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Dokumentenidentifikation DE3782444T2 19.05.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0240922
Titel Vorrichtung zum Laden einer Kassette für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät.
Anmelder Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hashiguchi, Yasuhiro, Katsuta-shi, JP;
Katohno, Noboru, Mito-shi, JP;
Shibata, c/o Hitachi, Ltd., Yoshihiro, Chiyoda-ku, Tokyo, JP
Vertreter Bardehle, H., Dipl.-Ing.; Dost, W., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Altenburg, U., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte; Geißler, B., Dipl.-Phys.Dr.jur., Pat.- u. Rechtsanw.; Rost, J., Dipl.-Ing.; Bonnekamp, H., Dipl.-Ing.Dipl.-Wirtsch.-Ing.Dr.-Ing., Pat.-Anwälte; Pagenberg, J., Dr.jur.; Frohwitter, B., Dipl.-Ing., Rechtsanwälte, 8000 München; Kahlhöfer, H., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 4000 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 3782444
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 01.04.1987
EP-Aktenzeichen 871048278
EP-Offenlegungsdatum 14.10.1987
EP date of grant 04.11.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.1993
IPC-Hauptklasse G11B 15/66
IPC-Nebenklasse G11B 15/675   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Laden einer Kassette zur Verwendung in einem magnetischen Aufzeichnungsbzw. Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät, wie z. B. einem Videorecorder. Insbesondere wird die vorliegende Erfindung passend für eine sogenannte Vorrichtung zum Laden einer Kassette vom Vorderladungstyp angewendet, bei welcher eine zum Halten einer Bandkassette angepaßte Kassettenhaltevorrichtung vertikal und horizontal bewegt wird durch Verwenden der Antriebskraft eines Motors, d. h., die Kassettenhaltevorrichtung (Bandkassette) wird zuerst in einer horizontalen Richtung und dann in einer vertikalen Richtung bewegt.

FR-A-2 253 250 offenbart einen Magnetbandrecorder mit einer Kassettenhaltevorrichtung zum Halten einer Kassette, eine Einrichtung, entlang welcher die Kassettenhaltevorrichtung von einer ersten Position zu einer zweiten Position geführt wird und einen Antriebsmechanismus für die Kassettenhaltevorrichtung, welcher zwischen der Einrichtung und der Kassettenhaltevorrichtung angeordnet ist. Die Antriebseinrichtung wird mit Leistung von einer Leistungsquelle versorgt. Das Ziel dieses Stands der Technik ist es, den Magnetbandrecorder zu vereinfachen und die automatische Handhabung der Kassettenhaltevorrichtung zu verbessern. Es werden keine Vorkehrungen getroffen, um die Zuverlässigkeit der Handhabung zu verbessern oder ein falsches Einfügen der Kassettenhaltevorrichtung zu verhindern

Ein Beispiel dieser Vorrichtung zum öden einer Kassette vom Vorderladungstyp (im folgenden als "Vorderlademechanismus" bezeichnet) wird durch die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Art und Weise gebildet. Fig. 1 zeigt eine schematische Grundrißansicht eines herkömmlichen Vorderlademechanismus'; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht dieses Mechanismus' von der linken Seite aus gesehen; Fig. 3 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines wesentlichen Teils dieses Mechanismus'; und Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht dieses wesentlichen Teils. Wie in diesen Zeichnungen gezeigt, hat der Vorderlademechanismus eine Kassettenhaltevorrichtung 2, welche zwischen einer linksseitigen Klammer 3a und einer rechtsseitigen Klammer 3b montiert ist. Diese Kassettenhaltevorrichtung 2 wird gestützt mit Hilfe von Wellen 11a, 11b, 12a und 12b, sowie Walzen 14a, 14b, 15a und 15b, so daß sie entlang der L-förmigen Führungsschlitze G&sub1;, G&sub1; und G&sub3;, G&sub3; bewegbar sind, welche in den linksseitigen und rechtsseitigen Klammern 3a und 3b ausgebildet sind, welche an einem Hauptchassis 3 befestigt sind, und wirkt als ein Element zum Positionieren des gesamten Teils der Vorrichtung zum Laden der Kassette. Die Wellen 11a, 11b, 12a und 12b sind in beiden Seitenwänden der Haltevorrichtung 2 eingebettet. Walzen 14a, 14b, 15a und 15b sind an den Wellen 11a, 11b, 12a und 12b befestigt, und Teile dieser Walzen sind mit den Führungsschlitzen G&sub1; und G&sub2; der Klammern 3a und 3b in Eingriff. Ein Antriebsarm 22a und 22b und Antriebsgetriebe 21a und 21b sind an einer Synchronisierwelle 25 befestigt, und diese Arme haben längliche Löcher H, in welche die Walzen 14a und 14b eingefügt werden. Die Antriebsgetriebe 21a und 21b sind angepaßt, um durch die Antriebskraft eines Motors (nicht gezeigt) rotiert zu werden. Die Synchronisierwelle 25 ist rotierbar an den links- und rechtsseitigen Klammern 3a und 3b montiert.

