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Dokumentenidentifikation EP0386470 17.06.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0386470
Titel Vorrichtung zur Bogenlängenabfrage in einer Bogen bearbeitenden Maschine, insbesondere einer Bogen-Rotationsdruckmaschine.
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 6900 Heidelberg, DE
Erfinder Wirz, Arno, W-6919 Bammental, DE
DE-Aktenzeichen 59001391
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 03.02.1990
EP-Aktenzeichen 901021824
EP-Offenlegungsdatum 12.09.1990
EP date of grant 12.05.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.06.1993
IPC-Hauptklasse B41F 33/04
IPC-Nebenklasse B65H 7/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bogenlängenabfrage in einer Bogen bearbeitenden Maschine, insbesondere einer Bogen-Rotationsdruckmaschine, mit Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Bekannt ist eine solche Vorrichtung aus der DE-PS 26 21 250 an einer Bogenübergabetrommel einer Bogen-Rotationsdruckmaschine für den Schön- und Widerdruck. In längsverlaufenden Kanälen der Bogenübergabetrommel sind Greifer zum Erfassen der Bogenvorderkante eines Bogens und außerdem an eine Saugluftquelle angeschlossene Sauggreifer zum Erfassen der Bogenhinterkante eines vorauslaufenden Bogens in einer Reihe entlang der Wand des Kanals angeordnet, wobei zwei Sauggreifer gegenüber der Reihe entgegen der Transportrichtung des Bogens versetzt sind und die Sauggreifer in ihrer Anschlußleitung einen Druckwächter aufweisen, so daß die Saugdüsen gleichzeitig als Abfragedüsen dienen, um Bogen nicht ausreichender Länge, Bogen mit umgeschlagenen Ecken an der Hinterkante und andere Formatfehler zu erkennen und nachfolgende Druckwerke abstellen zu können. Bei Rotationsdruckmaschinen für Schön- und Widerdruck werden dadurch zu kurze Bogen erkannt und entsprechende Kommandos für die Maschinensteuerung ausgelöst, zum Beispiel das nächste Druckwerk abgeschaltet. Würde die Bogenhinterkante eines gewendeten Bogens von den Greifern der Wendetrommel nicht im Bereich der üblichen Toleranz erfaßt, könnte dieser Bogen bei den folgenden Druckvorgängen aus den Greifern ganz oder teilweise herausgezogen werden, so daß es zu Passerfehlern kommt. Falls ein Bogen in der Wendeeinrichtung an der Hinterkante gar nicht erst erfaßt wird, kommt es zu erheblichen Folgeschäden, wobei der Gegendruckzylinder eingefärbt wird und der zu kurze Bogen eventuell ins Farbwerk laufen könnte.

Nicht geeignet ist die bekannte Vorrichtung zum Erkennen von Kurzbogen, die zum Beispiel infolge elektrostatischer Aufladung oder dergleichen von der Speichertrommel vor einer Wendetrommel in einer Rotationsdruckmaschine für den Schön- und Widerdruck mitgeschleppt werden, wodurch ebenfalls erhebliche Folgeschäden entstehen. Bei hohen Maschinengeschwindigkeiten wird das durch zu kurze Bogen ausgelöste Problem besonders kritisch, weil die Zeitspanne zwischen dem Erkennen des Fehlers am Bogen und der eventuell ausgelösten Druckabschaltung sehr kurz ist und eventuell nicht mehr ausreicht, um das Einlaufen eines zu kurzen oder in anderer Weise fehlerhaften Bogens in das Druckwerk oder ein Bedrucken der Druckzylinder zu verhindern.

Bekannt sind außerdem elektrisch oder pneumatisch wirksame Mittel zur Fehlbogenkontrolle, insbesondere an der Wendeeinrichtung von Rotationsdruckmaschinen für den Schön- und Widerdruck.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Bogenlängenabfrage in der Weise zu gestalten, daß für den Durchlauf durch die Druckwerke zu kurze oder für den Druck durch andere Fehler ungeeignete Bogen bereits vor dem Einlauf in das erste Druckwerk erkannt werden, so daß die Maschine bereits abgeschaltet werden kann, bevor ein solcher Bogen vom Anleger dem ersten Druckwerk zugeführt wird. Eine solche Vorrichtung sollte außerdem die Nachrüstung bei bereits vorhandenen Maschinen ermöglichen.

