Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen die
Erzeugung von Dampf aus nassem Brennstoff und im besonderen
einen Prozeß, bei dem der Brennstoff durch Ausnutzung der
Wärmeenergie des bei der Verbrennung von getrocknetem
Brennstoff in einem Ofen erzeugten Rauchgases getrocknet
wird. Die Energie des Prozesses steht in der Form von
Dampf zur Verfügung. Der Prozeß kann für z.B. jeden
beliebigen festen, brennbaren organischen Stoff mit einem hohen
Wassergehalt, wie Borke und Torf oder Schlämme wie etwa
Ablaugen und ähnliche angewendet werden.
Um Chemikalien zurückzugewinnen und Dampf zu erzeugen wird
als Ablauge bekannte Schwarzlauge im allgemeinen in einem
Rückgewinnungskessel verfeuert. Die organischen
Verbindungen der Schwarzlauge werden in der Form einer Schmelze
zurückgewonnen, die regeneriert werden kann, um
Aufschlußlösung zu erhalten. Dabei wird aus dem Rauchgas Wärme
mittels Wärmeübertragungselementen wie wassergefüllter
Rohre abgeführt, in denen das Wasser durch indirekten
Wärmetausch in Dampf umgewandelt wird. Der Wärmeinhalt des
aus dem Ofen abgezogenen Rauchgases kann zur Konzentration
der Schwarzlauge durch Eindampfung mittels indirekten
Wärmetausches verwendet werden, wobei ein Produkt mit
einem Trockengehalt von zirka 55 % in ein Produkt mit einem
Trockengehalt von 65 bis 70 % umgewandelt wird. Dieses
Verfahren ist jedoch mit Nachteilen in Hinsicht auf die
Wärmewirtschaftlichkeit sowie mit Umweltproblemen
behaftet.
Um die durch den direkten Kontakt zwischen Rauchgas und
Schwarzlauge verursachten Nachteile zu vermeiden hat man
z.B. im kanadischen Patent Nr. 917858 vorgeschlagen, die
Schwarzlauge auf einen Trockengehalt von 65 bis 70 % in
einem Kaskadenevaporator durch direkten Kontakt mit einem
zirkulierenden Dampfstrom aufzukonzentrieren, der durch
indirekten Kontakt mit dem Rauchgas aus dem Sodaofen
überhitzt wird. Der Sodaofen ist der konventionellen Bauart
und mit wassergefüllten Rohren ausgestattet. Die dem
Kaskadenevaporator zugeführte Schwarzlauge ist in einem
konventionellen System auf einen relativ hohen Trockengehalt
konzentriert worden.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, sämtliche
flüssigkeitgekühlten stationären Wärmetauschflächen aus
dem Prozeß und der Apparatur gemäß dieser Erfindung zu
eliminieren.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, die
Entwässerung von nassem Brennstoff ohne direkten Kontakt zwischem
dem nassen Brennstoff und einer Wärmetauschfläche zu
ermöglichen.
Es ist ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung,
das Speisewassersystem des Ofens durch Erzeugung von Dampf
aus dem Wassergehalt des Brennstoffes im wesentlichen zu
eliminieren.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren und
eine Apparatur gemäß Anspruch 1 bzw. 11 gelöst.
