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Lagerung eines Ritzels - Dokument DE4202375A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4202375A1 05.08.1993
Titel Lagerung eines Ritzels
Anmelder Zahnradfabrik Friedrichshafen AG, 7990 Friedrichshafen, DE
Erfinder Spindler, Gerhard, 7994 Langenargen, DE;
Tiesler, Peter, 7993 Kressbronn, DE;
Schiffhauer, Michael, 7990 Friedrichshafen, DE
DE-Anmeldedatum 29.01.1992
DE-Aktenzeichen 4202375
Offenlegungstag 05.08.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.08.1993
IPC-Hauptklasse B60K 17/04
IPC-Nebenklasse F16H 47/08   F16H 61/28   
Zusammenfassung Es soll eine axial kurzbauende, steife Lagerung für ein Ritzel im Gehäuse eines Automatgetriebes geschaffen werden, die leicht montierbar ist. Eine lösbare Lagerwand schafft eine große Montageöffnung und ermöglicht die Vormontage der Ritzellagerung. Diese besteht aus zwei Kegelrollenlagern, die zwischen einem Kragen am Ritzel oder an der Lagerwand angeordnet sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Lagerung eines Ritzels, das sich über zwei Kegelrollenlager und einen Kragen an einer lösbaren Lagerwand in einem Gehäuse eines Automatgetriebes abstützt.

Weil immer höhere Antriebsleistungen gefordert werden, wird der für das Getriebe im Kraftfahrzeug zur Verfügung stehende Bauraum sehr klein. Besonders bei Personenkraftwagen mit quer zur Fahrtrichtung eingebautem Motor ist die axiale Baulänge sehr beschränkt. Gleichzeitig sollen aber Wünsche nach mehr Übersetzungsstufen erfüllt werden. Kritisch sind hierbei vor allem Bauteile an der Abtriebsseite des Getriebes, die hohe Kräfte und Momente aufnehmen müssen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine axial kurzbauende Lagerung für ein Ritzel auf der Abtriebsseite des Getriebes zu schaffen, die trotzdem für die Aufnahme großer Kräfte geeignet ist und leicht montiert werden kann. Sie wird erfindungsgemäß bei einer Lagerung der eingangs beschriebenen Art durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs gelöst.

Die US-PS 25 18 824 zeigt in Fig. 1 eine Kegelrollenlagerung für ein Kegelritzel. Hierbei stützen sich die Kegelrollenlager an einem Kragen einer Lagerwand ab, die lösbar mit Schrauben im Getriebegehäuse befestigt ist. Das Getriebe ist insgesamt sehr lang, und auch die Lagerung des Kegelritzels trägt zur Verkürzung der Baulänge nicht bei. Demgegenüber überdecken sich bei der erfindungsgemäßen Lagerung der Kragen an der Gehäusewand und das Ritzel bzw. der Kragen am Ritzel und die Gehäusewand.

Dadurch, daß die Lager einmal innerhalb der Verzahnung in dem anderen Fall mit geringem axialen Versatz angeordnet sind, entstehen nur relativ geringe Stützmomente und Lagerkräfte und geringe Geräuschanregungen im Lager. Ferner bewirkt die steife Lagerung, daß das Ritzel unter Last die guten Eingriffsverhältnisse beibehält und keine Geräusche erzeugt. Weiter geräuschmindernd wirkt sich der Umstand aus, daß die lösbare Wand als Lagerträger vom Gehäuse entkoppelt ist und den Körperschall schlecht weiterleitet.

Durch die lösbare Wand wird auch die Montage erleichtert, da das Ritzel mit der Lagerung vormontiert in das Getriebegehäuse eingesetzt werden kann. Dabei gewinnt man weiter axiale Baulänge, wenn man in Ausgestaltung der Erfindung an der Stirnseite des Ritzels, die der lösbaren Wand abgewandt ist, gemäß Fig. 3 ein Hohlrad oder gemäß Fig. 2 einen Steg eines Planetentriebs befestigt. Ferner kann raumsparend in der lösbaren Wand ein Ringzylinder angeordnet werden, indem ein Ringkolben durch Druckmittel verstellbar ist, das über Bohrungen in der Gehäusewand und der Lagerwand zugeführt wird. Dabei können im Ringzylinder gleichzeitig die Befestigungsschrauben angeordnet werden.

Weitere Verbesserungen lassen sich dadurch erzielen, daß die lösbare Lagerwand aus Stahl besteht und die Lagerrollen unmittelbar auf einer Lagerfläche der lösbaren Lagerwand bzw. des Ritzels laufen.

Die Ansprüche und die Beschreibung enthalten Lösungsmerkmale, deren Bedeutung für den Fachmann leicht verständlich ist und einzeln oder in einer anderen Kombination angewendet werden können.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.