Die Erfindung sieht zur Lösung dieser Aufgabe eine Ausbildung mit den Merkmalen nach dem Kennzeichen des Patentanspruches 1 vor.

Saugluftmeßdüsen in der erfindungsgemäßen Anordnung tasten die zu bedruckenden Bogen bereits auf dem Bogenstapel ab, wobei sich vorteilhaft auswirkt, daß diese Abfrage erfolgt, wenn der oberste Bogen vom Bogenstapel im Anleger abgehoben wird und mit der Vorderkante in einer Anschlagposition kurzzeitig verharrt, bevor die Transportmittel des Anlegers den Bogen übernehmen und über den Anlegetisch gegen die Vordermarken transportieren. Durch die Anwendung der Erfindungsmerkmale können auch Bogen eines zu kurzen Ries und ein nicht mehr zulässiger Riesversatz frühzeitig erkannt und dadurch bedingte Störungen vermieden werden. Im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen zur Bogenlängenabfrage wird die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung bereits unmittelbar über dem Bogenstapel im Anleger wirksam, so daß die Maschinenabschaltung bereits erfolgt, bevor der fehlerhafte Bogen in das erste Druckwerk einläuft, so daß diese Ausbildung hohe Sicherheit auch bei schnellaufenden Maschinen bringt.

Eine vorteilhafte Anwendung finden die Erfindungsmerkmale bei einem Anleger mit einem Saugkopf, welcher Saugdüsen, insbesondere Hubsauger, aufweist, deren Saugöffnung etwa senkrecht auf den Randbereich an der Bogenhinterkante des obersten Bogens im Bogenstapel gerichtet und an eine Saugluftquelle angeschlossen sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird wenigstens ein vorhandener Hubsauger nachträglich mit einer Saugluftmeßdüse in der erfindungsgemäßen Ausbildung ausgerüstet und mit seiner Abfragebohrung zur Bogenhinterkante gegenüber den Saugbohrungen der bereits vorhandenen Hubsauger versetzt auf die Bogenhinterkante des obersten Bogens im Bogenstapel ausgerichtet, wobei eine Einstellmöglichkeit in Richtung des Bogentransports vorteilhaft ist, um eine Ausrichtung der Abfragebohrung auf das genaue Bogenformat bzw. auf eine Bogenlänge innerhalb der noch zulässigen Toleranzgrenzen auszurichten.

Für die Bogenabfrage wird ausgenutzt, daß die durch Lockerungsbläser gegebenenfalls vorgelockerten Bogen durch die Saugdüsen des Saugkopfes einzeln vom Bogenstapel senkrecht angehoben werden, bevor der horizontale Bogentransport im Anleger beginnt. Als fehlerhaft erkannte Bogen, zum Beispiel zu kurze Bogen, führen über Differenzdruckmeßventile zum sofortigen Abschalten des Anlegers, so daß der fehlerhafte Bogen auf dem Bogenstapel liegenbleibt und entnommen werden kann. Dies vermeidet Folgeschäden durch solche fehlerhaften Bogen in den Druckwerken der Maschine. Das Differenzdruckmeßventil kann in der Saugluftleitung vor oder hinter dem Rotationsventil für die Saugluftsteuerung angeordnet sein.

Die Unteransprüche 3 bis 8 enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungsmerkmale und beinhalten Merkmale zur Nachrüstung vorhandener Hubsauger in Saugköpfen des Anlegers von Bogen-Rotationsdruckmaschinen mit einer Saugmeßdüse zur Bogenlängenabfrage im Anleger bei bereits in Betrieb befindlichen Bogen-Rotationsdruckmaschinen, z.B. durch den Austausch vorhandener Hubsauger gegen Hubsauger mit einer zusätzlichen Abfragebohrung, die auf die Hinterkante des obersten Bogens im Bogenstapel ausgerichtet wird.