Der Betrieb dieses Mechanismus' wird weiter unten beschrieben. Wenn eine Kassette 1 in die Kassettenhaltevorrichtung 2 eingefügt und in ihr positioniert wird, wird ein Erfassungsschalter (nicht gezeigt) durch den Betrieb der Kassettenhaltevorrichtung 2 angeschaltet, wodurch der Motor angetrieben wird. Die Antriebskraft des Motors wird übertragen auf z. B. das Getriebe 21a über einen Geschwindigkeitsuntersetzungsmechanismus, der z. B. durch ein Schneckengetriebe gebildet ist. Wenn das Getriebe 21a im Gegenuhrzeigersinn rotiert wird, wird der Antriebsarm 21a auch in der gleichen Richtung rotiert, wobei das Getriebe 21b und der Antriebsarm 22b gedreht werden, und der Arm 22a überträgt eine Kraft auf die Kassettenhaltevorrichtung 2 in der Richtung nach links, so daß die Haltevorrichtung 2 in horizontaler Richtung zu dem inneren Teil der Vorrichtung transportiert wird, während die Kassette 1 getragen wird und eine Führung entlang der Führungsschlitze G&sub1; und G&sub2; vorliegt. Nachdem die Kassettenhaltevorrichtung 2 eine vorbestimmte Entfernung bewegt worden ist, wird sie entlang vertikaler Abschnitte der Führungsschlitze G&sub1; und G&sub2; geführt, so daß sie vertikal und nach unten transportiert wird.

Nachdem die Kassette 1 in einer gegebenen Position geladen ist, wird ein in der Kassette 1 enthaltenes Magnetband (nicht gezeigt) durch einen Bandlademechanismus (nicht gezeigt) des Videorecorders herausgezogen, um um einen Zylinder (nicht gezeigt) herum gewickelt zu werden, welcher Aufzeichnungs- und Wiedergabeköpfe aufweist, wodurch eine Aufnahme auf dem Magnetband und eine Wiedergabe von dem Magnetband durchgeführt wird.

Herkömmliche Vorrichtungen zum Laden einer Kassette weisen Unzulänglichkeiten bei der Sicherheit und Zuverlässigkeit auf, z. B. wenn eine Kassette falsch eingefügt wird.

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Laden einer Kassette bereitzustellen, um die oben erwähnten Probleme zu eliminieren.

Dieses Ziel wird erreicht mit einer Vorrichtung zum Laden einer Kassette gemäß dem ersten Anspruch der vorliegenden Erfindung.

In einem hierin beschriebenen Gerät sind Drehelemente in Positionen angeordnet, in welchen sie einen Öffnungs- und Schließmechanismus einen Kassettendeckels und einen Kassetteneinfügungsfehler-Verhinderungsmechanismus nicht stören, wodurch eine Verringerung der Breite der Vorrichtung zum öden einer Kassette und der Größe des magnetischen Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräts ermöglicht wird.

