-Schema-10 wird die Oxidation durch Reaktion der Verbindung (42) mit einem oxidierenden Agens in einem der oben genannten inerten Lösungsmittel bei 0ºC bis Raumtemperatur für 30 Minuten bis 2 Stunden durchgeführt.

Als oxidierendes Agens kann in dieser Reaktion beispielsweise Pyridiniumchlorchromat und andere verwendet werden. Das Verhältnis der Menge des oxidierenden Agens zu 1 Mol der Verbindung (42) kann zwei bis zehn Mal die molare Menge sein. Der entsprechende Aldehyd (43) kann auf diese Weise hergestellt werden.

Das Reaktionsverfahren-Schema-11 stellt eine Reaktion zur Darstellung des entsprechenden Benzaldehyds (45) direkt aus Verbindung (44) dar. Demnach kann der Benzaldehyd (45) hergestellt werden, indem Verbindung (44) mit einer starken Base in einem inerten Lösungsmittel unter einem Inertgas-Strom unter Erhalt der organometallischen Verbindung von Verbindung (44) reagiert, danach N,N- Dimethylformamid (DMF) damit bei -30 bis -110ºC 2 bis 6 Stunden lang unter Erhalt des Benzaldehyds (45) umgesetzt wird. Diese Reaktion kann unter Bedingungen durchgeführt werden, die ähnlich denen, die in der Reaktion zur Darstellung von Verbindung (36) aus Verbindung (34) im Reaktionsverfahren-Schema-8 verwendet werden, ähnlich sind, außer daß DMF anstelle des dort verwendeten Ethylenoxids eingesetzt wird. Das Verhältnis der verwendeten Menge an DMF zu 1 Mol der Verbindung (34) muß mindestens eine äquimolare, vorzugsweise die 1,2 bis 1,5- fache molare Menge sein. Reaktionsverfahren-Schema-12

[worin R&sup4;, R5b, R&sup6; und R²² wie oben definiert sind; 0 oder 1 ist; R²&sup6; eine niedrigere Alkylgruppe ist; und A¹, eine Alkylengruppe mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen ist].

Die in den Reaktionsverfahren-Schemen-10 und -11 hergestellten Carbonylverbindungen können zur Erhöhung der Anzahl der Kohlenstoffatome in der Seitenkette durch eine Methode im Reaktionsverfahren-Schema-12 behandelt werden. Diese Reaktion ist ein Beispiel für Reaktionen zur Erhöhung der Anzahl der Kohlenstoffatome in der Kohlenstoffkette und es kann eine beliebige für diesen Zweck geeignete Reaktion angewendet werden. Beispielsweise ist ein Verfahren zur Reaktion eines Aldehydkörpers (46) mit einem Malonsäureester bekannt oder ein Verfahren zur Reaktion eines Aldehyds (46) mit einem Witting-Reagens. Reaktionsverfahren-Schema-12 zeigt das zuerst genannte Verfahren. Danach kann Verbindung (47) durch Reaktion von Verbindung (46) mit Meldrum's Säure (2,2-Dimethyl-1,3-dioxan-4,6-dion) in einem inerten Lösungsmittel wie z. B. einem halogenierten Kohlenwasserstoff, in Gegenwart einer Base wie z. B. Pyridin, Triethylamin oder dergleichen, bei einer Reaktionstemperatur im Bereich von etwa Raumtemperatur bis 100ºC und einer Reaktionszeit von 0,5 bis 2 Stunden dargestellt werden. Das Verhältnis der Menge an Meldrum's Säure zu 1 Mol der Verbindung (46) ist mindestens eine äquimolare Menge, vorzugsweise die 1,2 bis 1,5-fache molare Menge.

Die so hergestellte Verbindung (47) reagiert mit einem Reduktionsmittel wie z. B. Natriumborhydrid in einem Alkohollösungsmittel wie z. B. Methanol, wobei eine Verbindung erhalten wird, in der die Kohlenstoff- Kohlenstoff-Doppelbindung reduziert ist. Decarboxylierung der reduzierten Verbindung in Gegenwart eines metallischen Katalysators wie z. B. Kupferpulver in einem gemischten Lösungmittel eines Alkohols, z. B. Ethanol mit einem basischen Lösungsmittel wie Pyridin, bei einer Temperatur von 80 bis 150ºC, einer Reaktionszeit von 5 bis 15 Stunden unter Erwärmen ergibt eine Verbindung (48).

Dann reagiert Verbindung (48) mit einem Reduktionsmittel wie z. B. Lithium-Aluminium-Hydrid in einem oben genannten inerten Lösungsmittel wie z. B. Tetrahydrofuran unter Erhalt eines Alkohols (49).

Der Alkohol (49) wird dann durch ein Verfahren oxidiert, das dem in dem obigen Reaktionsverfahren-Schema-10 beschriebenen ähnlich ist, zur Umwandlung in einen Aldehyd oxidiert, dann wird der gleiche Vorgang erneut durchgeführt, um eine Alkoholverbindung zu erhalten, die eine längere Seitenkette mit einer gewachsenen Anzahl von Kohlenstoffatomen aufweist.

Im nachfolgenden Reaktionsverfahren-Schema-13 ist ein Verfahren zur Darstellung eines Halogenids (51) aus einem Alkohol (50) dargestellt. Reaktionsschema-13

[worin R&sup4;, R5b, R&sup6;, R²² und X wie oben definiert sind; und A² eine Alkylengruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen ist].

In dem Reaktionsverfahren-Schema-13 reagiert ein Alkohol (50) mit einer halogenierten Alkylsulfonylverbindung in einem der oben genannten inerten Lösungsmittel, insbesondere in einem halogenierten Kohlenwasserstoff wie z. B. Dichlormethan oder dergleichen, einem Ether oder einem gesättigten Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel, in Gegenwart einer basischen Verbindung, bei einer Reaktionstemperatur von 0ºC bis etwa Raumtemperatur und einer Reaktionszeit von 5 bis 10 Stunden unter Erhalt eines Zwischenproduktes, in welchem die Hydroxylgruppe durch eine Alkylsulfonylgruppe substituiert ist. Dann reagiert die Alkylsulfonylverbindung mit einem Alkalimetallhalogenid unter Erhalt einer halogenierten Verbindung (51). Beispiele für die in dieser Reaktion verwendete halogenierte Alkylsulfonylverbindung sind: niedrigeres Alkansulfonylhalogenid wie z. B. Methansulfonylchlorid, Ethansulfonylchlorid und andere, aromatisches Sulfonylhalogenid wie z. B. Benzolsulfonylchlorid, p-Toluolsulfonylchlorid oder dergleichen. Als Base kann in dieser Reaktion beispielsweise ein Tri-niedrigeres Alkyl-amin wie Triethylamin oder dergleichen; oder ein aromatisches Amin wie Pyridin oder dergleichen verwendet werden. Beispiele für die Alkalimetallhalogenide sind Natriumjodid, Kaliumjodid, Lithiumbromid, Lithiumchlorid oder dergleichen. Das Verhältnis der Menge an halogenierter Alkylsulfonylverbindung zu 1 Mol der Verbindung (50) kann die 1,2 bis 1,5-fache molare Menge sein, und das Verhältnis der Menge von Alkalimetallhalogenid zu 1 Mol der Verbindung (50) kann das 1,2 bis 2,0-fache der molaren Menge sein. Reaktionsverfahren-Schema-14

[worin R¹, R², R³, R²², , , E² und E3 wie oben definiert sind]. Reaktionsverfahren-Schema-15

[worin R¹¹, R¹², R¹³, R²² und M wie oben definiert sind].

Wie in den Reaktionsverfahren-Schemen-14 und -15 gezeigt ist, können die Reaktionen zur Darstellung der Verbindungen (54), (55), (58) und (59) durch katalytische Reduktion jeder der Verbindungen (52), (53), (56) oder (57) in Gegenwart eines geeigneten Katalysators in einem organischen Lösungsmittel durchgeführt werden. Als Katalysator kann in dieser Reaktion ein bekannter Katalysator, der die 3-Fach-Kohlenstoff-Kohlenstoff- Bindung im Ausgangsmaterial zu der entsprechenden Doppelbindung reduzieren kann, ausgewählt und verwendet werden. Als Beispiele werden insbesondere Lindlar- Katalysator, Palladium-Bariumsulfat-Chinolin-Katalysator und andere genannt. Für das in dieser Reaktion verwendete Lösungsmittel werden Alkohole wie z. B. Methanol, Ethanol und andere; Essigsäureester wie Ethylacetat und andere; sowie Ether wie Tetrahydrofuran, Diethylether und andere als Beispiele genannt.

Die Reaktion kann vorzugsweise in einem Wasserstoffgas- Strom unter atmosphärischem Druck, bei 0ºC bis etwa Raumtemperatur durchgeführt werden, die Reaktion ist in etwa 1 bis 6 Stunden abgeschlossen.

Die Demethoxymethylierung der Verbindungen (52), (54), (56) oder (58) kann unter Bedingungen durchgeführt werden, die gleich denen bei der Demethoxymethylierung von Verbindung (5) gemäß Reaktionsverfahren-Schema-1 sind. Reaktionsverfahren-Schema-16

[worin R¹, R², R³, R&sup4;, R5b, R5c, R&sup6; und R²² wie oben definiert sind; A³ eine Alkylengruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen ist; und n 0 oder 1 ist].

Das Reaktionsverfahren-Schema-16 stellt eine Reaktion zur Herstellung von Verbindung (58) unter Verwendung von Verbindung (56) und (57) als Ausgangsmaterialien dar. Danach kann Verbindung (58) durch Reaktion von Verbindung (56) mit Verbindung (57) unter Bedingungen hergestellt werden, die ähnlich jenen sind, die in der Reaktion von Verbindung (34) mit Verbindung (34A) in Reaktionsverfahren-Schema-8 angewendet wurden.

Als nächstes reagiert die so erhaltene Verbindung (58) in einem inerten Lösungsmittel, wie oben angegeben, beispielsweise Methylenchlorid oder ohne Lösungsmittel, in Anwesenheit einer Säure mit einem Reduktionsmittel bei 0ºC bis Raumtemperatur 1 bis 5 Stunden lang unter Erhalt von para-Hydrochinon (59), in welchem die Hydroxylgruppen reduktiv entfernt werden, und zur gleichen Zeit die Schutzgruppen von R²² entfernt werden. Beispiele für das in dieser Reaktion verwendete Reduktionsmittel sind Triethylsilan und andere. Reaktionsverfahren-Schema-17

[worin R¹, R², R³, R&sup4;, R5b, R&sup6; und R²² wie oben definiert sind; entweder Y¹ oder Y² eine Hydroxylgruppe oder eine Gruppe der Formel-SH, oder die andere ein Halogenatom ist; und A&sup4; und A&sup5; jeweils eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen sind].

Reaktionsverfahren-Schema-17 stellt eine Reaktion zur Darstellung von Verbindung (62) aus Verbindung (60) und Verbindung (61) als Ausgangsmaterialien dar. Danach kann Verbindung (62) durch Reaktion von Verbindung (60) mit Verbindung (61) in Gegenwart einer Base bei einer Reaktionstemperatur von Raumtemperatur bis 120ºC und einer Reaktionszeit von etwa 0,5 bis 6 Stunden dargestellt werden. Als Base können in dieser Reaktion beispielsweise Natriumhydrid, Kaliumhydrid, metallisches Natrium, metallisches Kalium und andere verwendet werden. Das Verhältnis der Menge an Verbindung (61) zu 1 Mol der Verbindung (60) kann die 1,0 bis 1,2-fache molare Menge des zuletzt genannten sein, und das Verhältnis der Menge an Base kann die 1,0 bis 1,2-fache molare Menge der zuletzt genannten sein. Reaktionsverfahren-Schema-18

[worin R¹, R², R³ und R²² wie oben definiert sind; und A&sup6; eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist].

Reaktionsverfahren-Schema-18 ist eine Reaktion zur Darstellung von Verbindung (64) oder (65) aus Verbindung (63) als Ausgangsmaterial.

Dementsprechend werden Verbindung (63) und Sulfid in einem der oben genannten inerten Lösungsmittel wie z. B. Ethanol oder DMF, gelöst, dann reagiert diese Lösung bei etwa Raumtemperatur bis 120ºC 0,5 bis 6 Stunden lang, um Verbindung (64) und (65) zu ergeben. Als Sulfid kann in dieser Reaktion beispielsweise Natriumsulfid, Kaliumsulfid und andere verwendet werden. Wenn 1 Mol Sulfid pro 1 Mol Verbindung (63) eingesetzt wird, dann kann die Monosulfidverbindung (64) als Hauptprodukt erhalten werden, wenn hingegen 2 Mol Sulfid pro 1 Mol Verbindung (63) eingesetzt werden, dann kann die Disulfidverbindung als Hauptprodukt erhalten werden.

Wenn ferner etwa äquimolare Mengen jeder der Verbindungen (63) und (63A), die durch die folgende Formel

E²-D-X (63A)

[worin E², D und X wie oben definiert sind] dargestellt werden, mit dem Sulfid unter Bedingungen reagieren, die ähnlich denen sind, die in der oben genannten Reaktion verwendet werden, dann werden die Reaktionsprodukte getrennt, es werden symmetrische bzw. nicht symmetrische Formen der Verbindung (65) erhalten. Reaktionsverfahren-Schema-19

[worin R¹¹, R¹², R²², M, R¹³ und X wie oben definiert sind]:

Gemäß Reaktionsverfahren-Schema-19 kann die Reaktion zur Herstellung von Verbindung (67) durch Reaktion von Verbindung (66) mit Verbindung (66A), die Reaktion zur Herstellung von Verbindung (68) durch Reaktion der Verbindung (67) mit einer Acetylenverbindung (67B), und die Reaktion zur Herstellung von Verbindung (68) durch Reaktion der Verbindung (66) mit einer Acetylenverbindung (66B) unter ähnlichen Reaktionsbedingungen wie sie in Reaktionsverfahren-Schema-4 verwendet wurden, durchgeführt werden. Reaktionsverfahren-Schema-20

[worin R¹¹, R¹², R¹³, R²², X und M wie oben definiert sind; und Q¹ eine Ethylengruppe ist].

Die Reaktion von Verbindung (69) mit Verbindung (70) in Reaktionsverfahren-Schema-20 kann unter ähnlichen Reaktionsbedingungen durchgeführt werden, wie sie in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) in Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden, durchgeführt werden. Reaktionsverfahren-Schema-21

[worin X ein Halogenatom ist; R²&sup8;, R²&sup9;, R³&sup0;, R³², R³³ und R³&sup4; jeweils eine niedrigere Alkylgruppe sind; R³¹ eine Methylgruppe oder eine Methoxymethylgruppe; und A&sup7; eine Alkylengruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen ist].

Die Reaktion von Hydrochinonderivat (75) mit Verbindung (75A) in Reaktionsverfahren-Schema-21 kann unter den ähnlichen Bedingungen ausgeführt werden, wie sie in der Reaktion zur Herstellung von Verbindung (11) aus Verbindung (9) in Reaktionsverfahren-Schema-3A angewandt wurden, hergestellt werden. Ferner kann die Reaktion von Verbindung (76) mit Verbindung (77) unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden wie sie in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden. Reaktionsverfahren-Schema-22

Reaktionsverfahren-Schema-23

[worin R¹, R², R³, R&sup4;, R5b, R&sup6;, R²², X und E² wie oben definiert sind; und A&sup8; eine Alkylengruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen ist].

Im Reaktionsverfahren-Schema-22 und -23 kann die Hydroxylierung von Verbindung (79) oder Verbindung (85) unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie in der Reaktion zur Herstellung der Alkalimetallverbindung von Verbindung (11) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden. Auf diese Weise wird Verbindung (79) oder Verbindung (85) in die entsprechende Alkalimetallverbindung umgewandelt, dann mit einer organischen Persäure oder Sauerstoffgas unter Erhalt des entsprechenden Peroxids oxidiert, anschließend wird das Peroxid mit einem Reduktionsmittel wie z. B. Natriumbisulfat reduziert, um Hydroxid (80) bzw. (86) zu erhalten.

Die Reaktion von Verbindung (8) mit Verbindung (81) sowie die Reaktion von Verbindung (82) mit Verbindung (83) kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie in der Reaktion von Verbindung (9) mit Verbindung (10) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden. Reaktionsverfahren-Schema-24

[worin R³&sup5;, R³&sup6;, R³&sup7;, R³&sup8; jeweils eine niedrigere Alkoxygruppe ist; und , , , , , wie oben definiert sind].

Im Reaktionsverfahren-Schema-24 kann die Verbindung (88) durch Reaktion von Verbindung (87) mit Ammoniaklösung in einem inerten Lösungsmittel; beispielsweise einem niedrigeren Alkohol wie z. B. Methanol, Ethanol oder dergleichen; einem Ether wie z. B. Dioxan, Tetrahydrofuran oder dergleichen oder einem anderen Lösungsmittel, bei einer Temperatur von 0 bis 50ºC über einen Zeitraum von 3 bis 12 Stunden erhalten werden. Das Verhältnis der Menge an Ammoniaklösung zu Verbindung (87) kann über dem Vierfachen der molaren Menge liegen. Reaktionsverfahrenschema-25

[worin R¹, R², R³ die oben definiert sind; und R³&sup9; ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen ist].

Im Reaktionsverfahren-Schema-25 reagiert eine bekannte Verbindung (91) mit einem Aldehyd (92) in einem der oben genannten inerten Lösungsmittel in Gegenwart eines Säure- Katalysators, wobei die Temperatur im Bereich von 0 bis 100ºC liegt, die Reaktionszeit 5 Minuten bis 12 Stunden beträgt, um so Verbindung (93) zu erhalten, in der 2 Moleküle der Verbindung (91) durch eine Gruppe der Formel

verbunden sind.

Als Säure-Katalysator können in dieser Reaktion z. B. organische Säuren wie Essigsäure, Ameisensäure, Oxalsäure und andere; anorganische Säuren wie Salzsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure und andere verwendet werden.

Das Verhältnis der Menge an Aldehyd (92) zu 1 Mol der Verbindung (91) kann die 0,2 bis 1-fache molare Menge, vorzugsweise die 0,3 bis 0,5-fache molare Menge sein, und das Verhältnis der Menge des Säurekatalysators zu 1 Mol der Verbindung (91) kann die 0,1 bis 1-fache molare Menge betragen.

Unter den gewünschten Produkten der vorliegenden Erfindung und den Ausgangsmaterialien können jene, die eine niedrigere Alkoxygruppe aufweisen, durch partielle oder vollständige Alkylierung der Hydroxylgruppe hergestellt werden. Als Alkylierungsagenzien können in dieser Reaktion beispielsweise niedrigere Alkylhalogenide, Di-niedrigeres Alkyl-Sulfate, Diazomethan und andere verwendet werden.

Für den Fall, daß die Methylierung unter Verwendung von Diazomethan durchgeführt wird, kann eine Verbindung, die eine Hydroxylgruppe aufweist, mit Diazomethan in einem inerten Lösungsmittel, beispielsweise einem Ether wie Dioxan, Tetrahydrofuran, Diethylether oder dergleichen in einem Temperaturbereich von 0ºC bis etwa Raumtemperatur für 30 Minuten bis 2 Stunden umgesetzt werden. Das Verhältnis der Menge an Diazomethan kann eine äquimolare Menge, vorzugsweise die ein- bis zweifache molare Menge pro Hydroxylgruppe sein.

Für den Fall, daß die Alkylierung unter Verwendung eines niedrigeren Alkylhalogenids ausgeführt wird, kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie in einer üblichen Dehydrohalogenierungsreaktion verwendet werden. Die genannte Reaktion kann unter Reaktionsbedingungen, die bei der Reaktion von Verbindung (9) mit Verbindung (10) in einem Reaktionsverfahren- Schema-3A verwendet wurden, durchgeführt werden. Für den Fall, daß die Alkylierung unter Verwendung eines Diniedrigeres Alkyl-Sulfats durchgeführt wird, kann die Reaktion in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturbedingungen von 0ºC bis 60ºC für 30 Minuten bis 6 Stunden mit einem Di-niedrigeres Alkyl-Sulfat ausgeführt werden. Beispiele für das Di-niedrigere Alkyl- Sulfat, das in dieser Reaktion verwendet werden kann, sind Dimethylsulfat, Diethylsulfat, Di-n-Propylsulfat, Di-n-Butylsulfat und andere. Das Verhältnis der Menge an Di-niedrigeres Alkyl-Sulfat kann eine äquimolare Menge, vorzugsweise die ein- bis zweifache molare Menge pro Hydroxylgruppe betragen.

Durch die oben erwähnte Alkylierung kann das Reaktionsprodukt, das eine Hydroxylgruppe aufweist, teilweise oder vollständig alkyliert erhalten werden.

Unter den gewünschten Produkten der vorliegenden Erfindung und den Ausgangsmaterialien können jene, die die Hydroxylgruppen am 1,4-Benzochinonring oder/und am Phenylring haben, durch partielle oder vollständige Dealkylierung der niedrigeren Alkoxygruppen erhalten werden. Die Dealkylierungsreaktion kann in einem inerten Lösungsmittel beispielsweise einem Alkohol wie Methanol, Ethanol oder dergleichen; einem Ether wie Dioxan, Tetrahydrofuran oder dergleichen, einem halogenierten Kohlenwasserstoff wie z. B. Chloroform, Methylenchlorid oder dergleichen, in Gegenwart eines Säurekatalysators, bei Raumtemperatur bis 100ºC für 30 Minuten bis 6 Stunden durchgeführt werden. Beispiele für die in dieser Reaktion verwendete Säure sind Mineralsäuren wie z. B. Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder dergleichen; Lewis-Säuren wie Bortribormid, Bortrichlorid und andere.

Im Fall der partiellen Dealkylierung kann die Reaktion vorzugsweise in Anwesenheit einer Lewis-Säure durchgeführt werden. Bei Verwendung einer Mineralsäure, kann die Reaktionszeit vorzugsweise verkürzt werden. Im Fall der Verwendung einer Lewis-Säure kann das Verhältnis der Menge an Lewis-Säure zu einer Alkoxygruppe im Ausgangsmaterial die 0,2- bis 0,5-fache molare Menge betragen.

Durch die oben genannte Dealkylierung kann das Reaktionsprodukt, in welchem die niedrigeren Alkoxygruppen teilweise oder vollständig dealkyliert sind, erhalten werden.

Die oben genannte Alkylierung und Dealkylierung können wiederholt alleine oder kombiniert durchgeführt werden.

Unter den gewünschten Produkten und Ausgangsmaterialien der vorliegenden Erfindung können ferner jene, die eine Gruppe der Formel -CH=CH- oder -C C- für das Symbol oder Q enthalten, durch Reduktion in Verbindungen mit einer Gruppe der Formel -CH&sub2;CH&sub2;- umgewandelt werden. Die Reduktion kann unter Bedingungen durchgeführt werden, die denen bei bekannten Reduktionen verwendeten entsprechen, vorzugsweise unter Reaktionsbedingungen die denen bei einer katalytischen Reduktion entsprechen, durchgeführt werden. Als Reduktionskatalysatoren können jene, die auf dem Gebiet bekannt sind, ausgewählt und verwendet werden, beispielsweise Palladium-Kohle, Palladium, Platin, Raney- Nickel und andere. Die Menge des Katalysators ist nicht speziell begrenzt, er wird in einer katalytischen Menge verwendet. Die Reduktion wird in einem geeigneten Lösungsmittel oder ohne Lösungsmittel durchgeführt. Beispiele für das Lösungsmittel sind niedrigere Alkohole wie z. B. Methanol, Ethanol und andere; Ester wie z. B. Ethylacetat und andere; niedrigere Fettsäuren wie z. B. Essigsäure und andere. Die Reduktion wird normalerweise mit Wasserstoffgas unter Normaldruck bis 10 Atmosphären Druck (vorzugsweise unter Normaldruck), bei Raumtemperatur bis 100ºC (vorzugsweise bei Raumtemperatur) durchgeführt, und die Reaktion ist im allgemeinen in 0,5 bis 5-6 Stunden beendet.

Unter den gewünschten Produkten und den Ausgangsmaterialien können jene, die eine Gruppe der Formel

für die Symbole und Q aufweisen, durch eine Epoxidierung einer entsprechenden Verbindung, die eine Gruppe der Formel -CH=CH- für die Symbole und Q aufweist, hergestellt werden. Die Epoxidierung wird unter Verwendung einer Persäure durchgeführt. Beispiele für die bei der Epoxidierung verwendete Persäure, die unter den auf diesem Gebiet bekannten ausgewählt werden kann, sind Perbenzoesäurederivate wie z. B. Perbenzoesäure, m-Chlorbenzoesäure und andere; Peressigsäurederivate wie z. B. Peressigsäure-Trifluorperessigsäure und andere; und eine wässrige Lösung von Wasserstoffperoxid und andere. Die organische Persäure wird mindestens in einer äquimolaren Menge, vorzugsweise in einer äquimolaren Menge bis zur 1,5-fachen molaren Menge pro Mol Ausgangsmaterialien verwendet. Beispiele für das bei der Epoxidierung verwendete Lösungsmittel sind: halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid, Chloroform und andere; Ketone wie z. B. Aceton und andere; aromatische Kohlenwasserstoffe wie z. B. Benzol, Toluol und andere. Die oben erwähnte Epoxidierung wird im allgemeinen bei -20 bis 50ºC, vorzugsweise bei 0ºC bis Raumtemperatur ausgeführt, und die Reaktion ist in etwa 1 bis 20 Stunden beendet. Die so erhaltene Epoxyverbindung kann durch Hydrolyse in ein Glykolderivat umgewandelt werden, so daß die gewünschten Produkte und Ausgangsmaterialien mit einer Gruppe der Formel

im Molekül hergestellt werden.

Die bei der Hydrolyse von Epoxid zur Herstellung von Glykol angewendeten Reaktionsbedingungen können in der oben genannten Reaktion verwendet werden, beispielsweise kann die Hydrolyse in einem geeigneten Lösungsmittel in Gegenwart einer Säure durchgeführt werden. Als Säure kann in der Reaktion eine Säure verwendet werden, welche bei diesem Hydrolyse-Typ eingesetzt werden kann, beispielsweise speziell anorganische Säuren wie Perchlorsäure, Salzsäure, Schwefelsäure und andere. Die Menge der in dieser Reaktion verwendeten Säure ist nicht speziell beschränkt und es können übliche katalytische Mengen verwendet werden.

Unter den gewünschten Produkten und Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung können jene, die Halogenatome am Phenylring haben, auch durch halogenierende Substitutionsreaktion hergestellt werden, bei der die Wasserstoffatome am Phenylring in Halogenatome umgewandelt werden. Diese Halogen- Substitution wird in einem geeigneten inerten Lösungsmittel mit einer strengen Base, um die entsprechende organometallische Verbindung herzustellen, ausgeführt, dann reagiert ein halogenierendes Agens mit dieser bei einer Temperatur im Bereich von -100 bis 0ºC in einer Reaktionszeit von 3 bis 14 Stunden. Als Lösungsmittel können beispielsweise Ether wie z. B. Dioxan, Tetrahydrofuran und andere; gesättigte Kohlenwasserstoffe wie z. B. Cyclohexan, n-Hexan und andere; polare Lösungsmittel wie z. B. Hexamethylphosphorsäuretriamid und andere verwendet werden. Beispiele für die starke Base sind eine Alkylmetallbase wie z. B. sec-Butyllithium, - Butyllithium, n-Butyllithium-N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin und andere; Alkalimetalle und Alkalimetallhydride wie z. B. Natriumhydrid, Natriummetall, Lithiummetall und andere. Beispiele für die halogenierenden Agenzien sind N-Halogensuccinimide wie N-Bromsuccinimid, N-Chlorsuccinimid, N-Jodsuccinimid und andere.

Die Menge an halogenierendem Agens bzw. starker Base sind die 1- bis 2-fache molare Menge der Ausgangsmaterialien bei Einführung eines Halogenatoms. Im Fall der Einführung von zwei oder mehr Halogenatomen kann die 2-fache molare Menge oder eine größere Menge halogenierendes Agens und starke Base verglichen mit dem Fall der Einführung von einem Halogenatom verwendet werden.

Unter den gewünschten Produkten und den Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung können jene, die niedrigere Alkylthiogruppen an den Phenylringen haben, auch durch Substitution der Wasserstoffatome am Phenylring durch niedrigere Alkylthiogruppen hergestellt werden. Dieses Substitution kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie bei der oben genannten halogenierenden Substitutionsreaktion verwendet wurden, außer daß eine Verbindung, die durch die allgemeine Formel (94) dargestellt wird

R&sup4;&sup0;-S-S-R&sup4;&sup0; (94)

[worin R&sup4;&sup0; eine niedrigere Alkylgruppe ist], anstelle des halogenierenden Agenzes verwendet wird.