Saugmeßdüsen gemäß der Erfindung werden vorteilhaft zu mehreren in einer Reihe vorgesehen, um auch schiefliegende Bogen oder Bogen mit umgeschlagenen Ecken bereits im Anleger aufzuspüren.

Ausführungsbeispiele für die konstruktive Gestaltung der Erfindungsmerkmale werden nachstehend anhand schematischer Darstellungen auf der Zeichnung erläutert. Auf der Zeichnung zeigen:

  • Figur 1 eine Seitenansicht eines Saugkopfes einer Bogen-Rotationsdruckmaschine über einem Bogenstapel,
  • Figur 2 einen schematischen Grundriß der Saugdüsenanordnung des Saugkopfes nach Figur 1,
  • Figur 3 eine Hinteransicht eines Saugkopfes mit Doppelsaugern,
  • Figur 4 einen schematischen Grundriß der Düsenausbildung eines Doppelsaugers nach Figur 3,
  • Figur 5 einen schematischen Grundriß einer Düsenanordnung und Düsenausbildung eines von den Figuren 3 und 4 abweichenden Ausführungsbeispieles,
  • Figur 6 einen Schnitt nach der Linie I - I der Figur 5 mit einer warzenförmig ausgebildeten Abfragebohrung,
  • Figur 7 den gleichen Schnitt nach der Linie I - I der Figur 5 bei glatter Abfragebohrung.

Die Bogenlängenabfrage der für den Durchlauf durch die Druckwerke zu kurzen oder für den Druck durch andere Fehler ungeeigneten Bogen erfolgt bereits vor dem Einlauf in das erste Druckwerk, so daß eine Druckabschaltung erfolgen kann, bevor ein solcher Bogen vom Anleger dem ersten Druckwerk zugeführt wird. In ähnlicher Weise können zu kurze Bogen auch in anderen Bogen bearbeitenden Maschinen ermittelt werden, um Steuervorgänge auszulösen, die die Bearbeitung solcher Bogen verhindern. Für die Bogenlängenabfrage sind im Anleger Saugluftmeßdüsen vorgesehen, die auf die Hinterkante des obersten Bogens des Bogenstapels im Anleger gerichtet sind, von dem die Maschine die Bogen einzeln abhebt und der Bearbeitung zuführt.

Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Bogen-Rotationsdruckmaschine, bei der sich im Anleger mit einem gewissen Abstand über dem Bogenstapel 1 ein Saugkopf 2 befindet, an dem Hubsauger 4 oder andere Saugluftdüsen zum Abheben des jeweils obersten Bogens 3 vom Bogenstapel 1 und zu dessen Transport in den Anleger angeordnet sind. Die Beaufschlagung der Hubsauger 4 oder dergleichen mit Saugluft einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Saugluftquelle wird über ein Rotationsventil 5 gesteuert. Allgemein sind mehrere solcher Hubsauger 4 im hinteren Bereich des Bogenstapels 1 und an den Bogenseiten angeordnet. Bei Beaufschlagung mit Saugluft heben diese Hubsauger 4 den bereits vorgelockerten obersten Bogen 3 vom Bogenstapel 1 ab, so daß Tragluft unter den Bogen geblasen werden kann und der Bogen mit seiner Vorderkante gegen Anschläge stößt und in dieser Lage kurzzeitig verharrt, bevor er in den Anleger transportiert wird. Zum Zwecke der Erkennung zu kurzer Bogen im Stapel 1 sind auf die Bogenhinterkante wenigstens eine, vorteilhaft aber mehrere Saugluftmeßdüsen 8 mit ihrer Abfragebohrung 9 in der Weise gerichtet, daß die Abfragebohrung bei normaler Länge des abgehobenen Bogens verschlossen ist. Die Steuerung der Saugluftzufuhr zu den Saugluftmeßdüsen erfolgt ebenfalls über das Rotationsventil 5. In der Saugluftleitung 6 zu den Saugluftmeßdüsen 8 befindet sich ein Differenzdruckmeßventil 10 mit einem Mikroschalter 11, der durch den Differenzdruck betätigt wird, wenn ein zu kurzer Bogen die Abfragebohrung 9 der Saugluftmeßdüse 8 nicht verschließt. In einfachster Ausbildung kann eine Saugluftmeßdüse 8 als integraler Bestandteil eines Hubsaugers 4 ausgebildet sein, so daß ein Hubsauger 4 bzw. mehrere Hubsauger 4 durch einen Hubmeßsauger ersetzt werden, der neben seinen Saugöffnungen auch eine oder mehrere Abfragebohrungen 9 aufweist, die auf die Bogenhinterkante des vom Bogenstapel 1 abgehobenen Bogens 3 gerichtet sind, wie aus der schematischen Darstellung in Figur 1 und 2 hervorgeht.