Dem Verfahren und der Apparatur der vorliegenden Erfindung
zufolge, wird (a) aus dem nassen Brennstoff Wasser durch
direkten Kontakt zwischen dem nassen Brennstoff und
überhitztem Dampf verdampft, wobei getrockneter Brennstoff
und Sattdampf entstehen; (b) mindestens ein Teil des
Sattdampfes durch direkten Kontakt zwischen dem Dampf und
einem inerten heißen Wärmeträger überhitzt, wobei
abgekühlter inerter Wärmeträger entsteht; (c) der abgekühlte
inerte Wärmeträger durch direkten Kontakt zwischen dem
Wärmeträger und dem durch Verbrennung des getrockneten
Brennstoffes aus Schritt (a) erzeugten Gas erhitzt, und
(d) der inerte erhitzte Wärmeträger als Heizmittel auf
Schritt (b) verwendet.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß der
während des Prozesses erzeugte Dampf dem nassem Brennstoff
entstammt. Als Brennstoff kann beim erfindungsgemäßen
Verfahren und Apparat jedes beliebige brennbare Material
verwendet werden. Somit kommt als Brennstoff jedes beliebige
brennbare Material in Frage, wie Holzabfall und Borke,
Abwasserschlamm, Ölraffinerieabfälle, Schlamm aus Papier-
und Zellstoffprozessen, Schlämme aus der Pharmaindustrie
und natürlich kohlenstoffhaltige Stoffe wie Kohle. Der
Trockengehalt des nassen Brennstoffes ist nicht wichtig,
solange der Wärmeinhalt des getrockneten Brennstoffes
ausreicht, dem Brennstoff Wasser zu entziehen und der
Brennstoff ohne brennbares Hilfsmaterial brennt. Wenn der
Wärmeinhalt des Brennstoffes dazu nicht ausreicht, das
Wasser dem Brennstoff vor dessen Verbrennung zu entziehen,
kann der Wärmeinhalt des Brennstoffes jedoch durch Zugabe
von anderem brennbarem Material in den Ofen oder durch
Anwendung von Mehrfach-Verdampfungstechnik für einen Teil
der Entwässerung oder eine Kombination aus den beiden
ergänzt werden. Solch eine Modifikation wird als Teil der
vorliegenden Erfindung verstanden.
Das Verfahren und die Apparatur gemäß der vorliegenden
Erfindung können vorteilhafterweise auch als mobile Einheit
benutzt werden, die bei Bedarf zu jeder beliebigen Stelle
verschoben und dort eingesetzt werden kann. Somit kann
Torf mit einem Trockengehalt von rund 15 % vor Ort gewonnen
und im Apparat und nach dem erfindungsgemäßen Verfahren am
Gewinnungsort verfeuert werden. Dem nassem Torf wird Wasser
entzogen, indem er mit überhitztem Dampf in einem Evaporator
oder Kessel in direkten Kontakt gebracht wird, wobei
getrockneteter Torf und Sattdampf erzeugt werden, die für
den Antrieb einer Turbine zur Stromerzeugung verwendet
werden können. Ein Teil des Sattdampfes wird durch direkten
Kontakt mit einem heilen Wärmeträger überhitzt, was
überhitzten Dampf und entsprechend abgekühlten Wärmeträger
ergibt. Der abgekühlte Wärmeträger wird hiernach mit durch
die Verbrennung von getrocknetem Torf erzeugten Rauchgasen
aus der Verdampfungsstufe in Kontakt gebracht. Der heiße
Wärmeträger wird zur Erzeugung von überhitztem Dampf aus
dem Sattdampt verwendet, wie bereits erwähnt wurde.
Bei Anwendung des Verfahrens für Torf ist es entsprechend
möglich, gepreßten Torf zu verwenden mit einem
Trockengehalt von 12 bis 15 % ohne Vortrockung zu verwenden. Der
Wärmeinhalt von Trockentorf beläuft sich auf 3500 bis 4000
Kcal/kg, was bedeutet, daß etwa 6 bis 7 kg normalen Dampfes
pro Kilogramm trockenen Brennstoffes produziert werden
können. Es ist somit möglich, rund 6 bis 7 kg Dampf aus
ca. 7 bis 8 kg nassen Brennstoffes zu erzeugen. Ungefähr
das gleiche Ergebnis wird bei der Behandlung von Ablauge
erreicht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten
Zeichnungen in Detail beschrieben, die bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung darstellen.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Systems zur
Durchführung des erfindunsgemäßen Prozesses; und
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer anderen