Fig. 1 zeigt ein Automatgetriebe für Personenkraftwagen, das für den Quereinbau vorgesehen ist;

Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teillängsschnitt entsprechend der Begrenzungslinie II in Fig. 1 einer erfindungsgemäßen Ausführung;

Fig. 3 zeigt eine Variante einer erfindungsgemäßen Lagerung.

Das Automatgetriebe hat einen hydrodynamischen Wandler 1 mit einer Antriebswelle 2, eine elektro-hydraulische Steuereinrichtung 3, ein koaxial zur Antriebswelle 2 angeordnetes Lastschaltgetriebe 4 in Planetenbauweise, an dessen freiem Ende 5 ein Räderzug angeordnet ist.

Ein Ritzel 6 dieses Räderzuges treibt ein Zwischenzahnrad 7 und ein Ritzel 27 sowie ein nicht dargestelltes Stirnrad, das über ein Differential 8 Abtriebswellen 9 und 10 antreibt.

Das Ritzel 6 hat einen Kragen 11, auf dem Kegelrollenlager 12 und 13 mit einer Wellenmutter 14 und einer Sicherungsscheibe 15 festgelegt sind. Die Kegelrollenlager 12 und 13 lagern das Ritzel 6 in einer lösbar an einem Getriebegehäuse 16 befestigten Lagerwand 17. In der dargestellten Ausführung haben die Kegelrollenlager 12, 13 sowohl innere als auch äußere Lagerringe. Es ist jedoch auch möglich, daß die Laufflächen der Lagerrollen unmittelbar an der Lagerwand 17 oder dem Kragen 11 angeformt sind. Der axiale Abstand der Kegelrollenlager 12 und 13 von den Zähnen 18 des Ritzels 6 ist sehr gering, so daß sich eine sehr steife Lagerung des Ritzels 6 ergibt.

In platzsparender Weise ist in der Lagerwand 17 ein Ringzylinder 19 mit einem Ringkolben 20 angeordnet, der eine Bremse 21 betätigt, wenn er mit Druckmedium beaufschlagt wird. Das Druckmedium, in der Regel Drucköl, wird durch einen abgewinkelten Kanal 22 zugeführt.

Weitere Vorteile erreicht man, indem man die Lagerwand 17 mit Schrauben 23 befestigt, die in dem Ringzylinder 19 angeordnet sind.

Die Fig. 3 zeigt eine Variante mit einer Lagerwand 24, die einen Kragen 25 aufweist, auf dem die Kegelrollenlager 12 und 13 durch die Einstellscheibe 15 und die Wellenmutter 14 festgelegt sind. Dadurch rücken die Kegelrollenlager unmittelbar unter die Zähne 18 des Ritzels 6.

Am Ritzel 6 ist an die Stirnseite, die von der Lagerwand 24 abgewandt ist, ein Hohlrad 26 eines Planetentriebs befestigt (Fig. 3), wodurch der axiale Bauraum optimal genutzt wird. Anstelle des Hohlrades 26 kann, wie Fig. 2 zeigt, ein Steg 28 des Planetentriebs am Ritzel 6 befestigt sein.

Bezugszeichen

1 Wandler

2 Antriebswelle

3 Steuereinrichtung

4 Lastschaltgetriebe

5 freies Ende

6 Ritzel

7 Zwischenzahnrad

8 Differential

9 Abtriebswelle

10 Abtriebswelle

11 Kragen

12 Kegelrollenlager

13 Kegelrollenlager

14 Wellenmutter

15 Sicherungsscheibe

16 Getriebsgehäuse

17 Lagerwand

18 Zähne

19 Ringzylinder

20 Ringkolben

21 Bremse

22 Kanal

23 Schraube

24 Lagerwand

25 Kragen

26 Hohlrad

27 Ritzel

28 Steg


Anspruch[de]
  1. 1. Lagerung eines Ritzels (6), das sich über zwei Kegelrollenlager (12, 13) und einen Kragen (25) an einer lösbaren Lagerwand (24) in einem Gehäuse (16) eines Automatgetriebes abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Lagerwand (24) aus Stahl oder dem Ritzel (6) stirnseitig vorstehende Kragen (25, 11) durch das andere Bauteil (6, 17) hindurchgeführt ist.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des Ritzels (6), die der lösbaren Lagerwand (24) abgewandt ist, ein Hohlrad (26) oder ein Steg (28) eines Planetentriebs befestigt ist.
  3. 3. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerwand (17) einen Ringzylinder (19) hat, in dem ein Ringkolben (20) durch ein Druckmittel, das über einen Kanal (22) in einer Wand des Getriebegehäuses (16) und der Lagerwand (17) zugeführt wird, axial verstellbar ist und eine benachbarte Kupplung oder Bremse (21) betätigt.
  4. 4. Lagerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Ringzylinder (19) Schrauben (23) zur Befestigung der Lagerwand (17) angeordnet sind.
  5. 5. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerrollen der Kegelrollenlager (12, 13) unmittelbar auf einer Lagerfläche der Lagerwand (17) bzw. des Ritzels (6) laufen.






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