Fig. 1 ist eine Grundrißansicht einer herkömmlichen Vorrichtung zum Laden einer Kassette;

Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, und zwar von der linken Seite gesehen;

Fig. 3 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines wesentlichen Teils der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;

Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht des in Fig. 3 gezeigten wesentlichen Teils;

Fig. 5 ist eine Grundrißansicht einer Vorrichtung zum Laden einer Kassette;

Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht eines wesentlichen Teils der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung zum Laden einer Kassette;

Fig. 7 ist eine perspektivische Explosionsansicht des in Fig. 6 gezeigten wesentlichen Teils;

Fig. 8 bis 12 zeigen einen Öffnungs- und Schließmechanismus eines Kassettendeckels der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung zum Laden einer Kassette, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellen;

Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer Kassette von der rechten Seite aus gesehen;

Fig. 9 ist eine Seitenansicht der Kassette in dem Zustand, wo ihr Deckel geschlossen ist (wenn die Kassette eingefügt ist), und zwar von der rechten Seite aus gesehen;

Fig. 10 ist eine Bruchteilsgrundrißansicht eines Zustands, der mit dem in Fig. 9 gezeigten in Beziehung steht;

Fig. 11 ist eine Bruchstücksgrundrißansicht eines Zustands, in welchem eine Haltevorrichtung sich in horizontaler Richtung von dem in Fig. 10 gezeigten Zustand bewegt hat und in welchem ein Deckelöffnungs- und Schließarm in Betrieb war;

Fig. 12 ist eine Seitenansicht eines Zustands von der rechten Seite aus gesehen, bei welchem die Haltevorrichtung sich weiter in horizontaler Richtung von dem in Fig. 11 gezeigten Zustand bewegt hat und der Kassettendeckel angehoben wurde;

Fig. 13 ist eine Seitenansicht der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung zum öden einer Kassette, und zwar von der rechten Seite aus gesehen;

Fig. 14 bis 16 sind Darstellungen eines Kassetteneinfügungsfehler-Verhinderungsmechanismus' der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung zum Laden einer Kassette;

Fig. 14 ist eine schematische Seitenansicht eines Zustands der Vorrichtung zum Laden einer Kassette von der linken Seite aus gesehen, bei welchem die Kassette nicht eingefügt ist;

Fig. 15 ist eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teils der Vorrichtung, wobei die Kassette darin eingefügt ist; und

Fig. 16 ist eine schematische Seitenansicht eines Zustands von der linken Seite aus gesehen, bei welchem die Kassette vollständig eingefügt worden ist und in der Lage ist, transportiert zu werden.

Die vorliegende Erfindung wird im folgenden im Hinblick auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben.

In den Zeichnungen weisen die gleichen Bezugszeichen wie die in Fig. 1 bis 4 verwendeten auf identische Abschnitte hin.

Der allgemeine Aufbau dieser Vorrichtung zum Laden einer Kassette ist wie folgt. Walzen 14a, 15a und Walzen 14b und 15b, wobei erstere an der linken Seitenwand einer Kassettenhaltevorrichtung 2 in Form eines Kassettenhalteelements und letztere an der rechten Seitenwand davon montiert sind und alle als Stützelemente zum Stützen der Haltevorrichtung dienen, sind mit Führungsschlitzen G (später genauer beschrieben) in Eingriff, welche in einem Paar linker und rechter Klammern 3A und 3B ausgebildet sind, welche an dem Hauptchassis 3 eines Magnetaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes befestigt sind. Diese Walzen werden entlang der Führungsschlitze G durch einen linken Antriebsarm 22a und einen rechten Antriebsarm 22b angetrieben, welche als Drehelemente bereitgestellt sind. Eine Bandkassette 1, welche eingefügt wurde durch eine Kassetteneinführöffnung, welche in dem Hauptkörper des magnetischen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts ausgebildet ist, so daß sie in der Haltevorrichtung 2 montiert ist, wird dadurch zu einer vorbestimmten Position in dem Hauptkörper transportiert. Der Antriebsarm 22a ist zwischen der Haltevorrichtung 2 und der Klammer 3A angeordnet, und der Antriebsarm 22b ist zwischen der Haltevorrichtung 2 und der Klammer 3B angeordnet.