Unter den gewünschten Produkten und den Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung können jene, die niedrigere Alkoxycarbonylgruppen am Phenylring enthalten, auch durch Umwandlung der Wasserstoffatome am Phenylring in niedrigere Alkoxycarbonylgruppe hergestellt werden. Diese Reaktion kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie in der oben genannten Halogen-Substitution eingesetzt wurden, außer daß eine Verbindung der allgemeinen Formel (95)

[worin R&sup4;¹ eine niedrigere Alkylgruppe ist; und X wie oben definiert ist], anstelle des halogenierenden Agenzes verwendet wird.

Unter den gewünschten Produkten und Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung können jene, die niedrigere Alkanoyloxygruppen enthalten, auch durch Umwandlung der Hydroxylgruppen in niedrigerer Alkanoyloxygruppen hergestellt werden. Die Reaktion kann in einem geeigneten inerten Lösungsmittel, beispielsweise einem halogenierten Kohlenwasserstoff wie Dichlorethan, Chloroform oder dergleichen, einem Ether wie Dioxan, Tetrahydrofuran, oder dergleichen, einem polaren Lösungsmittel wie Pyridin oder dergleichen, durch Reaktion mit einem niedrigeres Alkanoyl-einführenden Agenzes in Gegenwart einer Base bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis etwa 50ºC und einer Reaktionszeit von 1 bis 10 Stunden durchgeführt werden. Beispiele für die in dieser Reaktion verwendete Base sind jene, die als deazidifizierende Agenzien verwendet werden, beispielsweise tertiäre Amine wie Diisopropylethylamin, Triethylamin, Pyridin und andere; Basen wie z. B. Natriumhydrogencarbonat, Natriumacetat, Kaliumacetat und andere. Als Beispiele für die niedrigeres Alkanoyl- einführenden Agenzien, die in dieser Reaktion verwendet werden, sind niedrigere Alkanoylhalogenide, niedrigere Alkancarbonsäurenanhydride und andere. Das Verhältnis der Menge an niedrigeres Alkanoyl-einführendem Agens kann mindestens eine äquimolare Menge, vorzugsweise die 1- bis 3-fache äquimolare Menge zu einer Hydroxylgruppe im Ausgangsmaterial betragen.

Unter den gewünschten Produkten und den Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung können jene, die Hydroxy-niedrigeres Alkyl-Gruppen am Phenylring enthalten, auch hergestellt werden, indem zunächst eine entsprechende Verbindung, die Wasserstoffatome am Phenylring enthält, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (96)

X-Z¹-0-Z² (96)

[worin X ein Halogenatom, Z¹ eine niedrigere Alkylengruppe und Z² eine Schutzgruppe ist], reagiert und dann die Schutzgruppe aus dem Reaktionsprodukt entfernt wird. Die Reaktion kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie in der Reaktion von Verbindung (11) mit Verbindung (12) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden. Beispiele für die Schutzgruppe ist die Tetrahydropyranylgruppe und andere. Die oben erwähnte Reaktion zur Entfernung der Schutzgruppe kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie bei der Demethoxymethylierung im Reaktionsverfahren-Schema-1 angewendet wurden.

Wenn irgendeine Schutzgruppe für eine Verbindung, die eine Hydroxy-niedrigeres Alkyl-Gruppe wie oben erwähnt enthält, erforderlich ist, um eine solche Verbindung in verschiedenen Reaktionen einzusetzen, kann die oben erwähnte Demethoxymethylierung nicht durchgeführt werden und eine derartige Verbindung kann bei der gewünschten Reaktion eingesetzt werden oder es kann eine andere geeignete Schutzgruppe von neuem eingeführt werden.

Unter den gewünschten Produkten und Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung, können jene, die niedrigere Alkylgruppen am Phenylring haben, durch Reaktion einer entsprechenden Verbindung, die Wasserstoffatome am Phenylring aufweist, mit einem niedrigeren Alkylhalogenid hergestellt werden. Die Reaktion kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, wie sie in der Reaktion von (11) mit Verbindung (12) im Reaktionsverfahren-Schema-3A verwendet wurden.

Unter Verwendung einer Verbindung der allgemeinen Formel (97)

X-G-C C-R&sup7; (97)

[worin X, G und R&sup7; wie oben definiert sind], anstelle des oben genannten niedrigeren Alkylhalogenids, unter ähnlichen Bedingungen, wie sie in der oben genannten Reaktion verwendet wurden, können unter den gewünschten Produkten und Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung jene hergestellt werden, die eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7; aufweisen.

Darüber hinaus können bei Verwendung einer Verbindung der allgemeinen Formel (98)

[worin X, L, R&sup8;, R&sup9; und R²² wie oben definiert sind], anstelle des oben erwähnten niedrigeren Alkylhalogenids, unter ähnlichen Bedingungen, wie sie in der oben genannten Reaktion verwendet werden, die gewünschten Produkte und Ausgangsmaterialien gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt werden, die eine Gruppe der Formel

enthalten.

Wenn bei der Durchführung der oben genannten Reaktionen eine Verbindung, die Hydroxylgruppen oder Aminogruppen enthält, verwendet wird, müssen die Hydroxylgruppen oder Aminogruppen zunächst mit Schutzgruppen, die denen, die allgemein bei diesen Reaktionstypen verwendet werden, entsprechen, geschützt werden, dann werden diese Schutzgruppen von den geschützten Gruppen entfernt.

Als Schutzgruppen für die Hydroxylgruppe werden beispielhaft die Methoxymethylgruppe, die Tetrahydropyranylgruppe, die Benzylgruppe, die Tri(niedrigeres Alkyl)silylgruppe und andere genannt, ferner als Schutzgruppen für die Aminogruppe werden beispielhaft die -Butoxycarbonylgruppe, Benzyloxycarbonylgruppe und andere genannt.

Im Fall der Einführung der Methoxymethylgruppe als Schutzgruppe für eine Hydroxylgruppe kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen wie sie in der Reaktion von Verbindung (9) mit Verbindung (10) im Reaktionsverfahren- Schema-3A verwendet werden, durchgeführt werden. Im Fall der Einführung der Tetrahydropyranylgruppe kann die Reaktion in einem geeigneten Lösungsmittel beispielsweise einem halogenierten Kohlenwasserstoff wie Methylenchlorid oder dergleichen; einem gesättigten Kohlenwasserstoff wie n-Hexan in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure oder einem Pyridinsalz davon oder einem streng sauren Ionenaustauscher-Harz wie z. B. Amberlist H-15 (eine Handelsmarke für eine Reihe von Ionenaustauscher-Harzen, hergestellt durch Rohm & Haas Co., Philadelphia, Fa., U.S.A.) oder dergleichen, mit Tetrahydropyran bei Raumtemperatur bis 60ºC mit einer Reaktionszeit von 1 bis 5 Stunden ausgeführt werden. Bei Verwendung der 1- bis 2-fachen molaren Menge an Tetrahydropyran für 1 Mol Hydroxygruppe, kann die Tetrahydropyranylgruppe eingeführt werden. Im Fall der Einführung der Benzylgruppe oder der Tri(niedrigeres Alkyl)silyl-Gruppe kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen wie sie im Reaktionsverfahren-Schema-3A angewendet wurden, durchgeführt werden, außer daß anstelle von Verbindung (10) ein Benzylhalogenid wie Benzylchlorid oder dergleichen; oder ein Tri(niedrigeres Alkyl)silylhalogenid wie Tri(niedrigeres Alkyl)silylchlorid verwendet wird.

Für den Fall der Einführung der -Butoxycarbonyl- Gruppe als Schutzgruppe für die Aminogruppe kann die Reaktion in einem wasserlöslichen organischen Lösungsmittel wie Alkohol oder dergleichen in Gegenwart von Natriumhydroxid oder Triethylamin durch Zugabe von Di-tert-butyldicarbonat oder 2-tert- Butoxycarbonyloximino-2-phenylacetonitril bei einer Temperatur von 0ºC bis Raumtemperatur und einer Reaktionszeit von 10 Minuten bis 5 Stunden durchgeführt werden. Bei Verwendung der 1- bis 2-fachen molaren Menge der tert-Boxycarbonylgruppe für 1 Mol der Aminogruppe kann die tert-Boxycarbonylgruppe eingeführt werden. Bei Einführung der Benzyloxycarbonylgruppe kann die Reaktion in einem wasserlöslichen organischen Lösungsmittel wie Alkohol oder dergleichen in Gegenwart von Natriumhydroxid oder Natriumkarbonat durch Zugabe von Benzylchloroformat bei 0ºC bis Raumtemperatur für 30 Minuten bis 5 Stunden durchgeführt werden. Bei Verwendung der 1- bis 2-fachen molaren Menge Benzyloxycarbonylgruppe pro 1 Mol Aminogruppe, kann die Benyloxycarbonylgruppe eingeführt werden.

Bei Entfernung der Methoxymethylgruppe von der mit der Methoxymethylgruppe geschützten Hydroxylgruppe kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden wie sie bei der Demethoxymethylierung von Reaktionsverfahren-Schema-1 und -2 angewendet wurden. Im Fall der Entfernung der Tetrahydropyranylgruppe kann die Reaktion in einem geeigneten inerten Lösungsmittel beispielsweise einem Alkohol wie Methanol, Ethanol oder dergleichen in Anwesenheit einer organischen Säure wie z. B. p-Toluolsulfonsäure, Essigsäure oder dergleichen, oder einer anorganischen Säure wie Borsäure; einem Ionenaustauscherharz wie z. B. Amberlist H-15, Dowex 50W-X8 (Handelsname für eine Reihe von synthetischen Ionenaustauscher-Harzen, hergestellt durch Dow Chemical Co., Midland, Michigan, U.S.A.) oder dergleichen bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 100ºC und einer Reaktionszeit von 1 bis 5 Stunden durchgeführt werden. Bei Entfernung der Benzylgruppe oder der Tri(niedrigeres Alkyl)silyl-Gruppe kann die Reaktion unter ähnlichen Bedingungen wie sie bei der Debenzylierung oder Detri(niedrigeres Alkyl)silylierung in Reaktionsverfahren-Schema-9 angewandt wurden, durchgeführt werden.

Im Fall der Entfernung der tert-Butoxycarbonylgruppe oder der Benzyloxycarbonylgruppe von der mit der tert- Butoxycarbonylgruppe oder der Benzylcarbonylgruppe geschützten Aminogruppe kann die Reaktion in einem inerten Lösungsmittel beispielsweise Ethylacetat, Benzol, Ethanol, Essigsäure, Dioxan oder dergleichen bei Verwendung der etwa 10-fachen äquimolaren Menge von Chlorwasserstoff bei Raumtemperatur in 30 Minuten bis 1 Stunde durchgeführt werden; oder durch Behandlung mit Trifluoressigsäure bei Raumtemperatur 1 Stunde lang; oder durch Behandlung mit Trimethylsilyljodid in Chloroform oder Acetonitril bei Raumtemperatur für 30 Minuten. Zur Entfernung der Benzyloxycarbonylgruppe kann die Reaktion in einem organischen Lösungsmittel beispielsweise einem Alkohol; oder Ammoniak durch katalytische Reduktion in Gegenwart von Palladium-Kohle, schwarzem Palladium oder dergleichen bei -50ºC bis 100ºC für 30 Minuten bis 10 Stunden ausgeführt werden, so daß die Debenzyloxycarbonylierung erfolgen kann.

Einige der gewünschten erfindungsgemäßen Produkte können wie folgt aus einer Pflanze isoliert werden. Entsprechend können 3-( -10-Pentadecenyl)-1,4-benzochinon und 5-Methoxy-2-hydroxy-5-methoxy-3-(cis-8-tridecenyl)-1,4- benzochinon aus einer Pflanze Ardisia japonica (Thunb.) Blume, die aus Japan, China oder anderen Ländern stammt, extrahiert und isoliert werden. Dazu werden Blätter, Stengel, Wurzeln und Früchte (vorzugsweise Stengel und Wurzeln) von Ardisia japonica (Thunb.) Blume mit einem Lösungsmittel beispielsweise einem niedrigeren Alkohol wie Methanol, Ethanol, Isopropanol oder dergleichen; einem aromatischen Kohlenwasserstoff wie z. B. Benzol, Toluol, Xylol oder dergleichen; einem halogenierten Kohlenwasserstoff wie z. B. Chloroform, Dichlormethan, Dichlorethan oder dergleichen, einem Ether wie z. B. Diethylether, Dioxan, Tetrahydrofuran oder dergleichen; einem aliphatischen Kohlenwasserstoff wie z. B. n-Hexan, Cyclohexan, n-Heptan oder dergleichen, extrahiert, und der Extrakt wird bei reduziertem Druck unter Erhalt des Primärextraktes konzentriert. Die Isolierung der oben genannten gewünschten Verbindung aus dem Primärextrakt ist nicht speziell auf ein Verfahren begrenzt, es kann irgendein bekanntes Verfahren angewendet werden, das die physikalisch-chemischen Eigenschaften der Verbindung berücksichtigt. Demnach kann die Isolierung beispielsweise durch ein Verfahren erfolgen, das den Unterschied der Löslichkeit zwischen der Verbindung und den Verunreinigungen ausnützt, durch ein Verfahren, das den Unterschied der adsorptiven Affinität zu einem üblichen Adsorbens wie z. B. Aktivkohle, XAD-2, Silicagel, Ionenaustauscher-Harzen oder Sephadex-Produkten ausnützt oder durch ein Verfahren, das den Unterschied der Verteilungskoeffizienten zwischen zwei flüssigen Phasen ausnützt, oder auch durch Kombinationen dieser Verfahren. In einem speziellen Fall wird der Primärextrakt durch ein Lösungsmittel-Verteilungs-Extraktionsverfahren behandelt. Z.B. wird der Primärextrakt in einem Gemisch eines wasserlöslichen organischen Lösungsmittels mit Wasser, wie z. B. einem Gemisch Methanol-Wasser (1:4 Volumen/Volumen) gelöst, dann wird die Lösung mit einem Lösungsmittel wie z. B. n-Hexan, Benzol, Ethylacetat, Diethylether, Chloroform oder dergleichen extrahiert; danach wird der resultierende Extrakt bei reduziertem Druck konzentriert und das Konzentrat wird der Säulenchromatographie unterworfen. Bei der Säulenchromatographie kann als Träger ein bei normalen Trennverfahren verwendeter Träger eingesetzt werden, beispielsweise Ionenaustauscher-Harze, Gelfiltrations- Träger und andere wie Silicagel, aktiviertes Aluminiumoxid, Silbernitrat-Silicagel, Calciumphosphat, Aktivkohle, Florisil (Handelsmarke für gepulvertes Magnesiumoxid-Silicagel, hergestellt von Floridin Co., Pittsburgh, Fa., U.S.A.) Magnesia, Polymerharze vom Styrol-Typ, Dowex Ionenaustauscher-Harze (Handelsmarke für eine Reihe von Ionenaustauscher-Harzen, hergestellt von Dow Chemical Co., Midland, Michigan, U.S.A.), Amberlite (Handelsmarke für eine Reihe von Ionenaustauscher-Harzen, hergestellt von Rohm & Haas Co., Philadelphia, Fa., U.S.A.), Ionenaustauschercellulose. Beim Isolierungsvorgang werden als Elutionsmittel Lösungsmittel verwendet beispielsweise n-Hexan, Benzol, Diethylether, Chloroform, Ethylacetat, Aceton, Methanol, Ethanol, Wasser, eine wässrige Lösung von Essigsäure, eine wässrige Lösung von Chlorwasserstoffsäure und andere; diese Lösungsmittel können einzeln oder in Form eines Gemisches dieser Lösungsmittel verwendet werden. Nach Reinigung der gewünschten Verbindung durch Säulenchromatographie kann die Verbindung weiter gereinigt werden, falls erforderlich durch verschiedene Reinigungs- und Isolierungs-Verfahren, beispielsweise das Verfahren der Ausfällung, das Verfahren der Lösungsmittelextraktion, das Verdünnungsverfahren, das Verfahren des Umkristallisierens, Hochgeschwindigkeits- Flüssigchromatographie, Caschromatographie, Flüssigkeits- Gegenstrom-Verteilungschromatographie, Dünnschichtchromatographie, Destillation, Gelfiltration und andere. Andererseits kann der Primärextrakt mittels Säulenchromatographie gereinigt und isoliert werden, ohne durch eine Verteilungs-Lösungsmittelextraktion behandelt zu werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden 16-(2-Hydroxy-5- methoxy-1,4-bezochinon-3-yl)-1-(2-hydroxy-5-methoxy-6- methyl-1,4-benzochinon-3-yl)-Z-8-hexadecen, 1-(2-Hydroxy- 5-methoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-16-(3,5-dihydroxy-4- methylphenyl)-Z-8-hexadecen und 1-(2-Hydroxy-5-methoxy- 1,4-benzochinon-3-yl)-16-(3,5-dihydroxyphenyl)-Z-8- hexadecen aus Ardisia Sieboldii Miq. beheimatet in Japan, China und anderen Ländern, durch die folgenden Arbeitstechniken isoliert. So werden Blätter, Zweige, Hölzer, Rinden, Wurzeln, Wurzelhäute, Früchte, Samen (vorzugsweise Blätter) mit einem Lösungsmittel, beispielsweise dem Lösungsmittel, das bei der Extraktion von Ardisia japonica (Thunb.) Blume, verwendet wird, extrahiert, und der Extrakt wird bei reduziertem Druck unter Erhalt des Primärextraktes konzentriert. Dann wird dieser Primärextrakt weiter mittels einem Verfahren der Lösungsmittelverteilungsextraktion mit einem Lösungsmittel extrahiert, das auch im Fall der Extraktion von Ardisia japonica (Thunb.) Blume verwendet wird, und der resultierende Extrakt wird bei einem reduzierten Druck unter Erhalt eines Sekundärextraktes konzentriert. Der Sekundärextrakt wird durch Säulenchromatographie gereinigt. Zu diesem Zweck können als Träger und als Elutionsmittel jene verwendet werden, die bei der Reinigung von Ardisia japonica (Thunb.) Blume verwendet wurden. Nach Reinigung der gewünschten Verbindungen durch Säulenchromatographie können die Verbindungen weiter gereinigt werden, falls erforderlich durch verschiedene Reinigungen wie sie im Fall der Extraktion von Ardisia janonica (Thonb.) Blume dargestellt wurden.

Unter den gewünschten Verbindungen der vorliegenden Erfindung können die, die Säuregruppen aufweisen, im Stande sein, pharmazeutisch akzeptable Salze mit basischen Verbindungen zu bilden. Beispiele für diese basischen Verbindung sind Metallhydroxyde wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Calciumhydroxid und andere; Alkalimetallkarbonate und Hydrogenkarbonate wie Natriumkarbonat, Natriumhydrogenkarbonat und andere; Alkalimetallalkoholate wie Natriummethylat, Kaliumethylat und andere; Ammoniak; Amine wie Triethylamin, Tripropylamin und andere. Darüber hinaus können unter den gewünschten erfindungsgemäßen Verbindungen jene, die basische Gruppen aufweisen, im Stande sein, pharmazeutisch akzeptable Salze mit Säuren zu bilden. Beispiele für die Säuren sind Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Oxalsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure und andere.

Die gewünschten bzw. in den oben erwähnten Schritten hergestellten Produkte können leicht mit üblichen Trennmitteln isoliert und gereinigt werden. Das erfindungsgemäße aktive Ingredienz, 5-Lipoxygenase- Inhibitor wird vorzugsweise zuletzt gereinigt. Als Beispiele für Reinigungs- und Isolierungs-Verfahren werden die Lösungsmittelextraktion, das Verdünnungsverfahren, das Umkristallisieren, die Destillation, Adsorptionschromatographie, Ionenaustauscher-Chromatographie, Gelpermeations- Chromatographie und andere genannt.

Die gewünschten Produkte der vorliegenden Erfindung werden in Form von allgemein akzeptablen pharmazeutischen Zusammensetzungen verwendet, welche unter Verwendung von Verdünnungsmitteln und Arzneimittelträger wie z. B. Füllstoffen, Bindemitteln, Benetzungsmitteln, aufschließenden Agenzien, oberflächenaktiven Mitteln, Gleitmitteln und dergleichen hergestellt werden. Die Verabreichungs-Einheitsformen dieser erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzungen können verschieden sein und werden in Abhängigkeit von den verschiedenen therapeutischen Zwecken ausgewählt. Typische Formen für die pharmazeutischen Zusammensetzungen können beispielsweise Tabletten, Aerosole, Pillen, Pulver, Flüssigkeiten, Suspensionen, Emulsionen, Granulate, Kapseln, Suppositorien, Injektionen (Flüssigkeiten, Suspensionen und andere) und dergleichen sein.

Zum Formen von Tabletten können auf diesem Gebiet bekannte Trägermaterialien verwendet werden wie z. B. Arnzeimittelträger, wie Lactose, gereinigter Zucker, Natriumchlorid, Glucose, Harnstoff, Stärke, Calciumcarbonat, Kaolin, kristalline Cellulose, Kieselsäure und andere; Bindemittel wie Wasser, Ethanol, Propanol, einfacher Sirup, eine Glucoselösung, Stärkelösung, Gelatinelösung, Carboxymethylcellulose, Schellack, Methylcellulose, Kaliumphosphat, Polyvinylpyrrolidon und andere; aufschließende Agenzien wie z. B. getrocknete Stärke, Natriumalginat, Agar-Agar- Pulver, Laminalia-Pulver, Natriumhydrogencarbonat, Calciumcarbonat, ein Fettsäureester von Polyoxyethylensorbitan, Natriumlaurylsulfat, Monoglycerid von Stearinsäure, Stärke, Lactose und anderen; Zersetzungs-Inhibitoren wie gereinigter Zucker, Stearin, Kakaobutter, gehärtete Öle und andere; Absorptionsbeschleuniger wie quarternärer Ammoniumbase, Natriumlaurylsulfat und andere; Benetzungsmittel wie Glycerin, Stärke und andere; Adsorptionsbeschleuniger wie Stärke, Lactose, Kaolin, Bentonit, kolloidale Kieselsäure und andere; sowie Gleitmittel wie Talkpulver, Stearinsäuresalze, Borsäurepulver, Polyethylenglykol und andere. Wenn notwendig, können die Tabletten auch mit einem üblichem Überzugsfilm beschichtet werden, um aus ihnen beschichtete Tabletten zu machen, beispielsweise Zucker-beschichtete Tabletten, mit Gelatinefilm beschichtete Tabletten, mit einem darmlöslichen Film überzogene Tabletten, filmbeschichtete Tabletten oder zweischichtige Tabletten, mehrschichtige Tabletten und andere.

Zum Formen von Pillen können auf diesem Gebiet bekannte Träger verwendet werden, beispielsweise Arzneimittelträger wie Glucose, Lactose, Stärke, Kakaobutter, gehärtete pflanzliche Öle, Kaolin, Talkpulver und andere; Bindemittel wie gepulverter Gummi arabicum, gepulverter Traganth-Gummi, Gelatine, Ethanol und andere; aufschließende Agenzien wie Laminalia, Agar- Agar-Pulver und andere. Beim Formen von Suppositorien können auf diesem Gebiet bekannte Substanzen eingesetzt werden, wie z. B. Polyethylenglykol, Kakaobutter, ein höherer Alkohol, ein Ester eines höheren Alkohols, Gelatine, halb-synthetische Glyceride und andere. Im Fall der Herstellung von Injektionen, Lösungen und Suspensionen werden diese, wenn sie hergestellt sind, sterilisiert, und sie sind vorzugsweise mit dem Blut isotonisch. Bei der Herstellung in Form von Flüssigkeiten, Emulsionen und Suspensionen werden auf diesem Gebiet bekannte Verdünnungsmittel verwendet, beispielsweise Wasser, Ethanol, Propylenglykol, ethoxylierter Isostearylalkohol, polyoxylierter Isostearylalkohol, ein Polyoxyethylensorbitan- Fettsäureester und andere. Im Fall der Herstellung von isotonischen Lösungen muß eine ausreichende Menge an Natriumchlorid, Glucose oder Glycerin zugegeben werden, um die Lösung mit dem Blut isotonisch zu machen. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen zur Herstellung von Injektionen können ferner wenn notwendig übliche lösende Agenzien, Pufferlösungen, analgetische Agenzien oder dergleichen enthalten. Die erfindungsgemäße pharmazeutische Zusammensetzung kann auch färbende Agenzien, Konservierungsmittel, Parfums, Geschmacksstoffe, süßende Agenzien und andere Agenzien enthalten sowie sie, wenn notwendig, andere Medikamente enthalten kann.

Wenn die Zusammensetzungen in Form Aerosolen hergestellt werden, können auf diesem Gebiet bekannte Dispergiermittel und Treibmittel eingesetzt werden. Beispiele für die Dispergiermittel sind Lecithine wie Sojalecithin, Eigelblecithin oder dergleichen; Fettsäuren wie Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure oder dergleichen; Sorbitane wie z. B. Sorbitantrioleat, Sorbitan-monooleat und dergleichen. Beispiele für Treibmittel sind übliche nicht brennbare verflüssigte Gase wie z. B. Freon-11, Freon-12, Freon-114 (Handelsmarken für eine Reihe von Fluorkohlenstoffprodukten, hergestellt Von E.S. Du Pont de Nemours & Co., Wilmington, Del., U.S.A.) und andere.

Die Menge an gewünschtem erfindungsgemäßen Produkt, die als aktives Ingredienz in der pharmazeutischen Zusammensetzung enthalten ist, ist nicht speziell beschränkt und kann in einem weiten Bereich ausgewählt werden, im allgemeinen können bis 70 Gewichtsprozente vorzugsweise 1 bis 30 Gewichtsprozente verwendet werden.

Die Verabreichungsmethode für die oben genannte pharmazeutische Zusammensetzung ist nicht besonders beschränkt. Sie kann durch eine geeignete Methode für die jeweiligen Typen der Verabreichungsformen, in Abhängigkeit vom Alter des Patienten, in Unterscheidung des Geschlechtes und anderen Bedingungen, der Verfassung des Patienten usw. verabreicht werden. So werden Tabletten, Pillen, Flüssigkeiten, Suspensionen, Emulsionen, Granulate und Kapseln oral verabreicht. Injektionen werden intravenös einzeln oder als Gemisch mit üblicherweise injizierbaren Transfusionen wie Glucose-Lösung, Aminosäure-Lösungen und anderen intravenös verabreicht; wenn nötig werden die Injektionen einzeln intramuskular, intrakutan, subkutan oder intraperitoneal verabreicht; die Suppositorien werden rektal verabreicht; und die Aerosole werden durch Sprayen durch den Mund oder die Nase in den Bronchus verabreicht.

Die Dosierung der gewünschten erfindungsgemäßen Produkte wird geeigneterweise in Abhängigkeit von der Verabreichungsmethode, dem Alter des Patienten, dem Geschlecht und anderen Bedingungen, sowie von der Beschaffenheit der Symptome ausgewählt, und im allgemeinen kann das aktive Ingredienz in einer Menge von etwa 0,05 bis 10 mg, vorzugsweise 0,1 bis 1 mg/pro kg Körpergewicht/Tag verabreicht werden.

Die vorliegende Erfindung wird nun durch die folgenden Beispiele näher erläutert, in denen die Herstellung der Verbindungen, die als Ausgangsmaterialien verwendet werden, in Referenz-Beispielen aufgezeigt ist, und die Darstellung der gewünschten Produkte als Beispiele aufgezeigt ist. Darüber hinaus sind Beispiele für pharmazeutische Zusammensetzungen wie auch pharmakologische Testergebnisse angegeben. Allerdings soll die vorliegende Erfindung durch diese Beispiele nicht beschränkt werden.

Referenz-Beispiel 1

10 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 300 ml Tetrahydrofuran gelöst, und die Lösung wurde auf -78ºC in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. Zu dieser gekühlten Lösung wurden tropfenweise 35 ml - Butyllithium (1,3M-Cyclohexan-Lösung) zugegeben und 30 Minuten lang gerührt. Ferner wurden 15 ml 1,5- Dibrompentan (0,11 Mol) tropfenweise dazugegeben, als nächstes wurden 12 g Natriumjodid und 20 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Das gesamte Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur 12 Stunden lang gerührt. Tetrahydrofuran wurde bei reduziertem Druck entfernt, und der so erhaltene Rückstand wurde in 1000 ml eines Lösungsmittelgemisches aus Benzol-Ether (1:1) gelöst. Die organische Phase wurde viermal mit 200 ml und viermal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen, und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet.

Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde einer Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 8 cm·Länge 30 cm, Lösungsmittel: Ethylacetat: n-Hexan = 1:4, "Wakogel C-20") unterworfen, wobei 11,24 g (Ausbeute = 71,2%) 1-(5-Brompentyl)2-5dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-benzol anfielen. Ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;:

1.56 (4H, brm), 1.88 (2H, brm), 2.65 (2H, brt, J=6.8Hz), 3.40 (2H, t, J=6.8Hz), 3.52 (3H, s) 3.58 (3H, s), 3.78 (6H, s), 5.02 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.65 (1H, s).

Referenz-Beispiel 2

Durch ein Verfahren, das in Referenz-Beispiel 1 beschrieben ist, außer daß 1,9-Dibromnonan anstelle von 1,5-Dibrompentan verwendet wurde, wurde 1-(9-Bromnonyl)- 2,5-dimethoxy-,6-bis(methoxymethoxy)benzol hergestellt. Ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.2-1.7 (12H, brm) , 1.82 (2H, brm) , 2.70 (2H, brt, J=6.9Hz), 3.40 (2H, t, J=6.9Hz), 3.53 (3H, s), 3.59 (3H, s), 3.79 (6H, s), 5.02 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.64 (1H, s).

Referenz-Beispiel 3

10 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 500 ml Tetrahydrofuran gelöst, dann wurden zu dieser Lösung 7,01 ml (46,44 mM) N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin gegeben, und die ganze Mischung wurde auf -78ºC in einem Trockenein-Aceton-Bad gekühlt. Zu dieser gekühlten Mischung wurden tropfenweise 29,1 ml n-Butyllithium (1,6 M-Hexan-Lösung) gegeben, anschließend 30 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurden 26,4 ml (2,091 M Lösung) einer Lösung von Ethylenoxid in Tetrahydrofuran und 0,5 ml Bortrifluorid-Diethylether (BF&sub3; Et&sub2;O) zu der Reaktionsmischung gegeben. 10 Minuten später wurde das Trockeneis-Aceton-Bad aus der Reaktions- Vorrichtung entfernt, 2 Stunden danach wurde die Reaktionsmischung unter Erhalt eines Rückstandes konzentriert und 500 ml Diethylether wurden zu diesem gefügt, viermal mit 200 ml Wasser, ferner viermal mit 200 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Entfernung des Lösungsmittels unter reduziertem Druck wurde der Rückstand durch Silicagel- Säulenchromatographie [Durchmesser 6 cm·Länge 30 cm, Elutionsmittel: Ethylacetat:n-Hexan = (2:3), "Wakogel C- 200")] behandelt, wobei 8,5 g 1-(2-Hydroxyethyl)-2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol anfielen. Farblose nadelförmige Kristalle.

Schmelzpunkt: 121-123ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.01 (3H, t, J=6.0Hz), 3.51 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.79 (3H, s), 3.80 (2H, t, J=6.0Hz), 3.82 (3H, s) , 5.02 (2H, s), 5.13 (2H, s), 6.65 (1H, s).

Referenz-Beispiel 4

1,3 g (4,3 mM) 1(2Hydroxyethyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 15 ml Dichlormethan gelöst, dann wurde unter Eiskühlung 1 g Pyridinium- Chlorochromat zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde 10 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Filtration wurde das Filtrat bei reduziertem Druck konzentriert, und der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Säulenchromatographie behandelt (Durchmesser 3 cm·Länge 15 cm, Elutionsmittel: 30-prozentiges Ethylacetat: n-Hexan, "Wakogel C-200"), wobei 1 g 2-[2,5-Dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]acetaldehyd erhalten wurde. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.49 (2H, d, J=2.1HZ), 3.50 (3H, s), 3.55 (3H, s) 3.76 (3H, s), 3.80 (3H, s), 5.01 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.78 (1H, s), 9:67 (1H, t, J=2.1Hz)

Referenzbeispiel 5

351 mg (1,36 mM) 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)benzol wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 10 ml Tetrahydrofuran und 1 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, und die Lösung wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt. Dann wurden 1,60 ml (1,05 M Cyclohexanlösung, 1,68 mM) -Butyllithium zu der Reaktionsmischung gegeben und für 30 Minuten gerührt. Als nächstes wurde eine Tetrahydrofuranlösung, die 334 mg (1,11 mM) 2-[2,5- Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]acetaldehyd in 2 ml Tetrahydrofuran dazugegeben und 8 Stunden lang gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert und der erhaltene Rückstand wurde durch Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 2 cm· Länge 10 cm, Elutionsmittel: 40-prozentiges Ethylacetatn-Hexan) gereinigt, wobei 503 mg 1,2-Bis[2,5-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]ethanol anfielen. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

2.99 (1H, dd, J=8.2, 2.5Hz), 3.12 (1H, dd, J=8.2, 2.5Hz), 3.53 (6H, s), 3.55 (3H, s), 3.63 (3H, s), 3.76 (1H, dd, J=2.5, 2.0Hz), 3.80 (3H, s), 3.81 (3H, s), 3.82 (3H, s), 3.90 (3H, s), 5.16 - 5.00 (4H, m), 5.16 (4H, br·s), 6.70 (1H, s), 6.72 (1H, s).

Referenz-Beispiel 6

2,7 g (9,0 mM) 2-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]acetaldehyd wurden in 80 ml Benzol gelöst, dann wurden zu dieser Lösung 1,56 g (10,8 mM) Meldrum's Säure (2,2-Dimethyl-1,3-dioxan-4,6- dion) und 2,18 g (21,6 mM) Triethylamin gegeben und das Reaktionsgemisch wurde 12 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. 100 ml Benzol wurden zu dem Reaktionsgemisch gefügt und zweimal mit 200 ml Wasser gewaschen und ferner zweimal mit gesättigter wässriger Natriumchloridlösung gewaschen, danach wurde die Benzollösung über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Benzollösung wurde unter reduziertem Druck konzentriert und der erhaltene Rückstand durch Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 5 cm·Länge 15 cm, Elutionsmittel 30-prozentiges Ethylacetat-n-Hexan, "Wakogel C-200") gereinigt, wobei 2,9 g 1[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-2-(2,2-dimethyl-4,6-dioxo-1,3- dioxan-5-yliden)-ethan erhalten wurden. Leicht gelbe pulverige Substanz von undefinierter Form.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.77 (6H, s), 3.51 (3H, s), 3.52 (3H, s), 3.76 (3H, s), 3.84 (3H, s), 4.35 (2H, d, J= 6.5Hz), 5.03 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.75 (1H, s), 7.82 (2H, t, J=6.5Hz).

Referenz-Beispiel 7

2,9 g 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]-2- (2,2-dimethyl-4,6-dioxo-1,3-dioxan-5-yliden)ethan wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 90 ml Methanol und 90 ml Ethylacetat gelöst, dann wurden unter Eiskühlung 3 g Natriumborhydrid zugegeben. 1 Stunde später wurde das Reaktionsgemisch bei reduziertem Druck konzentriert zu dem erhaltenen Rückstand wurden 300 ml Ethylacetat gegeben, und dieses Gemisch wurde zweimal mit 200 ml Wasser, ferner zweimal 200 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die entwässerte Ethylacetatlösung wurde bei reduziertem Druck unter Erhalt des Rückstandes konzentriert, und der Rückstand wurde in einem Lösungsmittelgemisch aus 20 ml Ethanol und 40 ml Pyridin gelöst, dann wurde eine kathalytische Menge von Kupferpulver zugesetzt und das Gemisch in einem Ölbad auf 100ºC erwärmt und 8 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde bei reduziertem Druck konzentriert, zu dem so erhaltenen Rückstand wurden 300 ml Ethylacetat gegeben, danach wurde die Lösung zweimal mit 200 ml verdünnter wässriger Lösung von Chlorwasserstoffsäure (pH 3) gewaschen, ferner viermal mit 200 ml Wasser gewaschen, als nächstes zweimal mit 200 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, dann bei reduziertem Druck konzentriert. Der so erhaltene Rückstand wurde durch Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 5 cm·Länge 15, cm, Elutionsmittel: 40% EthylacetatnHexan-Lösung, "Wakogel C-200") gereinigt, wobei 1,9 g 4-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]butansäureethylester erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.24 (3H, t, J=7.8Hz), 1.92 (2H, m), 2.37 (2H, t, J=8.0Hz), 2.75 (2H, t, J=8.0Hz), 3.56 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.80 (6H, s), 4.11 (2H, q, J=7.8Hz), 5.02 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.67 (1H, s).

Referenz-Beispiel 8

1,9 g 4-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]butansäureethylester wurden in 60 ml Tetrahydrofuran gelöst, dann wurden unter Eiskühlung 800 mg Lithiumaluminiumhydrid zugegeben und 1 Stunde lang gerührt. Unter Eiskühlung wurden 20 ml Ethylacetat zu dem Reaktionsgemisch gefügt, dann bei reduziertem Druck konzentriert. Zu dem so erhaltenen Rückstand wurden 300 ml Ethylacetat gegeben, zweimal mit 200 ml Wasser gewaschen, danach zweimal mit 200 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach Konzentrierung bei reduziertem Druck wurden 1,43 g des so erhaltenen Alkohols in 30 ml Dichlormethan gelöst, unter Eiskühlung wurden 0,9 ml Triethylamin und 0,4 ml Methansulfonsäurechlorid dazugegeben und bei Raumtemperatur 5 Stunden lang gerührt. Es wurden 200 ml Dichlormethan zu dem Reaktionsgemisch gegeben, dann zweimal mit Wasser, und zweimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, anschließend über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Eine Konzentrierung bei reduziertem Druck ergab 1,5 g 4-[2,5- Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]butylmethansulfonat. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.9 - 1.6 (4H, m), 2.75 (2H, t, J=7.5Hz), 2.97 (3H, s), 3.56 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.79 (3H, s), 3.80 (3H, s), 4.25 (2H, t, J=7.5Hz), 5.01 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.68 (1H, s).

Referenz-Beispiel 9

1,5 g 4-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]butylmethansulfonat wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 40 ml Aceton und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, dann wurden 2 g Natriumjodid dazugegeben und die gesamte Mischung wurde in einem Ölbad auf 70ºC erwärmt und 1,5 Stunden lang gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch bei reduziertem Druck konzentriert, dann wurden 200 ml Diethylether zugegeben, zweimal mit 100 ml Wasser, ferner zweimal mit 100 ml gesättigter wässriger Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Konzentrierung bei reduziertem Druck ergab 1,3 g 1-(4-Jodobutyl)-2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

2.0 - 1.6 (4H, m), 2.70 (2H, t, J=7.8Hz), 3.23 (2H, t, J=7.8Hz), 3.56 (3H, s), 3.57 (3H, s) 3.80 (6H, s), 5.02 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.65 (1H, s).

Referenz-Beispiel 10

30 g (0,116 Mol) 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 1200 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 300 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, die Lösung wurde auf -78ºC unter einem Argongas- Strom gekühlt. Als nächstes wurden 99,4 ml (die 1,2-fache äquimolare Menge) -Butyllithium (1,4 M Lösung) tropfenweise zugefügt und das Reaktionsgemisch wurde weiter gerührt. 30 Minuten später wurden 100 ml wasserfreie Lösung von Formaldehyd in Tetrahydrofuran (Gehalt: etwa 5 g Formaldehyd, was der 1,5-fachen molaren Menge entspricht) wurde tropfenweise zugegeben, und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde schrittweise von -78ºC auf Raumtemperatur erhöht, danach wurde das Gemisch ununterbrochen 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Tetrahydrofuran wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, zu dem so erhaltenen Rückstand wurde ein Lösungsmittelgemisch aus 500 ml Benzol und 500 ml Diethylether gegeben, die organische Schicht wurde dann viermal mit 300 ml Wasser gewaschen, anschließend dreimal 200 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Nach Konzentrierung der Lösung wurde der so erhaltene Rückstand einer Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 5 cm·Länge 30 cm) unterworfen und mit 20% Ethylacetat-n-Hexan-Lösung eluiert, dann mit 30% Ethylacetat-n-Hexan-Lösung eluiert, wobei 17,8 g des gewünschten Produktes 2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenylmethanol erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.10 (1H, t, J=7.5Hz), 3.53 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.81 (3H, s), 3.87 (3H, s), 4.72 (2H, d, J=7.5Hz), 5.05 (2H, s), 5.18 (2H, 5s), 6.76 (1H, s).

Referenz-Beispiel 11

5 g (0,017 Mol) 2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenylmethanol wurden in 100 ml Kohlenstofftetrachlorid gelöst, dann wurden 9,90 g (die zweifache molare Menge) Triphenylphosphin zu dieser Lösung gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 8 Stunden lang in einem Stickstoffgas-Strom unter Rückfluß gehalten. Dann wurden 500 ml Diethylether zu dem Reaktionsgemisch gegeben, der gebildete Niederschlag wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde konzentriert, dann wurde es der Silicagel- Säulenchromatographie (Durchmesser 3,2 cm·Länge 13,5 cm) unterworfen, und zunächst Benzol, dann mit einer 10% Ethylacetat-Benzol-Lösung eluiert, wobei 4,2 g des gewünschten Produktes 1-Chlormethyl-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.50 (3H, s), 3.60 (3H, s), 3.79 (3H, s), 3.89 (3H, s), 4.72 (2H, s), 5.10 (2H, s), 5.13 (2H, s), 6.75 (1H, s).

Referenz-Beispiel 12

10 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 500 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 50 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst. Als nächstes wurden 7 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin (TMEDA) dazugegeben, und unter einem Argongas-Strom wurde das Reaktionsgemisch auf -78ºC gekühlt. Dann wurden 30 ml n-Butyllithium (1,6 M Lösung) tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Anschließend wurden 10 ml wasserfreiem N,N- Dimethylformamid (DMF) zugegeben, ferner 0,5 ml Bortrifluorid-Diethylether (BF&sub3;·Et&sub2;O) (47-prozentige Etherlösung) als Reaktionsbeschleuniger zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde bei -78ºC für 2 Stunden gerührt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde auf Raumtemperatur erhöht, dann wurde das Lösungsmittel durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, zu dem so erhaltenen Rückstand wurden 300 ml Benzol und 300 ml Diethylether gegeben, dann wurde die organische Schicht viermal mit 200 ml Wasser und ferner dreimal mit 100 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Nach Konzentrierung der organischen Schicht bei reduziertem Druck wurde der resultierende Rückstand der Silicagel- Säulenchromatographie unterworfen, mit 20% Ethylacetat-n- Hexan-Lösung wurde unter Erhalt von 6 g 2,5-Dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)benzaldehyd eluiert. Leicht gelbe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.53 (3H, s), 3.56 (3H, s), 3.84 (3H, s), 3.87 (3H, s), 5.10 (2H, s), 5.20 (2H, s), 7.03 (1H, s), 10.42 (1H, s).

Referenz-Beispiel 13

3 g (10,48 mM) 2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzaldehyd wurden in 100 ml Benzol gelöst, als nächstes wurden 1,82 g (die 1,2-fache äquivalente Menge) Meldrum's Säure und 3 ml Triethylamin zugegeben, und die Reaktionsmischung wurde 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Es wurden 200 ml Ethylacetat zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und die organische Schicht wurde zweimal mit 50 ml Wasser, dann dreimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde dann auf wasserfreiem Natriumsulfat entwässert und konzentriert, wobei 4,39 g 1-(2,2-Dimethyl-4,6-dioxo-1,3-dioxan-5-yliden)-1-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]methan erhalten wurden. Gelbe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.84 (6H, s), 3.48 (3H, s), 3.53 (3H, s), 3.74 (3H, s), 3.82 (3H, s), 5.06 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.92 (1H, s), 8.46 (1H, s).

Referenz-Beispiel 14

4,39 g 1-(2,2-Dimethyl-4,6-dion-1,3-dioxan-5-ylyden)-1- [2,5-dimethoxy-3,6-bis (methoxymethoxy)-phenyl]methan wurden in 100 ml Methanol und 100 ml Ethylacetat gelöst, und die Lösung wurde auf 0ºC eisgekühlt. Anschließend wurde ein großer Überschuß an Natriumborhydrid (NaBH&sub4;) zugegeben, und das Reaktionsgemisch gerührt; die Reaktion war in 1 Stunde beendet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, dann wurden zu dem Rückstand 200 ml Ethylacetat gegeben und die organische Schicht wurde mit verdünnter Salzsäure, Wasser und einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung in der genannten Reihenfolge gewaschen und auf wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Die Ethylacetatlösung wurde bei reduziertem Druck konzentriert, wobei 4,07 g 1-[2,5- Dimethoxy-3,6-bis (methoxymethoxy)phenyl]-1-(2,2-dimethyl- 4,6-dioxo-1,3-dioxan-5-yl)methan anfielen. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.77 (3H, s), 1.79 (3H, s), 3.49 (2H, d, J=6.4Hz), 3.53 (3H, s), 3.55 (3H, s), 3.80 (3H, s), 3.85 (3H, s), 4.61 (1H, t, J=6.4Hz), 5.10 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.73 (1H, s).

Referenz-Beispiel 15

4,07 g 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]-1- (2,2-dimethyl-4,6-dioxo-1,3-dioxan-5-yl)methan wurden in 20 ml Ethanol und 40 ml Pyridin gelöst, dann wurde eine katalytische Menge Kupferpulver zugegeben und 10 Stunden lang unter Rückfluß gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert und das Filtrat bei reduziertem Druck konzentriert, zu dem so erhaltenen Rückstand wurden 20 ml Ethylacetat gegeben. Die organische Schicht wurde mit verdünnter Salzsäure, Wasser, einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung, in der genannten Reihenfolge, gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und unter reduziertem Druck konzentriert, wobei 3,42 g 3-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propionsäureethylester erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.25 (3H, t, J=7.2Hz), 2.57 (2H, brt, J=7.3HZ), 3.02 (2H, brt, J=7.3Hz), 3.52 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.79 (6H, s), 4.15 (2H, q, J=7.2Hz), 5.03 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.67 (1H, s).

Referenz-Beispiel 16

900 mg des oben erhaltenen Ethylesters wurden in 20 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst, unter Eiskühlung und Stickstoffgas wurde ein großer Überschuß von Lithium- Aluminiumhydrid bei Rühren zugegeben. Die Reaktion war nach 4 Stunden beendet, dann wurde Ethylacetat zugegeben, um den nicht umgesetzten Überschuß an Lithium- Aluminiumhydrid zu zersetzen. Zu dem Reaktionsgemisch wurde außerdem Eis gegeben, und es wurde eine Extraktion mit Ethylacetat durchgeführt. Die organische Schicht wurde gesammelt und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, unter reduziertem Druck konzentriert, wobei 700 mg 3-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)phenyl]propionylalkohol erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

Referenz-Beispiel 17

700 mg 3-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)phenyl]propionylalkohol wurden in 20 ml wasserfreiem Methylenchlorid, unter Argongasstrom gelöst, es wurden 0,21 ml Methansulfonylchlorid, 0,3 ml Triethylamin unter Eiskühlung zugegeben. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde auf Raumtemperatur erhöht, dann wurde das Reaktionsgemisch ununterbrochen 12 Stunden lang gerührt. Es wurden 100 ml Ethylacetat zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und die organische Schicht mit Wasser, einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann konzentriert, wobei 700 mg 3-[2,5- Dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)phenylpropylmethansinlfonat als Mesylat erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

2.04 (2H, tt, J=7.6, 6.4Hz), 2.81 (2H, t, J=7.6Hz), 3.01 (3H, s), 3.53 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.80 (6H, s), 4.26 (2H, t, J=6.4Hz), 5.03 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.68 (1H, s).

Referenz-Beispiel 18

700 mg des im oben beschriebenen Referenzbeispiel hergestellten Mesylats wurden in 80 ml Aceton gelöst, und es wurde 1 g Natriumjodid zu der Lösung gegeben, dann wurde das Gemisch für 1,5 Stunden unter Rückfluß gehalten. Aceton wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, dann wurden zu dem so erhaltenen Rückstand 200 ml Ethylacetat und 50 ml Wasser gegeben, die organische Schicht wurde mit Wasser und einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung, in dieser Reihenfolge, gewaschen und konzentriert. Der danach erhaltene Rückstand wurde zur Säulenchromatographie auf eine Silicagel-Säule gebracht (Durchmesser 1,8 cm x Länge 20 cm), dann mit 20% Ethylacetat- -Hexan-Lösung eluiert, wobei 500 mg 1-(3-Jodpropyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol erhalten wurden. Farblose pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

2.11 (2H, tt, J=7.7, 7.1Hz), 2.78 (2H, br·t, J=7.7HZ), 3.24 (2H, t, J=7.1Hz), 3.53 (3H, s), 3.59 (3H, s), 3.79 (3Hs s), 3.80 (3H, s), 5.03 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.67 (1H, s).

Referenz-Beispiel 19

50 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis-(methoxymethoxy)bezol wurden in 1 Liter wasserfreiem Toluol gelöst, dann wurden zu dieser Lösung 250 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid und 43,85 ml N,N,N',N-Tetramethylethylendiamin gegeben, und die gesamte Mischung wurde in einem Argongas-Strom auf -78ºC gekühlt. 182 ml -Butyllithium (1,6 M Lösung) wurden tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und anschließend wurde gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde bei -78ºC gehalten und 30 Minuten lang gerührt, dann wurden 58 ml 1,5-Dijodmethan zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde weiter für 10 bis 12 Stunden gerührt. 500 ml Benzol wurden zu dem Reaktionsgemisch gefügt und die organische Schicht wurde mit Wasser und einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung, in dieser Reihenfolge, gewaschen, anschließend auf wasserfreiem Magnesiumsulfat dehydratisiert. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, und der so erhaltene Rückstand wurde durch Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 5 cm· Länge 30 cm) behandelt, und mit n-Hexan, dann mit 5% Ethylacetat-n-Hexan eluiert, wobei 40,5 g 1-(5- Jodpentyl)-2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol anfielen. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

1.5-2.0 (6H, m), 2.66 (2H, br·t, J=7Hz), 3.16 (2H, t, J=7Hz), 3.50 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.76 (6H, s), 4.99 (2H, s), 5.12 (2H, s), 6.62 (1H, s).

Referenz-Beispiel 20

126 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 2 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst, dann wurden 0,2 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid zu der Lösung gefügt, und die ganze Mischung auf -78ºC in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. In einem Argongas-Strom wurde 0,5 ml -Butyllithium tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Dann wurden 140 mg 2-Bromethyl- - butyldimethylsilylether und 70 mg wasserfreies Natriumjodid zu dem Reaktionsgemisch gegeben und bei -78ºC 4 Stunden lang gerührt, anschließend wurde die Temperatur auf Raumtemperatur erhöht. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, dann wurden zu dem so erhaltenen Rückstand 50 ml Benzol und 50 ml Diethylether gegeben, die organische Schicht wurde dreimal mit 30 ml Wasser, anschließend dreimal mit 30 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, dann wurde der Rückstand durch Silicagel-Dünnschichtchromatographie behandelt und durch Entwicklung mit einem gemischten Lösungsmittel aus 30% Ethylacetat-n-Hexan gereinigt, wobei 15,0 mg 2-[2,5- Dimethoxy-3,6-bis-(methoxymethoxy)phenyl]ethyl- - butyldimethylsilylether erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

0.03 (6H, s), 0.90 (9H, s), 2.94 (2H, t, J=8.5Hz), 3.53 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.60 (2H, t, J=8.5Hz), 3.76 (6H, s), 5.02 (2H, s), 5.13 (2H, s), 6.67 (1H, s).

15,0 mg 2-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)phenyl]ether -butyldimethylsilylether wurden in 2 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran in einem Argongas-Strom gelöst, 0,1 ml eine Tetrahydrofuran-Lösung von 1 Mol Tetra-n-Butylammoniumfluorid wurden zugegeben und für 30 Minuten gerührt. Die Reaktion zur Entfernung der Schutzgruppe war quantitativ beendet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde durch Silicagel-Dünnschichtchromatographie behandelt und durch Entwicklung mit 30% Ethylacetat-n-Hexan gereinigt, wobei 9,0 mg 1-(2-Hydroxyethyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol erhalten wurden.

Referenz-Beispiel 21

4,81 g 2-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)phenyl]ethanol wurden in 50 ml Dichlormethan gelöst, dann wurden 4,2 ml Diiospropylethylamin zugefügt, danach wurden unter Eiskühlung 1,4 ml Methoxymethylchlorid zugegeben. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde auf Raumtemperatur erhöht, es wurde für weitere 5 Stunden gerührt. Zu dem Reaktionsgemisch wurden 50 ml Dichlormethan gegeben, und die organische Schicht wurde mit Wasser und einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, anschließend über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der so erhaltene Rückstand wurde durch Silicagel- Säulenchromatographie (Durchmesser 3 cm· Länge 15 cm, Merck, Elutionsmittel: 30% Ethylacetat-n-Hexan-Lösung) gereinigt, wobei 4,9 g 1-Methoxymethoxy-2-[2,5-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)]phenylethan erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.19 (2H, t, J=7.6Hz), 3.32 (3H, s), 3.53 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.75 (2H, t, J=7.6Hz) 3.80 (3H, s), 3.82 (3H, s), 4.71 (2H, s), 5.06 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.72 (1H, s).

Referenz-Beispiel 22

259 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 12 ml Toluol und 3 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurde 0,303 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben, dann wurde das ganze Gemisch auf -78ºC in einem Trockeneis-Acetonbad gekühlt. Als nächstes wurden 1,34 ml -Butyllithium (1,6 Mol Hexanlösung) tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 20 Minuten gerührt. Ferner wurden 0,14 ml Dimethyldisulfid tropfenweise zugegeben und für zusätzliche 2 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt, 30 ml Diethylether zugegeben, dann wurde die organische Schicht dreimal mit 20 ml Wasser, ferner dreimal mit 20 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Dann wurde diese Lösung bei reduziertem Druck konzentriert, und der erhaltene Rückstand durch Dünnschichtchromatographie gereinigt (Dicke: 2 mm, Silicagel, Lösungsmittel: 40% Ethylacetat-n-Hexan-Lösung) wobei 152 mg 1,4-Dimethoxy- 2,5-bis(methoxymethoxy)-3-methylthiobenzol erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

2.46 (3H, s), 3.54 (3H, s), 3.67 (3H, s), 3.82 (3H, s), 3.85 (3H, s), 5.12 (2H, s), 5.19 (2H, s), 6.78 (1H, s).

Referenz-Beispiel 23

5,0 g 1,4-Dimethoxy-2,5-(dimethoxymethoxy)benzol wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 250 ml Tetrahydrofuran mit 25 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, dann wurden zu dieser Lösung 3,5 ml N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin gegeben und die gesamte Mischung wurde in einem Trockeneis-Acetonbad auf -78ºC gekühlt. Als nächstes wurden 15 ml -Butyllithium zugegeben, und 30 Minuten später wurde Sauerstoffgas für 30 Minuten in das Reaktionsgemisch geblasen. Das Reaktionsgemisch wurde dann konzentriert und 300 ml Ethylacetat wurden zu dem Rückstand gegeben, die organische Schicht wurde zweimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumbisulfitlösung gewaschen, mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Lösung wurde konzentriert, wobei 4,1 g 1,4-Dimethoxy-2,5- dimethoxymethyloxy-6-hydroxybenzol erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;):

3.52 (3H, s), 3.59 (3H, s), 3.80 (3H, s), 3.87 (3H, s), 5.08 (2H, s), 5.19 (2H, s), 6.33 (1H, s), 6.42 (1H, s, OH).

Beispiel 1

(i) Die Extraktion von 1,23 kg Ardisia Sieboldii Miq. (Produkt aus Japan) wurde dreimal mit 10 Litern Methanol bei Raumtemperatur für 3 Tage durchgeführt. Der erhaltene Extrakt wurde unter reduziertem Druck unter Erhalt eines Rückstandes als Primärextrakt konzentriert. Zu 188 g Primärextrakt wurden 2 Liter Methanol-Wasser (Mischung 1:4 Volumen/Volumen) gegeben, dann wurde dreimal mit 2 Litern n-Hexan eine Verteilungsextraktion durchgeführt. Nach Entfernung der n-Hexan-Schicht wurde eine weitere Extraktion ausgeführt, und zwar dreimal mit 2 Litern Benzol. Der Benzolextrakt wurde untere reduziertem Druck konzentriert, wobei 37,8 g Rückstand als Sekundärextrakt erhalten wurden. Der Sekundärextrakt wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie [Adsorbens: "Silica gel 60" hergestellt von E. Merck A.G., Darmstadt, Deutschland, Elutionsmittel: Benzol-Ethylacetat (Mischung 8:1 Volumen/Volumen) unter Erhalt ein Fraktion, die 5-Methoxy-2-hydroxy-3-( -8-heptadecenyl)-1,4-benzochinon (Verbindung 4) enthielt, fraktioniert. Diese Fraktion, die Verbindung C enthielt, wurde weiter mittels Silicagel-Säulenchromatographie (Adsorbens: "Silica gel 60", hergestellt von E. Merck A.G., Elutionsmittel: Chloroform) gereinigt, dann aus Ethanol-Wasser (Mischung 4:1 Volumen/Volumen) unter Erhalt von 80 mg 5-Methoxy-2- hydroxy-3-( -8-heptadecenyl)-1,4-benzochinon (Verbindung C) umkristallisiert. Orange-gelbe plättchenförmige Kristalle.