Die Figur 2 zeigt, daß entweder einige der üblichen Hubsauger 4 für das Abheben des obersten Bogens mit Saugluftmeßdüsen 8 ausgebildet oder zusätzliche Saugluftmeßdüsen 8 neben den herkömmlichen Hubsaugern 4 zum Abheben des obersten Bogens vorgesehen werden können. Die in der Figur 2 dargestellten Saugluftmeßdüsen 8 weisen jeweils zwei Abfragebohrungen 9 auf, die auf die Hinterkante des obersten Bogens im Bogenstapel gerichtet sind. Die Ausrichtung der Abfragebohrungen 9 erfolgt dabei in der Weise, daß ein vom Stapel abgehobener Bogen 3 normaler Länge die Abfragebohrungen 9 verschließt, während ein zu kurzer Bogen die Abfragebohrungen 9 ganz oder teilweise offen läßt, wenn er vom Bogenstapel abgehoben ist. Dadurch entsteht in der Saugluftleitung 6, die die Saugluftmeßdüsen 8 über das Rotationsventil 5 an die Saugluftquelle anschließen, ein Unterdruck, der von einem in dieser Leitung 6 vorgesehenen Differenzdruckmeßventil 10, welches vor oder hinter dem Rotationsventil 5 plaziert sein kann, registriert und in einen Schaltimpuls für einen Mikroschalter 11 umgesetzt wird, so daß durch diesen Mikroschalter 11 eine Druckabstellung erfolgt oder ein Bedrucken der Druckzylinder in anderer Weise verhindert wird. Bogen normaler Länge verschließen die Saugluftöffnungen 9 der Saugluftmeßdüsen 8 vollständig, so daß keine Druckdifferenz gegenüber den Hubdüsen 4 entsteht.

In den Figuren 3 und 4 ist die Ausbildung einer Saugluftmeßdüse an einem an sich bekannten Doppelsauger 16 veranschaulicht, deren beide Hubdüsen an einem gemeinsamen T-Stück 7 zur Saugluftzuführung angeschlossen sind, welches um die Hochachse eines Saugluftführungsbolzens verdreht werden kann. Somit sind an eine gemeinsame Zuleitung 12 ein Hubsauger 4 und eine Saugluftmeßdüse 8 angeschlossen. Die Saugluftöffnungen der Hubdüse 4 werden in jedem Falle durch den Bogen überdeckt, während die Abfragebohrung 9 der Saugluftmeßdüse 8 dazu durch Verdrehen des T-Stücks 7 des Doppelsaugers 16 versetzt so eingestellt ist, daß bei zu kurzen Bogen keine vollständige Überdeckung mehr erfolgt. Die Hinterkante 13 des vom Bogenstapel 1 abgehobenen Bogen 3 liegt in einem solchen Falle im Bereich der Abfragebohrung 9 bzw. in Transportrichtung des Bogens 3 dahinter.