Die Einzelheit des linksseitigen Abschnitts dieser Vorrichtung zum öden einer Kassette wird beschrieben mit Bezug auf Fig. 6 und 7. Der rechtsseitige Abschnitt hat den gleichen Aufbau bezüglich der Antriebsarme und andere Abschnitte, und daher wird die Beschreibung davon ausgelassen.

Wie in Fig. 6 gezeigt, ist eine Kassettenhaltevorrichtung-Antriebseinrichtung einschließlich dem Antriebsarm 22a zwischen der Kassette 1, der Haltevorrichtung 2 und der Klammer 3A angeordnet. Wie in Fig. 7 gezeigt, tritt die Walze 14a, welche rotierbar auf einer in der Haltevorrichtung 2 eingebetteten Welle 12a montiert ist, durch ein längliches Loch H hindurch, welches in dem Antriebsarm 22a ausgebildet ist und ist mit einem L-förmigen Führungsschlitz G&sub1; in Eingriff, welcher in der Klammer 3A ausgebildet ist. Die Walze 15a, welche auf einer Welle 10a rotierbar montiert ist, ist mit einem L-förmigen Führungsschlitz G&sub2; in Eingriff, welcher in der Klammer 3A ausgebildet ist. Ein Getriebe 21a, welches auf einer Welle 25 montiert ist, ist in ein Loch 3A'' eingefügt, welches in der Klammer 3A ausgebildet ist, wie in Fig. 5 gezeigt, und ist mit dem oben beschriebenen Motor (Leistungsquelle) durch eine Leistungsübertragungseinrichtung verbunden. Ein Kassetteneinfügungsfehler- Verhinderungsmechanismus (später beschrieben) ist zwischen der Haltevorrichtung 2 und der Klammer 3A angeordnet, und ein Kassettendeckelöffnungs- und Schließmechanismus (später beschrieben) ist zwischen der Haltevorrichtung 2 und der Klammer 3B angeordnet. Daher ist die Entfernung zwischen den Klammern 3A und 3B und den gegenüberliegenden Seitenwänden der Haltevorrichtung 2 die gleiche wie die in der herkömmlichen Vorrichtung zum Laden einer Kassette und kann nicht verringert werden. Dennoch ist es möglich, die gesamte Breite der Vorrichtung zum Laden einer Kassette der vorliegenden Erfindung zu verringern, indem man die Antriebsarme 22a und 22b innerhalb der Klammer 3A und 3B anordnet. Es versteht sich von selbst, daß die Antriebsarme 22a und 22b den Kassetteneinfügungsfehler-Verhinderungsmechanismus und den Kassettendeckelöffnungs- und Schließmechanismus nicht stören.

Der Betrieb der so aufgebauten Vorrichtung zum Laden einer Kassette ist in Übereinstimmung mit dem der herkömmlichen Vorrichtung. Die Walzen 14a und 15a der Haltevorrichtung 2 werden angetrieben durch den Antriebsarm 22a entlang des Führungsschlitzes G&sub1;, und die Walzen 14b und 15b werden damit synchron durch den Antriebsarm 22b entlang des Führungsschlitzes der Klammer 3B angetrieben, wodurch die in die Haltevorrichtung 2 durch die Einführungsöffnung eingefügte Kassette 1 in ihre vorbestimmte Position in dem Hauptkörper überführt wird. Die Antriebsarme 22a und 22b werden rotiert, wenn sie durch den Motor oder ähnliches angetrieben werden. Als nächstes wird der Kassettendekkelöffnungs- und Schließmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 8 bis 12 beschrieben.