Schmelzpunkt: 69,5-70,5ºC

IR νKBr/max: 3360, 2940, 2860, 1660, 1635, 1598, 1462, 1442, 1382, 1355, 1310, 1200, 1115, 1060, 915, 835, 760, 685, 600, 565 cm&supmin;¹.

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm (400 MHz) : 0.88 (3H, t; J=6.4 Hz, 1.20- 1.40 (20H, m), 1.45 (2H, m), 2.00 (4H, m) 3.86 (3H, s), 5.34 (2H, m), 5.85 (1H, s), 7.26 (1H, s).

CMR, (50 MHz δ CDCl&sub3;/ppm) : 14.1, 22.8, 27.4, 28.1, 29.4, 29.6, 29.9, 32.0, 56 .7, 102.4, 119.6, 130.07, 130.13, 151.8, 161.6, 181.8, 183.1.

UV, λ EtOH/max: 285 m (ε=25,200) , 420 nm (ε=600).

Massenspektrometrie: (für C&sub2;&sub4;H&sub3;&sub8;O&sub4;):

berechnet m/z : 390,2778

gefunden m/z : 390,2777

Elementaranalyse:

C H

berechnet (%) : 73,80 9,81

gefunden (%) : 73,78 9,90

(ii) Nach der Fraktionierung mittels Silicagel- Säulenchromatographie, die unter (i) beschrieben wurde, wurde eine Fraktion erhalten, die 1-(5-Methoxy-2-hydroxy- 1,4-benzochinon-3-yl)-16-[5-methoxy-2-hydroxy-6-methyl- 1,4-benzochinon-3-yl)- -8-hexadecen (Verbindung D) enthielt. Diese Fraktion wurde weiter mittels Silicagel- Säulenchromatographie (Adsorbens: "Silica gel 100", hergestellt von E. Merck A.G., Elutionsmittel: Chloroform) gereinigt. Die so erhaltene Rohfraktion, die Verbindung D enthielt, wurde mittels trennender Dünnschichtchromatographie (Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: Chloroform) gereinigt, dann aus Benzol-Hexan (Mischung 4:1 Volumen/Volumen) unter Erhalt von 1-(5-Methoxy-2- hydroxy-1,4-benzochinon-3-yl)-16-(5-methoxy-2-hydroxy-6- methyl-1,4-benzochinon-3-yl)- -8-hexadecen (Verbindung D) umkristallisiert.

Orange-gelbe pulverige Kristalle.

Schmelzpunkt: 88-90ºC

IR νKBr/max: 3370, 2950, 2860, 1660, 1630, 1600, 1465, 1445, 1385, 1355, 1290, 1210, 1130, 990, 920, 840, 760, 685, 640, 600, 565 cm&supmin;¹.

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm (400 MHz) : 1.2-1.4 (16H, m), 1.44 (4H, m), 1.93 (3H, s), 2.00 (4H, m), 2.40 (2H, t, J=7.3Hz), 2.45 (2H, t, 7.3Hz), 3.86 (3H, s), 4.09 (3H, s), 5.33 (2H, m), 5.84 (1H, s), 7.19 (2H, bs).

CMR, (50 MHz δ CDCl&sub3;/ppm) : 8.0, 22.70, 22.76, 27.3, 28.1, 28.3, 29.4, 29.6, 29.8, 56.7, 61.5, 102.9, 119.1, 119.6, 122.9, 133.1, 151.1, 151.8, 157.6, 161.6, 181.8, 183.1, 183.8, 184.5.

UV, λ EtOH/max: 287 nm (ε=34,900), 420 nm (ε=800).

Massenspektrometrie: (für C&sub3;&sub1;H&sub4;&sub2;O&sub8;):

berechnet m/z : 542,2878

gefunden m/z : 542,2878

Elementaranalyse:

C H

berechnet (%) : 67,61 7,80

gefunden (%) : 67,68 7,74

(iii) Die unter (ii) oben erhaltene Fraktion wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie ["Silica gel 100", hergestellt von E. Merck A.G., Elutionsmittel: Chloroform-Methanol (Mischung 50:1 Volumen/Volumen)) fraktioniert. Es wurde eine Fraktion erhalten, die 1-(2- Hydroxy-5-methoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-16-(4-methyl-3,5- dihydroxyphenyl)- -8-hexadecen enthielt. Diese Fraktion wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie [Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., entwickelndes Lösungsmittel: Chloroform- Methanol (Mischung 20:1 Volumen/Volumen)] weiter fraktioniert. Die so erhaltene Fraktion wurde durch weitere präparative Dünnschichtchromatographie [Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., entwickelndes Lösungsmittel: Benzol- Ethylacetat (Mischung 5:1 Volumen/Volumen)] unter Erhalt von 131 mg 1-(2-Hydroxy-5-methoxy-1,4-benzochinon-3-yl)- 16-(4-methyl-3,5-dihydroxyphenyl)-Z-8-hexadecen Orange pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 85-87ºC

IR, νKBr/max: 3375, 3050, 2950, 2875, 1642, 1618, 1598, 1460, 1440, 1360, 1320, 1210, 1150, 1075, 835, 795, 720, 670 cm&supmin;¹.

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm (300 MHz) : 1.2-1.6 (20H), 2 00 (4H, m), 2.10 (3H, s), 2.44 (4H, t, J=7.3Hz), 3.85 (3H, s), 4.90 (2H, brs), 5.33 (2H, m), 5.83 (1H, s), 6.24 (2H, s), 7.25 (1H, brs).

CMR, δ CDCl&sub3;ppm (50Hz): 7.8, 22.9, 27.5, 28.3, 29.5, 29.8, 30.0, 31.3, 35.8, 56.8, 102.5, 108.0, 108.3, 119.8, 130.2, 142.3, 152.0, 155.1, 161.8, 182.1, 183.3.

Massenspektrometrie:

m/z 498 (M&spplus;), 483, 177, 169, 168, 163, 151, 138, 137

Massenspektrometrie (für C&sub3;&sub0;H&sub4;&sub2;O&sub6;):

berechnet m/z : 498,2981

gefunden m/z : 498,2972

Beispiel 2:

Die in Beispiel 1 (ii) erhaltene Fraktion wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie ["Silica gel 100", hergestellt von E. Merck A.G., Elutionsmittel: Chloroform-Methanol (Mischung 10:1 Volumen/Volumen)] fraktioniert und eine Fraktion, die 1-(2-Hydroxy-5- methoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-16-(3,5-dihydroxyphenyl)- - 8-hexadecen enthielt, erhalten. Diese Fraktion wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie [Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., entwickelndes Lösungsmittel: Chloroform- Methanol (Mischung 20:1 Volumen/Volumen)] weiter fraktioniert. Die auf diese Weise erhaltene Fraktion wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie [(Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., entwickelndes Lösungsmittel: Benzol- Ethylacetat (Mischung 2:1, Volumen/Volumen)] gereinigt, wobei 150 mg 1-(2-Hydroxy-5-methoxy-1,4-benzochinon-3- yl)-16-(3,5-dihydroxyphenyl)- -8-hexadecen erhalten wurden. Gelb-braune ölige Substanz.

IR, νKBr/max: 3390, 3050, 2960, 2880, 1642, 1610, 1458, 1385, 1360, 1315, 1215, 1155, 1040, 995, 840, 795, 695 cm&supmin;¹.

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm + CD&sub3;OD (20%) (400 MHz): 1.0-1.4 (20H, m), 1.77 (4H, m), 2.18 (2H, t, J=7.6Hz), 2.22 (2H, t, J=7.3Hz), 3.60 (3H, s), 5.09 (2H, m) 5.57 (1H, s), 5.90 (1H, t, J=2.2Hz), 5.95 (2H, d, J=2.2Hz).

CMR, δ CDCl&sub3;/ppm (50 MHz) : 22.8, 27.3, 28.1, 29.4, 29.6, 29.8, 31.0, 36.0, 56.8, 100.8, 102.4, 108.3, 119.7, 130.2, 146.2, 152.1, 157.1, 161.5, 182.2, 183.2.

Massenspektrometrie (für C&sub2;&sub9;H&sub4;&sub0;O&sub6;):

berechnet m/z : 484,2825

gefunden m/z : 484,2821

Beispiel 3:

303 mg 1,16-Bis(5-methoxy-2-hydroxy-1,4-benzochinon-3- yl)-Z-8-hexan wurden in 10 ml Methylenchlorid gelöst, dann wurde zu dieser Lösung eine Lösung aus 100 mg m-Chlorbenzoesäure in 5 ml Methylenchlorid gegeben, und die Mischung wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck aus dem Reaktionsgemisch entfernt, der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie ["Silica gel 100", hergestellt von E. Merck A.G., Elutionsmittel: Benzol-Ethylacetat-Tetrahydrofuran (Mischung 5:4:1 Volumen/Volumen)] gereinigt, dann aus Ethylacetatn-Hexan unter Erhalt von 200 mg 1,16-Bis(5- methoxy-2-hydroxy-1,4-benzochinon-3-yl)-8,9- epoxyhexadecan umkristallisiert. Gelbe pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 134-136ºC

PMR δ CDCl&sub3;/ppm (400 MHz): 1.2-1.5 (24H), 2.44 (4H, t, J=7.7Hz), 2.89 (2H, brs) 3.86 (6H, s), 5.83 (2H, s), 7.26 (overlappeed).

Massenspektrometrie: m/z 544 (M&spplus;), 185, 167, 149, 137

Beispiel 4

37 mg 1,16-Bis(5-methoxy-2-hydroxy-1,4-benzochinon-3-yl)- 8,9-epoxyhexadecen wurden in 2 ml Tetrahydrofuran gelöst, zu dieser Lösung 0,5 ml 5% wässrige Perchlorsäure gegeben und die Mischung 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 30 ml Diethylether zum Reaktionsgemisch gegeben und die organische Schicht mehrmals mit einer gesättigten wässrigen Natriumchlorid- Lösung gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Dieser Extrakt wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie [Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: Chloroform-Methanol (Mischung: 85:15 Volumen)] gereinigt und dann aus Ethylacetat- -hexan unter Erhalt von 12 mg 1,16-Bis(5-methoxy-2-hydroxy-1,4-benzochinon-3-yl)-8,9- dihydroxyhexadecan umkristallisiert. Gelbe pulverige Kristalle.

Schmelzpunkt: 132-134ºC

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm (400 MHz) : 1.2-1.5 (24H), 2.01 (2H, brs), 2.44 (4H, t, J=7.3Hz), 3.40 (2H, brs), 3.86 (6H, s), 5.83 (2H, s), 7.30 (2H, brs).

Massenspektrometrie m/z 562 (M&spplus;): 544, 516, 282, 193, 169, 153, 139.

Beispiel 5

9 mg 1,16-Bis(2,5-dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)- -8- hexadecen wurden in 1 ml Methylenchlorid gelöst, dann 8 mg m-Chlorbenzoesäure zu dieser Lösung gegeben und die Mischung 1 Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Lösungsmittel bei reduziertem Druck verdampft. Der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie [(Adsorbens: "Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: Benzol-Ethylacetat (Mischung 5:1 Volumen/Volumen)] gereinigt, wobei 3 mg 1,16-Bis(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-8,9-epoxyhexadecan erhalten wurden. Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm (200 MHz): 1.2-1.5 (24H), 2.43 (4H, t, J=7.3Hz) 2.89 (2H, m), 3.80 (6H, s), 4.05 (6H, s), 5.73 (2H, s).

Massenspektrometrie m/z 572 (M&spplus;): 207, 193, 183, 169, 167, 153, 139.

Beispiel 6

25 mg 1-(2,5-Dimethoxy-1,4-benzochinon-3yl)-16-(2,5- dimethoxy-6-methyl-1,4-benzochinon-3-yl)- -8-hexadecen wurden in 2 ml Methylenchlorid gelöst, dann 30 mg m-Chlorbenzoesäure zugefügt und die Reaktionsmischung wurde 1 Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Lösungsmittel durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, dann wurde der erhaltene Rückstand mittels präparativer Dünnschichtchromatographie [Adsorbens: "Silica gel F&sub2;&sub5;&sub4;", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: Benzol- Ethylacetat (Mischung 5:1 Volumen/Volumen)] gereinigt, wobei 9 mg 1-(2,5-Dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-16- (2,5-dimethoxy-6-methyl-1,4-benzochinon-3-yl)-8,9- epoxyhexadecan erhalten wurden.

Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ CDCl&sub3;/ppm (400 MHz) : 1.2 1.5 (24H), 1.91 (3H, s), 2.41 (4H, m), 2.89 (2H, brs), 3.80 (3H, s), 3.98 (3H, s), 3.99 (3H, s), 4.04 (3H, s), 6.71 (1H, s).

Massenspektrometrie m/z 586 (M&spplus;): 568, 221, 207, 197, 183, 167, 153, 137.

=Beispiel 7:

1 g 1-Methoxymethoxy-2-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]ethan wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 20 ml Toluol und 5 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst und zu dieser Lösung 0,52 ml N,N,N',N-tetramethylethylendiamin gegeben. Die gesamte Mischung wurde in einem Trockeneis- Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt, dann wurden tropfenweise 2,7 ml -Butyllithium (1,6 Mol Lösung) zu dem Reaktionsgemisch gegeben. 15 Minuten später wurde eine Lösung aus 1,56 g 1-(5-Jodpent-1-yl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-benzol in 12 ml Toluol zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde schrittweise auf Raumtemperatur erhöht und das Reaktionsgemisch 4 Stunden lang weiter gerührt. Es wurden 50 ml Diethylether zu dem Reaktionsgemisch gegeben, die organische Schicht mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen, dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach Konzentrierung wurde der auf diese Weise erhaltene Rückstand mittels Silicagel- Säulenchromatographie (Durchmesser 3 cm, Länge 10 cm, Merck, Elutionsmittel: 30% Ethylacetat-n-Hexan) gereinigt, wobei 2,1 g 1-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)-4-(2-methoxymethoxyethyl)phenyl]pentan erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.7 - 1.45 (6H, m), 2.75 - 2.55 (4H, m), 2.98 (2H, t, J=7.0Hz), 3.30 (3H, s), 3.54 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.60 (3H, s), 3.72 (2H, b, J=7.0Hz), 3.75 (3H, s), 3.79 (9H, s), 4.63 (2H, s), 5.03 (2H, s), 5.05 (2H, s), 5.07 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.65 (1H, s).

Beispiel 8:

560 mg 1-[2,5-dimethoxy-3,6-bis-(methoxymethoxy)phenyl]- 5-[2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4-(2- methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 20 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst. Dann wurden zu dieser Lösung 0,15 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gefügt und die gesamte Mischung wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt. Dann wurden 0,8 ml -Butyllithium zu dem Reaktionsgemisch gegeben. 15 Minuten später wurde Sauerstoffgas für etwa 30 Minuten in das Reaktionsgemisch geblasen. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde schrittweise auf Raumtemperatur erhöht, und das Reaktionsgemisch für 4 Stunden weiter gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert. Zu dem erhaltenen Rückstand wurden 50 ml Ethylacetat gegeben und zweimal wurde mit gesättigter wässriger Natriumhydrogensulfitlösung gewaschen, ferner einmal mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Dann wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Diese Ethylacetatlösung wurde konzentriert, wobei 530 mg Rückstand erhalten wurden, der dann in 4 ml Methanol gelöst wurde. Zu dieser Lösung fügte man unter Eiskühlung eine Lösung von Diazomethan in Diethylether, dann ließ man dieses Reaktionsgemisch 3 Stunden stehen und konzentrierte es. Der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie (Adsorbens: "Silica gel", hergestellt von E. Merck A.G., Maße: 20 cm ·20 cm·2 mm Dicke, 2 Platten wurden verwendet; Entwicklungslösungsmittel: 50% Ethylacetat- -Hexan) behandelt, wobei 1-[2,4,5-trimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)-4-(2-methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan erhalten wurden. Amorphes Pulver.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.7 - 1.4 (6H, m), 2.7 - 2.5 (4H, m), 2.99 (2H, t, J=6.3Hz), 3.31 (3H, s), 3.59 (6H, s), 3.61 (3H, s), 3.62 (3H, s), 3.72 (2H, t, J=6.3Hz), 3.78 (3H, s), 3.80 (3H, s), 3.82 (3H, s), 3.83 (3H, s), 3.90 (3H, s), 4.64 (2H, s), 5.04 (2H, s), 5.07 (2H, s), 5.08 (2H, s), 5.09 (2H, s).

Beispiel 9

503 mg 1-[2,4,5-Trimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)-4-(2-methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml einer 20-prozentigen Chlorwasserstofflösung in Tetrahydrofuran-Isopropanol (1:1) gegeben und die gesamte Mischung wurde 12 Stunden lang gerührt. Nach Konzentrierung des Reaktionsgemisches wurde der Rückstand einer azeotropen Destillation mit Benzol unterzogen, dann in 8 ml Methanol gelöst, ferner wurde eine geringe Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben und Sauerstoffgas wurde in die Lösung geblasen. 2 Stunden später wurde die Lösung konzentriert, und 50 ml Dichlormethan wurden zugegeben, dann wurde mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, - und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Konzentrierung wurde der Rückstand aus Diethylether unter Erhalt von 123 mg 2-(2,5,6- Trimethoxy)-1,4-benzochinon-3-yl)-5-[2,5-dimethoxy-6-(2- hydroxyethyl)-1,4-benzochinon-3-yl]pentan umkristallisiert. Gelbe Kristalle.

Schmelzpunkt: 65-67ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.45 - 1.3 (6H, m), 2.45 - 2.35 (4H, m), 2.73 (2H, t, J=5.2Hz), 3.72 (2H, t, J=5.2Hz), 3.99 (3H, s), 4.02 (3H, s), 4.03 (3H, s), 4.04 (3H, s), 4.06 (3H, s).

Beispiel 10

550 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis-(methoxymethoxy)phenyl]- 5-[2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4-(2- methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 8 ml Toluol und 2 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,12 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben und die ganze Mischung in einem Trockeneis-Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt, dann wurde 0,64 ml n-Butyllithium zu dem Reaktionsgemisch gegeben. 15 Minuten später wurden 0,16 ml n-Butyljodid zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde schrittweise auf Raumtemperatur erhöht, und weiter für 4 Stunden gerührt. Es wurden 50 ml Diethylether zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die organische Schicht wurde mit Wasser, einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem Magensiumsulfat getrocknet und dann konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 2 cm ·Länge 10 cm, Adsorbens: "Silica gel 60", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: 30% Ethylacetat-Hexan) gereinigt, wobei 520 mg 1-[2,5-Dimethoxy-4-butyl-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-4-(2- methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.96 (3H, t, J=6.8Hz), 1.7 - 1.2 (10H, m) , 2.7 - 2.5 (6H, m) , 2.98 (2H, t, J=7.0Hz) 3.30 (3H, s), 3.56 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.59 (3H, s), 3:70 (2H, t, J=7.0Hz), 3.76 (3H, s), 3.77 (6H, s), 3.97 (3H, s), 4.62 (2H, s), 5.03 (2H, s), 5.04 (2H, s), 5.07 (2H, s).

Beispiel 11

520 mg 1-[2,5-Dimethoxy-4-butyl-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6-bis- (methoxymethoxy)-4-(2-methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan wurden in ml Tetrahydrofuran mit 5 ml Isopropanol gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml einer 20-prozentigen chlorwasserstoff-Lösung in Tetrahydrofuran-Isopropanol (1:1) gegeben, und die gesamte Mischung wurde bei Raumtemperatur 12 Stunden lang gerührt. Nach Konzentrierung des Reaktionsgemisches wurde der erhaltene Rückstand einer azeotropen Destillation mit Benzol unterzogen, dann in 8 ml Methanol gelöst, ferner wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben und Sauerstoffgas wurde 2 Stunden lang in die Lösung geblasen. Diese Lösung wurde konzentriert und 50 ml Dichlormethan wurden zu dem Rückstand gefügt und die Lösung wurde mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und konzentriert. Dann wurde dieses Produkt mittels Silicagel-Säulenchromatographie gereinigt (Durchmesser 2 cm·Länge 10 cm, Adsorbens: "Silica gel 60", hergestellt durch E. Merck A.G., Entwickler: 30% Ethylacetat-n-Hexan), wobei 231 mg 1-(2,5-Dimethoxy-6- butyl-1,4-benzochinon-3-yl)-5-[2,5-dimethoxy-6-(2- hydroxyethyl)-1,4-benzochinon-3-yl]pentan erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.92 (3H, t, J=4.1Hz), 1.5- 1.25 (10H, m), 2.40 (6H, m), 2.74 (2H, t, J=4.3Hz) 3.73 (2H, t, J=4.3Hz), 3.97 (3H, s), 3.98 (3H, s), 3.99 (3H, s), 4.40 (3H, s).

Beispiel 12

530 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]-5- [2,5-dimethox-3,6-bis(methoxymethoxy)-4-(2- methoxymethyloxyethyl)phenyl]pentan wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 8 ml Toluol und 2 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,11 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben, die gesamte Mischung wurde in einem Trockeneis- Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt, dann wurden 0,72 ml -Butyllithium zu dem Reaktionsgemisch gegeben. 15 Minuten später wurden 0,14 ml Chlorameisensäureethylester zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde schrittweise auf Raumtemperatur erhöht, dann wurde 5 Stunden lang weiter gerührt. 50 ml Ethylacetat wurden zu dem Reaktionsgemisch gegeben, mit Wasser, einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter Erhalt 498 mg Rückstand konzentriert. 498 mg Rückstand wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 5 ml Ethanol und 5 ml Tetrahydrofuran gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml einer 20-prozentigen Lösung von Chlorwasserstoff in Tetrahydrofuran-Ethanol (1:1) gegeben und das Gemisch wurde 12 Stunden lang gerührt. Nach Konzentrierung des Reaktionsgemisches wurde der Rückstand einer azeotropen Destillation mit Benzol unterworfen, dann in 8 ml Acetonitril gelöst, und zu dieser Lösung wurde eine kleine Menge Cu&sub4;Cl&sub4;O&sub2;(CH&sub3;CN)&sub3; gegeben, dann Sauerstoffgas 2 Stunden lang in das Reaktionsgemisch geblasen. Nachdem das Reaktionsgemisch filtriert worden war, wurde das Filtrat konzentriert, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 50 ml Dichlormethan gegeben, dann mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie gereinigt (Adsorbens: "Silica gel", hergestellt von E. Merck A.G., Maße: 20 cm·20 cm, Dicke 2 mm, 2 Platten wurden verwendet, Entwickler: 10% Ethylacetat-n-Hexan) wobei 102 mg 1-(2,5-Dimethoxy-6- ethoxycarbonyl)-1,4-benzochinon-3-yl)-5-[2,5-dimethoxy-6- (hydroxyethyl)-1,4-benzochinon-3-yl]pentan erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.38 (3H, t, J=7.1Hz), 1.40 (6H, m), 2.41 (4H, m), 2.72 (2H, t, J=6.8Hz) 3.72 (2H, t, J=6.8Hz) 4.00 (3H, s) 4.05 (6H, s), 4.06 (3H, s), 4.37 (2H, q, J=7.1Hz).

Beispiel 13

560 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]-5- [2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4-(-2- methoxymethoxy)phenyl]pentan wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 20 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,15 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben, und die gesamte Mischung wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt, dann wurden 0,80 ml -Butyllithium zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde schrittweise auf Raumtemperatur erhöht, und weitere Stunden gerührt. 50 ml Ethylacetat wurden zu dem Reaktionsgemisch gefügt, und die organische Schicht wurde mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Säulenchromatographie (Durchmesser 2 cm·Länge 10 cm, Adsorbens: "Silica gel", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: 30% Ethylacetat-n-Hexan) gereinigt, wobei 503 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- methylthiophenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)-4-(2-methoxymethoxyethylphenyl]pentan erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.7 - 1.4 (6H, m), 2.33 (3H, s), 2.7 - 2.4 (4H, m), 2.93 (2H, t, J=8.1Hz) 3.24 (3H, s), 3.54 (6H, s), 3.57 (3H, s), 3.68 (3H, s), 3.69 (3H, s), 3.70 (3H, s), 3.72 (3H, s), 4.52 (2H, s), 5.01 (2H, s), 5.03 (4H, s), 5.07 (2H, s).

Beispiel 14

503 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- methylthiophenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-4-(2-methoxymethoxyethylphenyl]pentan wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml einer 20-prozentigen Chlorwasserstofflösung in Tetrahydrofuran-Isopropanol (1:1) gegeben und die gesamte Mischung wurde 12 Stunden gerührt. Nach Konzentrierung des Reaktionsgemisches wurde der erhaltene Rückstand einer azeotropen Destillation mit Benzol unterworfen und in 8 ml Methanol gelöst, es wurde eine geringe Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben, dann wurde Sauerstoffgas in die Lösung geblasen. Nach Konzentrierung dieser Lösung wurde der erhaltene Rückstand in 50 ml Dichlormethan gelöst, dann mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie (Adsorbens: "Silica gel", hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: 30% Ethylacetat-Hexan) gereinigt, wobei 23,6 mg 1-(2,5-Dimethoxy-6-methylthio-1,4-benzochinon-3-yl)-5- [2,5-dimethoxy-6-(2-hydroxyethyl)-1,4-benzochinon-3- yl]pentan erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.55 - 1.4 (6H, m), 2.45 - 2.23 (4H, m) , 2.48 (3H, s), 2.72 (2H, t, J=7.6Hz) 3.70 (2H, t, J=7.6Hz), 3.98 (6H, s), 4.02 (3H, s), 4.06 (3H, s).

Beispiel 15

403 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-3- hydroxybenzol wurden in 6 ml Dimethylformamid gelöst, unter Eiskühlung wurde eine kleine Menge Natriumhydrid zugegeben, zu dem Reaktionsgemisch wurden 318 mg 1,4- Dimethoxy-2,5-bis (methoxymethoxy)-3-(jodpropoxy)-benzol gegeben und 14 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. 50 ml Ethylacetat wurden zu dem Reaktionsgemisch gegeben und mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Diese Lösung wurde konzentriert und der erhaltene Rückstand wurde durch Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 2 cm·Länge 10 cm, Adsorbens: "Silica gel", hergestellt von E. Merck A.G., Elutionsmittel: 40% Ethylacetat-n-Hexan) gereinigt, wobei 523 mg 3,3-Trimethylen-dioxy-bis[1,4- dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol] erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 2.17 (2H, quintet, J=7.5Hz), 3.52 (6H, s), 3.59 (6H, s), 3.80 (6H, s), 3.81 (6h, s), 4.29 (4H, t, J=7.5 HZ), 5.07 (4H, s), 5.18 (4H, s), 6.56 (2H, s).

Beispiel 16

523 mg 3,3-Trimethylendioxy-bis[1,4-dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml einer 20- prozentigen Chlorwasserstofflösung in Tetrahydrofuran- Isopropanol (1:1) gegeben und die gesamte Mischung wurde 12 Stunden lang gerührt. Nach Konzentrierung des Reaktionsgemisches wurde der erhaltene Rückstand einer azeotropen Destillation mit Benzol unterworfen, dann in 8 ml Methanol gelöst, ferner wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zugesetzt, dann wurde Sauerstoffgas 2 Stunden lang in die Lösung geblasen. Nach Konzentrierung wurden 50 ml Dichlormethan zu dem erhaltenen Rückstand gegeben, mit Wasser, einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und mit wasserfreiem Magnesiumsulfat dehydratisiert. Diese Lösung wurde konzentriert und aus Methanol umkristallisiert, wobei 231 mg 3,3-Trimethylendioxybis(2,5-dimethoxy-1,4-benzochinon) erhalten wurden. Gelbe Kristalle.

Schmelzpunkt: 144-145ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 2.22 (2H, quintet, J=8.2Hz), 3.79 (6H, s), 4.10 (6H, s), 4.27 (4H, t, J=8.2Hz) 5.73 (2H, s).

