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Fadenspeicher und -spanner - Dokument DE4203033C1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4203033C1 05.08.1993
Titel Fadenspeicher und -spanner
Anmelder Rüb, Günter, Dipl.-Ing. Dipl.-Phys., 5900 Siegen, DE
Erfinder Rüb, Günter, Dipl.-Ing. Dipl.-Phys., 5900 Siegen, DE
DE-Anmeldedatum 04.02.1992
DE-Aktenzeichen 4203033
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.08.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.08.1993
IPC-Hauptklasse B65H 51/20
IPC-Nebenklasse D04B 15/48   
Zusammenfassung Erfindung eines pneumatisch arbeitenden Fadenspeichers und -spanners vorzugsweise geeignet zur Fadenzuführung für Strickmaschinen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zu verarbeitende Faden Raumzonen unterschiedlichen Gasdruckes, der durch einen Gasstrahl mit atmosphärischem Überdruck erzeugt wird, zwischen ebenen Platten voneinander trennt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen pneumatisch arbeitenden Fadenspeicher und -spanner vorzugsweise geeignet zur Fadenzuführung für Strickmaschinen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein derartiger Fadenspeicher ist aus der SU-PS 3 68 360 bekannt. Bei diesem Fadenspeicher erfolgt lediglich eine Fadenspeicherung mittels einer notwendigerweise massebehafteten Fadenumlenkrolle mit konstantem Durchmesser in einer Unterdruckströmung. Wegen der relativ zum Faden großen Trägheitsmasse der Umlenkrolle ist die Fadenspeicheränderungsreaktionszeit ungünstig lang und der plötzlich auftretende große Fadenzug zerreißt die heute üblichen modernen zugempfindlichen Strickfäden. Aus der DE-OS 37 02 211 ist eine Vorrichtung zum Ausgleich einer Differenz von Zufuhr- und Aufwickelgeschwindigkeit eines Garns bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist eine jederzeit kontrollier- und meßbare Fadenspeicherlänge sowie eine Begrenzung nicht möglich.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Fadenspeicher und -spanner der gattungsmäßigen Art so auszubilden, daß eine größere, definierbare Fadenspeicherung sowie gleichzeitig ein schnelles und elastisches Fadenspannen mit geringem Fadenzug und guter Fadenschwingungsdämpfung erreicht wird. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die geometrische Form und die zu wählende Größe des Speicherinnenraumes gestattet die Auslegung auf die dem Anwendungsfall angepaßte Fadenspeicherlänge. Der variabel kontinuierlich einstellbare Differenzdruck in den unterschiedlichen Raumzonen in Verbindung mit z. B. dem Medium Luft gewährleistet einen annähernd gleichmäßigen Fadenzug. Die wahlweise im Gehäuse (4) anzubringenden Öffnungen bei Betrieb mit Atmosphären-Überdruck gestatten eine Anpassung der Regeldynamik und den Anschluß einer extern vorzusehende Steuerung. Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform eines Fadenspeichers und -spanners,

Fig. 2 eine Querschnitt durch eine erste Ausführungsform,

Fig. 3 eine Kombination durch Hintereinanderreihen von Fadenspeicher und -spanner senkrecht zur Zeichenebene und

Fig. 4 eine Kombination von Fadenspeicher und -spanner in der Zeichnungsebene.

Hierin bedeuten 1 Faden, 2 Band, 3 ebene Platten, 4 Gehäuse, 5, 6 Differenzdruckzonen, 7 Bandfixierung, 8 Gasstrahl und 9 Öffnungen in der Raumzone niedrigeren Gasdruckes.


Anspruch[de]
  1. 1. Fadenspeicher und -spanner zum Speichern und Spannen von biegsamen und fadenförmigen Material (1), dadurch gekennzeichnet, daß ein Faden oder ein Faden mit einem davor angebrachten biegsamen Band (2) in deren Längsachse den Innenraum zwischen zwei ebenen Platten (3) eines flachen, teilweise geschlossenen Gehäuses (4) Raumzonen (5),(6) unterschiedlichen Gasdruckes trennt.
  2. 2. Fadenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden an einer geöffneten kurzen Seitenfläche eines flachen Rechteckgehäuses (3) eintritt und infolge eines Differenzdruckes der Raumzonen (5) und (6) in Längsrichtung des Gehäuses (3) gezogen und gekrümmt wird und gegenüber dem Fadeneintritt an der gleichen Seitenfläche austritt.
  3. 3. Fadenspeicher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein biegsames, an den beiden Enden (7) fixiertes Band (2) eine veränderbare Trennwand einer Raumzonen (5) höheren Gasdruckes gegenüber Raumzone (6) bildet und einen Faden (1) hinter dem Band (2) in der Raumzone (6) mit niedrigerem Gasdruck legen, spannt und formt.
  4. 4. Fadenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdruck zwischen den Raumzonen (5) und (6) infolge eines Gasstrahles (8) mit Atmosphären- Überdruck erzeugt wird und die Raumzone (6) eine oder mehrere Öffnungen (9) zur Atmosphäre aufweist.
  5. 5. Fadenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gehäuse (4) in Zeichenebene nebeneinander oder senkrecht zur Zeichenebene hintereinander angeordnet werden.






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