Die Kassette 1 wird in bekannter Weise mit einem Deckel 5 bereitgestellt, der angepaßt ist, um ein Band 6 zu schützen, welches in der Kassette 1 enthalten ist, und ist auch mit einem Schaltelement 31 (siehe Fig. 10) zum Loslösen eines Schlosses des Deckels 5 versehen. Der Deckel 5 wird geöffnet, wenn das magnetische Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eine Aufzeichnung oder Wiedergabe durchführt. In der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgebauten Vorrichtung zum Laden einer Kassette wird, wenn die Kassette 1 in der horizontalen Richtung nach dem Einfügen bewegt wird, der Deckel 5 vorläufig um einige Millimeter geöffnet, bevor er vollständig geöffnet wird. Auf bekannte Weise wird das Band 6 durch Führungswalzen herausgezogen, damit es um einen Zylinder gewickelt wird, nachdem die Kassette 1 in ihre vorbestimmte Position gebracht worden ist. Das Band 6 wird angetrieben, während es zwischen einem Capstan und einer Klemmwalze eingeklemmt ist. Es ist daher notwendig, daß die Kassette 1 so befördert wird, daß das Band 6 über den Führungswalzen und dem Capstan vorbei gehen kann, bevor die Kassette 1 zu der vorbestimmten Position transportiert wird. Da, wie in Fig. 8 gezeigt, die Position des unteren Endes des Deckels 5 niedriger ist als die des in der Kassette 1 aufgenommenen Bandes 6, kann der Deckel 5 so entworfen werden, daß er während der horizontalen Bewegung der Kassette 1 geringfügig geöffnet ist, so daß er an das Niveau des unteren Endes des Bandes 6 angepaßt ist, wodurch es der Vorrichtung zum Laden einer Kassette ermöglicht wird, in ihrer Höhe verringert zu werden bei gleichzeitigem Sicherstellen, daß das Band 6 über den Führungswalzen, dem Capstan und anderen Elementen vorbeigehen kann.

Dieser Betrieb wird wie weiter unten beschrieben durchgeführt. Um den Deckel 5 vorläufig zu öffnen, wird das Schalterelement 31 der Kassette 1 zuerst hinuntergedrückt, so daß das Schloß gelöst wird, und dieses Drücken wird unter Verwendung eines Schalterarms 33 bewirkt, welcher zum Öffnen und Schließen des Deckels angepaßt ist. Wie in Fig. 12 und 13 gezeigt, wird dieser Arm 33 durch Drehstützwellen gestützt, welche an den oberen und unteren Seiten der Haltevorrichtung 2 angeordnet sind, so daß er um diese Drehstützwellen rotierbar ist. Fig. 10 zeigt den anfänglichen Zustand des Überführungsbetriebs der Kassette 1, d. h. den Zustand, in welchem die Kassette 1 eingefügt worden ist oder ein Entladebetrieb abgeschlossen worden ist. Ein Gleitabschnitt mit der Form des Profils eines Boots, der in dem oberen Teil des Schalterarms 33 ausgebildet ist, läuft auf einem herausgeschnittenen und angehobenen Abschnitt (Vorsprung) 3B', welcher an der Klammer 3B ausgebildet ist, und ein Berührungsabschnitt 33a, welcher an der Mitte des Schaltarms 33 ausgebildet ist, damit er in der Lage ist, das Schalterelement 31 zu berühren, ist mit ihm noch nicht in Berührung. Dies ist so, weil, falls das Schalterelement 31 ständig mit dem Schalterarm 33 in Berührung ist, die Bedienperson das Gefühl bekommt, daß die Kassette 1 beim Einfügen oder Entfernen der Kassette 1 festhängt. Der Schalterarm 33 ist abgesetzt, um dieses Gefühl während des Einfügens oder Entfernens der Kassette 1 zu eliminieren. Wenn die Kassette 1 in der horizontalen Richtung transportiert wird, wird der Schalterarm 33 von dem angehobenen Abschnitt der Klammer 3B getrennt, und eine im Gegenuhrzeigersinn wirkende Drehkraft, welche durch den Pfeil in Fig. 11 angezeigt ist, wird ihm verliehen, woraufhin das Schalterelement 31 gedrückt wird, um ein Öffnen oder Schließen des Deckels 5 zu ermöglichen. Eine Feder 32 ist zwischen einem Öffnungs- und Schließarm 20 (weiter unten beschrieben) und dem Schaltarm 33 gestreckt, wodurch eine Zwangskraft auf den Öffnungs- und Schließarm 20 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 12 betrachtet, angelegt wird, und eine Zwangskraft an den Schalterarm 33 im Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 11 betrachtet, angelegt wird. Wie in Fig. 12 und 13 gezeigt, ist der Öffnung- und Schließarm 20 rotierbar an der Welle 11b angebracht und wird in einer Position gehalten, in welcher sein unteres Ende allgemein im Kontakt mit dem Deckel 5 der Kassette 1 ist. Wenn die Haltevorrichtung 2 von dem in Fig. 11 gezeigten Zustand weiter bewegt wird, berührt das obere Ende des Öffnungs- und Schließarms 20 eine Deckenplatte 7 der Vorrichtung zum Laden einer Kassette und dreht sich aufgrund der ihm im Gegenuhrzeigersinn verliehenen Drehkraft, wie es durch den Pfeil in Fig. 12 gezeigt ist, so daß der Deckel 5, welcher mit dem unteren Ende des Öffnung- und Schließarms 20 in Berührung war, um einige Millimeter geöffnet wird, wie in Fig. 12 gezeigt.