Beispiel 17

100 mg 3,3'-Pentamethylen-bis-(2,5-diamino-1,4- benzochinon) wurden in 6 ml Methanol gelöst, und 1 ml Ammoniakwasser (28-prozentig) wurde zu der Lösung gegeben und 5 Stunden lang gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert und aus Methanol umkristallisiert, wobei 21,3 mg 2,2'-Pentamethylen-bis(3,6-diamino- -benzochinon) erhalten wurden. Rötlich-violette Kristalle.

Schmelzpunkt: über 250ºC.

PMR, δ ppm (DMSO-d&sub6;) : 1.24 (6H, m), 2.18 (4H, m) 5.25 (2H, s)

Beispiel 18

1,61 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-3-(6- heptynyl)benzol wurden in 40 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst, und unter einem Argongas-Strom wurde die Lösung in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. Zu dieser gekühlten Lösung wurden 3,42 ml -Butyllithium (1,6 M Hexan-Lösung) tropfenweise gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Dann wurde eine Lösung, die durch Lösen von 2,23 g 1-(5-Brompentyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol in 10 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran hergestellt worden war, tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Ferner wurden 2 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid tropfenweise zugegeben, und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde in 12 Stunden zur Raumtemperatur erhöht. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 400 ml eines gemischten Lösungsmittels aus Diethylether-Benzol (1:1) gegeben, die organische Schicht wurde mit Wasser und einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung, in dieser Reihenfolge, gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Dann wurde das Lösungsmittel durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Säulenchromatographie behandelt, und mit einem gemischten Lösungsmittel aus 20% bis 50% Ethylacetat-Hexan eluiert, wobei das Mischungsverhältnis schrittweise anstieg. So wurden 2,09 g 2,2'-(6-Dodecynylen)bis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] erhalten. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.65 - 1.35 (12H, brm), 2.14 (4H, brm), 2.67 (4H, brt, J=7.0Hz), 3.52 (6H, 5), 3.58 (6H, s), 3.78 (12H, s), 5.01 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Nach einem Verfahren, das dem in Beispiel 18 beschriebenen ähnlich ist, wurde die Verbindung von Beispiel 19 wie folgt hergestellt.

Beispiel 19

2,2'-(10-Eicosynylen)bis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.6 - 1.2 (28H, brm), 2.13 (4H, t, J=7.0Hz), 2.65 (4H, brt, J=8.2Hz), 3.53 (6H, s), 3.58 (6H, s), 3.78 (12H, s), 5.01 (4H, s) , 5.17 (4H, s), 6.64 (2H, s).

Beispiel 20

Durch ein Verfahren, das dem oben beschriebenen ähnlich ist, außer daß 1 g 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)benzol, 40 ml Tetrahydrofuran, 3,57 ml -Butyllithium (1,3 M Cyclohexan-Lösung), 0,26 ml 1,5- Dibrompentan, 700 mg Natriumjodid und 2 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid verwendet wurden, wobei unter diesen die Menge an 1,5-Dibrompentan relativ geringer war, wurden 335 mg 2,2'-Pentamethylen-bis-[1,4- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol] hergestellt. Farblose Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 67-68ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.54 (6H, m), 2.67 (4H, brt, J=7.3Hz), 3.52 (6H, s), 3.57 (6H, s), 3.77 (6H, s), 3.78 (6H, s), 5.01 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.64 (2H, s).

Nach einem Verfahren, das dem in Beispiel 20 beschriebenen ähnlich ist, wurden die Verbindungen von Beispiel 21 bis Beispiel 26 wie folgt hergestellt.

Beispiel 21

2,2'-Hexamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 59-60ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.43 (4H, brm), 1.50 (4H, brm), 2.65 (4H, t, J=7.0Hz), 3.53 (6H, s), 3.58 (6H, s), 3.77 (6H, s), 3.78 (6H, s), 5.01 (4H, s), 5.16 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Beispiel 22

2,2'-Heptamethylenbis[1-4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.39 (6H, m), 1.55 (4H, m) 2.65 (4H, brt, J=7.8Hz), 3.53 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.780 (6H, s), 3.786 (6H, s), 5.01 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Beispiel 23

2,2'-Octamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.6 - 1.3 (12H, m) - 2.66 (4H, t, J=6.9Hz), 3.52 (6H, s), 3.58 (6H, s), 3.78 (12H, s), 5.02 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Beispiel 24

2,2'-Nonamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.25 (10H, m) - 1.54 (4H, m), 2.65 (4H, brt, J=7.5Hz), 3.53 (6H, s), 3.58 (6H, s), 3.784 (6H, s), 3.787 (6H, s), 5.01 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Beispiel 25

2,2'-Decamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.6 - 1.2 (16H, m), 2.65 (4H, t, J=7.0Hz), 3.53 (6H, s), 3.58 (6H, s), 3.78 (12H, s), 5.02 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.64 (2H, s).

Beispiel 26

2,2'-Dodecamethylenbis-[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol]. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.2 (16H, m), 1.56 (4H, m), 2.66 (4H, brt, J=7.3Hz), 3.53 (6H, s), 3.58 (6H, s), 3.79 (12H, s), 5.01 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Beispiel 27

500 mg 2,2'-(6-Dodecynylen)bis-[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol gelöst. Die Gasphase im Reaktionsgefäß wurde dreimal durch Entlüftung mit reduziertem Druck durch Argongas ersetzt. Zu dem Reaktionsgemisch wurde 1 ml einer Chlorwasserstofflösung (20%) in Tetrahydrofuran- Isopropanol gegeben und 12 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde ferner 1 Stunde lang auf 40ºC erhitzt, um die Reaktion zu beenden. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, zu dem so erhaltenen Rückstand wurden 10 ml Benzol gegeben und das Lösungsmittel unter reduziertem Druck verdampft. So wurde 2,2-(6-Dodecynylen)bis(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol) in Form einer farblosen pulverigen Substanz hergestellt.

Durch ein ähnliches Verfahren, wie das in Beispiel 27 beschriebene, wurden folgende Verbindungen von Beispiel 28 bis Beispiel 35 hergestellt.

Beispiel 28

2,2'-(10-Eicosynylen)bis(1,4-dihydroxy-3,6- dimethoxybenzol).

Beispiel 29

2,2'-Pentamethylenbis(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol). Farblose pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 152-152ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.8 - 1.2 (6H, brm), 2.66 (4H, t, J=6.7Hz), 3.74 (6H, s), 3.82 (6H, s), 5.19 (2H, s), 5.25 (2H, s), 6.43 (2H, s).

Beispiel 30

2,2'-Hexamethylenbis(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol).

Beispiel 31

2,2'-Heptamethylenbis(1,4-dihydroxy-3-6-dimethoxybenzol).

Beispiel 32

2,2'-Octamethylenbis(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol).

Beispiel 33

2,2'-Nonamethylenbis(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol). Farblose pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 100-102ºC

PMR, δ ppm (CDC1&sub3;): 1.8 - 1.2 (14H, brm), 2.63 (4H, t, J=7.6Hz), 3.74 (6H, s), 3.81 (6H, s), 5.35 (4H, s), 6.43 (2H, s).

Beispiel 34

2,2'-Decamethylenbis (1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol)

Beispiel 35

2,2'-Dodecamethylen(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxybenzol).

Beispiel 36

9,8 g 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- (methoxymethoxy)benzol] wurden in 400 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran unter einem Argongas-Strom gelöst, zu dieser Lösung wurden 100 ml Hexamethylenphosphorsäuretriamid gegeben, und das gesamte Gemisch wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. 29,35 ml sec-Butyllithium (1,4 M Cyclohexanlösung) wurden tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 1 Stunde lang gerührt. Als nächstes wurden 4,3 ml Methyljodid tropfenweise zugegeben und das gesamte Reaktionsgemisch wurde in einem Trockeneis-Acetonbad unter Rühren 12 Stunden lang gekühlt. Das Lösungsmittel wurde aus dem Reaktionsgemisch durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 2 Liter eines gemischten Lösungsmittels aus Diethylether-Benzol (1:1) gegeben und die organische Schicht wurde mit Wasser und mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung, in dieser Reihenfolge, gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete organische Schicht wurde unter Erhalt von 11 g 2,2'- Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-5- methylbenzol] konzentriert. Farblose Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 83-84ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.7 - 1.4 (6H, brm), 2.19 (6H, s), 2.61 (4H, brt, J=7.0Hz), 3.5, (12H, s), 3.70 (6H, s), 3.73 (6H, s), 5.01 (8H, s).

Beispiel 37

140 mg 2,2'Pentamethylen-bis-[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in 5 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran unter einem Argongas-Strom gelöst, dann wurden 0,5 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid zu dieser Lösung gegeben und die Mischung wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. Als nächstes wurden 0,23 ml -Butyllithium (1,4 M Cyclohexanlösung) tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 1 Stunde lang gerührt. Dann wurden 0,06 ml Methyljodid tropfenweise unter Kühlung in einem TrockeneisAceton-Bad für 12 Stunden bei Rühren zugegeben. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 100 ml eines gemischten Lösungsmittels aus Diethylether-Benzol (1:1) gegeben, und die organische Schicht wurde mit Wasser, dann mit einer gesättigen wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wurde unter reduziertem Druck konzentriert, wobei 100 mg 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-3-methyl-6-{5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis (methoxymethoxy)phenyl ]pentyl}benzol erhalten wurden. Farblose Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 76-77ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.8 - 1.3 (6H, brm), 2.18 (3H, s), 2.63 (4H, brm), 3.51 (3H, s), 3.56 (9H, s) 3.70 (3H, s), 3.74 (3H, s), 3.76 (6H, s), 5.02 (6H, s), 5.13 (2H, s), 6.70 (1H, s).

Beispiel 38

Durch ein Verfahren, das dem in Beispiel 27 beschriebenen ähnlich ist, wurde die folgende Verbindung hergestellt: 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6-dimethoxy-5- methylbenzol]. Farblose pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;-DMSO-D&sub6;): 1.7 - 1.3 (6H, brm), 2.10 (6H, s), 2.5 (4H, brm), 3.65 (6H, s), 3.69 (6H, s), 7.20 (2H, s), 7.35 (2H, s).

Beispiel 39

1,1 g (1,8 mM) 2,2'-(1,5-Pentamethylen)bis[1,4-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)-benzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 20 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, und die Lösung wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt. Dann wurde zu dieser gekühlten Lösung - Butyllithium (1,4 mMol/ml) gegeben und 1 Stunde lang gerührt. Als nächstes wurde 1 ml einer Ethylenoxid-Lösung (2,1 mMol/ml) in Tetrahydrofuran zugegeben, ferner wurde eine kleine Menge Bortrifluoridetherat (BF&sub3;-OEt&sub2;) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 4 Stunden bei -78ºC gerührt und unter reduziertem Druck konzentriert. Zu dem erhaltenen Rückstand wurden 300 ml eines gemischten Lösungsmittels Benzol-Diethylether (1:1) gegeben, und die organische Phase wurde mit Wasser und dann mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann filtriert. Das erhaltene Filtrat wurde mittels Silicagel- Säulenchromatographie (Adsorbens: 20 g Silicagel, Elutionsmittel: 40% Ethylacetat-Benzol) gereinigt, wobei 0,6 g 1-(2-Hydroxyethyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-4-{5-[3,6-dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol erhalten wurden. Amorphe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.6 (6H, brm), 2.60 (4H, t, J=6.0Hz), 2.95 (2H, t, J=6.0Hz) , 3.52 (3H, s), 3.53 (6H, s), 3.55 (3H, s), 3.76 (3H, s), 3.77 (6H, s), 3.80 (3H, s), 5.01 (4H, s), 5.03 (4H, s), 6.60 (1H, s).

Beispiel 40

Durch ein Verfahren, das dem in Beispiel 39 beschriebenen ähnlich ist, außer daß die zweifache Menge an sec- Butyllithium und die fünffache an Ethylenoxid verwendet wurde, wurden 0,9 g 4,4'-Pentamethylenbis[1-(2- hydroxyethyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] erhalten. Farblose Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 68-70ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.6 (6H, brm), 2.50 (4H, 6, J=6.0Hz), 2.96 (4H, t, J=6.0Hz), 3.53 (6H, s), 3.54 (6H, s), 3.75 (6H, s), 3.76 (6H, s), 3.19 (4H, t, J=6.0Hz), 5.01 (4H, s), 5.04 (4H, s).

Beispiel 41

200 mg 2,2'-Pentamethylenbis-(1,4-dihydroxy-3,6- dimethoxybenzol) wurden in 20 ml Methanol gelöst, die Lösung wurde auf 60ºC erwärmt und es wurde Sauerstoffgas in die Lösung geblasen. Hierzu wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat gegeben und etwa 1 Stunde reagieren gelassen. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Dünnschichtchromatographie (Dicke: 2 mm, Entwickler: 20% Ethylacetat-Benzol) behandelt, wobei 135 mg 2,2'- Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon) als Rohprodukt in Form einer gelben öligen Substanz erhalten wurden. Nach dem Umkristallisieren aus Ethanol-Wasser wurden gelbe Nadelkristalle daraus erhalten.

Schmelzpunkt: 113-115ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.35 (6H, brm), 2.42 (4H, brt, J=7.3Hz), 3.80 (6H, s), 4.04 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Durch ein Verfahren, das dem in Beispiel 41 beschriebenen ähnlich war, wurden die folgenden Verbindungen von Beispiel 42 bis Beispiel 49 hergestellt.

Beispiel 42

2,2'-Hexamethylenbis (3, 6-dimethoxy-1,4-benzochinon). Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 120-122ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.5 - 1.2 (8H, brm), 2.42 (4H, t, J=6.8Hz), 3.80 (6H, s), 4.05 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 43

2,2'-Heptamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon). Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 77-78ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.5 - 1.2 (10H, brm), 2.41 (4H, t, J=7.3Hz), 3.80 (6H, s), 4.04 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 44

2,2'-Octamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon). Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 108-110ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.5 - 1.2 (12H, brm), 2.42 (4H, t, J=6.8Hz), 3.80 (6H, s), 4.04 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 45

2,2'-Nonamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon). Gelbe prismenartige Kristalle.

Schmelzpunkt: 72-74ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.5 - 1.2 (14H, brm), 2.42 (4H, t, J=7.6Hz), 3.80 (6H, s), 4.04 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 46

2,2'-Decametrtyienbis(3,6-dimethoxyl-1,4-benzochinon). Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.6 - 1.2 (16H, m), 2.42 (4H, t, J=7.9Hz), 3.80 (6H, s), 4.05 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 47

2,2-Dodecamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon). Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.5 - 1.2 (20H, m), 2.42 (4H, t, J=7.6HZ), 3.80 (6H, s), 4.04 (6H, s), 572 (2H, s).

Beispiel 48

2,2'-(6-Dodecynylen)bis(3,6-dimethoxyl-1,4-benzochinon). Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.65 - 1.2 (12H, brm), 2.12 (4H, brt, J=6.7Hz), 2.43 (4H, brt, J=7.0Hz), 3.79 (6H, s), 4.05 (6H, s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 49

2,2'-(10-Eicosynylen) bis (3,6-dimethoxyl-1,4-benzochinon). Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.7 - 1.2 (28H, brm), 2.12 (4H, t, J=7.3Hz), 2.42 (4H, J=7.3Hz), 3.80 (6H, s), 4.04 (6H, s), 5.72 (2H, s)

Beispiel 50

7 g 2,2-Pentamethylenbis(1,4-dihydroxy-3,6-dimethoxy-5- methylbenzol wurden in 200 ml Methanol gelöst, eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zu der Lösung gegeben und das Gemisch auf 60ºC erwärmt. Die Reaktion wurde ausgeführt, indem Sauerstoffgas 2 Stunden lang in die Mischung geblasen wurde, dann wurde das Lösungsmittel unter reduziertem Druck verdampft. Der erhaltene Rückstand wurde mit SilicagelSäulenchromatographie behandelt (Elutionsmittel: 10% Ethylacetat-n-Hexan) wobei eine gelbe ölige Substanz erhalten wurde. Dann wurde diese Substanz aus Ethanol-Wasser unter Erhalt von 2,2'- Pentamethylenbis (3, 6-dimethoxy-5-methyl-1,4-benzochinon) umkristallisiert. Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 84-86ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.40 (6H, brm), 1.91 (6H, s), 2.40 (4H, brt, J=7.3 Hz), 3.99 (12H, s).

Beispiel 51

426 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-3-methyl-6- {5-[2,5dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol wurden in 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol in einem stickstoffgas- Strom gelöst, 1 ml einer 20-prozentigen Chlorwasserstofflösung in Tetrahydrofuran-Isopropanol (1:1) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde 12 stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck unter Erhalt einer farblosen pulveriges Substanz entfernt. Diese Substanz wurde, ohne gereinigt zu werden, in 20 ml Methanol gelöst, es wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben, dann wurde die Mischung auf 60ºC erwärmt und 2 Stunden unter Sauerstoff Strom gerührt. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde über präparative Dünnschichtchromatograhie entwickelt (Elutionsmittel: 40% Ethylacetat-n-Hexan), wobei 262 mg 2,5-Dimethoxy-3- methyl-6-[5-(2,5-dimethoxyl-1,4-bezochinon-3-yl)petyl]- 1,4-benzochinon erhalten wurden. Gelbe pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 48-49ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.45 - 1.25 (6H, brm), 1.91 (3H, s), 4.39 (2H, t, J=7.8Hz), 2.43 (2H, t, J=7.8Hz), 379 (3H, s), 3.98 (6H, s), 4.05 (3H, s), 5.72 (1H, s).

Beispiel 52

402 mg 4,4,-Pentamethylenbis[1-(2-hydroxyehyl)-2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxmethoxy)-benzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 4 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Isopropanol unter Eiskühlung gelöst, 0,8 ml Tetrahydrofuran-Isopropanol (1:12)-Lösung, die 20% Chlorwasserstoff enthielt, wurden zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde auf 50ºC 5 Stunden lang in einem Wasserbad bei Rühren erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert und zu dem erhaltenen Rückstand wurden 10 ml Methanol und eine geringe Menge Natriumhydrogencarbonat gegeben, dann wurde die gesamte Mischung auf 50-60ºC auf dem Wasserbad erwärmt und in das Reaktionsgemisch wurde 5 Stunden lang Sauerstoffgas geblasen. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch filtriert und konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie behandelt (Silicagel-Platte: 20·20 cm, Dicke 2 mm, 2 Platten wurden verwendet, Entwickler: Ethylacetat: Benzol = 1:1) behandelt, dann aus Petrolether umkristallisiert, wobei 305 mg 5,5'-Pentamethylenbis[2-(2hydroxyethyl)-3,6- dimethoxy-1,4-benzochinon] erhalten wurden. Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 97-99ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.2 - 1.5 (6H, m), 2.35 (4H, brt, J=6.5Hz), 2.68 (4H, t, J=7.5Hz), 3.67 (4H, t, J=7.5Hz),3.96 (6H, s), 4.00 (6H, s).

Beispiel 53

280 mg (1,08 mMol) 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)benzol wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 5 ml Tetrahydrofuran und 1 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, dann wurde diese Lösung auf -78ºC in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. Zu dieser gekühlten Lösung wurden 1,08 ml (1,21 mMol) -Butyllithium (0,21 M Cyclohexanlösung) gegeben und die Mischung wurde 30 Minuten lang gerührt, dann wurden 2 ml Tetrahydrofuranlösung die 440 mg (1,0 mMol) 1-(4- Jodbutyl)-2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol enthielt, zugegeben und 12 Stunden lang gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 60 ml Diethylether gegeben, zweimal mit Wasser gewaschen, dann zweimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Diethyletherlösung wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Säulenchromatgraphie (Durchmesser 2 cm·Länge 20 cm, Elutionsmittel: 20% Ethylacetat-Benzol) gereinigt, wobei 467 mg 2,2-Tetramethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.6 1.7 (4H, m), 2.70 (4H, br, t, J=7.5Hz), 3.53 (6H, s), 3.57 (6H, s), 3.80 (6H, s), 3.79 (6H, s), 5.00 (4H, s), 5.17 (4H, s), 6.63 (2H, s).

Beispiel 54

374 mg 1-(2-Hydroxyethyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 3 ml Dimethylformamid unter Eiskühlung gelöst, 80 mg Natriumhydrid (60- prozentige Dispersion) wurden zugegeben, dann wurden 2 ml Tetrahydrofuranlosung, die 527 mg 1-(3-Jodpropyl)-2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxyethoxy)benzol enthielt, zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde in einem Ölbad auf 50ºC erwärmt. 6 Stunden später wurden Eiswasser und 100 ml Diethylether zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Die Etherschicht wurde zweimal mit 50 ml Wasser, dann zweimal mit 50 ml einer gesättigen wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Diese Lösung wurde unter reduziertem Druck konzentriert, und der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie gereinigt (Durchmesser 3 cm·Länge 15 cm, Elutionsmittel: Lösungsmittelgemisch aus 40% Ethylacetat- -Hexan, Adsorbens: "Wakogel C-200"), wobei 484 mg 2-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]ethyl-3-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propylether erhalten wurden.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.85 (2H; m), 2.73 (2H, t, J=6.1Hz), 3.00 (2H, t, J=6.2Hz), 3.53 (2H, t, J=6.1Hz), 3.54 (6H. br, s), 3.58 (6H, br, s), 3.59 (2H, t, J=6.2Hz), 3.79 (9H, br, s), 3.80 (3H, s), 5.03 (4H, br, d, J=5.1Hz), 5.17 (4H, br, s), 6.65 (1H, s), 6.67 (1H, s).

Beispiel 55

140 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol wurden in 4 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gegeben. Dieses Gemisch wurde auf -78ºC gekühlt, und es wurden 0,54 ml -Butyllithium (1,2 M Lösung) tropfenweise zu dem Gemisch gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurde eine Lösung, die durch Lösen von 350 mg 1- (3-Jopropyl)-2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol in 1 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran erhalten wurde, zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 2 Stunden lang zur Vervollständigung der Reaktion gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der so erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Silicagel-Dünnschichtchromatographie behandelt (Dicke: 2 ml, Adsorbens: Silicagel) und zweimal mit 30% Ethylacetat- -Hexan entwickelt. Es wurden 169 mg des gewünschten Produktes 2,2-Trimethylenbis[1,4- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol] erhalten. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.83 (2H, m), 2.78 (4H, br, t, J=7Hz), 3.51 (6H, s), 3.56 (6H, s), 3.77 (12H, s), 4.99 (4H, s), 5.15 (4H, s) , 6.62 (2H, s).

Beispiel 56

300 mg (1,25 mMol) Natriumsulfid (Na&sub2;S·9H&sub2;O) wurden in 10 ml Ethanol gelöst, zu dieser Lösung wurde eine Lösung aus 573,7 mg 1-(3-Jodpropyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol in 6 ml Ethanol unter Eiskühlung gegeben. Dann wurde das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur 20 Minuten gerührt, ferner 2 Stunden lang unter Rückflußbedingungen gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt und unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie behandelt (Adsorbens: Silicagel 60, Dicke: 1 mm, hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: Ethylacetat: -Hexan = 3:7), wobei 290,0 mg Bis{3-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propyl}disinlfid erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.8 - 2.1 (4H, m), 2.7 - 1.85 (8H, m), 3.53 (6H, s), 3.59 (6H, s), 3.80 (12H, s), 5.03 (4H, s), 5.18 (4H, s), 6.66 (2H, s).

Beispiel 57

60,97 mg (0,25 mMol) Natriumsulfid (Na&sub2;S·9H&sub2;O) wurden in 2 ml Ethanol unter Eiskühlung gelöst, eine Lösung aus 230,5 mg (0,5 mMol) 1-(5-Jodpentyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol in 2 ml Ethanol tropfenweise zugegeben, und das Reaktionsgemisch 20 Minuten bei Rühren unter Rückfluß gehalten. Nach Abkühlen des Reaktionsgemisches wurde es unter reduziertem Druck konzentriert, und der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie behandelt (Adsorbens: Silicagel 60, Dicke 1 mm, hergestellt von E. Merck A.G., Entwickler: Ethylacetat: -Hexan = 3:7), wobei 156,9 mg Bis{5-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}sulfid erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.33 - 1.73 (12H, m), 2.37 - 2.80 (8H, m), 3.48 (6H, s), 3.53 (6H, s), 3.76 (12H, s), 4.97 (4H, s), 5.13 (4H, s), 6.61 (2H, s).

Beispiel 58

355 mg 2,2'-Tetramethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 8 ml Isopropanol und 4 ml Tetrahydrofuran gelöst, zu dieser Lösung wurden 1,2 ml einer Lösung, die durch Lösen von 10% (Gewicht/Gewicht) von Chlorwasserstoff in einem Lösungsmittelgemisch aus Tetrahydrofuran-Isopropanol (1:1) hergestellt wurde, gelöst, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 12 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert, zu dem erhaltenen Rückstand wurde Benzol gegeben und weiter unter reduziertem Druck konzentriert. Der so erhaltene Rückstand wurde in 5 ml Methanol gelöst, es wurde eine katalytische Menge Natriumhydrogencarbonat da zugegeben und Sauerstoffgas eingeblasen. 2 Stunden später wurde das Reaktionsgemisch filtriert, und das Filtrat wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Chromatographie gereinigt (Durchmesser 2 cm·Länge 5 cm, Elutionsmittel: Lösungsmittelgemisch aus 30- Ethylacetat- -Hexan, Adsorbens: "Wakogel C-200"), wobei 120 mg 2,2'- Tetramethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon) erhalten wurden. Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 185-186ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.42 (4H, m), 2.43 (4H, t), J=7.6Hz), 3.80 (6H, s), 4.03 (6H; s), 5.72 (2H, s).

Beispiel 59

484 mg 2-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)phenyl]ethyl-3-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propylether wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol gelöst, zu dieser Lösung wurde 1,0 ml einer Lösung gegeben, die durch Lösen von 10% (Gewichtsprozent) Natriumchlorid in einem Gemisch von Tetrahydrofuran und Isopropanol (1:1) hergestellt worden war, gegeben, und die gesamte Mischung wurde bei Raumtemperatur 14 Stunden lang gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert und Benzol wurde zugegeben, dann zur Konzentrierung unter reduziertem Druck behandelt. Der erhaltene Rückstand wurde in 10 ml Methanol gelöst, und eine katalytische Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben und Sauerstoffgas eingeblasen. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Zugabe von Dichlormethan gelöst und es wurde filtriert. Das Filtrat wurde konzentriert und der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie (Durchmesser 2 cm·Länge 5 cm, Entwickler: 10% Ethylacetat-Dichlormethan-Lösung, Adsorbens: "Wakogel C- 200") gereinigt, wobei ein Rohprodukt erhalten wurde, das unter Erhalt von 243 mg 2-(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon- 2-yl) ethyl-3-(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon-2- yl)propylether aus Ethanol umkristallisiert wurde. Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 129-130ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.8 - 1.5 (2H, m), 2.48 (2H, t, J=7.6Hz), 2.73 (2H, t, J=7.2Hz) , 3.5 - 3.3 (4H, m), 3.80 (6H, br, s), 4.06 (3H, s), 4.07 (3H, s), 5.72 (1H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 60

169 mg 2,2'-Trimethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in 2 ml Tetrahydrofuran und 2 ml Isopropanol gelöst, dann wurden zu dieser Lösung 0,4 ml einer Tetrahydrofuran-Isopropanol-(1:1)-Lösung gegeben, die 20 Gewichtsprozente Chlorwasserstoff enthielt, dann wurde das Gemisch bei Raumtemperatur 1 Tag unter Argongas-Strom gerührt. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, dann wurde der erhaltene Rückstand in 20 ml Methanol gelöst, es wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zu dieser Lösung gegeben und bei Raumtemperatur 30 Minuten gerührt, wobei Sauerstoffgas eingeblasen wurde. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfen entfernt, der resultierende Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie (Dicke 1 mm, Adsorbens: Silicagel) behandelt und mit einem Lösungsgemisch aus Ethylacetat- -Hexan (1:1) behandelt, wobei 50 mg Rohprodukt erhalten wurden. Das Rohprodukt wurde aus Ethanol umkristallisiert, wobei 20,4 mg 2,2'- Trimethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon) erhalten wurden. Gelbe feine nadelförmige Kristalle.

Schmelzpunkt: 157-159ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.54 (2H, m), 2.47 (4H, br, t, J=7.6Hz), 3.80 (6H, s), 4.06 (6H, s), 5.73 (2H, s).

