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Dokumentenidentifikation DE4203657A1 12.08.1993
Titel Verfahren zur Herstellung eines zur Strömungsleitung bei Turbinen dienenden Zwischenbodens
Anmelder ABB Patent GmbH, 6800 Mannheim, DE
Erfinder Scholler, Hermann, 8500 Nürnberg, DE
DE-Anmeldedatum 08.02.1992
DE-Aktenzeichen 4203657
Offenlegungstag 12.08.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.08.1993
IPC-Hauptklasse B23P 15/04
IPC-Nebenklasse F01D 3/04   B23H 7/02   
IPC additional class // B23K 15/00  
Zusammenfassung Es soll ein Verfahren geschaffen werden, das gegenüber den herkömmlichen Methoden, Zwischenböden mit Hilfe von gestanzten Halteblechen zu erstellen, wesentlich einfacher, schneller und bei höherer Qualität durchführbar ist.
Es wird zunächst ein Profilring (5) erstellt, der durch eine in Strömungsrichtung liegende Nut (7) ein U-Profil besitzt, und bei dem Profilstücke (4) in die beiden freien Schenkel (52, 53) des U-Profils beidseitig fixiert eingesetzt sind. Anschließend wird der Profilring (5) zwischen einen inneren Ring (20) und einen äußeren Ring (30) eingefügt und mit beiden durch Elektronenstrahlschweißen vereinigt. Schließlich wird auf der durch einen Verbindungssteg (51) geschlossenen Seite des U-Profils eine Öffnung für das Strömungsmedium freigelegt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die zwischen den einzelnen Läuferscheiben einer Turbine angeordneten Zwischenböden haben die Aufgabe, das Strömungsmedium, z. B. den Dampf einer Dampfturbine, im richtigen Winkel mit der vorgebenen Geschwindigkeit auf die rotierenden Turbinenschaufeln zu leiten.

Die bekannten Herstellungsverfahren für derartige Zwischenböden sind sehr zeitaufwendig, erfordern qualifiziertes Fachpersonal und führen leicht zu Qualitätsmängeln.

So werden bei üblichen Fertigungsverfahren Haltebleche mit einer Stärke von etwa 3 mm gestanzt, die ringförmig angeordnet zur Befestigung gezogener Profilstücke dienen. Die mit den Profilstücken versehenen Haltebleche werden durch mehrfache Schweißoperationen mit einem inneren und einen äußeren Haltering verbunden. In der Regel werden hierbei zunächst die Profilstücke in den Halteblechen mit Hilfe des WIG-Schweißverfahrens verschweißt. Nach weiterer mechanischer Bearbeitung erfolgt eine Flächenverschweißung mit Elektronenstrahl oder eine Lichtbogen- Handschweißung, mit deren Hilfe die Haltebleche mit dem inneren und dem äußeren Haltering verbunden werden. Hierbei entstehen viele einzelne Arbeitsgänge, die zudem teure Nacharbeit von Hand erfordern. Nachteilig ist auch zu bewerten, daß bei den verwendeten Halteblechen von nur 3 mm Stärke ein Elektronenstrahlschweißen nicht immer befriedigende Ergebnisse zeigt und eine dadurch eingeschränkte Belastungsfähigkeit ein bedenkliches Qualitätsproblem darstellt. Weiterhin lassen sich bei diesen Verfahren die Strömungskanäle nicht oder nur sehr aufwendig thermodynamisch optimimieren.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren zu schaffen, das durch programmgesteuerte Fertigungsabläufe und eine Reduzierung der Anzahl einzelner Arbeitsgänge einen geringeren Personalaufwand und schnelleren Durchlauf ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen genannt.

Erfindungsgemäß wird zur Herstellung eines Zwischenbodens zunächst ein Profilring erstellt, der durch eine in Strömungsrichtung liegende Nut ein U-Profil besitzt, und bei dem die Profilstücke in die beiden freien Schenkel des U- Profils so eingesetzt sind, daß sie beidseitig fixiert die Nut überbrücken. Der vorgefertigte Profilring kann anschließend zwischen einen inneren Ring und einen äußeren Ring eingefügt werden. Durch Verschweißen des den äußeren Schenkels des U-Profils bildenden Teils mit dem äußeren Ring und des den inneren Schenkel des U-Profils bildenden Teils mit dem inneren Ring erfolgt eine Vereinigung der drei Teile. Bei diesem bereits weitgehend dem Zwischenboden entsprechenden Teil wird schließlich auf der durch einen Verbindungssteg geschlossenen Seite zwischen den beiden freien Schenkeln des U-Profils eine Öffnung für das Strömungsmedium freigelegt.