Die Beziehung zwischen den Positionen des Kassettendeckelöffnungs- und Schließmechanismus' und dem Antriebsarm 22b ist in Fig. 13 dargestellt. Der Öffnungs- und Schließarm 20 und der Schalterarm 33 sind in Positionen gebracht, welche vergleichsweise entfernt von der Einfügungsöffnung (nicht gezeigt) sind. Im Gegensatz dazu befindet sich die Walze 14b nahe an der Einfügungsöffnung, so daß der Antriebsarm 22b dem Schalterarm 33 nicht im Wege ist.

Als letztes wird der Kassetteneinfügungsfehler-Verhinderungsmechanismus mit Bezug auf Fig. 14 bis 16 beschrieben. Wie in Fig. 14 gezeigt, ist ein Hakenarm 35 drehbar an der Welle 11a angebracht und wird fortlaufend durch eine Feder (nicht gezeigt) im Gegenuhrzeigersinn beaufschlagt. Ein an dem oberen Ende des Hakenarms 35 ausgebildeter Hakenabschnitt 35a ist mit der Deckenplatte 7 in Eingriff, so daß, falls ein von der Kassette 1 unterschiedlicher Gegenstand eingefügt wird oder falls die Kassette 1 verkehrt herum bzw. mit der Oberseite nach unten eingefügt wird, der Hakenabschnitt 35a als eine Stoppvorrichtung wirkt, um die Beförderung der Kassette 1 zu stoppen. Wie in Fig. 15 gezeigt, ist der Deckel 5 der Kassette 1 mit einem Schlitz 1a versehen zum Erfassen des vollendeten Stadiums des Einfügens der Kassette 1. Wenn die Kassette 1 eingefügt wird, wird der Hakenarm 35 mit der Kassette 1 in diesem Schlitz in Berührung gebracht und wird um die Welle 11a gedreht. In Übereinstimmung mit diesem Betrieb wird der Hakenabschnitt des Hakenarms 35 nach unten bewegt, wie in Fig. 16 gezeigt, und der Eingriff mit der Deckenplatte 7 wird dadurch gelöst, wobei ein Transportieren der Kassette ermöglicht wird.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Laden einer Kassette für ein magnetisches Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät, welche aufweist:

eine Kassettenhaltevorrichtung (2) zum Aufnehmen einer Bandkassette (1) mit einem Schalterelement (31), welches in einer Seitenwand der Kassette (1) angeordnet und zum Lösen eines Schlosses eines Kassettendeckels (5) angepaßt ist;

eine Klammer (3a, 3b) mit einem Führungsschlitz (G&sub1;, G&sub2;), entlang dem die Kassettenhaltevorrichtung (2) von einer ersten Position zu einer zweiten Position geführt wird, wobei die Klammer (3a, 3b) die Kassettenhaltevorrichtung (2) aufnimmt;