Ausführungsform der Apparatur und des Prozesses gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, wird nasser Brennstoff wie etwa
Schwarzlauge durch eine Leitung 2 vorzugsweise in den
oberen Teil eines senkrechten Evaporators oder Kessels 6
eingegeben. Der Brennstoff wird feinverteilt vorzugsweise
gleichmäßig mit einer beliebigen geeigneten Vorrichtung
wie einem Verteiler 4 verteilt. Überhitzter Dampf mit
einer Temperatur von rund 400 ºC wird dann durch einen
Eintritt 8 vorzugsweise im unteren Teil des möglicherweise
druckbeaufschlagten Evaporators eingeführt. Mindestens ein
Teil des überhitzten Dampfes kann für externe Zwecke wie
etwa den Antrieb einer Turbine entnommen werden. Der Dampf
durchfließt den Evaporator vorzugsweise in Gegenstrom zu
und in direktem Kontakt mit dem vom Verteiler nach unten
strömenden nassen Brennstoff. Weil der überhitzte Dampf
in direktem Kontakt mit dem nassen Brennstoff steht, wird
der Schwarzlauge Wasser durch Verdampfung abgezogen, wobei
der überhitzte Dampf in Sattdampf mit einer Temperatur von
rund 250 ºC und einem Druck von ungefähr 40 bar umgewandelt
wird. Der Dampf enthält das aus der Schwarzlauge verdampfte
Wasser. Die entwässerte Schwarzlauge wird durch den
vorzugsweise im Boden des Evaporators angeordneten Austritt 10
abgelassen und durch Leitung 12 dem Ofen 14 zugeführt. Der
den Evaporator 6 verlassende Dampf wird durch Leitung 20
einem vorzugsweise druckbeaufschlagten Wäscher 18 zugeführt.
Der Sattdampf wird in den Wäscher 18 durch einen
vorzugsweise im unteren Teil des Wäschers angeordneten Eintritt 22
eingeführt. Im Wäscher 18 wird der Sattdampf durch direkten
Kontakt mit einem inerten heißen Wärmeträger mit einer
Temperatur von rund 500 ºC auf eine Temperatur von rund
400 ºC überhitzt. Als Wärmeträger kann jedes beliebige
Material dienen, das Wärme absorbiert und inert ist, d.h.
weder mit anderen Reaktanten oder Komponenten des
Prozesses reagiert noch dadurch verändert wird oder umgekehrt.
Beispiele für geeignete inerte Wärmeträger sind thermisch
stabile Öle, Flüssigmetalle, feste Metalle, Sand und
keramische Materialien wie feuerfestes Partikelmaterial,
das ohne Zersetzung oder wesentliche Strukturveränderung
mindestens auf eine Temperatur von ca. 450 bis ca 500 ºC
erhitzt werden kann.
Der heiße Wärmeträger wird dem Wäscher 18 durch eine Leitung
24 über einen Verteiler 26 zugeführt, der vorzugsweise im
oberen Teil des Wäschers angeordnet ist. Wäscher 18, wie
auch Evaporator 6 sind vorzugsweise druckbeaufschlagt.
Sattdampf durchfließt den Wäscher 18 in Gegenstrom zu und
in direktem Kontakt mit dem heißen Wärmeträger, der von
der Verteilervorrichtung 26 nach unten fließt und dadurch
vorzugsweise gleichmäßig verteilt wird. Der überhitzte
Dampf wird aus dem Wäscher 18 durch einen vorzugsweise im
oberen Teil des Wäschers angeordneten Austritt 28 abgezogen
und dem Evaporator 6 durch eine Leitung 30 zugeführt, die
den Wäscheraustritt 28 mit dem Evaporatoreintritt 8
verbindet. Der durch Wärmeübertragung auf den Sattdampf auf ca.
300 ºC abgekühlte Wärmeträger sammelt sich auf dem Boden
des Wäschers 18 und wird durch den Austritt 32 im Boden
desselben ausgetragen und durch eine Leitung 34 einer
vorzugsweise im oberen Teil eines Rauchgaswäschers 38
angeordneten Verteilervorrichtung 36 zugeführt. Wie man
erkennt, richtet sich die Konstruktion von
Verteilervorrichtungen 4, 26 und 36, wie etwa Düsen oder umlaufenden
Scheiben nach dem jeweiligen Brennstoff und dem im
erfindungsgemäßen Prozeß verwendeten Wärmeträger. Um die
Brennstoff- und Wärmeträgeroberfläche zu vermehren, werden beide
Materialien vorzugsweise gleichmäßig und in
feinverteilter Form durch den gesamten Reaktionsbehälter wie Evaporator
6, Wäscher 18 und Rauchgaswäscher 38 verteilt.