Bei einem so hergestellten Zwischenboden kann die Stärke der Schenkel so optimiert werden, daß ein sicheres qualitativ hochwertiges Elektronenstrahlschweißen möglich ist. Schnellerer Durchlauf bei geringerem Personalaufwand wird erreichbar. Weiterhin kann man dem Strömungskanal eine nach thermodynamischen Anforderungen optimierte Form geben.

Die Grundform des Profilrings kann auf einfache Weise aus einem Blech oder einer Platte entsprechender Dicke durch Schneidbrennen gewonnen werden. Dementsprechend wird die Grundform zunächst einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt besitzen, erhält jedoch anschließend durch Ausdrehen oder Ausfräsen einer Nut den geforderten U-förmigen Querschnitt. Diese Nut kann bei Bedarf eine strömungsoptimale Form erhalten. Der Außen- und Innendurchmesser des Profilrings wird zunächst vorgedreht, wobei man mit einer Schnittzugabe von ca. 1 mm arbeitet.

Jetzt können die beiden freien Schenkel des U-Profils mit einander gegenüberliegenden Durchbrüchen versehen werden, die der Kontur der Profilstücke entsprechen und zum Durchstecken der gezogenen Profilstücke geeignet sind. Ein wesentlicher Vorteil im Sinne weitgehender Automatisierung ist dadurch erreichbar, daß die Durchbrüche durch Drahterodieren erzeugt werden. Damit das ebenfalls automatisierte Einbringen des Erodierdrahtes erfolgen kann, müssen zuvor im Bereich der Durchbrüche Startlöcher gebohrt werden. Weiterhin ist es zweckmäßig, beim Drahterodieren der Durchbrüche mit Haltestegen zu arbeiten, um die Ausfallstücke zu sichern. Somit kann der gesamte Ablauf des Erodierens der Durchbrüche programmgesteuert, vollautomatisch erfolgen. Die Profilstücke können nun über die Durchbrüche in den Profilring eingesetzt und gesichert werden. Der mit Ubermaß versehene Profilring kann schließlich bezüglich seines Innendurchmessers und seines Außendurchmessers auf Sollmaß zur Vorbereitung der Elektronenstrahlschweißnaht fertiggedreht werden.

Zur Sicherung der in den Profilring eingesetzten Profilstücke gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kann die Nut mit einem niedrig schmelzenden Metall ausgegossen werden, das bei späteren Arbeitsgängen durch Erhitzung wieder zum Auslaufen gebracht wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die eingesetzten Profilstücke durch einen Kleber in den Durchbrüchen zu fixieren. Eine weitere sehr einfache und sichere Alternative ist es, die Durchbrüche so auf die gezogenen Profilstücke abzustimmen, daß sie zum Einfügen eingeschlagen werden müssen und dann durch Preßsitz fixiert sind.

Die drei Bauelemente Innenring, Profilring und Außenring werden üblicherweise durch Schrumpfsitz in der Schweißtrennfuge für das Elektronenstrahlschweißen zusammengefügt.

Um eine optimale Gestaltfestigkeit und Wärmeführung während des Schweißvorgangs zu gewährleisten, ist die im Profilring ausgebildete Nut während des Schweißens noch nicht geöffnet. Diese im Profilring ausgebildete Nut öffnet die zwischen den Profilstücken liegenden Strömungskanäle nur einseitig, so daß zum Freilegen der zweiten Öffnung der zwischen den freien Schenkeln des U-Profils liegende Verbindungssteg entfernt werden muß. Beim Ausdrehen kann der dabei entstehenden Öffnung eine optimale thermodynamische Form gegeben werden.

Der nunmehr als geschlossener Ring vorliegende Zwischenboden muß für die Montage in ein Unterteil und ein Oberteil getrennt werden. Es ist zweckmäßig, die für die spätere Verbindung von Ober- und Unterteil benötigten Verbindungsmittel, z. B. die Bohrungen oder angeschweißte Verbindungselemente, bereits vor der Trennung vorzusehen und die Trennung dann durch einen sauberen Schnitt mit Hilfe des Drahterodierens durchzuführen. In diesem Fall kann auf das Aufschweißen einer Teilfuge verzichtet werden. Nach einem eventuellen Dichtschleifen der Trennfuge und einer Bearbeitung zur Labyrinthfixierung wird der aus Unterteil und Oberteil zusammengefügte Zwischenboden bezüglich seines Außendurchmessers und Innendurchmessers auf Sollmaß gedreht.