Beispiel 61

259,7 mg Bis{3-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propyl}disulfid wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 4 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Isopropanol - gelöst. Die Gasphase im Reaktionsgefäß wurde 3· mit Argongas durch Entlüftung unter reduziertem Druck ersetzt. 1 ml Tetrahydrofuran-Isopropanol-Lösung, die 20% (Gewichtsprozent) Chlorwasserstoff enthielt, wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde bei Rühren auf 70ºC erwärmt; die Reaktion war in etwa 1 Stunde beendet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, dann wurden 5 ml Benzol zu dem Rückstand gegeben, dieses Gemisch wurde ferner unter reduziertem Druck behandelt, wobei eine leicht braune ölige Substanz erhalten wurde. Die Rohsubstanz wurde in 10 ml Methanol ohne vorherige Reinigung gelöst, und zu dieser Lösung wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat gegeben, und es wurde Sauerstoffgas bei Raumtemperatur 2 Stunden lang eingeleitet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Silicagel- Dünnschichtchromatographie (Dicke: 1 mm, Entwickler: 50% Ethylacetat-Benzol) behandelt, wobei 45,0 mg Bis[3-(3,6- dimethoxy-1,4-benzochinon-2-yl)propyl]disulfid erhalten wurden. Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.81 (6H, m), 2.55 (6H, t, J=7.6Hz), 2.69 (6H, t, J=7.2Hz), 3.81 (6H, s), 4.09 (6H, s), 5.74 (2H, s).

Hochauflösungs-Massenspektrometrie (für C&sub2;&sub2;H&sub2;&sub6;O&sub8;S&sub2;):

berechnet (m/z) : 482,1069

gefunden (m/z) : 482,1096

Beispiel 62

118,0 mg (0,17 mMol) Bis{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}sulfid wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 1 ml Tetrahydrofuran - 1 ml Isopropanol gelöst. Die Gasphase im Reaktionsgefäß wurde dreimal durch Argongas mittels Entlüftung unter reduziertem Druck ersetzt. In das Reaktionsgefäß wurden 0,2 ml einer Tetrahydrofuran-Isopropanol-Lösung, die 20 Gewichtsprozente Chlorwasserstoff enthielt, gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 1 Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde die Temperatur auf 70ºC erhöht und die Reaktion war in 1 Stunde beendet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung bei reduziertem Druck entfernt, dann wurden 2 ml Benzol zu dem Rückstand gegeben, dieses Gemisch wurde weiter bei reduziertem Druck behandelt, wobei ein leicht braunes öliges Produkt erhalten wurde. Dieses Produkt wurde ohne vorherige Reinigung in 5 ml Methanol gelöst, die Lösung auf 40ºC erwärmt, eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat wurde zugegeben und Sauerstoffgas wurde eingeleitet; die Reaktion war nach etwa 1 Stunde beendet. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Silicagel-Dünnschichtchromatographie behandelt (Dicke 1 mm, Entwickler: 50% Ethylacetat-n-Hexan), wobei 60,5 mg Bis{5-[3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon-2-yl)pentyl}sulfid erhalten wurden. Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.3 - 1.9 (12H, m), 2.3 - 2.6 (8H, m), 3.80 (6H, s), 4.06 (6H, s), 5.68 (2H, s).

Beispiel 63

Die bei der Elution von 2,2'-Pentamethylenbis-[1,4- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol], die bei der Silicagel-Säulenchromatographie in Beispiel 20 durchgeführt wurde, zurückbleibende Fraktion wurde weiter mit einem Lösungsmittelgemisch aus Ethylacetat: -Hexan (3:7) eluiert, wobei 35 mg 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)-3,6-bis{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol erhalten wurden. Farblose feste Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (12H, m), 2.5 - 2.8 (8H, m), 3.53 (6H, s), 3.57 (12H, s), 3.76 (6H, s), 3.79 (12H, s), 5.02 (4H, s), 5.04 (4H, s), 5.23 (4H, s), 6.65 (2H, s).

Beispiel 64

Nach einem Verfahren, das dem in Beispiel 58 beschriebenen ähnlich ist, wurden 500 mg 1,4-Dimethoxy- 2,5-bis(methoxymethoxy)-3,6-bis{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt und oxidiert, und dann wurde das Reaktionsprodukt durch Silicagel- Säulenchromatographie (Entwickler: 5% Ethylacetat- Dichlormethan-Gemisch) gereinigt und aus Ethanol kristallisiert, wobei 150 mg 2,5-Dimethoxy-3,6-bis[5- (2,5-dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4- benzochinon erhalten wurden. Orange nadelförmige Kristalle.

Schmelzpunkt: 134-135ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.3 - 15. (12H, m), 2.3 - 2.5 (8H, m), 3.81 (6H, s), 3.99 (6H, s), 4.20 (6H, s), 5.73 (2H, s).

Beispiel 65

50 mg 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon) wurden in 5 ml eines Methanol- Tetrahydrofuran (3:2)-Gemisches gelöst, zu dieser Lösung wurde 1 ml 6N-Salzsäure gegeben und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 4 Stunden lang gerührt. Als nächstes wurde das Reaktionsgemisch mit 30 ml Wasser verdünnt, und dreimal mit 15 ml Diethylether extrahiert. Die Diethylether-Schichten wurden zusammengegeben, mit Wasser gewaschen, dann mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat dehydratisiert. Dieser getrocknete Extrakt wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck konzentriert, und der erhaltene Rückstand wurde mit Silicagel-Säulenchromatographie [Adsorbens: "Toyopearl HW40", hergestellt bei Toyo Soda Hanufacturing Co., Ltd., Tokyo, Japan, Entwickler: Chloroform-Methanol (1:1)], gereinigt, wobei 5 mg 2,2'-Pentamethylenbis(3-hydroxy-5- methoxy-1,4-benzochinon) erhalten wurden. Orange pulverige Substanz.

PMR, ∂ ppm (CDCl&sub3;): 1.48 (6H, m), 2.43 (4H, t, J=7.0Hz), 3.85 (6H, 5), 5.83 (2H, s), 7.22 (2H, s).

Beispiel 66

500 mg 2,2'-Pentamethylenbis(1,4-dihydroxy-3,6- dimethoxybenzol) wurden in 40 ml entlüftetem Dichlormethan unter einem Argongas-Strom suspendiert, zu dieser Suspension wurde 0,308 ml Acetylchlorid unter Eiskühlung gegeben. Als nächstes wurden 0,528 ml Diisoproylethylamin unter Rühren zugegeben, die Temperatur des Reaktiongsgemisches wurde über 14 Stunden auf Raumtemperatur zurückgebracht. Das Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser gegossen, und die Dichlormethan- Schicht wurde mit Wasser gewaschen und dann konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Säulenchromatographie (Elutionsmittel: Ethylacetat-Benzol = 1:4) gereinigt, wobei 444 mg 2,2'-Pentamethylenbis(1,4- diacetoxy-3,6-dimethoxybenzol) erhalten wurden. Farblose nadelähnliche Kristalle.

Schmelzpunkt: 94,5-95,0ºC

PMR; δ ppm (CDCl&sub3;): 1.3 - 1.6 (6H, m), 2.27 (6H, s), 2.30 (6H, s), 2.4 - 2.6 (4H, m), 3.73 (12H, s), 6.54 (2H, s).

Beispiel 67

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die denen in Beispiel 20 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 202 mg 1-[2,5- Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]non-4-yn und 322 mg 1-(5-Brompentyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol anstelle von 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)benzol und Dibrompentan verwendet wurden, wurden 160 mg 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)-6-(4-nonynyl)-3-(5-(2,5-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl]benzol erhalten wurden. Pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDC1&sub3;): 0.90 (3H, t, J=7.1Hz), 1.35 - 1.55 (4H, m), 1.55 - 1.67 (6H, m), 1.67 - 1.84 (2H, m), 2.15 (2H, tt, J=7.12, 2.4Hz), 2.23 (2H, tt, J=7.12, 2.4Hz), 2.62 (2H, t, J=7.1Hz) , 2.69 (2H, t, J=7.8Hz), 2.70 (2H, t, J=7.8Hz), 3.53 (3H, s), 3.568 (3H, s), 3.572 (3H, s), 3.59 (3H, s), 3.75 (3H, s), 3.76 (3H, s), 3.788 (3H, s), 3.790 (3H, s), 4.98 (2H, s), 4.99 (2H, s), 5.08 (4H, s), 6.64 (1H, s).

Beispiel 68

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die denen in Beispiel 58 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 150 mg 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-(4-nonynyl)-3-{5- [2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt wurden und oxidiert wurden, wurden 72 mg 2,5-Dimethoxy-3-(4-nonynyl)-6-[5- (2,5-dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4- benzochinon erhalten. Orange pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.90 (3H, t, J=6.8Hz), 1.2 - 1.8 (12H, m), 2.1 - 2.3 (4H, m) , 2.3 - 2.6 (6H, m), 4.01 (3H, s), 4.05 (3H, s), 4.06 (6H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 69

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die denen in Beispiel 55 ähnlich sind, außer daß 600 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]non-4-yn anstelle von 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol verwende wurden, wurden 522 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6- nonynyl)-3-{3-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propyl}benzol erhalten. Farblose pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.90 (3H, t, J=7.0Hz), 1.4- 1.5 (4H, m), 1.6 - 1.9 (4H, m), 2.1 - 2.3 (4H, m), 2.6 - 2.9 (6H, m), 3.52 (3H, s), 3.56 (3H, s), 3.57 (3H, 5), 3.58 (3H, s), 3.750 (3H, s), 3.752 (3H, s), 3.77 (3H, s), 3.78 (3H, s), 4.99 (2H, s), 5.02 (2H, s), 5.03 (2H, s), 5.16 (2H, s), 6.63 (1H, s).

Beispiel 70

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die denen in Beispiel 58 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 523 mg 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-(4-nonynyl)-3-{3- [2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]propyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt wurden und unter Erhalt von 108 mg 2,5-Dimethoxy-3-(4-nonynyl)-6-[3-(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)propyl]-1,4-benzochinon oxidiert wurden. Orange pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.90 (3H, t, J=7.0Hz), 1.3- 2.0 (8H, m), 2.0 - 2.3 (4H, m) , 2.3 - 2.6 (6H, m), 3.80 (3H, s), 4.00 (6H, s), 4.06 (3H, s), 5.72 (1H, s).

=Beispiel 71

Unter Verwendung von Arbeitstechniken, die denen in Beispiel 20 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 5 g 3-Butyl-1,4-dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol anstelle von 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)benzol verwendet wurden, wurden 6,1 g 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol erhalten. Farblose feste Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.94 (3H, t, J=7.0Hz), 1.3- 1.7 (10H, m) , 2.6 - 2.75 (6H, m), 3.53 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.59 (3H, s), 3.75 (3H, s), 3.76 (3H, s), 3.79 (6H, s), 5.02 (2H, s), 5.05 (4H, s), 5.17 (2H, s), 6.64 (1H, s).

Beispiel 72

Durch Anwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 58 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 1 g 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethyl behandelt und oxidiert wurde, wobei 200 mg 2,5-Dimethoxy-3-butyl-6-[5-(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon erhalten wurden. Orange pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.90 (3H, t, J=7.0Hz), 1.3- 1.5 (10H, m), 2.3 - 2.5 (6H, m), 3.81 (3H, s), 3.99 (6H, s), 4.06 (3H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 73

Unter einem Argongas-Strom wurden 2 g 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol in 50 ml eines gemischten Lösungsmittels aus wasserfreiem Toluol- Tetrahydrofuran (4:1) gelöst, zu dieser Lösung wurden 10 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid und 0,94 ml N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin gegeben, dann wurde die gesamte Mischung in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. 4 ml n-Butyllithium (1,5 M, -Hexanlösung) wurden tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurde Sauerstoffgas 30 Minuten lang in das Reaktionsgemisch geblasen, dann wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches in 4 Stunden auf Raumtemperatur zurückgebracht. Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 100 ml Ethylacetat gegeben, dann wurde die Ethylacetat-Schicht zweimal mit 30 ml einer gesättigten wässrigen Natriumbisulfitlösung gewaschen, einmal mit 30 ml Wasser und ferner einmal mit 30 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die Ethylacetatschicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, konzentriert, und dann wurde der erhaltene Rückstand durch Silicagel-Säulenchromatographie (Elutionsmittel: Ethylacetat- -Hexan = 1:9) gereinigt, wobei 1,3 g 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- hydroxyphenyl]pentyl}benzol erhalten wurden. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.93 (3H, t, J=6.5Hz), 1.3- 1.7 (10H, m), 2.5 - 2.7 (6H, m), 3.56 (6H, s), 3.57 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.16 (6H, s), 3.19 (3H, s), 3.83 (3H, s), 5.03 (4H, s), 5.06 (2H, s), 5.08 (2H, s), 6.24 (1H, s).

Beispiel 74

1,3 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5- [2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- hydroxyphenyl]pentyl}benzol wurden in 50 ml Methanol gelöst, zu dieser Lösung wurde ein Überschuß von Diazomethan-Ether-Lösung gegeben und das Reaktionsgemisch 3 Stunden lang gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde unter Erhalt von 1,3 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6- butyl-3-{5-[2,4,5-trimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol konzentriert. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.93 (3H, t, J=6.6Hs), 1.3- 1.6 (10H, m), 2.5 - 2.7 (6H, m), 3.56 (6H, s), 3.58 (3H, s), 3.62 (3H, s), 3.76 (6H, s), 3.81 (3H, s), 3.82 (3H, s), 3.90 (3H, s), 5.05 (4H, s), 5.06 (2H, s), 5.10 (2H, s).

Beispiel 75

Unter Verwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 81 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 1,3 g 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5- [2,4,5-trimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt wurden und oxidiert wurden, wurden 600 mg 2,5-Dimethoxy-3-butyl-6-[5-(2,3,5- trimethoxy-1,4-benzochinon-6-yl)pentyl]-1,4-benzochinon hergestellt. Rote pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.93 (3H, t, J=6.5Hz), 1.3- 1.5 (10H, m) , 2.3 - 2.5 (6H, m), 3.97 (3H, s), 3.99 (9H, s), 4.02 (3H, s).

Beispiel 76

Unter Anwendung von Arbeitstechniken, den in Beispiel 73 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 1 g 1,4-Dimethoxy- 2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol mit 0,3 ml Chlorameisensäureethylester anstelle von Sauerstoffgas umgesetzt wurden, wurden 1,3 g 1,4-Dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-4-ethoxycarbonyl)phenyl)pentyl}benzol erhalten. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 0.95 (3H, t, J=7.0Hz), 1.40 (3H, t, J=7.0Hz), 1.4 - 1.7 (10H, m) , 2.5 - 2.7 (6H, m), 3.53 (3H, s), 3.57 (3H, s), 3.58 (3H, s), 3.59 (6H, s), 3.79 (6H, s), 3.80 (3H, s), 3.83 (3H, s), 4.40 (2H, q, J=7.0Hz), 5.05 (2H, s), 5.06 (2H, 5), 5.07 (2H, s), 5.09 (2H, s).

Beispiel 77

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 73 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 2 g 1,1'- Pentamethylenbis- [2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] anstelle von 1,4-Dimethoxy- 2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol oxidiert wurden, und das Reaktionsprodukt durch Silicagel- Säulenchromatographie gereinigt wurde, wurden 250 mg 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-hydroxy-3-{5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol und 80 mg 1,1'-Pentamethylen-bis[2,5-dimethoxy-4-hydroxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] erhalten. Farblose ölige Substanz.

Die zuerst genannte Verbindung.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.5 - 2.7 (4H, m), 3.53 (3H, s), 3.55 (3H, s), 3.574 (3H, s), 3.578 (3H, s), 3.60 (3H, s), 3.78 (3H, s), 3.79 (3H, 3), 3.85 (3H, s), 5.02 (2H, s), 5.07 (2H, s) , 5.10 (2H, s), 5.17 (2H, s), 6.24 (1H, s), 6.64 (1H, s).

Die zuletzt genannte Verbindung.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.5 - 2.7 (4H, m), 3.57 (6H, s), 3.60 (6H, s), 3.79 (6H, s), 3.85 (6H, s), 5.08 (4H, s), 5.10 (4H, s), 6.25 (2H, s).

Beispiel 78

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 74 beschriebenen ähnlich sind, außer daß anstelle von 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- hydroxyphenyl]pentyl}benzol 250 mg 1,4-Dimethoxy-2,5- bis (methoxymethoxy)-6-hydroxy-3-}5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl{benzol methyliert wurden, wurden 250 mg 2,4,5-Trimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)-1-{5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol hergestellt. Farblose ölige Substanz.

PMR, δ pmm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.7 - 2.8 (4H, m), 3.53 (3H, s), 3.58 (6H, s), 3.61 (3H, s), 3.791 (3H, s), 3.795 (3H, s), 3.81 (3H, s), 3.83 (3H, s), 3.90 (3H, s), 5.02 (2H, s), 5.08 (2H, s), 5.09 (2H, 5), 5.18 (2H, s), 6.65 (1H, s).

Beispiel 79

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 74 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 80 mg 1,1'- Pentamethylenbis[2,5-dimethoxy-4-hydroxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] verwendet wurden, wurden 80 mg 1,1'-Pentamethylenbis[2,4,5-Trimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] hergestellt. Farblose ölige Substanz.

PMR δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.5 - 2.7 (4H, m), 3.57 (6H, s), 3.60 (6H, s), 3.82 (6H, s), 3.83 (6H, s), 3.90 (6H, s), 5.07 (4H, s), 5.09 (4H, s).

Beispiel 80

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 58 beschriebenen ähnlich sind, außer 250 mg 2,4,5- Trimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-1-{5-[2,5-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt wurden, und oxidiert wurden, wurden 50 mg 2,3,5-Trimethoxy-6-[5-(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon hergestellt. Gelbe Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 69-70ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.3 - 1.7 (6H, m), 2.3 - 2.5 (4H, m), 3.81 (3H, s), 3.97 (3H, s), 3.99 (3H, s), 4.02 (3H, s), 4.05 (3H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 81

Bei Anwendung von Arbeitstechniken, die den in Beispiel 58 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 80 mg 1,1'- Pentamethylen-bis [2,4,5-Trimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] zur Entfernung der Methoxymethylgruppe verwendet und oxidiert wurden, wurden 10 mg 2,2'-Pentamethylen-bis(3,5,6-trimethoxy-1,4- benzochinon) hergestellt. Gelbe Nadeln.

Schmelzpunkt: 108-109ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.3 - 1.6 (6H, m), 2.3-2.5 (4H, m) , 3.97 (6H, s), 3.99 (6H, s), 4.02 (6H, s).

Beispiel 82

1,51 g 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 40 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,55 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben, und die gesamte Mischung wurde auf -78ºC in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. Danach wurden 2,41 ml -Butyllithium (1,6 M n-Hexanlösung) tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurde 0,25 ml Dimethylsulfid zu dem Reaktionsgemisch gegeben und über Nacht stehen gelassen. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, dann wurde der erhaltene Rückstand zweimal mit 100 ml Ethylacetat extrahiert, anschließend die Ethylacetatschicht zweimal mit 100 ml Wasser, und zweimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie gereinigt (Dicke 2 mm, Adsorbens: Merck Art 5717 Silica gel, Entwickler: 20% Ethylacetat-n-Hexan). Es wurden 572 mg 1-[2,5-dimethoxy- 3,6-bis (methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-4(methylthio)phenyl]pentan sowie 522 mg 2,2'Pentamethylen-bis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-5-(methylthio)benzol] erhalten.

(1) Die zuerst genannten Verbindung: Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.44 (3H, s), 2.58 - 2.78 (4H, m), 3.53 (3H, s), 3.58 (6H, s), 3.67 (3H, s), 3.80 (97, s), 3.83 (3H, s), 5.02 (2H, s), 5.08 (2H, s), 5.13 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.65 (1H, s).

(2) Die zuletzt genannte Verbindung: Farblose ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.4 - 1.7 (6H, m) 2.45 (6H, s), 2.67 (4H, t, J=7.3Hz) 3.58 (6H, s), 3.68 (6H, s), 3.81 (6H, s), 3.84 (6H, s), 5.09 (4H, s), 5.14 (4H, s).

Beispiel 83

(1) 308 mg (1,59 mM) 1,4-Dimethoxy-2,3,5,6- tetramethylbenzol wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 9 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 0,6 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst. Als nächstes wurden 0,29 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin (TMEDA) zugegeben, und das gesamte Gemisch wurde unter einer Argon-Atmosphäre auf -30ºC gekühlt. Dann wurden 1,2 ml (1,6 M Lösung) -Butyllithium tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 20 Minuten lang gerührt. Dann wurde eine Lösung, die durch Lösen von 689 mg (1,90 mM) 1,4-Dimethoxy-2-(4-Jodbutyl)-3,5,6-trimethylbenzol in 5 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran hergestellt worden war, zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde in 15 Stunden auf Raumtemperatur zurückgeführt. Nach Zugabe einer kleinen Wassermenge zu dem Reaktionsgemisch, wurde Tetrahydrofuran durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt. Der erhaltene Rückstand wurde in 30 ml Diethylether gelöst, und die organische Schicht wurde dreimal mit Wasser, dann einmal mit 10 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter reduziertem Druck konzentriert, wobei 750 mg eines Rohproduktes erhalten wurden. Dieses Rohprodukt wurde ohne vorherige Reinigung im nächsten Reaktionsschritt eingesetzt.

(2) 750 mg des in der oben genannten Reaktion (l) erhaltenen Rohproduktes wurden in 35 ml eines gemischten Lösungsmittels aus Acetonitril-Aceton (2:5) gelöst, als nächstes wurden 15 ml Wasser zugegeben und die Lösung wurde auf -20ºC gekühlt. Dazu wurde die Lösung, die durch Lösen von 1 g Ammoniumcernitrat in 5 ml Wasser erhalten wurde, zugegeben. Dann wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches schrittweise von -20ºC auf Raumtemperatur innerhalb von 2 Stunden bei Rühren erhöht. Ohne das Lösungsmittel zu entfernen, wurden 120 ml Ethylacetat zu dem Reaktionsgemisch gegeben. Die organische Schicht wurde dreimal mit 30 ml Wasser, dann einmal mit 30 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Ethylacetatlösung wurde bei reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Dünnschichtchromatographie (Adsorbens: "Silicagel 60", E. Merck A.G., Dicke: 1 mm, Entwickler: 5% Ethylacetat-Benzol) behandelt. Es wurden 43 mg 2,2'- Pentamethylenbis(3,5, 6-trimethyl-1,4-benzochinon) erhalten. Leicht gelbe pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 137,5-138ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.32-1.48 (6H, m), 2.01 (12H, s), 2.02 (6H, s), 2.39 - 2.55 (4H, m) 3.67 (3H, s), 3.82 (3H, s), 3.85 (3H, s), 5.12 (2H, s), 5.19 (2H, s), 6.78 (1H, s).

Beispiel 84

150 mg 1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-3- (methylthio)benzol wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 4 ml Toluol und 1 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,104 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin zugegeben, dann wurde die ganze Mischung auf -78ºC in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. 0,466 ml - Butylllithium (1,6 M n-Hexanlösung) wurden tropfenweise zugegeben und 30 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurden 8 ml einer Lösung, die 269 mg 1-(5-Jodopent-1-yl)- 2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)benzol in Toluol enthielt, tropfenweise zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt, dann wurden 30 ml Diethylether zugegeben, die organische Schicht wurde dreimal mit 20 ml Wasser, dann zweimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Diethyletherlösung wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie gereinigt (Dicke: 2 mm, Adsorbens: Merck Art 5717 Silicagel, Entwickler: 40% Ethylacetat-n-Hexan). Es wurden 120 mg 1-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl)-5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- (methylthio)phenyl)pentan in Form einer farblosen öligen Substanz erhalten.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): Die physikalischen Eigenschaften in dieser Verbindung waren die gleichen wie die für die in Beispiel 82 zuerst erhaltene Verbindung [Verbindung (1)], die durch das abweichende Verfahren hergestellt wurde, angegeben sind.

Beispiel 85

573 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl)-5- [2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- (methylthio)phenyl)pentan wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 5 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Isopropanol gelöst, dann wurden zu dieser Lösung 2 ml einer Lösung (Tetrahydrofuran:Isopropanol = 1:1), die 20% Chlorwasserstoff enthielt, zugegeben. Dieses Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden lang bei 65ºC auf einem Ölbad unter Argon-Atmosphäre gerührt. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurde etwas Benzol gegeben und das Ganze einer azeotropen Destillation unterworfen. Der Rückstand wurde in 10 ml Methanol gelöst, es wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben und dann wurde Sauerstoffgas 4 Stunden lang bei 60ºC in das Gemisch eingeleitet. Natriumhydrogencarbonat wurde durch Filtration entfernt und nach mehrmaligem Umkristallisieren aus Methanol wurden 204 mg 1-(2,5- Dimethoxy)-1,4-benzochinon-3-yl)-5-(2,5-dimethoxy)-6- methylthio-1,4-benzochinon-3-yl)pentan erhalten. Dunkle rötliche pulverige Kristalle.

Schmelzpunkt: 75-77ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.31 - 1,46 (6H, m), 2.40 (2H, t, J=7.3Hz), 2.43 (2H, t, J=7.3Hz), 2.50 (3H, s), 3.81 (3H, s), 4.00 (3H, s), 4.06 (3H, s), 4.08 (3H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 86

1,0 g 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-5-(methylthio)benzol] wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 10 ml Tetrahydrofuran und 10 ml Isopropanol gelöst, zu dieser Lösung wurden 2 ml einer 20 prozentigen Chlorwasserstoff-Lösung in Tetrahydrofuran:Isopropanol (= 1:1) gegeben. Dieses Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden lang bei 65ºC auf einem Ölbad unter einer Argonatmosphäre gerührt. Das Lösungsmittel wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurde etwas Benzol gegeben und das Ganze einer azeotropen Destillation unterworfen. Dann wurde der erhaltene Rückstand in 30 ml Methanol gelöst, ferner wurde eine kleine Menge Natriumhydrogencarbonat zugegeben, dann wurde das Gemisch 30 Minuten bei 60ºC gerührt. Das Natriumhydrogencarbonat wurde durch Filtration entfernt und nach mehrmaligem Umkristallisieren aus Methanol wurden 374 mg 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-5- methylthio-1,4-benzochinon) erhalten. Dunkel rötliche Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 64-65ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.3 - 1.5 (6H, m), 2.40 (4H, t, J=73Hz), 2.50 (6H, s), 4.00 (6H, s) 4.08 (6H, s).

Beispiel 87

998 mg 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus 30 ml Tetrahydrofuran und 30 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 1,03 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben, dann wurde diese Mischung auf -78ºC in einem Trockeneis-Aceton-Bad gekühlt. 4,56 ml -Butyllithium (1,6 M n-Hexanlösung) wurden tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 30 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurden 15 ml einer Lösung, die 1,22 g N- Bromsuccinimid enthielt, tropfenweise zugesetzt und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde zweimal mit 50 ml Diethylether extrahiert, und die Diethyletherschicht wurde zweimal mit 50 ml Wasser und zweimal mit 50 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Diethyletherlösung wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie (Dicke: 2 mm, Adsorbens: Merck 5717 Silicagel, Entwickler: 40% Ethylacetat- -Hexan) gereinigt. Es wurden 155 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]-5- [2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- bromphenyl]pentan sowie 22 mg 2,2'-Pentamethylenbis-[1,4- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-5-brombenzol] erhalten.

(1) Die zuerst genannte Verbindung:

Farblose Nadelkristalle

Schmelzpunkt: 86,5-87ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.55 - 2.75 (4H, m), 3.53 (3H, s), 3.58 (6H, s), 3.67 (3H, s), 3.80 (9H, s), 3.81 (3H, s), 5.02 (2H, 5.08 (2H, s), 5.13 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.65 (1H, s).

(2) Die zuletzt genannte Verbindung:

Farblose Nadelkristalle

Schmelzpunkt: 96-97ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.4 - 1.7 (6H, m), 2.65 (4H, t, J=7.3Hz), 3.58 (6H, s), 3.68, (6H, s), 3.807 (6H, s), 3.812 (6H, s), 5.09 (4H, s), 5.14 (4H, s).

Beispiel 88

1,53 g 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 40 ml Tetrahydrofuran und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,79 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin gegeben, dann wurde dieses Gemisch in einem Trockeneis- Aceton-Bad auf -78ºC gekühlt. Zu diesem Reaktionsgemisch wurden 3,49 ml -Butyllithium (1,6 M -Hexanlösung tropfenweise zugegeben und 30 Minuten gerührt. Als nächstes wurden 15 ml Tetrahydrofuranlösung, die 1,18 g N-Jodsuccinimid enthielt, tropfenweise zugefügt und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der erhaltene Rückstand wurde zweimal mit 100 ml Diethylether extrahiert, und die Diethyletherschicht wurde zweimal mit 100 ml Wasser gewaschen, und zweimal mit 100 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Der getrocknete Diethyletherextrakt wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand mittels separativer Dünnschichtchromatographie (Dicke 2 mm, Adsorbens: Merck 5717 Silicagel, Entwickler: Ethylacetat-Dichlormethan (1:9)) gereinigt. Es wurden 685 mg 1-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-4-Jodphenyl]pentan sowie 575 mg 2,2'- Pentamethylenbis [1,4-dimethoxy-3,6-bis (methoxymethoxy)-5- Jodbenzol] erhalten.