Das aus dem Ofen 14 kommende in den Wäscher 38 vorzugsweise
in dessem unterem Teil eingeführte Rauchgas fließt in
Gegenstrom zu und in direktem Kontakt mit dem Wärmeträger,
der vom Verteiler 36 abwärts fließt und den Wärmeträger
dabei auf eine Temperatur von rund 500 ºC erhitzt. Der
heiße Wärmeträger wird dann durch einen vorzugsweise im
Boden des Wäschers angeordneten Austritt 40 ausgetragen
und dem Wäscher 18 durch Leitung 24 zugeführt.
Wie oben angeführt wurde, sind Wäscher 18 und Evaporator 6
vorzugsweise druckbeaufschlagt, währenddessen in Ofen 14
und Rauchgaswäscher 38 ungefähr der Atmosphärendruck
herrscht. Selbstverständlich kann der Wäscher auch eine
Wirbelschichtinstallation, vorzugsweise eine zirkulierende
Wirbelschicht sein, wobei der Wärmeinhalt des Rauchgases
in den inerten Wärmeträger in direktem Kontakt damit
übergeht und wobei der heile Wärmeträger wunschgemäß aus
der Wirbelschicht abgeleitet und der abgekühlte Wärmeträger
ihr rückgeführt weden können.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird der abgekühlte
Wärmeträger mit einer Temperatur von ca. 300 ºC durch den im
Boden des Wäschers 18 befindlichen Austritt 32 ausgetragen
und über Ventil 46 und Leitung 56 in die zirkulierende
Wirbelschichtkammer 50 eingegeben. Als Fluidisierungsgas
für den Wärmeträger wird vorzugsweise Rauchgas aus einem
Ofen (nicht dargestellt) verwendet, das über Leitung 60
in den unteren Teil der Fluidisierungskammer 50 eingeführt
wird. Wie in Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurde,
wird der im Evaporator 6 getrocknete Brennstoff über den
Austritt 10 daraus entfernt und über Ventil 48 durch Leitung
12 einem Ofen (nicht dargestellt) zugeführt. Das Rauchgas
aus dem Ofen wird vorzugsweise als Fluidisierungsgas in
der Wirbelschicht eingesetzt, wie beschrieben wurde. In
der Wirbelschichtkammer 50 zieht der Wärmeträger dem
Rauchgas Wärme ab. Der vom Rauchgas mitgeführte erhitzte
Wärmeträger verläßt Kammer 50 und wird im Abscheider 52
auf bekannte Weise abgeschieden, wobei das Fluidisierungsgas
durch den Austritt 62 abgezogen und der Wärmeträger durch
die Leitung 64 in den unteren Teil der Kammer 50
zurückgeführt wird. Erhitzter Wärmeträger kann der zirkulierenden
Wirbelschicht entnommen und über Leitung 58 dem Wäscher 18
zugeführt werden. Falls Wäscher 18 und Evaporator 6
druckbeaufschlagt sind, wird der Wärmeträger über Pumpe 54, die
z.B. eine rotierende Schraubenpumpe sein kann, in den
Wäscher eingeführt. Der Wärmeträger wie etwa Sand, kann
auch in einer thermisch stabilen Flüssigkeit als Träger
fluidisiert werden, so daß der Sand mit der
Zentrifugalkraft gepumpt werden kann. Nachdem der gewünschte Druck
erreicht ist, kann die Fluidisierungsflüssigkeit entfernt
werden, bevor der Wärmeträger den Verteiler 26 erreicht.
Die entfernte Fluidisierungsflüssigkeit wird hiernach auf
die Saugseite der Pumpe 54 zurückgeführt.
Die Konstruktionselemente von Evaporator, Wäscher,
Rauchgaswäscher und Wirbelschicht sind Standardtechnologie und
brauchen nicht weiter besprochen zu werden.