Ein entscheidender Vorteil des Profilrings gegenüber dünnen Stanzblechen ist, daß die beiden freien Schenkel des U-Profils bezüglich ihrer Abmessungen optimiert werden können. Es ist vorteilhaft, ihre Dicke so zu bemessen, daß ein ungehindertes Elektronenstrahlschweißen möglich ist, also ein Mindestmaß der Materialdicke nicht unterschritten wird und andererseits ein Höchstmaß der Schenkeldicke nicht überschritten wird, um ein schnelles Drahterodieren zu gewährleisten. Schenkeldicken von 8 bis 10 mm ergeben hier einen günstigen Kompromiß.

Die Lage der im Profilring vorgesehenen Nut ist im Prinzip frei wählbar, so daß sie entweder auf der Eintritts- oder auf der Austrittsseite des Strömungsmediums liegen kann. In der Praxis wird sich jedoch oft eine Lage der Profilstücke axial außerhalb der Mitte zum Profilring ergeben, die in Verbindung mit dem thermodynamisch zu optimierenden Strömungskanal eine bevorzugte Lage der freizulegenden zweiten Öffnung definiert.

Unter dem Gesichtspunkt der Rationalisierung des Arbeitsablaufes ist es sehr wesentlich, daß alle spanabhebenden und schneidenden Bearbeitungen bei der Erstellung des Zwischenbodens programmgesteuert ablaufen können.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Teilstück eines Zwischenbodens in Seitenansicht mit Blick auf die Strömungskanäle,

Fig. 2 den Zwischenboden nach Fig. 1 seitlich im Schnitt mit eingesetztem Profilring,

Fig. 3 den Zwischenboden entsprechend Fig. 2 mit verschweißtem Profilring und ausgedrehter Öffnung für die Strömungskanäle,

Fig. 4 das gerundete Teilstück eines Profilrings nach Fig. 1 entlang einer Ebene abgewickelt, mit Durchbrüchen für die Profilstücke,

Fig. 5 der mit Verbindungsmitteln für die Halbierung durch Drahterodieren vorgesehene Zwischenboden.

Die Fig. 1 bis 4 sollen verschiedene Schritte des Arbeitsablaufes verdeutlichen, an dessen Ende der in Fig. 3 dargestellte, fertigbearbeitete Zwischenboden 9 steht. Entscheidend für den Fertigungsablauf ist, daß als Grundelement zur Strömungsleitung ein Profilring 5 mit einem U-Profil verwendet wird. Der Profilring 5 mit seinen eine Nut 7 einschließenden beiden freien Schenkeln 52, 53 definiert bereits einen wesentlichen Teil der Abmessungen und Form der späteren Strömungskanäle 8.

Eine weitere Formgebung der Strömungskanäle 8 erfolgt nun durch Einsetzen von gezogenen Profilstücken 4, die beidseitig in den freien Schenkeln 52, 53 des Profilrings 5 verankert werden. Das Einsetzen der Profilstücke 4 wird mit Hilfe von Durchbrüchen 6 ermöglicht, die dem Profil der Profilstücke 4 entsprechen und einander gegenüberliegend in den beiden freien Schenkel 51, 53 so angeordnet sind, daß die Profilstücke eingesteckt werden können.

Ein wesentlicher Vorteil dieses Aufbaus ist, daß das Ausnehmen der Durchbrüche 6 mit Hilfe einer Drahterodiermaschine geschehen kann. Hierzu werden, wie Fig. 4 zeigt, zunächst im Bereich der späteren Durchbrüche 6 Startbohrungen 61 in die beiden freien Schenkel 52, 53 gebohrt und anschließend kann das Drahterodieren erfolgen, wobei der Schnitt genau entlang der auszuschneidenden Kontur geführt wird. Das Belassen eines Haltestegs verhindert dabei ein unkontrolliertes Herausfallen des Schnittstückes. Das Drahterodieren ermöglicht nicht nur einen sauberen Schnitt, der keiner Nachbearbeitung bedarf, sondern kann, beginnend mit einem automatischen Einfädeln in die jeweilige Startbohrung 61, vollautomatisch nach einem durch CAM vorgegebenen Programm ablaufen. Somit kann der Fertigungsablauf weitgehend ohne Personal mit einer Nutzung von über 100 Stunden pro Woche gestaltet werden. Stellt man auch die Profilstücke 4 drahterodiert her, so können thermodynamisch optimierte Sonderprofile realisiert werden.