(1) Die zuerst genannte Verbindung:

Farblose Nadelkristalle

Schmelzpunkt: 79-80ºC

NMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.40 - 1.70 (6H, m), 2.65 (2H, t, J=7.2Hz) , 2.68 (2H, t, J=7.2Hz), 3.53 (3H, s) , 3.58 (6H, s), 3.69 (3H, s), 3.78 (6H, s) 3.789 (3H, s), 3.794 (3H, s), 5.02 (2H, 5), 5.07 (2H, s), 5.12 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.65 (1H, s)

(2) Die zuletzt genannte Verbindung:

Farblose Nadelkristalle

Schmelzpunkt: 110-112ºC

NMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.40 - 1.70 (6H, m), 2.65 (4H, t, J=7.3Hz), 3.58 (6H, s), 3.70 (6H, s), 3.79 (12H, s), 5.08 (4H, s), 5.13 (4H, s).

Beispiel 89

(1) 555 mg (0,95 mM) 2,2'-Pentamethylenbis{1,4-dimethoxy- 3,6-bis[(methoxymethoxy)benzol]} wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 22,2 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 4 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,16 ml N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin (TMEDA) gegeben. Dann wurde diese Lösung in einer Argonatmosphäre auf -78ºC gekühlt. 0,66 ml -Butyllithium (1,6 H Lösung) wurden tropfenweise zu dem Reaktionsgemisch gegeben und 20 Minuten gerührt.

Als nächstes wurden 0,10 ml (1,05 mM) Chlorameisensäureethylester zu dem Reaktionsgemisch gefügt, und bei -78ºC 2 Stunden lang gerührt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde innerhalb von 10 Stunden auf Raumtemperatur zurückgebracht. Es wurde eine kleine Menge an Wasser zu dem Reaktionsgemisch gegeben und Tetrahydrofuran wurde unter reduziertem Druck entfernt. Der erhaltene Rückstand wurde in 60 ml Diethylether gelöst, die organische Schicht wurde dreimal mit 20 ml Wasser, dann einmal mit 20 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, anschließend über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die Diethyletherlösung wurde konzentriert, wobei 557 mg Rohprodukt erhalten wurden. Dieses Rohprodukt wurde ohne vorherige Reinigung in dem nächsten Reaktionsschritt verwendet.

(2) 557 mg des oben genannten Rohproduktes wurden in 12 ml eines Lösungsmittelgemisches aus Ethanol- Tetrahydrofuran (1:1) gelöst, zu dieser Lösung wurden 1,2 ml eines Gemisches von Ethanol-Tetrahydrofuran (1:1), das 20% Chlorwasserstoff enthielt, in einer Argonatmosphäre bei Raumtemperatur gegeben. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde auf 60ºC erhöht und das ganze 2 Stunden gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 10 ml Benzol gegeben, und es wurde erneut unter reduziertem Druck behandelt, um Chlorwasserstoff zu entfernen. Der erhaltene Rückstand wurde in 15 ml Acetonitril gelöst, zu dieser Lösung wurden 1,5 ml einer Acetonitrillösung des Komplexes Cu&sub4;Cl&sub4;O&sub2;(CH&sub3;CN)&sub3; (welche durch Zugabe von 1 g Kupferchlorid zu 25 ml Acetonitril unter Einleitung von Sauerstoffgas hergestellt wurde) gefügt und das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten unter einem Sauerstoffgas-Strom gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, der erhaltene Rückstand wurde in 60 ml Ethylacetat gelöst, und die organische Schicht wurde dreimal mit 20 ml Wasser, dann einmal mit 20 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter reduziertem Druck konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie behandelt, wobei als Elutionsmittel Benzol-Hexan-Gemische verwendet wurden, in denen das Mischungsverhältnis von Benzol schrittweise von 5 auf 8% erhöht wurde. Es wurden 110 mg 2,5-Dimethoxy-3-Ethoxycarbonyl-6-[5-(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon erhalten. Rötliche ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.20 - 1.50 (6H, m), 1.38 (3H, t, J=7.2Hz), 2.31 - 2.47 (4H, m), 3.81 (3H, s), 4.05 (3H, s), 4.06 (6H, s), 4.38 (2H, q, J=7.2Hz) 5.73 (1H, s).

Beispiel 90

Durch Arbeitstechniken, die den in Beispiel 89 beschriebenen ähnlich sind, außer daß 1,2 g 1,4- Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-6-butyl-3-{5-[2,5- dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- (ethoxycarbonyl)phenyl]pentyl}benzol zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt wurden und oxidiert wurden, wurden 230 mg 2,5-Dimethoxy-3-butyl-6-[5-(2,5-dimethoxy- 6-ethoxycarbonyl-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4- benzochinon erhalten. Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCI&sub3;): 0.92 (3H, t, J=6.7Hz), 1.49 (3H, t, J=7.3Hz), 1.3 - 1.6 (10H, m) 2.3 - 2.5 (4H, m), 2.70 (2H, t, J=6.8Hz), 3.79 (3H, s) 3.84 (3H, s), 3.99 (6H, s), 4.46 (2H, q, J=7.3Hz).

Beispiel 91

3,083 g (5,28 mM) 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem Lösungsmittelgemisch von 65 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 10,8 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurden 3,7 ml N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin (TMEDA) gegeben, und die ganze Mischung wurde unter Argongas- Atmosphäre auf -78ºC gekühlt. 15,8 ml -Butyllithium (1,6 M Lösung) wurden zu dem Reaktionsgemisch getropft, und es wurde 90 Minuten gerührt. Als nächstes wurden 2,37 ml (24,9 mM) Chlorameisensäureethylester zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die gesamte Mischung 3 Stunden lang bei -78ºC gerührt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wurde innerhalb von 10 Stunden auf Raumtemperatur zurückgebracht, es wurde eine kleine Menge Wasser da zugegeben und Tetrahydrofuran wurde durch Verdampfung unter reduziertem Druck entfernt. Zu dem erhaltenen Rückstand wurden 200 ml 0,1 N-Salzsäure gegeben und es wurde dreimal mit 80 ml eines gemischten Lösungsmittels aus Diethylether-Benzol (1:1) extrahiert. Die organische Schicht wurde dreimal mit 50 ml Wasser gewaschen, als nächstes einmal mit 50 ml einer gesättigten wässrigen Natriumhydrogencarbonatlösung, dann einmal mit 50 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die organische Schicht wurde unter reduziertem Druck konzentriert, der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Chromatographie (Adsorbens: 170 g eines Gemisches aus "Wakogel C-200" mit Silicagel, hergestellt bei Mallinckrodt Inc., N.J., U.S.A.) behandelt, wobei mit Benzol eluiert wurde. Es wurden 2,0 g 2,2'-Pentamethylen-bis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-5-(ethoxycarbonyl)benzol] erhalten. Leicht gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.18 - 1.76 (6H, m), 1.38 (6H, t, J=7.5Hz), 2.67 (4H, brt, 3=8.4Hz), 3.32 (6H, s), 3.57 (6H, s), 3.80 (6H, 5), 3.82 (6H, s), 4.38 (4H, q, J=7.5Hz), 5.03 (4H, s), 5.07 (4H, s).

Beispiel 92

1,781 g (2,44 mM) 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)-5-ethoxycarbonylbenzol] wurden in 36 ml eines Lösungsmittelgemisches aus Ethanol- Tetrahydrofuran (1:1) gelöst, zu dieser Lösung wurden 5 ml eines Ethanol-Tetrahydrofuran (1: 1)- Lösungsmittelgemisches, das 20% Chlorwasserstoff enthielt, in einer Argongasatmosphäre gegeben, das Reaktionsgemisch wurde 2,5 Stunden bei 80ºC gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter einem reduzierten Druck entfernt, zu dem erhaltenen Rückstand wurden 30 ml Benzol gegeben, diese Mischung wurde erneut zur Entfernung von Chlorwasserstoff mit reduziertem Druck behandelt. Es wurden 1,762 g eines Rohproduktes erhalten, was dann in 70 ml Acetonitril gelöst wurde, zu dieser Lösung wurden 15 ml einer Acetonitrillösung des Komplexes Cu&sub4;Cl&sub4;O&sub2;(CH&sub3;CN)&sub3;, (welcher durch Zugabe von 1 g Kupferchlorid zu 25 ml Acetonitril unter Einleitung von Sauerstoffgas hergestellt worden war) gegeben, und die Reaktionsmischung wurde 30 Minuten unter einem Sauerstoffstrom gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, der erhaltene Rückstand wurde in 120 ml Ethylacetat gelöst, die organische Schicht wurde dreimal mit 40 ml Wasser, als nächstes einmal mit 40 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und bei reduziertem Druck konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Säulenchromatographie behandelt (Durchmesser: 3,2 cm, Adsorbens: "Wakogel C-300" 98 g), wobei mit einem Benzol- Ethylacetat (16:1) Lösungsmittelgemisch eluiert wurde. Es wurden 604 mg 6,6'-Pentamethylenbis(2,5-dimethoxy-3- ethoxycarbonyl-1,4-benzochinon) erhalten. Rötliche ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.10 - 1.50 (6H, m), 1.38 (6H, t, J=7.2Hz), 2.41 (4H, brt, J=7.8Hz), 4.05 (6H, s), 4.07 (6H, s), 4.38 (4H, q, J=7.2Hz).

Beispiel 93

1,169 g (2,00 mM) 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy- 3,6-bis(methoxymethoxy)benzol] wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran und 5 ml Hexamethylphosphorsäuretriamid gelöst, zu dieser Lösung wurde 0,35 ml N,N,N',N'- Tetramethylethylendiamin (TMEDA) gegeben, und die gesamte Mischung wurde in einer Argongas-Atmosphäre auf -78ºC gekühlt. Dann wurden 1,5 ml -Butyllithium (1,6 M Lösung) zu dem Reaktionsgemisch getropft und 20 Minuten lang gerührt. Als nächstes wurden 10 ml einer Lösung, die durch Lösen von 321 mg (2,40 mM) N-Chlorsuccinimid in 10 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran hergestellt wurde, zu dem Reaktionsgemisch gegeben, dann wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches von -78ºC schrittweise in einem Zeitraum von 7 Stunden auf Raumtemperatur erhöht, dann wurde eine geringe Menge Wasser zugefügt und Tetrahydrofuran wurde unter reduziertem Druck entfernt. Der erhaltene Rückstand wurde in 60 ml Diethylether gelöst, und die organische Schicht wurde dreimal mit 20 ml Wasser, dann einmal mit einer gesättigten wässrigen Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen und außerdem einmal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann unter reduziertem Druck konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Dünnschichtchromatographie behandelt (Adsorbens: Silicagel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;, E. Merck A.G., Dicke: 2 mm, Entwickler: 30% Ethylacetat-n-Hexan). Es wurden 311 mg 1- [2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4-chlorphenyl]-5- [2,5-dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)phenyl]pentan und 145 mg 2,2'-Pentamethylen-bis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-5-chlorbenzol] erhalten.

(1) Die zuerst genannte Verbindung:

1-[2,5-Dimethoxy-3,6-bis(methoxymethoxy)-4- chlorphenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentan Leicht gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.40 - 1.70 (6H, m) 2.55 - 2.78 (4H, m), 3.53 (3H, s), 3.57 (6H, s), 3.65 (3H, s), 3.79 (3H, s), 3.80 (6H, s), 3.82 (3H, s), 5.02 (2H, s), 5.08 (2H, s), 5.13 (2H, s), 5.18 (2H, s), 6.65 (1H, s).

(2) Die zuletzt genannte Verbindung:

2,2'-Pentamethylen-bis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-5-chlorbenzol]. Leicht gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.41 - 1.67 (6H, m) , 2.58 - 2.70 (4H, m), 3.58 (6H, s), 3.66 (6H, s), 3.81 (6H, s), 3.83 (6H, s), 5.09 (4H, s), 5.14 (4H, s).

Beispiel 94

219 mg (0,35 mM) 1-[2,5-Dimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)-4-chlorphenyl]-5-[2,5-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentan wurden in 5 ml eines Ethanol-Tetrahydrofuran (1:1)-Lösungsmittelgemisches gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,5 ml eines gemischten Lösungsmittels aus Ethanol-Tetrahydrofuran (1:1), das 20% Chlorwasserstoff enthielt, in einer Argongas-Atmosphäre bei Raumtemperatur gegeben, dann wurde das Reaktionsgemisch 2 Stunden bei 60ºC gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, zu dem Rückstand wurden 5 ml Benzol gegeben und das Gemisch wurde erneut bei reduziertem Druck behandelt, um Chlorwasserstoff zu entfernen. Der erhaltene Rückstand wurde in 20 ml Acetonitril gelöst, ferner wurden 1,5 ml einer Acetonitrillösung des von Cu&sub4;Cl&sub4;O&sub2;(CH&sub3;CH)&sub3;- Komplexes (der durch Zugabe von 1 g Kupferchlorid zu 25 ml Acetonitril unter Einleitung von Sauerstoffgas hergestellt wurde) zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 1 Stunde im Sauerstoffgas-Strom gerührt. Das Lösungsmittel wurde bei reduziertem Druck entfernt, der erhaltene Rückstand wurde in 30 ml Ethylacetat gelöst, dann wurde die organische Phase dreimal mit 10 ml Wasser, dann einmal mit 10 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet dann unter reduziertem Druck konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel- Dünnschichtchromatographie behandelt (Adsorbens: Silicagel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;, E. Merck A.G., Dicke: 1 mm, Entwickler: 50% Ethylacetat-n-Hexan) behandelt, wobei 107 mg 2,5-Dimethoxy-3-chlor-6-[5-(2,5-dimethoxy-1,4- benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon erhalten wurden. Orange pulverige Substanz.

Schmelzpunkt: 44,8-46ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.20 - 1.64 (6H, m), 2.28 - 2.50 (4H, m) , 3.81 (3H, s), 4.05 (3H, s), 4.06 (3H, s), 4.21 (3H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 95

145 mg (0,22 mM) 2,2'-Pentamethylenbis[1,4-dimethoxy-3,6- bis(methoxymethoxy)-5-chlorbenzol] wurden in einem gemischten Lösungsmittel aus Ethanol-Tetrahydrofuran (1:1) gelöst, zu dieser Lösung wurden 0,5 ml einer Ethanol-Tetrahydrofuran (1:1)-Mischung, die 20% Chlorwasserstoff enthielt, unter einer Argongasatmosphäre bei Raumtemperatur gegeben, dann wurde die Reaktionsmischung 2 Stunden bei 80ºC gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, dann wurden zu dem Rückstand 5 ml Benzol gegeben, und dieses Gemisch wurde erneut unter reduziertem Druck behandelt, um Chlorwasserstoff zu entfernen. Der erhaltene Rückstand wurde in 20 ml Acetonitril gelöst, ferner wurden 1,5 ml einer Acetonitril-Lösung des Cu&sub4;Cl&sub4;O&sub2;(CH&sub3;CN)&sub3;-Komplexes (welcher durch Zugabe von 1 g Kupferchlorid zu 25 ml Acetonitril in einem Sauerstoffgas-Strom hergestellt wurde) zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten unter Einleitung von Sauerstoffgas gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt, der erhaltene Rückstand in 30 ml Ethylacetat gelöst, die organische Schicht wurde dreimal mit 10 ml Wasser, dann einmal mit 10 ml einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und bei reduziertem Druck konzentriert. Der erhaltene Rückstand wurde mittels Silicagel-Dünnschichtchromatographie behandelt (Adsorbens: "Silicagel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;", E. Merck A.G., Dicke: 1 mm, Entwickler: 30% Ethylacetat-Hexan). Es wurden 67 mg 6,6' -Pentamethylen (2, 5-dimethoxy-3-chlor-1, 4-benzochinon) erhalten. Orange Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 79,8-80,0ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.28 - 1.50 (6H, m), 2.32 - 2.48 (4H, m), 4.06 (6H, s), 4.21 (6H, s).

Beispiel 96

390 mg 1-(2-Hydroxyethyl)-2,5-dimethoxy-3,6- bis (methoxymethoxy)-4-{5-[3, 6-dimethoxy-2,5- bis(methoxymethoxy)phenyl]pentyl}benzol, die in Beispiel 39 hergestellt wurden, wurden zur Entfernung der Methoxymethylgruppe behandelt und oxidiert, wobei Arbeitstechniken angewendet wurden, die den in Beispiel 123 beschriebenen ähnlich waren. Es wurden 92 mg 2,5- Dimethoxy-3-(2-hydroxyethyl)-6-[5-(2,5-dimethoxy-1,4- benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon erhalten. Orange Nadelkristalle.

Schmelzpunkt: 86-87ºC

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.3 - 1.5 (6H, m), 2.40 (2H, t, J=7.3Hz), 2.43 (2H, t, J=7.3Hz), 2.72 (2H, t, J=6.5Hz), 3.73 (2H, t, J=6.5Hz), 3.80 (3H, s), 4.00 (3H, s), 4.04 (3H, s), 4.06 (3H, s), 5.73 (1H, s).

Beispiel 97

320 mg 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon) gelöst in 7 ml Methanol, wurden mit 2N- Natriumhydroxid behandelt und dann 30 Minuten lang auf etwa 90ºC erwärmt. Nach dem Abkühlen wurde die Lösung mit 6N-Salzsäure auf pH 3 eingestellt und mit einem Lösungsmittelgemisch aus 150 ml Ethylacetat-Ethylether (1:1) extrahiert. Die organische Schicht wurde zweimal mit Wasser und zweimal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und anschließend unter reduziertem Druck konzentriert, wobei 203 mg 2,2'- Pentamethylen-bis(3,6-dihydroxy-1,4-benzochinon) erhalten wurden. Gelbe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (d&sub6;-DMSO): 1.2 - 1.5 (6H, m), 2.27 (4H, t, J=7.0Hz) 5.78 (2H, s), 10.9 - 11.4 (4H, br).

Beispiel 98

200 mg 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dihydroxy-1,4- benzochinon), die in dem beschriebenen Beispiel 97 hergestellt wurden, wurden in 7 ml Tetrahydrofuran suspendiert und dazu wurden 5,1 ml Acetylchlorid und 6,8 ml Triethylamin gegeben. Nachdem bei Raumtemperatur über Nacht gerührt worden war, wurde das Reaktionsgemisch in 50 ml Eiswasser gegossen und mit 100 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde zweimal mit Wasser und zweimal mit einer wässrigen gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter reduziertem Druck konzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie (Adsorbens: Silica gel 60 F&sub2;&sub5;&sub4;, E. Merck A.G., Lösungsmittel: 5% Ethylacetat- Dichlormethan) gereinigt, wobei 151 mg 2,2'- Pentamethylenbis(3,6-diacetoxy-1,4-benzochinon) erhalten wurden. Gelbe pulverige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;): 1.2 - 1.6 (6H, m) , 2.34 (6H, s), 2.36 (6H, s), 2.42 (4H, t, J=6.7Hz), 6.55 (2H, s).

Beispiel 99

Durch Anwendung von Arbeitstechniken, die denen in Beispiel 98 ähnlich waren, außer daß 7 mg 2,2'- Pentamethylenbis(3-hydroxy-6-methoxy-1,4-benzochinon) anstelle von 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dihydroxy-1,4- benzochinon) verwendet wurden, wurden 4 mg 2,2'- Pentamethylenbis(3-acetoxy-6-methoxy-1,4-benzochinon) erhalten. Gelbe ölige Substanz.

PMR, δ ppm (CDCl&sub3;) : 1.2 - 1.5 (6H, m), 2.36 (6H, s), 2.41 (4H, t, J=7.4Hz), 3.84 (6H, s), 5.89 (2H, s).

PHARMAKOLOGISCHETESTS

Die Ergebnisse von pharmakologischen Tests mit den vorliegenden 1,4-Benzochinon-Derivaten und Benzol- Derivaten sind unten dargestellt. Die in den Tests verwendeten Testverbindungen sind folgende:

Testverbindung

Nr. 1. 1,16-bis(5-Methoxy-2-hydroxy-1,4-benzochinon-3-yl)- 8,9-epoxyhexadecan

2. 1,16-(2,5-Dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-8,9- epoxyhexadecan.

3. 1-(2-Hydroxy-5-methoxy-1,4-benzochinon-3-yl)16-(4- methyl-3,5-dihydroxyphenyl)- -8-hexadecen.

4. 1-(2-Hydroxy-5-methoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-16- (3,5-dihydroxyphenyl)- -8-hexadecen.

5. 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

6. 2,2'-Hexamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon).

7. 2,2'-Heptamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

8. 2,2'-Octamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon).

9. 2,2'-Nonamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon).

10. 2,2'-Decamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon).

11. 2,2'-Dodecamethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

12. 2,2'-(6-Dodecynylen)bis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

13. 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-5-methyl-1,4- benzochinon).

14. 2,5-Dimethoxy-3-methyl-6-[5-(2,5-dimethoxy-1,4- benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon.

15. 5,5'-Pentamethylenbis[2-(2-hydroxyethyl)-3,6- dimethoxy-1,4-benzochinon].

16. 2,2'-(10-Eicosynylen)bis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

17. 2,2'-Tetramethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

18. 2-(3,6-Dimethoxy-1,4-benzochinon-2-yl)ethyl 3-(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon-2-yl)propylether.

19. 2,2'-Trimethylenbis(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon).

20. Bis[(3,6-dimethoxy-1,4-benzochinon-2- yl)propyl]disulfid.

21. Bis[(3,6dimethoxy-1,4-benzochinon-2-yl)pentyl]- sulfid.

22. 1,5-bis[1,4-Dimethoxy-2,5-bis(methoxymethoxy)-phen- 3-yl]pentan.

23. 1,5-bis[1,4-Diacetoxy-2,5-(dimethoxy)phen-3-yl]pentan.

24. 3-Butyl-1,2,5-dimethoxy-6-[5-(2,5-dimethoxy-1,4- benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon.

25. 2,5-Dimethoxy-3-(4-nonynyl)-6-[5-(2,5-dimethoxy- 1, 4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon.

26. 2,5-Dimethoxy-3-(2-hydroxyethyl)-6-[5-(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4- benzochinon.

27. 2,5-Dimethoxy-3,6-bis[5-(2,5-dimethoxy-1,4- benzochinon-3-yl)enthyl]-1,4-benzochinon.

28. 2,2'-Trimethylendioxybis(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon).

29. 1-(2,5-Dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-5-(2,5- dimethoxy-3-methylthio-1,4-benzochinon-6-yl)pentan.

30. 1-(2,5-Dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-5-(2,5- dimethoxy-3-ethoxycarbonyl-1,4-benzochinon-6- yl)pentan.

31. 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-5-methylthio- 1,4-benzochinon).

32. 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-dimethoxy-5- ethoxycarbonyl-1,4-benzochinon).

33. 1-(2,5-Dimethoxy-3-butyl-1,4-benzochinon-6-yl)- [2, 5-dimethoxy-3-(2-hydroxyethyl)-1,4-benzochinon- 6-yl]pentan.

34. 1-(2,3,5-Trimethoxy-1,4-benzochinon-6-yl)-5-[2,5- dimethoxy-3-(2-hydroxyethyl)-1,4-benzochinon-6- yl]pentan.

35. 1-(2,5-Dimethoxy-3-methylthio-1,4-benzochinon-6- yl)-5-[2,5-dimethoxy-3-(2-hydroxyethyl)-1,4- benzochinon-6-yl]pentan.

36. 1-(2,5-Dimethoxy-3-ethoxycarbonyl-1,4-benzochinon- 6-yl)-5-[2,5-dimethoxy-3-(2-hydroxyethyl)-1,4- benzochinon-6-yl]pentan.

37. 2,2'-Pentamethylenbis(3-hydroxy-6-methoxy-1,4- benzochinon).

38. 2,2'-Pentamethylenbis(3,6-diamino-1,4-benzochinon).

39. 2,3,5-Trimethoxy-6-[5-(2,5-dimethoxy-1,4- benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon.

40. 2,2'-Pentamethylenbis(3,5,6-trimethoxy-1,4- benzochinon).

41. 2,2'-Pentamethylenbis(3,5,6-trimethyl-1,4- benzochinon).

Pharmakologischer Test 1

Die hemmende Wirkung der vorliegenden Verbindungen auf 5- Lipoxygenase wurde gemäß einem Verfahren gemäß den in J. Biol. Chem., Vol. 256, Seiten 4156-4159, (1981), ebenso Vol. 258, Seiten 5754-5758 (1983) beschriebenen Arbeitstechniken bestimmt.

(1) Herstellung der Testzellen

Einem Meerschweinchen-(Hartley)-Rasse (500-650 g Körpergewicht) wurde intraperitoneal eine 2prozentige Caseinlösung verabreicht, und zwar in einer Menge von 3/50 des Volumens des Körpergewichtes. 14 Stunden nach der Verabreichung wurde das Tier durch Verbluten getötet, die peritoneale Höhle wurde mit Dulbecco's Phosphatgepufferter Salzlösung (PBS), die 3U/ml Heparin enthielt, gewaschen, und das Zell-Exsudat wurde gesammelt. Die Probe der Zellen wurde zweimal mit 50 ml Dulbecco's PBS (-) gewaschen, dann wurden die Zellen in Dulbecco's PBS (-), das 1 mM Calciumchlorid und 5,5 mM Glucose enthielt, suspendiert, um so eine Suspension mit der Konzentration von 2,5·10&sup7; Zellen/pro ml herzustellen.

(2) Enzymatische Reaktion

Zu 0,2 ml der oben genannten Zellsuspension wurden 10&supmin;&sup5; M Indomethacin gegeben, das Ganze bei 30ºC für 2 Minuten inkubiert. Jede der geeigneten Konzentrationen der Testverbindungen wurden zu der Suspension gegeben und diese weitere 2 Stunden inkubiert. Als nächstes wurden 10 uM Ionophore A23187 (hergestellt von Calbiochem-Behring, San Diego, California, U.S.A.) zu der Suspension gegeben, ferner 10 uM ¹&sup4;C-Arachidonsäure (hergestellt durch Amersham Japan, Ltd., Tokyo, Japan); und die Reaktion wurde gestartet. 3 Minuten nach Beginn der Reaktion wurden 0,1 ml einer 0,2 M Zitronensäure zugegeben um die Reaktion zu beenden. 1,2 ml Ethylacetat wurden zu dem Reaktionsgemisch gefügt und 5 Minuten geschüttelt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 3000 Upm für 5 Minuten zentrifugiert, um so die organische Schicht von der wässrigen Schicht zu trennen. 1 ml der organischen Schicht (die obere Schicht) wurde beim Passieren einer Mini-Säule, die mit wasserfreiem Natriumsulfat gefüllt war, dehydratisiert. Die dehydratisierte organische Schicht wurde unter einem Stickstoffgas-Strom getrocknet. Der erhaltene Rückstand wurde in 60 uLiter Ethylacetat gelöst und die gesamte Menge der Ethylacetatlösung wurde auf Dünnschichtchromatographie (TCL)-Platte (Art. 11845, hergestellt von E. Merck A.G.) getüpfelt. Die TCL wurde mit einem Lösungsmittelgemisch von Diethylether : Petrolether : Essigsäure (50 : 50 : 1 Volumen/Volumen) ausgeführt. Dann wurden die radioaktiven Metaboliten auf der Platte unter Verwendung von "Ultrafilm ³H" (Handelsmarke für einen Röntgenstrahl-Film, hergestellt von LKB Co.) nachgewiesen. Jede Fraktion, die den Metaboliten entsprach, wurde in ein Szintillationsgefäßt gekratzt und es wurden 5 ml "scintilator ACS-II" (hergestellt durch Amersham Japan, Ltd.) zugegeben, dann wurde die Radioaktivität mittels eines Flüssigkeits- Szintillationszählers gemessen.

Die Hemmung der 5-Lipoxygenase-Aktivität wurde als Hemmungsrate (%) für die Umwandlung der Arachidonsäure in einen Metaboliten [5-Hydroxy-eicosatetraensäure (5-HETE)] von Arachidonsäure angegeben. IC50 von Nordihydroguaiaretsäure (NDGA) betrug in diesem Reaktionssystem 1 bis 2 uM.

Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1 aufgeführt.

Tabelle 1
Konzentration Test-Verbindung Nr.

Pharmakologischer Test 2

Es wurden die hemmenden Aktivitäten der vorliegenden Verbindungen auf die Freisetzung von SRS-A und Histamin bestimmt.