einen Kassettenhaltevorrichtung-Antriebsmechanismus zum Antreiben der Kassettenhaltevorrichtung (2) entlang des Führungsschlitzes (G&sub1;, G&sub2;), der in dieser Klammer (3a, 3b) ausgebildet ist, wobei der Kassettenhaltevorrichtung-Antriebsmechanismus eine Kassettenhaltevorrichtung-Antriebseinrichtung beinhaltet, die zwischen der Kassettenhaltevorrichtung (2) und der Klammer (3a, 3b) angeordnet und an die Kassettenhaltevorrichtung (2) angeschlossen ist;

eine Stromquelle; und

Stromübertragungseinrichtung zum Antreiben der Kassettenhaltevorrichtung-Antriebseinrichtung, während sie mit Strom von dieser Stromquelle versorgt wird, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin aufgewiesen wird:

ein Öffnungs- und Schließmechanismus eines Kassettendeckels (5), der zwischen der Kassettenhaltevorrichtung (2) und der Klammer (3a, 3b) angeordnet ist, wobei der Öffnungs- und Schließmechanismus für den Kassettendeckel (5) enthält:

einen Schalterarm (33), der drehbar und axial auf der Kassettenhaltevorrichtung (2) gestützt und zum Betätigen des Schalterelements (31) angepaßt ist, so daß es möglich ist, den Kassettendeckel (5) zu öffnen oder zu schließen;

einen Deckelöffnungs- und Schließarm (20), der angepaßt ist zum Öffnen und Schließen des Kassettendeckels;

eine einzige Spannfeder (32), die zwischen dem Deckelöffnungs- und Schließarm (20) und dem Schalterarm (33) gestreckt ist;

einen Vorsprung (3B), der an der Klammer (3a, 3b) ausgebildet ist, wobei der Vorsprung so arbeitet, daß er den Schalterarm (33) dreht, damit das Schalterelement (31) gelöst wird, wenn die Kassette (1) zum ersten Mal in die Kassettenhaltevorrichtung (2) eingefügt wird, und wobei der Vorsprung so arbeitet, daß der Schalterarm (33) gedreht wird, damit das Schalterelement nach unten gedrückt wird, wenn die Kassettenhaltevorrichtung (2) daraufhin zu einer vorbestimmten Position transportiert wird; und

eine Deckenplatte (7), welche den Deckelöffnungs- und Schließarm (20) kontaktiert und dreht, damit der Kassettendeckel (5) der Kassette (1) um ein vorbestimmtes Ausmaß nach oben geöffnet wird, wenn die Kassettenhaltevorrichtung (2) weiter in der horizontalen Richtung bewegt wird.

2. Vorrichtung zum Laden einer Kassette nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, welche weiterhin aufweist:

einen Kassetteneinfügung-Fehlerverhinderungsmechanismus, der zwischen der Kassettenhaltevorrichtung (2) und der Klammer (3a, 3b) angeordnet ist, wobei der Kassetteneinfügung-Fehlerverhinderungsmechanismus beinhaltet:

eine Stoppvorrichtung (35a), einen Hakenarm (35), der drehbar an der Klammer (3a, 3b) befestigt ist, wobei ein Ende des Hakenarms (35) auf die Rückfläche der Kassette (1) weist und das andere Ende auf die Stoppvorrichtung (35a) weist.

3. Vorrichtung zum Laden einer Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kassettenhaltevorrichtung (2)-Antriebsmechanismus an die Stromübertragungseinrichtung angeschlossen und versehen ist mit:

einem Antriebsarm (22a, 22b), der durch die Stromübertragungseinrichtung gedreht wird und ein längliches Loch (H) hat; und

einem Eingriffselement (G), welches an der Kassettenhaltevorrichtung (2) befestigt ist und im Eingriff ist mit dem Führungsschlitz (G&sub1;, G&sub2;) der Klammer (3a, 3b) durch das in dem Arm (33) ausgebildete längliche Loch.

4. Vorrichtung zum Laden einer Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Eingriffselement eine an der Kassettenhaltevorrichtung (2) fest angebrachte Welle (11b) und eine an die Welle (11b) angepaßte Walze (14b) beinhaltet.







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