Zum Fertigdrehen des Innen- und Außendurchmessers des Profilrings 5 müssen die eingesetzten Profilstücke 4 gesichert werden. Dies geschieht vornehmlich durch Preßsitz der Profilstücke in den erodierten Durchbrüchen, alternativ durch Ausgießen der späteren Strömungskanäle 8, mit einem niedrig schmelzenden Metall oder durch einen Kleber. In jedem Fall müssen ausgehend von dem mit Profilstücken 4 versehenen Profilring 5 die zwischen den Profilstücken 4 liegenden Strömungskanäle 8 noch geöffnet werden. Hierzu wird ein zwischen den beiden freien Schenkeln 52, 53 des U-Profils liegender Verbindungssteg 51 entfernt und die entstandene Öffnung in die gewünschte thermodynamische Form gebracht.

Der mit Profilstücken 4 versehene Profilring 5 muß zwischen einen inneren Ring 20 und einen äußeren Ring 30 eingefügt werden. Dies geschieht durch Schrumpfen, wobei zunächst der äußere Ring 30 auf Schrumpftemperatur erwärmt und dann der Profilring 5 eingesetzt wird. Sofern die Profilstücke 4 mit niedrig schmelzendem Metall gesichert wurden, kann durch die Übernahme der Wärme beim Schrumpfen das niedrig schmelzende Metall wieder auslaufen. An den ersten Schrumpfvorgang schließt sich ein zweiter an, wobei nunmehr der äußere Ring 30 und der Profilring 5 gemeinsam erwärmt werden, so daß sich nun auch der innere Ring 2 einsetzen läßt. Die durch Schrumpfen verbundenen drei Ringe (20, 30, 5) nach Fig. 2 können schließlich durch Elektronenstrahlschweißung (12, 13) zu einer formstabilen Einheit mit einem Außenring 3 und einem Innenring 2 vereinigt werden.

Es ist von Vorteil, die Strömungskanäle erst jetzt, wie in Fig. 3 dargestellt, auf ihrer am U-Profil geschlossenen Seite zu öffnen, indem der zwischen den beiden freien Schenkeln 52, 53 liegende Verbindungssteg 51 entfernt wird. Prinzipiell hätte das zwar schon nach dem Fixieren der Profilstücke 4 im Profilring 5 geschehen können, doch könnte das bei konisch ausgeformten, thermodynamisch geformten Strömungskanälen zu einer Schwächung der beiden freien Schenkel 52, 53 des U-Profils führen, was sich nachteilig auf den späteren Schweißvorgang auswirken würde. Wesentlich ist, daß das U-Profil exakt rechtwinklige Schweißnähte ermöglicht, da die Schweißnähte nicht von der Form des Strömungskanals abhängig sind, sondern dieser erst nachträglich den Erfordernissen entsprechend ausgedreht wird.