In den Figuren 5, 6 und 7 sind vorteilhafte Beispiele dafür gezeigt, wie eine Saugluftmeßdüse mit geringem baulichen Aufwand aus einem an sich bekannten Hubsauger 4 gebildet werden kann. Auf das untere Ende eines Hubsaugers 4 ist eine Kappe 14, vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff, gestülpt, die im Boden lediglich eine exzentrische Abfragebohrung 9 aufweist, welche als Saugluftmeßdüse wirksam ist. Die anderen Saugluftöffnungen des Hubsaugers werden durch die Kappe 14 verschlossen. Die Abfragebohrung 9 ist auf die Hinterkante einer gerade noch zulässigen Bogenlänge gerichtet, wie es zuvor beschrieben wurde. Die Schnittdarstellung in Figur 6 zeigt eine Kappe 14 mit einer Warzenausbildung 15 an der Abfragebohrung 9, während das Beispiel in Figur 7 eine Kappe mit ebenem Boden wiedergibt.

BEZUGSZEICHENLISTE

  • 1 Bogenstapel
  • 2 Saugkopf
  • 3 oberster Bogen
  • 4 Hubsauger
  • 5 Rotationsventil
  • 6 Saugluftleitung
  • 7 T-Stück
  • 8 Saugluftmeßdüse
  • 9 Abfragebohrung
  • 10 Differenzdruckmeßventil
  • 11 Mikroschalter
  • 12 Leitung
  • 13 Bogenhinterkante
  • 14 Kappe
  • 15 Warzenausbildung
  • 16 Doppelsauger


Anspruch[de]
  • 1. Vorrichtung zur Bogenlängenabfrage in einer Bogen bearbeitenden Maschine, insbesondere einer Bogen-Rotationsdruckmaschine, bestehend aus Saugluftmeßdüsen, die auf die Bogenhinterkante ausgerichtet sind und in ihrer Verbindung mit einer Saugluftquelle Schaltglieder im Stromkreis des Maschinenantriebes aufweisen und bei der ein Anleger die zu bearbeitenden Bogen an Anschlägen für die Bogenvorderkante ausrichtet und mittels Hubsaugern einzeln von einem Bogenstapel abhebt,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß wenigstens eine Saugluftmeßdüse (8) mit einer Abfragebohrung (9) im Anleger angeordnet und auf die Hinterkante (13) des obersten Bogens (3) im Bogenstapel (1) gerichtet ist und in ihrer Saugluftanschlußleitung ein Differenzdruckmeßventil (10) aufweist, welches mit den Schaltgliedern zusammenwirkt.
  • 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Anleger mit einem Saugkopf, der Hubsauger aufweist, die etwa senkrecht auf den hinteren Randbereich des obersten Bogens im Bogenstapel gerichtet und an eine Saugluftquelle angeschlossen sind,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß eine oder mehrere als Hubsauger wirksame Saugluftmeßdüsen (8) im Saugkopf (2) in ihrer Lage gegenüber Hubsaugern (4) des Anlegers zur Bogenhinterkante (13) versetzt und in Richtung des Bogentransports verstellbar angeordnet sind.
  • 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Saugluftmeßdüsen (8) um eine vertikal zur Bogenebene verlaufende Achse schwenkbar und ihre Abfragebohrung (9) exzentrisch zu dieser Achse angeordnet sind.
  • 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Abfragebohrung (9) in einer aufsteckbaren Kappe (14) vorgesehen und diese Kappe (14) auf einen vorhandenen Hubsauger (4) im Saugkopf (2) aufsteckbar ist.
  • 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß wenigstens eine Saugluftmeßdüse (8) und ein weiterer Hubsauger (4) des Saugkopfes (2) an einem gemeinsamen Körper ausgebildet sind, der auf einen vorhandenen Saugluftstutzen, insbesondere Saugluftführungsbolzen, des Saugkopfes (2) um die Hochachse des Saugluftführungsbolzens einstellbar aufgesetzt ist.
  • 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Saugluftmeßdüse (8) durch eine exzentrisch angeordnete, zusätzliche Abfragebohrung (9) in einem Hubsauger (4) gebildet ist.
  • 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Saugluftmeßdüse (8) an dem einen Hubsauger eines Doppelsaugers (16) vorgesehen und durch eine auf diesen Hubsauger aufsteckbare Kappe (14) aus elastischem Werkstoff gebildet ist, die die Abfragebohrung (9) aufweist.
  • 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Saugluftmeßdüse (8) als Fallsauger in an sich bekannter Bauart ausgebildet ist.






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