Ein männliches Meerschweinchen (Hartley-Rasse) (Körpergewicht: etwa 300 g) wurde nach einem Verfahren gemäß P. Anderson: Int. Archs. Allergey appln. Immunol., Vol. 64, Seiten 249-258 (1981) sensibilisiert. Danach wurden dem Meerschweinchen 30 mg/kg Cyclophosphamid intraperitoneal verabreicht, und 2 Tage später wurden 1 Mikrogramm Ovalbumin (hergestellt durch Sigma Chemical Co., St. Louis, Mo. U.S.A.) zusammen mit 10 mg Aluminiumhydroxidgel intraperitoneal verabreicht, um so das Tier zu sensibilisieren.

50 Tage nach der Sensibilisierung wurde das Tier durch Ausbluten getötet und die Lunge wurde aus dem Tier isoliert, mit 20 ml Tyrode's Lösung durchtränkt und dann in eine eisgekühlte Tyrode's Lösung getaucht. Das Lungenparenchym wurde unter Verwendung eines Gewebezerkleinerers vom Typ McIlwain geschnitten, um es in Lungenfragmente von 2 mm zu schneiden. Die Fragmente wurden mit Tyrode's Lösung gewaschen. 400 mg Lungenfragmente wurden in 3,6 ml Tyrode's Lösung suspendiert, und diese Suspension wurde bei 37ºC für 5 Minuten vorinkubiert. Dann wurden 4 Mikroliter Dimethylsulfoxidlösung der Testverbindung, im Fall der Kontrollprobe 4 Mikroliter Dimethylsulfoxid alleine, zu der Suspension gegeben. 5 Minuten später wurde 0,4 ml einer Ovalbumin-Lösung, die 100 Mikrogramm/ml enthielt, zugegeben, um so SRS-A freizusetzen, für 10 Minuten. Die Suspension wurde eisgekühlt und durch Gaze filtriert. Das Filtrat wurde mit 2000 Upm 10 Minuten zentrifugiert und das Überstehende wurde gesammelt. Das Überstehende wurde in gefrorenem Zustand bei -80ºC bis zur Durchführung des Bio-Versuches gelagert.

Die in dem Überstehenden enthaltenen Mengen an SRS-A und Histamin wurden durch einen Bioversuch unter Verwendung des Krummdarms (Ileum) von Meerschweinchen bestimmt.

Ein Stück des Krummdarms (2-3 cm Länge), das 15-25 cm vom öffnenden Teil des Ileocecums lag, wurde von einem männlichen Meerschweinchen (Hartley-Rasse) (Körpergewicht: 400-600 g), welches 24 Stunden gehungert hatte, isoliert. Das Stück Krummdarm wurde senkrecht in eine Magnus-Röhre, welche mit 10 ml einer Tyrode's Lösung, die 10&supmin;&sup7; M Atropinsulfat enthielt, gefüllt war, unter Luftstrom gehängt. Die isotonische Kontraktion des Krummdarmstückes wurde bei 0,5g-Belastung unter Verwendung eines isotonischen Transducers "TD-112S" (hergestellt bei Nihon Koden Co., Ltd.) gemessen. Die Messungen wurden durchgeführt, nachdem die Reaktion des Ileum-Stückes auf Histamin konstant war. Bioversuche auf Histamin wurden unter Verwendung des Kontraktionswertes, der sich 30 Sekunden nach Zugabe des Überstehenden zeigte, gemessen. Bioversuche auf SRS-A wurden unter Verwendung des Kontraktionswertes, der sich 2 Minuten nach Zugabe des Überstehenden in Gegenwart von 10&supmin;&sup6; M Pyrilamin (hergestellt von Sigma Chemical Co.) zeigte, gemessen und mit der Standardkurve von rohem SRS-A, das aus den Lungenfragmenten freigesetzt wurde, verglichen. Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen 2A und 2B angegeben.

Tabelle 2A
Testverbindung Nr. Dosis Hemmungs-Verhältnis Histamin SRS-A
Tabelle 2A (Fortsetzung)
Testverbindung Nr. Dosis Hemmungs-Verhältnis Histamin SRS-A
Tabelle 2B
Test-Verbindung Nr. Hemmende Aktivitäten auf SRS-A NDGA(*)
Tabelle 2B (Fortsetzung)
Test-Verbindung Nr. Hemmende Aktivitäten auf SRS-A NDGA(*) Anmerkung: (*) Die hemmenden Aktivitäten auf NDGA bei 30 uM wurden bei jeder der Testverbindungen durchgeführt.

Pharmakologischer Test 3

SRS-A und Histamin freisetzender Hemmungstest zur Anaphylaxis in abdominaler Höhle von Ratten.

Männliche oder weibliche Ratten (Sprague-Dawley-Rasse, geliefert von Charles River, Japan Ltd., Tokyo) mit einem Alter von 6-7 Wochen wurden als Testtiere verwendet. Die Testtiere wurden in Abhängigkeit von ihrem Körpergewicht in Gruppen mit je 6 Tieren eingeteilt. Die Tiere ließ man über Nacht hungern. Der Test wurde nach einem Verfahren gemäß P.T. Orange et al.: "J. Immunol., Vol. 105", Seiten 1087-1095 (1970) durchgeführt.

1 ml von jeweils zweifach verdünntem Anti-Ovalbumin- Rattenserum wurde jedem Testtier intraperitoneal injiziert, um so die Ratte zu sensibilisieren. 2 Stunden nach der Sensibilisierung wurden 5 ml Tyrode's Lösung, die 2 mg Ovalbumin und 250 Mikrogramm Natriumheparin enthielt, dem Testtier intraperitoneal verabreicht, um Anaphylaxis zu bewirken. 5 Minuten später wurde das Testtier durch einen Schlag auf den Kopf niedergeschlagen und durch einen Hackenschnitt ausbluten und sterben gelassen. Weitere 5 Minuten später wurde die abdominale Flüssigkeit aus der Öffnung des Abdomens gesammelt. Die zentrifugierte Flüssigkeit wurde bei 4ºC zentrifugiert, zunächst bei 800 Upm, dann bei 2500 Upm. Das Überstehende wurde gesammelt und bei -80ºC bis zur Durchführung des Bioversuches gelagert. Die Testverbindung wurde in einer 5 prozentigen wässrigen Lösung von Gummi arabicum suspendiert und in einem Volumen von 5 ml/kg 3 Stunden bevor die Anaphylaxis bewirkt wurde, verabreicht.

Für den Kontrolltest wurde eine 5 prozentige wässrige Lösung von Gummi arabicum alleine verabreicht.

Die Menge an SRS-A und Histamin, die in der gesammelten abdominalen Flüssigkeit enthalten waren, wurden durch ein Verfahren, das dem im pharmakologischen Test-2 verwendeten, ähnlich ist, gemessen.

Die Bio-Untersuchung der gesammelten abdominalen Flüssigkeit wurde unter Verwendung von Meerschwein-Ileum, der mit Atropin behandelt war, durchgeführt. So wurde ein Stück des Krummdarms (2-3 cm Länge) das 15-25 cm vom öffnenden Teil des Ileocecums lag, aus einem Meerschwein, das über Nacht gehungert hatte, isoliert. Der Teil des Krummdarmes wurde vertikal in ein Organbad, das mit 10 ml Tyrode's-Lösung, die 10&supmin;&sup7; M Atropinsulfat enthielt, gefüllt war unter Luftstrom gehängt. Die isotonische Kontraktion des Krummdarmstückes wurde bei 0,5 g Belastung gemessen, wobei ein isotonischer Transducer "TD-112S" (hergestellt von Nihon Koden Co., Ltd.) verwendet wurde. Die Messungen wurden mit einem Tintenschreiber-Aufzeichnungsgerät aufgezeichnet.

Nach Stabilisierung der durch Histamin hervorgerufenen Kontraktionsreaktion wurde die Histaminmenge quantitativ gemessen, indem die Kontraktion des Krummdarmstückes, die sich innerhalb von 30 Sekunden nach Zugabe von 0,05-0,4 ml abdominaler Flüssigkeit zeigte, beobachtet wurde.

Die Menge an SRS-A wurde unter Verwendung des Kontraktionswertes, der sich nach Zugabe von 0,2-0,5 ml der gesammelten Flüssigkeit in Anwesenheit von 10&supmin;&sup7; M Pyrilamin (Antihistamin-Agenz) zeigte, gemessen, wobei der Kontraktionswert als die durch 5 ng Histamin verursachte Kontraktionsaktivität berechnet wird.

Das in diesem Test verwendete Antiovalbumin-Serum wurde hergestellt indem Ratten der Rasse SD im Alter von 8 Wochen 1 mg Ovalbumin intramuskulär injiziert wurde, dann zweimal 10¹&sup0; Zellen von toten Bordetella pertussis intraperitoneal injiziert worden waren und 14 Tage nach der Injektion gesammelt wurde. Dieses Serum zeigt bei einer 48 Stunden-PCA-Reaktion 256-fachen Titer und bei einer Erwärmung für 2 Stunden auf 56ºC einen auf das vierfache reduzierten Titer.

Die Ergebnisse der Hemmrate (%) von Histamin und SRS-A sind in der folgenden Tabelle 3 aufgeführt.

Tabelle 3
Testverbindung Nr. Dosis (mg/kg) Hemmungsrate (%) Histamin SRS-A

Beispiele für die Herstellung von pharmazeutischen Zusammensetzungen:

Herstellung von Tabletten - 1

Verbindung aus Beispiel 3: 10 mg

1,16-bis(5-Methoxy-2-hydroxy-1,4- benzochinon-3-yl)-8,9-epoxy-hexadecan

Stärke 127 mg

Magensiumstearat 18 mg

Lactose 45 mg

200 mg

Die Herstellung erfolgte mittels eines herkömmlichen Verfahrens, wobei jede Tablette die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Tabletten - 2

Verbindung aus Beispiel 41: 20 mg

2,2' -Pentamethylenbis(3,6- dimethoxy-1,4-benzochinon)

Stärke 130 mg

Magnesiumstearat 10 mg

Lactose 40 mg

200 mg

Die Tabletten wurden unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens hergestellt, wobei jede Tablette die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Tabletten - 3

Verbindung aus Beisiel 43: 10 mg

2,2'-Heptamethylenbis(3,6- dimethoxy-1, 4-benzochinon)

Stärke 127 mg

Magnesiumstearat 18 mg

Lactose 45 mg

200 mg

Die Tabletten wurden unter Anwendung herkömmlicher Verfahren hergestellt, wobei jede Tablette die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Tabletten - 4

Verbindung von Beispiel 48: 10 mg

2,2'-(6-Dodecynylen)bis(3,6- dimethoxy)-1,4-benzochinon

Stärke 127 mg

Magnesiumstearat 18 mg

Lactose 45 mg

200 mg

Die Tabletten wurden unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens hergestellt, wobei jede Tablette die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Tabletten - 5

Verbindung aus Beispiel 58: 10 mg

2,2'-Tetramethylenbis(3,6- dimethoxy-1,4-benzochinon)

Stärke 127 mg

Magnesiumstearat 18 mg

Lactose 45 mg

200 mg

Die Tabletten unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens hergestellt, wobei jede Tablette die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Aerosol - 1

Verbindung aus Beispiel 50: 1,0 g

2,2'-Pentamethylenbis(3,6- dimethoxy-5-methyl-1,4-benzochinon

Sorbitanmonosesquilat 3,0 g

Freon 11 1,5 g

Freon 12 3.5 g

9,0 g

Die Aerosole wurden durch ein herkömmliches Verfahren hergestellt, wobei jede Flasche die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Aerosol - 2

Verbindung aus Beispiel 51: 1,0 g 2,5-Dimethoxy-3-methyl-6-[5-(2,5- dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentyl]-1,4-benzochinon

Ölsäure 3,0 g

Freon 11 1,25 g

Freon 12 2,5 g

Freon 114 1.25 g

9,0 g

Die Aerosole wurden unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens hergestellt, wobei jede Flasche die obenstehende Formulation enthielt.

Herstellung von Aerosol - 3

Verbindung aus Beispiel 59: 1,0 g

2- (3, 6-Dimethoxy-1,4-benzochinon- 2-yl)ethyl-3-(3,6-dimethoxy-1,4- benzochinon-2-yl)propylether

Sorbitanmonosesquilat 3,0 g

Freon 11 1,5 g

Freon 12

9,0 g

Die Aerosole wurden unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens hergestellt, wobei jeder Zylinder die obenstehende Formulation enthielt.


Anspruch[de]

1. Verbindungen, dargestellt durch (1) die allgemeine Formel

worin

R¹ eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxyl- oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist; R² ein Wasserstoffatom, eine Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-niedrigere Alkylgruppe ist; R³ eine Hydroxylgruppe, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist; A und D jeweils eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen sind, die Heteroatome, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Sauerstoffatom, einem Schwefelatom oder einer Gruppe der Formel -S-S- in der Alkylenkette, haben oder nicht haben kann; B eine Gruppe der Formel

-CH=CH-,

-C C- oder -CH(OH)-CH(OH)- ist;

l und m jeweils Null oder 1 sind;

und E eine Gruppe der Formel

((worin R&sup4; eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist; R&sup5; ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxy-niedrigere Alkyl-Gruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7;(worin G eine niedrigere Alkylengruppe ist; und R&sup7; eine niedrigere Alkylgruppe ist); oder eine Gruppe der Formel

(worin L eine niedrigere Alkylengruppe ist; und R&sup8; und R&sup9; jeweils eine niedrigere Alkoxygruppe sind); R&sup6; eine niedrigere Alkylgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine niedrigere Alkanoyloxygruppe ist)) oder eine Gruppe der Formel

(worin R¹&sup0; ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist), ist,

und wenn l gleich Null ist, dann können entweder eine oder beide Alkylengruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome haben und durch die Symbole A und D dargestellt sind, ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatome in der Alkylenkette haben; vorausgesetzt, daß wenn E eine Gruppe der Formel

ist, dann A bzw. D eine Heptamethylengruppe ist, l und m jeweils 1 sind, B eine Gruppe der Formel -CH=CH-, R¹ eine Methoxygruppe, R² ein Wasserstoffatom und R³ eine Hydroxylgruppe ist;

darüber hinaus ist, wenn m gleich 1 ist, l dann gleich Null oder 1, und wenn m gleich Null ist, dann l gleich Null,

vorausgesetzt, daß

(i) (a) wenn l gleich Null und m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome dann in den Alkylengruppen von A und D 3 bis 12 ist; (b) wenn R¹, R² und R³ gleichzeitig Methylengruppen sind, E eine Gruppe der Formel

worin R&sup4;, R&sup5; und R&sup6; gleichzeitig Methylgruppen sind) ist, l gleich Null ist, m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome dann in den Alkylengruppen A und B nicht 3 sein soll,

(ii) wenn B eine Gruppe der Formel -C C- ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; keine niedrigeren Alkoxygruppen sein,

(b) sollen R&sub2;, R&sub3;, R&sup5; und R&sup6; keine Wasserstoffatome sein,

ferner

(c) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein;

(iii) wenn B eine Gruppe der Formel -CH=CH- ist, und E keine Gruppe der Formel

ist dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe sein und im Fall, daß entweder R¹ oder R&sup4; eine niedrigere Alkoxygruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkoxygruppe, Hydroxylgruppe oder niedrigere Alkanoyloxygruppe sein,

(b) soll, im Fall, daß R² oder R&sup5; ein Wasserstoffatom oder eine niedrigere Alkylgruppe ist, das andere kein Wasserstoffatom sein,

(c) sollen R³ und R&sup6; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe, gleichzeitig ein Wasserstoffatom, gleichzeitig eine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und im Fall, daß entweder R³ oder R&sup6; eine Hydroxylgruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und

(d) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein; oder

2) die Formel (2)

worin

R¹, R², R³, A, B, D, l und m wie oben definiert sind; R¹&sup4; und R¹&sup5; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine niedrigere Alkanoylgruppe sind, E¹ eine Gruppe der Formel

((worin R&sup4; und R&sup6; wie oben definiert sind, R¹&sup6; und R¹&sup7; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine niedrigere Alkanoylgruppe sind; R5a ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxyniedrigere Alkyl-Gruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7;(worin G eine niedrigere Alkylengruppe ist; R&sup7; eine niedrigere Alkylgruppe ist), oder eine Gruppe der Formel

(in der L, R&sup8; und R&sup9; wie oben definiert sind, R¹&sup8; und R¹&sup9; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylengruppe oder eine niedrigere Alkanoylgruppe sind) sind)),

oder eine Gruppe der Formel

ist (worin R¹&sup0; wie oben definiert ist), vorausgesetzt, daß

(i) wenn l gleich Null ist, die Alkylengruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome haben und durch die Symbole A und D dargestellt sind, dann ein Sauerstoffatom, Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatome in der Alkylenkette haben können;

(ii) wenn das Symbol E eine Gruppe der Formel

ist, A bzw. D dann eine jeweils Heptamethylengruppe ist, l gleich 1 ist, m gleich 1, R¹ eine Methoxygruppe, R² ein Wasserstoffatom und R³ eine Hydroxylgruppe ist;

(iii) wenn m gleich 1 ist, l dann gleich Null oder 1 ist, und wenn m gleich Null ist, l dann gleich Null ist; und

(iv) wenn l gleich Null, und m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome in den Alkylengruppen von A und D dann 2 bis 12 ist;

(v) wenn B eine Gruppe die Formel -C C- ist, und E¹ keine Gruppe der Formel

ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; keine niedrigere Alkoxygruppen sein,

(b) sollen R², R³, R5a, R&sup6; keine Wasserstoffatome sein,

ferner soll

(c) A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein,

(vi) wenn B eine Gruppe der Formel -CH=CH- ist und E¹ keine Gruppe der Formel

ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe sein und im Fall, daß entweder R¹ oder R&sup4; eine niedrigere Alkoxygruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkoxygruppe, Hydroxylgruppe oder niedrigere Alkanoyloxygruppe sein,

(b) soll im Fall, daß entweder R² oder R5a ein Wasserstoffatom oder eine niedrigere Alkylgruppe ist, das andere kein Wasserstoffatom sein,

(c) sollen R³ und R&sup6; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe, gleichzeitig ein Wasserstoffatom oder gleichzeitig eine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein und im Fall, daß entweder R³ oder R&sup5; eine Hydroxylgruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und

(d) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein.

2. Verbindungen nach Anspruch 1, oder pharmazeutisch akzeptable Salze davon wobei die Verbindungen durch die Formel (1) dargestellt werden, worin R¹ eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine C1&submin;6-Alkanoyloxygruppe ist; R² ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine C&sub2;&submin;&sub7;- Alkoxycarbonylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe ist; R³ eine Hydroxylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkanoyloxygruppe ist; eine Gruppe der Formel

((worin R&sup4; eine C&sub1;&submin;&sub6; Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoyloxygruppe ist; R&sup5; ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine C&sub2;&submin;&sub7;- Alkoxycarbonylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe, eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6; alkylgruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7; (worin G eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylengruppe und R&sup7; eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe ist) oder eine Gruppe der Formel

(worin L eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylengruppe ist; R&sup8; und R&sup9; jeweils eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe sind) ist; R&sup6; eine C&sub1;&sub6;-Alkylgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkanoyloxygruppe oder eine Gruppe der Formel

ist, worin R¹&sup0; die in Anspruch 1 gegebene Bedeutung hat, und

wenn l gleich Null ist, dann können entweder eine oder beide der C&sub1;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylengruppen, die durch die Symbole A und D dargestellt werden, ein Sauerstoffatom, Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatome in der Alkylenkette haben; vorausgesetzt, daß, wenn E eine Gruppe der Formel

ist, A bzw. D dann eine Heptamethylengruppe ist; l und m jeweils 1 sind; B eine Gruppe der Formel -CH=CH- ist; R¹ eine Methoxygruppe ist; R² ein Wasserstoffatom und R³ eine Hydroxylgruppe ist;

ferner wenn m gleich 1 ist, l dann gleich Null oder 1 ist; und wenn m gleich Null ist, l dann gleich Null oder 1 ist; vorausgesetzt, daß

(i) (a) wenn l gleich Null ist, wenn m gleich 1 ist, dann die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome in den Alkylengruppen von A und D 2 bis 12 ist;

(b) wenn R¹, R² und R³ gleichzeitig Methylgruppen sind, E eine Gruppe der Formel

(worin R&sup4;, R&sup5; und R&sup6; gleichzeitig Methylgruppen sind); l gleich Null ist, m gleich 1 ist, dann die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome in den Alkylengruppen von A und B nicht 2 oder 3 ist.

(ii) wenn B eine Gruppe der Formel -C C- ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; keine Alkoxygruppen sein,

(b) sollen R², R³, R&sup5; und R&sup6; keine Wasserstoffatome sein, ferner

(c) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein;

(iii) wenn B eine Gruppe der Formel -CH=CH- und E keine Gruppe der Formel

ist dann,

(a) sollen R¹ und R&sup4; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe sein und in dem Fall, wo entweder R¹ oder R&sup4; eine niedrigere Alkoxygruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkoxygruppe, keine Hydroxylgruppe oder keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein;

(b) soll in dem Fall, wo entweder R² oder R&sup5; ein Wasserstoffatom oder eine niedrigere Alkylgruppe ist, das andere kein Wasserstoffatom sein,

(c) sollen R³ und R&sup6; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe, gleichzeitig ein Wasserstoffatom oder gleichzeitig eine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein und im Fall, wo entweder R³ oder R&sup6; eine Hydroxylgruppe ist, dann soll das andere keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und

(d) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein.

3. Verbindungen nach Anspruch 2, worin l gleich Null ist.

4. Verbindungen nach Anspruch 2, worin l gleich 1 ist.

5. Verbindungen nach Anspruch 3, worin E eine Gruppe der Formel

ist, worin R&sup4;, R&sup5; und R&sup6; wie oben definiert sind.

6. Verbindungen nach Anspruch 5, worin R&sup4; eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe ist; R&sup5; ein Wasserstoffatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe ist.

7. Verbindungen nach Anspruch 5, worin R&sup4; eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoyloxygruppe ist; R&sup5; ein Halogenatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine C&sub2;&submin;&sub7;- Alkoxycarbonylgruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7; (worin G und R&sup7; wie oben definiert sind) oder eine Gruppe der Formel

(worin R&sup8;, R&sup9; und L wie oben definiert sind) ist; R&sup6; eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine Aminogruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoylgruppe ist.

8. Verbindungen nach Anspruch 6 oder 7, worin R¹ eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe ist, R² ein Wasserstoffatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe ist; R³ eine Hydroxylgruppe oder C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe ist.

9. Verbindungen nach Anspruch 7, worin R¹ eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoyloxygruppe ist; R² ein Halogenatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe oder C&sub2;&submin;&sub7;- Alkoxycarbonylgruppe ist; R³ eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine Aminogruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6; Alkanoyloxygruppe ist.

10. Verbindungen nach Anspruch 4, worin R¹ und R&sup4; jeweils eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, R² und R&sup5; jeweils ein Wasserstoffatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe oder C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe sind; R³ und R&sup6; jeweils eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe sind.

11. Verbindungen nach Anspruch 1 oder pharmazeutisch akzeptable Salze davon, wobei die Verbindungen durch die Formel (2) dargestellt werden,

worin R¹ eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoyloxygruppe ist; R² ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine C&sub2;&submin;&sub7;- Alkoxycarbonylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe ist; R³ eine Hydroxylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkanoyloxygruppe ist; R&sub1;&sub4; und R&sub1;&sub5; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoylgruppe sind, E&sub1; eine Gruppe der Formel

ist, worin

R&sup4; eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine Aminogruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkanoyloxygruppe ist; R&sup6; eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine Aminogruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoyloxygruppe ist; R¹&sup6; und R¹&sup7; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoylgruppe sind; R5a ein Wasserstoffatom, eine Halogenatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe, eine C&sub2;&submin;&sub7;-Alkoxycarbonylgruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe, eine Hydroxy- C&sub1;&submin;&sub6;-alkylgruppe, eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7; (worin G eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylgruppe ist, und R&sup7; eine C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe ist) oder eine Gruppe der Formel

ist, worin R&sup8; und R&sup9; jeweils eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe sind; R¹&sup8; und R¹&sup9; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Methoxymethylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkanoylgruppe sind; und wenn l gleich Null ist, dann können eine oder beide der Alkylengruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome haben und durch die Symbole A und D dargestellt sind, ein Sauerstoffatom, Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatome in der Alkylenkette aufweisen, vorausgesetzt, daß

(i) wenn l gleich Null ist, die Alkylengruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome haben und durch die Symbole A und D dargestellt sind, dann ein Sauerstoffatom, Schwefelatom oder eine Gruppe der Formel -S-S- als Heteroatom in der Alkylenkette haben können;

(ii) wenn E¹ eine Gruppe der Formel

ist, dann A bzw. D eine Heptamethylengruppe ist, l gleich 1, m gleich 1, R¹ eine Methoxygruppe, R² ein Wasserstoffatom und R³ eine Hydroxylgruppe ist;

(iii) wenn m gleich 1 ist, l dann gleich Null oder 1 ist, und wenn m gleich Null ist, l dann gleich Null ist; und

(iv) wenn l gleich Null und m gleich 1 ist, die Summe der Anzahl der Kohlenstoffatome in den Alkylengruppen A und D dann 2 bis 12 ist;

(v) wenn B eine Gruppe der Formel -C C- und E¹ keine Gruppe der Formel

dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; keine Alkoxygruppen sein,

(b) sollen R², R³, R5a, R&sup6; keine Wasserstoffatome sein, ferner

(c) soll A bzw. D keine Heptamethylengruppe sein,

(vi) wenn B eine Gruppe der Formel -CH=CH- und E¹ keine Gruppe der Formel

ist, dann

(a) sollen R¹ und R&sup4; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe sein, und in dem Fall, wo entweder R¹ oder R&sup4; eine niedrigere Alkoxygruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkoxygruppe, keine Hydroxylgruppe oder keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein,

(b) soll in dem Fall, wo entweder R² oder R5a ein Wasserstoffatom oder ein niedrigere Alkylgruppe ist, das andere kein Wasserstoffatom sein,

(c) sollen R³ und R&sup6; nicht beide gleichzeitig eine Hydroxylgruppe, gleichzeitig ein Wasserstoffatom oder gleichzeitig eine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein und in dem Fall, wo entweder R³ oder R&sup6; eine Hydroxylgruppe ist, soll das andere keine niedrigere Alkanoyloxygruppe sein, und

(d) soll A bzw. D keine Hexamethylengruppe sein.

12. Verbindungen nach Anspruch 11, worin E¹ eine Gruppe der Formel

ist, worin R&sup4; eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe ist; R5a ein Wasserstoffatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe oder Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;-alkylgruppe ist; R&sup6; eine Hydroxylgruppe oder C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe ist; l gleich Null ist; R¹ eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe ist; R² ein Wasserstoffatom, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe, eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthiogruppe oder eine Hydroxy-C&sub1;&submin;&sub6;- alkylgruppe ist; und R³ eine Hydroxylgruppe oder eine C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxygruppe ist.

13. 1,9-Bis(2,5-dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)-nonan.

14. 1-(2,5-Dimethoxy-1,4-benzochinon-3yl)-5-(2,5- dimethoxy-6-methylthio-1,4-benzochinon-3-yl)pentan.

15. 2,5-Bis(2,5-dimethoxy-1,4-benzochinon-3-yl)pentan.

16. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen, die durch die allgemeine Formel (1) dargestellt werden,

[worin R¹, R², R³, , , ,D, und E wie oben definiert sind],

durch Oxidieren eines Phenolderivats, das durch die allgemeine Formel (6) dargestellt wird,

[worin R¹, R², R³, , , und m wie oben definiert sind; und E³ eine Gruppe der Formel

((worin R&sup4; und R&sup6; wie oben definiert sind; R5c ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedrigere Alkylgruppe, eine niedrigere Alkoxygruppe, eine niedrigere Alkoxycarbonylgruppe, eine niedrigere Alkylthiogruppe, eine Hydroxyniedrigere Alkylgruppe oder eine Gruppe der Formel -G-C C-R&sup7;(worin G und R&sup7; wie oben definiert sind) oder eine Gruppe der Formel

(worin L, R&sup8; und R&sup9; wie oben definiert sind))) ist, mit einem oxidierenden Agens.

17. 5-Lipoxygenase-Inhibitor, der eine Verbindung nach Anspruch 1 als aktives Ingrediens enthält.

18. Antiasthmatisches Agens, das eine Verbindung nach Anspruch 1 als aktives Ingrediens enthält.







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