In diesem Zustand bietet sich an, wie in Fig. 5 verdeutlicht, den Zwischenboden 9 durch einen Trennschnitt 94 in die Teilstücke 91, 92 zu halbieren. Geschieht dies mit dem Drahterodierverfahren, bei dem die Spaltbreite auf ca. 0,4 mm begrenzt ist, kann auf ein Aufschweißen der Teilfuge verzichtet werden. Zweckmäßig ist es, noch vor dem Halbieren des Zwischenbodens 9 an diesen in entsprechender Lage Verbindungsmittel, wie z. B. Bohrungen vorzusehen, die ein späteres paßgenaues Verbinden ermöglichen. Nach einem Schleifen der Teilfuge zur Gewährleistung einer ausreichenden Dampfdichtheit, kann eine Bearbeitung der Labyrinthfixierung erfolgen und schließlich der Außen- und Innendurchmesser des mit einer Schnittzugabe von etwa 1 mm versehenen Zwischenbodens 9 fertiggedreht werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung eines zur Strömungsleitung bei Turbinen dienenden Zwischenbodens (9), bei dem stromungsleitende Profilstücke (4) zwischen einem Innenring (2) und einem Außenring (3) so befestigt sind, daß das Strömungsmedium auf rotierende Turbinenschaufeln geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. - zunächst ein Profilring (5) erstellt wird, der durch eine in Strömungsrichtung liegende Nut (7) ein U-Profil besitzt, und bei dem die Profilstücke (5) in die beiden freien Schenkel (52, 53) des U-Profils so eingesetzt sind, daß sie beidseitig fixiert die Nut (7) überbrücken
    2. - anschließend der Profilring (5) zwischen einem inneren Ring (20) und einem äußeren Ring (30) eingefügt und mit beiden so verschweißt wird, daß der den äußeren Schenkel (52) des U-Profils bildende Teil mit dem äußeren Ring (30) zum Außenring (30) vereinigt ist und der den inneren Schenkel (53) des U- Profils bildende Teil mit dem inneren Ring (20) zum Innenring (20) vereinigt ist,
    3. - und schließlich auf der durch einen Verbindungssteg (51) geschlossenen Seite zwischen den beiden freien Schenkeln (52, 53) des U-Profils eine Öffnung für das Strömungsmedium freigelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundform des Profilrings (5) aus einem Blech oder einer Platte entsprechender Dicke durch Schneidbrennen gewonnen wird und aus dieser Grundform durch Drehen der Nut (7) sowie durch Drehen auf den vorgegebenen Innen- und Außendurchmesser, vorzugsweise mit einer Schnittzugabe von etwa 1 mm, die vorläufige Form des Profilrings (5) geschaffen wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden freien Schenkel (52, 53) des U-Profils mit einander gegenüberliegenden Durchbrüchen (6) versehen werden, die der Kontur der Profilstücke (5) entsprechen und zum Durchstecken der gezogenen Profilstücke (5) geeignet sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche durch Drahterodieren, vorzugsweise Schrupperodieren, geschaffen werden und zum Einführen des Erodierdrahtes im Bereich jedes Durchbruchs (6) ein Startloch (61) gebohrt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drahterodieren der Durchbrüche (6) mit Haltestegen gearbeitet wird, um die Ausfallstücke zu sichern.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem automatisierten Einsetzen des Erodierdrahtes in die Startlöcher (61) das Ausschneiden der Durchbrüche (6) programmgesteuert erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstücke (4) über die Durchbrüche (6) in den Profilring (5) eingesetzt und gesichert werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der in den Profilring (5) eingesetzten Profilstücke (4) die Nut (7) mit niedrig schmelzendem Metall ausgegossen wird, und dieses Metall bei späteren Arbeitsgängen durch Erwärmung wieder ausläuft.
  9. 9. Verfahren nach dem Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der in den Profilring (5) eingesetzten Profilstücke (4) diese durch einen Kleber in den Durchbrüchen (6) fixiert sind.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Profilstücke (4) die Durchbrüche (6) so auf die gezogenen Profilstücke (4) abgestimmt sind, daß diese zum Einfügen eingeschlagen werden müssen und anschließend im Preßsitz fixiert sind.
  11. 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einfügen des Profilrings zwischen dem äußeren Ring (30) und dem inneren Ring (20) zunächst ein Aufschrupfen des äußeren Ringes (30) auf dem Profilring (5) und dann ein Aufschrumpfen dieser beiden Ringe (30, 5) auf den inneren Ring (20) erfolgt.
  12. 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigung des Profilrings (5) mit dem äußeren Ring (30) und dem inneren Ring (20) durch Elektronenstrahlschweißen erfolgt.
  13. 13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen der den Außenring (3) mit dem Innenring (2) verbindende Verbindungssteg (51) entfernt wird und die dadurch entstehende Öffnung des Strömungskanals (8) in die vorgegebene Form gebracht wird.
  14. 14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Anbringen zur späteren Verbindung dienender Verbindungsmittel (93), an einer entsprechenden Stelle ein Trennen des Zwischenbodens (9) in ein Unterteil (91) und ein Oberteil (92), vorzugsweise durch Drahterodieren, erfolgt.
  15. 15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Dichtschleifen der Trennfuge (94) und einer Bearbeitung zur Labyrinthfixierung der aus Unterteil (91) und Oberteil (92) zusammengefügte Zwischenboden (9) bezüglich seines Außendurchmessers und Innendurchmessers auf Sollmaß gedreht wird.
  16. 16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Profilring (5) bildenden beiden freien Schenkel (52, 53) des U-Profils einerseits so bemessen sind, daß ein ungehindertes Elektronenstrahlschweißen möglich ist, also bezüglich ihrer Dicke ein Mindestmaß nicht unterschritten wird und andererseits eine Höchstmaß nicht überschritten wird, um ein schnelles Drahterodieren zu gewährleisten, wobei vorzugsweise eine Schenkeldicke von 8 bis 12 mm vorgesehen ist.
  17. 17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg (51) des U-Profils und damit die freizudrehende Öffnung für den Strömungskanal (8) den Umständen entsprechend auf der Eintrittsseite (A) oder Austrittsseite (B) des Strömungsmediums liegt.
  18. 18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die spanabhebenden und schneidenden Bearbeitungen bei der Erstellung des Zwischenbodens (9) programmgesteuert ablaufen.






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