Die Pumpen 42 und 54 zur Beförderung des heißen Wärmeträgers
vom Rauchgaswäscher 38 (zirkulierende Wirbelschicht 50,
51) zum Wäscher 18 und Gebläse 44 zur Umwälzung des Dampfes
sind auch des konventionellen Designs und brauchen nicht
weiter beschrieben zu werden.
Selbstverständlich können andere zur Beförderung des
Wärmeträgers und Brennstoffes geeignete Vorrichtungen wie
Förderschnecken benutzt werden. Es leuchtet auch ein, daß
der Prozeß unter atmosphärischem Druck ablaufen kann,
wenn nur Wasser erzeugt werden soll. Wenn der Prozeß unter
atmosphärischem Druck abläuft, werden zusätzliche
Fördereinrichtungen, wie z.B. Pumpen in Leitung 12 zur
Beförderung des getrockneten Brennstoffes zum Ofen 14 und in
Leitung 34 zur Beförderungs des Wärmeträgers zum
Rauchgaswäscher 38 benötigt.
Die Vorteile des beschriebenen Systems zur Erzeugung von
Dampf und Rückgewinnung von Chemikalien aus Schwarzlauge
gegenüber einem konventionellen Rückgewinnungskessel und
Evaporatorsystem bestehen darin, daß (a) die Schwarzlauge
auf einen Trockengehalt von bis zu 100 % konzentriert
werden kann; (b) im Evaporator keine mit der Schwarzlauge
in Verbindung stehende Wärmetauschflächen benötigt werden;
(c) im Sodaofen keine wassergekühlten Flächen existieren;
und (d) es wird kein Speisewassersystem benötigt.
Der schwerwiegendste Nachteil eines wassergekühlten
Rückgewinnungskessels besteht darin, daß stets die Gefahr von
Wasserleckagen gegeben ist. Eine Wasserleckage in die
Schmelze führt im allgemeinen zu einer kräftigen Explosion,
die die Apparatur beschädigt sowie das Betriebspersonal
gefährdet. Weil der erfindungsgemäße Ofen keine Rohre
aufweist, gibt es weniger Einschränkungen für die
Ofenkonstruktion.
Der Ofen kann unter Nichtbeachtung der Anforderungen
konstruiert werden, die ein zirkulierendes Wasser/Dampf-
Wärmetauschmittel an die Konstruktionsparameter stellen
kann.
Die obengenannten Vorteile des Apparats und Verfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung eignen sich nicht nur zur
Behandlung von Schwarzlauge sondern auch für andere
geeignete Brennstoffe wie Torf, Industrieabfallstoffe und Schlämme.
Während eine spezielle Ausführungsform der Erfindung
dargestellt und beschrieben wurde, um die Prinzipien der
Erfindung aufzuzeigen, ist es selbstverständlich, daß die
Erfindung auch anderweitig angewendet werden kann, ohne
von solchen Prinzipien abzuweichen. Somit kann die
vorliegende Erfindung in Verbindung mit druckbeaufschlagten
kombinierten Kreisläufen ohne wassergefüllte
Wärmetauschflächen angewendet werden. In gewissen fällen, wenn z.B.
der Wärmeträger z.B. durch einen Gasstrom im
Rauchgaswäscher leicht mitgeführt wird, kann es besser sein, den
Wärmeträger zu veranlassen, in der gleichen Richtung zu
fließen wie das Rauchgas. Der Wärmeträger wird dabei im
unteren Ende des Rauchgaswäschers eingeführt und aus dem
Gas in einem Zyklonabscheider abgeschieden, der mit dem
oberen Ende des Rauchgaswäschers verbunden ist.
Gewünschtenfalls kann auch ein Teil des Wärmeträgers dem
Rauchgaswäscher rückgeführt werden.
Um den Druck im druckbeaufschlagten Wäscher 18 zu überwinden
kann der Wärmeträger aus dem Rauchgaswäscher 38 durch
Leitung 24 mittels einer beliebigen Fördereinrichtung wie
einer Förderschnecke eingegeben werden. Wenn eine Schmelze
als Wärmeträger verwendet wird, kann eine keramische Pumpe
zur Beförderung der heißen Schmelze z.B. aus einem
Rückgewinnungskessel eingesetzt werden.